DE1782279U - Loetoesenleiste, welche als fuehrungsleiste fuer aus einem kabel herausgefuehrte drahtenden ausgebildet ist fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechzwecke. - Google Patents
Loetoesenleiste, welche als fuehrungsleiste fuer aus einem kabel herausgefuehrte drahtenden ausgebildet ist fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechzwecke.Info
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Description
- Lötösenleiste, welche als Führungsleiste für aus einem Kabel herausgeführte Drahtenden ausgebildet ist für Fernmelde-, insbesondere Fernspreohzwecke Die Neuerung betrifft eine Lötösenleiste, welche als Führungleiste für aus einem Kabel herausgeführte Drahtenden ausgebildet ist für fernmelde-, insbesondere Fernsprechzwecke.
- Die Neuerung bezweckt eine die doppelte Funktion der Lötösenleiste als Verteiler-und Führungsleiste gewährleistende einfache Ausgestaltung derselben.
- Es ist bekannt, bei Verteilern für die elektrische Verbindung zweier Kabel die aus den Kabeln herausgeführten Drahtenden an die Lötösen je eines Körpers anzulöten, wobei das Kabelende an dem jeweiligen Körper angebunden wird, und die beiden Körper zwecks Verlötung ihrer entsprechenden Lötösen ineinander geschoben werden. Die Lötösen sind dabei in Durchbrüche eingeschonen, die in entsprechenden Ansätze an dem Körper vorgesehen sind. Für die Zuordnung der im Kabel willkürlich verlaufenden herauszuführenden Drahtenden zu bestimmten Lötösen müssen entsprechende Abbindungsarbeiten geleistet werden, so daß der Körper nicht die Funktion einer Führungsleiste erfüllt, mit der solche Abbindearbeiten erspart werden. Das Kabel muß an jeder Stelle, an welcher Drahtenden aus dem Kabelstamm herausgeführt werden, befestigt werden. Außerdem besitzt der Befestigungskörper des bekannten Verteilers eine beträchtliche Ausdehnung senkrecht zu der Ebene ? in welcher die Lötösen an dem Körper sitzen, Gemäß der Neuerung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Lötosenleiste als Platte ausgebildet ist welche an einer Kante einen Durchbruch aufweist, in welchen das Kabelende eingeführt wird, der außerhalb der oder winkelig zur Lötösenebene verläuft und an der gegenüberliegenden Kante Ausschnitte besitzt, an deren Stege die Lötösen sich mittels abgebogener Lappen halten. Damit kann zwischen dem das Kabel festlegenden Durchbruch und den Lötösen die gewünschte Zuordnung der in dem Kabel geführten Drähte zu bestimmten Lötösen ohne entsprechende Abbindearbeiten vorgenommen werden.
- Die dafür benötigte Unterlage wird durch die Lötösenleiste selbst gebildet. Die Lage des Durchbruchs außerhalb der oder
des durchgeführten Kabelendes, wodurch dieses sich durch Reibung an der Lötösenleiste hält. Man wird von den beiden Durchbruchslagen diejenige wählen, welche nach Montage in der Anlage senkrecht zum Kabel liegt, so daß diese Kabelbefestigung auch zur Zugentlastung für die Lötstellen dient. Dadurch ? daß die Lötösen in an sich bekannter Weise mit Hilfe von abgebogenen Lappen an Aussparungen in der Plattenkante befestigt werden, erhält die Lötösenleiste im Bereich dieser Befestigungsstellen nur eine geringe Ausdehnung senkrecht zu der von den Lötösen gebildeten Ebene. Es sind mehrreihige Lötösenleisten bekannt, bei denen die Löstösen zwischen geschichtete Isolierstoffleisten festgelegt werden, die miteinander verklebt, vergossen oder mechanisch mittels Dorne ineinander gesteckt sind. Soll bei diesen bekannten Konstruktionen eine Lötösenreihe entfernt werden ? so muß das ganze Gebilde'auseinandergenommen werden. Die Befestigung mehrere dar neuerungsgemäßen Lötösenleisten untereinander bei Wahrung ihrer Lösbarkeit kann gemäß der Neuerung dadurch erzielt werden, daß mehrere mit den Drahtenden verbundene Lötösenleisten in einem gemeinsamen rahmenartigen Körper lösbar befestigt sind. Wegen der gemäß der Neuerung erzielten Flachheit der als Führungsleiste ausgebildeten Lötösenleiste führt die Anwendung eines den Lötösenleisten gemeinsamen Rahmenkörpers nur zu einer geringen Vergrößerung des Raumbedarfs des ganzen Satzes von Lötosenleisten. Außerdemwinkelig zur Lötösenebene erfordert eine zweimalige Abwinkelung ert eine zweimalige Abwinkelung einem Vielfachfeld montiert, stets die jeweilige Montagestelle für die Lötösenleiste festlegt, und die Montageseite einerseits und die Lötendenseite andererseits je auf einer Seite eines aufnehmenden Vielfachs zu liegen kommen.hat der rahmenartige Aufnahmekörper den Vorteil, daß er :, in "in - Das Zusammenfügen der Lötösenleisten mit dem und ihre lösbare Befestigung an dem gemeinsamen rahmenartigen Körper kann man in einfacher Weise durch die Lötösen selbst bewirken. Dies wird gemäß der Neuerung dadurch erreicht, daß die Lötösen an ihren Befestigungsenden einen U-förmigen Querschnitt zur Festlegung an der L5tösenleiste und an ihren Lötenden einen D-förmigen Querschnitt aufweisen und mit federnden Sperrlappen, Sicken, Führungslappen und einer keilartigen Verbreiterung versehen sind, zur Führung und Sicherung der Lötösenleiste an dem gemeinsamen rahmenartigen Körper. Dadurch besteht die Lötöse nicht nur in an sich bekannter Weise mit den zu ihrer Befestigung und Sicherung notwendigen Teilen aus einem einfachen Stanzstück, sondern sie wird zum Verbindungselement zwischen den lösbar angeordneten Lötösenleisten und den gemeinsamen Rahmen. Der L~förmige Querschnitt am Lötende der Lötöse ist nicht allein geeignet für eine sichere Lagerung in entsprechenden Führungschlitzen in dem rahmenartigen Körper, sondern erteilt der Lötöse auch eine große Stabilität, die wegen der ausgestanzten Lappen und der mechanischen Beanspruchung der Lötöse als Steckdorn notwendig ist.
- Im folgenden ist der Gegenstand der Neuerung in beispielsweiser Ausführung beschrieben und in anliegender Zeichnung dargestellt.
- Es bedeuten : Figur 1 ein schematisches Schaubild der Lötösenleiste gemäß der Neuerung, Figur 2 ein schematisches Schaubild eines die Lötösenleisten aufnehmenden Rahmens, Figur 3 einen schematischen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispie'l der Lötösenleiste.
- Die Lötösenleiste nach Figur 1 besteht aus einer Platte 1, vorzugsweise aus Isolierstoff mit einem #-förmigen Grundriss zur Anpassung an die Drahtführung. An ihrer einen Kante 2 eist die Platte 1 einen Ansatz 3 auf, mit einem Durchbruch 4, der außerhalb der Plattenebene, d. h. in einer zu ihr parallelen Ebene liegt. In den Durchbruch 4 ist das Ende eines Kabels 5 eingeführt ? das mehrmals abgewinkelt werden muß, um herausgeführte Drähte 6 aus ihrer Richtung im Kabel 5 in die Ebene der Platte 1 zu bringen. Die in Figur 1 dargestellte Lage des Kabels 5 entspricht seiner Lage im montierten Zustand in der Anlage. Damit wird das Kabel 5 durch Reibung im Durchbruch 4 und durch die Abwinklung an der Platte 1 gesicherte und der durch einen Pfeil angedeutete Zug auf das Kabel abgefangen. Die Platte 1 dient als Unterlage für die Führung der Drähte 6 und ihre Zuordnung zu bestimmten Lötösen 7, welche an der der Kante 2 gegenüberliegenden Kante 8 der Platte 1 befestigt sind. Zur Befestigung der Lötösen 7 ist die Kante 8 mit Ausschnitten 9 versehen und die Lötösen 7 besitzen einen Unförmigen Querschnitt10 an ihrem Befestigungsende, der mit seinen Schenkeln Stege 11 zwischen den Ausschnitten 9 umgreift. Zur Befestigung der Lötösen 7 an der Platte 1 werden die Schenkel des U-förmigen Endes 10 in die gestrichelt dargestellte Lage gebogen, wobei sie die Drähte 6 mit einklemmen. Die dargestelle Befestigung der Lötösen 7 liegt damit innerhalb des durch den Ansatz 3 bestimmten Raumbereiches. Die geringe Dicke der Lötösenleiste gestattet ein dichtes Übereinanderlagern mehrerer solcher Lötosenleisten. Diese können in einem gemeinsamen rahmenartigen Körper 12 gelagert werden, der wegen der Flachheit der lötösenleisten verhältnismäßig klein gehalten werden kann. In Figur 2 ist dieser rahmenartige Körper12 gezeigt und gemäß dem dargestellten Beispiel zur Aufnahme von vier Lötösenleisten ausgebildete Zur Befestigung der Ltosenleisten 1 an den Körper 12 werden ihre Lötösen 7 selbst herangezogen. Der Körper 12 ist mit vier Reihen T-förmiger Aussparungen 13 versehen, in welche die Lötösen 7 mit ihren Lötenden, die einen L~förmigen Querschnitt 14 aufweisen, eingeschoben werden.
- Die Sicherung gegen Verkanten wird durch einen seitlich herausgebogenen Lappen 15 gewährleistet. Eine Sicke 16 an der Lötöse 7 sorgt für die nötige Reibung zwischen der Lötöse 7 und der Landung der Aussparung 13. Zwischen dem L~förmigen Ende 14 und dem U-förmigen Ende 10 weist die Lötöse eine Verbreiterung 17 auf, der eine Verbreiterung 18 in der Aussparung 13 auf der Einschubseite des Körpers 12 entspricht. Damit wird eine Erhöhung der Reibung zwischen der Lötöse 7 und der Wandung des Durchbruches 13 durch Keilwirkung erreicht, und der Querschnitt an der hinteren Austrittsstelle bei der eingeschobenen
freien Endes durch die Schenkelkante des U-förmigen Endes 10 begrenzt. Ein federnder Lappen 19 sperrt nach Durchschub die Lötöse 7 gegen Herausziehen. Die federnde Ausbildung dieser Sperrung ermöglicht in einfacher Weise die Abnahme der Lötösenleiste dadurch, daß sämtliche Lappen der Lötösenreihe niedergedrückt werden, und die Lötösenleisten nach hinten aus dem Körper 12 herausgezogen wird. An dem aus dem Körper 12 herausragenden L förmigen Ende 14 sind in dem einen Schenkel eine Öse 20 und in dem anderen Schenkel ein Keilschlitz 21 vorgesehen ur Festlegung von zu verlötenden Anschlußdrähten.Lötöse 7 vergrößerte Der Einschubweg wird in Richtung des - Durch diese Ausbildung erfüllt die Lötöse 7 nicht nur ihre Aufgabe als Anschlußelement, sondern auch als Steckdorn, der, obwohl als einfaches Stanzstück ausgebildet, die nötige Festigkeit aufweist und selbst die lösbare Sicherung der angesteckten Lötösenleiste 1 an den Körper 12 übernimmt.
- In Figur 3 ist eine andere Ausführungsform der Lötosenplatte 1 dargestellt. Für den Fall, daß in der Anlage das Kabel 5 in der Ebene der Lötösen 7 sich erstreckt, und somit auch der durch einen Pfeil angedeutete Zug auf das Kabel 5 in dieser Richtung verläuft, ist der Durchbruch 4 senkrecht zur Lotösenebene in der Platte 1 vorgesehen. Damit kommt der Ansatz 3 in Fortfall, und die Ausdehnung der Lötösenleiste senkrecht zurPlattenebene
wird noch geringer als bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur1. 3Figuren 3 Schutzansprüche
Claims (1)
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S c tzansprüche insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötösenleiste als Platte (1) ausgebildet ist, welche an einer Kante (2) einen Durchbruch (4) aufweist, in welchen das Kabelende (5) eingeführt wird ? der außerhalb der oder winkelig zur Lötösenebene verläuft und an der gegenüberliegenden Kante (8) Ausschnitte (9) besitzt, an deren Stege (11) die Lötösen (7) sich mittels abgebogener Lappen halten.1. Lötösenleiste, welche als Führungsleiste für aus einem Kabel herausgeführte Drahtenden ausgebildet ist für Fernmelde-/ mehrere mit den Drahtenden (6) verbundene Lötösenleisten in einem gemeinsamen rahmenartigen Körper (12) lösbar befestigt sind.2 Lotosenleiste nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß 3o Lötösenleiste nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötösen (7) an ihren Befestigungsenden einen U-förmigen Querschnitt (10) zur Festlegung an der Lötösenleiste (1) und an ihren Lötenden einen L-förmigen Querschnitt (14) aufweisen und mit federnden Sperrlappen (19) ? Sicken (16), Führungslappen (15) und einer keilartigen Verbreiterung (17) versehen sind zur Führung und Sicherung der Lötösenleiste (1) an dem gemeinsamen rahmenartigen Körper
Priority Applications (1)
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| DE1958S0027312 DE1782279U (de) | 1958-06-13 | 1958-06-13 | Loetoesenleiste, welche als fuehrungsleiste fuer aus einem kabel herausgefuehrte drahtenden ausgebildet ist fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechzwecke. |
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| DE1958S0027312 DE1782279U (de) | 1958-06-13 | 1958-06-13 | Loetoesenleiste, welche als fuehrungsleiste fuer aus einem kabel herausgefuehrte drahtenden ausgebildet ist fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechzwecke. |
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| DE1958S0027312 Expired DE1782279U (de) | 1958-06-13 | 1958-06-13 | Loetoesenleiste, welche als fuehrungsleiste fuer aus einem kabel herausgefuehrte drahtenden ausgebildet ist fuer fernmelde-, insbesondere fernsprechzwecke. |
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- 1958-06-13 DE DE1958S0027312 patent/DE1782279U/de not_active Expired
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