[go: up one dir, main page]

DE1782065C - Filteranlage zur Abscheidung von Schwebstoffen aus einem Luft- oder Gasstrom - Google Patents

Filteranlage zur Abscheidung von Schwebstoffen aus einem Luft- oder Gasstrom

Info

Publication number
DE1782065C
DE1782065C DE1782065C DE 1782065 C DE1782065 C DE 1782065C DE 1782065 C DE1782065 C DE 1782065C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
housing
air
filter cell
filter system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Joachim; Neumann Gerhard Max; 1000 Berlin Wittemeier
Original Assignee
Delbag-Luftfilter Gmbh, 1000 Berlin
Publication date

Links

Description

vorgereinigte und klimatisierte Luft aus einer KIi- tnente mit einer Höhe von 2,50 m erforderlich. Diese maanlage ansaugt und durch die in die schrankarti- Gehäuseelemente müssen in besonderen Fällen sogar gen Gehäuseelemente dichtend eingesetzten Filterzel- gegeneinander zuverlässig abgedichtet werden, um len oder Filterpacks in den weißen Arbeitsraum den Eintritt von rjikontrollierter Falschluft zu verabgibt. Die Gehäuseelemente sind hierbei in der 5 hindern. Die Verwendung der bekannten schrankar-Regel so ausgebildet, daß sie größtenfalls bis zu vier tigen Gehäuseelemente wirft auch wegen des großen quadratische Filterzeilen mit einer Kantenlänge von Volumens dieser Elemente Transportprobleme auf. 610 mm und einer Dicke von 150 oder 292 mm über- Schließlich ist es oft auch noch erforderlich, eine einander und drei Filterzellen nebeneinander aufceh- zuverlässige Abdichtung der gesamten Schrankfiltermen können. Diese Schrankelemente werden in einer io wände gegen den Boden, die Decke und die Seitender Raumbreite entsprechenden Zahl nebeneinander wände des Arbeitsraums vorzusehen. Diese bei der angeordnet. Die in die Schrankelemente eingesetzten, Verwendung der bekannten Filterwände auftretenden nach Gebrauch wegwerfbaren Filterzellen haben die Dichtungsprobleme stellen wegen der mit ihnen verAufgabe, den Luftstrom mit einem hoben Wirkungs- bundencn Gestehungs-, Wartungs- oder Überwagrad zu reinigen. Der aus den Filterzellen der 15 chungskosten einen Nachteil dar.
Schrankgehäusewand austretende Luftstrom durch- Der Erfindung liegt die «ufgabe zugrunde, diese strömt bei Anordnung der Filterwand an einer belie- Nachteile zu vermeiden una -;ine als einfach aufgebigen Raumwand den Arbeitsraum k. einer annä- baute und schnell zu montierende Filterwand ausgehernd laminaren Querströmung und tritt, falls im bildete Luftfilteranlage zu schaffen, die den für weiße Arbeitsraum Staub erzeugt wird, an einer kurz vor ao oder bioreine Räume zu stellenden Bedingungen der gegenüberliegenden Wand befindlichen Vorfilter- genügt und bei der das mit der erforderlichen wand oder einer verstellbaren Jalousiewand aus dem Abdichtung gegebene Problem weitgehend vermieden Arbeitsraum wieder aus. Von dieser Wand wird der ist dadurch, daß die bisher erforderlichen Abdicht-Luftstrom im Kreislauf, unter bestimmter Frischluft- flächen und Anpreßvorrichtungen vollkommen fortzugabe, der Klimaanlage und den Ventilatoren der 25 fallen.
Schrankelemente wieder zugeführt. Um das Strö- Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß mungsrauschen der gefilterten Luft gering zu halten, jede Filterzelle die Grundfläche eines pyramidensind die Schrankelemente der Filterwände mit schall- stumpfförmigen, mit ihr unlösbar und gasdicht verschluckenden Stoffen ausgekleidet und die Venttlato- bunder.en Gehäuses aus einem durch Lösungsmittel ren mit Ansauggeräuschdämpern ausgestattet. 30 oder Hitzeeinwirkung zerstörbaren rückstandsarmen Das Hauptproblem bei diesen bekannten, als Material bildet, wobei das pyramidenstumpfförmige Filterwände ausgebildeten Gehäuseanlagen besteht in Gehäuse an zwei gegenüberliegenden Seitenflächen der zuverlässigen Abdichtung der einzelnen Filterzel- koaxial zueinander liegende, offene, eine reihenförlen gegenüber den Gehäuseelementen. Weitere Pro- mige Nebeneinanderanordnung der Gehäuse gestatbleme entstehen bei der Abdichtung der Gehäuseele- 35 tende Anschlußstutzen aufweist, die mit den mente untereinander und in der Abdichtung der Anschlußstutzen beiderseits berrachbarter Gehäuse Filterwand gegen den Boden, die Decke und die Sei · dichtend verbindbar sind.
tenwände des Arbeitsraumes. Da die einzelnen Eine vorteilhafte wtitere Ausbildung der Erfin-Filterzellen in die schrankartigen Gehäuseelemente dung kennzeichnet sich dadurch, daß die Länge der einsetzbar sind, sind für jedes einzelne Filterelement 40 Anschlußstutzen derart bemessen ist, daß nach Herentsprechend ausgebildete Anpreßorgane erforder- stellung der dichtenden Verbindung der Anschlußlich, mit denen die mit Dichtmitteln versehenen Rän- stutzen die einander zugekehrten Seiten des die der der Filterzelle dichtend an die an dem schrankar- Filterzelle aufnehmenden Rahmenteiles benachbarter tigen Gehäuse angeordneten Dichtleisten angepreßt Gehäuse aneinander anliegen.
werden. Bei zuverlässiger Abdichtung der einzelnen 45 Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Anord-Filterze'len in dem schrankartigen Gehäuseelement nung jeder Filterzelle in einem pyramidens'umpfförsind Anpreßdrücke in der Größenordnung von 1 bis migen Gehäuse, das als Wegwerfteil ausgebildet ist, 2 Mp erforderlich. Hierzu ist es notwendig, einmal werden die bisher erforderlichen Anpreßelemente die Filterzellen mit einem diese Drücke aufnehmen- überflüssig, da die einzelnen Filt-Tzeller. bereits bei den Rahmen auszustatten, zum anderen ist die 50 der Herstellung durch Verguß oder Klebung !n ihrem Anordnung der erforderlichen Anpreßelemente not- Gehäuse absolut gasdicht aufgenommen sind, so daß wendig. Bei einem Arbeitsraum mittlerer Größe mit die vielseitigen und aufwendigen Abdichtungsmaßetwa 150 m-' Arbeitsfläche und 2,50 m Höhe werden nahmen an den Filterzellen, wie sie bei den bisher ungefähr 125 Filterzellen mit einer Kantenlange von verwendeten schrankartigen Gehäuseteilen erfordcr-610 mm erforderlich; das bedeutet, daß bei zuverläs- 55 Hch waren, nicht mehr notwendig sind. Damit wersiger Abdichtung der Filterzellen gegenüber dem den aber auch die bisher erforderlichen Anpreßvordiese aufnehmenden schrankartigen Gehäuseelement richtungen und auch die schrankartigen Gehäuseteile je nach Ausführung 250 bis 500 Anpreßelemente überflüssig, <!a die einzelnen Gehäuse mit den erfinerfordcrlich sind, die beim Einsetzen der Filterzellen dungsgemiiß angeordneten Anschlußstutzen reihenzu bedienen und ..'u überwachen sind. Durch die 60 weise in beliebiger Länge immer aus den gleichen erforderliche Ausbildung der einzelnen Filterzellen Teilen zusammengefügt werden können, wobei vor- und durch die notwendige Anordnung der Anpreß- zugsweise jeder Reihe oder jeder zweiten oder dritten elemente ist der apparative Aufwand groß und sind Reihe ein gemeinsamer Ventilator zugeordnet ist. Die die Wartungs- und Überwachungskosten der Filter- so hergestellten Filtergehäusereihen können beliebig wand während des Betriebes entsprechend hoch. Für 65 in jeder Anzahl übereinander oder nebeneinander den vorstehend angegebenen Arbeitsraum sind je angeordnet werden, um eine Filterwand in der räumnach Ausführung 30 oder, bei Verwendung von Dop- lieh passenden Abmessung zu schaffen. Da die Seipelschränken, 15 einzelne schrankartige Gehäuseele- tenflächen . des die Filterzelle aufnehmenden
Gehäuserahmens bei der Zusammenfügung aneinan- besitzt, auf dem der Einfassungsrahmen der Filter-
der anliegen, ist die Abdichtung der einzelnen glatt zelle durch Klebung gasdicht befestigt ist. In weiterer
aufliegenden Gehäuse, falls erforderlich, durch Kleb- Abwandlung der Erfindung kann die Befestigung
streifen möglich. auch noch dadurch erfolgen, daß der Einfassungsrah-
Die miteinander zu verbindenen Anschlußstutzen 5 men der Filterzelle eine innere umlaufende Ausneh-
der in einer Reihe benachbarten Gehäuse können mung aufweist, in die der Rand des Gehäuses ein-
ebenfalls auf einfache Weise abgedichtet werden. Der greift und mit der Filterzelle durch eine Vergußmasse
Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten Filteran- mit dem Einfassungsrahmen der Filterzelle verbun-
lage besteht also in einer wesentlichen und wcitge- den ist.
henden Vereinfachung der Dichtungsprobleme und io Wenn der aus der Filterwand austretende Luftin einer wesentlichen Kostenersparnis durch den strom nicht den gesamten Arbeitsraum durchdringt, geringen apparativen Aufwand. Die als Wegwerfteil sondern einer bestimmten Stelle des Arbeitsraumes ausgebildeten Gehäuse können aus schallarmen lokal zuzuführen ist, besteht das Filtergehäuse vorWerkstoffen hergestellt oder damit ausgekleidet sein. teilhaft aus zwei die Filterzelle zwischen sich ein-Duich ihre kegelstumpfförmige Formgebung und 15 schließenden, zu einer Gehäuseeinheit vereinigten durch abrupte Querschnittsänderung wirken sie kegelstumpfförmigen Gehäuseteilen. Bei dieser Ausohnehin der Ausbreitung des Schalles entgegen. fUhrungsform werden ebenfalls die aus zwei kegel-Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung kenn- stumpfförmigen Gehäusen bestehenden Gehäuseeinzeichnet sich dadurch, daß die Enden der Anschluß' heiten über ihre Anschlußstutzen reihenweise miteinstutzen mit den Seiten des die Filterzelle aufnehmen- ao ander verbunden. Die Luft wird hierbei durch den den Rahmenteiles des Gehäuses fluchten. Da bei die· Ventilator den kegelstumpfförmigen Gehäuseteilen ser Ausführungsform die Stirnseiten der Enden der def einen Seite zugeführt, während die gefilterte Luft Anschlußstutzen bei Zusammenfügung der einzelnen über die Anschlußstutzen der kegelstumpfförmigen Gehäuse übereinander aufliegen, ist eine einwand- Gehäuseteile der anderen Seite abgeführt und über freie Abdichtung durch einen die Trennstelle über- 45 ein Rohr der jeweiligen Arbeitsstelle oder Rcinluftdeckenden Klebstreifen möglich. seite zugeleitet wird.
Eine abgewandelte Ausführungsform kennzeichnet Die Zeichnungen zeigen eine beispeilsweise Aussich dadurch, daß die Anschlußstutzen gegenüber führungsform der erfindungsgemäß ausgebildeten den Seiten des die Filterzelle aufnehmenden Rah- Filteranlage, und es bedeutet
menteiles des Gehäuses vorspringen und daß der 30 Fig. 1 schematische Darstellung einer an einer
eine Anschlußstutzen eine das freie Ende des Raumwand angeordneten Anlage,
Anschlußstutzens des benachbarten Gehäuses über- Fig. 2 schematische Darstellung einer an der
greifende Muffe trägt. Die Muffe des einen Decke angeordneten Anlage,
Anschlußstutzens nimmt das freie Ende des F i g. 3 vergrößerte Darstellung zweier miteinander Anschlußstutzens des benachbarten Gehäuses in sich 35 verbundener je eine Filterzelle aufnehmender
auf, wobei in die Muffe eine selbstdichtende, ringför- Gehäuse,
mige Dichtung eingebracht werden kann, die keiner F i g. 4 Darstellung eines Gehäuses in abgewandel-
Wartung während des Betriebes bedarf. ter Ausführungsform, Eine weitere Abwandlung kennzeichnet sich F i g. 5 Aufsicht gemäß F i g. 4,
dadurch, daß die Anschlußstutzen gegenüber den 40 Fig. 6 Seitenansicht gemäß F ig. S,
Seiten des die Filterzelle aufnehmenden Rahmentei- F i g. 7 vergrößerte Schnittdarstellung eines eine
les des Gehäuses vorspringen und daß der eine Filterzelle aufnehmenden Gehäuse:
AnschlußEtutzen an seinem Ende konisch sich ver- F i g. 8 abgewandelte Ausführungsform gemäß
jungend und der andere Anschlußstutzen entspre- Fig. 7,
chend konisch sich erweiternd verläuft und daß in 45 F i g. 9 eine weitere Abwandlung gemäß F i g 7
der Innenwandung der letzteren eine Dichtung nach Fig. 10 schematische Darstellung von zwei mit-
Art eines O-Ringes angeordnet ist. einander verbundenen, je aus zwei kegelstumpffönni-
Eine noch andere Abwandlung besteht darin, daß gen Gehäuseteilen bestehenden Gehäuseeinheiten, die Anschlußstutzen gegenüber den Seiten des die F ig. 11 vergrößerte Darstellung gemäß F ig. 8.' Filterzelle aufnehmenden Rahmenteiles des Gehäuses 50 Die Fi g. 1 zeigt eine an einer Seitenwand 19 eines zurückspringen und daß die dichtende Verbindung Arbeitsraumes angeordnete Filterwand, bei der vier der Anschlußstutzen benachbarter Gehäuse durch Gehäuse 2 mit ihren Filterzellen 1 übereinander die Enden der Stutzen übergreifende Faltenbälge angeordnet sinJ, zwischen der Zwischendecke 17 und erfolgt. Bei allen diesen abgewandelten Ausführungs- dem Boden 18 des Arbeitsraumes. Über ein Rohr 14 formen der Anschlußstutzen ist in jedem Falle eine 55 wird aus einer nicht dargestellten Klimaanlage durch einfache und zuverlässige Abdichtung gewährleistet, einen Ventilator 15 die Luft angesaugt und in die die mit geringen Mitteln erzielbar ist und während miteinander verbundenen Anschlußstutzen 3 4 der des Betriebes praktisch keiner Wartung bedarf. Gehäuse 2 eingeführt Die Luft tritt aus den Filter-Die Filterzelle ist an dem kegelstumpfförmigen zellen 1 in einem über den ganzen Raum gleichge-Gehäuse vorteilhaft dadurch befestigt, daß das 60 richteten oder einem annähernd laminaren Luftstrom Gehäuse einen die Filterzelle übergreifenden Rand- aus, der in der Pfeilrichtung als Querstrom den teil besitzt, in dem eine die Filterzelle gegen den Arbeitsraum durchströmt Entsprechend der Raum-Randtcil abdichtende Dichtungseinlage angeordnet breite sind mehrere je aus vier übereinanderliegenden ist und daß der vor der Dichtungseinlage befindliche Gehäusen 2 gebildete Reihen nebeneinander freie Raum durch eine Vergußmasse gasdicht ver- 65 angeordnet, wobei jede Reihe durch einen Ventilasclilosscn ist. Die Befestigung kann in weiterer Aus- tor 15 mit Luft versorgt wird
bildung der Erfindung auch dadurch erfolgen, daß Die Fig. 2 zeigt eine Pflterwand entsprechend
das Gehäuse einen flanscharlig vorspringenden Rand Fig. I. die in der Zwischendecke 17 angeordnet ist.
Der aus den Filterzellen 1 austretende Luftstrom durchdringt den Arbeitsraum als Fallstrom. Bei den Gc'iäusefilterwänden gemäß Fig. 1 und 2 ist der Anschlußstutzen 3 des letzten Gehäuses der Reihe durch einen Deckel luftdicht verschlossen.
Die F i g. 3 zeigt zwei mitctnf.nder verbundene Gehäuse 2. Der Anschlußstutzen 4 eines jeden Gehäuses 2 ist mit einer Muffe 6 versehen, in die das freie Ende des Anschlußstutzens 3 des benachbarten Gehäuses 2 dichtend eingesteckt ist.
Die F i g. 4 bis 6 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform, bei der die Anschlußstutzen 3, 4 gegenüber dem die Filtcrzelle t aufnehmenden Rahmenteil 5 (Fig. 7) des Gehäuses2 zurückspringen. Die Verbindung der Anschlußstulzen 3, 4 zu den Anschlußstutzen der benachbarten Gehäuse 2 erfolgt durch Faltenbälge 7.
Wie die F i g. 7 zeigt, besitzt das Gehäuse 2 an seinem die Filterzclle 1 aufnehmenden Ende einen Randteil 5. In dem Randteil 5 ist eine Dichtung 12 angeordnet, die die Filterzelle 1, die aus einem Vorfilter 10 und einem Feinfiltern besteht, mit ihrem Einfassungsrahmen 21 gegenüber dem Randteil S gusdicht abdichtet. Zur dichtenden Befestigung der 1 ilterzelle 1 in dem Randteil 5 ist der oberhalb der Dichtung 12 liegende freie Zwischenraum mit einer Vergußmasse 13 ausgegossen. Gemäß Fig. 8 besitzt das Gehäuse 2 einen flanschartig vorspringenden, umlaufenden Rand 20; der Einfassungsrahmen 21 der Filterzelle 1 ist durch Klebung mit dem Rand 20 gasdicht verbunden. Die F i g. 9 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform, bei der in dem Einfassungsrahmen 21 eine innere umlaufende Ausnehmung 22 vorgesehen ist, in die der Rand 20 des Gehäuses eir,-
to greift. Die gasdichte Befestigung der Filterzelle 1 an dem Gehäuse 2 erfolgt hier durch eine auf den Rand 20 aufgebrachte Vergußmasse 23.
Die Fig. 10 und 11 zeigen eine abgewandelte Ausführungsform, bei der jedes Gehäuse aus zwei
ts kegelstumpfförmigen Gehäuseteilen 8, 9 besteht, die die Filterzelle 1 zwischen sich einschließen. Beide Gehäuseteile 8 9 besitzen Anschlußstutzen 3, 4, die miteinander verbunden sind. Die zu filternde Luft wird von der Klimaanlage durch ein Rohr 14 übet
ao einen Ventilator 15 in die Anschlußstutzen 3, 4 det oberen Gehäuseteile 8 zugeführt, durchdringt die Filterzcllen 1 und tritt durch die Anschlußstutzen 3 4 der unteren Gehäuseteile 9 in ein Rohr 16 aus durch das die gefilterte Luft einer bestimmten Stelle
*5 des Arbeitsraumes zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

lage (12) angeordnet ist und der vor der Dich- Patentansprüche: . tungseinlage (12) befindliche freie Raum durch eine Vergußmasse (13) gasdicht verschlossen ist.
1. Filteranlage zur Abscheidung von Schweb- 8. Filteranlage nach einem der Ansprüche 1 bis stoffen aus einem Luft- oder Gasstrom, Vorzugs- 5 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) weise zur Belüftung von reinzuhaltenden Räu- einen flanschartigen vorspringenden Rand (20) men, bestehend aus einer an einer Wand oder der besitzt, auf dem der Einfassungsrahmen (21) der
.Decke des Raumes angeordneten, aus einer Filterzelle (1) durch Klebung gasdicht befestigt
Mehrzahl von einzelnen Filterzellen gebildeten ist.
Filterwand, in der eine den Raum als Quer- oder ic 9. Filteranlage nach einem der Ansprüche 1 bis
Fallstrom durchdringende Luftströmung erzeugt 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfassungs-
wird, dadurchgekennzeichnet, daß jede rahmen (21) der Filterzelle (1) eine innere umlau-
Filterzelle (1) die Grundfläche eines pyramiden- fende Ausnehmung (22) aufweist, in die der
stumpfförmigen, mit ihr unlösbar und gasdicht Rand (20) des Gehäuses (2) eingreift und mit der
verbunden,.. Gehäuses (2) aus einem durch 15 Filterzelle (I) durch eine Vergußmasse (13) mit
Lösungsmittel oder Hitzeeinwirkung zerstörbaren dem Einfassungsrahmen (21) der Filterzelle (1)
rückstandsarmen Material bildet, wobei das pyra-, verbunden ist.
midenstumpfförmige Gehäuse (2) an zwei gegen- 10. Filteranlage nach einem der Ansprüche 1
überliegenden Seitenflächen koaxial zueinander bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Filterge-
liegende, offene, eine reihenförmige Nebeneinan- ao häuse aus zwei die Filterzelle (1) zwischen sich
deranordnung der Gehäjse (2) gestattende einschließenden zu einer Gehäuseeinheit vereinig-
Anschlußstuizen (3, 4) aufweist, die mit den ten kegelstumpfförmigen Gehäuseteilen (8, 9)
Anschlußstutzen (3, 4) beiderseits benachbarter besteht.
Gehäuse (2) dichtend verbindbar sind.
2. Filteranlage nach Anspruch 1, dadurch 35
gekennzeichnet, daß die Länge der Anschlußstutzen (3, 4) derart bemessen l·-«, daß nach Herstel- Die Erfindung bezieht sich auf eine Filteranlage lung der dichtenden Verbindung der Anschluß- zur Abscheidung von Schwebstoffen aus einem Luftstutzen (3, 4) die einander zugtKehrten Seiten des oder Gasstrom, und zwar vorzugsweise zur Belüftung die Filterzelle (1) aufnehmenden Rahmentei- 30 von reinzuhaltenden Räumen, bestehend aus einer an les (5) benachbarter Gehäuse (2) aneinander einer Wand oder der Decke des Raumes angeordneanliegen. ten, aus einer Mehrzahl von einzelnen Filterzellen
3. Filteranlage nach Anspruch 2, dadurch gebildeten Filterwand, in der eine den Raum als gekennzeichnet, daß die Enden der Anschlußstut- Quer- oder Fallstrom durchdringende Luftströmung zen (3, 4) mit den Seiten des die Filterzelle (1) 35 erzeugt wird.
aufnehmenden Rahmenteiles (S) des Gehäuses (.?,) Arbeitsräume, wie sie auf dem Gebiete der Raumfluchten, fahrt, der Elektronik, der Biologie und der Medizin
4. Filteranlage nach Anspruch 2, dadurch erforderlich sind, müssen biologisch reingehalten gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (3, 4) werden und sind daher mit klimatisierter Luft zu vergegenüber den Seiten des die Filterzelle (I) auf- 40 sorgen. Die in den weißen Raum einströmende, gefilnehmenden Rahmenteiles (5) des Gehäuses (2) terte Luft weist einen geringen Überdruck gegenüber vorspringen und daß der eine Anschlußstut- der Außenatmosphäre auf, um an Leckstellen, wie zen (4) eine das freie Ende des Anschlußstut- sie beispielsweise durch Fenster und Türöffnungen zens (3) des benachbarten Gehäuses (2) übergrei- gegeben sind, den Eintritt von Außenluft zu verhinfende Muffe (6) trägt. 45 dsrn. Die zugeführte Luft muß weiterhin als Ver-
5. Filieranlage nach Anspruch 2, dadurch drängungsströmung die gesamte Arbeitsfläche belüfgekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (3, 4) ten, um bei den Arbeitsvorgängen erzeugte Staubgegenüber den Seiten des die Filterzelle (1) auf- teilchen sofort aus dem Arbeitsbereich abzuführen, nehmenden Rahmenteiles (5) des Gehäuses (2) Um diesen sogenannten bioreinen oder weißen Räuvorspringen und daß der eine Anschhißstutzen 50 men staub- und keimfreie Luft zuzuführen, ist eine an seinem Ende konisch sich verjüngend und der Luftfilteranlage erforderlich, die neben der Reiniandere Anschlußstutzen entsprechend konisch gung der Luft auch die Aufgabe hat, eine annähernd sich erweiternd verläuft und daß in der Innen- laminare oder turbulenzarme Luftströmung in der wandung der letzteren eine Dichtung nach Art notwendigen Qualität herzustellen.
eines O-Ringes angeordnet ist. 55 Es sind derartige Luftfilteranlagen bekannt, die
6. Filteranlage nach Anspruch 2, dadurch aus einer an einer Wand oder der Decke des Raums gekennzeichnet, daß die Anschlußstutzen (3, 4) angeordneten, aus einer Mehrzahl von einzelnen gegenüber den Seiten des die Filterzeile (1) auf- Filterzellen gebildeten Filterwand bestehen, in der eine nehmenden Rahmenteiles (5) des Gehäuses (2) · den Raum als Quer- oder Fallstrom durchdringende zurückspringen und daß die dichtende Verbin- 60 Luftströmung erzeugt wird. Bei den bekannten FiI-dung der Anschlußstutzen (3, 4) benachbarter teranlagen wird die Filterwand gebildet durch neben-Gehäuse (2) durch die Enden der Stutzen (3, 4) einander und übereinander angeordnete, schrankartig übergreifende Faltenbälge (7) erfolgt. ausgebildete Elemente, in die die einzelnen Filterzel-
7. Filteranlage nach einem der Ansprüche I bis len oder Filterpacks dichtend eingesetzt sind. Die 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) 65 Rückseite der schrankartigen Elemente ist in der einen die Filterzelle (1) übergreifenden Rand- Regel als Luftführungskanal ausgebildet, der von teil (5) besitzt, in dem eine die Filterzelle (I) einem obenauf angeordneten, druckabhängig regelbagegen den Randteil abclichtende Dichtungsein- ren Ventilator gespeist wird, der seinerseits die schon

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7538723U (de) Steuereinrichtung fuer die luftstroemung eines raumes, insbesondere eines sauberraumes
DE1915127A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Wirksamkeit von Entstaubungsanlagen
CH661453A5 (de) Reinraumkammer und verfahren zu ihrem betrieb.
DE1782065B1 (de) Filteranlage zur abscheidung von schwebstoffen aus einem luft oder gasstrom
EP3469887B1 (de) Pflanzen-aufzucht-baueinheit zum nachträglichen einbau in eine umhausung
DE1782065C (de) Filteranlage zur Abscheidung von Schwebstoffen aus einem Luft- oder Gasstrom
EP1312871A1 (de) Sicherheitswerkbank
EP0337469A2 (de) Reinraumlaborabzug
DE1947399A1 (de) Geraeteschrank
DE3526793A1 (de) Luftreinigungsgeraet
EP0499813A2 (de) Gehäuse zur Aufnahme eines Gebläses
EP0140268B1 (de) Operationskabine
DE4103026C1 (de)
EP3995748A1 (de) Lüftungsgerät-luftleitungsbauteil
DE3832915A1 (de) Reinraum
EP0713670B1 (de) Staubsauger
DE2622055C2 (de) Vorrichtung zur Belüftung von Räumen oder Gebäuden
DE1454526C (de) Luftkhmatisierungsgerat
DE9115489U1 (de) Vorrichtung zum Einbringen von Zuluft und zum Ausbringen von Abluft
CH433655A (de) Belüftungsvorrichtung
DE1679503B1 (de) Induktions-Klimageraet
DE1628212C3 (de) In den Durchbruch einer Fensterscheibe, Mauer, Wand o.dgl. einsetzbarer Raumventilator
EP3556248A1 (de) Arbeitstisch mit lufttechnischer einrichtung
EP0541054A1 (de) Ausgangs- oder Anschlussteil für Dunstabzugshaube
DE8500413U1 (de) Filter fuer eine dunstabzugshaube