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DE1781990U - Dehnungsfugenprofil. - Google Patents

Dehnungsfugenprofil.

Info

Publication number
DE1781990U
DE1781990U DE1958D0017351 DED0017351U DE1781990U DE 1781990 U DE1781990 U DE 1781990U DE 1958D0017351 DE1958D0017351 DE 1958D0017351 DE D0017351 U DED0017351 U DE D0017351U DE 1781990 U DE1781990 U DE 1781990U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
expansion joint
profile
plastic
cover
expansion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958D0017351
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Deschamps
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958D0017351 priority Critical patent/DE1781990U/de
Publication of DE1781990U publication Critical patent/DE1781990U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Dehnungsfugenprofil In Bauwerken, insbesondere in Betonbauten müssen bekanntlich Dehnungsfugen vorgesehen werden, die das Dehnen und Schrumpfen der benutzten Baustoffe zulassen. Um das Eindringen von Verunreinigungen und die schädliche Einwirkung der witterung zu vermeiden, muss man diese Dehnungsfugen abdecken. Natürlich müssen die benutzten Abdeckmittel den Bewegungen der die Dehnungsfugen begrenzenden Teile des Bauwerkes beim Dehnen und Schrumpfen folgen. Ferner müssen die Abdeckmittel unverwüstlich sein und nach dem Einsetzen in der ihnen gegebenen Lage verbleiben. Bisher werden zum Abdecken der Dehnungsfugen die verschiedenartigsten Werkstoffe wie Kittel Bitumen, Vietallbänder, o. dgl. eingesetzt ? die nicht ganz einwandfrei sind.
  • Es wurde ebenfalls bereits vorgeschlagen Abdeckprofile aus Kunststoff, etwa aus Vinylchlorid anzuwenden. Solche Mittel
    haben aber nicht genügende federungseigensehaften, so dass
    sie den Bewegungen der Begrenzungswände nicht folgen können. Aus diesem Grunde verbleiben sie auch nicht in der ihnen gegebenen Lage. Der Zweck der Erfindung besteht darin, die vorgenannten Nachteile zu besitigen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Abdeckprofil für Dehnungsfugen, das aus einem federnden Kern, beispielsweise aus Neoprengummi und einer rohrförmigen Hülle aus undurchlässigem und unverwüstlichem Kunststoff, etwa aus Vinylchlorid oder Polyäthylen besteht, wobei die Hülle gegebenenfalls mit einem als Deckleiste dienenden Ansatz versehen ist.
  • Der Kern aus federndem Werkstoff verleiht auf diese Weise dem Abdeckmittel die notwendige Federungseignschaft damit er stets mit den beiden Brenzungswänden,zwischen welche er eingesetzt wird, in Berührung bleibt. Dadurch wird der federnde Kern auch einwandfrei in der ihm. gegebenen Lage gehalten. Er kann federnd den Forsveränderungen und Bewegungen der beiden Wände folgen. Eine Gefahr des Herausfallens besteht nicht und das Dehnungsfugen-Profil kann sich auch nicht verschieben. Die äußere aus Kunststoff hergestellte Hülle schützt und versuche es aus federndem Werkstoff bestehenden Kern, denn der verwendete Kunststoff ist witterungswiderstandsfähig und kann jedem Putz farblich angepasst werden. Die beiden Bestandteile des erfindungsgemäßen Dehnungsfugenprofils ergänzen sich also, um in einwandfreier Weise ihre jeweiligen Vorteile zu bieten unter Beseitigung der ihnen anhaftenden Nachteile.
  • Ein nicht beschränkendes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Dehungsfugenprofils wird nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Fig 1 ist ein Querschnitt der'beiden Bestandteile des erfin-
    dungsgemäßen Dehnungsiugenprofils vor der Vereinigung.
    Fig 2. ist ein Querschnitt des fertig hergestellten Dehnungsfugenprofils. Fig. 5 ist ein Querschnitt des in einer Dehnungsfuge eingesetzten Dehnungsfugenprofils.
  • Das dargestellte Profil besteht aus der Vereinigung eines Profilstranges 1 aus undurchlässigem und unverw9stlichem Kunststoffe beispielsweise aus Vinylchlorid oder Polyäthylen und eines Körpers 2 aus federndem Stoffe etwa aus Neoprengummi.
  • Der. Profilstrang 1 aus Kunststoff bildet die äußere Schutzhülle, während der körper 2 den federnden Kern bildet. Vorzugsweise ist die äußere Hülle l aus Kunststoff mit einem Ansatz 3 von im wesentlichen T-förmigem querschnitt versehen, der als Deckleiste dient. Diese Deckleiste soll sich in der üblichen Weise gegen die äußeren Ränder der Dehnungsfugen legen während die Wulst in der abzudeckenden Fuge liegt.
    Die äußere Hülle 1 aus Kunststoff wird uurohExtrusion
    mittels einer geeigneten Spritzdüse gleichzeitig mit der Deckleiste 3 hergestellt. Der Spalt des Kunststoffprofils liegt auf der der Deckleiste entgegengesetzten Seite.
  • Der federnde Körper 2 hat die Gestalt eines Behwammgummistranges. Nach dem Einsetzen in-das Kunststoffprofil werden die beiden Ränder 4 miteinadner verschweißt (Fig.2).
  • Das erfindungsgemäße Dehnungsfugenprofil ist dan gebrauchsfertig, und der federnde Kern 2 ist dicht von der aus Kunststoff bestehenden Schutzhülle 1 eingeschlossen.
  • Zum Abdecken einer Fuge J zwischen je zwei Teilen A und B eines Bauwerkes, beispielsweise eines Betonbauwerkes genügt es den Wulst in die Fuge so einzusetzen. dass die Deckleiste 3 sich gegen die Außenseite der Ränder der beiden Teile A und B legt. Das Einsetzen des Wulstes muß natürlich mit Gewatt erfolgen und er nimmt dann die Gestalt an, die in Fig. 3 angedeutet ist. Der von den beiden Wänden des Dehnungsstoßes auf den Wulst ausgeübte Druck verhindert das Ratschen und das Herausfallen. Durch diesen Druck wird der Wulst also einwandfrei in der ihm gegebenen Lage gehalten, und er folgt federnd allen Formveränderungen der beiden Teile A und B bei den durch die Temperaturschwankungen bewirkten
    'Dehnungs-undSchrumpfbewegungen.
    Der Durchmesser des federnden Kernes und des fertigen Wulstes
    muß der Breite der abzudeckenden Fuge entsprechend gewählt
    werden, damit der Wulst mit Gewalt eingesetzt werden kann
    und dabei den Kern federnd zusammendrückt. Die Pederungsei-
    gensohaften des inneren Kernes, die Biegsamkeit und gegebenen-
    falls auch die Federungseigensöhaften der äußeren Kunststoff-
    hülle müssen auch dem Anwendungszweck des Abdeckprofils ent-
    sprechend gewählt werden. Ferner muss die Gestalt der Wulst dem Anwendungszweck entsprechen, und der Querschnitt der Wulst soll nicht unbedingt kreisrund sein wie dies im dargestellten Ausführungsbeispiel angedeutet ist.
  • Die Herstellung des Dehnungsprofils kann durch verschiedenartige Verfahren erfolgen. Die Kunststoffhülle 1 kann beispielsweise durch unmittelbare Extrusion auf den federnden Kern hergestellt werden. Sie kann auch durch Extrusion in geschlossener Rohrform erfolgen, wobei der federnde Kern nachträglich eingeschoben wird. Ferner kann die äußere Eunststoffhülle durch
    ..
    Eintauchen des federnden Kernes in ein Bad aus geeignetem
    Kunststoff hergestellt werden In diesem Ball snn jedoch die
    äußere Kunststoffhülle nicht mit dem Ansatz 3 versehen sein. Schließlich kann die äußere Kunststoffhülle von einem Kunststoffstreifen ausgehend hergestellt werden ? in den der federnde Kern eingewickelt wird* Die Hülle wird dabei durch Kleben und Schweißen der beiden Ränder nach dem einwickeln des Kernes geschlossen

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1.Dehnungsfugenprofil für Dehnungsfugen von Bauwerken, ge- kennzeichnet durch einen federnden Kern (2), beispie. la- weise aus Schwammgummi und eine rOliyformige Hülle (1 aus undurchlässigem und unverwüstlichem Kunststoff, et- wa aus Vinylchlorid oder Polyäthylen, wobei die Bulle ge-
    gebenenfalls mit einem als Deckleiste dienenden Ansatz (3) versehen ist. 2. Dehnungsfugenprofil für Debnungsfugen nach Anspruch 1 da- durch gekennzeichnet, dass dies : ffhülle (1) aUf> etnem Profilstrang besteht, der durch.'Bxtrusion herge- stellt wird, und in den der federnde Kern (2) durch den
    Spalt eingesetzt wird, wonach die beiden Ränder des Spaltes durch Schweißen geschlossen werden.
DE1958D0017351 1958-11-26 1958-11-26 Dehnungsfugenprofil. Expired DE1781990U (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

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DE1781990U true DE1781990U (de) 1959-01-29

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DE1958D0017351 Expired DE1781990U (de) 1958-11-26 1958-11-26 Dehnungsfugenprofil.

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DE (1) DE1781990U (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182793B (de) * 1961-04-11 1964-12-03 Asbiton Nv Verfahren zum Abdichten einer Fuge und Dichtungsstrang hierfuer
DE1265957B (de) * 1959-11-05 1968-04-11 Schulte Stemmerk Ges Mit Besch Profilstrang zum Abdichten von Bauwerksfugen
DE1273777B (de) * 1963-10-15 1968-07-25 Alfred Cremer Elastische Einlage fuer Dehnungsfugen in Ortbetonbauteilen und Verfahren zum Abdichten solcher Fugen unter Verwendung der Einlage

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1265957B (de) * 1959-11-05 1968-04-11 Schulte Stemmerk Ges Mit Besch Profilstrang zum Abdichten von Bauwerksfugen
DE1182793B (de) * 1961-04-11 1964-12-03 Asbiton Nv Verfahren zum Abdichten einer Fuge und Dichtungsstrang hierfuer
DE1273777B (de) * 1963-10-15 1968-07-25 Alfred Cremer Elastische Einlage fuer Dehnungsfugen in Ortbetonbauteilen und Verfahren zum Abdichten solcher Fugen unter Verwendung der Einlage

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