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DE1783302U - Magnetische haftscheibe. - Google Patents

Magnetische haftscheibe.

Info

Publication number
DE1783302U
DE1783302U DE1956D0012789 DED0012789U DE1783302U DE 1783302 U DE1783302 U DE 1783302U DE 1956D0012789 DE1956D0012789 DE 1956D0012789 DE D0012789 U DED0012789 U DE D0012789U DE 1783302 U DE1783302 U DE 1783302U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
magnetic
disk according
ferrite
magnetized
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956D0012789
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Duria Werk Karl Kempf GmbH
Original Assignee
Duria Werk Karl Kempf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Duria Werk Karl Kempf GmbH filed Critical Duria Werk Karl Kempf GmbH
Priority to DE1956D0012789 priority Critical patent/DE1783302U/de
Publication of DE1783302U publication Critical patent/DE1783302U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Duria-Y. erk rl Sempf G. m. bt, Neuss/Rhein, Bookholtatr.
    151
    Magnetische Mattscheibe
    Das neue Muster ist eine magnetische Haftscheibe aus mag-
    netisch hartem Ferrit, insbesondere Barium-Ferritsur Ver-
    wendung als Haftklemme, Schweißhalter oder um zwei ferromagnetische Körper lösbar miteinander zu verbinden. Es ist bekannt, daß sich aus magnetisch harten Ferriten, insbesondere aus Barium-ferrit Dauermagnete herstellen
    lassen, wobei der Ferritkorper ueoHsässig in der Richtung
    seiner kleinsten Ausdehnung magnetisiert ist. Bei derartgen Dauermagneten wurden bisheer die von dem einen Pol ausgehenden magnetischen Kraftlinien durch eine diesen Pol bedeckende Platte aus magnetisch weichem Material gesammelt und um den magnet herumgeführt oder durch eine Durchbrechnung des Magneten als Mittelbutzen hindurchgeführt, so daß an
    der Srnseite des liaftmagneten die beiden agnetpole on-
    ztntrisch zueinander zu liegen tarnen* Eit der so gebildeten
    Haftfläche konnte der Magnet an der Oberfläche eines Körpers aus ferromagnetischem Material befestigt werden. Der Gegenstand der Neuerung ist eine magnetische Haftscheibe aus magnetisch, hartem Ferrite insbesondere Barium-Ferrit, bestehend aus einer Scheibe, deren Dicke sehr viel kleiner ist als die beiden anderen Abmessungen und die in Richtung der kleinsten Abmessung magnetisiert ist. Dabei wird neuerungsgemäss eine besonders einfache Gestaltung dadurch erreicht, daß mindestens die eine der beiden gröBsten Flächen
    als Haftfläche ausgebildet ist und die Scheibe mindestens
    zweientgegengesetzt magnetisierte Gebiete aufweist. Diese
    entgegengeeetzt magnetieeierten Gebiete können entweder die
    Foxpm von Sektoren haben oder es können konzentrisch zein-
    ander angeordnete Ringzonen vorgesehen sein. Besonders vor-
    teilhaft ist diese Anordnung, wenn zwischen der Haftfläehe
    der magnetischen Scheibe und der Oberfläche des KSrpers aus
    gerroma., m
    ferromagnetischem Material ein Luftspalt vorhanden ist, z. B.
    sich eine unmagnetische Schicht zwischen den beiden Flächen befindet.
  • Andernfalls sind Oberflächen der Werkstücke, an denen ein Haftmagnet befestigt werden soll, häufig nicht vollkommen eben, so daß die Haftfläche des Magneten nur an wenigen Punkten in unmittelbare Berührung mit der Oberfläche des ferromagnetischen Werkstückes steht, während an allen anderen Punkten ein mehr oder weniger großer Suftspalt voraus magnetisch weichem Material, die entgegengesetzt magnetisierte Stellen der Haftfläche abdecken, sollen voneinander durch Luftspalte oder durch Zwischenlagen aus magnetisch nichtleitendem oder schlechtleitendem Material getrennt sein, um magnetische Kurzschlüsse zu vermeiden.
  • Damit keine zusätzlichen Verluste durch Luftspalte eintreten, sollen die Auflagen an den Polflächen der Ferritscheibe an allen Stellen gut anliegen. Dies kann neuerungsgemäss dadurch erreicht worden, daß die Auflagen aus pastenförmigen ferromagnetischem Material bestehen. Geeignet ist beispielsweise eine Paste aus Weicheisenpulver mit einem geeigneten Bindemittel. Wird ein härtbares Bindemittel, beispielsweise auf der Basis der Phenoplaste oder Äthoxylinharze verwendet, so kann die Auflage nach dem Aufstreichen, das ein luftspaltfreies Anliegen an dem Ferrit, selbst bei rauher Oberfläche gewährleistet, gehärtet und geschliffen werden. Es können aber auch, um Luftspalte zwischen Auflage und Ferritkörper zu vermeiden, Weicheisenplatten warm aufgepresst werden. Schließlich kann die Auflage auch aus magnetisch weichem Ferrit bestehen, wobeid er ganze magnetkörper als einheitlicher Sinter-oder Preßkörper hergestellt werden kann.
  • Ausführungsbeispiele der neuen haftscheibe sind in den Abbildungen dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt in Ansicht von der Haftfläche und im Querschnitt nach der ßehnittlinie b-b eine Haftscheibe aus Ferrit, deren vier Sektoren, wie in der Abbildung durch die Polbezeichnungen und die Pfeile im Querschnitt angedeutet, entgegengesetzt magnetisiert sind. Legt man eine solehe Haftscheibe auf die Oberfläche eines werkstückes aus ferromagnetischem Material auf, so schliessen sich durch dieses Material die Kraftlinien, zwischen den nebeneinanderlie-
    enden Nord-und Sudpolen, so daß die Seheibe fest an dem
    erkstO. haftet. An die Rückseite der Scheibe kann dann
    ebenfalls ein crkstuck aus ferromagnetisehem Material ange-
    legt werden, das in gleicher Ueise festgehalten v.-ird.
  • Selbstverständlich können anstatt vier Sektoren zu bilden, auch eine andere gerade Anzahl von Sektoren entgegengesetzt zueinander magnetisiert sein. Es ist ferner unwesentlich, ob die Scheibe rund oder vieleckig ist. Abb. 2 zeigt eine ähnliche haftscheibe die nicht in Sekto-
    ren, sindern in Ringsonen entgegengesetzt magnetisiert ist,
    , engesetzt magnetisiert istp
    derart, daß, wei aus der Abbildung ersichtlich, die Richtung der Kraftlinien in der mittleren Zone der Richtungen der iftlinien in der äusseren Ringzone entgegengesetzt ist.
  • Zur Verbesserung der magnetischen Wirkung können auf die Polflächen Auflagen aus magnetisch weichem Material aufgebracht sein. Diese Auflagen können aus pastenförmigem Material oder aus magnetisch weichen Ferrite bestehen.

Claims (1)

  1. SchntzansprtioJie 1.) Magnetische Haftscheibe aus magnetisch hartem Ferrit, insbesondere Barium-Ferrit, bestehend aus einer Scheibe, deren Dicke sehr viel kleiner ist als die beiden anderen Abmessungen und die in Richtung der kleinsten Ausdehnung C. 2
    magnetisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die eine der beiden größten Flächen als Haftfläche ausgebildet ist und die Scheibe mindestens zwei entgegengesetzt magnetisierte Gebiete aufweist.
    2.) Haftscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzt magnetisierten Gebiete Sektoren sind.
    3.) Haftscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzt magnetisierten Gebiete Ringzonen sind, 4.) Haftscheibe nach einem der ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polflächen mit Auflagen aus magnetisch weichem Material versehen sind.
    5.) Haftscheibe nach Ansprach 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen aus einer Paste aus magnetisch weichem Material und einem geeigneten Bindemittel beispielsweise Zhenoplast oder Äthoxylinharz bestehen.
    6.) Haftscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagen aus magnetischem Ferrit bestehen.
DE1956D0012789 1956-08-16 1956-08-16 Magnetische haftscheibe. Expired DE1783302U (de)

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DE1956D0012789 DE1783302U (de) 1956-08-16 1956-08-16 Magnetische haftscheibe.

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DE1956D0012789 DE1783302U (de) 1956-08-16 1956-08-16 Magnetische haftscheibe.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1783302U true DE1783302U (de) 1959-02-19

Family

ID=32858136

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE1783302U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317829C1 (de) * 1993-05-28 1994-07-07 Trifels Spielwarenfabrik Theo Magnetspielbaukasten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4317829C1 (de) * 1993-05-28 1994-07-07 Trifels Spielwarenfabrik Theo Magnetspielbaukasten

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