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DE1780042B1 - Durchlaufbeschlag fuer Sicherheitsgurte,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Durchlaufbeschlag fuer Sicherheitsgurte,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1780042B1
DE1780042B1 DE19681780042D DE1780042DA DE1780042B1 DE 1780042 B1 DE1780042 B1 DE 1780042B1 DE 19681780042 D DE19681780042 D DE 19681780042D DE 1780042D A DE1780042D A DE 1780042DA DE 1780042 B1 DE1780042 B1 DE 1780042B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
guide body
belt
ring
fitting according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681780042D
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Minolla
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klippan GmbH Hamburg
Original Assignee
Klippan GmbH Hamburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Klippan GmbH Hamburg filed Critical Klippan GmbH Hamburg
Publication of DE1780042B1 publication Critical patent/DE1780042B1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/24Anchoring devices secured to the side, door, or roof of the vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R2022/1818Belt guides
    • B60R2022/1825Belt guides using rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Durchlaufbeschlag für Sicherheitsgurte, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Lasche zur drehbaren Befestigung an der Fahrzeugkarosserie mittels eines Schraubbolzens und einem von der Lasche getragenen Ring mit einer etwa ovalen Öffnung, durch die der Gurt hindurchgeführt ist.
  • Es sind Durchlaufbeschläge für Sicherheitsgurte bekannt, die aus einer Lasche und aus einem Ring bestehen. Dabei ist die im allge: weinen aus einem Blechstück bestehende Lasche symmetrisch um den Ring herumgebogen, wobei der Ring durch Form-und Reibschluß nicht schwenkbar in der Tasche gehalten ist. Die Lasche weist eine durchgehende Bohrung zur Aufnahme eines Schraubbolzens auf, mit welchem der Durchlaufbeschlag an der Fahrzeugkarosserie, vorzugsweise am Türholm um den Schraubbolzen drehbar befestigt ist. Der Ring besteht im allgemeinen aus einem Stahldraht von etwa 6 bis S mm Durchmesser, welcher zu der gewünschten Ringform gebogen und mit aneinanderstoßenden Endflächen in der Lasche behalten ist. Die Ringe der bekannten Durchlaufbeschläge für Sicherheitsgurte weisen eine schmale Öffnung mit zwei einander gegenüberliegenden längeren geraden Stegen Lind zwei einander gegenüberliegenden halbkreisförmig gebogenen Seitenstegen auf. Dabei dient der eine gerade Steg zur Lagerung des Ringes in der Lasche und der zweite gerade Steg zur Führung und Umlenkung des Sicherheitsgurtes. Durch die Ausführung der bekannten Durchlaufbeschläge mit seitlichen Kr;iinmungsradien von etwa 5 mm bei einer Breite der Führungsfläche von etwa 5a mm ergibt sich eine schlitzförmige Öffnung des Ringes.
  • Bei stärkerer Belastung des Sicherheitsgurtes, wie bei starkem Bremsen oder einem Unfall, verschiebt sich der Gurt infolge der auftretenden Kräfte in der Öffnung einseitig in Richtung des einen gekrümmten Seitensteges. Dabei ist von Nachteil, daß die räumlichen Platzverhältnisse nicht ausreichen, um den Gurt auch in dieser verschobenen Lage auf seiner ganzen Breite im Ring zu führen bzw. zu stützen. Es tritt mithin eine Faltenbildung auf, die eine verringerte Auflagefläche und damit eine erhöhte Pressung des Gurtes im Rhig verursacht. Damit kommt es zu einer großen Reibung zwischen Gurt und P.mg, die durch innere Reibung, welche durch Walkung des Gurtes insbesondere im Textilgewebe des Gurtes entsteht, noch erhöht wird. Es stellt sich ein Wärmestau im Gurt ein, welcher bei gleichzeitiger großer Beanspruchung des Gurtes zu .einer Beschädigung oder sogar zum Reißen des Gurtes bei einem Unfall führt.
  • Führt man den Ring des Durchlaufbeschlages mit einer größeren Öffnung und einem der Gurtführung ; im normalen Betriebszustand dienenden gekrümmten Steg aus, wobei dieser Führungsssteg in die seitlichen Stege stetig mit einem vorzugsweise großen Krümmur_gsradius übergeht, so wird dem Gurt im Uniallzustand eine erheblich größere @uflagefläce geboten und damit ein Falten verhindert, wodurch die äußere und innere Reibung des Gurtes im Vergleich zu den vorher beschriebenen bekannten Durchlaufbeschlägen auf ein unschädliches Maß herabgesetzt ist. Die Ausführung des Durchlaufbeschlages mit einem Ring t größerer Öffnung und gekrümmtem Führungssteg gewährleistet die einwandfreie Funktion des Durchlaufbeschlages bei einem Unfall und erfüllt damit die Hauptaufgabe eines Sicherheitsgurtes. Diese Ausführung ist jedoch insofern roch verbesserungsfähig, als der Gurt bei ei-ein Durchlaufbesclilag mit gekrümmtem Führungssteg; auch im normalen Betriebszustand i um seine Längsachse gebogen wird, wodurch die aufzubringende L ügkr:Jt zuun Hindurchführen des Gurtes durch den Ritlg des Durchlaufbeschlaaes größer ist, als wenn der Gurt im normalen Petriebszustand auf einer geraden Fillirungsfli:clie geführt ist. Eine schlitzförmige Öffnung zur Führung des Durchlaufbeschlages im nomialea Betriebszustand ist zwar insofern. von Vorteil, als durch unsachgemäßes Anlesen des Gurtes entstandene Verdrehungen im Gurt nicht durch den Durchlaufbeschlag zum Aufrollmechanismus des Gurtes geleitet werden, da der Gurt zwang läufig in seiner normalen Lage unS."erdreht durch den Durchlz u_fbeschlag hindurchgeleitet wird. Eine geringe Reibung des Gurtes im Durchlaufbeschlag ist jedoch auch 9m normalen Betr:eL.s;,Lista:id bereits insofern von Bedeutung, als die Spannfeder im Aurollmecliaiiisrnus eines Automatikgurtes bei berinaer Reibung en-tsprechend schwach ausgebildet werden kann, woiiiit sich auf den Fahrzeuginsassen kein störender Druck des Gurtes ergibt. Das ist aber im Hinblick auf den Fahrkomfort erstrebenswert. Bei hoher Reibung muß die Spannfeder des Aufrollmechanismus entsprechend stärker dimensioniert sein, so daß es 9m normalen Betriebszustand, wenn der Gurt nur geringfügig belastet ist und er nicht nennenswert um seine Längsachse gebogen im Ring geführt wird, zu einem spürbaren Druck des Gurtes auf den i_nsassen kommt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde. einen Durchlaufbeschlag für Sicherheitsgurte, insbesondere Automatikgurte zu schaffen, weicher die Hauptaufgabe eines Sieberlieitsgurtes, nämlich die Sicherung des Fahrzeuginsassen im Unfallzus:and, mit Sicherheit gewährleistet, indem er dein Gurt auch in der beim Unfall verschobenen Lage eire ausreichende Auflagefläche bietet und der dennoch irz normalen Betriebszustand einen vorn Fahrzeuginsassen als unangenehm empfundenen Drucl._ verhindert.
  • Dies geschieht, indem bei einem Durchlaufb--schlag für Sicherheitsgurte, insbesondere für Kraftfalirzeuwre, bestehend aus einet- Lasche zur drehbaren Befesti--ung an der @ahrzeu::_arosseric r-ittels eines Schraubbolzens und eine@:von der Lasche getragenen Ring mit einer etwa ovalen Öffnung, durch die der Gurt hindurchgeführt ist, erfindungsgemäß dadurch, daß im Bereich der ovalen Öffnung ein den Gurt irr_ normalen Betriebszustand tragealcler Füh- rungskörper mit geradem Führungssteg ve-läuft, der sich bei Cberschreiten einer Grenzbelastuno des Gurtes im Unfallzustand derart verformt. d-il", der Gurt dann mittels des Führungskörpers cld-e unmittelbar auf dem unteren bo-enförinigen 'f yil des Ringes abgestützt wird.
  • Die Ausführung des Führungskörpers geschieht vorzugsweise als elastisch verformbare Feder, wobei der gerade Führungssteg der Feder breiter als der Gurt ist. Es ist jedoch gleichermaßen möglich, den Führungskörper plastisch verformbar zu gestalten. Der Gurt gleitet im normalen Betriebszustand auf dem geraden Führungssteg des Führungskörpers, wodurch sich eine kleine Rcibuny zwischen der--i Gurt und dem Führungssteg ergibt. Bei stärkerer, einem Unfall entsprechender Belastung des Sicherheitsgurtes, aber auch bereits bei starkem Bremsen, verformt sich der Führungskörper derart, daß sich der gerade Steg nach unten krümmt, wobei der Gurt im allgemeinen auf dem unteren bogenförmigen Teil des Ringes abgestützt wird. Dadurch wird der Führungssteg c2-es zusätzlichen Führungskörpers entweder neben den Ring gedrückt oder er setzt auf der Innenfläche des Ringes auf, indem er bei wachsender Beanspruchung die Y orm des Ringes annimmt. Bei einer Ausführung des zusätzlichen Führungskörpers als Feder muß unabhängig von der Form der Feder jeweils eine schlitzförmige Öffnung zur Hindurchführung des Gurtes mit einer geraden Führungsfläche vorhanden sein. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Feder jedoch auch mit einer Öse versehen sein, mit welcher sie am Schraubbolzen für die Halterung der Lasche aufgehängt ist.
  • Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung stellt ein Führungskörper dar, dessen Führungssteg als auf einer Achse drehbar gelagerte Rolle ausgebildet ist. Dabei kann die Achse in weiterer Ausgestaltung als Zugfeder und die Rolle flexibel aasgeführt sein. Bei dieser Ausgestaltung wird der Gurt im normalen Betriebszustand ebenfalls auf einem geraden Steg geführt, während sich der Führungssteg bei stärkerer Gurtbelastung durchbiegt und sich dem unteren bogenförmigen Teil des Ringes anpaßt. Die Achse kann jedoch auch starr ausgebildet sein, wobei sie zweckmäßig mit mindestens einer Sollbruchstelle versehen ist. Diese Ausgestaltung hat gegenüber der vorhergenannten den Vorteil, daß sich der Gurt auch bei einer mittleren Belastung, die noch nicht einem Unfall entspricht, noch auf einem geraden Führungssteg, also mit entsprechend geringerer Reibung geführt ist, während er sich bei einem Unfall auf dem unteren bogenförmigen Teil des Ringes abstützt, der ihm eine ausreichend große Stützfläche bietet. Bei dieser Ausgestaltung wird die Rolle zweckmäßig mehrteilig aus Röllchen zusammengesetzt, um eine mögliche Verletzung der Fahrzeuginsassen durch ein Splittern der Rolle zu vermeiden. Der Führungskörper kann jedoch auch mit festem Steg und einer oder mehreren Sollbruchstellen einfach hergestellt werden, wobei bei einer starken Belastung der Steg ebenfalls herausbricht und der Gurt aus dem unteren bogenförmigen Teil des Ringes abgestützt ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung hat sich ein Führungskörper als zweckmäßig erwiesen, der aus einer den Ring teilweise formschlüssig umfassenden Führungskappe mit geradem Führungssteg und einer zwischen der Führungskappe und dem Ring angeordneten Druckfeder besteht. Bei steigender Belastung verformt sich die Druckfeder unter der vom Gurt auf die Führungskappe ausgeübten Druckkraft progressiv, wobei die Form der Führungskappe nicht verändert wird. Erst bei extremer, einem Unfall entsprechender Belastung des Sicherheitsgurtes verformt sich auch die Führungskappe in der Art, daß ihre ursprünglich gerade Führungsfläche die Form des unteren bogenförmigen Teils des Ringes annimmt. Dazu ist es zweckmäßig, die Führungskappe mit einem oder mehreren Querschlitzen auf dem Führungssteg sowie einem oder mehreren Schlitzen an den Seiten zu versehen.
  • Bei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist ein Führungskörper vorgesehen, dessen Querschnitt symmetrisch zu der Mittelachse des Führungskörpers von den Seiten zur Mitte hin stetig kleiner werdend ausgebildet ist und dessen gerader Führungssteg mit einer Rundung in die Seitenstege übergeht. Durch diese Gestaltung des Führungssteges wird ebenfalls erreicht, daß sich der Steg des Führungskörpers unter Belastung durchbiegen und der Form des Ringes anpassen kann.
  • Bei allen beschriebenen Ausgestaltungen erwies es sich als zweckmäßig, daß der Führungskörper mit einem Durchsteckschlitz für den Gurt versehen ist, dessen Öffnungshöhe etwa der zwei- bis dreifachen Stärke des Gurtes entspricht. Weiterhin erwies es sich als zweckmäßig, daß der Ring und der Führungskörper gemeinsam schwenkbar zu der Lasche ausgebildet sind. Dadurch kann sich der Durchlaufbeschlag bei Belastung kardanisch bewegen, wenn die Lasche gleichzeitig drehbar an der Fahrzeugkarosserie befestigt ist. Die kardanische Bewegungsmöglichkeit ist insofern vorteilhaft, als sich der Durchlaufbeschlag bei jeder Gurtbelastung frei einstellen kann, wobei auf den Gurt ein minimaler Zwang ausgeübt wird. Damit wird aber die Relativbewegung zwischen dem Gurt und dem Ring bzw. zwischen dem Gurt und dem Führungskörper sehr klein.
  • Nachfolgend sind einige zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt F i g. 1 reinen Durchlaufbeschlag in Seitenansicht mit einem Führungskörper als Feder, F i g. 2 den Schnitt nach der Linie Il durch den Durchlaufbeschlag nach F i g. 1, F i g. 3 die Seitenansicht der in den F i g. 1 und 2 verwendeten Feder, F i g. 4 die Draufsicht auf die Feder nach den F i g. 1 bis 3, F i g. 5 eine andere Ausgestaltung einer als Führungskörper ausgebildeten Feder in Seitenansicht, F i g. 6 eine weitere Ausgestaltung einer als Führungskörper ausgebildeten Feder in Seitenansicht, F i g. 7 die Seitenansicht eines Führungskörpers mit zwei Sollbruchstellen, F i g. 8 die Seitenansicht eines Führungskörpers mit einer auf einer Achse gelagerten Rolle, F i g. 9 die Seitenansicht eines Durchlaufbeschlages mit einer Führungskappe und Druckfeder als Führungskörper, F i g. 10 den Schnitt entsprechend der Schnittlinie X durch den Durchlaufbeschlag nach F i g. 9, F i g. 11 den Schnitt nach der Schnittlinie XI des Durchlaufbeschlages nach F i g. 1.0 in unbelastetem Zustand, F i g. 12 den Schnitt nach der Schnittlinie XI der F i g. 10 in belastetem Zustand, F i g. 13 die Draufsicht auf die Führungskappe eines Führungskörpers mit Längsschlitzen und F i g. 14 einen Führungskörper mit von außen nach innen abnehmendem Querschnitt des Führungssteges in Seitenansicht.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen einen Durchlaufbesehlag mit einer Lasche 1, welche mit einem Schraubbolzen 2 an der Fahrzeugkarosserie 3 befestigt ist, wobei die Buchsen 4 als Distanzbuchsen dienen. Die aus einem Stück bestehende Lasche 1 ist um die beiden gerade ausgebildeten Endstücke des Ringes 5 mit etwa ovaler Öffnung herumgebogen, wobei der Sitz des Ringes 5 in der Lasche 1 so fest ist, daß sich der Ring 5 in der Lasche 1 schwenken kann, daß es andererseits jedoch bei fehlender Belastung nicht zum Klappern des Ringes 5 in der Lasche 1 kommt. Außer dem Ring 5 ist der Führungskörper 8 in der Lasche 1 gehalten. Der Führungskörper 8 ist eine Feder, welche aus einem Federstahldraht gebogen ist, der eine Stärke von 1 bis 1,5 mm hat und zwischen dem Führungssteg 9 sowie dem dem Führungssteg 9 gegenüberliegenden Steg 10 einen Durchsteckschlitz 11 zum Durchstecken des Gurtes 13 aufweist. Der Durchlaufbeschlag ist um den Schraubbolzen 2, d. h. um die Achse 14 an der Fahrzeugkarosserie 3 drehbar. Die F i g. 1 und 2 entsprechen einer geringen Gurtbelastung, die etwa dem normalen Betriebszustand entspricht. Bei starker Belastung des Gurtes 13 biegt sich der Steg 9 des Führungskörpers 8 derart nach unten durch, daß der Gurt 13 auf dem unteren bogenförmigen Teil 15 des Ringes 5 zur Auflage kommt, wobei sich der Gurt 13 bei einer einem Unfall entsprechenden Belastung einseitig im Ring in Richtung des seitlichen Führungssteges 16 verschiebt. Dabei dreht sich der Durchlaufbeschlag um die Achse 14, und der Ring 5 schwenkt entsprechend dem Pfeil 7 in der Lasche 1. F i g. 3 zeigt den als Feder ausgebildeten Führungskörper 8 des Durchlaufbeschlages in Seitenansicht, und F i g. 4 zeigt diese Feder in der Draufsicht. In F i g. 5 ist eine andere Ausgestaltung des Führungskörpers 8 dargestellt, welcher ebenfalls aus einer aus Federdraht gebogenen Feder besteht. F i g. 6 zeigt eine andere weitere Ausgestaltung des Führungskörpers, der mit einer Öse 17 versehen ist, mit welcher er am Schraubbolzen 2 des Durchlaufbeschlages aufgehängt ist. Der Durchlaufbeschlag in F i g. 7 ist mit einem festen Führungssteg 9 versehen, der an den Seiten zwei Sollbruchstellen 19 besitzt. Bei starker Belastung des Führungskörpers 8 durch den Gurt bricht der Führungssteg 9 nach unten aus dem Führungskörper heraus. Der in F i g. 7 dargestellte Führungskörper ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt.
  • F i g. 8 zeigt einen Führungskörper 8 mit einer Rolle 21, die auf der Achse 22 gelagert ist, die an ihren Enden mit zwei Ringen 23 im Führungskörper 8 gehalten ist. Die Achse 22 ist starr und seitlich von der Rolle 21 mit Sollbruchstellen 24 versehen. Die Bohrung 20 im Führungskörper 8 dient zur Aufhängung des Führungskörpers 8 am Schraubbolzen 2 des Durchlaufbeschlages.
  • Der Führungskörper 8 in F i g. 9 besteht aus einer Führungskappe 26, die sich über eine Gummidruckfeder 29 auf dem Ring 5 abstützt. Die Führungskappe 26 ist mit Querschlitzen 27 auf dem Führungssteg 9 und Schlitzen 28 an ihren Seiten versehen, damit sie sich unter großer Belastung entsprechend dem unteren bogenförmigen Teil 15 des Ringes 5 verformen kann. F i g. 10 zeigt die Draufsicht auf die Führungskappe in einem Schnitt durch den Durchlaufbeschlag nach F i g. 9 in unbelastetem Zustand. Dabei liegt die Gummidruckfeder 29 nur mit ihren unteren Kanten auf dem unteren bogenförmigen Teil 15 des Ringes 5 des Durchlaufbeschlages auf, wie es in F i g. 11 entsprechend dem Schnitt XI in F i g. 10 dargestellt ist. F i g. 12 zeigt den gleichen Schnitt in belastetem Zustand, wobei sich die Gummidruckfeder 29 auf dem unteren bogenförmigen Teil des Ringes 5 in ganzer Länge abstützt. Eine ähnliche Ausgestaltung der Erfindung ist in F i g. 13 dargestellt, die eine Draufsicht auf die Führungskappe 26 eines Führungskörpers 8 mit Längsschlitzen 31 i zeigt. Die Längsschlitze 31 sind an ihren Enden mit Punktschweißungen 32 verschlossen, welche bei starker Belastung der Führungskappe 26 brechen, so daß sich der Steg in den unteren bogenförmigen Teil des Ringes 5 legen und sich über die Druckfeder 29 auf diesem abstützen kann.
  • F i g. 14 zeigt einen Führungskörper 8 mit einem sich von den Seiten zur Mitte symmetrisch verjüngenden Führungssteg 9, welcher in die Seitenstege 33 mit einem vorzugsweise großen Krümmungsradius ausläuft. Bei starker, einem Unfall entsprechender Belastung des Führungssteges 9 durch den Gurt 13 kann sich dieser nach unten durchbiegen, so daß er eine Form annimmt, wie sie der Form des Führungssteges 15 des Ringes 5 in F i g. 1 aufgezwungen wird.

Claims (16)

  1. Patentansprüche: 1. Durchlaufbeschlag für Sicherheitsgurte, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bestehend aus einer Lasche zur drehbaren Befestigung an der Fahrzeugkarosserie mittels eines Schraubbolzens und einem von der Lasche getragenen Ring mit einer etwa ovalen Öffnung, durch die der Gurt hindurchgeführt ist, dadurch gekennzeichn e t, daß im Bereich der ovalen Öffnung ein den Gurt (13) im normalen Betriebszustand tragender Führungskörper (8 bzw. 26) mit geradem Führungssteg (9) verläuft, der sich bei Überschreiten einer Grenzbelastung des Gurtes im Unfallzustand derart verformt, daß der Gurt dann mittels des Führungskörpers auf oder unmittelbar auf dem unteren bogenförmigen Teil des Ringes abgestützt wird.
  2. 2. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) elastisch verformbar ist.
  3. 3. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) plastisch verformbar ist.
  4. 4. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) eine Feder ist.
  5. 5. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gerade Führungssteg (9) der Feder (8) breiter ist als der Gurt (13).
  6. 6. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Führungskörper (8) an dem Ring (5) abstützt.
  7. 7. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) mit einer Öse (17 bzw. 20) versehen ist, mit der er an einem Schraubbolzen (2) für die Befestigung der Lasche (1) aufgehängt ist. B.
  8. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) eine drehbar gelagerte Rolle (21) ist.
  9. 9. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (21) mehrteilig ausgebildet ist.
  10. 10. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (21) elastisch verformbar und ihre Achse (22) eine Zugfeder ist.
  11. 11.. Durchlauf beschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) aus einer den Ring (5) teilweise formschlüssig umfassenden Führungskappe (26) mit geradem Führungssteg (9) und einer zwischen der Führungskappe und dem Ring angeordneten Druckfeder (29) besteht.
  12. 12. Durchlaufbeschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskappe (26) mit einem oder mehreren Querschlitzen (27) auf dem Führungssteg (9) sowie einem oder mehreren Schlitzen (28) an den Seiten versehen ist.
  13. 13. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Führungssteges (9) symmetrisch zu der Mittelachse des Führungskörpers (8) von den Seiten zur Mitte hin stetig kleiner werdend ausgebildet ist und der gerade Führungssteg mit einer Rundung in die Seitenstege (33) ausläuft.
  14. 14. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) mit einem Durchsteckschlitz (11) für den Gurt (13) versehen ist, dessen Höhe etwa der zwei- bis dreifachen Stärke des Gurtes entspricht.
  15. 15. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5) und der Führungskörper (8) gemeinsam zu der Lasche (1) schwenkbar gelagert sind.
  16. 16. Durchlaufbeschlag nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (8) mit mindestens einer Sollbruchstelle (19 bzw. 24 bzw. 32) versehen ist.
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