DE1781353B - Vorrichtung zur Handhabung einer Taucherkammer. Ausscheidung aus: 1506323 - Google Patents
Vorrichtung zur Handhabung einer Taucherkammer. Ausscheidung aus: 1506323Info
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Description
ι 2
zur Handhabe einer Taucherkammer, insbesondere kammer,
für deren Kuppeln mit einer an Deck eines an der Fig.?, eine um 90" gedrehte Seitenansicht der
Wasseroberfläche schwimmenden Hilfsfahrzeuges be- Vorrichtung gemäß F i g. 1,
findlichen Dekompressionskammer, wofür die druck- 5 F i g. 3 pine Draufsicht auf eiue durch die Vorrich-
dicht kuppelbaren Flansche der seitlich angeordneten tung gemäß F i g. 1 auf die Dekompressionskammer
Einstiegkanäle der beiden Kammern in fluchtende ausgerichtete Taucherkammer,
Stellung zu bringen sind. F i g, 4 einen Schnitt durch die in der Vorrichtung
Derartige Taucherkammern haben ein erhebliches gemäß Fig. 1 verwendete Verriegelungsvorrichtung
Gewicht, so daß es sehr schwierig ist, die Flansche io in vergrößertem Maßstabe,
der seitlich angeordneten Einstiegskanäle von Tau- F i g. 5 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
cherkammer und Dekompressionskammer mittels Be- c^r Vorrichtung gemäß F i g. 4.
wegung der Taucherkammer in eine Lage zu bringen, An Deck eines Hilfsfahrzeuges ist zur Handhabung in der sie miteinander gekuppelt werden können. der Taucherkammer 10 ein Tragrahmen 150 vorge-Dabei ergibt sich zusätzlich die Schwierigkeit, daß i5 sehen. Dieser ist in einer festen Stellung über einer das schwimmende Hilfsfahrzeug sich auf der Wasser- Öffnung im Deck angeordnet, durch die die Taucheroberfläche bewegt, so daß die Taucherkammer beim kammer 10 auf Tauchtiefe abgesenkt und daraus wie-Heben oder Senken mit dem Hilfsfahrzeug kollidie- der gehoben werden kann. Der schräggestellte Tragren kann, was zu Beschädigungen an einem der bei- rahmen 150 weist Stützpfosten 152 genügender Abden oder an beiden führen kann. ao messung und Festigkeit auf, um die Taucherkammer
wegung der Taucherkammer in eine Lage zu bringen, An Deck eines Hilfsfahrzeuges ist zur Handhabung in der sie miteinander gekuppelt werden können. der Taucherkammer 10 ein Tragrahmen 150 vorge-Dabei ergibt sich zusätzlich die Schwierigkeit, daß i5 sehen. Dieser ist in einer festen Stellung über einer das schwimmende Hilfsfahrzeug sich auf der Wasser- Öffnung im Deck angeordnet, durch die die Taucheroberfläche bewegt, so daß die Taucherkammer beim kammer 10 auf Tauchtiefe abgesenkt und daraus wie-Heben oder Senken mit dem Hilfsfahrzeug kollidie- der gehoben werden kann. Der schräggestellte Tragren kann, was zu Beschädigungen an einem der bei- rahmen 150 weist Stützpfosten 152 genügender Abden oder an beiden führen kann. ao messung und Festigkeit auf, um die Taucherkammer
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine auf einem 10 tragen zu können. Da der Tragrahmen 150 fest
an der Wasseroberfläche schwimmenden Hilfsfahr- an Deck montiert ist, muß die mit der Taucherkamzeug
angeordnete Vorrichtung zur Handhabung einer mer 10 zu kuppelnde Dekompressionskammer 90 auf
Taucherkammer zu schaffen, durch die die Taucher- einer Roll- oder Gleitbahn angeordnet sein, so daß
kammer gehoben und gesenkt bzw. geführt und zum 25 sie auf die im Tragrahmen 150 gehaltene Taucherkam-Kuppeln
mit einer an Deck befindlichen Drkompres- mer 10 zu bzw. von dieser weg bewegt werden kann,
sionskammer ausgerichtet wird. Zum Bewegen der Dekompressionskammer 90 kann
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der ein- eine Rollbahn mit Schienen dienen, auf der die
gangs erwähnten Art durch einen neben der Dekom- Dekompressionskammer 90 mit Laufrollen läuft. Der
pressionskammer und quer zu deren Längsachse in 30 Vorteil dieses Systems besteht darin, daß die Taucherbekannter
Weise über einem senkrecht ins Wasser kammer 10 mit den daran befestigten Kabeln,
führenden Schacht des Hilfsfahrzeuges angeordneter. Schläuchen und Ankern in einer Position verbleibt,
Tragrahmen zum Heben und Absenken der Taucher die das geringstmögliche Ausmaß an Handhabung
kammer, eine Vorrichtung zum Festlegen der im der Taucherkammer 10 erfordert. Durch Verringe-Tragrahmen
hängenden Taucherkammer in einer 35 rung der erforderlichen Bewegucj der Taucherkam-Stellung,
in der die Kupplungsflansche der Einstiegs- mer wird auch die Gefahr eines Verwickeins oder
kanäle der beiden Kammern fluchten, und eine Vor- Brechens von Leitungen und Verbindungen verrichtung
zum Bewegen der Dekompressionskammei mindert.
gegen die im Tragrahmen festgelegte Taucherkam- Der Tragrahmen 150 enthält Festlege- und Ver-
mer, erfindungsgemäß gelöst. Diese Vorrichtung er- 40 riegelungsvorrichtungen zum Festlegen und Ausrich-
möglicht ein sicheres Heben und Absenken der ten der Taucherkammer 10 in einer relativ zur De-
Taucherkammer. die zur Verbindung mit der Dekom- kompressionskammer 90 geeigneten Stellung. Die
pressionskammer in einer vorgegebenen Stellung fest- Festlegevorrichtung besteht aus senkrecht auf Deck
gelegt werden kann, so daß die Kupplungsflansche stehenden, einander gegenüberliegenden Führungs-
der Einstiegskanäle der beiden Kammern auf ein- 45 schienen 154 für die Aufnahme von FUhrungsstegen
fache Weise in eine fluchtende Lage gebracht und 156, die diesen entsprechend an der Außenseite der
schnell miteinander gekuppelt werden können. Taucherkammer 10 einander gegenüberliegend ange-
Es ist zwar bereits bekannt, in einem Hilfsfahrzeug ordnet sind. F i g. 3 zeigt eine solche Festlegevcrricheinen
senkrecht ins Wasser führenden Schacht vor- tung mit zwei einander gegenüberliegenden Führungszusehen, oberhalb dessen ein Tragrahmen angeordnet 50 schienen 154 und zwei an der Außenseite der Tauist,
dei ein Heben bzw. Senken einer Taucherkammer cherkammer 10 dementsprechend angeordneten Fühermöglicht.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist rungsstegen 156, doch können auch mehrere Paare
jedoch weder die Kupplung der Taucherkammer mit solcher Führungsschienen bzw. -Stege Verwendung
einer Dekompressionskammer an Deck des Hilfsfahr- finden. Die Führungsstege 156 sind flache Metallzeuges
vorgesehen, noch läßt sich die Taucherkammer 5S streifen, die in die Führungsschienen 154 eingreifen.
in einer oberen Stellung festlegen. Die unteren Enden der Führungsschienen können
angeordnete, einander gegenüberliegend und senk* ser zu erleichtern. Die Führungsschienen 154 erstrek»
recht auf Deck stehende Führungsschienen, die an 60 ken sich hinreichend weit unter die Ebene des Decks,
der Taucherkammer gegenüberliegend angebrachte, so daß sie die oberen finden der FUhrungsatege 1S6
mit den Führungsschienen verricgelbare Führtings- aufnehmen können, wenn sich der untere Teil der
erläutert. Bs zeigt bens in den Tragrahmen ISO verbessert. Dies ist ins·
i;aflege- und Verriegelungsvorrichtung zum Aus- gungen der Taucherkammer 10 zu verhindern.
Dßr Tragrahmen 150 enthält naturgemäß zum Heben und Absenken der Taucherkammer 10 eine Rolle,
über die die mit einer kraftgetriebenen Winde oder ähnlichen Vorrichtungen verbundene Hebetrosse
läuft.
Die Führungsstege 156 an der Taucherkammer 10
weisen Einschnitte 158 auf, die zum Eingreifen von an den Führungsschienen 154 des Tragrahmens 150
angeordneten Verriegelungsvorrichtungen 160 dienen. Die Verriegelungsvorrichtungen 160 ermöglichen
ein rasches und genaues Ausrichten der Taucherkammer 10 in der für das Kuppeln mit der Dekompressionskammer
90 erforderlichen Stellung.
Wie die F i g. 4 und 5 zeigen, ist jede der Verriegelungsvorrichtungen
160 an einer der Führungsschienen 154 in solcher Höhe angeordnet, daß die Sperrklinke 162 mit dem Einschnitt 158 des zugehörigen
Führungssteges 156 in Eingriff gelangt. Die Sperrklinke 162 wird von Hand um ihren Befestigungs-
und Drehounkt 164 geschwenkt. Jede Verriegelungsvorrichtung
160 ist einregulierbar. Zu diesem Zweck ist die Sperrklinke 162 höhenverstellbar. In
der dargestellten Ausführungsform besteht die Höhenverstellung aus einer Justierschraube 166, mittels der
die Halterung 168 der Sperrklinke 162 angehoben oder abgesenkt wird. Die Einschnitte 158 in den Führungsstegen
156 sind so ausgebildet, daß sie mit den Sperrklinken 162 nur dann in Eingriff gelangen, wenn
auf diese eine abwärts gerichtete Kraft wirkt. Die Sperrklinken 162 können daher durch einfaches Anheben
der Taucherkammer unter Auswärtsbewegung leicht außer Eingriff gebracht werden.
Die in F i g. 3 dargestellte Draufsicht zeigt die in den Führungsschienen 154 des Tragrahmens 150 gehaltene
Taucherkammer 10 und die in passender Ausricntung dazu angeordnete Dekompressionskammer
90. Letztere ist auf Gleitkufen gelagert, die in auf dem Deck befestigten Führungsschienen laufen.
Zur Bewegung der Dekompressionskammer 90 relativ zu der im Tragrahmen 150 ausgerichteten Taucherkammer
10 können hydraulische Zylinder- und Kolbenaggregate oder andere äquivalente Betätigungsvorrichtungen
voigesehen sein. Weiterhin können an der Stirnfläche des rohrförmigen Einstiegskanals 92 der D?kompressionskaiTimer 90 eine ko-
nische Form besitzende Ausrichtungszapfen 170 vorgesehen
sein, die in entsprechende Vertiefungen 172 an der Stirnfläche des Einstiegskanals 86 der Taucheikammer
10 eingreifen. Die Zapfen 170 bewirken eine genaue Ausrichtung der Dekompressionskammer
90 relativ zu der Taucherkammer 10, wenn die Dekompressionskammer 90 an die im Traggerüst 150
gehaltene Taucherkammer 10 angenähert wird.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur Handhabung einer Taucherkammer, insbesondere für deren Kuppeln mit
einer an Deck eines an der Wasseroberfläche schwimmenden Hilfsfahrzeuges befindlichen Dekompressionskammer,
wofür die druckdicht kuppelbaren Flansche der seitlich angeordneten Einstiegskanäle
der beiden Kammern in fluchtende Stellung zu bringen sind, gekennzeichnet
durch einen neben der Dekompressionskammer (90) und quer zu der'.- Längsachse in bekannter
Weise über einem senkrecht ins Wasser führenden Schacht des Hilfsfahrzeuges angeordneten
Tragrahmen (150) zum Heben und Absenken der Taucherkammer (10), eine Vorrichtung
(160) zum Festlegen der im Tragrahmen (150) hängenden Taucherkammer (10) in einer Stellung,
in der die Xupplungsflansehe (170, 172) der Einstiegkanäle
der beiden Kammern (10, 90) fluchten, und eine Vorrichtung zum Bewegen der
Dekompressionskammer (90) gegen die im Tragrahmen (150) festgelegte Taucherkammer (10).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Festlegevorrichtung (160)
im Tragrahmen (150) innerhalb von dessen Stützen (152) paarweise angeordnete, einander gegenüberliegend
und senkrecht auf Deck stehende Führungsschienen (154) dienen, die an der Taucherkammer
(10) gegenüberliegend angebrachte, mit den Führungsschienen (154) verriegelbare Führungsstege (156) zwischen sich aufnehmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verriegelung der Führungsstege (156) mit den Führungsschienen (154) an
letzteren Sperrklinken (162) angeordnet sind, die bei fluchtenden Kupplungsflanschen (170, 172)
der beiden Einstiegskanäle in Einschnitte (158) der Führungsstege (156) eingreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (162) höhenverstellbar
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterungen (168) der Sperrklinken (162) jeweils mittels zitier Justierschraube
(166) in der Höhe verschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung! j
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