DE1779895U - Lichtbogenloeschkammer fuer lasttrennschalter. - Google Patents
Lichtbogenloeschkammer fuer lasttrennschalter.Info
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- DE1779895U DE1779895U DE1958C0005841 DEC0005841U DE1779895U DE 1779895 U DE1779895 U DE 1779895U DE 1958C0005841 DE1958C0005841 DE 1958C0005841 DE C0005841 U DEC0005841 U DE C0005841U DE 1779895 U DE1779895 U DE 1779895U
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- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/18—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts using blow-out magnet
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Description
-
Lichtbogenlöschkammer für Lasttrennschalter (Die Priorität der Technischen Messe Hannover vom 2704. 58 wird jenuuch genommen). wird lAjffl 9 Die ie 2 wxbezieht sich auf eine Lichtbogenloschkanmer u takt des Schalters angeordneten Isolierstoffplatten, deren gasabgebende Wandungen einen höchstens wenige Millimeter weiten Spalt begrenzen, in welchen das Trennmesser bzw. ein ihm zugeordneter Schnellsch<kcntakt den Lichtbogen zieht. Der Lichtbogen wird in der Kammer in einer der Trennmesserachwenkachse abgekehrten Richtung schleifenförmig aufgeweitet und dabei mit Hilfe von an den Isolierstoffplatten vorgesehenen Armierungen aus magnetischem Werkstoff gegen eine den Spalt mindestens zum großen Teil abschließende Querwand bewegt.für Lasttrennschalter, bestehend aus zwei am festen Kon- - Beim Bekannten sind die Isolierstoffplatten mit Eisenscheiben belegt, welche Polbleche eines sich beim Oeffnen dds Schalters in den Stromkreis einschaltenden Elektromagneten sind. Das sich zwischen den r'olblechen dieser Blasmagnetanordnung ausbildende Magnetfeld treibt den Lichtbogen gegen Querwände im Kammerspalt, so daß durch die
besonders innige Berührung des Lichtbogens mit diesen Kam- merteilen die Abgabe von Lichtbogenlöschgas aus den Kammer- wänden erhöht wird. Neuerung Der : ExfNäNNg liegt die Aufgabe zugrunde die gleiche Wir- ... G'amqß der Neuerung., kung auf einfachere Art zu erzielen. Sxmbmgjsmxsind an den Isolierstoffplatten vorgesehene Armierungen aus magnetischem Werkstoff (insbesondere Eisen) derart ausge- bildet und angeordnet, daß der sich schleifenförmig auf- weitende Lichtbogen ohne Zuhilfenahme einer Blasspule in- tensiv gegen die den Spalt abschließende Querwand gedrückt wird. Dies läßt sich z. B. ohne weiteres dadurch erreichen, daß die Armierung U-förmig ausgebildet ist1 und die Kammer- wände mit den U-Schenkeln von der Kammerseite her umgreift, an welcher der Kammerspalt durch die Querwand verschlossen ist. Die Isolierstoffplatten können jedoch auch getrennte plattenförmige Armierungen aufweisen, die an der Kammer- seite, an welcher der Kammerspalt durch die Querwand ver- schlossen iste erheblich über die Querwand hinaus nach außen ragen. In beiden Fällen ist die Wirkung des Eisens in Verbindung, mit dem Magnetfeld des Lichtbogens vollauf ausreichend, den Lichtbogen XXXXXXXXXXXXXXXS&XXXiKKXXXX gegen die quensane spalt zu treiben, so aa nicnt nur aus den Seitenwänden der Kammer, sondern in erheblichem.. Maße auch aus der den Spalt abschließenden Querwand durch die Lichtbogenwärme Löschgafrei gemacht wird. Neuerung Die ermöglicht es, sehr wirkungsvolle Lasttrenn- schalter besonders einfach und daher billig herzustellen. Um billige Schalter zu erhalten, hat man sich in der Praxis bisher damit begnügt, diese ohne Mittel zur magnetischen Beeinflussung des Lichtbogens auszuführen. Auf Grund der Neuerung. v. 1% Xbraucht man deswegen jedoch auf diese Mittel Neuerung nicht zu verzichten. Die nach der xtNssg hierfür zu ver- wendenden Mittel stellen einen nicht ins Gewicht fallenden Aufwand dar, der zu-dem gegenüber Schaltern, die ohne mag- netische Beeinflussung des Lichtbogens arbeiten, dadurch weitestgehend ausgeglichen werden kann, daß die Schaltkam- Lasttrennschalter mit der neuen Löschkammer erfüllen alle Anforderungen, die an Schalter dieser Art zu stellen sind.mer kleiner bemessen sein darf, weil die die Lichtbogendauer wesentlich verkürzt und die Schaltleiatung entsprechend erhöht wird. - - Durch die magnetische Beeinflussung wird der Lichtbogen in der Kammer gehalten, er kann insbesondere nicht am Trennmesser herunterlaufen und aus der Kammer aussteigen.
- Der Lichtbogen wird schleif-enförmig in das U-Blech bzw. zwischen getrennte Eisenscheiben hineingezogen und dadurch von den Abreißkontaktstellen weg gegen die im Kammerspalt angeordnete Querwand getrieben. Die Lichtbogendauer ist kurz und der Auswurf heißer Gase verhältnismäßig gering.
- Der Kontaktverschleiß ist klein, Schalthäufigkeit'i und Lebensdauer des Schalters sind groß. Entsprechend den kleinen Abmessungen der Löschkammer lassen sich die Abmessungen des Schalters verringern, so daß auch sein Platzbedarf entsprechend kleiner wird. Es ist zwar bei Lichtbogenlöschkammern anderer Art an sich bekannt, unter Vermeidung von Blasspulen lediglich Eisenarmierungen an Wänden und Zwischenwänden vorzusehen. Dabei
handelt es sich aber nicht um für Leistungstrennachalter bestimmte Kammern mit gasabgebenden, enge Spalte zwischen Neuerung sich einschließenden Wandungen der der SxtNsg zugrunde- Problem, die Gaserzeugung aus Schaltraumwandungen intensiver zu gestalten, spielt bei diesen Löschkammern keine Rolle.liegenden Art. Vielmehr kommt es bei diesen Schaltern nur darauf an, den Lichtbogen durch Längung zu löschen. Das - Bei Schaltkammern von Lasttrennschaltern, bei denen zwei federnde Platten aus gasabgebendem Isolierstoff an den Schenkeln einer den festen S'chalterkontakt umgreifenden lyraförmigen Feder befestigt sind, so daß sich die Platten nach Ausschwenken des Trennmessers spaltverengend gegeneinander bewegen, hat man die lyraförmige Feder bereits aus Eisen gefertigt, um ohne Blasspule einen gewissen magnetischen Einfluß auf den Lichtbogen auszuüben. Dabei liegt das Eisen aber lediglich im Bereich der kürzesten Verbinin-4-dung zwischen den Entstehungsstellen des Lichtbogens und ist nicht so ausgebildet und angeordnet, daß der Lichtbogen im Sinne der Erfindung aus diesem Bereich herausgezogen wird. Im übrigen hat diese Löschkammerausführung im Spalt zwischen den Isolierstoffplatten gar keine, den Spalt nach außen abschließende Querwand. Die Eisenfeder kann den Lichtbogen unter Umständen lediglich hindern, etwa am Trennmesser'des'Schalters herunterzulaufen.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Löschkammer. Sie ist in Figur 1 in Seitenansicht dargestellt. Figur 2 ist der Schnitt C-D und Figur 3 der Schnitt A-B nach Figur 1. Die Kammer besteht aus zwei Platten 1 und 2 aus Akrylglas oder anderem geeigneten gasabgebenden Material, die in der ersichtlichen Weise durch Nieten so zusammengefügt sind, daß zwischen ihnen ein enger Spalt 6 besteht. Die Bohrungen 3 dienen zur Befestigung der Kammer am Schalter. Bei 4 greift der feste Schalterkontakt in die Kammer ein. Von links her schwenkt das Schaltertrennmesser in den Spalt 6. Die Eisenarmierung 5 der Kammer ist U-, , förmig ausgebildet. Das U-Eisen ist außen auf die Kammer aufgeschoben und kann selbstfedernd an ihr haften. Damit das Eisen möglichst nahe an die Lichtbogenbahn herankommt, ist es in Vertiefungen der äußeren Oberfläche der Platten 1 und 2 eingelassen. Gleichzeitig ist dadurch seine Lage festgelegt. wird beirll Herausschwenken des Schaltmessers der Lichtbogen gebildet, so wird er in die U-Form des Eisens hineingezogen, zu einer Schleife ausgeweitet und gegen die den Spalt abschließende Querwand 7 getrieben.
- Man braucht die Eiseneinlage nicht unbedingt U-förmig auszubilden. Es können auch getrennte Bleche an den Platten 1 und 2 vorgesehen werden. Diese sollen dann aber in Lichtbogenwanderungsrichtung erheblich über den Rand der Kammerplatten hinausragen. Bei Verwendung eines U-Eisens oder einzelner Flacheisen kann die Armierung unter Umständen auch als Dauermagnet ausgebildet sein.
- Es versteht sich, daß die Eisenarmierungen in das Material der Kammerwände auch völlig eingebettet sein können. Das Material der Kammerplatten 1 und 2 kann auch in gewünschter Weise gefärbt sein. Akrylglas kann z. B. weiß oder anders gefärbt sein, so daß das Material nicht durchsichtig ist. Der Kammerspalt 6 ist in Figur 1 an der unteren und rechten Kante verschlossen. Man kann natürlich rechts (diese Kante ist bei Lasttrennern in der Regel oben) auch zusätzlich Bohrungen für den Gasabzug vorsehen. Lediglich ist darauf zu achten, daß das Eisen gegen den Lichtbogen isoliert bleibt.
Claims (8)
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1. Lichtbogenlöschkammer für Lasttrennschalter, bestehend aus zwei am festen Kontakt des Schalters angeordneten Isolierstoffplatten, deren gasabgebende Wandungen einen höchstens wenige Millimeter weiten Spalt begrenzen, in welchem das Trennmesser bzw. ein ihm zugeordneter Schnellschaltkontakt den Lichtbogen zieht, der in einer der Trennniesserschwenkachse abgekehrten Richtung schleifenförmig aufgeweitet und dabei mit Hilfe von an den Isolierstoffplatten vorgesehenen Armierungen aus magnetischem Werkstoff gegen eine den Spalt mindestens zum großen Teil abschließendem Querwand belegt wird, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung und Anordnung der an den Isolierstoffplatten (1, 2) vorgesehenen Armierungen (5) aus magnetischem Werkstoff, daß der sich schleifenförmig aufweitende Lichtbogen ohne Zuhilfenahme einer Blasspule intensiv gegen die den Spalt (6) abschließende Querwand (7) gedruckt wird.Schutz-Ans p r li c h e - 2. Kammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung (5) U-förmig ausgebildet ist und die Kammerwände (1, 2) mit den U-Schenkeln von der Kammerseite her umgreift, an welcher der Kammerspalt (6) durch die Querwand verschlossen ist.
- 3. Kammer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoff platten getrennte plattenförmige Armierungen aufweisen, die an der Kammerseite, an welcher der Kammerspalt durch die Querwand verschlossen ist, erheblich über die Querwand hinaus nach außen ragen.-7-
- 4. Kammer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Armierung (5) außen über die beiden Isolierstoffplatten (1, 2) geschoben ist.
- 5. Kammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Armierung (5) selbstfedernd an der Kammer gehalten ist.
- 6. Kammer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungen (5) in Vertiefungen der Außenoberfläche der Isolierstoffplatten (1,. 2) liegen.
- 7. Kammer nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungen als Dauermagnet ausgebildet sind.
- 8. Kammer nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffplatten (1, 2) aus Akrylglas bestehen.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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| DE1958C0005841 Expired DE1779895U (de) | 1958-10-16 | 1958-10-16 | Lichtbogenloeschkammer fuer lasttrennschalter. |
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- 1958-10-16 DE DE1958C0005841 patent/DE1779895U/de not_active Expired
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