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DE1781164C - Vorrichtung zum Ausrichten und/oder Sortieren von Nieten oder dergleichen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten und/oder Sortieren von Nieten oder dergleichen

Info

Publication number
DE1781164C
DE1781164C DE19681781164 DE1781164A DE1781164C DE 1781164 C DE1781164 C DE 1781164C DE 19681781164 DE19681781164 DE 19681781164 DE 1781164 A DE1781164 A DE 1781164A DE 1781164 C DE1781164 C DE 1781164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
vibrating table
roller
rivets
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681781164
Other languages
English (en)
Other versions
DE1781164B1 (de
Inventor
Akira Iwata Maeda (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTN Corp
Original Assignee
Toyo Bearing Manufacturing Co Ltd
Filing date
Publication date
Application filed by Toyo Bearing Manufacturing Co Ltd filed Critical Toyo Bearing Manufacturing Co Ltd
Priority to DE19681781164 priority Critical patent/DE1781164C/de
Publication of DE1781164B1 publication Critical patent/DE1781164B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1781164C publication Critical patent/DE1781164C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten und/oder Sortieren von Nieten, Schrauben, Bolzen od. dgl. aus Schaft und Kopf bestehenden Körpern relativ kleiner Abmessungen, mit einem in seiner Oberfläche mit parallel zueinander verlaufenden Nuten von gegenüber dem Kopfdurchri.esser der Körper kleinerer Breite versehenen, in Richtung dieser Nuten schwingend hin- und herbewegbaren Rütteltisch, im Bereich von dessen einem Ende die auszurichtenden Körper aufgegeben werden und oberhalb welchem ein um seine Achse in eine entgegengesetzt zur Förderrichtung wirksame Umdrehung versetzbarer Rotationskörper angeordnet ist, dessen Lagerung am Rütteltisch befestigt ist und der sich parallel zum Rütteltisch und rechtwinkelig zu den Nuten erstreckt.
Das Ausrichten und/oder Sortieren von Nieten od. dgl. ist erforderlich, wenn die Nieten einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden sollen. Beispielsweise werden bei Kugellagern die die Kugeln halterndein Käfige vorzugsweise mittels Nieten gegeneinander festgelegt, wobei es vorteilhaft ist, wenn die erforderliehen Nieten automatisch in die Aufnahmeöffnungen dei Käfige eingeführt werden.
Es ist eine Vorrichtung zum Ausrichten von Nägeln od. dgl. bekannt, bei welcher die Nägel auf eine geneigte Führungsbahn gefördert werden, auf welcher sie auf Grund ihres Eigengewichtes herunterrutschen. In der Führungsbahn ist eine zur Aufnahme des Nagekchaftes vorgesehene Nut ausgebildet. Oberhalb der Führungsbahn ist eine Rückwerfwalze angeordnet, in welcher am Umfang verteilte Axialnuten, sowie im Bereich der in der Führungsbahn ausgebildeten Nut eine Umfangsrille ausgebildet sind. Die Rückwerfwalze wird mit kontinuierlicher Drehgeschwindigkeit angetrieben. Im Bereich vor der Ruckwerfwake ist seitlich der Führungsbahn eine Rutsche vorgesehen, auf welcher von der Walze zurückgeworfene ungeordnete Nägel in einen Vorratsbehälter rutschen sollen, aus dem sie dann durch die Fördereinrichtung wieder der Fi-L lungsbahn zugeführt werden. Da in der geneigtet. Führungsbahn nur eine zur Aufnahme der Nägelschäfte vorgesehene Nut ausgebildet ist, kann es vorkommen, daß durch die Fördereinrichtung zuviel Nägel auf die Führungsbahn gefördert werden, die sich dann vor der Rückwerfwalze stauen. Für diesen Fall ist vorgesehen, daß die Rückwerfwalze manuell mit zusätzlicher Geschwindigkeit gedreht werden kann. Eine derartige Maßnahme ist für ein auto matisches Ordnen der Nägel unbrauchbar. Darüber hinaus fihrt die geneigte Führungsbahn dazu, daß ύκ von der Rückwerfwslze erfaßten Nägel frühzeitig wkder auf die Führungsbahn auftreffen und dort d;c m deren Nut hängenden Nägel behindern. Dabei bewirken die Axialrillen der Führungswalze ein vo.Avit gend längs der Führungsrille gerichtetes Zurückschleudern der Nägel, was allerdings teilweise durch die Verschneidungsecken zwischen der Führungsrille der Walze und den Axialnuten verhindert wird.
Es ist eine andere Vorrichtung bekannt, bei welcher ein schwingend hin- und herbeweglicher Rütteltisch mit einer Mehrzahl von parallel zueinander verlaufen den Nuten zur Aufnahme des Schaftes von ungeordnet zigeführten Kopfschrauben od. dgl. vorgesehen ist. Quer zum Rütteltisch verläuft eine ;lückwerfbürste, welche nicht mit ihrem Schaft in eine Nut des Rütteltisches eingetretene Sch-"iuben zurückwerfen soll. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, daß bereits in den Nuten des Rütteltisches hängende Schrauben in ihrer Fortbewegung von den Borsten der Rückwerfbürste behindert werden und daß andererseits auch ungeordnete Schrauben die Rückwerfbürste passieren könnnen. Durch alt Borsten der Rückwerfbürste wird die durch die Schwingbewegung des Rütteltisches hervorgerufene Schleuderbewegung ungeordneter Schrauben gegen die Bürste abgedämpft, so daß es eher zu einem Abfegen und zu einem Rückschieben, als zu einem Zurückschleudern der ungeordneten Schrauben kommt. Dadurch entsteht vor der Rückwerfbürste ein Mau, durch weichen bereits geordnete Schrauben behindert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine möglichst wirkungsvolle Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche ein zuverlässiges ausgerichtetes Fördern der aus Kopf und Schaft bestehenden kleinen Körper zu einer weiteren Verarbeitungsstation erlaubt, wobei von dem Rotationskörper noch ungeordnete kleine Körper kräftig auf den Rütteltisch zurückgeworfen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß. dadurch gelöst, daß der Rotationskörper eine Walze ist, welche mehrere mit den Nuten des Rütteltisches zusammenwirkende, nur die Köpfe richtig in den Nuten liegender Körper durchlassende Umfangsrillen sowie eine schraubenlinienförmig die Walze umlaufende Rückwerfnut aufweist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wirken die Schwingbewegung des Rütteltisches und die Drehbewegung der Rückvverfwalze mit ihren Führungs-
rillen und der schraubenünienförmigen Rückwerfnut vorteilhaft zusammen. Ungeordnete Nieten werden durch die Schwingbewegung gegen die Rückwerfwalze geschleudert und von dieser durch deren Drehbewegung kräftig und unkontrolliert zurückgeschleudert, wozu die Schwingbewegung der Walze selbst ebenfalls beiträgt. Durch das unkontrollierte Zurückschleudern ist es wahrscheinlicher, daß die ungeordneten kleinen Körper mit ihrem Schaft nach dem Zurückschleudern in eine Nut des Rütteltisches eintreten, da sie durch den Aufprall auf den Nutkanten einen Drehimpuls erhalten, der sie parallel zu den Führungsnuten zu drehen trachtet. Die schraubenlinienförmige Rückwerfnut wirkt dabei so, daß die ungeordneten Nieten mit einer Axiaikomponente bezüglich der umlaufenden Walze abgeschleudert werden, so daß die zurückgeworfenen Körper seitlich aus der Bewegungsbahn der in den Nuten des Rütteltisches hängenden geordneten Körper abgelenkt werden und deren Weg freigeben.
Das unkontrollierte Zurückschleude.n der ungeordneten kleinen Körper wird zusätzlich durch die Verschneidungsecken der Umfangsnuten auf der Walze mit der schraubenlinienförmigen Rückwerfnut begünstigt.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß sich an jede der Nuten des Rütteltisches eine Fallrinne anschließt, die einen Durchmesser aufweist, der geringfügig größer ist, als der Kopfdurchmesser der ausgerichteten Körper. Über solche Fallrinnen können die geordneten Körper unmittelbar in ein Montageloch weiterbefördert werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig.1,
F i g. 3 einen Schnitt nach dei Linie A -B der Fig.l,
F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 5 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab zur Veranschaulichung des Zusammenwirkens einer koaxialen Umfangsrille und der spiralförmigen Rille der Walze mit einer Nut in der Oberfläche des Rütteltisches im Hinblick auf das ausgerichtete Fördern eines Niets, und
F i g. 6 eine Teilansicht eines Kugellagers, dessen Kugeln von durch Nieten gegeneinander festgelegte Käfige gehahert sind, zur Veranschaulichung eines bevorzugten Anwendungsgebietes der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung umfaßt einen Rütteltisch 3, der an seiner Oberfläche mit parallel zueinander verlaufenden Längsnuten 1 versehen ist, die jeweils in einer Fallrinne 2 münden. Etwa in der Längsmitte dieses Rütteltisches 3 ist eine Walze 7 in seitlichen Lagern 4, 4' gegenüber dem Tisch drehbar gelagert, die Dvehachse dieser mit koaxialen Umfangsrillen 5 versehenen Walze 7 verläuft quer zu der Erstreckungsrichtung der Nuten 1. Mit 6 ist eine über die Mantelfläche der Walze 7 in einer Schraubenlinie gelegte Rille bezeicbrist, die als Rückwerfer dient; der Steigungswinkel dieser Rille 6 ist auf einen geeigneten Wert gegen die Längsrichtung der Nuten 1 festgelegt.
Mit dem über die Tischbreite vorstehenden Wellenende der Walze 7 ist eine Riemenscheibe 8 fest verbunden.
Im Bereich des hinteren Endes des Rütteltisches 3, in Förderrichtung (Pfeil S) also vor der Walze 7, sind gegenüber diesem seitliche Platten 9 mittels Schrauben festgelegt, die das Aufgabeende des Rütteltisches für die auszurichtenden Nieten R begrenzen. Die Platten 9 bilden die seitlichen Wände eines Aufgabebehälters 10. An diesem Aufgabeende lagert der Rütteltisch 3 eine Drehwelle 11, mit deren über die Tischbreite vorstehenden Enden je eine Riemenscheibe 12,13 und zwei gegeneinander versetzt angeordnete Exzenterscheiben 18,18' fest verbunden
sind, welch letztere bei Drehung der Welle 11 mit der • unteren Fläche des Tisches >n Wirkverbindung bringbar sind. Über die Riemenscheibe 13 ist der Riemen 19 eines die WeUe 11 in Umdrehung versetzbaren Riemenantriebes gelegt; vor üesem Riemenantrieb ist
ao abgeleitet ein Riemenantrieb für die Walze 7, der durch einen über die Riemenscheiben 12 und 8 gelegten Riemen 14 hergestellt ist. Der Rütteltisch 3 ist über zwei Federstützen 16 und 17 gegenüber einem Länder 15 gehalten. Bei Drehung der WeMe 11 wird der Rütteltisch 3 schwingend hin- und herbewegt, wobei die Federstützen 16, 17 eine Schwenkbewegung in Richtung der eingezeichneten Doppelpfeile Q ausführen und die Walze 7 entgegen Uhrzeigerrichtung gedreht wird. Die schwingende Hin- und Herbewe-
gung des Rütteltisches 3 wird dabei verursacht durch . die Exzenterscheiben 18,18', die derart mit der Welle 11 fest verbunden sind, daß den Nieten R eine in Richtung des Pfeiles S ausgerichtete Bewegungskomponente aufgegeben wird, so daß die Nieten R in Rich-
tung des Pfeiles S zu der Walze 7 hin geförden werden. Jede endseitig einer Nut 1 angeordnete Fallrinne 2 ist mittels einer Rohrkupplung 20 an eine Rohrle\ung 21 angeschlossen, deren Enden jeweils gegenüber den öffnungen 23 von Kugellagerkäfigen
22 münden (F i g. 6), und zwar unter Zwischenschaltung einer nichtdargestellten Einrichtung.
Durch Drehung der Welle 11 mittels des motorgetriebenen Riemenantriebes 19,13 wird auch die Walze 7 mittels des abgeleiteten Riementriebes 12,
14,8 in Umdrehung versetzt, wobei für eine Geschwindigkeitsuntersetzung Vorsorge getroffen ist. Mit der Drehung der Welle 11 werden auch die Exzenterscheiben 18,18' in Umdrehung versetzt und dadurch in Verbindung mit den Federstützen 16,17 dem Rüt-
teltisch 3 die hin- und hergehende Bewegung aufgegeben. Diese Schwingung verursacht ein Bewegen der aufgegebenen Nieten R in Richtung des Pfeiles S, wobei wenigstens ein Teil R' der Nieten mit ihrem Schaft in die Nuten 1 einfallen wird; dieser Teil der aufgegebenen Nieten gelangt dann jenseits der entgegen Uhi-eigerrichtung gedrehten Walze 7 und kann über die endseitig der Nuten 1 angeordneten Fallrinne 2 nach unten fallen. Der andere Teil R" der aufgegebenen Nieten, bei welchem der Schaft nicht zum
Einfallen in die Nuten 1 gebracht worden ist, wird durch die drehende Walze 7 zum Aufgabeende hin zurückgeworfen, wobei dieses Zurückwerfen insbesondere von der schraubenförmigen Rille 6 besorgt wird, welcher die Aufgabe zufällt, ein Verklemmen dieses Teils der Nieten zwischen der Walze 7 und der Oberfläche des Rütteltisches 3 wie auch eine Beschädigung der Führungsnuten 1 zu verhindern. Dies ist insbesondere aus F i g. 4 erkennbar. Wie aus der
Prinzipskizze nach den F i g. 3 und 5 erkennbar, können somit jenseits der Walze 7 nur Nieten gelangen, die mit ihrem Schaft in die Führungsnuten 1 im Rütteltisch 3 eingefallen sind.
Es versteht sich von allein, daß die Einrichtung zum hin- und herschwingenden Bewegen des Rütteltisches 3 nicht auf die dargestellte und beschriebene Ausführungsform begrenzt ist. Die Frequenz, mit welcher der Rütteltisch zum Hin- und Herschwingen gebracht ist, kann in einfacher Art und Waise durch einen Austausch der Exzenterscheiben geändert werden, die relative Drehgeschwindigkeit der Walze 7 kann durch geeignete Wahl des Übersetzungsverhältnisses zwischen primären und sekundären Riementrieb dem Einzelfall angepaßt werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung läßt sich auch zum Sortierer nach der Größe verwenden, es ist dabei lediglich erforderlich, durch geeignete Dimensionierung der Nuten und Rillen wie auch der Formgebung der Walz< ίο eine entsprechende Anpassung vorzunehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausrichten und/oder Sortieren von Nieten, Schrauben, Bolzen od. dgl. aus Schaft und Kopf bestehenden Körpern relativ kleiner Abmessungen, mit einem in seiner Oberfläche mit parallel zueinander verlaufenden Nuten von gegenüber dem Kopfdurchmesser der Körper kleinerer Breite versehenen, in Richtung dieser Nuten schwingend hin- und herbewegbaren Rütteltisch, im Bereich von dessen einem Ende die auszurichtenden Körper aufgegeben werden und oberhalb welchem ein um seine Achse in eine entgegengesetzt zur Förderrichtun^ wirksame Umdrehung versetzbarer Rotationskörper angeordnet ist, dessen Lagerung am Rütteltisch befestigt ist und der sich parallt \ zum Rütteltisch und rechtwinkelig zu den Nuten erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper eine Walze ao (7) ist, welche mehrere mit den Nuten (1) des Rütteltisches zusammenwirkende, nur die Köpfe riehtig in den Nuten (1) liegender Körper (R) durchlassende Umfangsrillen (5) srwie eine schraubenlinienförmig die Walze umlaufende Rückwerfnut (6) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jede der Nuten des Rütteltisches eine Fallrinm, (2) anschließt, die einen Durchmesser aufweis:, der ^jringfiigig größer ist ao als der Kopfdurchmes;sjr der ausgerichteten Körper Ci?;.
DE19681781164 1968-09-03 Vorrichtung zum Ausrichten und/oder Sortieren von Nieten oder dergleichen Expired DE1781164C (de)

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DE1781164B1 DE1781164B1 (de) 1972-08-17
DE1781164C true DE1781164C (de) 1973-03-15

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