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DE1782465A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung von Kaese - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Entwaesserung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung von Kaese

Info

Publication number
DE1782465A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curd
liquid
conveyor
curdled milk
cheese
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681782465
Other languages
English (en)
Inventor
Czulak Joseph Mt Eliza
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization CSIRO
Original Assignee
Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization CSIRO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization CSIRO filed Critical Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization CSIRO
Publication of DE1782465A1 publication Critical patent/DE1782465A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/11Separating whey from curds; Washing the curds
    • A01J25/111Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation
    • A01J25/114Separating whey from curds; Washing the curds by continuous separation on endless belts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Beans For Foods Or Fodder (AREA)

Description

DR. MÜLLER-BORE DlPL-INa. GRALFS ^
DlPL-PHYS. DR. MANITZ DiPL.-CHEM. DR. DEUFEL ' /82465
PATENTANWÄLTE
München, den 6. September 1968 Bol/S - C 970
COFiMONWEALTH SCIENTIFIC AND INDUSTRIAL
RESEARCH ORGANIZATION
Albert Street, East Melbourne, Victoria, Australien
Verfahren und Vorrichtung zur Entwässerung und Behandlung von geronnener Milch bei der Herstellung
von Käse
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Käse, insbesondere Cheddar und derartigen Käsesorten, Colby und Käsesorten, bei denen die geronnene Milch gerührt wird, und romanische oder italienische Hartkäsesorten. Hauptziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer verbesserten Vorrichtung und eines verbesserten Verfahrens zum Abführen der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bei der Herstellung derartiger Käsesorten.
Bei der Herstellung von Colby-Käse, Käse bei dem die geronnene Milch gerührt wird und romanische Käsesorten, wird der Inhalt des Gefässes (Milch, Lab und Starterkultur) ständig gerührt während der Gerinnung und die gebildete geronnene Milch ist körnig. Für die Herstellung von Colby-Käsesorten wird die geronnene Milch gewaschen, um den grössten Teil der Molke vor dem Entwässern der geronnenen Milch zu entfernen; bei Käsesorten , bei denen die geronnene Milch gerührt wird, verbleibt die Molke in der geronnenen Milch bis zur Entwässerungsstufe
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des Verfahrens. Romanisclie oder italiensiche Käsesorten werden ebenfalls während der Gerinnung gerührt, es werden jedoch höhere Temperaturen in dem Gefäß verwendet, um die erwünschte Härte in dem Endprodukt zu erzeugen. Bei der Herstellung von Gheddar-Käse wird die geronnare Milch "bzw. der Käsebruch entwässert, man lasst diesen dann zusammenwachsen oder sich vereinigen und passiert ihn dann· durch eine Reihe von "Cheddarbildenden Stufen", während denen das zusammendrücken und fHessen des Käsebruchs stattfindet.
Bei jeder der erwähnten Käsesorten ist es wesentlich, eine richtige und genaue Trennung des Käsebruchs von der Molke (oder dem Waschwasser im Fall von Colby-Käse) zu erreichen, falls ein Käse mit hoher Qualität und niedrigem Feuchtigkeitsgehalt erzeugt werden soll. Andererseits hängt in gleicher Weise die Käsequalität stark von der Art und Weise ab, in der diese Trennung erreicht wird. Falls die Molke oder das Wasser durch heftige und starke mechanische Tätigkeit freigesetzt wird, ergibt die hierbei entstehende Mazeration der Klumpen des sich vereinigenden oder vereinigten bzw. zusammengewachsenen Käsebruchs ebenfalls einen schwerwiegenden Qualitätsverlust aufgrund des Verlustes an Fett und anderen Käsebestandteilen. Es wird folglich allgemein anerkannt, dass beste Ergebnisse erreicht werden, indem die freie Flüssigkeit von der geronnenen Milch oder dem Käsebruch in einem Gefäß entwässert oder abgelassen wird und dass dann Abschnitte des Käsebruchs gedreht werden, um die Restflüssigkeit freizusetzen. Ganz gleich, ob der Käsebruch tatsächlich von Hand
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oder durch mechanische Einrichtungen gedreht wird, in jedem Fall ist das Verfahren im wesentlichen schubweise oder partieweise anstatt kontinuierlich. Durch die Entwicklung von kontinuierlichen Maschinen zum Mahlen oder Zerkleinern und Salzen des Käsebruchs (wie nach der australischen Patentschrift 248,181) ist eine zufriedenst._Bllende Einrichtung zum automatischen Trennen des Käsebruchs von der Molke wünschenswert. Jedoch muss, um eine Verbesserung des vorhandenen Schub- oder Partie-Verfahrens zu bilden, das erwünschte kontinuierliche Arbeitsverfahren denselben Kriterien genügen, nämlich, eine richtige und gute Trennung der geronnenen Milch oder des Käsebruchs ohne eine Beschädigung des Käsebruchs.
Demgemäss ist durch die Erfindung ein Verfahren geschaffen zum Abführen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung in einem kontinuierlichen Arbeitsgang, welches sich dadurch kennzeichnet, dass die Mischung einer ersten Trennstufe zugeleitet wird, um eine Anfangstrennung der Flüssigkeit von dem Käsebruch bzw. der geronnenen Milch durchzuführen, dass der Käsebruch und die verbleibende Flüssigkeit einem sich bewegenden Förderer zugeleitet wird, dass die Flüssigkeit aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch auf dem Förderer abgelassen oder abgeleitet wird, und dass Anhebkräfte an die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer angelegt werden, um die Entwässerung der geronnenen Milch oder des Käsebruchs zu erleichtern oder zu fördern.
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Insbesondere kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass • die Flüssigkeits- und Käsebruchmischung über ein Sieb bei einer ersten Trennstufe geleitet wird, um es der freien Flüssigkeit zu gestatten, aus dem Käsebruch oder geronnenen Milch durch das Sieb abzufliessen und dass daraufhin die geronnene Milch bzw. der Käsebruch und die darin enthaltene Flüssigkeit mittels eines sich bewegenden Förderers in einer zweiten Trennstufe weitergeleitet wird, während gleichzeitig A Teile der geronnenen Milch oder des Kasebruchs angehoben werden, um das Freisetzen oder Ablassen der eingefangenen Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. aus dem Käsebruch und deren Ableitung von dem Förderer zu gestatten und zu erleichtern.
Durch die Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung geschaffen zum Abführen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung, die sich dadurch kennzeichßt, dass eine erste Trenneinrichtung vorgesehen ist, um eine Anfangstrennung der Flüssigkeit von der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch herbeizu- W führen, dass ein Förderer vorgesehen ist zur Aufn%me der geronnenen Milch bzw. des Käsebruchs und der verbleibenden Flüssigkeit von der ersten Trenneinrichtung, und diese zu einer von der ersten Trenneinrichtung entfernten Stelle zu befördern, dass der Förderer so eingerichtet und ausgelegt ist, dass er die Ableitung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch ermöglicht oder bewirkt, und dass Einrichtungen vorgesehen sind, zum Anheben der geronnenen Milch bzw. des Kasebruchs, die so angeordnet sind, dass sie eine Hebe- "'
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kraft an die geronnene Milch bzw. den Käsebruch auf dem !Förderer anlegen, um dadurch die Ableitung oder "Freisetzung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch zu erleichtern. - "
Das Abscheide- oder Trennsieb, der ersten Stufe kann verschiedene Formen haben, beispielsweise kann es ein stationäres flaches oder geneigtes Sieb sein, auf das die Mischung aus geronnener Milch bzw. Käsebruch und Flüssigkeit aufgebracht wird, wobei die Flüssigkeit an der^Hückseite" des Siebes gesammelt wird, während der Käsebruch zwangsweise oder durch Schwerkraft gesammelt wird zum Übertragen oder Transport zur zweiten Stufe. Es wird Jedoch vorgezogen, ein Abschrapen oder Abschaben des Käsebruchs von dem Sieb zu vermeiden, da dieses unerwünschte Käsebruchverluste durch das Sieb hervorruft. Um ein Zusetzen des Siebes durch Käsebruch oder geronnene Milch zu vermeiden, hat sich als vorteilhaft herausgestellt, den
Sieb
Käsebruch/Flüssigkeits-Austrag relativ zu dem zu bewegen. Dieses kann erreicht werden entweder durch Verwendung einer sich bewegenden Düse oder durch Hin- und Herbewegung oder Drehung des Siebes, während die Mischung innen oder aussen zugeführt wird. Falls das Sieb perforiert oder durchlöchert bzw. foraminös 1st, kann natürlich eine geeignete Siebkonstruktion angewendet werden? die Benutzung des Audrucks "Sieb" bedeutet nicht einfach ein Drahtsieb.
Wie bereits erwähnt, wird die zweite Abscheide- oder Trennstufe auf der Fläche eines sich bewegenden Förderers durchgeführt,
in dem Teile des darauf "befindlichen Käsebruchs bzw. der darauf befindlichen geronnenen Milch angehoben werden.
Bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens kann ein nicht durchlöcherter Förderer verwendet werden, der beträchtlich preiswerter ist als ein durchlöcherter Förderer. Tatsächlich wird die Verwendung eines nicht durchlöcherten Förderers bevorzugt. Da die abgeschiedene oder abgetrennte Flüssigkeit bei dieser Stufe in den Zwischenräumen der allmählich zusammenwachsenden Käsebruchteilchen gehalten wird, würde es wenig Zweck haben, eine durchlöcherte Fördererfläche zu verwenden, da die darin befindlichen Löcher durch den Käsebruch blockiert wer—Aen könnten. Ausserdem wird angenommen, dass, anstatt die Abführung der Flüssigkeit während der letzteren Stufen des Abscheidungsprozesses zu erleichtern, die Anwendung eines perforierten Förderers tatsächlich den Käsebruch an der Fördererfläche in einer Weise festhält, dass die Abführung der eingefangenen Milch' aus dem Hauptteil der Käsebruchmasse verhindert φ wird. Auf jeden Fall wird bei der Erfindung bevorzugt (jedoch ist dieses nicht wesentlich), eine glatte Fördererfläche zu verwenden, um den Fluss der eingefangenen Flüssigkeit zu erleichtern, wenn Teile des Käsebruchs angehoben werden. Um den Abstand oder die Entfernung zu verringern, den äie bzw. die die abgeführte Flüssigkeit auf der Fordererflache dur'chf lie ssen muss, besteht ein weiteres bevorzugtes Merkmal in der Anwendung eines erhabenen ("crowned") Förderers oder einer nach oben gewölbten Fläche, so däsa die Flüssigkeit seitlich davon abfliegst.
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Π
Obgleich es möglich, is*, stationäre flugscharartige Einrichtungen zu. benutzen, um den Käsebruch anzuheben, wenn er sich auf der Fordererf lache "bewegt, wird erfindungsgemäss bevorzugt, sich drehende bogenförmige geneigte Schaufeln oder Blätter oder Schrauhengänge für diesen Zweck zu verwenden* Derartige Anheb—Schraubengange sind vorzugsweise in Reihen quer über der Fördererfläehe an einer oder mehreren StsUonen entlang dieser angeordnet und erfüllen zwei wichtige !Funktionen: sie heben den Käsebruch oder die geronnene Milch an, um den seitlichen AMuss der Flüssigkeit über den Förderer oder die Fläche zu erleichtern, und, durch Ausübung einer lokalisierten Anhehwirkung, bewirken sie eine Trennung der Käsebruchteilchen, welche sanft auf den. Käsebruch einwirkt und dennoch äusserst wirksam ist beia Freisetzen der in den Zwischenräumen eingefangenen Flüssigkeit und eine Anhäufung oder Agglomeration der Käsebruehteilchen verhindert.
Vorzugsweise wird der Käsebruch mit einer langsamen Hate in der zweiten Abscheide— oder Srennstufe durch den Förderer zugeführt, so dass ausreichend Zeit vorhanden ist für die Zusammenziehung oder Kontraktion der Käsebruehteilchen und auch, bei der Herstellung von Cheddar-Käse, für eine wesentliche Fusion und Verfestigung des Kasebruchs auf der Fördererfläche. Me Anwendung des erfindungsgesiässen Verfahrens und der erfindungsgemässen Vorrichtung gestattet, dass die deutlich unterschiedliehen Arbeitsverfahren in der Herstellung von Käse, bei dem der Käsebruch oder die geronnene Hilch gerührt wird, oder von Cheddar-Kase nach Wunscfc angewendet werden. Falls Käse, bei dem die
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geronnene Milch oder der Käsebruch gerührt wird (Stirred-curd cheese) hergestellt wird, werden die sich drehenden, den Käsebruch anhebenden Schneckengänge (im folgenden der Einfachheit halber als "Schnecken" bezeichnet) über die Länge des Förderers verteilt, so dass die geronnene Milch oder der Käsebruch sich nicht zu grossen Blöcken verewigen kann, sondern aufgebrochen wird, wenn er sich verfestigt. Im Falle des Cheddar-Käses sind die anhebenden Schnakengänge oder "Schnecken" über dem "ersten" oder vorderen Teil des Förderers angeordnet, so dass nach der Trennung oder Abscheidung der Flüssigkeit in der zweiten Stufe der Käsebruch zu einem im wesentlichen kontinierlichen Block zusammenwachsen kann. Um diese Flexibilität zu erreichen, sind die Schnecken vorzugsweise in unabhängigen Reihen oder Gruppen angebracht, wobei jede Gruppe oder Reihe vorzugsweise quer über der Fördererfläche angeordnet ist, und Jede Schnecke an einer Welle angebracht ißt, die im wesentlichen senkrecht zu dem Förderer angeordnet und von einem Motor angetrieben wird, der der Gruppe oder Reihe zugeordnet ist. Auf diese Weise kann jede Gruppe oder Reihe längs dem Förderer nach Wunsch angeordnet und mit ihrer eigenen Geschwindigkeit angetrieben werden.
Es kann Vorsorge getroffen sein', um eine Gruppe oder Reihe oder eine besondere Schnecke in derselben aus dem Käsebruch heraus anzuheben.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
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Figur 1 eine schemaifcsche Ansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung, in der aus Gründen der Klarheit Peile weggeschnitten sind,
Figur 2 eine Schnittansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1, Figur 3 eine Schnittansicht nach Linie 3-3 der Fig.1,
Figur 4- eine perspektivische Ansicht der Siebeinrichtung nach den Fig. 1 und 2,
Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Rührers, und
Figur 6 eine schematische Querschnittsansicht einer Trommelsiebeinrichtung.
Die in den Fig. 1-5 gezeigte Vorrichtung weist einen Förderer auf, der aus einem endlosen Riemen 1 besteht, welcher von Endrollen 2, 3 und Leerlaufrollen 4 getragen wird. Die Fördererfläche , welche von dem oberen Trum des Riemens gebildet wird, bewegt sich nach vorne von der Rolle 2 an dem AufgabÄide sur Rolle 3 an dem Austragende des Förderers. Es kann eine oder beide der Rollen 2, 3 durch nicht dargestellte Antriebseinrichtungen angetrieben werden.
Der Riemen oder das Förderband 1 kann eine kontinuierliche nicht durchlöcherte Bahn aus Metal}, Gummi, Kunststoff oder einem ähnlichen Material sein, es wird jedoch ein Polyvinylchlorid oder "Neopren"-Kunststoffmaterial bevorzugt. Das
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Förderband 1 und seine ageordneten Teile werden alle von dem Rahmen 5 über einem Behälter 6 gestützt, der hauptsächlich dazu dient, die Flüssigkeit (Molke oder Wasser) aufzufangen, welche von der Fördererfläche abfliesst, wenn die Vorrichtung in Betrieb ist. Der Rahmen oder das Gestell 5 weist hauptsächlich ein Paar l&stenabschnitte auf, welche entlang der Länge derMaschine an jeder Seite des Förderers verlaufen; die Innenplatten 7 der Abschnitte dienen als Führungsplatten, um die geronnene Milch oder den.Käsebruch auf dem Förderer zu beschränken oder zu halten. Die unteren Kanten der Platten sind in einem kleinen Abstand oberhalb der oberen Fläche des Förderers angeordnet, und die von dem Förderer abgeschiedene Flüssigkeit kann durch den so beschaffenen Zwischenraum 8 hindurchfliessen, während der Käsebruch auf dem Förderer zurückgehalten wird. Der kastenförmige RahmerfcLient ausserdem dazu, die Hangelager 9, 11 zu stützen, welche die Endrollen 2, 3 und die Leerlaufrollen 4 stützen. Der Rahmen stützt ausserdem die Konsolen 12, welche eine Sieb- oder Abscheideeinrichtung 13 stützen, die die anfängliche Abscheidung der Flüssigkeit von der geronnenen Milch oder dem Käsebruch bewirkt, sowie weitere Konsolen 14, welche dasu dienen, die den Käsebruch, anhebenden Einrichtungen 16 zu stützen.
Die Rollen 2, 3 und Führungsrollen 4 sind leicht trommeiförmig ausgebildet und haben gekrümmte Oberflächen, so dass das Förderband in Anpassung an die Form der Rollen an ihrer Aussenflache konvex ist, d.h. "erhaben" (crowoä) . Die Rollen können
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in Abschnitte unterteilt sein, um eine Reibung aufgrund des Geschwindigkeitsdifferentials über die Rolle zu verringern. In alternativer Weise können die Rollen in mehrere flache Abschnitte unterteilt sein, die jeweils in bekannter Weise in einem Winkel zur nächsten geneigt sind.
Nahe und oberhalb dem hinteren Ende des Förderbandes 1 ist eine Abscheide- oder Siebeinrichtung 13 angeordnet. Die Einrichtung 13 weist ein Paar geneigter Siebe 17 und einen Trog auf, &θϊ> die in dreieckförmiger Gestalt bezüglich des Troges 18 angeordnet sind, deridie Basis des Dreiecks bildet. Dü_sen oder Rohrenden 19 sind nahe den geneigten Aussenflächen der Siebe 17 angeordnet und auf diese zugerichtet. Die Düsen sind an Rohrleitungen 21 angeschlossen, welche die Käsebruch/ Flüssigkeitsmischung von einem Gefäß zuführen. Es können nicht dargestellte Einrichtungen vorgesehen sein, um die Düsen über die Breite der Siebe 17 hin- und herzubewegen oderlzu schwenken. Ein Rohr 22 ist an den Trog 18 angeschlossen, so dass die in dem Trog gesammelte Flüssigkeit in den Behälter 6 fliessen kann.
Die Käsebriich-Anhebeeinrichtungen 16 sind oberhalb und im allgemeinen entlang wenigstens einem Teil der Förderbandlänge angeordnet. Die Einrichtungen 16 weisen eine Anzahl von Gruppen oder Reihen (im vorliegenden Fall drei) von an Wellen angebrachten 180° wendeiförmigen Anhebschraubengängen oder "Schnecken" 23 auf. Im vorliegenden Fall sind drei derartige Schnecken in jeder Gruppe oder Reihe angeordnet. Es ist zu ersehen, dass die Gewindegänge der Schnecken in jeder Reihe
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oder Gruppe die volle Breite des Förderers überdaken. Die Schnecken hängen an ihren Wellen 24 an Portalgestellen 26, welche ausserdem auch die Antriebseinriclitungen 27 für die Schnecken tragen, und, falls erwünscht, auch die Energiequelle dafür, z.B. einen Elektromotor. Die Schnecken 23 sind so angeordnet, dass ihre unteren Enden nahe an der oberen Fläche des Förderbands 1 angeordnet sind oder diese gerade berühren, so dass sie bei einer Drehung eine anhebende Wirkung anstatt einer Rührwirkung auf das auf dem Förderband befindliche Material ausüben.
Die Antriebseinrichtung ist so angeordnet, dass die Drehzahl oder Umdrehungsgeschwindigkeit einer Jeden Schneckengruppe oder -reihe unabhängig verändert werden kann, und so, dass irgendeine Gruppe oder Reihe angehalten und frei von dem Förderband angehoben oder entlang dem Förderband bewegt werden kann, ohne die Tätigkeit·der anderen zu beeinflussen. In typischer Weise kann die Umdrehungsgeschwindigkeit der Schecken etwa 20 UpM betragen.
Die Stellungen der Portalgerüste entlang der Länge des Förderers können verändert werden. Bei der Herstellung von Colby-Käse und Käse bei dem die geronnene' Milch oder der Käsebruch gerührt wird, sind die Gruppen oder Reihen von Schnecken mehr oder weniger gleichmässig entlang der Länge des Förderers im Abstand angeordnet, bei der Herstellung von Oheddar-Käse sind jedoch die Schnecken näher an dem hinteren oder Eintritteende des Förderers angeordnet, während das vordere oder Auslaß-
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ende frei von Schnecken gelassen wird, so dass sich der Käsebruch setzen kann.
Beim Betrieb wird die Käsebruch/Mote -oder Käsebruch/Wassermischung 10 von Gefässen durch die Düsen 19 auf die Siebe 17 gepumpt. In der Anfangstrenn- oder Abscheidestufe passiert ein beträchtlicher Anteil der Molke oder des Wassers durch die Siebe, wird in dem Trog 18 gesammelt und fliesst in den Tank 5 durch das Rohr 22. Die nun teilweise entwässerte geronnene Milch fällt auf das Förderband 1 und bewegt sich vorwärts mit dem Förderband und es wird Flüssigkeit von der geronnenen Milch an den Seiten des Förderers durch die Zwischenräume 8 abgezogen. Die Leitfläche 20 verhindert dass geronnene Milch oder Käsebruch an der Rückseite des Förderers abfällt, sie gestattet jedoch, dass die Flüssigkeit unter ihr hindurchpassieren kann. Beim Erreichen der Schneckengewindegänge 1? wird der Käsebruch oder die geronnene Milch von dem Förderband angehoben und fällt auf das Förderband zurück, wodurch die eingefangene Flüssigkeit freigegeben und die Abführung der Molke oder des Wassers aus dem Käsebruch oder geronnenen Milch erleichtert wird.
Die Länge und Geschwindigkeit des Förderbandes sind vorzugsweise so ausgelegt, dass zu dem Zeitpunkt, wenn er das Ende des Förderbandes erreicht, der Käsebruch ausreichend entwässert ist, so dass er gesalzen und in Formen (hooped) gegeben werden kann, oder bei dem Cheddar-Verfahren, der Mahl- oder Zerkleinerungsstufe zugeführt werden kann. In diesem Fall kann der
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Käsebruch von dem Förderband 1 auf ein weiteres Fördersystem abgesetzt werden, welches teilweise bei 23 dargestellt ist, durch das es einer Mahl- oder ZeMeinerungs-, Viege- und Salzungseinrichtung, wie sie beispielsweise in der australischen Patentschrift 248 181 beschrieben ist, oder einer Oheddar-Stufe zugeführt wird.
Anstelle der in der Zeichnung dargestellten Siebeinrichtung können andere abgewandelte Anordnungen vorgesehen sein, welche eine gleichartige Funktion ausüben. Beispielsweise können die Siebe 17 so angeordnet sein, dass sie nach oben divergieren und an ihren unteren Kanten beabstandet sind. Bei dieser Anordnung sind zwei Tröge vorgesehen, einer unter jedem Sieb, wobei die Tröge in gleichartiger Weise beabstandet sind, und die Düsen sind zwischen den beiden Sieben angeordnet und nach aussen zu diesen gerichtet.
Bei einer anderen Ausführungsform wird ein zylindrisches oder kegelstumpfförmiges Sieb benutzt, welches §ua beiden Enden offen ist und dessen Achse senkrecht liegt, und das von einer ringförmigen Kammer umgeben ist, die an dem unteren Ende des Siebes mit diesem verbunden ist. Eine sich drehende und/oder hin- und herbewegende Düse ist innerhalb des zylindrischen Siebes angeordnet, so dass beim Betrieb die Käsebruch/Molke-Mischung gegen die innere Fläche des Siebes geleitet wird, wobei die Molk· durch das Sieb in die Kasaaer hindurchfliesst und der teilweise entwässerte Käsebruch nach unten auf das
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Förderband fällt. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass sich
seine
das Sieb um Längsachse dreht anstatt der Düse, oder dass
beide sich drehen.
Bei einer in Fig. 6 dargestellten bevorzugten Ausführungsform der Anfangsabscheidestufe hat das Sieb die Form einer drehbaren Trommel 31> welche über dem .Auftragsende des Förderers angebracht ist, wobei ihre Rotationsachse horizontal liegt. Ein stationärer Flüssigkeitssammeltrog 32 ist innerhalb der Trommel angeordnet. Wenn die Käsebruch/Flüssigkeitsmischung in die Trommel von der Düse 33 geleitet wird, fliesst die Flüssigkeit durch die Trommel in den Trog 32 und dann durch den Auslass zu dem Gefäß 6, und der Käsebruch wird über die Ablenkplatte 34- auf den Förderer geleitet. Ein Sieb 37 für die feinen Teilcher kann über dem Förderer unterhalb des Strahles angeordnet sein, um zu verhindern, dass die feinen Teilchen von dem Förderer abfallen, während es der Flüssigkeit von dem Sprühstrahl gestattet wird, hindurchzupassieren.
Die D-ehzahl der Trommel ist veränderlich, so dass die Zeitspanne, welche sich der Käsebruch oder die geronnene Milch auf der Trommel befindet, verändert werden kann und somit das Ausmass der anfänglichen Abscheidung verändert werden kann, die durch die Trommel bewirkt wird. Falls es erwünscht ist, dass die geronnene Milch oder der Käsebruch während der Anfangsperiode auf dem Förderer ziemlich feucht bleibt, können ausserdem Einrichtungen vorgesehen sein, um das Ausmass der Entwässerung von dem Förderer während des anfänglichen Teiles seines Laufes zu verringern.
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Obgleich aus der vorhergehenden Beschreibung zu ersehen ist, dass ein kontinuierliches Verfahren und eine Vorrichtung geschaffen ist·, um eine wirksame Abscheidung'von Flüssigkeit aus dem Käsebruch ohne Beschädigung des Käsebruchs zu bewirken, ist es selbstverständlich, dass viele Veränderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
- Patentansprüche -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren zum Entziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung in einem fortlaufenden Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet , daß die Mischung einer ersten Abscheidung- oder Trennstufe zugeführt wird, um eine Anfangsabscheidung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch zu bewirken, daß die geronnene Milch oder der Käsebruch und die verbleibende Flüssigkeit einem sich bewegenden Förderer zugeleitet wird, daß die Flüssigkeit aus der geronnen Milch oder dem Käsebruch auf dem Förderer abgezogen wird und daß Anhebkräfte an die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer angelegt werden, um die Entwässerung der geronnenen Milch oder des Käsebruchs zu erleichtern.
    2. Verfahren zum Abziehen einer Flüssigkeit aus Käsebruch, dadurch gekennzeichnet , daß die Flüssigkeit- und Käsebruchmischung über ein Sieb in einer ersten Abseheidungsstufe geleitet wird, um es der freien Flüssigkeit zu gestatten, aus dem Käsebruch oder der geronnenen Milch durch das Sieb abzufHessen, und daß dann die geronnene Milch bzwο der Käsebruch und die noch darin ent-
    ..,2 109842/0564
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    ft
    haltene Flüssigkeit mittels einer sich bewegenden Förderfläche bewegt wird und dabei kontinuierlich Teile der geronnenen Milch oder des Käsebruchs
    angehoben werden, um die eingefangene Flüssigkeit aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch freizusetzen und deren Abführung von dem Förderer
    zu erleichtern.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Förderfläche so geformt ist, daß die Flüssigkeit an den Seiten des Förderers abfliesst, und daß die geronnene Milch oder der
    Käsebruch gleichzeitig an einer Anzahl von Stellen angehoben wird, die quer zu dem Förderer angeordnet sind, um den Fluß der Flüssigkeit zu erleichtern.
    Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch g e k e η η zeichnet , daß in der ersten Abscheidungsstufe die Flüssigkeits- und Käsebruchmischung auf das
    Sieb von einer Düse geleitet wird und daß eine
    relative Bewegung zwischen dem Sieb und der Düse
    hervorgerufen wird, um ein Verstopfen oder Zusetzen des Siebes zu verringern.
    5. Verfahren zum Abziehen der Flüssigkeit aus der
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    geronnenen Hilch oder dem Käsebruch "bei der JtIersteilung von Käses oi't en, bei denen die geronnene HiIcn oder der Käsebruch gerührt wird, nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e η η zeichnet, daß das Anheben der geronnenen Milch oder des Käsebruchs in der zweiten Stufe fortgeführt wird nachdem im wesentlichen die gesamte eingefangene Flüssigkeit aus der geronnenen HiIch oder dem Käsebruch freigesetzt ist.
    ο. /orrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung, dadurch gekennzeichnet , daß erste Abscheidungseinrichtungen vorgesehen sind, um eine Anfangsabscheidung der Flüssigkeit aus der geronnenen Hilch oder dem Käsebruch zu bewirken, daß ein i'örderer vorgesehen ist, ir;, die geronnene Hilch bzw. den Käsebruch und die verbleibende Flüssigkeit von der ersten Abscheidungseinrichtung aufzunehmen und sie zu einer Stelle zu befördern, welche von der ersten Abscheidungseinrichtung entfernt ist, daß der Förderer so eingerichtet ist, daß die Flüssigkeit aus der geronnenen I'Iilch bzw· dem Käsebruch abgeleitet wird, und daß Einrichtungen zum Anheben der geronnenen Hilch bsw. des Käsebruchs so angeordnet sind, daß sie eine Anheb-
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    kraft an die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer anlegen, um dadurch die Ableitung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch zu erleichtern.
    7. Vorrichtung zum kontinuierlichen Abscheiden der Flüssigkeit aus geronnener Milch oder Käsebruch, dadurch gekennzeichnet , daß eine Förderfläche vorgesehen ist zum Aufnehmen der geronnenen Milch bzw. des Käsebruchs an dem einen Ende und diese bzw. diesen an dem anderen Ende auszutragen, daß ein Sieb über der Förderfläche an dem Auftragsende vorgesehen ist, daß Einrichtungen an einer Seite des Siebs angeordnet sind, um eine Käsebruch- und Flüssigkeitsmischung gegen das Sieb zu entleeren, um eine Anfangsabscheidung der Flüssigkeit aus der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch hervorzurufen, und die so abgeschiedene geronnene Milch bzw. den Käsebruch auf die Förderfläche zu bewegen und daß Einrichtungen zum Anheben der geronnenen Milch bzw. des Käsebruchs über der Förderfläche zwischen dem Sieb und dem Austragsende des Förderers angeordnet und so eingerichtet sind, daß ß.ie Teile der sich bewegenden geronnenen Milch oder des sich bewegenden Käsebruchs anheben, um eingefangene. Flüssigkeit freizusetzen und deren Abfluss von der geronnenen Milch bzw. dem Käsebruch zu erleichtern.
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    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet , daß die Käsebruch- Anhebeinrichtung eine Reihe von drehbaren Sohneckengewindegangen aufweist, die oberhalb der und quer zu der Fördereinrichtung so angeordnet sind, dass sie sich nach unten in enge Nachbarschaft mit dieser erstrecken, um die Käsebruchteile von dem Förderer anzuheben und dadurch die Abführung der eingefangenen Flüssigkeit von den Seiten der Förderfläche zu erleichtern.
    9ο Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Anhebeinrichtungen in Gruppen im Abstand in .Längsrichtung entlang der Förderfläche angeordnet sind, und daß die Schneckengänge der Anhebeinrichtung in jeder Gruppe zusammen in wirksamer Weise die gesamte Breite der Förderfläche über_decken.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß der Förderer ein undurchlöcherter Förderer ist und daß die obere Fläche des Förderers erhaben ist, um den Abfluss der Flüssigkeit zu dessen Seiten zu erleichtern.
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    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet , daß Führungseinrichtungen vorgesehen sind, die sich entlang der Länge des Förderers an jeder Seite desselben erstrecken, um die geronnene Milch oder den Käsebruch auf den Förderer zu beschränken oder zu halten, und daß die unteren Kanten der Führungseinrichtungen im Abstand von der Fläche des Förderers angeordnet sind, um es der Flüssigkeit zu gestatten an den Seiten des Förderers abzufliessen.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet , daß der Förderer von einem Rahmen oder Gestell getragen wird, der ein paar Rahmenteile aufweist, die sich entlang der Länge des Förderers an jeder Seite desselben erstrecken und die ausserdem als Führungen dienen, um die geronnene Milch oder den Käsebruch auf dem Förderer zu halten.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß die Anhebeinrichtungen an Bügeln oder .konsolen gestützt sind, die an den Rahmenteilen angebracht sind, und daß die Stellungen der Bügel oder Konsolen entlang der Länge der Teile verändert werden kö_nnen.
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    ORIGINAL INSPECTED
    Ι78/Ά65 23
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 Ms 13, dadurch gekennzeichnet , daß die Austragseinrichtungen und das Sieb relativ bewegbar sind, sodass beim Betrieb die Flüssigkeits/iiäsebrucfamischung auf verschiedene Teile des Siebs zu verschiedenen Zeiten aufgebracht oder aufgetragen wird,.und daß Flüssigkeitssamiaeleinrichtungen hinter dem Sieb und über dem Föz'derer angebracht sind zum Sammeln und Abführen der .Flüssigkeit, die anfänglich von dem Sieb aus der geronnenen Milch oder dem Käsebruch abgeschieden wird.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß das Sieb die Fläche einer drehbaren Drommel bildet, welche über dem Auftragsende der Förderfläche angebracht ist, und aus der die geronnene
    auf
    Milch oder der käsebruch/die Förderfläche aufgebracht v;ird.
    Ιό. Vorrichtung nach Anspruch «5, dadurch gekennzeichnet , daß die drehbare Trommel so angebracht ist, daß ihre Achse horizontal und quer zu der Förderfläche liegt, und daß ein ü'lüssigkeitssammeltrog innerhalb der Trommel angebracht ist, um die Flüssigkeit abzuführen, die von dem Sieb abgeschieden wird.
    109842/0564
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß eine Rückstrom- oder Rückwaschdüse oder Rohreinrichtung innerhalb der Trommel angebracht ist, um Käsebruchteilchen von dem Sieb freizusetzen und sie auf die Förderfläche zu leiten.
    Ic. Vorrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung insbesondere nach den Figuren 1 bis 5·
    19. Vorrichtung zum Abziehen der Flüssigkeit aus einer Käsebruch/Flüssigkeitsmischung insbesondere nach den Figuren 1, 2, 3, 5 und 6.
    109B42/Q564
    Leerseite
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