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DE1781736U - Arbeitsschuh, insbesondere unfallverhuetungsschuh. - Google Patents

Arbeitsschuh, insbesondere unfallverhuetungsschuh.

Info

Publication number
DE1781736U
DE1781736U DE1958T0009999 DET0009999U DE1781736U DE 1781736 U DE1781736 U DE 1781736U DE 1958T0009999 DE1958T0009999 DE 1958T0009999 DE T0009999 U DET0009999 U DE T0009999U DE 1781736 U DE1781736 U DE 1781736U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
leather
cap
shoe according
work
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958T0009999
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jak Trebbels & Soehne Schuhfab
Original Assignee
Jak Trebbels & Soehne Schuhfab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jak Trebbels & Soehne Schuhfab filed Critical Jak Trebbels & Soehne Schuhfab
Priority to DE1958T0009999 priority Critical patent/DE1781736U/de
Publication of DE1781736U publication Critical patent/DE1781736U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B7/00Footwear with health or hygienic arrangements
    • A43B7/32Footwear with health or hygienic arrangements with shock-absorbing means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Jak.Trebbels & 3Shne
    Schuhfabrik
    E a t h o i m Bez. Aachen
    Arbeitssehuh insbesondere Unfallverhütungsschh
    Die Netuerung bezieht si h au. f einen Unfall-Sioherheitsechu. h,
    derinsbesondere von Arbeitern in chemischen Fabriken ge-
    tragen werderi kslln, jedoch auch für andere Hetriebe und. r-
    beit'sn vorteilhaft benBt werden kann o chemisch-aggressive
    Mittel vorhanden, sind.
    Für derartige Zwecke wurden bisher im allgemeinen Gunistiefel
    verwendet, welche in Bsxug auf die Aggressionsbeständigkeit
    im allgemeinen den Anforderungen genügen, in hygienischer in-
    steht jedoch völlig unbefriedigend slndf weil der Gttrwi eine
    i u] ion av shS t S ea lb rS ez c 3cll
    Laftzirkul.ausschließt t. md deshalb der hermetische'\b'-
    schlußsangaläufig su. unaago&ehoa cheibildu. n. gen führte
    as su. m Teil unangenehme Fukrankheiten nach eich zog-R'eil der-
    artige Schuhe in den betreffende : ! Betrieben oftmals während
    einergesamten Schicht ununterbrochen getragen werden mußten.
    DieLederacJb. u. he und Stiefel sowie ntoffsohuhe, die in hygi-
    enischer Einsicht den nforderangen genügen., scheiden in den
    genannten Betrieben deshalb aus, weil sie den Oheaikalien ge-
    genüber nicht widerstandsfähig genug sind, sehr bald zerst1Jrt
    würden und a, s) serd<3 die Gefahr it sich brächten d&L'der"'nf.'
    selbst den Angriff der Chemikalien ausgesetzt würde.
  • Ziel der Neuerung ist es, einen Arbeitsschuh zu schaffen, der gegenüber Hitze, Säure, Benzin, Oel und Lauge und dgl. widerstandsfähig und beständig ist und gleichzeitig ein hygienisches Tragen gewährleistet, und zugleich den Sicherheitsbestimmungen entspricht.
  • Zu diesem Zweck ist ein Arbeitsschuh gemäß der Neuerung in der Weise ausgebildet, daß die Sohle und wenigstens die der Sohle benachbarten Teile des Schuhs aussenseitig aus chemisch und mechanisch widerstandsfähigem Material, z. B. Gummi bestehen und daß innenseitig und im Schaftteil atmungsaktives Material, z. B. leder, vorgesehen ist.
  • Der erfindungsgemäße Scuh ist danach so ausgebildet, daß @lle oder wenigstens die wesentlichen Teile, die mit dem Fuß in Berührung kommen, aus Leder oder anderem durchlässigen Material bestehen. Es hat sich gezeigt, daß hierdurch die Ausdünstung gegenüber einem Gummischuh weitgehend vergrössewrt wird, selbst wenn relativ große Flächen, wie dies bei dem erfindungsgemäßen Schuh vorgesehen ist, selbst mit luftundurchlässigem, chemisch und mechanisch widerstandsfähigem Material umgeben sind.
    Der erfindungsgemäße Schuh kann im Innern gemäß den DIN-Vor-
    schriften ausgebildet und-über den Gesundheitsleisten G 887 hergestellt sein. Der Schuh kann ferner ein starkes Gelenk erhalten, das man nicht wie bei einem Gummischuh so leicht durchtreten kann. Die Sohle des Schuhs kann wahlweise aus jedem geeigneten Gummi- oder Kunststoffmaterial bestehen. Die Sohle kann als Profilsohle oder als glatte Sohle ausgebildet sein. Die Sohle kann elektrisch isolierende oder auch antistatische Eigenschaften aufweisen, je nach den Bedürfnissen, die im Einzelfall an einen derartigen Schuh zu stellen sind. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung weist der Schuh eine aus Leder bestehende Brandsohle auf und eine aus Leder oder aus Stahl bestehende Vorderkappe, die aussenseitig von einem Gummiblatt umgeben wird. Der Schuh kann ausser der Stahleinlage im Zehenteil auch noch einen @nöchelschutz, insbesondere zur Verwendung im Bergbau haben.
  • Zweckmäßigerweise ist auch der Schuhschaft aus Leder, so daß der Fuß vollständig mit der aus-weder bestehenden Innenausbettung des Schuhes in Berührung kommt. Aus Gründen der @icherhiet ist dabei die Hinterkappe des Schuhschaftes mit einer rappe aus Gummi oder dgl. bedeckt. Die Höhe der Kappe wird sich im Einzelfall danach richten, bis zu welcher Höhe am Schuh erfahrungsgemäß die aggressiven Medien vordringen können.
  • Die Zwischensohle kann zweckmäßigerweise aus Gründen der Sicherheit ebenfalls aus Gummi gefertigt werden.
  • Die neuerungsgemäße Ausbildung bietet ausser den angestrebten Vorteilen in Bezug auf chemische Widerstandsfähigkeit und hygienischer Hinsicht den Vorteil, daß der Schuh infolge des unteren Schaftleders viel länger haltbar ist als ein vergleichbarer Gummischuh, daß eine größere Beweglichkeit im Gelenk gegeben ist und daß außerdem Reparaturen an der Sohle weit einfacher als bei Gummischuhen durchgeführt werden können.
  • Als Material für die Aussenseite des Schuhes kommt im wesent-
    lichen Gumn,ni in Frage, wobei sich Material, das untr dem Handels-
    namen Perbunan-Gummi oder solches, das unter dem Handelsnamen Neopren-Gummi bekannt geworden ist, für die Zwecke der Erfindung besonders bewährt hat.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten dèr Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausfuhrungsbeispieles anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Arbeitsschuhes gemäß der Erfindung Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II ge@.Fig. 1.
  • Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III - III gem.Fig. 1 Fig. 4 in größerem Maßstab einen Teilschnitt durch ein gemäß der Erfindung für Vorder-und/oder Hinterkappe benutzten Gummimaterials Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie III - III gem. Fig. 1 eines Schuhes mit Stahlkappe.
  • Gemäß der Neuerung besteht der Arbeitsschuh nach dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer durchgehenden Gummisohle 1 mit Absatz 2, der üblichen, im einzelnen nicht dargestellten Zwischensohle und einer aus Leder bestehenden Brandsohle 3 sowie dem Oberschuh. Dieser besteht gem. Fig. 3 aus einer Vorderkappe 4 aus Leder, die von einen Vorderteil 5 aus be-
    liebigen chemisch und mechanisch widerstandsfähige. Guaimi über-
    deckt ist sowie aus einem Schuhschaft 6aus Leder und einer aussen
    seitig auf den Schuhschaft aufgebrachten Hinterkappe 7 aus Gummi..
    Die doppelaohichtigen Teile der läppe und dea Schaftes sind in
    an sich bekannter Weise mit der Sohle verbunden. Die Verbindung
    der Gummikappe auf der Lederkappe bzw. dem Lederschaft kann durch Vernähung erfolgen. Aus Sicherheitsgründen können Nietend 8 vorgesehen werden*
    Fig. 4 zeigt in größerem Naßetab einen Teil einer für die Vorder-
    einer für die Vorder-
    oder Hinterkappe benutzten Gummischicht. Diese besteht zum Zwecke der besseren Haltbarkeit und Biegsamkeit aus einer Gummischicht 9, welche auf einer Gewebeschicht 10 aufgebracht ist. Die Gewebeschicht 10 ist dabei stets der Innenseite des Schuhes zugekehrt.
  • Fig. 5 zeigt den Vorderteil eines Unfallverhütungsschuhes im Schnitt, der mit einer Stahlkappe ausgestattet ist. Innerhalb der Stahlkappe 11 liegt noch eine Gusmipolsterung 12 und ein Butterblatt 13. Um den Mittelfuß gegen Unfälle zu schützen, ist zweckmäßige : rweise zwischen Futterleder und Oberleder eine Polsterung aus Asbest-Schaumgummi vorgesehen, welche auch die Zunge einschließt.
  • Die Neuerung beschränkt sich nicht auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel. Je nach den Erfordernissen des Betriebes kann die Gummikappe am Hinterteil weiter nach oben gezogen sein oder bereits tiefer enden. Anstelle der Ausbildung als Schnürschuh kann der erfindungsgemäße Schuh auch mit verlängertem Schaft als Schaftstiefel ausgebildet sein. Es soll weiter vorbehalten bleiben, den erfindungsgemäßen Arbeitsschuh als Halbschuh auszubilden.

Claims (1)

  1. S c hd u t z a n s p r ü c h e 1. Arbeitsschuh, insbesondere dUnfallverhütungsschuh, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (1) und wenigstens die der Sohle benachbarten Teile aussenseitig aus chemisch und mechanisch widerstandsfähigem Material, z. B. Gummi bestehen und daß innenseitig und im Schaftteil atmungskktives @ate-d rial, z. B. Leder vorgesehen ist.
    2. Arbeitssehuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieser eine Gummisohe (1) mit Gummiabsatzd (2) und eine aus Leder bestehende Brandsohle (3) aufweiost, auf welcher eine Vorderkappe (4) aus Leder und ein diese Kappe umgebendes Vorderteil (5) aus Gummi befestigt ist. 3. Arbeitesohuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorderkappe (11) aus Stahl Verwendung findet.
    4. Arbeitssohuh nach 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Stahlkappe (11) ein Gummipolster (12) mit Futterblatt (13) angeordnet ist.
    5. Arbeitschuh nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sohle ein aus Leder bestehender Schaft (6) angebracht ist der wenigstens im unteren Teil von einer aus Gummi bestehenden Hinterkappe (7) umgeben ist.
    6. Arbeitsschuh nach den Anspräonen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Leder und Gummi bestehenden Schichten miteinander vernäht und/oder vernietet sind.
    7. Arbeitsschuh nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderteil (6) und/oder die äussere Hioterkappe (7) aus einer Gummi-Gewebebahn (9,10) besteht.
    8. Arbeitsschuh nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß für die Sohle ein unter den Handelsnamen "Neopren" oder "Perbunan" und für den Schaft unter dem Namen"Perbunan"bekannter Gtmmi benutzt wird.
    9. Arboitssohnh nach den Ansprüchen 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Knöchelschut vorgesehen ist.
    1o. Arbeitsschuh nach den Annsprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Futterleder und Oberleder eine Polste- rung aus Asbest-Schaumgummi vorgesehen ist, welche auch die Zunge einschließt.
DE1958T0009999 1958-11-04 1958-11-04 Arbeitsschuh, insbesondere unfallverhuetungsschuh. Expired DE1781736U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958T0009999 DE1781736U (de) 1958-11-04 1958-11-04 Arbeitsschuh, insbesondere unfallverhuetungsschuh.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1958T0009999 DE1781736U (de) 1958-11-04 1958-11-04 Arbeitsschuh, insbesondere unfallverhuetungsschuh.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1781736U true DE1781736U (de) 1959-01-22

Family

ID=32862994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958T0009999 Expired DE1781736U (de) 1958-11-04 1958-11-04 Arbeitsschuh, insbesondere unfallverhuetungsschuh.

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DE (1) DE1781736U (de)

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