DE1784092B2 - Gleitlager für in Ortbeton hergestellte Bauteile, insbesondere Beton decken von Bauwerken - Google Patents
Gleitlager für in Ortbeton hergestellte Bauteile, insbesondere Beton decken von BauwerkenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
0,3 mm Stärke bewährt. Entlang den Rändern der Oberseite der Folienbahn 7 sind Füllstreif en 8 aus
Schaumstoff aufgeklebt.
Die Folienbahn 7 soll möglichst kurz vor dem Betonieren des Betondachs 1 eingebaut werden. Notwendige
Stöße werden stumpi gestoßen und gegen Eindringen von Zementschlemme mit Klebeband
dicht abgeklebt. Die Folienbahn 7 ist sorgfältig, besonders beim Einbad einer Bewehrung vor Verlet-Tuneen
zu schützen. Auf ihrer Oberseite erhalt der Beton b?im Gießen eine spiegelblanke Untersicht
Beton und Folienbahn 7 sind durch Sihkonfett gut
voneinander getrennt. Ein einwandfreies Gleiten in dieser Ebene ist damit sichergestellt. Die seitlichen
Füllstreifen 8 verhindern eine Kantenpressung bei Durchbiegung oder Verwölbung der Betonplatte.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Gleitlager für in Ortbeton hergestellte Be- ren Längsrändem Füllstreifen angebracht sind und
tonteile, insbesondere Betondecken von Bauwer- 5 auf deren Unterseite mittig ein selbstklebender Streiken,
in Form einer auf die Auflagefläche eines fen aufgebracht ist.
Unterbaus, wie eine Wand od. dgl., vor dem Her- Es ist zwar bereits bekannt, im Straßenbau Folien
stellen des Betonteils aufgelegten einschichtigen sehr geringer Dicke versuchsweise bei Spannbeton-Bahn
aus Polyvinylchlorid, dadurch ge- Straßen als Gleitschicht zwischen Fahrbahndecke
kennzeichnet, daß die auf die vorbereitete to und Unterbau zu verwenden (»Architekt und Ingeebene Auflagefläche aufgelegte Bahn eine dünne, nieur«, 1961, S. 6/61), jedoch konnte dies für den
elastische Folienbabn (7) mit einer Dicke von Hochbau keine Anregung geben, da im Straßenbau
etwa 0,3 mm, z. B. eine Klarsicht-Folienbahn, ist, die Flächenpressungen um Größenordnungen gerinauf
deren Oberseite entlang ihren Längsrändem ger sind, die Folie großflächig verwendet wird und
Füllstreifen (8) angebracht sind und auf deren 15 sich infolge der Adhäsion nicht von der Unterseite
Unterseite mittig ein selbstklebender Streifen auf- der Fahrbahndecke löst; die Gleitfläche liegt hier
gebracht ist. zwischen Folie und Unterbau.
2. Gleitlager nach Anspruch 1, dadurch ge- Die bei Deformationslagern bekannten seitlichen
kennzeichnet, daß die Oberfläche der Folienbahn Füllstreifen dienen dort zum Ausfüllen der seitlich
(7) mit Silikonfett als Trennmittel eingefettet ist. ao des Lagers mit erheblicher Dicke verbleibenden
Räume und zur Bildung von Dehnungsfugen. Zum Sichern gegen Verschieben war es schließlich bisher
nur bekannt, das flächige Gleitmittel unter Auftragen eines Klebemittels anzukleben oder Klebestreifen in
»5 einem weiteren Arbeitsgang nachträglich seitlich an
ihm anzubringen.
Die Erfindung geht aus von einem Gleitlager für in Tn der erfindungsgemäßen Zusammenfassung wer-Ortbeton
hergestellte Betonteile, insbesondere Beton- den zwar diese an sich bekannten Elemente verwendecken
von Bauwerken, in Form einer auf die Aufla- det, jedoch in einer neuartigen Ausnutzung und Vergefläche
eines Unterbaus, wie eine Wand od. dgl., 30 knüpfung ihrer spezifischen Eigenschaften. Die Ervor
dem Herstellen des Betonteils aufgelegten ein- findung fußt auf der Erkenntnis, daß auch in solchen
schichtigen Bahn aus Kunststoff. Fällen ein einschichtiges Gleitlager aus Kunststoffin
dem Fachbuch »Das konstruktive Flachdach« folie möglich sein muß, wenn die Untersicht des Betons
von Fr. E i c h 1 e r, J. 1956, ist auf den S. 78 und 79 derart gestaltet wird, daß der Beton selbst eine Gleitein
solches Gleitlager für in Ortbeton hergestellte Be- 35 fläche abgibt. Dazu darf als bekannt vorausgesetzt
tonteile, insbesondere Betondecken von Bauwerken, werden, daß man auf Glas als Schalung spiegelin
Form einer auf die Auflagefläche eines Unterbaus, blanke Betonflächen entstehen lassen kann. Zu ähnwie
eine Wand od. dgl., vor dem Herstellen des Be- lichem Effekt müßte man mit Kunststoff-Folien
tonteils aufgelegten einschichtigen Bahn au3 Polyvi- (z.B. aus PVC) als Schalelement kommen. Die auf
nylchlorid beschrieben, die kompressibel, z. B. in Art 40 eine Ebene und geglättete Auflagerfläche aufgelegte
eines »Weich-Fells«, sein soll und von deren Ver- Folie bewirkt nach der Erfindung bei dem darauf gewendung
bei austragenden Gesimsen und schweren gossenen Betonteil in ihrem Bereich eine spiegel-Dachdecken
wegen der zerstörenden Wirkung der Kan- blanke Untersicht, und damit entsteht eine Gleittenpressung
jedoch dort abgeraten wird. Eichler fläche, welche zusammen mit der Folie ein Bewehat
auch das Zerreiben der einschichtigen Bahn des- 45 gungslager bildet. Mit den seitlichen Füllstreifen
halb als nachteilig angesehen, da dann die Reibungs- kann man dem Beton derartige Aussparungen geben,
kräfte zwischen den Bauteilen wieder wirksam wer- daß jede Form der Kantenpressung ausgeschlossen
den und in Verbindung mit den Kantenpressungen ist. Gleichzeitig bildet der Füllstreifen einen Fugenwieder
zu den dilatationsbedingten Schaden im Bau- Verschluß. Um Beton und Folie sicher zu trennen,
werk führen. Eine unterschiedliche Haftung der 50 kann deren Oberseite zweckmäßig eingefettet sein.
Schicht an den beiden Bauteilen kann auch ihr Ver- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des schieben bewirken. In der Praxis hat diese Art von erfindungsgemäßen Gleitlagers dargestellt, dessen Auflagern daher auch kaum Bedeutung gewonnen; Herstellung im folgenden beschrieben wird,
vielmehr ist auf Gleitlager mit zwei Folien als Gleit- Ein Betonteil in Form eines plattenartigen Betonschichten (deutsche Patentschrift 1 252 872) ausgewi- 55 dachs 1 ruht auf einer Tragmauer 4 als Unterbau; mit chen worden. »2« sind Wärmedämmschichten und mit »3« der spä-
Schicht an den beiden Bauteilen kann auch ihr Ver- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des schieben bewirken. In der Praxis hat diese Art von erfindungsgemäßen Gleitlagers dargestellt, dessen Auflagern daher auch kaum Bedeutung gewonnen; Herstellung im folgenden beschrieben wird,
vielmehr ist auf Gleitlager mit zwei Folien als Gleit- Ein Betonteil in Form eines plattenartigen Betonschichten (deutsche Patentschrift 1 252 872) ausgewi- 55 dachs 1 ruht auf einer Tragmauer 4 als Unterbau; mit chen worden. »2« sind Wärmedämmschichten und mit »3« der spä-
Aufgabe der Erfindung ist, ausgehend von dem tere Verputz bezeichnet.
von Eichler beschriebenen Gleitlager, ein in der Die Tragmauer4 wird waagerecht und eben mit
Praxis brauchbares Lager zu finden, das neben einer Zementmörtel, Mischungsverhältnis 1:3, abgegli-
preisgünstigen Fertigung die statischen Belange wie 60 chen. Vorteilhaft ist, als oberen Abschluß des
gute und dauerhafte Gleiteigenschaften, Vermeiden Mauerwerks einen Stahlbetonringanker 6 anzuordnen
einer schädlichen Kantenpressung usw., erfüllt und und diesen so zu ebnen und zu glätten, daß darauf
insofern einfach einzubauen ist, als es sich nach sei- eine dünne, elastische Folienbahn 7 direkt verlegt
nem Auflegen auf die Auflagefläche auch ohne be- werden kann, sobald der Zementmörtel ausreichend
sondere Maßnahmen nicht unbeabsichtigt verschie- 65 abgebunden hat. Je glatter und ebener die Obe:r-
ben kann. fläche wird, um so besser ist die zu erwartende Funk-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge- tion des Gleitlagers. Als Folienbahn 7 hat sich eine
löst, daß die auf die vorbereitete ebene Auflagefläche Polyvinylchlorid (kurz PVC)-Klarsichtfolie von nur
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Family
ID=5705431
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| DE10149403B4 (de) * | 2001-10-06 | 2005-06-09 | Sabha, Ahmad, Dr.-Ing. | Zentrier- und Trennlage für Wand-Deckenknoten |
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