DE1780158U - Spiel- und sportgeraet. - Google Patents
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- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
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- A63B21/0004—Exercising devices moving as a whole during exercise
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Description
- Spiel- und Sportgerät Die Erfindung betrifft ein Spiel-und Sportgerät.
- Zum Spielen und Treiben von Sport sind bereits Geräte bekannt geworden, die die körperliche Betätigung ermöglichen. Einige bekannte Geräte sind relativ teuer, sowohl hinsichtlich der Anschaffungskosten als auch hinsichtlich der Kosten für die Instandhaltung. Andere Geräte sind schwierig im Gebrauch und erfordern komplizierte Übungen und eine lange Zeitdauer für das Erlernen der Benutzung.
- Das Spiel-und Sportgerät nach der Erfindung ist wirtschaftlich herzustellen und schafft dem Benutzer körperliche Ausarbeitung.
- Die Benutzung ist leicht zu erlernen, und das Spiel-und Sportgerät bringt dem Benutzer Freude am Spielen.
- Das Spiel-und Sportgerät nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen um den Körper des Benutzers herumlegbaren und und bei Bewegen des Körpers um diesen schwingenden Reifen. Dabei besteht der Reifen aus einem Rohr, welches an seinen Enden verbunden ist. Der Reifen besitzt einen Durchmesser, der grösser ist als der grösste Umfang des Benutzers des
die das Gerät bilden, sind so proportioniert, dass der Reifen eine relativ lange Zeit hindurch um den Körper des Benutzers rotiert. Diese Rotation wird hervorgerufen durch entsprechende Bewegungen des Körpers selbst.Spielgerätes. Das Gewicht und-der Durchmesser des Reifens, - Das Gerät wird vorzugsweise aus einem gepressten Rohr hergestellt, welches alsdann zu einem geschlossenen Reifen verformt wird. Das Gerät besitzt eine Reibungsoberfläche entweder auf der ganzen Oberflache oder auf dem Teil der inneren Oberfläche, der mit dem Körper des Benutzers in Berührung kommt. Das Gerät nach der Erfindung wird um den Körper des Benutzers herumgelegt und ergibt eine schwingende Bewegung durch geeignetes Kreisen des Körpers. Die körperliche Kräftigung ist am. grössten, wenn das Gerät in der Hohe der Taille herumgelegt wird, ehe es die
bzw. Seitenbewegungen des Rumpfes. Das Spiel-und Sportgerät ist leicht, so dass die Körperbewegung nicht zu gross sein muss.kreisende Bewegung ausfuhrt. Geschickte Benutzer können das Ge- rät in Taillenhöhe schwingend halten durch Vorwärts-Enckwärts- - Ein grösserer Reifen ist leichter zu betätigen und bleibt besser in der gewünschten Umkreisungshöhe als ein kleinerer Reifen.
- Reifen von weniger als 75 cm (30 inches) Durchmesser sind schwierig zu handhaben. Reifen mit einem Durchmesser von mehr als 1 m (4o inches) Durchmesser sind kostspielig und schwer zu lagern. Deshalb hat das Spiel- und Sportgerät vorzugsweise einen Durchmesser zwischen 75 und 100 cm (30 und 40 inehes).
- Der Querschnitt des Rohres aus welchem der Reifen hergestellt wird, hängt hauptsächlich von der Wandstärke des Rohres ab. Das Verhältnis von Masse zu Reifendurchmesser ist ein wichtiger Faktor für das Kreisen des Reifens in der gewünschten Hohe und in Verbindung mit dem Körper des Benutzers. Es muss eine ausreichend wirksame Hasse mit ausreichender'Entfernung von dem Berührungspunkt zwisehen Reifen und Benutzer vorhanden sein, um die Zentrifugalkraft zu erzeugen, die notwendig ist, dass
Reifen eine geeignete Wanddicke und einen geeigneten Durchmesser haben masse um fest zu sein und unter der Beanspruchung beim Gebrauch seine ebene Gestalt zu behalten. Vorzugsweise benutzt man ein gepresstes Rohr für die Herstellung, da dieses wirtschaftlich in durchgehenden Längen herge-der Reifen in Höhe der Taille verbleibt. Hinzu kommt dass der Rohr angebracht werden, nachdem es gepresst worden ist. Das Gerät nach der Erfindung besteht also vorzugsweise aus einem vollständig runden Glied aus gepresstem plastischen Material, welches anschliessend zu einem geschlossenen Reifen verformt wird. Plastisches Material ist sowohl wirtschaftlich als auch widerstandsfähig. Die angrenzenden Enden des reifenförmig gebogenen. liohres werden durch einen Bolzen verbunden. Der Durchmesser des Reifens überschreitet den Körperumfang des Benutzers, so dasa der Umfangsteil des Reifens diametral gegenüber dem Umfangsteil liegty welcher in Berührung mit dem Körper steht und vom Benutzer so weit entfernt ist dass der Reifen rotieren kann, wenn geeignete Bewegungen ausgeführt werden. Die Reibungsoberfläche des Reifens wird vorzugsweise aus durchgehenden Nuten gebildet, die sich rings um den inneren Umfang des Reifens erstrecken. Der Bereich des Reifens mit der Reibungsoberfläche braucht nicht grösser zu sein als 45° Bogenmaß. Die Reibungsoberfläche kann sich aber auch gemäss der Erfindung um die ganze Reifenoberfläche in Form von Noten oderstelltwerden, ann. Die innere Reibungsoberfläche kann ah dem Für die Herstellung sind gelernte Arbeiter nicht erforderlich.'Riffeln Zähnen Zacken, Rippen od. dgl. erstre&ken - Die Hauptforderung für die Fabrikation ist die billige Herstellung aus plastischem Material. Diese und andere Vorteile der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung der Zeichnung noch hervorgehoben. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht des Spiel- und Sportgerätes bei der Benutzung, Fig. 2 eine Ansicht teilweise geschnitten des Reifens bei Verwendung eines elliptischen Querschnitts des Rohres, Fig.3 eine Ansicht teilweise geschnitten des Reifens, wobei die Reibungsoberfläche aus Rippen besteht und an der
inneren Oberfläche des geschlossenen Rohres angeordnet ist, ig. 4einenQuerschnitt durcheinenReifen;wobei der gesamte Umfang eine Reibungsoberfläche aufweist, und zwar in Form von Nuten Fig. 5 eine schematische Darstellung der Bewegung des Reifens um die Taille des Benutzers. - In Fig.1 ist das Spiel- und Sportgerät mit 11 bezeichnet, wobei es um die Taille der Benutzungsperson 12 kreist. Geeignete Drehungen des Benutzers halten das Gerät in der kreisenden Bewegung in Taillenhöhe. Es muss ein Ausgleich zwischen der Schwerkraft und der Zentrifugalkraft herrschen. Der Tendenz des Gerätes, sich nach unten zu bewegen, widersetzt sich dieses mit Hilfe der Reibungsoberfläche 13 auf dem Reifen (vgl. Fig. 2). Diese Reibungsoberfläche 13 vergrößert die Reibungsverbindung zwischer dem Körper bzw. der Kleidung der Benutzungsperson und der inneren Umfangsfläcche des Reifens 11. Dadurch wird der Reifen vom Herabfallen gehindert.
- In Fig. 5 ist gezeigt, wie der Reifen 11A mit im wesentlichen kreisförmiger Bewegung um die Taille 12A des Benutzers schwingt.
Der J ? unkt A veranschaulicht die tangentiale Berührung zwischen der Taille des Benutzers und dem Gerät. Wenn der Reifen 11A um Punkten A' bzw. A". Damit der Reifen 11A in Taillenhöhe infolge der Zentrifugalkraft verbleibt, die in Fig. 5 im Punkt B des Reifens diametral gegenüber dem Punkt A angreift, ist ein wirksames Zusammenwirken mit der Reibung zwischen dem Reifen und dem Körper des Benutzers notwendige damit die Schwerkraft aufgehoben wird. Die Zentrifugalkraft ist eine Funktion von Masse und Geschwindigkeit Die Entfernung D1 zwischen den Funkten A und B ist die kritische Entfernung. Die Durohschnittsperson ist nicht im Stande, mit ausreichender Körperbewegung dem Reifen die geeignete Geschwindigkeit zu verleihen, wenn der Reifen weniger als 75 cm (30 inches) Durchmesser besitzt. Deshalb hat der Reifen vorzugsweise einen Durchmesser, welcher grösser ist als 75 cm (30 inches). Die günstigsten Verhältnisse werden erreicht mit Reifen von einem Durchmesser zwischen 82 cm und, 1111 die Taille schwingt, wandert der BerührungspunktY zu den 90 cm (33 und 36 inches) und mit einem Gewicht von 170 bis 240g, ( 6 bis12 ounces). Das gepresste plastische RohrS aus welchem der Reifen vorzug- weise hergestellt ist erhält die gewünschte Masse, wenn der Adssendurohmesser D2 nahezu 2 cm (13/16 ineh) beträgt und die Wandstärke E ca. 0, 15 cm (62/1000 inch) misst. formt und bei 18 mittels eines Bolzens 19 mit seinen Enden 2o und 21 verbunden wird. Der Bolzen 19 ist in das Innere der Enden 20 und 21 des Reifens eingesetzt. Die Reibungsoberfläche 13 wird durchlaufend hergestellte wenn die beiden Enden 20 und 21 des Reifens 17 verbunden sind. Der Bolzen 19 kann an den Enden 2o und 21 mittels eines geeigneten Klebemittels öder eines Befestigungsteiles z.B. einer Klemme) befestigt sein. Die Reibungsoberfläche gemäss Fig. 2 zeigt eine Reihe paralleler Nuten 27 ? die in einem Bogen kleiner als die nach innen zeigende Oberfläche des Reifens eingepresst ist. Die Reibungsoberfläehe ermöglicht es, den Reifen um den Körper des Benutzers beim Schwingen zu halten.In Fig. 2 ist das Spiel-und Sportgerät 11 aus einem gepressten Rohr. 16 hergestellt, das zu einem geschlossenen Reifen 17 ge- - Der Querschnitt des Reifens ist in Fig. 2 elliptisch. Der Reifen hat dadurch eine grössere Tiefe, welche die grosse Beanspruchung
von Wichtigkeit ohne Rücksicht auf die Gestalt des Querschnitts und die Art der Reibungsoberfläche.der Reifenschwingung aufnimmt. Ein Reifen mit elliptischem Qaer- schnitt zeigt die bewegungen, die in Fig. 5 gezeichnet sind. Das Verhältnis zwischen Masse und Durchmesser ist bei allen Reifen - In Fig.3 wird ein Reifen mit rundem Querschnitt gezeigt. Der Reifen 33 besitzt eine Reibungsoberfläche 35'in Form einer Anzahl erhöhter Rippen 37. Auch hier wird der Reifen aus einem gepressten Rohr hergestellt. Die Rippen laufen rings herum.
- Ein Ausschnitt des gepressten Rohres wird in die Form des geschlossenen Reifens gebogen und verbunden, wie bei Fig. 2 beschieben.
- Im Gegensatz zu den Nuten gemäss Fig. 2 enthält die Reibungsoberfläche nach Fig.3 Rippen, die-aber die normale Oberfläche des Rohres hinausragen. Die Rippen können beim Tressvorgang mit hergestellt werden.
- Das Spielgerät 4o gemäss Fig. 4 besitzt eine Reibungsoberfläche 41, die die ganze Oberfläche des Reifens bedeckt. Durch eine derartige Reibungsoberfläche wird vermieden, bei der Herstellung besonders darauf zu achten, dass bei dem später geschlossenen Reifen die Reibungsoberfläche nach innen zu liegt. Dieselben Vorteile werden erzielt, wenn die Reifen überhaupt keine Reibungsoberfläche aufweisen.
- Es sind nur drei der vielen möglichen Reibungsoberflächen gezeichnet und beschrieben. Die Reibungsoberflächen können auch aufgerauhte Flächen mit Zacken sein, die-z. B. in einem Rändelprozess hergestellt sind. Jedoch ist das Rändeln oder ein ähnliches Verfahren nicht so vorteilhaft wie der viel wirtschaftlichere Preßvorgang, durch den die Nuten bzw. Rippen erzeugt werden.
- Das ßpielgerät nach der Erfindung, ist wirtschaftlich in der Herstellung, interessant und freudespendend im Gebrauch 9 und es wird bei oftmaligem Gebrauch körperliche Kräftigung erzielt.
Claims (6)
- S c h u t z a n s p r ü c h e
1. Spiel- und Sportgerät, gekennzeichnet durch eihen um den Körper (12) des Benutzers herumlegbaren und bei Bewegung des Körpers (12) um diesen schwingenden Reifen (11).----------------------------- - 2. Spiel-und Sportgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (11) aus einem Rohr besteht, dessen Enden (20, 21) durch einen Bolzen (19) miteinander verbunden sind.
- 3. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (11) einen Druchmesser von mindestens 70 cm und ein entsprechendes Gewicht besitzt besitzt, vorzugsweise aber einen Durchmesser zwischen 82 und 90 cm und ein Gewicht von 170 bis 240 g.
- 4. Spiel- und Sportgerät nach Anspruch 1 bis 32 dadurch gekennzeichnet, dass der Reifen (11) an seiner nach innen gerichteten Oberfläche eine Reibungsoberfläche (13,35,41) aufweist.
- 5. Spiel-* und Sportgerät nach Anspruch 4e dadurch gekennzeichnet, dass die Reibungsoberfläche aus einer Mehrzahl rings herumlaufender Rippen (37) oder eingepresster Nuten 41) besteht ;
- 6. Spiel-und Sportgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (17) des Reifens (11) nahezu kreisförmigen Querschnitt aufweist.7-Spiel-und Sportgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (17) aus gepresstem plastischen Material besteht und einen Durchmesser (D2) von etwa 2 cm und eine Wandstärke (E) von etwa o15 cm aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US74354958A | 1958-06-23 | 1958-06-23 | |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1780158U true DE1780158U (de) | 1958-12-24 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM29688U Expired DE1780158U (de) | 1958-06-23 | 1958-10-16 | Spiel- und sportgeraet. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1780158U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1154383B (de) * | 1959-03-04 | 1963-09-12 | Walter Erbes | Spiel- und Sportgeraet |
-
1958
- 1958-10-16 DE DEM29688U patent/DE1780158U/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1154383B (de) * | 1959-03-04 | 1963-09-12 | Walter Erbes | Spiel- und Sportgeraet |
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