DE1783254U - Stereophonische lautsprecheranordnung mit zwei kanaelen fuer geschlossene raeume. - Google Patents
Stereophonische lautsprecheranordnung mit zwei kanaelen fuer geschlossene raeume.Info
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Description
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Stereophonische Lautsprecheranordnung mit zwei Kanälen für geschlossene Räume Neuerung Die 4 bezieht sich auf eine stereophonische Laut- Anforderungen an eine solche Anlage gleichzeitig möglichst weitgehend zu erfüllen : 1.) Eine in der Mitte zwischen den beiden Mikrofonen, von denen je eins zu einem Kanal gehört, befindliche Schallquelle (nachfolgend als"mittlere Schallquelle"bezeichnet) soll nicht nur in der Symmetrieachse der Lautsprecheranordnung, sondern in einer möglichst breiten Zone richtig lokalisiert (geortet) werden. Man muß also auch dann, wenn man sich seitlich von der Symmetrieachse befindet, noch den Eindruck haben, daß die erwähnte Schallquelle in der Mitte zwischen den Lautsprechern liegt. 2.) Der Winkels in dem das Schallgeschehen eingeschlossen erscheint, oder anders ausgedrückt, wie breit z. B. ein Orchester für den Zuhörer zu sein scheint, soll möglichst groß sein. Die Breite des Orchesters wird nachfolgend als Basis bezeichnet. 3.) Der Zuhörer soll möglichst unabhängig von seiner Position den Ort der Schallquelle genau lokalisieren können, also nicht nur, ob sich die Schallquelle rechts oder links von der Symmetrieachse befindet, sondern unter welchem Winkel sie erscheint. Bei den bisher bekannten Anlagen ist höchstens eine der drei Forderungen gut erfüllt, während die beiden anderen nur mäßig oder sogar eine von diesen beiden gar nicht erfüllt ist. Diese bekannten Anlagen sollen nun kurz beschrieben werden.sprecheranordnung mit zwei Kanälen für geschlossene Räume und bezweckt, alle drei nachfolgend genannten wichtigsten - Es ist bekannt (USA-Patentschrift 2 137 032, Snow), jedem Kanal mehrere Lautsprecher zuzuordnen, nämlich einen Tieftonlautsprecher und zwei Hochtonlautsprecher, von denen der eine parallel zur Symmetrieachse der Lautsprecheranordnung strahlt und der andere, weiter innen angeordnete Lautsprecher derart schräg aufgestellt ist ? daß sich seine Achse mit der des entsprechenden Lautsprechers des anderen Kanals im vorderen Teil des Zuhörerraumes kreuzt. Die Lokalisierung der Mitte und die Schärfe der Lokalisierung über die ganze Basis sind mäßig und die Basis ist klein.
- Es ist ferner bekannt (Acustica 19569 Seite 474 bis 481), für jeden Kanal nur einen einzigen Lautsprecher zu verwenden, die einen Abstand von 2y 5C m voneinander haben. Sie sind derart wenig schräg zur Symmetrieachse des Raumes aufgestellt, daß sich ihre Achsen erst im hinteren Teil des Zuhörerraumes kreuzen. Die mittlere Schallquelle kann nur in der Nähe der Symmetrieachse richtig lokalisiert werden. Bei einem größeren Abstand der Lautsprecher als 2, 50 m ist die Zone der richtigen Lokalisierung hinten noch schmaler. In beiden Fällen hat der Zuhörer, wenn er sich kontinuierlich quer über die Szene bewegt, den Eindruck, daß eine mittlere Schallquelle von einem zum anderen Lautsprecher springt. Der Eindruck einer breiten Basis erscheint nur in der Nähe der Symmetrieachse.
- Die Schärfe der Lokalisierung ist gut.
- In demselben Aufsatz ist ein anderer Versuch beschrieben, bei dem für jeden Kanal ein Halbkugel-Lautsprecher verwendet wurde die voneinander einen Abstand von 2, 50 m haben. Die Zone der richtigen Lokalisierung der mittleren Schallquelle in einem geschlossenen Raume war breiter als mit Einzellautsprechern, besonders bei Musik. Die Basis erschien ungefähr so breit wie bei Einzellautsprechern. Es ergab sich aber der Nachteil, daß die Schärfe der Lokalisierung gegenüber der Verwendung von je einem einzelnen Lautsprecher geringer war. Schließlich ist in demselben Aufsatz noch eine Lautsprecheranordnung erwähnt, bei der für jeden Kanal mehrere räumlich verteilte Lautsprecher verwendet wurden, wobei sich die Achsen der linken mit denen der rechten Lautsprecher im Wiedergaberaum nicht kreuzen. Die von den Seitenwänden reflektierte Schallenergie mußte größer als die direkte sein.
- Angeblich wurde mit dieser Anordnung ein befriedigender Kompromiß zwischen guter Lokalisierung der mittleren Schallquelle und der Schärfe der Lokalisierung über die ganze Basis erzielt. Die Basis erscheint jedoch eingeengt und die Schärfe der Lokalisierung müßte weit besser sein.
Neuerung Die besteht darin, daß wenigstens ein Lautsprecher übrigen, nahe beieinander angeordneten Lautsprecher der beiden Kanäle voneinander und daß die Lautsprecher mit dem großen Abstand voneinander so aufgestellt sind, daß sie entweder parallel zur Symmetrieachse der Lautsprecheranordnung oder schräg oder senkrecht in Richtung auf diese Achse strahlen, während die nahe beieinander angeordneten Lautsprecher so aufgestellt sind, daß sie entweder parallel zur Symmetrieachse oder schräg oder senkrecht zu ihr nach außendes einen Kanals einen wesentlich größeren Abstand von dem entsprechenden Lautsprecher des anderen Kanals hat als die strahlen. Neuerung Die tneinm ermöglicht, in der einfachen Ausführungsform derung betreffend der Lokalisierung brauchbar und die Forderung betreffend die Basis und die Schärfe sehr gut erfüllt.(Fig. 2) alle drei genannten Forderungen brauchbar zu erfül- len. In der besseren Ausführungsform (Fig. 3) ist die For- - In der besten Ausführungsform (Fig. 4) ist die Forderung betreffend die Lokalisierung der Mitte etwas besser als bei der zweiten Ausführungsform erfüllt, während die Forderungen betreffend Basis und Schärfe genauso gut erfüllt sind.
Neuerung Anhand der Zeichnung wird die tsk nachstehend näher erklärt. Fig. 1 zeigt alle Fälle für die Richtung der Strahlung der Lautsprecher und die Fig. 2 bis 4 zeigen drei Ausführungsformen. In Fig. 5 und 6 sind Beispiele für die Anordnung in Gehäusen dargestellt. In Fig. 1 ist durch Pfeile angedeutet, in welche Richtungen Neuerung die Lautsprecher im Rahmen der Neuer-ng strahlen können. Z « strah len verwendet werden. Es können aber auch mehrere Lautsprecher an den-vier Stellen aufgestellt werden und zwarso, daß sie jeweils in die gleiche oder in verschiedene Richtungen strahlen. Die Pfeile beziehen sich nur auf die Abstrahlung der mittleren und hohen Frequenzen über etwa 300 Hz, denn die tiefen Töne tragen nichts Merkliches zum stereophonischen Effekt bei. Die Tieftonlautsprecher können also beliebig aufgestellt werden. Man kann je Kanal einen besonderen Tieftonlautsprecher oder gemäß einem früheren Vorschlag der Anmelderin nur einen einzigen, von beiden Kanälen gespeisten Tieftonlautsprecher für beide Kanäle verwenden. Die tiefen Töne können aber auch von den Lautsprechern für die höheren Töne mit abgestrahlt werden.Es kann dabei je ein einziger Lautsprecher an den vier Stel- - In Fig. 2 ist ein Beispiel für eine Lautsprecheranordnung mit einer brauchbaren Wirkung dargestellt. Die Lokalisierung der mittleren Schallquelle ist wegen des Vorhandenseins der beiden mittleren Lautsprecher 2 und 3 besser9 als wenn nur die beiden äußeren Lautsprecher 1 und 4 vorhanden wären.
- Die mittleren Lautsprecher strahlen etwas nach außen, um die Lokalisierung der mittleren Schallquelle unabhängiger von der Position des Zuhörers zu machen. Die Basis ist wegen des Vorhandenseins der beiden äußeren Lautsprecher breit. Sie wird allerdings durch die mittleren Lautsprecher etwas beeinträchtigt, denn der Zuhörer wird durch den Schall der mittleren Lautsprecher ebenso direkt getroffen wie vom Schall der äußeren Lautsprecher. Die Schärfe der Lokalisierung wird durch die beiden äußeren Lautsprecher verursacht und durch die inneren Lautsprecher etwas gestört. Sie ist jedoch besser als bei der oben beschriebenen, bekannten Anordnung 9 bei der die äußeren Lautsprecher schräg gegen die benachbarte Wand strahlen. Es wird also bewußt von dem Vorurteil abgewichen, daß sich in einem geschlossenen Raum die Achsen der Lautsprecher nicht kreuzen dürfen.
- Fig. 3 zeigt eine verbesserte Anordnung der Lautsprecher, bei der die inneren Lautsprecher unter einem größeren dinkel gegen die Symmetrieachse oder sogar senkrecht zur Symmetrieachse strahlen. Auf diese Weise werden gegenüber Fig. 2 alle drei Forderungen besser erfüllt. Die Lokalisierung der mittleren Schallquelle unabhängig von der Position des Zuhörers wird verbessert, weil ein Zuhörer, der sich z. B. an der Stelle a befindet, von dem Schall des Lautsprechers 2 besser als in Fig. 2 getroffen wird. Die Basis erscheint breiter, weil die für diu Breite der Basis maßgebenden Lautsprecher 1 und 4 besser zur Wirkung kommen, denn der weiter entfernte Zuhörer wird vom Schall des Lautsprechers 2 bzw. 3 nicht so stark direkt getroffen. Auch die Schärfe der Lokalisierung wird aus demselben Grunde verbessert.
- Mit der Anordnung nach Fig. 4 wird die beste Wirkung erzielt, denn alle drei Forderungen sind gleichzeitig bestens erfüllt. Die Lokalisierung der Mitte unabhängig von der Position dos Zuhörers ist besser als in Fig. 3, weil der Zuhörer auch. in größerer Entfernung von der Lautsprecheranordnung noch vom Schall der mittleren Lautsprecher getroffen wird, denn zusätzlich zu den quer strahlenden Lautsprechern 2 und 3 sind noch schräg strahlende Lautsprecher 5 und 6 vorgesehen. Die Breite der Basis und die Schärfe der Lokalisierung ist aus den bei Fig. 3 erwähnten Gründen gut.
- In Fig. 5 ist dargestellt, in welcher Weise die Lautsprecher in Gehäusen angeordnet werden können. Die mittlere Lautsprechergruppe einschließlich eines Tieftonlautsprechers 7 können in einem Rundfunkempfänger oder in einer Musiktruhe angeordnet werden. Hierbei eignen sich die Anordnungen nach Fig. 2 und 3 für einen Rundfunkempfänger, während die Anordnung nach Fig. 4 mehr für eine Musiktruhe geeignet ist, weil sie viele Lautsprecher enthält. Die beiden äußeren Lautsprecher werden in je einem Gehäuse angeordnet (z. B. je ein oder zwei Lautsprecher), die mit Füßen zum Aufstellen auf dem Fußboden verschen sind. Im Beispiel der Fig. 6 ist die mittlere Lautsprechergruppe auf zwei getrennte Gehäuse aufgeteilt. Die beiden Tieftonlautsprecher 8 und 9 können z. B. parallel geschaltet werden.
gleich oder verschieden sein. In Fig. 2 und 3 ist im allgemeinen ein gleich großer Pegel der Lautsprecher 1 und 2 (bzw. 3 und 4) vorteilhaft.Die Pegel der inneren und äußeren Lautsprecher können - In Fig. 4 dagegen ist es günstiger, den Pegel der Lautsprecher 1 und 4 größer als den der Lautsprecher 2 und 3 zu bemessen. Der Pegel der Lautsprecher 5 und 6 kann dagegen kleiner als der der Lautsprecher 2 und 3 sein. Der Pegel der Lautsprecher 2 und 5 (bzw. 3 und 6) zusammen wird etwa so groß sein wie der des Lautsprechers 1 (bzw. 4). Ein größerer Pegel der Lautsprecher 1 und 4 kann einfach dadurch erzielt werden1. daß die Sekundärseite der Transformatoren eine größere Windungszahl als bei den anderen Lautsprechern erhält. Dadurch erscheint ein kleiner Widerstand auf der Primärseite, so daß ein entsprechend größerer Strom aufgenommen wird.
Claims (1)
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Schatz =@gES a n s p r ú c h e mehrere Lautsprecher zugeordnet sind, die mindestens die mittleren und hohen Töne wiedergeben, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Lautsprecher (1) des einen Kanals einen wesentlich größeren Abstand von dem entsprechenden Lautsprecher (4) des anderen Kanals hat als die übrigen, nahe beieinander angeordneten Lautsprecher (2-6) der beiden Kanäle voneinander und daß die Lautsprecher (1, 4) mit dem großen Abstand voneinander so aufgestellt sind, daß sie entweder parallel zur Symmetrieachse der Lautsprecheranordnung oder schräg oder senkrecht in Richtung auf diese Achse strahlen, während die nahe beieinander angeordneten Lautsprecher (2-6) so aufgestellt sind, daß sie entweder parallel zur Symmetrieachse oder schräg oder senkrecht zu ihr nach außen strahlen (Fig. 1-6).1. Stereophonische Lautsprecheranordnung mit zwei Kanälen für geschlossene Räume, bei der jedem Kanal zwei oder 2. Lautsprecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecher (1, 4) ? die den großen Abstand voneinander haben, in eigenen Gehäusen untergebracht sind, während die nahe beieinander angeordneten Lautsprecher (2356, 7) beider Kanäle zusammen in einem gemeinsamen Gehäuse (z. B. Rundfunkempfänger, Musiktruhe) angeordnet sind (Fig. 5). 3, Lautsprecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lautsprecher (1, 4), die den großenAbstand voneinander haben, in eigenen Gehäusen unterge- bracht sind, während die nahe beieinander angeordneten jedes Lautsprecher (2, 3, 5-8) Kanals für sich in einem gemein- samen Gehäuse angeordnet sind (Fig. 6). zeichnet, daß die mit großem Abstand voneinander aufgestellten Lautsprecher (1, 4) schräg zur Symmetrieachse hin strahlen, während die nahe beieinander angeordneten Lautsprecher (2,3) senkrecht zur Symmetrieachse nach außen strahlen (Fig. 3).4. Lautsprecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 5. Lautsprecheranordnung nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß außerdem je Kanal ein oder mehrere nahe beieinander angeordnete Lautsprecher (596) vorhanden sind, die schräg nach außen strahlen (Fig. 4).6. Lautsprecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit großem Abstand voneinander aufgestellten Lautsprecher (1, 4) schräg zur Symmetrieachse 7. Lautsprecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Lautsprechern (1,4) mit großem Abstand voneinander und die von den nahe beieinander angeordneten Lautsprechern (2,3, 5, 6) abgestrahlten Energien gleich groß oder verschieden groß bemessen sind.hin strahlen, während die übrigen, nahe beieinander ange- ordneten Lautsprecher (2, 3) schräg nach außen strahlen (Fig. 2 u. 3),
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| DET8833U DE1783254U (de) | 1957-11-13 | 1957-11-13 | Stereophonische lautsprecheranordnung mit zwei kanaelen fuer geschlossene raeume. |
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| DE (1) | DE1783254U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1205151B (de) * | 1963-02-11 | 1965-11-18 | Alexander Schaaf | Einrichtung zur stereofonischen Wiedergabe |
-
1957
- 1957-11-13 DE DET8833U patent/DE1783254U/de not_active Expired
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| DE1205151B (de) * | 1963-02-11 | 1965-11-18 | Alexander Schaaf | Einrichtung zur stereofonischen Wiedergabe |
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