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DE1781025C - Druckluftforderanlage, bei der das Material in Gestalt von einzelnen sich fol genden Materialpfropfen durch die Leitung strömt - Google Patents

Druckluftforderanlage, bei der das Material in Gestalt von einzelnen sich fol genden Materialpfropfen durch die Leitung strömt

Info

Publication number
DE1781025C
DE1781025C DE1781025C DE 1781025 C DE1781025 C DE 1781025C DE 1781025 C DE1781025 C DE 1781025C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
valves
opening
individual
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz 7980 Ravensburg Waschle
Original Assignee
Franz Jos Waeschle, Maschinenfabrik, 7980 Ravensburg
Publication date

Links

Description

Ausgehend von der genannten Druckluftförder-
anlage, bei der das Material in Gestalt von einzelnen
sich folgenden Materialpfropfen durch die Leitung 40 strömt, mit einer parallel zur Förderleitung verlaufen-
Die Erfindung betrifft eine Druckluftförderanlage, den zusätzlichen Druckluftleitung kleineren Querbei der das Material in Gestalt von einzelnen sich Schnitts, die in gewissen Abständen durch Zweigrohre folgenden Materialpfropfen durch die Leitung mit der Förderleitung verbunden ist, in denen nur strömt, mit einer parallel zur Förderleitung verlaufen- kurzzeitig öffnende Ventile eingeschaltet sind, ist die den zusätzlichen Druckluftleitung kleineren Quer- 45 erfindungsgemäße Ausbildung darin zu sehen, daß Schnitts, die in gewissen Abständen durch Zweigrohre in der Förderleitung vor den Einmündungsstellen der mit der Förderleitung verbunden ist. — Bekanntlich Zweigrohre Meßstellen vorgesehen sind, die den zeichnet sich diese Art der Förderung durch eine Durchgang der einzelnen Pfropfen kontrollieren und der Schonung des Materials dienende geringe Förder- danach das öffnen und das Schließen der Ventile geschwindigkeit aus. 50 steuern.
Vor Jahrzehnten ist schon (durch die deutsche In der Zeichnung ist schematisch ein Abschnitt
Patentschrift 449 393) eine Anlage zum Fördern von der Rohrleitung einer nach der Erfindung ausgemehl- oder grießartigem Fördergut mittels Druckluft führten Druckluftförderanlage dargestellt,
bekanntgeworden, bei der auf die ganze Länge verteilt Parallel zur Förderleitung 1 verläuft eine Druckeine Anzahl mit Ventilen versehener Zweigrohre einer 55 luf tleitung 2 kleineren Querschnitts, in welcher ein zusätzlichen Druckluftleitung kleineren Querschnitts Luftdruck herrscht, der erheblich, z. B. 2 bis 3 Atü in die Förderleitung hineingeführt sind. Dabei sollen über demjenigen in der Förderleitung liegt. Die der einen Alternative zufolge die Ventile unabhängig zusätzliche Druckluftleitung 2 ist durch Zweigrohre 3 je nach Erfordernis an den jeweils in Frage kommen- in gewissen Abständen mit der Förderleitung 1 verden Stellen die Luftzufuhr zur Förderleitung ver- 60 bunden. In die Zweigrohre 3 sind Magnetventile 4 mehren, vermindern oder abstellen. Nach der anderen eingeschaltet. An den Einmündungsstellen in die Alternative sollen die Ventile derart angeordnet und Förderleitung 1 sind Rückschlagklappen 5 vorgeso unter sich in Abhängigkeit gebracht sein oder sehen. Außerdem ist jeder Einmündungsstelle eine selbsttätig elektrisch oder auch auf andere Weise so Meßstelle vorgelagert, die aus einer von einer Lichtgesteuert werden, daß eine bestimmte stufenweise 65 quelle oder Infrarotquelle6 und einer Fotozelle? Förderung in der Materialförderlettung erfolgt. gebildeten Lichtschranke besteht. Jede Fotozelle steht Weiteres ist dort über die Art der Steuerung aber über einen Verstärker 8 mit dem betreffenden nicht offenbart. Magnetventil 4 in Verbindung.
Beim Durchgang eines jeden Materialpfropfens 9 durch die Förderleitung 1 wird jeweils kurz vor dem Erreichen der nächsten Dnickluft-Einmündungsstelfe die jeweilige Lichtschranke 6,7 durchfahren. Dadurch wird ein Impuls ausgelöst, der, durch den Verstärker 8 verstärkt, das zugehörige Magnetventil 4 öffnet und sofort wieder schließt Der eindringende Druckluftstoß genügt, um die Länge des Materialpfropfens 9 zu begrenzen und ein Aufschieben desselben auf den vorangehenden Pfropfen 9 zu verhindern.
Auf diese Weise wird jeder einzelne Materialpfropfen 9 bei seinem Lauf durch die Förderleitung verfolgt uud auf richtiger Länge gehalten, ohne daß hierzu dauernd eine unkontrollierbare Zusatzluftmenge einströmen müßte. Auch kann die Länge der Pfropfen 9 durch Abschalten mehrerer nebencin anderliegender Ventile 4 vervielfacht oder z. B. durch Abschalten eines jeden zweiten Ventils 4 verdoppelt werden.
Auch nachstehende Möglichkeit der Ermittlung des Durchgangs der Pfropfen ist denkbar: Es können
ίο die Meßstellen mit Empfängern für radioaktive Strahlungen ausgerüstet sein, die durch dem Material beigegebene Spuren radioaktiver Substanzen zu Steuerimpulsen für die Ventile angeregt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 * 2 Spätere Konstruktionen verzichteten auf die An- Patentanspriiche: Ordnung von Ventilen. So ist bereits eine Druckluft förderanlage (französische Patentschrift 1527 587)
1. Druckluftförderanlage, bei der das Material bekanntgeworden, bei der eine Parallelleiiung zur in Gestalt von einzelnen sich folgenden Material- 5 Hauptleitung in einzelne, dicht aufeinanderfolgende pfropfen durch die Leitung strömt, mit einer par- Abschnitte aufgeteilt ist, die Abzweigungen der allel zur Förderleitung verlaufenden zusätzlichen Hauptförderleitung bilden, indem jeder Abschnitt
■ Druckluftleitung kleineren Querschnitts, die in durch eine erste öffnung an seinem Anfang und eine gewissen Abständen durch Zweigrohre mit der zveite öffnung an seinem Ende mit dem Innern Förderleitung verbunden ist, in denen nur kurz- io der Hauptförderleitung in Verbindung steht Dabei zeitig öffnende Ventile eingeschaltet sind, da- befindet sich die zweite öffnung jedes Abschnittes durch gekennzeichnet, daß in der unmittelbar vor der ersten Öffnung des nächstfolgen-Förderleitung (1) vor den Einmündungsstellen der den Abschnittes. Durch die Zweigströme, die vom Zweigrohre (3*· Meßstellen vorgesehen sind, die Hauptförderstrom entsprechend den durch etwaige den Durchgang der einzelnen Pfropfen (9) kon- 15 Stauungen bedingten Druckschwankungen in der trollieren und danach das öffnen und Schließen Hauptförderleitung abgeleitet und in ihn zurückgeder Ventile steuern. führt werden, wird bei dafür geeignetem Fördergut
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekenn- die Materialsäule in der Hauptiörderleitung in zeichnet, daß die Meßstellen mit Lichtschranken einzelne, leicht zu fördernde Pfropfen aufgeteilt.
(Infrarotquelle 6, Fotozelle 7) versehen sind, 20 Aber nicht bei jedem Fördergut reicht das freie deren beim Durchgang der einzelnen Pfropfen (9) Spiel der Druckdifferenzen dazu aus, um die Materialausgelösten Impulse über Verstärker (8) das säule mit Sicherheit in einzelne Pfropfen geeigneter Öffnen und Schließen der als Magnetventile (4) gleichbleibender Länge aufzuteilen,
ausgebildeten Ventile bewirken. Um auch bei schwierigem Fördergut Pfropfen ein-
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, da- as heitlicher Länge zu erhalten und diese über die ganze durch gekennzeichnet, dnß zur materialgerechten Förderstrecke zu kontrollieren, so daß Stauungen Bemessung der Länge d^r Pfropfen (9) jeweils von vornherein ausgeschlossen sind, wird bei der ein oder mehrere nebeneinandes „egende Ventile Erfindung auf die obengenannte ältere Förderanlage abschaltbar sind. zur stufenweisen Förderung zurückgegriffen, und es
4. Anlage nach Anspruch I, dadurch gekenn- 30 wird bei der Erfindung die Aufgabe darin gesehen, zeichnet, daß die r.ießstellen mit Empfängern für daß die dort erwähnten Ventile in ganz bestimmter radioaktive Strahlungen ausgerüstet sind, die Weise gesteuert werden, wobei auch die Zufuhr der durch dem Material beigegebene Spuren radio- Zusatzluft auf ein Mindestmaß begrenzt und eine aktiver Substanzen zu Steuerimpulsen für die andernfalls durch sie bewirkte Steigerung der Förder-Ventile angeregt werden. 35 geschwindigkeit oder Störung der Strömung verhindert wird.

Family

ID=

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3024568A1 (de) * 1980-06-28 1982-04-29 Dürr Automation + Fördertechnik GmbH, 7889 Grenzach-Wyhlen Verfahren und vorrichtung zur pneumatischen foerderung von materialien
DE3323739A1 (de) * 1983-07-01 1985-01-10 Filterwerk Mann & Hummel Gmbh, 7140 Ludwigsburg Vorrichtung zur pfropfenfoerderung von schuettgut
DE3420972A1 (de) * 1984-06-06 1985-12-12 Bühler-Miag GmbH, 3300 Braunschweig Anordnung zum abziehen von gut bei einer filteranlage

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DE3323739A1 (de) * 1983-07-01 1985-01-10 Filterwerk Mann & Hummel Gmbh, 7140 Ludwigsburg Vorrichtung zur pfropfenfoerderung von schuettgut
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