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AUFBLASVORRICHTUNG FÜR AUFBLASBARE SCHW = GERÄTE Die vorliegende
Erfindung bezieht-sich auf eine neuartige Aufblasvorrichtung fÜr aufblasbare Schwimmgeräte,
besonders auf eine Aufblasvorrichtung, die automatisch in Aktion gesetzt wird, wenn
sie in Wasser eingetaucht wird.
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Die herkömmlichen aufblasbaren Schwimmgeräte, wie z.B. auf-_ blasbare
Lebensrettungsgeräte, können mit dem komtrimierten Gas einer Gaspatrone aufgeblasen
werden, wenn die Aufblasvorrichtung von Hand mittels eines Bedienungsseiles ausgelöst
wird.
seinem Fall ins Wasser schwer verletzt worden ist. Darüber hinaus
sind KrÜppel oder kleine Kinder im Notfall nicht in der Lage, die Bedi*enungsvorrichtuüg
zu betätigen.
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Es ist daher das Hauptziel der vorliegende n Erfindung, eine verbesserte
automatische Aufblasvorrichtung für aufblasbare Schwimmgeräte zu schaffen, die die
eingangs geschilderten Nachteile der herkömmlichen Geräte überwindet. Die eigentliche
Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine verbesserte automatische Aufblasvorrichtung
für Schwimmgeräte zu schaffen, die sich eines automatisch ablaufenden Mechanismus
bedient, der mit einer Feder ausgerüstet ist, die normalerweise von einem 4rretierungsglied
in zusammengedrücktem Zustand gehalten wird, welches in trockenem Zu-.gtand'eine
genÜgend hohe Reißfestigkeit besitzt, um der Druckkraft der zusammengepreßten Feder
standzuhalten, während es seine Reißfestigkeit außerordentlich schnell verliert,
sobald es in Wasser eingetaucht wird.
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Erfindungsgemäß bewirkt die vorliegende Vorrichtung ein nahezu unmittelbares
Aufblasen eines Schwimmgerätes, nachdem die Vorrichtung in Wasser eingetaucht wird.
Dabei bietet sie größtmögliche Sicherheit bei jeder Witterung vor einem unbeabsichtigten
Aufblasen des Schwimmgerätes.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufblasen von Schwimmgeräten
ist besonders auf kleine Kinder, Frauen, Körperbehinderte uswo abgestimmt. Sie kann
an herkömmlichen. Schwimmgeräten, wie zum Beispiel aufblasbaren Schwimmwesten, aufblasbaren.Rettungsbojen,
-booten oder -flößen, äufblasbaren Tragevorrichtungen u.ä. ohne größere Abänderungen
angebracht werden.
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Weitere Einzelheiten und Vortdle der vorliegenden Erfiiidiuig werden
in der folgenden Beschreibung offenbart, wobei auf die Zeiclulungen Bezug'genommen
wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden die Nachteile der
herkömmlichen Geräte mittels einer einfachen Aufblasvorrichtung überwunden, die
sich eines neuartigen automatisch ablaufenden Mechanismus bedient. Dieser Medhanismus
besitzt eine Feder, welche durch ein Arretierungsglied in zusammengepreßtem Zustand
gehalten wird. Das Arretierungsglied besteht aus einem Material, dessen Reißfestigkeit
in trockenem Zustand ausreicht, die Feder in zusammengepreßter Lage zu halten, es
verliert jedoch augenblicklich seine Festigkeit, sobald es in Wasser eingetaucht
wird, so daß es vom Druck der Fed er zerstört wird und damit diesem nachgibt. Alle
Materialien, die diese Eigenschaften aufweisen, wie zum Beispiel Papier, hergestellt
aus der Papiermaulbeere, Manilahanf, "Ganpill (Wikstoemia sikokiana Franchetet Savati:er)'
oder "Mitsumata" (Edgeworthia pläpyrifera Sieb et Zucc), Papiere, die wasserlösliche
Substanzen wie Polyvinylalkohol und Polyethylenglukol usw. als Bindemittel enthalten,
oder Gelatine und Stärkefilme können zur Herstellung des Arretierungsgliedes für
die Aufblasvorrichtung verwendet werden. Es können auch Papiere, die zwar kein wasserlösliches
Bindematerial enthalten, jedoch ihre Festigkeit in Wasser verlieren, verwendet werden.
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Außer der Eigenschaft des nahezu unmittelbaren Aufblasens von Sähwimmgeräten
beim Eintauchen in Wasser hat die '
erfindungsgemäße Vorrichtung noch folgende
Vorteile. Sie vollzieht das Aufblasen des Schwimmgerätes ohne manuelle Betätigungl
sie gestattet eine sichere Benutzung bei allen Wetterbedingungen, auch bei heftigem
Regen,ohne die Gefahr eines unbeabsichtigten Aufblasens; sie kann schnell und sicher
durch einfaches Eintauchen in Wasser auch von kleinen Kindern in Tätigkeit gesetzt
werdeni sie kann an allen Arten aufblaaba-rer Schwimmgeräte angebracht werden, wobei
eine manuell zu betätigende Hilfsvorrichtung beibehalten oder entfernt werden kann;
sie beansprucht entsprechend dem flexiblen und leichten Schwimmgerät nur einen geringen
Raum; schließlich ist sie mit geringen Kosten und einfach herzustellen.
Zur
näheren-Erläuterung wird die Aufblasvorrichtung in Zeichnungendargestellt, wie sie
in Verbindung mit einer aufblasbaren Schwimmweste Verwendung finden würde, wobei
sie jedoch, wie schon eingangs festgestellt wurde, bei allen Arten von Schwimmgeräten
Verwendung finden kann. Die Darstellung soll also in keiner Weise die Erfindung
einschränken, da sie sich in ihren konstruktiven Teilen weitgehend diesen Geräten-anpassen
läßt.
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Die einzelnen Zeichnungen stellen folgendes dar: Fig. I zeigt eine
Vorderansicht einer Schwimmweste, die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüstet
ist.
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Fig. II zeigt eine Seitenansicht des Verbindungsgliedes im Schnitt.
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Fige III zeigt eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform,
teilweise im Schnitt.
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Fig.IIIa, zeigt einen Grundriß der in Fig. III und IV dargestellten
Vorrichtung.
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Fig. IV zeigt eine Seitenansicht einer weiteren AusfÜhrungsform, teilweise
im Schnitt.
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Fig. V stellt eine vergrößerte perspektiVische-Ansicht der in Fig.
III und IV dargestellten Vorrichtungen, teilweise-im Schnitt, dar.
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Fig. VI zeigt eine vergrößerte'perspektivische Ansicht des Kraftübertragungsgliedes
der in Fig. III und IV dargestellten Vorrichtung.
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Fig. VII stellt eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer weiteren
AusfÜhrungsform dar.
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Fig. VIII zeigt eine vergrößerte Seitenansicht, teilweise im -. Querschnitt7
einer weiteren Ausführungsform.
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Fig. IX und Ma stellen eine Drauf- und eine Seitenansi,-ht einer weiteren
Ausführungsform dar.
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Fig. X zeigt eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform, wobei
Fig. Xa -eine perspektivische, Ansicht eines Teils der in Fig.-X dargestellten Vorrichtung
zeigt. -
Fig. XI undita zeigen eine Drauf--und eine Seitenansicht
des Durchstoßgliedes, welches in der in Fig.IV dargestellten Vorrichtung Verwendung
findet.
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In Fig. I ist ein entsprechendes Schwimmgerät, wie zum Beispiel eine
Schwimmweste 1 dargestellt, die aus giimmiertem oder ähnlichem leichten und
dichten Material besteht. Eine Aufblasvorrichtung 2 wird im Brustteil
3 des Schwimmgerätes 1 durch ein Bindestück 4 gehalten. Ein geeignetes
Druckausgleichsventil 5, das auch als zusätzliches Lufteinlaßventil benutzt
werden kann, kann vorgesehen sein, um nach Gebrauch die Luft abzulassen oder bei
längerer Benutzung Luft nachzufüllen.
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Eine beispielhafte Verbindung zwischen der Aufblasvorrichtung 2 und
dem Schwimmgerät 1 wird in Fig. II dargestellt. Ein aufgebohrtes Verbindungsstück
6 des Gehäuses 18,
welches in Verbindung mit dem Luftraum
37 einen'Durchgang 7
für das Gas in der Bohrung des Gehäuses
18 (Fig.III) aufweist, ist fest mit einem-Ventil 9 des Schwimmgerätes
1
verbunden. Im Ventil 9 ist eine axiale Bohrung 10 für eine
Feder 11 vorgesehen, die gegen e inen Ventilschaft 12 drückt. Eine weitere
axiale Bohrung 13 von geringerem Durchmesser nimmt den Ventilschaft 12 auf.
Der obere Teil des Ventils 9 weist ein äußeres Gewinde 14 auf, das in das
innere Gewinde der Bohrung im Befestigungsglied 15 paßt. Außerdem ist eine
Querbohrung 8 vorgesehen, die im wesentlichen co-axial zu dem Durchgang
7 verläuft und in der axialen Bohrung 13 ausläuft, um die Gasladung
von der an dem Gehäuse 18 der ÄÜfblasvorrichtung angebrachten Patrone zum
Schwimmgerät 1 durch den Luftraum 37, den Durchgang 7 und die
Querbohrung 8 überzuleiten.
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.Bewegt man den Ventilschaft 12 ein wenig in Richtung auf das.Innere
des Schwimmgerätes 1 gegen die lCraft der Feder 11,
so daß di'e Öffnung
16 des Schwimmgerätes 1 leicht geöefnet wird, strömt das Gas von der
vorher gestochenen Patrone untär Druck durch den Durchgang7, die Querbohrung
8, did
AXialbohrung 13, die Öffnung 16, die
Axialbohrung 10 -und die Öffnungen 17 zum Schwimmgerät 1, wie
durch'die Pfeile in Fig.II angezeigt wird.
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Wenn im wesentlichen die gesamte Ladung der Patrone in das Schwimmgerät
eingedrungen ist,unä dieses aufgeblasen hatl schließt das Ventil 12 die Axialbobrung
10 an dem der Axialbohrung 13 zugeneigten Ende durch den Druck der
Feder 11 in Verbindung mit dem im Schwimmgerät aufgebauten Druck ab. Ein
Rückfluß des Gases von dem Schwimmgerät 1
wird daher wirkungsvoll verhindert.
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Die in Fig. III dargestellte Aufblasvorrichtung 2 wird von dem Gehäuse.18
umschlossen, welches mit einer senkrechten Bohrung 19 versehen ist. Der untere
Teil dieser Bohrung 19 weist eine Kammer 20 auf, in welcher die nachfolgend
im einzelnen besch:debene automatische Vorrichtung angebracht ist. Der obere Teil
dieser Bohrung 19 hat einen geringeren Durchmesser und.bildet eine mit einem
Ring 23
abgedichtete Kammer 22, welche den Durchstoßstift 24 aufnimmt.
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Der Durchstoßstift 24 wird normalerweise mittels einer Feder
26, die auf den Durchstoßstift 24 aufgeschoben ist, in'einer von der abgedichteten
Kappe 32 der Gaspatrone 25
zurückgezogenen Lage gehalten. In einem
kurzen Abstand von dem unteren zylindriseen Teil-29 des Durchstoßstiftes 24 ist
eine zylindrische Schreibe 22 angebracht, wodurch eine ringförmige Nut
30 entsteht, in welche,'ein Ring eingelegt ist, um die Kammer 22 abzudichten.
Das obere Ende der Kammer 22 weist eine weitere Querschnittsverengung
31 auf, wodurch eine Führung für den Durchstoßstift 24 geschaffen wird, wenn
dieser bewegt wird, um die abgedichtete Kappe 32
der Gaspatrone 25 zu durchstoßen.
Ein Ende der Feder 2.6 stützt sich auf die untere Yläche der (#uerschnittsverengung
33-der Kammer 22, während das andere Endeder Feder 26.
gegen
die obere Fläche der Scheibe 27 drückt, wodurch der zylindrische Teil 29
des Durchstoßstifts 24 und damit die automatische AuslÖsevorrichtung nach unten
gegen die a15gewInkelte Verlängerung 34 des Handbedienungshebels 3n preßt. Oben
an-dem Gehäuse 18 ist ein Innengewinde 36 vorgesehen, welches das
Außengewinde des MundstÜcks der Gaspatrone 25
aufnimmt. Die abgedichtete*Kappe
32 der Gaspatrone 25 reicht bis zu der Luftkammer 37, die mit dem
Durchgang 7 in Verbindung steht, wodurch eine Leitung für das aus der durchstoßenen
Kappe 32 der Gaspatrone 25 ausströmende Gas gebildet wird. Eine Dichtung
38 ist angebracht, um die Kainmer 22 abzudichten. Das aufgebohrte Verbindungsstück
6 verbindet das Gehäuse 18 der Aufblasvorrichtung mit dem Ventil
9 des Schwimmgeräts 1, wie es oben näher erläutert wurde.
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Die automatische AuslÖsevorrichtung 21, die in Fig.V dargestellt ist,
besteht aus einer Feder 391 die den Schaft 42 der Federhalterung 40 umgibt, sowie
einem Arretierungsglied 41. Die Federhalterung 40 weist einen zylindrischen Schaft
42 auf. Der Schaft 42 ist an seinem äußeren Ende in zwei Teile 437 44 aufgespalten.
Zwischen den beiden Teilen 43, 44 ist eine zum Schaft senkrechte Bohrung 45 angebracht,
die einen zylindrischen Querriegel 46 aufnimmt. Die beiden Teile 43,44 können leicht
nach innen gebogen werden, ohne daß sie dabei beschädigt werden. Das FuAende des
Schafts 42 ist in der Mitte einer zylindrischen Scheibe 47 befestigt. Die Scheibe
47 weist auf ihrer Oberseite einen.Absatz auf, in welchen die Feder 39 eingreift.
Die beiden Teile 43,44 werden durch ein bankartiges Arretievungsglied 41 zugammengehalten.
Die Feder 39 wird zwischen der Scheibe 47 und dem zylindrischen Querriegel
46 der in.die. Bohrung 45 eingepaßt ist, in zusammengepreßtem Zustand gehalten.
Das Kraftübertragungsglied 4,8 (Fig.III .und Fig. VI) ist zwischen dem zylindrischen
Teil 29 des Durchstoßstifts 24 und dem oberen Ende der Feder 39 so angebracht,
daß es das Arretierungsglied 41, welches die beiden Teile 43,44 des Schafts 42 zusammenhält,
sowie den Querriegel 46 umgibt.
In der oben beschriebenen mechanischen
Anordnung kann die Feder 39 sicher zwischen der Scheibe 47 und dem Querriegel
46 gehalten werden, wobei der zylindrische Teil 29 des Durchstoßstifts 24 auf die
Oberseite 49 des Kraftübertragungsglieds 48 einen Druck ausübt, so daß die Unterseite
der automatischen Auslösevorrichtung 21 gegen die obere Seite 50
des Hebels
35-drückt. Zwischen der Seitenkante der Scheibe 47 und der Innenfläche des Gehäuses
18 ist eine Spc#ltöffnung 51
vorgesehen, die beim Eintauchen der Vorrichtung
in Wasser ein augenblickliches Auffüllen der unteren Kammer 20 erlaubt, wobei die
Luft durch eine im oberen Teil der Kammer 20 in der Gehäusewand vorgesehene Öffnung
52 entweicht. Wenn das Wasser in die Kammer 20 eindringt, wird das Arretierungsglied
41 sofort mit Wasse 9#etränkt, verliert seine Festigkeit und wird zerstört. Die
Feder 39 vermag nun den querriegel 4-6, das Kraftübertragungsglied 48 und
den Durchstoßstift 24 nach oben zu bewegen,-wobei letzterer die.abgedichtete Kappe
32 der Gaspatrone 25 durchbohrt. Das die Gaspatrone 25 durch
die durchlöcherte Kappe 32 verlassende Gas strömt durch die Kammer 22 und
den Durchgang 7 zum Schwimmgerät in der vorher beschriebenen Weise. Dabei
kann der -Durchstoßvorgang bei dieser Ausführungsform entweder von Hand ausgeführt
werden oder automatisch erfolgen. Zur Inbetriebsetzung von Hand wird die Kraft beim
Ziehen des Seils 52 aufgebracht, wobei sich die abgewinkelte Verlängerung
34 des Hebels 35 um seine Drehachse 54 dreht. Durch die Drehung des Hebels
35 wird-die automatische AuslÖsevorrichtung 21 angehoben und drÜckt gegen
die Unterseite 55 des zylindrischen Teils 29 des Durchstoßstifts 24, welcher
nach Überwindung der Kraft der Feder 26 die Klappe 32 der Gaspatrone
35 durchlöchert. Der Inhalt der Gaspatrone bläst darauf das Schwimmgerät
in der vorher beschriebenen Weise.auf.
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Eine weitere AusfÜhrungsform der erfindungsgemäßen Aufblasvorrichtung
ze;Lgt die Fig. IV. Das Gehäuse 18 weist dort eine senkrechte Bohrung
19 aüf. Der untere Teil der Bohrung 19.bildet die Kammer 209 die die-automatische
Auslösevorrichtung 21-aufnimmt, die mit der in Fig. III identisch ist#. In
der
Bohrung 19 ist außerdem die Gaspatrone 25 angebracht. Der obere Teil
der Bohrung 19 weist eine querschnittsverengung 56 auf-, welche zur
Führung des Halses der Gaspatrone 25 dient, wenn diese aufwärts bewegt wird,
um die Kappe 32'
am Durchstoßstift 24 zu durchbohren. Die Wandung der Bohrung
19 ist mit ringförmigen Nuten,57, 58 zur Aufnahme von Dichtungsringen
59 versehen, durch welche die Gaspatrone 25 hei der Aufwä--tsbewegung
gleitet. Der obere Dichtungsring 59 bietet-dem oberen Teil der Bohrung
19 eine Kammer 22, in welche der Durchstoßstift 24 und der obere Teil der
Gaspatrone hineinreicht. Oben an dem Gehäuse 18 ist ein Innengewinde
36 vorgesehen, welches eine Schraubkappe 60
aufnimmt, an welcher in
der Mitte der Innenfläche 61 der Durchstoßstift 24 befestigt ist. Eine weitere
Querschnittsverengung 62 der Bohrung 19 dient zur Einhaltung der Aufwärtsbewegung
der Gaspatrone 25.
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Wenn die in Fig. IV gezeigte Aufblasvorrichtung in Wasser eingetaucht
wird, strömt dieaes durch die Spaltöffnungen 51 in die Kammer 20, worauf
das Arretierungsglied 41 augenblicklich getränkt.wird, seine Festigkeit verliert
und zerreißt, worauf die Feder 39 den Querriegel 46.das Kraftübertragungsglied
48 und die Gaspatrone 25 nach oben bewegt, wobei die Kappe'32 der Gaspatrone
25 von dem Durchstoßstift 24 durchbohrt wird. Das die Patxone verlassende
Gas strömt durch die Kammer 22, Querverbindung 7 und bläst das Schwimmgerät
in gleicher Weise wie bei der in Fig. III gezeigten AusfÜhrungsform auf.
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Andere Ausführungsformen der automatischen AuslÖse#rorrichtung, die
erfindungsgemäß verwendet werden können, zeigen die Fig. VII " VIII, IX, X und Xa.
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Die Auslösevorrichtung 21, die in.Fig. VII gezeigt wird, besteht aus
einer Feder 399 einer Federhalterung 4OA" einem zylindrischen Querri;egel
46 und einem Arretierungsglied 41'. Die Federhalterung 40A weist einen senkrechten
Schaft
42 auf, der einen rechtwinkligen Yortsatz 421 besitzt, -wodurch eine L-Form entsteht.
Das untere Ende des senkrechten Schaits 42 ist in der Mitte einer zylindrischen
Scheibe 47 befestigt, deren Oberseite einen Absatz aufweist, in welchen die Feder
39 eingreift. Die Feder 39 wird zwischen der Sä#heibei 47 und
dem querriegel 46, der am oberen Ende 39' der Feder 39 an dem L-förmigen
Schaft 421 mittels eines Arretierungsgliede's befestigt ist, in zusammengepreßtem
Zustand gehalten.
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Die in Fig. VIII-dargestellte AuslÖsevorrichtung 21 besteht aus einer
Feder 39, zwei FederhalterLiungen 40B und 4OB', einem Arretierungsglied 41
und einem Band 63. Die Feder 39 wird durch die beiden Federhalterungen
40B und 4QB', die auf der Ober- und Unterseite der Feder angebr acht sind, in zusammengepreßtem
Zustand gehalten. Der Abstand der beiden Halterungen wird durch ein zylindrisches
Arretierungsglied 41 überbrückt$ welches um die Feder 39 herumgelegt ist
und mit einem Ende an der oberen Halterung 40B und mit dem anderen an der unteren
4OB' mitteis eines Bandes 63 o.ä. befestigt wird.
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Die Fig. IX und IXa zeigen ein Paar Federhalterungen 400 und 400t,
die mit mehreren Nuten 64 auf der Außenseite versehen sind, in welche bandartige
Arretierungsglieder 41 und 41' eingreifen und die Halterungen 40C und 4001 zusammenhalten.
In den Fig. X und Xa werden ein Paar zylindrische Federhalterungen 4-OD und 40D1
dargestellt, die durch ein endloses Arretierungsglied 41 zusammengehalten werden,
welcheg durch den inneren freien Raum der Feder verläuft* Der in der Ausführungsform
gemäß Fig. IV verwendete Durchstoßstift 24 wird als Einzelheit in Fig. XI und XIa
gezeigt.-In der dort dargestellten Bauweise zieht.sich der Durchstoßmechanismus
nicht zurück; um dem Gas das Ausströmen aus der Patrone 25 zu ermögliche
n, ist es notwendig, eine entsprechende Leitung durch den Stift zu schaffen. Eine
axiale Bohrung 65
und eine dazu senkrechte Bohrung 66, die in erstere einmündet,
ermöglichen das Strömen des Gases von der durchstoßenen Gaspatrone 25 in
das Schwimmgerät 1.