DE1782465A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung von Kaese - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung von KaeseInfo
- Publication number
- DE1782465A1 DE1782465A1 DE19681782465 DE1782465A DE1782465A1 DE 1782465 A1 DE1782465 A1 DE 1782465A1 DE 19681782465 DE19681782465 DE 19681782465 DE 1782465 A DE1782465 A DE 1782465A DE 1782465 A1 DE1782465 A1 DE 1782465A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- curd
- liquid
- conveyor
- curdled milk
- cheese
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 235000013351 cheese Nutrition 0.000 title claims description 69
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 title claims description 68
- 239000008267 milk Substances 0.000 title claims description 68
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 title claims description 68
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 10
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 78
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims description 31
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 18
- 240000002129 Malva sylvestris Species 0.000 claims description 9
- 235000006770 Malva sylvestris Nutrition 0.000 claims description 9
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 4
- 230000010006 flight Effects 0.000 claims description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims 1
- 238000010899 nucleation Methods 0.000 claims 1
- 239000005862 Whey Substances 0.000 description 10
- 102000007544 Whey Proteins Human genes 0.000 description 10
- 108010046377 Whey Proteins Proteins 0.000 description 10
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 7
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000008569 process Effects 0.000 description 3
- 238000005345 coagulation Methods 0.000 description 2
- 230000015271 coagulation Effects 0.000 description 2
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 2
- 239000010419 fine particle Substances 0.000 description 2
- 238000000227 grinding Methods 0.000 description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 238000009938 salting Methods 0.000 description 2
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 2
- 238000012216 screening Methods 0.000 description 2
- 208000005156 Dehydration Diseases 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000010923 batch production Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 description 1
- 230000018044 dehydration Effects 0.000 description 1
- 238000006297 dehydration reaction Methods 0.000 description 1
- 230000008021 deposition Effects 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 1
- 239000012467 final product Substances 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 230000004927 fusion Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 235000011617 hard cheese Nutrition 0.000 description 1
- 238000002803 maceration Methods 0.000 description 1
- 235000012054 meals Nutrition 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000008520 organization Effects 0.000 description 1
- 229920001084 poly(chloroprene) Polymers 0.000 description 1
- 229920000915 polyvinyl chloride Polymers 0.000 description 1
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 description 1
- 229940108461 rennet Drugs 0.000 description 1
- 108010058314 rennet Proteins 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/11—Separating whey from curds; Washing the curds
- A01J25/111—Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation
- A01J25/114—Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation on endless belts
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Dairy Products (AREA)
- Beans For Foods Or Fodder (AREA)
Description
DR. MÜLLER-BORE DlPL-INa. GRALFS ^
DlPL-PHYS. DR. MANITZ DiPL.-CHEM. DR. DEUFEL ' /82465
PATENTANWÄLTE
München, den 6. September 1968 Bol/S - C 970
COFiMONWEALTH SCIENTIFIC AND INDUSTRIAL
RESEARCH ORGANIZATION
Albert Street, East Melbourne, Victoria, Australien
Verfahren und Vorrichtung zur Entwässerung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung
von Käse
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Käse, insbesondere Cheddar und derartigen Käsesorten, Colby und Käsesorten, bei
denen die geronnene Milch gerührt wird, und romanische oder italienische Hartkäsesorten. Hauptziel der Erfindung besteht
in der Schaffung einer verbesserten Vorrichtung und eines verbesserten Verfahrens zum Abführen der Flüssigkeit aus der
geronnenen Milch bei der Herstellung derartiger Käsesorten.
Bei der Herstellung von Colby-Käse, Käse bei dem die geronnene
Milch gerührt wird und romanische Käsesorten, wird der Inhalt des Gefässes (Milch, Lab und Starterkultur) ständig gerührt
während der Gerinnung und die gebildete geronnene Milch ist körnig. Für die Herstellung von Colby-Käsesorten wird die
geronnene Milch gewaschen, um den grössten Teil der Molke vor dem Entwässern der geronnenen Milch zu entfernen; bei Käsesorten , bei denen die geronnene Milch gerührt wird, verbleibt
die Molke in der geronnenen Milch bis zur Entwässerungsstufe
109842/0S64
des Verfahrens. Romanisclie oder italiensiche Käsesorten werden
ebenfalls während der Gerinnung gerührt, es werden jedoch
höhere Temperaturen in dem Gefäß verwendet, um die erwünschte
Härte in dem Endprodukt zu erzeugen. Bei der Herstellung von Gheddar-Käse wird die geronnare Milch "bzw. der Käsebruch entwässert,
man lasst diesen dann zusammenwachsen oder sich vereinigen und passiert ihn dann· durch eine Reihe von "Cheddarbildenden
Stufen", während denen das zusammendrücken und fHessen des Käsebruchs stattfindet.
Bei jeder der erwähnten Käsesorten ist es wesentlich, eine
richtige und genaue Trennung des Käsebruchs von der Molke (oder dem Waschwasser im Fall von Colby-Käse) zu erreichen,
falls ein Käse mit hoher Qualität und niedrigem Feuchtigkeitsgehalt
erzeugt werden soll. Andererseits hängt in gleicher Weise die Käsequalität stark von der Art und Weise ab, in der
diese Trennung erreicht wird. Falls die Molke oder das Wasser durch heftige und starke mechanische Tätigkeit freigesetzt
wird, ergibt die hierbei entstehende Mazeration der Klumpen des sich vereinigenden oder vereinigten bzw. zusammengewachsenen
Käsebruchs ebenfalls einen schwerwiegenden Qualitätsverlust aufgrund des Verlustes an Fett und anderen Käsebestandteilen.
Es wird folglich allgemein anerkannt, dass beste Ergebnisse erreicht werden, indem die freie Flüssigkeit von
der geronnenen Milch oder dem Käsebruch in einem Gefäß entwässert oder abgelassen wird und dass dann Abschnitte des
Käsebruchs gedreht werden, um die Restflüssigkeit freizusetzen.
Ganz gleich, ob der Käsebruch tatsächlich von Hand
109842/0564
oder durch mechanische Einrichtungen gedreht wird, in jedem
Fall ist das Verfahren im wesentlichen schubweise oder partieweise
anstatt kontinuierlich. Durch die Entwicklung von kontinuierlichen Maschinen zum Mahlen oder Zerkleinern und Salzen
des Käsebruchs (wie nach der australischen Patentschrift 248,181) ist eine zufriedenst._Bllende Einrichtung zum automatischen
Trennen des Käsebruchs von der Molke wünschenswert. Jedoch muss, um eine Verbesserung des vorhandenen Schub- oder
Partie-Verfahrens zu bilden, das erwünschte kontinuierliche Arbeitsverfahren denselben Kriterien genügen, nämlich, eine
richtige und gute Trennung der geronnenen Milch oder des Käsebruchs ohne eine Beschädigung des Käsebruchs.
Demgemäss ist durch die Erfindung ein Verfahren geschaffen
zum Abführen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung
in einem kontinuierlichen Arbeitsgang, welches sich dadurch kennzeichnet, dass die Mischung einer ersten Trennstufe
zugeleitet wird, um eine Anfangstrennung der Flüssigkeit von dem Käsebruch bzw. der geronnenen Milch durchzuführen, dass
der Käsebruch und die verbleibende Flüssigkeit einem sich bewegenden Förderer zugeleitet wird, dass die Flüssigkeit
aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch auf dem Förderer
abgelassen oder abgeleitet wird, und dass Anhebkräfte an die
geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer angelegt werden, um die Entwässerung der geronnenen Milch oder des
Käsebruchs zu erleichtern oder zu fördern.
109842/0564
Insbesondere kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass
• die Flüssigkeits- und Käsebruchmischung über ein Sieb bei
einer ersten Trennstufe geleitet wird, um es der freien Flüssigkeit zu gestatten, aus dem Käsebruch oder geronnenen
Milch durch das Sieb abzufliessen und dass daraufhin die geronnene Milch bzw. der Käsebruch und die darin enthaltene
Flüssigkeit mittels eines sich bewegenden Förderers in einer
zweiten Trennstufe weitergeleitet wird, während gleichzeitig A Teile der geronnenen Milch oder des Kasebruchs angehoben werden,
um das Freisetzen oder Ablassen der eingefangenen Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. aus dem Käsebruch und deren
Ableitung von dem Förderer zu gestatten und zu erleichtern.
Durch die Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung geschaffen
zum Abführen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung,
die sich dadurch kennzeichßt, dass eine erste Trenneinrichtung
vorgesehen ist, um eine Anfangstrennung der Flüssigkeit von der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch herbeizu-
W führen, dass ein Förderer vorgesehen ist zur Aufn%me der
geronnenen Milch bzw. des Käsebruchs und der verbleibenden Flüssigkeit von der ersten Trenneinrichtung, und diese zu
einer von der ersten Trenneinrichtung entfernten Stelle zu befördern, dass der Förderer so eingerichtet und ausgelegt ist,
dass er die Ableitung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch ermöglicht oder bewirkt, und dass Einrichtungen
vorgesehen sind, zum Anheben der geronnenen Milch bzw. des Kasebruchs, die so angeordnet sind, dass sie eine Hebe- "'
109842/0564
kraft an die geronnene Milch bzw. den Käsebruch auf dem !Förderer
anlegen, um dadurch die Ableitung oder "Freisetzung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch zu
erleichtern. - "
Das Abscheide- oder Trennsieb, der ersten Stufe kann verschiedene
Formen haben, beispielsweise kann es ein stationäres
flaches oder geneigtes Sieb sein, auf das die Mischung aus
geronnener Milch bzw. Käsebruch und Flüssigkeit aufgebracht
wird, wobei die Flüssigkeit an der^Hückseite" des Siebes gesammelt
wird, während der Käsebruch zwangsweise oder durch Schwerkraft gesammelt wird zum Übertragen oder Transport zur
zweiten Stufe. Es wird Jedoch vorgezogen, ein Abschrapen oder Abschaben des Käsebruchs von dem Sieb zu vermeiden, da dieses
unerwünschte Käsebruchverluste durch das Sieb hervorruft. Um
ein Zusetzen des Siebes durch Käsebruch oder geronnene Milch zu vermeiden, hat sich als vorteilhaft herausgestellt, den
Sieb
Käsebruch/Flüssigkeits-Austrag relativ zu dem zu bewegen.
Dieses kann erreicht werden entweder durch Verwendung einer
sich bewegenden Düse oder durch Hin- und Herbewegung oder Drehung des Siebes, während die Mischung innen oder aussen
zugeführt wird. Falls das Sieb perforiert oder durchlöchert bzw. foraminös 1st, kann natürlich eine geeignete Siebkonstruktion
angewendet werden? die Benutzung des Audrucks "Sieb" bedeutet nicht einfach ein Drahtsieb.
Wie bereits erwähnt, wird die zweite Abscheide- oder Trennstufe
auf der Fläche eines sich bewegenden Förderers durchgeführt,
in dem Teile des darauf "befindlichen Käsebruchs bzw. der darauf
befindlichen geronnenen Milch angehoben werden.
Bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann ein
nicht durchlöcherter Förderer verwendet werden, der beträchtlich
preiswerter ist als ein durchlöcherter Förderer. Tatsächlich
wird die Verwendung eines nicht durchlöcherten Förderers bevorzugt.
Da die abgeschiedene oder abgetrennte Flüssigkeit bei dieser Stufe in den Zwischenräumen der allmählich zusammenwachsenden
Käsebruchteilchen gehalten wird, würde es wenig Zweck haben, eine durchlöcherte Fördererfläche zu verwenden,
da die darin befindlichen Löcher durch den Käsebruch blockiert
wer—Aen könnten. Ausserdem wird angenommen, dass, anstatt die
Abführung der Flüssigkeit während der letzteren Stufen des Abscheidungsprozesses
zu erleichtern, die Anwendung eines perforierten Förderers tatsächlich den Käsebruch an der Fördererfläche
in einer Weise festhält, dass die Abführung der eingefangenen Milch' aus dem Hauptteil der Käsebruchmasse verhindert
φ wird. Auf jeden Fall wird bei der Erfindung bevorzugt (jedoch
ist dieses nicht wesentlich), eine glatte Fördererfläche zu
verwenden, um den Fluss der eingefangenen Flüssigkeit zu erleichtern, wenn Teile des Käsebruchs angehoben werden. Um den
Abstand oder die Entfernung zu verringern, den äie bzw. die
die abgeführte Flüssigkeit auf der Fordererflache dur'chf lie ssen
muss, besteht ein weiteres bevorzugtes Merkmal in der Anwendung eines erhabenen ("crowned") Förderers oder einer nach oben
gewölbten Fläche, so däsa die Flüssigkeit seitlich davon abfliegst.
109-842/0564 «
— Π —
Obgleich es möglich, is*, stationäre flugscharartige Einrichtungen
zu. benutzen, um den Käsebruch anzuheben, wenn er
sich auf der Fordererf lache "bewegt, wird erfindungsgemäss
bevorzugt, sich drehende bogenförmige geneigte Schaufeln oder
Blätter oder Schrauhengänge für diesen Zweck zu verwenden* Derartige
Anheb—Schraubengange sind vorzugsweise in Reihen quer
über der Fördererfläehe an einer oder mehreren StsUonen entlang
dieser angeordnet und erfüllen zwei wichtige !Funktionen:
sie heben den Käsebruch oder die geronnene Milch an, um den
seitlichen AMuss der Flüssigkeit über den Förderer oder die Fläche zu erleichtern, und, durch Ausübung einer lokalisierten
Anhehwirkung, bewirken sie eine Trennung der Käsebruchteilchen,
welche sanft auf den. Käsebruch einwirkt und dennoch äusserst
wirksam ist beia Freisetzen der in den Zwischenräumen eingefangenen
Flüssigkeit und eine Anhäufung oder Agglomeration der Käsebruehteilchen verhindert.
Vorzugsweise wird der Käsebruch mit einer langsamen Hate in der zweiten Abscheide— oder Srennstufe durch den Förderer zugeführt,
so dass ausreichend Zeit vorhanden ist für die Zusammenziehung
oder Kontraktion der Käsebruehteilchen und auch, bei der Herstellung
von Cheddar-Käse, für eine wesentliche Fusion und
Verfestigung des Kasebruchs auf der Fördererfläche. Me Anwendung des erfindungsgesiässen Verfahrens und der erfindungsgemässen
Vorrichtung gestattet, dass die deutlich unterschiedliehen Arbeitsverfahren
in der Herstellung von Käse, bei dem der Käsebruch
oder die geronnene Hilch gerührt wird, oder von Cheddar-Kase
nach Wunscfc angewendet werden. Falls Käse, bei dem die
109842/0564
geronnene Milch oder der Käsebruch gerührt wird (Stirred-curd cheese) hergestellt wird, werden die sich drehenden, den
Käsebruch anhebenden Schneckengänge (im folgenden der Einfachheit
halber als "Schnecken" bezeichnet) über die Länge des Förderers verteilt, so dass die geronnene Milch oder der
Käsebruch sich nicht zu grossen Blöcken verewigen kann, sondern
aufgebrochen wird, wenn er sich verfestigt. Im Falle des Cheddar-Käses sind die anhebenden Schnakengänge oder "Schnecken"
über dem "ersten" oder vorderen Teil des Förderers angeordnet,
so dass nach der Trennung oder Abscheidung der Flüssigkeit in der zweiten Stufe der Käsebruch zu einem im wesentlichen
kontinierlichen Block zusammenwachsen kann. Um diese Flexibilität
zu erreichen, sind die Schnecken vorzugsweise in unabhängigen Reihen oder Gruppen angebracht, wobei jede Gruppe oder Reihe
vorzugsweise quer über der Fördererfläche angeordnet ist, und Jede Schnecke an einer Welle angebracht ißt, die im wesentlichen
senkrecht zu dem Förderer angeordnet und von einem Motor angetrieben wird, der der Gruppe oder Reihe zugeordnet ist. Auf
diese Weise kann jede Gruppe oder Reihe längs dem Förderer nach Wunsch angeordnet und mit ihrer eigenen Geschwindigkeit
angetrieben werden.
Es kann Vorsorge getroffen sein', um eine Gruppe oder Reihe oder eine besondere Schnecke in derselben aus dem Käsebruch
heraus anzuheben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
109842/0S64
Figur 1 eine schemaifcsche Ansicht der erfindungsgemässen
Vorrichtung, in der aus Gründen der Klarheit Peile weggeschnitten sind,
Figur 2 eine Schnittansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Figur 3 eine Schnittansicht nach Linie 3-3 der Fig.1,
Figur 4- eine perspektivische Ansicht der Siebeinrichtung
nach den Fig. 1 und 2,
Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Rührers, und
Figur 6 eine schematische Querschnittsansicht einer Trommelsiebeinrichtung.
Die in den Fig. 1-5 gezeigte Vorrichtung weist einen Förderer auf, der aus einem endlosen Riemen 1 besteht, welcher von Endrollen
2, 3 und Leerlaufrollen 4 getragen wird. Die Fördererfläche
, welche von dem oberen Trum des Riemens gebildet wird, bewegt sich nach vorne von der Rolle 2 an dem AufgabÄide sur
Rolle 3 an dem Austragende des Förderers. Es kann eine oder beide der Rollen 2, 3 durch nicht dargestellte Antriebseinrichtungen
angetrieben werden.
Der Riemen oder das Förderband 1 kann eine kontinuierliche nicht durchlöcherte Bahn aus Metal}, Gummi, Kunststoff oder
einem ähnlichen Material sein, es wird jedoch ein Polyvinylchlorid oder "Neopren"-Kunststoffmaterial bevorzugt. Das
109842/0564
-ίο- Γ/82465
Förderband 1 und seine ageordneten Teile werden alle von dem Rahmen 5 über einem Behälter 6 gestützt, der hauptsächlich
dazu dient, die Flüssigkeit (Molke oder Wasser) aufzufangen, welche von der Fördererfläche abfliesst, wenn die Vorrichtung
in Betrieb ist. Der Rahmen oder das Gestell 5 weist hauptsächlich ein Paar l&stenabschnitte auf, welche entlang der
Länge derMaschine an jeder Seite des Förderers verlaufen; die Innenplatten 7 der Abschnitte dienen als Führungsplatten,
um die geronnene Milch oder den.Käsebruch auf dem Förderer zu beschränken oder zu halten. Die unteren Kanten der Platten
sind in einem kleinen Abstand oberhalb der oberen Fläche des Förderers angeordnet, und die von dem Förderer abgeschiedene
Flüssigkeit kann durch den so beschaffenen Zwischenraum 8 hindurchfliessen, während der Käsebruch auf dem Förderer
zurückgehalten wird. Der kastenförmige RahmerfcLient ausserdem dazu, die Hangelager 9, 11 zu stützen, welche die Endrollen
2, 3 und die Leerlaufrollen 4 stützen. Der Rahmen stützt ausserdem
die Konsolen 12, welche eine Sieb- oder Abscheideeinrichtung 13 stützen, die die anfängliche Abscheidung der Flüssigkeit
von der geronnenen Milch oder dem Käsebruch bewirkt, sowie weitere Konsolen 14, welche dasu dienen, die den Käsebruch,
anhebenden Einrichtungen 16 zu stützen.
Die Rollen 2, 3 und Führungsrollen 4 sind leicht trommeiförmig ausgebildet und haben gekrümmte Oberflächen, so dass das Förderband
in Anpassung an die Form der Rollen an ihrer Aussenflache
konvex ist, d.h. "erhaben" (crowoä) . Die Rollen können
109842/0564
■l· ■'.■..
».'■■*■ - V * ■-■[■■■■)■■.■
in Abschnitte unterteilt sein, um eine Reibung aufgrund des
Geschwindigkeitsdifferentials über die Rolle zu verringern. In alternativer Weise können die Rollen in mehrere flache
Abschnitte unterteilt sein, die jeweils in bekannter Weise in einem Winkel zur nächsten geneigt sind.
Nahe und oberhalb dem hinteren Ende des Förderbandes 1 ist
eine Abscheide- oder Siebeinrichtung 13 angeordnet. Die Einrichtung 13 weist ein Paar geneigter Siebe 17 und einen Trog
auf, &θϊ> die in dreieckförmiger Gestalt bezüglich des Troges
18 angeordnet sind, deridie Basis des Dreiecks bildet. Dü_sen oder Rohrenden 19 sind nahe den geneigten Aussenflächen der
Siebe 17 angeordnet und auf diese zugerichtet. Die Düsen
sind an Rohrleitungen 21 angeschlossen, welche die Käsebruch/ Flüssigkeitsmischung von einem Gefäß zuführen. Es können nicht
dargestellte Einrichtungen vorgesehen sein, um die Düsen über die Breite der Siebe 17 hin- und herzubewegen oderlzu schwenken.
Ein Rohr 22 ist an den Trog 18 angeschlossen, so dass die in dem Trog gesammelte Flüssigkeit in den Behälter 6 fliessen kann.
Die Käsebriich-Anhebeeinrichtungen 16 sind oberhalb und im
allgemeinen entlang wenigstens einem Teil der Förderbandlänge angeordnet. Die Einrichtungen 16 weisen eine Anzahl von
Gruppen oder Reihen (im vorliegenden Fall drei) von an Wellen angebrachten 180° wendeiförmigen Anhebschraubengängen oder
"Schnecken" 23 auf. Im vorliegenden Fall sind drei derartige
Schnecken in jeder Gruppe oder Reihe angeordnet. Es ist zu ersehen, dass die Gewindegänge der Schnecken in jeder Reihe
109847/0564
_ Λ2 _ Γ/82465
oder Gruppe die volle Breite des Förderers überdaken. Die Schnecken hängen an ihren Wellen 24 an Portalgestellen 26,
welche ausserdem auch die Antriebseinriclitungen 27 für die
Schnecken tragen, und, falls erwünscht, auch die Energiequelle dafür, z.B. einen Elektromotor. Die Schnecken 23 sind so angeordnet,
dass ihre unteren Enden nahe an der oberen Fläche des Förderbands 1 angeordnet sind oder diese gerade berühren, so
dass sie bei einer Drehung eine anhebende Wirkung anstatt einer Rührwirkung auf das auf dem Förderband befindliche Material
ausüben.
Die Antriebseinrichtung ist so angeordnet, dass die Drehzahl oder Umdrehungsgeschwindigkeit einer Jeden Schneckengruppe
oder -reihe unabhängig verändert werden kann, und so, dass irgendeine Gruppe oder Reihe angehalten und frei von dem Förderband
angehoben oder entlang dem Förderband bewegt werden kann, ohne die Tätigkeit·der anderen zu beeinflussen. In
typischer Weise kann die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schecken etwa 20 UpM betragen.
Die Stellungen der Portalgerüste entlang der Länge des Förderers können verändert werden. Bei der Herstellung von Colby-Käse
und Käse bei dem die geronnene' Milch oder der Käsebruch gerührt
wird, sind die Gruppen oder Reihen von Schnecken mehr oder weniger gleichmässig entlang der Länge des Förderers
im Abstand angeordnet, bei der Herstellung von Oheddar-Käse sind jedoch die Schnecken näher an dem hinteren oder Eintritteende
des Förderers angeordnet, während das vordere oder Auslaß-
109842/0564
ende frei von Schnecken gelassen wird, so dass sich der Käsebruch
setzen kann.
Beim Betrieb wird die Käsebruch/Mote -oder Käsebruch/Wassermischung
10 von Gefässen durch die Düsen 19 auf die Siebe 17
gepumpt. In der Anfangstrenn- oder Abscheidestufe passiert ein beträchtlicher Anteil der Molke oder des Wassers durch die
Siebe, wird in dem Trog 18 gesammelt und fliesst in den Tank 5
durch das Rohr 22. Die nun teilweise entwässerte geronnene Milch fällt auf das Förderband 1 und bewegt sich vorwärts mit
dem Förderband und es wird Flüssigkeit von der geronnenen Milch an den Seiten des Förderers durch die Zwischenräume 8 abgezogen.
Die Leitfläche 20 verhindert dass geronnene Milch oder Käsebruch
an der Rückseite des Förderers abfällt, sie gestattet jedoch, dass die Flüssigkeit unter ihr hindurchpassieren kann. Beim
Erreichen der Schneckengewindegänge 1? wird der Käsebruch oder
die geronnene Milch von dem Förderband angehoben und fällt auf das Förderband zurück, wodurch die eingefangene Flüssigkeit
freigegeben und die Abführung der Molke oder des Wassers aus dem Käsebruch oder geronnenen Milch erleichtert wird.
Die Länge und Geschwindigkeit des Förderbandes sind vorzugsweise so ausgelegt, dass zu dem Zeitpunkt, wenn er das Ende
des Förderbandes erreicht, der Käsebruch ausreichend entwässert ist, so dass er gesalzen und in Formen (hooped) gegeben werden
kann, oder bei dem Cheddar-Verfahren, der Mahl- oder Zerkleinerungsstufe
zugeführt werden kann. In diesem Fall kann der
109842/0564
Käsebruch von dem Förderband 1 auf ein weiteres Fördersystem
abgesetzt werden, welches teilweise bei 23 dargestellt ist, durch das es einer Mahl- oder ZeMeinerungs-, Viege- und
Salzungseinrichtung, wie sie beispielsweise in der australischen Patentschrift 248 181 beschrieben ist, oder einer
Oheddar-Stufe zugeführt wird.
Anstelle der in der Zeichnung dargestellten Siebeinrichtung können andere abgewandelte Anordnungen vorgesehen sein, welche
eine gleichartige Funktion ausüben. Beispielsweise können die Siebe 17 so angeordnet sein, dass sie nach oben divergieren
und an ihren unteren Kanten beabstandet sind. Bei dieser Anordnung sind zwei Tröge vorgesehen, einer unter jedem Sieb,
wobei die Tröge in gleichartiger Weise beabstandet sind, und die Düsen sind zwischen den beiden Sieben angeordnet und nach
aussen zu diesen gerichtet.
Bei einer anderen Ausführungsform wird ein zylindrisches oder
kegelstumpfförmiges Sieb benutzt, welches §ua beiden Enden offen
ist und dessen Achse senkrecht liegt, und das von einer ringförmigen Kammer umgeben ist, die an dem unteren Ende des
Siebes mit diesem verbunden ist. Eine sich drehende und/oder hin- und herbewegende Düse ist innerhalb des zylindrischen
Siebes angeordnet, so dass beim Betrieb die Käsebruch/Molke-Mischung
gegen die innere Fläche des Siebes geleitet wird, wobei die Molk· durch das Sieb in die Kasaaer hindurchfliesst
und der teilweise entwässerte Käsebruch nach unten auf das
109842/0564
782465
Förderband fällt. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass sich
seine
das Sieb um Längsachse dreht anstatt der Düse, oder dass
das Sieb um Längsachse dreht anstatt der Düse, oder dass
beide sich drehen.
Bei einer in Fig. 6 dargestellten bevorzugten Ausführungsform
der Anfangsabscheidestufe hat das Sieb die Form einer drehbaren Trommel 31>
welche über dem .Auftragsende des Förderers angebracht
ist, wobei ihre Rotationsachse horizontal liegt. Ein stationärer Flüssigkeitssammeltrog 32 ist innerhalb der Trommel
angeordnet. Wenn die Käsebruch/Flüssigkeitsmischung in die Trommel von der Düse 33 geleitet wird, fliesst die Flüssigkeit
durch die Trommel in den Trog 32 und dann durch den Auslass
zu dem Gefäß 6, und der Käsebruch wird über die Ablenkplatte 34- auf den Förderer geleitet. Ein Sieb 37 für die feinen Teilcher
kann über dem Förderer unterhalb des Strahles angeordnet sein, um zu verhindern, dass die feinen Teilchen von dem
Förderer abfallen, während es der Flüssigkeit von dem Sprühstrahl gestattet wird, hindurchzupassieren.
Die D-ehzahl der Trommel ist veränderlich, so dass die Zeitspanne,
welche sich der Käsebruch oder die geronnene Milch auf der Trommel befindet, verändert werden kann und somit das Ausmass
der anfänglichen Abscheidung verändert werden kann, die durch die Trommel bewirkt wird. Falls es erwünscht ist, dass
die geronnene Milch oder der Käsebruch während der Anfangsperiode auf dem Förderer ziemlich feucht bleibt, können ausserdem
Einrichtungen vorgesehen sein, um das Ausmass der Entwässerung von dem Förderer während des anfänglichen Teiles seines
Laufes zu verringern.
109842/0564
178*465
Obgleich aus der vorhergehenden Beschreibung zu ersehen ist, dass ein kontinuierliches Verfahren und eine Vorrichtung
geschaffen ist·, um eine wirksame Abscheidung'von Flüssigkeit
aus dem Käsebruch ohne Beschädigung des Käsebruchs zu bewirken, ist es selbstverständlich, dass viele Veränderungen
und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
- Patentansprüche -
109847/0564
Claims (1)
- Patentansprüche1. Verfahren zum Entziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung in einem fortlaufenden Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet , daß die Mischung einer ersten Abscheidung- oder Trennstufe zugeführt wird, um eine Anfangsabscheidung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch zu bewirken, daß die geronnene Milch oder der Käsebruch und die verbleibende Flüssigkeit einem sich bewegenden Förderer zugeleitet wird, daß die Flüssigkeit aus der geronnen Milch oder dem Käsebruch auf dem Förderer abgezogen wird und daß Anhebkräfte an die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer angelegt werden, um die Entwässerung der geronnenen Milch oder des Käsebruchs zu erleichtern.2. Verfahren zum Abziehen einer Flüssigkeit aus Käsebruch, dadurch gekennzeichnet , daß die Flüssigkeit- und Käsebruchmischung über ein Sieb in einer ersten Abseheidungsstufe geleitet wird, um es der freien Flüssigkeit zu gestatten, aus dem Käsebruch oder der geronnenen Milch durch das Sieb abzufHessen, und daß dann die geronnene Milch bzwο der Käsebruch und die noch darin ent-..,2 109842/0564- / - Γ/82465fthaltene Flüssigkeit mittels einer sich bewegenden Förderfläche bewegt wird und dabei kontinuierlich Teile der geronnenen Milch oder des Käsebruchs
angehoben werden, um die eingefangene Flüssigkeit aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch freizusetzen und deren Abführung von dem Förderer
zu erleichtern.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Förderfläche so geformt ist, daß die Flüssigkeit an den Seiten des Förderers abfliesst, und daß die geronnene Milch oder der
Käsebruch gleichzeitig an einer Anzahl von Stellen angehoben wird, die quer zu dem Förderer angeordnet sind, um den Fluß der Flüssigkeit zu erleichtern.Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e η η zeichnet , daß in der ersten Abscheidungsstufe die Flüssigkeits- und Käsebruchmischung auf das
Sieb von einer Düse geleitet wird und daß eine
relative Bewegung zwischen dem Sieb und der Düse
hervorgerufen wird, um ein Verstopfen oder Zusetzen des Siebes zu verringern.5. Verfahren zum Abziehen der Flüssigkeit aus der109842/0564geronnenen Hilch oder dem Käsebruch "bei der JtIersteilung von Käses oi't en, bei denen die geronnene HiIcn oder der Käsebruch gerührt wird, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Anheben der geronnenen Milch oder des Käsebruchs in der zweiten Stufe fortgeführt wird nachdem im wesentlichen die gesamte eingefangene Flüssigkeit aus der geronnenen HiIch oder dem Käsebruch freigesetzt ist.ο. /orrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung, dadurch gekennzeichnet , daß erste Abscheidungseinrichtungen vorgesehen sind, um eine Anfangsabscheidung der Flüssigkeit aus der geronnenen Hilch oder dem Käsebruch zu bewirken, daß ein i'örderer vorgesehen ist, ir;, die geronnene Hilch bzw. den Käsebruch und die verbleibende Flüssigkeit von der ersten Abscheidungseinrichtung aufzunehmen und sie zu einer Stelle zu befördern, welche von der ersten Abscheidungseinrichtung entfernt ist, daß der Förderer so eingerichtet ist, daß die Flüssigkeit aus der geronnenen I'Iilch bzw· dem Käsebruch abgeleitet wird, und daß Einrichtungen zum Anheben der geronnenen Hilch bsw. des Käsebruchs so angeordnet sind, daß sie eine Anheb-...4 109842/0564kraft an die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer anlegen, um dadurch die Ableitung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch zu erleichtern.7. Vorrichtung zum kontinuierlichen Abscheiden der Flüssigkeit aus geronnener Milch oder Käsebruch, dadurch gekennzeichnet , daß eine Förderfläche vorgesehen ist zum Aufnehmen der geronnenen Milch bzw. des Käsebruchs an dem einen Ende und diese bzw. diesen an dem anderen Ende auszutragen, daß ein Sieb über der Förderfläche an dem Auftragsende vorgesehen ist, daß Einrichtungen an einer Seite des Siebs angeordnet sind, um eine Käsebruch- und Flüssigkeitsmischung gegen das Sieb zu entleeren, um eine Anfangsabscheidung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch hervorzurufen, und die so abgeschiedene geronnene Milch bzw. den Käsebruch auf die Förderfläche zu bewegen und daß Einrichtungen zum Anheben der geronnenen Milch bzw. des Käsebruchs über der Förderfläche zwischen dem Sieb und dem Austragsende des Förderers angeordnet und so eingerichtet sind, daß ß.ie Teile der sich bewegenden geronnenen Milch oder des sich bewegenden Käsebruchs anheben, um eingefangene. Flüssigkeit freizusetzen und deren Abfluss von der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch zu erleichtern....5 109842/05648. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet , daß die Käsebruch- Anhebeinrichtung eine Reihe von drehbaren Sohneckengewindegangen aufweist, die oberhalb der und quer zu der Fördereinrichtung so angeordnet sind, dass sie sich nach unten in enge Nachbarschaft mit dieser erstrecken, um die Käsebruchteile von dem Förderer anzuheben und dadurch die Abführung der eingefangenen Flüssigkeit von den Seiten der Förderfläche zu erleichtern.9ο Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Anhebeinrichtungen in Gruppen im Abstand in .Längsrichtung entlang der Förderfläche angeordnet sind, und daß die Schneckengänge der Anhebeinrichtung in jeder Gruppe zusammen in wirksamer Weise die gesamte Breite der Förderfläche über_decken.10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der Förderer ein undurchlöcherter Förderer ist und daß die obere Fläche des Förderers erhaben ist, um den Abfluss der Flüssigkeit zu dessen Seiten zu erleichtern.0 0*6109842/0564i/8246511. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß Führungseinrichtungen vorgesehen sind, die sich entlang der Länge des Förderers an jeder Seite desselben erstrecken, um die geronnene Milch oder den Käsebruch auf den Förderer zu beschränken oder zu halten, und daß die unteren Kanten der Führungseinrichtungen im Abstand von der Fläche des Förderers angeordnet sind, um es der Flüssigkeit zu gestatten an den Seiten des Förderers abzufliessen.12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß der Förderer von einem Rahmen oder Gestell getragen wird, der ein paar Rahmenteile aufweist, die sich entlang der Länge des Förderers an jeder Seite desselben erstrecken und die ausserdem als Führungen dienen, um die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer zu halten.13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Anhebeinrichtungen an Bügeln oder .konsolen gestützt sind, die an den Rahmenteilen angebracht sind, und daß die Stellungen der Bügel oder Konsolen entlang der Länge der Teile verändert werden kö_nnen....7 109842/0564ORIGINAL INSPECTEDΙ78/Ά65 2314. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 Ms 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Austragseinrichtungen und das Sieb relativ bewegbar sind, sodass beim Betrieb die Flüssigkeits/iiäsebrucfamischung auf verschiedene Teile des Siebs zu verschiedenen Zeiten aufgebracht oder aufgetragen wird,.und daß Flüssigkeitssamiaeleinrichtungen hinter dem Sieb und über dem Föz'derer angebracht sind zum Sammeln und Abführen der .Flüssigkeit, die anfänglich von dem Sieb aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch abgeschieden wird.15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß das Sieb die Fläche einer drehbaren Drommel bildet, welche über dem Auftragsende der Förderfläche angebracht ist, und aus der die geronneneaufMilch oder der käsebruch/die Förderfläche aufgebracht v;ird.Ιό. Vorrichtung nach Anspruch «5, dadurch gekennzeichnet , daß die drehbare Trommel so angebracht ist, daß ihre Achse horizontal und quer zu der Förderfläche liegt, und daß ein ü'lüssigkeitssammeltrog innerhalb der Trommel angebracht ist, um die Flüssigkeit abzuführen, die von dem Sieb abgeschieden wird.109842/056417. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß eine Rückstrom- oder Rückwaschdüse oder Rohreinrichtung innerhalb der Trommel angebracht ist, um Käsebruchteilchen von dem Sieb freizusetzen und sie auf die Förderfläche zu leiten.Ic. Vorrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung insbesondere nach den Figuren 1 bis 5·19. Vorrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung insbesondere nach den Figuren 1, 2, 3, 5 und 6.109B42/Q564Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AU26955/67A AU424446B2 (en) | 1967-09-07 | 1967-09-07 | Improvements in or relating tothe draining and processing of curd inthe manufacture of cheese |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1782465A1 true DE1782465A1 (de) | 1971-10-14 |
Family
ID=3715376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681782465 Pending DE1782465A1 (de) | 1967-09-07 | 1968-09-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung von Kaese |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3523367A (de) |
| AU (1) | AU424446B2 (de) |
| DE (1) | DE1782465A1 (de) |
| DK (1) | DK121071B (de) |
| FR (1) | FR1585675A (de) |
| GB (1) | GB1210118A (de) |
| NL (1) | NL6812738A (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FI43655B (de) * | 1969-04-11 | 1971-02-01 | Mkt Tehtaat Oy | |
| US3690002A (en) * | 1970-03-30 | 1972-09-12 | Swift & Co | Method and apparatus for washing cheese curd |
| AU463885B2 (en) * | 1970-07-23 | 1975-08-07 | Method and apparatus for use in processing curd in the manufacture of cheese | |
| US3887718A (en) * | 1972-08-19 | 1975-06-03 | Grace Machinery Company Inc | Method and apparatus for processing cottage cheese curd and like foods |
| US4217818A (en) * | 1976-05-06 | 1980-08-19 | Dec International, Inc. | Cheese making apparatus |
| US4234615A (en) * | 1978-08-01 | 1980-11-18 | Kraft, Inc. | Method for making large sized blocks of cheese |
| US4879946A (en) * | 1987-12-28 | 1989-11-14 | Damrow Company, Inc. | Apparatus for matting and milling of cheese curd |
| AU665450B2 (en) * | 1992-09-25 | 1996-01-04 | Kraft Foods, Inc. | Method for manufacture of skim milk cheese |
| TR200000751T2 (tr) | 1997-09-25 | 2001-01-22 | The Gilltte Company | Yazı aleti. |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799586A (en) * | 1954-02-17 | 1957-07-16 | Swift & Co | Manufacture of cheese slices |
| US3085333A (en) * | 1956-09-14 | 1963-04-16 | Ch Gervias Sa | Apparatus for the manufacture of cheese |
| US3154002A (en) * | 1963-05-03 | 1964-10-27 | Burnell E Budahn | Apparatus for continuously manufacturing cheese |
-
1967
- 1967-09-07 AU AU26955/67A patent/AU424446B2/en not_active Expired
-
1968
- 1968-09-05 GB GB42286/68A patent/GB1210118A/en not_active Expired
- 1968-09-06 NL NL6812738A patent/NL6812738A/xx unknown
- 1968-09-06 DE DE19681782465 patent/DE1782465A1/de active Pending
- 1968-09-06 US US758047A patent/US3523367A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-09-06 DK DK429168AA patent/DK121071B/da unknown
- 1968-09-09 FR FR1585675D patent/FR1585675A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3523367A (en) | 1970-08-11 |
| AU2695567A (en) | 1970-03-12 |
| FR1585675A (de) | 1970-01-30 |
| DK121071B (da) | 1971-08-30 |
| AU424446B2 (en) | 1972-05-24 |
| NL6812738A (de) | 1969-03-11 |
| GB1210118A (en) | 1970-10-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2501547C3 (de) | Zylindersieb zur Trennung von flüssigen Bestandteilen von festen Bestandteilen | |
| DE2741710A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen von feststoffen und fluessigkeiten aus einer suspension | |
| DE1916701A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entwaessern von Abwasserschlamm o.dgl. | |
| EP1848266B1 (de) | Kotfördereinrichtung und verfahren zum betreiben einer kotfördereinrichtung | |
| DE3010967A1 (de) | Vorrichtung zum filtrieren von feststoff/fluessigkeits-gemischen, insbesondere trueben, schlaemmen und suspensionen, oder zum reinigen von stueckigen festen materialien durch abwaschen und/oder abtrennen von stueckigen festen, insbesondere koernigen und/oder faserartigen, materialien aus feuchten materialien, insbesondere breiigen bzw. pastenfoermigen materialien durch herauswaschen, oder zum klassieren von festen koernigen und/oder stueckigen materialien nach der korngroesse und/oder absondern von festen, insbesondere verunreinigenden, bestandteilen von solchen materialien | |
| DE2251545A1 (de) | Trennung von fluessigkeiten von feuchten feststoffen | |
| DE102017001784A1 (de) | Conchiervorrichtung und Verfahren zum Conchieren einer Produktmasse | |
| DE1782465A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung von Kaese | |
| DE1507042A1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Cheddarkaese und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2843800C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen und Kühlen des Bruchkornes von Cottage- Käse, Quark o.dgl. | |
| AT400587B (de) | Wanne einer pülpepresse mit verbessertem bodenzugang | |
| DE69000535T2 (de) | Anordnung zur beseitigung unloeslicher feststoffe aus fluessigkeiten, die diese feststoffe enthalten. | |
| EP2500459B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Waschen von insbesondere Wäschestücken | |
| CH632138A5 (de) | Einrichtung zum behandeln von bohnen. | |
| DE3844147C2 (de) | ||
| DE2638687A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur verteilung von losen fasern auf eine traegerflaeche | |
| DE2615165C3 (de) | Vorrichtung zum Schneiden von koagulierter Milch | |
| EP0863252B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern einer Faserstoffsuspension | |
| DE2221838A1 (de) | Verfahren bei Herstellung von Kaese in einem Formpressgefaess,sowie Formpressgefaess mit Verteilersystem zum Hinueberfuehren von Kaesekoernern/Molke in das Formpressgefaess | |
| EP0180701B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Fremdkörpern, wie Steine, Kies und Sand, von Hackfrüchten, insbesondere Zuckerrüben | |
| EP0519309A2 (de) | Pressvorrichtung zum Flüssigkeitsentzug aus einem Gut | |
| DE69719080T2 (de) | Siebvorrichtung zum ableiten von molke aus einer käseform | |
| DE2021389A1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Entwassern von Suspensionen | |
| DE1782155C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Cheddar- oder Chesterkäse | |
| DE2240662A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen eines gemisches aus fluessigkeiten und weichen, teilchenfoermigen nahrungsmittelstoffen, insbesondere zur verarbeitung von weisskaesebruch |