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DE1782043U - Zinken fuer streu- und zettvorrichtungen. - Google Patents

Zinken fuer streu- und zettvorrichtungen.

Info

Publication number
DE1782043U
DE1782043U DE1958SC023393 DESC023393U DE1782043U DE 1782043 U DE1782043 U DE 1782043U DE 1958SC023393 DE1958SC023393 DE 1958SC023393 DE SC023393 U DESC023393 U DE SC023393U DE 1782043 U DE1782043 U DE 1782043U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tines
spreading
prongs
tine
tedding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958SC023393
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schmidberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958SC023393 priority Critical patent/DE1782043U/de
Publication of DE1782043U publication Critical patent/DE1782043U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Harvester Elements (AREA)

Description

  • Anmelder : Karl Sohmidberger, Markt Wald Kr. Mindelheim. "Zinken für Streu-und Zettvorrichtungen"
    Die Neuerung betrifft einen Zinken für Streu-und Zett-
    .
    vorrichtungen, insbesondere zum Bearbeiten von Gras oder Heu.
    Die Zinken der bekannten Streu-und Zettmaschinen wer-
    den durchwegs aus Stahl gefertigt. Durch Verwendung von Federstahl läßt sich hierbei die Elastizität der Zinken erhöhen. Es ist auch bekannt, eine allseitige Nachgiebigkeit der Zinken durch Zwischenschaltung einer Drehfeder an der Befestigungsstelle zu erreichen.
  • Die Nachgiebigkeit bzw. Elastizität der bekannten Zinken ist jedoch nicht ausreichend, um die häufigen Brüche der Zinken bei der Feldarbeit zu verhindern.
  • Aufgabe der Neuerung ist es demgegenüber, diesen Mangel zu beheben. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung einen hochelastischen Zinkenstab vor, der neuerungsgemäß dadurch gekennzeichnetist, daß er aus elastischem Kunststoff, Kunstharz, Natur-oder Kunstkautschuk besteht.
  • Als Werkstoff für die Zinken läßt sich hierzu jeder Kunststoff oder Gummi verwenden, der trotz seiner Elastizität soviel Steifigkeit besitzt, daß er die Streu-und Zettarbeit zu leisten vermag.
  • Besonders eignen sich hierzu die bekannten Polymerisationsprodukte wie Polyäthylene, Phenylchloride, Phenolharze, Polyester und Polyamide. Davon sind wiederum die unter den Handelsnamen"Bylon" und"Ferlon"bekannten Kunststoffe besonders geeignet. Auch Silikone lassen sich hiefür verwenden.
  • Durch Einbringen von Terstärkungs-und Versteifungeinlagen in die aus Kunststoff bestehenden elastischen Zinken ist es ferner möglich, die Steifigkeit so einzustellen, daß bei den sonst zu weichen Kunststoffen die Zinken ihrer Aufgabe gerecht werden können. Durch verschiedene Behandlungsweise kann den Kunststoffen örtlich eine verschiedene Elastizität zuteil werden.
  • Dies kann aber auch durch verschieden starke bzw. örtlich unterbrochene Versteifungseinlagen erreicht werden. Mittels einer entsprechenden Profilierung läßt sich ferner der Elaetizitätsgrad nach verschiedenen Richtungen hin unterschiedlich einstellen. Die Zeichnung zeigt Auaführungsbeispiele von Kunststoff-
    zinken für streu-und Zettmaschinen gemäß der Neuerung. Es stellen
    r17
    dar :
    Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kunststoffzinkens an einer Streumaschine,
    Fig. 2 einen Querschnitt eines Zinkens,
    Fig. 3 eine andere Befestigung eines Zinkens,
    Fig.-1-einen Zinken mit Versteifung8sinlege,
    z
    Fig. 5 einen weiteren Zinken mit einer anderen Versteifungseinlage, Fig. 6 einen weiteren Zinkenstab in Seitenansicht und Querschnitt.
  • Gemäß Fig. l ist ein Zinken 1 aus Kunststoff an einem Schwenkbügel 2 einer Streumaschine, von der ein Lagerbalken 3 sowie das Drehlager 4 dargestellt sind, mittels Steckschrauben 5
    in bekannter Weise befestigt. Die am Lagcrbalken'oefestigten
    C>--,
    Zinken schwenken zum Streuen und Zetten in der Sichtebene (Pfeilrichtung A-A der Fig. 2). Die Maschine selbst bewegt sich hingegen hierzu senkrecht gemäß der Zeichnung von links nach rechts vorwärts. Durch die starken Bodenunebenheien auf den Feldern bleiben die Zinken häufig mit ihren Spitzen hängen. Fehlt den Zinken nun die erforderliche Nachgiebigkeit, so führen derartige Bewegungshindernisso meist zum Bruch der Zinken. Da die Hindernisse nicht nur in der Arbeitsrichtung A--A, sondern auch in der Fortbewegungsrichtung (Pfeil B-B Fig. 2) auftreten, so muß der Zinken allseitig nachgiebig bzw. elastisch sein.
  • In Fig. 2 ist ein Zinkenquerschnitt von ovaler Form gezeigt, wie er sich unter Berücksichtigung der Beanspruchungen besonders eignet. Hierbei ist infolge der Querschnittsform die Elastizität in Pfeilrichtung B-B wesentlich größer als in Pfeilrichtung A-A. Die Profilierung kann sich selbstverständlich jede andere beliebige und geeignete Form zunutze machen.
  • Die Fig. 3 zeigt eine Steckverbindung zur Befestigung des Zinkenstabes am Sohwenkbügel. Hierbei kann die Hülse 10 lösbar oder unlösbar am Sohwenkbügel befestigt sein. Der Stab 11 wird durch Preßsitz in der Hülse gehalten.
  • Da die Elastizität vieler Kunststoffe zur Verwendung für Zinkonetäbe zu hoch ist, wird neuerungsgemäß vorgeschlagen, in die Stäbe Versteifungs- bzw. Verstärkungseinlagen einzubrignen @o weist ein Zinken 12 gemäß Fig. 4 eine zentrale Einlage 13 aus Federstahl, Draht od. dgl. auf. Diese Einlage erstreckt sich über die gesamte Zinkenlänge. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel 14 nach Fig. 5 ist diese Einlage in mehrere Stücke 15 und 16 unterteilt. Die Unterbrechungsatelle 17 liegt hierbei so, daß der Zinken an einer gewünschten Stolle seine größte Elastizität beibehält. Gemäß diesem Beispiel ist auch die Zinkenspitze 18 frei von einer Versteifungseinlage. Dadurch kann die an sich weiche Spitse gegenüber den Bodenunebenheiten oder sonstigen
    Widerständen nachgeben, ohne da.. 6 der Zinkenkörper deshalb merk-
    lieh aus seiner Arbeitsstellung tritt.
    Der Zinken kann schließlich auch aus verschieden harten
    bzw. steifen Werkstoffen bestehen. Diase Verschiedenlhoit läßt
    sich entweder durch verschiedene chemische Behandlung des gleichem Kunststoffes oder durch Zusammenfügen verschiedener Kunststoffartell mit unterschiedlichen Eigenschaften erreichen.
  • In der Regel wird sich der Zinkenlcörpor zur Spitze hin allmählich verjüngen. Durch Verengungen bzw. Erweiterungen des Zinkenkörperquerschnittes an bestimmter Stelle, läßt sich aber ebenso eine gewisse Regulierung der Nachgiebigkeit bzw. Elastizität erreichen. Beispielsweise stellt Fig. 6 einen ovalen Zinken 20 dar, der an zwei Stellen Einschnürungen 21 und 22 aufweist. Diese Einschnürungen können sich dem Verhältnis entsprechend um den gesamten Stabumfang oder auch nur entlang einer Querschnittsachse erstrecken.
    Der beschriebene Kunststoffzinken läßt sich nicht nur
    für streu-oderZettmaschinenverwenden,Hondern ebenso als Zin-
    ken für Schwadenrecben u. dgl.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Zinken, insbesondere für Streu-und Zettvorrichtungen für die Landwirtschaft, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus elastische Kunststoff, Kunstharz, Natur- oder Kunstkautschuk besteht. 2. Zinken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Versteifungseinlagen (13) aufweist. 3. Zinken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungseinlage in mebrere Stücke (15,16) unterteile ist.
    4. Zinkenach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinkenspitze (18) frei von einer Versteifungseinlage ist.
    5. Zinkellnaoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese der i Länge nach aus verschieden steifen Werkstoffen besteht.
    6. Zinke) inach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet
    daß diese einen ovalen Querschnitt aufweist, wobei die Längsachse des Ovales in Arbeitsrichtung (A-A) gerichtet ist.
    7. Zinken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieser eine oder mehrere Querschnittsverengungen (21 bzw. 22) aufweist.
DE1958SC023393 1958-10-14 1958-10-14 Zinken fuer streu- und zettvorrichtungen. Expired DE1782043U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958SC023393 DE1782043U (de) 1958-10-14 1958-10-14 Zinken fuer streu- und zettvorrichtungen.

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DE1958SC023393 DE1782043U (de) 1958-10-14 1958-10-14 Zinken fuer streu- und zettvorrichtungen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1782043U true DE1782043U (de) 1959-01-29

Family

ID=32861988

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DE1958SC023393 Expired DE1782043U (de) 1958-10-14 1958-10-14 Zinken fuer streu- und zettvorrichtungen.

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DE (1) DE1782043U (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2006743A1 (de) * 1969-02-17 1970-09-03 C. van de'r LeIy N.V., Maasland (Niederlande) : Materialführung für landwirtschaftliche Maschinen
DE1582262B1 (de) * 1966-09-26 1971-03-18 Internat Harvester Co Rechzinken
DE1582263B1 (de) * 1966-12-20 1971-12-30 Internat Harvester Co Antrieb fuer eine hoehenverstellbare Halmhaspel fuer Presszetter
DE102005052394A1 (de) * 2005-10-31 2007-05-03 Gustav Schumacher Haspelzinken

Cited By (5)

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DE102005052394A1 (de) * 2005-10-31 2007-05-03 Gustav Schumacher Haspelzinken
WO2007051514A1 (de) 2005-10-31 2007-05-10 Gustav Schumacher Zinken für ein landwirtschaftliches gerät

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