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DE1781127A1 - Aufblasvorrichtung fuer aufblasbare Schwimmgeraete - Google Patents

Aufblasvorrichtung fuer aufblasbare Schwimmgeraete

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Publication number
DE1781127A1
DE1781127A1 DE19681781127 DE1781127A DE1781127A1 DE 1781127 A1 DE1781127 A1 DE 1781127A1 DE 19681781127 DE19681781127 DE 19681781127 DE 1781127 A DE1781127 A DE 1781127A DE 1781127 A1 DE1781127 A1 DE 1781127A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
spring
chamber
inflator
piercing
Prior art date
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Application number
DE19681781127
Other languages
English (en)
Other versions
DE1781127B2 (de
DE1781127C3 (de
Inventor
Tadao Fujimoto
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE1781127B2 publication Critical patent/DE1781127B2/de
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Publication of DE1781127C3 publication Critical patent/DE1781127C3/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water
    • B63C9/24Arrangements of inflating valves or of controls thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • AUFBLASVORRICHTUNG FÜR AUFBLASBARE SCHW = GERÄTE Die vorliegende Erfindung bezieht-sich auf eine neuartige Aufblasvorrichtung fÜr aufblasbare Schwimmgeräte, besonders auf eine Aufblasvorrichtung, die automatisch in Aktion gesetzt wird, wenn sie in Wasser eingetaucht wird.
  • Die herkömmlichen aufblasbaren Schwimmgeräte, wie z.B. auf-_ blasbare Lebensrettungsgeräte, können mit dem komtrimierten Gas einer Gaspatrone aufgeblasen werden, wenn die Aufblasvorrichtung von Hand mittels eines Bedienungsseiles ausgelöst wird.
    seinem Fall ins Wasser schwer verletzt worden ist. Darüber hinaus sind KrÜppel oder kleine Kinder im Notfall nicht in der Lage, die Bedi*enungsvorrichtuüg zu betätigen.
  • Es ist daher das Hauptziel der vorliegende n Erfindung, eine verbesserte automatische Aufblasvorrichtung für aufblasbare Schwimmgeräte zu schaffen, die die eingangs geschilderten Nachteile der herkömmlichen Geräte überwindet. Die eigentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine verbesserte automatische Aufblasvorrichtung für Schwimmgeräte zu schaffen, die sich eines automatisch ablaufenden Mechanismus bedient, der mit einer Feder ausgerüstet ist, die normalerweise von einem 4rretierungsglied in zusammengedrücktem Zustand gehalten wird, welches in trockenem Zu-.gtand'eine genÜgend hohe Reißfestigkeit besitzt, um der Druckkraft der zusammengepreßten Feder standzuhalten, während es seine Reißfestigkeit außerordentlich schnell verliert, sobald es in Wasser eingetaucht wird.
  • Erfindungsgemäß bewirkt die vorliegende Vorrichtung ein nahezu unmittelbares Aufblasen eines Schwimmgerätes, nachdem die Vorrichtung in Wasser eingetaucht wird. Dabei bietet sie größtmögliche Sicherheit bei jeder Witterung vor einem unbeabsichtigten Aufblasen des Schwimmgerätes.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufblasen von Schwimmgeräten ist besonders auf kleine Kinder, Frauen, Körperbehinderte uswo abgestimmt. Sie kann an herkömmlichen. Schwimmgeräten, wie zum Beispiel aufblasbaren Schwimmwesten, aufblasbaren.Rettungsbojen, -booten oder -flößen, äufblasbaren Tragevorrichtungen u.ä. ohne größere Abänderungen angebracht werden.
  • Weitere Einzelheiten und Vortdle der vorliegenden Erfiiidiuig werden in der folgenden Beschreibung offenbart, wobei auf die Zeiclulungen Bezug'genommen wird. Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Nachteile der herkömmlichen Geräte mittels einer einfachen Aufblasvorrichtung überwunden, die sich eines neuartigen automatisch ablaufenden Mechanismus bedient. Dieser Medhanismus besitzt eine Feder, welche durch ein Arretierungsglied in zusammengepreßtem Zustand gehalten wird. Das Arretierungsglied besteht aus einem Material, dessen Reißfestigkeit in trockenem Zustand ausreicht, die Feder in zusammengepreßter Lage zu halten, es verliert jedoch augenblicklich seine Festigkeit, sobald es in Wasser eingetaucht wird, so daß es vom Druck der Fed er zerstört wird und damit diesem nachgibt. Alle Materialien, die diese Eigenschaften aufweisen, wie zum Beispiel Papier, hergestellt aus der Papiermaulbeere, Manilahanf, "Ganpill (Wikstoemia sikokiana Franchetet Savati:er)' oder "Mitsumata" (Edgeworthia pläpyrifera Sieb et Zucc), Papiere, die wasserlösliche Substanzen wie Polyvinylalkohol und Polyethylenglukol usw. als Bindemittel enthalten, oder Gelatine und Stärkefilme können zur Herstellung des Arretierungsgliedes für die Aufblasvorrichtung verwendet werden. Es können auch Papiere, die zwar kein wasserlösliches Bindematerial enthalten, jedoch ihre Festigkeit in Wasser verlieren, verwendet werden.
  • Außer der Eigenschaft des nahezu unmittelbaren Aufblasens von Sähwimmgeräten beim Eintauchen in Wasser hat die ' erfindungsgemäße Vorrichtung noch folgende Vorteile. Sie vollzieht das Aufblasen des Schwimmgerätes ohne manuelle Betätigungl sie gestattet eine sichere Benutzung bei allen Wetterbedingungen, auch bei heftigem Regen,ohne die Gefahr eines unbeabsichtigten Aufblasens; sie kann schnell und sicher durch einfaches Eintauchen in Wasser auch von kleinen Kindern in Tätigkeit gesetzt werdeni sie kann an allen Arten aufblaaba-rer Schwimmgeräte angebracht werden, wobei eine manuell zu betätigende Hilfsvorrichtung beibehalten oder entfernt werden kann; sie beansprucht entsprechend dem flexiblen und leichten Schwimmgerät nur einen geringen Raum; schließlich ist sie mit geringen Kosten und einfach herzustellen. Zur näheren-Erläuterung wird die Aufblasvorrichtung in Zeichnungendargestellt, wie sie in Verbindung mit einer aufblasbaren Schwimmweste Verwendung finden würde, wobei sie jedoch, wie schon eingangs festgestellt wurde, bei allen Arten von Schwimmgeräten Verwendung finden kann. Die Darstellung soll also in keiner Weise die Erfindung einschränken, da sie sich in ihren konstruktiven Teilen weitgehend diesen Geräten-anpassen läßt.
  • Die einzelnen Zeichnungen stellen folgendes dar: Fig. I zeigt eine Vorderansicht einer Schwimmweste, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet ist.
  • Fig. II zeigt eine Seitenansicht des Verbindungsgliedes im Schnitt.
  • Fige III zeigt eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform, teilweise im Schnitt.
  • Fig.IIIa, zeigt einen Grundriß der in Fig. III und IV dargestellten Vorrichtung.
  • Fig. IV zeigt eine Seitenansicht einer weiteren AusfÜhrungsform, teilweise im Schnitt.
  • Fig. V stellt eine vergrößerte perspektiVische-Ansicht der in Fig. III und IV dargestellten Vorrichtungen, teilweise-im Schnitt, dar.
  • Fig. VI zeigt eine vergrößerte'perspektivische Ansicht des Kraftübertragungsgliedes der in Fig. III und IV dargestellten Vorrichtung.
  • Fig. VII stellt eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer weiteren AusfÜhrungsform dar.
  • Fig. VIII zeigt eine vergrößerte Seitenansicht, teilweise im -. Querschnitt7 einer weiteren Ausführungsform.
  • Fig. IX und Ma stellen eine Drauf- und eine Seitenansi,-ht einer weiteren Ausführungsform dar.
  • Fig. X zeigt eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform, wobei Fig. Xa -eine perspektivische, Ansicht eines Teils der in Fig.-X dargestellten Vorrichtung zeigt. - Fig. XI undita zeigen eine Drauf--und eine Seitenansicht des Durchstoßgliedes, welches in der in Fig.IV dargestellten Vorrichtung Verwendung findet.
  • In Fig. I ist ein entsprechendes Schwimmgerät, wie zum Beispiel eine Schwimmweste 1 dargestellt, die aus giimmiertem oder ähnlichem leichten und dichten Material besteht. Eine Aufblasvorrichtung 2 wird im Brustteil 3 des Schwimmgerätes 1 durch ein Bindestück 4 gehalten. Ein geeignetes Druckausgleichsventil 5, das auch als zusätzliches Lufteinlaßventil benutzt werden kann, kann vorgesehen sein, um nach Gebrauch die Luft abzulassen oder bei längerer Benutzung Luft nachzufüllen.
  • Eine beispielhafte Verbindung zwischen der Aufblasvorrichtung 2 und dem Schwimmgerät 1 wird in Fig. II dargestellt. Ein aufgebohrtes Verbindungsstück 6 des Gehäuses 18, welches in Verbindung mit dem Luftraum 37 einen'Durchgang 7 für das Gas in der Bohrung des Gehäuses 18 (Fig.III) aufweist, ist fest mit einem-Ventil 9 des Schwimmgerätes 1 verbunden. Im Ventil 9 ist eine axiale Bohrung 10 für eine Feder 11 vorgesehen, die gegen e inen Ventilschaft 12 drückt. Eine weitere axiale Bohrung 13 von geringerem Durchmesser nimmt den Ventilschaft 12 auf. Der obere Teil des Ventils 9 weist ein äußeres Gewinde 14 auf, das in das innere Gewinde der Bohrung im Befestigungsglied 15 paßt. Außerdem ist eine Querbohrung 8 vorgesehen, die im wesentlichen co-axial zu dem Durchgang 7 verläuft und in der axialen Bohrung 13 ausläuft, um die Gasladung von der an dem Gehäuse 18 der ÄÜfblasvorrichtung angebrachten Patrone zum Schwimmgerät 1 durch den Luftraum 37, den Durchgang 7 und die Querbohrung 8 überzuleiten.
  • .Bewegt man den Ventilschaft 12 ein wenig in Richtung auf das.Innere des Schwimmgerätes 1 gegen die lCraft der Feder 11, so daß di'e Öffnung 16 des Schwimmgerätes 1 leicht geöefnet wird, strömt das Gas von der vorher gestochenen Patrone untär Druck durch den Durchgang7, die Querbohrung 8, did AXialbohrung 13, die Öffnung 16, die Axialbohrung 10 -und die Öffnungen 17 zum Schwimmgerät 1, wie durch'die Pfeile in Fig.II angezeigt wird.
  • Wenn im wesentlichen die gesamte Ladung der Patrone in das Schwimmgerät eingedrungen ist,unä dieses aufgeblasen hatl schließt das Ventil 12 die Axialbobrung 10 an dem der Axialbohrung 13 zugeneigten Ende durch den Druck der Feder 11 in Verbindung mit dem im Schwimmgerät aufgebauten Druck ab. Ein Rückfluß des Gases von dem Schwimmgerät 1 wird daher wirkungsvoll verhindert.
  • Die in Fig. III dargestellte Aufblasvorrichtung 2 wird von dem Gehäuse.18 umschlossen, welches mit einer senkrechten Bohrung 19 versehen ist. Der untere Teil dieser Bohrung 19 weist eine Kammer 20 auf, in welcher die nachfolgend im einzelnen besch:debene automatische Vorrichtung angebracht ist. Der obere Teil dieser Bohrung 19 hat einen geringeren Durchmesser und.bildet eine mit einem Ring 23 abgedichtete Kammer 22, welche den Durchstoßstift 24 aufnimmt.
  • Der Durchstoßstift 24 wird normalerweise mittels einer Feder 26, die auf den Durchstoßstift 24 aufgeschoben ist, in'einer von der abgedichteten Kappe 32 der Gaspatrone 25 zurückgezogenen Lage gehalten. In einem kurzen Abstand von dem unteren zylindriseen Teil-29 des Durchstoßstiftes 24 ist eine zylindrische Schreibe 22 angebracht, wodurch eine ringförmige Nut 30 entsteht, in welche,'ein Ring eingelegt ist, um die Kammer 22 abzudichten. Das obere Ende der Kammer 22 weist eine weitere Querschnittsverengung 31 auf, wodurch eine Führung für den Durchstoßstift 24 geschaffen wird, wenn dieser bewegt wird, um die abgedichtete Kappe 32 der Gaspatrone 25 zu durchstoßen. Ein Ende der Feder 2.6 stützt sich auf die untere Yläche der (#uerschnittsverengung 33-der Kammer 22, während das andere Endeder Feder 26. gegen die obere Fläche der Scheibe 27 drückt, wodurch der zylindrische Teil 29 des Durchstoßstifts 24 und damit die automatische AuslÖsevorrichtung nach unten gegen die a15gewInkelte Verlängerung 34 des Handbedienungshebels 3n preßt. Oben an-dem Gehäuse 18 ist ein Innengewinde 36 vorgesehen, welches das Außengewinde des MundstÜcks der Gaspatrone 25 aufnimmt. Die abgedichtete*Kappe 32 der Gaspatrone 25 reicht bis zu der Luftkammer 37, die mit dem Durchgang 7 in Verbindung steht, wodurch eine Leitung für das aus der durchstoßenen Kappe 32 der Gaspatrone 25 ausströmende Gas gebildet wird. Eine Dichtung 38 ist angebracht, um die Kainmer 22 abzudichten. Das aufgebohrte Verbindungsstück 6 verbindet das Gehäuse 18 der Aufblasvorrichtung mit dem Ventil 9 des Schwimmgeräts 1, wie es oben näher erläutert wurde.
  • Die automatische AuslÖsevorrichtung 21, die in Fig.V dargestellt ist, besteht aus einer Feder 391 die den Schaft 42 der Federhalterung 40 umgibt, sowie einem Arretierungsglied 41. Die Federhalterung 40 weist einen zylindrischen Schaft 42 auf. Der Schaft 42 ist an seinem äußeren Ende in zwei Teile 437 44 aufgespalten. Zwischen den beiden Teilen 43, 44 ist eine zum Schaft senkrechte Bohrung 45 angebracht, die einen zylindrischen Querriegel 46 aufnimmt. Die beiden Teile 43,44 können leicht nach innen gebogen werden, ohne daß sie dabei beschädigt werden. Das FuAende des Schafts 42 ist in der Mitte einer zylindrischen Scheibe 47 befestigt. Die Scheibe 47 weist auf ihrer Oberseite einen.Absatz auf, in welchen die Feder 39 eingreift. Die beiden Teile 43,44 werden durch ein bankartiges Arretievungsglied 41 zugammengehalten. Die Feder 39 wird zwischen der Scheibe 47 und dem zylindrischen Querriegel 46 der in.die. Bohrung 45 eingepaßt ist, in zusammengepreßtem Zustand gehalten. Das Kraftübertragungsglied 4,8 (Fig.III .und Fig. VI) ist zwischen dem zylindrischen Teil 29 des Durchstoßstifts 24 und dem oberen Ende der Feder 39 so angebracht, daß es das Arretierungsglied 41, welches die beiden Teile 43,44 des Schafts 42 zusammenhält, sowie den Querriegel 46 umgibt. In der oben beschriebenen mechanischen Anordnung kann die Feder 39 sicher zwischen der Scheibe 47 und dem Querriegel 46 gehalten werden, wobei der zylindrische Teil 29 des Durchstoßstifts 24 auf die Oberseite 49 des Kraftübertragungsglieds 48 einen Druck ausübt, so daß die Unterseite der automatischen Auslösevorrichtung 21 gegen die obere Seite 50 des Hebels 35-drückt. Zwischen der Seitenkante der Scheibe 47 und der Innenfläche des Gehäuses 18 ist eine Spc#ltöffnung 51 vorgesehen, die beim Eintauchen der Vorrichtung in Wasser ein augenblickliches Auffüllen der unteren Kammer 20 erlaubt, wobei die Luft durch eine im oberen Teil der Kammer 20 in der Gehäusewand vorgesehene Öffnung 52 entweicht. Wenn das Wasser in die Kammer 20 eindringt, wird das Arretierungsglied 41 sofort mit Wasse 9#etränkt, verliert seine Festigkeit und wird zerstört. Die Feder 39 vermag nun den querriegel 4-6, das Kraftübertragungsglied 48 und den Durchstoßstift 24 nach oben zu bewegen,-wobei letzterer die.abgedichtete Kappe 32 der Gaspatrone 25 durchbohrt. Das die Gaspatrone 25 durch die durchlöcherte Kappe 32 verlassende Gas strömt durch die Kammer 22 und den Durchgang 7 zum Schwimmgerät in der vorher beschriebenen Weise. Dabei kann der -Durchstoßvorgang bei dieser Ausführungsform entweder von Hand ausgeführt werden oder automatisch erfolgen. Zur Inbetriebsetzung von Hand wird die Kraft beim Ziehen des Seils 52 aufgebracht, wobei sich die abgewinkelte Verlängerung 34 des Hebels 35 um seine Drehachse 54 dreht. Durch die Drehung des Hebels 35 wird-die automatische AuslÖsevorrichtung 21 angehoben und drÜckt gegen die Unterseite 55 des zylindrischen Teils 29 des Durchstoßstifts 24, welcher nach Überwindung der Kraft der Feder 26 die Klappe 32 der Gaspatrone 35 durchlöchert. Der Inhalt der Gaspatrone bläst darauf das Schwimmgerät in der vorher beschriebenen Weise.auf.
  • Eine weitere AusfÜhrungsform der erfindungsgemäßen Aufblasvorrichtung ze;Lgt die Fig. IV. Das Gehäuse 18 weist dort eine senkrechte Bohrung 19 aüf. Der untere Teil der Bohrung 19.bildet die Kammer 209 die die-automatische Auslösevorrichtung 21-aufnimmt, die mit der in Fig. III identisch ist#. In der Bohrung 19 ist außerdem die Gaspatrone 25 angebracht. Der obere Teil der Bohrung 19 weist eine querschnittsverengung 56 auf-, welche zur Führung des Halses der Gaspatrone 25 dient, wenn diese aufwärts bewegt wird, um die Kappe 32' am Durchstoßstift 24 zu durchbohren. Die Wandung der Bohrung 19 ist mit ringförmigen Nuten,57, 58 zur Aufnahme von Dichtungsringen 59 versehen, durch welche die Gaspatrone 25 hei der Aufwä--tsbewegung gleitet. Der obere Dichtungsring 59 bietet-dem oberen Teil der Bohrung 19 eine Kammer 22, in welche der Durchstoßstift 24 und der obere Teil der Gaspatrone hineinreicht. Oben an dem Gehäuse 18 ist ein Innengewinde 36 vorgesehen, welches eine Schraubkappe 60 aufnimmt, an welcher in der Mitte der Innenfläche 61 der Durchstoßstift 24 befestigt ist. Eine weitere Querschnittsverengung 62 der Bohrung 19 dient zur Einhaltung der Aufwärtsbewegung der Gaspatrone 25.
  • Wenn die in Fig. IV gezeigte Aufblasvorrichtung in Wasser eingetaucht wird, strömt dieaes durch die Spaltöffnungen 51 in die Kammer 20, worauf das Arretierungsglied 41 augenblicklich getränkt.wird, seine Festigkeit verliert und zerreißt, worauf die Feder 39 den Querriegel 46.das Kraftübertragungsglied 48 und die Gaspatrone 25 nach oben bewegt, wobei die Kappe'32 der Gaspatrone 25 von dem Durchstoßstift 24 durchbohrt wird. Das die Patxone verlassende Gas strömt durch die Kammer 22, Querverbindung 7 und bläst das Schwimmgerät in gleicher Weise wie bei der in Fig. III gezeigten AusfÜhrungsform auf.
  • Andere Ausführungsformen der automatischen AuslÖse#rorrichtung, die erfindungsgemäß verwendet werden können, zeigen die Fig. VII " VIII, IX, X und Xa.
  • Die Auslösevorrichtung 21, die in.Fig. VII gezeigt wird, besteht aus einer Feder 399 einer Federhalterung 4OA" einem zylindrischen Querri;egel 46 und einem Arretierungsglied 41'. Die Federhalterung 40A weist einen senkrechten Schaft 42 auf, der einen rechtwinkligen Yortsatz 421 besitzt, -wodurch eine L-Form entsteht. Das untere Ende des senkrechten Schaits 42 ist in der Mitte einer zylindrischen Scheibe 47 befestigt, deren Oberseite einen Absatz aufweist, in welchen die Feder 39 eingreift. Die Feder 39 wird zwischen der Sä#heibei 47 und dem querriegel 46, der am oberen Ende 39' der Feder 39 an dem L-förmigen Schaft 421 mittels eines Arretierungsgliede's befestigt ist, in zusammengepreßtem Zustand gehalten.
  • Die in Fig. VIII-dargestellte AuslÖsevorrichtung 21 besteht aus einer Feder 39, zwei FederhalterLiungen 40B und 4OB', einem Arretierungsglied 41 und einem Band 63. Die Feder 39 wird durch die beiden Federhalterungen 40B und 4QB', die auf der Ober- und Unterseite der Feder angebr acht sind, in zusammengepreßtem Zustand gehalten. Der Abstand der beiden Halterungen wird durch ein zylindrisches Arretierungsglied 41 überbrückt$ welches um die Feder 39 herumgelegt ist und mit einem Ende an der oberen Halterung 40B und mit dem anderen an der unteren 4OB' mitteis eines Bandes 63 o.ä. befestigt wird.
  • Die Fig. IX und IXa zeigen ein Paar Federhalterungen 400 und 400t, die mit mehreren Nuten 64 auf der Außenseite versehen sind, in welche bandartige Arretierungsglieder 41 und 41' eingreifen und die Halterungen 40C und 4001 zusammenhalten. In den Fig. X und Xa werden ein Paar zylindrische Federhalterungen 4-OD und 40D1 dargestellt, die durch ein endloses Arretierungsglied 41 zusammengehalten werden, welcheg durch den inneren freien Raum der Feder verläuft* Der in der Ausführungsform gemäß Fig. IV verwendete Durchstoßstift 24 wird als Einzelheit in Fig. XI und XIa gezeigt.-In der dort dargestellten Bauweise zieht.sich der Durchstoßmechanismus nicht zurück; um dem Gas das Ausströmen aus der Patrone 25 zu ermögliche n, ist es notwendig, eine entsprechende Leitung durch den Stift zu schaffen. Eine axiale Bohrung 65 und eine dazu senkrechte Bohrung 66, die in erstere einmündet, ermöglichen das Strömen des Gases von der durchstoßenen Gaspatrone 25 in das Schwimmgerät 1.

Claims (2)

  1. F A T E N T A N S 2 R Ü G H E Aufblasvorrichtung für aufblasbare Schwimmgeräte, die mit einer Druckgaspatrone ausgerüstet sind und einen Durchstoßstift zum Durchbohren der abgedichteten Auslaßkappe der Patrone besitzen, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t 1 d a B- eine automatische -Auslösevorrichtung (21) unter dem Einfluß von Wasser den Durchstoßstift (24) relativ zur Patrone (25) zu bewegen.vermag, wodurch die Kappe (32) der Patrone (25) zerstört wird, wobei die automatisch arbeitende Vorrichtuns (21) eine Feder (39) besitzt, die normalerweise durch ein Arretierungsglied.(41) in zusammengedräckter Lage gehalten wird, welches aus einem Material besteht, das in trockenem Zustand genügend hohe Festigkeit besitzt, die Feder (39) in zusammengedrückter Lage zu halten, während es im nassen Zustand diese Festigkeit augenblicklich verliert" wodurch dann'die Feder (39) den Durchstoßstift (24) und die Patrone (25) relativ zueinander bewegt und die Kappe (32) der Patrone (25) zerstört wird.
  2. 2. Aufblasvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in ihrem Gehäuse (18) eine Kammer (20) vorgesehen ist, die eine Öffnung (51) besitzt, durch welche beim Eintauchen in Wasser dieses eindringt, wobei in dieser Kammer (20) eine automatische Auslösevorrichtung (21) vorhanden ist, während in dem Gehäuse (18) außerdem eine zweite Kammer (22) vorgesehen ist, in welcher sich eine Gaspatrone (25) und ein Durchstoßstift (24) zum Durchstoßen der Kappe (32) der Patrone (25) befinden, und eine Leitung(?, 8, le, 10t 17) die zweite Kammer (22) mit dem Schwimmgerät verbindet. 3- Aufblasvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierungsglied (41) aus Papier besteht.
DE19681781127 1967-08-31 1968-08-29 Selbsttätige Aufblasvorrichtung fur aufblasbare Seerettungsgerate Expired DE1781127C3 (de)

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DE1781127B2 DE1781127B2 (de) 1973-03-15
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009028016A1 (de) * 2009-07-26 2011-01-27 Reimöller, Toralf Aufblasbare Einrichtung, insbesondere Schwimmhilfe

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