DE1779436A1 - Vorratsvorrichtung fuer eine Schraegschneidemaschine zur Aufnahme unzerschnittener Reifengewebebahnen - Google Patents
Vorratsvorrichtung fuer eine Schraegschneidemaschine zur Aufnahme unzerschnittener ReifengewebebahnenInfo
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-
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Description
513 Kennwort:"anlegbare Rolle"
V 25 ^96 X/39a6 Tr.A.II
(2. Ausscheidung aus P 17 29 725.5)
NUM Corporation, Akron / Ohio kk 308 (V.St.v.A.) hl V. Exchange
Street,
Vorratsvorrichtung für eine bchrägscbtieidemasphine zur Aufnahme
unzerschnittener Reifengewebebahnen
Die Erfindung betrifft eine Vorratsvorrichtung für eine Schrägschneidemaschine
zur Aufnahme unzerschnittener Keifongewebebahnen, b93teb*nd aus einer das Reifengewebe mit einer schutzenden
Zwischenlage aufnehmenden Werkstoffrolle und einer die jeweils
überschüssige Zwischenlage allein aufnehmenden Zwischenlagenrolle.
Zur Herstellung von Luftreifen werden Rcifenkarakassen
bestehend aus verschieden ausgebildeten Ueifengewebebahnen benötigt,
die auf einer Reifenauf bautrommelniascu ine hercestellt
werden. Man benötigt hierzu zahlreiche Lagen von iteiTnngtjwebeabschnitten,
die auf einer Schrägschneidemaschine hergestellt werden, Die verschiedenen Gewebeabschnitte werden aus Ueifengewebebahnen
durch schräge Schnitte auf dor Schrägschneitlemaschine
hergestellt, damit die darin eingelagerten Kordfäden
unter einem gewünscbton Winkel zur Aufwicicelrichtung Jl
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Gewebeabsohnltte verlaufen.
Diese Reifengewebe besitzen eine verhältnismassig schwache und klebrige Beschaffenheit. Sie werden auf Kalandern hergestellt.
Vor den Schrägschnitten verlaufen die in der Gewebeschicht eingebetteten
verstärkenden Kordfaden in Längsrichtung der Bahn,
Die Herstellung von einwandfreien Reifenkar»kassen ist es erforderlich
die Reifengewebebahnen aus einer Vorratsvorrichtung ohne Verzerrungen und ohne Faltenbildungen der Schrägschneldemaschine
zuzuführen. Dabei ist ein gleichtnässiger Abzug der
Reifengewebebahnen entsprechend dem Bedarf der Scbrägschneidemaschine
von entscheidender Bedeutung. Schwierigkeiten bereitet dabei insbesondere die Tatsache, dass die das Reifengewebe
mit einer schlitzenden Zwischenlage aufweisende Werkstoffrolle —
entsprechend ihrem jeweiligen Durchmesser angepasste Umdrehungsgeschwindigkeit
aufweisen muss, um einen faltenlosen und verzerrungsfreien
Abzug des Ueifengewebcs zu bewirken.
D#r Erfindung lingt die Aufgabe zugrunde eiuo Vorratsvorrichtung
der eingangs genannten Art für eine üchrä^schueidei.iasehine
zu ontwickeln, der die üeifongewebebahncn in unvorzerrtem
Zustand und faltonlos zugeführt werden.
Dies wird durch eine schwenkbeweglich gelagerte, lediglioh das von der Werkstoffrolle komnende Reifengewebe erfassende Abziehrolle
erreicht, die Ut r eine Ko? ben- Zylinder- Anordnung an den jeweiligen Umfang .es auf der Werkstoffrolle befindjiche*n
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BAD Of-;^.;«AL
Wickels anlegbar ist. Damit ist das Gewebe von der Werkstoffrolle ohne RUoksicht auf den Ourchnesser dee darauf befindlichen
Wiokels abziehbar.
Es empfiehlt sich insbesondere zwischen der Werkstoff— und Zwischenlagenrolle eine Leerlaufrolle zu schalten, die von der Zwiechenlagenbahn umlaufen ist, sowie eine ichwenkbewegliche an die Leerlaufrolle anlegbare koaxiale Führungsrolle vorzusehen, durch deren
Anlegezone an der Leerlaufrolle auch noch die Heifengewobebahn
hlndurchgefUhrt ist. Damit ergibt sich eine genau gleiche Abzugsgeschwindigkeit zwischen Gewebebahn einerseits und Zwischenlage
andererseits.
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1779A36
Ein AusfUhrungsbeisplel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt
und zwar zeigen :
Pig, 1 eine bruchstückartige Seitenansicht einer erfindungsgemäßen automatischen Zubringerreihenanlage
für eine Schrägschneidemaschine, welche nur drei einer Vielzahl von möglichen Einheiten darstellt, die in einer solchen Anlage
verwendet werden können,
Fig. 2 einen vergrößerten Vertikalschnitt, der die erste oder links in Fig. 1 gezeigte Einheit
darstellt,
Fig. 3 eine weitere vergrößerte bruohstückartige
Ansicht im Schnitt, im wesentlichen längs Linie 3-3 von Fig. 2,
Fig. k einen vergrößerten bruchstückartigen Vertikalsohnitt,
im wesentlichen längs Linie k-k von
Fig. 2, zeigend eine Kupplungs- und Bremsbefestigungsanordnung
für Werkstoffe und Zwisehenlagenrollenatriebe,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Kalanderrollenmantels,
der den Kern der Werkstoff- oder Zwischenlagenrolle bildet, im wesentlichen längs Linie 5-5 der Fig. k,
Fig. 6 eine bruchstückartige Stirnansicht einer Kupplungs- S
und Bremsbefestigungsanordnung ganz von links in i Fig. k gesehen, ?
I Fig. 7 eine Stirnaneicht eines an de» Mantel angreifenden ■
Kupplungs- oder Keilelementes längs Linie 7-7 von t
Fig. 4 gesehen, |
Fig. 8 einen bruchstüokartigen Horizontalschnitt, im }
wesentlichen längs Linie 8-8 von Fig. 2, zeigend \
1098A0/0634 J
den Tänzerrollenantrieb des Gehänges für die erste Zubringereinheit,
Fig. 9 einen bruehstückartigen Vertikalabschnitt dieses
Antriebs, im wesentlichen längs Linie 9-9 von Fig. 8,
Pig. Io einen vergrößerten bruchstückartigen Vertikalschnitt,
im wesentlichen längs Linie io-lo von Fig. 9,
Fig. 11 einen ähnlichen Vertikalschnitt durch die Tänzerrollenanordnung
einer Zwiwcheneinheit,
Fig, 12 eine vergrößerte, teilweise weggebrochene und
im Schnitt dargestellte Draufsicht einer Steuereinheit für die Zubringergeschwindigkeit,
Fig. 13 einen Aufriß dieser Einheit von oben in Fig. 12
gesehen und
Fig. lh eine Stirnansicht dieser Geschwindigkeitssteuereinheit
von rechts in Fig. 12 aus gesehen.
I, Allgemeine Anordnung
Die Zeichnungen, insbesondere in Fig. 1, zeigen mehrere Zubringereinheiten
i, 2 und 3, die als erste Einheit, Zwischeneinheit und letzte Einheit bezeichnet werden sollen. Diese Einheiten tragen,
wie bei k dargestellt, Rollen von Reifengewebestoff, die mittels
eines geeigneten Überkopf-Förderers od.dgl. von einem Kalander zugeführt
worden sind. Diese Rollen bestehen abwechselnd aus aufgewickelten Schichten von Gewebestoff und einer Zwischenlage» Die
Zwischenlage trennt benachbarte Gewebeschichten voneinander, Die Zwischenlage wird wegen der klebrigen, dünnen Beschaffenheit des
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Werkstoffes verwendet und verhindert einen direkten Kontakt des Gewebestoffes mit sich selbst. Die Einheiten 1, 2 und 3 sind in
einer zu den Achsen der Werkstoffrollen senkrechten Richtung ausgerichtet und durch einen langgestreckten Förderer 5 miteinander verbunden,
der in horizontaler Richtung durch den unteren Teil dieser Einheiten verläuft. Der Förderer 5 ist mit einem geneigten Förderer
6 verbunden, der vom Boden der ersten Einheit 1 zu einer vollautomatischen Hochtischschrägschneidemaschine 7 führt. In dem Reifen-
^ gewebe ist allgemein verstärkendes Kordgewebe eingebettet, welches
in Längsrichtung dazu verläuft. Die Hochtisohsohrägschneidemaschine
schneidet diese Gewebestreifen in einer Vielzahl von schrägen Parallelogrammabschnitten,
die dann auf einen Spleißtisch fallen, wo sie zu einem langen Streifen verbunden werden, dessen darin eingebettete
Gewebekorde nunmehr unter einem Winkel verlaufen. Daraufhin wird das Gewebe einer Reihe von Versorgungsanlagen von Reifenaufbaumaschinen
zur Lagerung zugeführt und kommt von dort zur Verteilung an die jeweiligen Bedienungspersonen an den Reifenaufbaumaschinentrommeln.
Die Bedienungsperson der gesamten Anlage steht am Spleißtisch, der
sich am entgegengesetzten Ende der in Fig. 1 gezeigten Schrägschneidemaschine befindet. Die Bedienungsperson kann völlig automatisch
durch geeignete Steuerorgane den Werkstoff von irgendeiner der Einheiten 1 bis 3 wählen, den Werkstoff im Umfang des vorliegenden
Bedarfes zuschneiden, ihn, wenn der Bedarf gedeckt ist, mit dem verbleibenden Rest in die gewählte Einheit zurtiokwiokeln und
einen weiteren Werks-toff in einer anderen Einheit wühlen·»
Obgleioh in Fig. i nur drei Einheiten dargestellt sind, versteht es
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sich, daß beliebig viele Zwiseheneinheiteri verwendet werden können.
So liat sich z.B. eine Gesamtanlage von acht Einheiten als durchführbar herausgestellt. Umgekehrt wäre es auch denkbar, bei Bedarf
die Zwischeneinheit 2 und die letzte Einheit 3 wegfallen zu lassen, so dfß eine Zubringeranlage nur mit der ersten Einheit vorliegt. Es
versieht sich natürlich, daß die Erfindung nicht auf eine bestimmte
Anzahl von Einheiten in der Zubringeranlage begrenzt ist.
Der Forderer 5 besteht aus einer Vielzahl von Riemen, die in seitlichem
Abstand voneinander angeordnet, um eine längliche Riemenscheibe Io gezogen sind. Die Riemenscheibe ist in der letzten Einheit
3 an Winkeln Ii mittels Luftfedern 13 in Längsschlitzen 12
bewegliche angeordnet. Die entgegengesetzt; ν Edden der Riemen des
Förderers 5 sind um eine feste Riemenscheibe 14 gezogen, deren
Achse einen Drehzapfen f;ir Winkel 15 bildet, die die untere Riemenscheibe
l6 des geneigten Förderers 6 stützen. Luftfedern 17 drücken die ivinlcel Ip entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 1 um den von der
Achse der Riemenscheibe i'i gebildeten Drehzapfen» wodurch die Riemen
des Förderers 6 unter entsprechender Spannung gehalten sind, J Zwischen den Winkeln 15 verläuft an jeder Seite der ersten Einheit 1
eine Leerlaufrolle 18. Diese Rolle dient dazu, eis. Ablösen des
Gewebes während der noch zu beschreibenden RUckwickelvorgänge zu begrenzen. Die Riemen des geneigten Förderers 6 sind auch um eine
Riemenscheibe 2o an der Oberseite der Schrägschneidemaschine 7 gezogen.
Dieser geneigte Förderer dient dazu, den Rei'engewebestoff
auf den Riemen eines Förderers 21 abzulegen, der um Riemenscheiben
22 und 23 am dargestellten Ende der Schrägschneidemaschine gezogen ist. Die Förderer 5, 6 und 21 werden von einem gemeinsamen Antrieb
angetrieben. Beispielwe^e ,kann, ajbie Magnetkupplungs- und Brems-
— 8 —
anordnung vorgesehen sein, die den geneigten Förderer 6 und den Tischförderer 21 miteinander verbindet. Dde Förderriemenscheiben
14 und 16 der Förderer 5 bzw. 6 sind mittels eines Zahnrades 24 in
Antriebsverbindung, das auf den Winkeln 15 gelagert und in Eingriff
mit Zahnrädern auf den Riemenscheiben tk und 16 steht. Somit ist
zwischen dem Reifenförderer 5 und dem geneigten Förderer 6 ein Synchronantrieb geschaffen. Eine Freilaufkupplung ist in der Riemenscheibe
16 zwischen der Riemenscheibenwelle und dem darauf angeordneten Zahnrad vorgesehen, um verschiedene Übersetzungsverhältnisse
in den verschiedenen Richtungen des Fördererantriebes aufzunehmen.
Beispielsweise kann der Förderer 5 zum RUckwickeln, nämlich
bei Bewegung, in Riohtung des Pfeiles 26 in Fig. i, mit einer Geschwindigkeit von 162,4 Fuß pro Minute (ca. 49,5 m) angetrieben werden.
In der gleichen Laufrichtung, nämlich wie durch den Pfeil 27 angezeigt, wird der geneigte Förderer mit I6o Fuß pro Minute ( ea.
48,8 m) angetrieben. Der Tischförderer 21 wird ebenfalls mit l6o
Fuß pro Minute (ca. 48.8 m) in Richtung des Pfeiles 28 angetrieben.
In entgegengesetzter Riohtung, also Vorsohubriefctung der For- ·
derer, wird der Förderer 5 mit 136,6 Fuß pro Minute (ca. 41,6 m)
angetrieben, während der Förderer 6 mit einer Geschwindigkeit von 138 Fuß pro Minute (ca. 42,1 m) angetrieben wird. Der Tischförderer
21 wird in beiden Richtungen mit l6o Fuß pro Minute (ca. 48,8 m)
angetrieben. Auf jeden Fall sind die Geschwindigkeiten der Förderer in Vorschub- und Rückwickelrichtung entweder auf gleiche Geschwindigkeit
oder auf Geschwindigkeiten abgestimmt, die nachfolgend etwas )
schneller werden. Auf diese Weise wird eine Faltenbildung oder un- i
zulässige Verzerrung im Reifengewebestoff ausgeschlossen. )
- 9 -109840/0534
Der Stand 3o der Hochtischschrägschneidemaschine 7 ist mit der
ersten Einheit 1 durch einen horizontalen Rahmen 31 verbunden, der gleichzeitig dazu dient, den geneigten Förderer 6 zu stützen. Neben
jeder Einheit ist eine mit 33 und 34t gezeigte Stütze für die Einheiten
2 bzw, 3 vorgesehen. Diese Stützen zwischen den Einheiten stützen sich an Querrahmen 35 ab, die die Einheiten untereinander
verbinden. Jede Stütze ist mit einer Plattform versehen, die quer zur Reihenanordnung der Einheiten verläuft, wie bei 36, 37 und 38
gezeigt ist. Die Bedienungsperson kann sich folglich zwischen und neben diesen Einheiten aufhalten, was das Beladen und Entladen der M
Einheiten erleichtert. Wie ersichtlich, sind alle Einheiten der Zubringerreihenanlage baulich miteinander verbunden; die erste
Einheit 1 ist dariiberhinaus mit dem Hochtischschrägschneiöemasehinenstand
3o verbunden. Um eine Vorstellung von der Größe der vorliegenden Anlage zu geben, läßt sich sagen, daß der gemeinsame Förderer
5 für die Einheiten des dargestellten Ausführungsbeispieles mit seiner Mittellinie ungefähr lo" (ca, 25,2I m) vom Boden F entfernt
ist und der geneigte Förderer 6, der das Gewebe vom Förderer 5 aufnimmt, den Werkstoff in eine Höhe von 6 Fuß (ca, 1,8 m) anhebt, um
ihn auf der Oberseite der Hochtischschrägschneidemaschine 7 anzuordnen.
II. Die erste Zubringereinheit:
Die erste Zubringereinheit 1 ist in ihrer Form im wesentlichen mit
der Zwischeneinheit 2 und der letzten Einheit 3 gleich» Folglich werden im folgenden nur die Einzelheiten der Einheit 1 beschrieben,
und lediglich die Unterschiede der Einheiten 2 und 3 gegenüber der
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- Io -
Einheit 1 herausgestellt. Aus Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die
Einheit 1 zwei aufrechte, zueinander parallele Seitenplatten 4o und 41 besitzt, die jeweils nach außen gerichtete Kantenflansche
42 aufweisen. Die Kantenflansche sind mit den Platten Ίο und 41
einstückig gehalten. DarUberhinaus sind am oberen Ende der Platten
Flansche 43 und 44 vorgesehen, die an den horizontalen oberen Kanten der Seitenplatten angeschweißt sind und die Kantenflansche
42 überbrücken. Neben den verschiedenen vorgesehenen Rollenanord-
^ nungen sind die Seitenplatten an ihrem unteren Ende durch zwei kanalfb'rmige Stege 45 und 46 und seitlich durch eine U-förmig
gebogene Stütze 47 miteinander verbunden, deren Schenkel die ganze Kalanderwerkstoffrolle 4 umgreifen, wenn die Rolle in die Einheit
eingelegt ist. Die obere Kante der Seitenplatten 4o und 4i verläuft geneigt, wie bei 48 gezeigt ist.
Die oberen Flansche 43 und 44 der Seitenplatten 4o und 41 sind mit
Winkelpaaren 5o und 5i versehen, die an diesen oberen Flanschen,
wie bei 52 in Fig. 3 gezeigt, durch Muttern und Schrauben befestigt
W sind. Diese Winkel sind mit nach unten geneigten einander zugekehrten Führungsflächen 53 und 54 versehen. Seitlich nach innen geneigte
Flansche 55 und 56 dienen als vertikal verlaufende begrenzende
FUhrungsbahnen, Sie sollen das Anordnen eines Kalanderrollenmantels
57 auf noch zu nennende Stützen für seine Enden erleichtern. Wie in Fig, 3 ersichtlich ist, ist ein Ende des Kalanderrollenmantels mit einer V-förmigen Ringnut 58 versehen. Das andere
Ende ist mit einem gegenüber der Rolle im Durchmesser kleineren, geraden, kreisförmigen, zylindrischen Teil 59 versehen. Die Ringnut
58 ist mit zwei im Längsschnitt umgekehrten V-förmigen Kegelrollen
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- li -
- it -
6o in Eingriff und stutzt sieh auf diesen al). Die Kegelrollen 60
sind an einem Winkel Gl "befestigt, der wiederum an der Innenseite
der Seitenplatte ;io befestigt ist.
Der gerade, kreisförmige, zylindrische Teil 59 am gegenüberliegenden
Ende des Kalanderrollenmantels 57 stützt sich auf einer zylindrischen Rolle 62 und einer sternförmigen Bremse 63 ab. Beide Teile sind
auf einem Winkel Gh angeordnet,, der an der Innenseite der Platte ^o
befestigt ist. Die sternförmige Bremse 63 weist vier bogenförmige Flächen 75 auf, die an dem geraden, kreisförmigen, zylindrischen
Teil 59 des Kalanderrollenmantels 57 angreifen. Diese Bremse dient dazu, die Drehung der Kalanderrolle zu verzögern. Ist eine der
bogenförmigen Flächen abgenutzt, so kann die sternförmige Bremse einfach um 9o verdreht werden, um eine and re bogenförmige Fläche
an dem zylindrischen Teil zur Anlage au bringen. Diese Stützen an
der Oberseite der Maschine in Fig. 3 tragen den Kalanderrollenmnntel
57, auf den die Zwischenlage L gewickelt wird, wenn das Reifengewebe F von der Werkstoffrolle k abgewickelt wird. Die Werkstoffrolle
besteht aus 'übereinanderliegenden Windungen von Zwischenlage und Gewebe, die auf einem Kalanderrollensnantel 68 auf ge- ä
wickelt sind, dessen Form der des Mantels 57 entspricht. Der Werkstoffrollenmantel
68 stützt sich zwischen den Seitenplatten ko und
hl gleicherweise ab, wie der vorerwähnte Kalanderrollenmantel 57.
Auf der Innenseite jeder Seitenplatte sind seitlich in Abstand voneinander angeordnete Führungswinkel 69 vorgesehen, die dazu dienen,
den Werkstoffkalanderrollenmantel 68 in seine Lage auf dessen Stützrollen zu führen. Die an der Seitenplatte ko angebrachten
Rollen sind kegelig oder haben, wie bei 60 in Fig. 3 bereits gezeigt, ein im Längsschnitt gasehenes, umgekehrtes V-förmiges Profil
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BAD 07.!GiMAL
Ein Winkel 7o auf der Seitenplatte 41 ist mit einer zylindrischen
Rolle 71 und einer sternförmigen Bremse 72 versehen. Die Bremse
72 dient dem gleichen Zweck wie die vorerwähnte Bremse 63} diese
wirkt auf die gleiche Weise. Die Mäntel 68 und 57 sind folglich
zwischen den Seitenplatten ko und kl parallelachsig zueinander angeordnet
und sind drehbeweglich. Ihre Drehbewegung wird durch die Bremsen 72 und 63 begrenzt. Der Einfachheit halber werden die Mäntel
68 und 57 und der darauf gelagerte Werkstoff im folgenden als Werkstoff- bzw. Zwischenlagenrolle bezeichnet.
Die Drehbewegung der Zwischenlagen-und Werkstoffrollen erfolgt
durch einen Antriebsmotor 751 der an der Außenseite der Seitenplatte
^o der ersten Einheit 1 angebracht ist. Der Antriebsmotor 75
dient dazu, die Werkstoff- und Zwischenlagenrollen einer jeden Einheit in der Zubringerreihenanlage zu drehen. Die Ausgangswelle 76
des Motors 75 treibt durch einen geeigneten Ketten- oder Riemenantrieb 77 eine Geschwindigkeitsuntersetzung 78 an, die wiederum
ein Kettenrad 79 und eine horizontal verlaufende Transmissionswelle 80 antreibt. Die Transmissionswelle verläuft seitlich neben den
Einheiten i bis 3 zu ähnlichen Geschwindigkeitsuntersetzungen, die an der Außenseite der Seitenplatten der Einheiten 2 und 3 angebracht
sind und die Werkstoff- und Zwischenlagenrollen dieser Einheiten in der nachstehend beschriebenen Weise antreiben. Um eins
Kettenrad 79, das in einer zur Seitenplatte ^o parallelen Ebene
angeordnet ist, ist eine Antriebskette Sl gezogen. Diese Antriebskette
läuft ferner um ein Leerlaufkettenrad 82 und um ein benachbartes Antriebsrad 83 einer Kupplungs- und Bremsanordnung 8k für die Werkstoffrolle
und um ein Antriebsrad 85 einer Kupplungs- und Bremsanordnung 66 für die Zwischenlagenrolle am Kopfende der Einheit, Dio
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I *^
J ; ™
Werkstoff- und Zwischenlagenrollen der Einheiten 2 und 3 werden in
gleicher Weise von den zugehörigen, durch die Transmissionswelle 8o angetriebenen Geschwindigkeitsiintersetzungen angetrieben. Die
Kupplungs- und Brerasanordnungen 85 und 86 sind in ihrer Form einander
gleich. Daher wird im folgenden lediglich die Kupplungs- und Bremsanordnung 86 ausführlich beschrieben.
Es wird Bezug genommen auf Fig. 4 bis 7. Die Seitenplatte ^o des
Standes 1 ist mit einer Öffnung 88 versehen, in die eine Nabe 89" μ
festgeschweißt ist. Die ITabe umschließt eine Hülse 9o, die mit
ihrem Flansch 91 an einem Ende der Nabe 89 durch Schrauben 92 od.
dgl. befestigt ist. In der Hülse 9o ist über Lager 93 und 9^ eine
Hohlwelle 95 eingelegt. Die Hohlwelle 95 verläuft nach außen durch eine Nabe 97 einer äußeren Kupplungstrommel 98 hindurch. An der
Nabe 97 ist ein Kettenrad 85 durch Schrauben 99 befestigt. Die Nabe 97 ist über Lager loo, lol auf der Welle 95 angebracht. Die Welle
95 ragt durch die Nabe 97 hindurch und ist mittels Schrauben io2 auf
einer Nabe Io3 einer inneren Kupplungstrommel loh befestigt. Eine
aufblasbare ringförmige Lufttasche Io7 ist an der Außenseite der %
inneren Trommel lo'i befestigt und mit Reibelementen Io8 versehen.
Diese greifen, wenn die Lufttasche Io7 aufgeblasen ist, an der Innenseite Io9 der Trommel 98 an. Ist die Antriebsverbindung zwischen der inneren und äußeren Trommel hergestellt, dann wird der
Antrieb von der um das Kettenrad 85 gezogenen Kette 81 auf die Welle 95 übertragen. Zwei Luftleitungen sind bei lio und iii mit
einem AnschlußstUok 112 verbunden, das seinerseits mit einer Gelenkverbindung 113 verbunden ist. Die Gelenkverbindung ist ihrerseits fcei 114 in die Nabe Io3 der Kupplungsanordnung eingeschraubt.
Eine Luftansohlußleitung 115 ist mittels einer Verschraubung Il6
109840/0534 - JA -
- Ik -
mit einem Krümmer 117 verbunden, der an die Gelenkverbindung 113 angeschlossen ist. Mit ihrem anderen Ende ist die Luftnnschlußleitung
115 mittels einer Verschraubung 118 an einem Krümmer 119 angeschlossen f der in eine Gewindeöffnung 12o in der inneren
Kupplungstrommel iok verschraubt ist.
Auf diese Weise wird der Tasche Io7 jeder Kupplungs- und Bremsanordnung
84 und 86 Luft zugeführt, um die Tasche wahlweise unter
^ Druck zu bringen und damit die Antriebsverbindung zwischen dem
Kettenrad 85 und der Welle 95 herzustellen bzw, im umgekehrten Fall wieder zu lösen. Durch entsprechende Handhabung der Drucke in den
Taschen der Kupplungen 84 bzw. 86 für die Werkstoff- bzw, Zwischenlagenrolle
können diese Rollen, wie gezeigt werden soll, in verschiedenen Richtungen gedreht werden. Der Motor 75 dreht sich immer
in der gleichen Richtung und treibt die Kette, wie durch den Pfeil A in Fig. 1 gezeigt ist, in der nämlichen Richtung an, wobei die
Kettenräder 83 und 85 in zueinander entgegengesetzten Richtungen gedreht werden. Um die gewünschte Drehung der Zwischenlagen- und
ψ der Werkstoffrollen zu erzielen, wird auf die Taschen Io7 in den Kupp-
X X
lungen ausgeübte Druck verändert.
Wird der Werkstoff der Sohrägschneidemasohine 7 zugeführt, so besteht
beispielsweise folgender Zustandt Auf die Tasche Io7 der
Kupplung 86 der Zwischenlagenrolle wird hoher Druck ausgeübt, wodurch
diese Rolle in der gleichen Richtung angetrieben wird, in der sie durch die Kette 81 gedreht wird. Dabei wird niedriger Druck
auf die Tasohe Io7 der Kupplung 8k der Werkstoffrolle ausgeübt, die
dann ale Bremse wirkt, wobei sioh die Welle in einer zum Mantel
entgegengesetzten Richtung dreht, 109840/Π53Α
- 15 -
Soll der Werkstoff zurüekgewickelt werden, so besteht In diesem
Falle folgender Zustand: Auf die Taschen Io7 der Kupplung 84 der
Werkstoffrolle wird hoher Druck ausgeübt, wodurch sich die Welle
in gleicher Richtung wie der Mantel dreht. Dabei wird niedriger Druck auf die Taschen Io7 der Kupplung 86 der Zwischenlagenrolle
ausgeübt, die dann als Bremse wirkt.
Luft gelangt auch von einem der Einlasse Ho oder IiI durch die
Gelenkverbindung 113 in das Innere 121 der Hohlwelle 95. Wenn das Innere der Welle 95 einem bestimmten Druck ausgesetzt ist, wird
ein Spannglied 122 axial aus der Welle geschoben und kommt mit %
einer Nabe 123 des Kalanderrollenmantels 57 in Eingriff, der in der in Fig. 2 und 3 gezeigten Weise drehbar gelagert ist. Die Nabe
123, die auch die eingangs erwähnte V-förmige Nut 58 besitzt, weist
einen von Stegen 125 gestützten inneren Teil 124 auf. Dieser Teil ist mit einer rechteckigen Öffnung 126 ausgebildet, die einen
äußeren T-Schlitz oder eine Keilnut 127 aufweist (siehe Fig. 5)·
■ ie in Fig. 7 ersichtlich ist, sind die vertikalen Kanten des Spanngliedes
122, wie bei 12S gezeigt, abgeschrägt, um eine einfache AnInge zwischen dem T-förr.iigen Spannglied 122 und dam Schlitz
zu erhalten.
Dip axinle Bewegung des Spanngliedes 122 in die in Fig. k gestrichelt
gezeigte Stellung 129 wird durch den Druck in der Kammer
121 erzielt, der einen Kolben I30 entgegen dem Druck einer Feder
bewegt. Die Fedei- 13I ist zwischen einem scheibenförmigen Federmitnehmer
132, der von einer Mutter 153 auf dem Ende einer Stange 13Ί
gehalten wird, und einem durchbrochenen Mitnehmer 135 angeordnet, flor durch einen Sperring od.dgl. an der Innenseite der Welle 95
- 16 1098A0/0534
gehalten ist. Eine Anschlaghtilse 136 greift an dem Mitnehmer 132
an und begrenzt die axiale Ausdehnung des Spannelementes 122. Das andere Ende der Stange 134 ist mittels einer Mutter 137 am Spannglied
122 befestigt. Wird der Druok aus der Kammer 121 abgelassen,
so »ieht die Feder 131 das Spannglied 122 aus dem Schlitz 127 zurück,
wodurch die Antriebsverbindung gelöst wird.
Der Motor 75 ist vorzugsweise als Regelmotor ausgebildet, so daß _ jede Zwischenlagenrolle oder Antriebsrolle einer jeden Einheit in
Antriebsverbindung gebracht und mit der gewünschten Geschwindigkeit bewegt werden kann.
In Fig. 2 und 3 ist ersichtlich, daß die Zwischenlage von der Werkstoffrolle
4 um eine Rolle 14o gelegt ist. Die Rolle 14o weist einen Mantel 141 auf, der auf Naben 142 und 143 angebracht ist. Die
Naben sind auf einer Welle 144 gelagert, die zwischen den Seitenplatten 4o und 41 verläuft. Von der Rolle 14o läuft die Zwischenlage L dann unmittelbar auf den Mantel 57 und wird auf diesen ge-
h wickelt, wenn das Gewebe und die Zwischenlage von der Werkstoffrolle
4 abgewickelt werden. Das Gewebe F ist um eine Abrollwalze 146 gezogen, die an freien Enden von Winkelhebeln 147 angeordnet ist. Die
Winkelhebel 147 sind an Stummelwellen 148 schwenkbar gelagert, die von jeder Seitenplatte 4o und 41 nach innen abstehen. Die anderen
Arme der Winkelhebel 147 sind kürzer und bei 149 an Stangen 15o von
Eolbenzylinderanordnungen 151 schwenkbar gelagert. Die geschlossenen Enden der Zylinderanordnung i5i sind auf Winkeln 152 angeordnet,
die an der Innenseite der Platten 4o und 41 befestigt sind. Durch
Ausdehnung und Zurückziehen der Kolben-Zylinderanordnungen 151 wird die Abrollwalze 146 in die bzw. aus den bei 153 und 154 gezeigten
109840/0534 - 17 -
gestrichelten Stellungen bewegt.
Von der Abrollwalze 1^6 läuft das Gewebe F dann um die bereits
oben erwähnte Rolle 14o, wo es wieder mit der Zwischenlage L in
Berührung kommt und dann um eine Rolle 156. Die Rolle 156 weist
einen Mantel 157 auf. Dieser Mantel ist auf Naben 158 und 159 angebracht,
die auf einer Welle i6o gelagert sind. Die Welle l6o ist in Naben l6l bzw, 162 in Armen 163 bzw. ±6k angebracht, die mittels
Buchsen I65 schwenkbar auf Stiften I66 gelagert sind. Die Stifte
166 stehen nach innen von den Seitenplatten ho und hi ab. Der eine
Arm 164 ist zur Bildung eines Griffes 167 verlängert, wodurch die Rolle 156 nach oben in eine bei 168 in Fig. 2 gestrichelt gezeigte
Aufziehstellung geschwenkt werden kann.
Eine sich drehende Kickstange 17o von rechteckigem Querschnitt ist
in den Armen I63 und 164 gelagert und wird von der Rolle 156 durch
Kettenräder 171 und 172, die auf der Nabe 158 bzw. der Kickstange
angeordnet sind, und eine verhältnismäßig kurze darum gezogene Antriebskette 173 angetrieben. Die rotierende Kickstange dient dazu,
den klebrigen Gewebestoff F nach außen, also in Fig. 2 nach ä
rechts, zu stoßen, um zu verhindern, daß das Gewebe dort, wo es um
die Rolle 14o läuft, an sich selbst klebt. Die Kickstange dient ferner dazu, das von der Außenseite der Rolle 156 fallende Gewebe
F perio-disch nach außen zu stoßen, um zu verhindern, daß dieses zwischen die Rollen I4o und 156 gezogen wird.
An freien Enden von Armen 176 und 177 ist eine Leerlaufrolle 175
angeordnet, die auf der Welle Ikk der Rolle 14o schwenkbar gelagert
sind. Ein Hebeschraubenanschlag 178 (siehe Fig. 2) ist vorgesehen,
109840/0534 - ie -
der die Bewegung der Rolle 175 entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig,
begrenzt. Die Arme 176 und 177 sind auf der Welle 144 mittels Nnben
179 und 18o angebracht, mit welchen Kurvenscheiben 181 verschweißt
oder auf andere Weise daran befestigt sind, die gegen die Arme I63
und I64 drlioken. Hierdurch wird die Rolle I56 um die Achse der
Stifte 166 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, wenn sich die Arme 176 und 177 im Uhrzeigersinn bewwegen, wie in Fig. 2 ersichtlich
ist. Die Kurvenscheiben 181 bewirken eine leichte Trennung der Rollen 14o und 156 je nach der Stellung der Rolle 175. Dadurch
^ wird der Druck der Rolle 156 auf die Rolle 14o gelöst und laßt die
Zwischenlage gegenüber dem Werkstoff gleiten, wodurch ein Zwischenlagendurchhang
zwischen der Rolle 14o und der Werkstoffrolle 4 aufgenommen wird.
Von der Rolle 156 fällt das Gewebe F über die rotierende Kickstange
170 und nach unten zwischen die Teile 184 und 185 einer photoelektrischen
Steuereinheit 186, Diese Teile 184 und 185 sind auf
Winkeln angeordnet, die von der Seitenplatte 41 abstehen und fassen |l zwischen sich die Kante des Gewebes F. Durch die photoelektrische
Steuereinheit 186 wird abgeführt, ob das Gewebe F da ist oder fehlt. Das Gewebe F läuft daraufhin um eine Rolle 188, die auf einer
Welle 189 angeordnet ist, welche zwischen den Seitenplatten 4o und 41 verläuft, und dann um eine horizontal bewegliche Tänzerwalze
190 einer Gewebegehängesteuerung und schließlich um eine Rolle 191,
die auf einer Welle 192 angeordnet ist. Das Gewebe F fällt daraufhin auf den Förderer 5, der horizontal durch den unteren Teil der
Einheit 1 verläuft. Eine photoelektrische Steuerzelle 193f die
zwischen sich die Kante des Förderers 5 faßt, dient dazu, das Vor-
109840/0534 - 19 -
hnndensein des Gewebes P auf dem Förderer abzufiihlen, der, wie vorstehend erwähnt wurde, aus einer Vielzahl in seitlichem Abstand
zueinander angeordneten Riemen besteht.
Eine Werkstoffrolle 68 mit abwechselnden Lagen von Gewebe und Zwischenlage
wird auf dem Stand 1 angeordnet. Die Rolle wird unter Führung durch die Führungswinkel 69 gesenkt und stützt sich auf en
kegeligen, umgekehrten V-förmigen Rollen einerseits, die von der Seitenplatte ho nach innen ragen, und der Bremse 72 und Rolle 71
auf dem Winkel 7o andererseits, der an der Platte kl befestigt ist. Ein leerer Kalandermantel 57 wird, wie in Fig. 3 gezeigt ist, ebenfalls
in seine Lage gebracht. Die auf der benachbarten Plattform stehende Bedienungsperson setzt die Einheit 1 in Bewegung, nachdem
die Kupplungselemente mit den jeweiligen Rollenmänteln 68 und 57 in Eingriff gebracht sind, um das Aufziehen des Gewebes und der
Zwischenlage von Hand zu erleichtern. Die Rolle I56 wird in die
Stellung I68 angehoben und die Zwischenlagenbahn von der Werkstoffrolle
h nbgezogen, um die Rolle 14o gelegt und an dem Mantel 57
befestigt. Die Rolle 146 wird in die Stellung 153 bewegt und die Gewebebahn um diese und um die Rolle i**o gelegt. Die Rolle 156
wird dann in ihre in Fig. 2 gezeigte, ausgezogene Stellung zurückgeführt und das Gewebe dann darüber gelegt, so daß es herabhängt
und mit der Kickstange 17o in Berührung kommt. Die Kolben-Zylinderanordnung
151 wird unter Druck gesetzt und drückt die Abrollwalze
1^6 gegen den äußeren Umfang der Werkstoffrolle 4. Die Bedienungsperson
überprüft daraufhin, ob das Gewebe auch in einem faltenfreien, unverzerrten Zustand von der Rolle k kommt. Nachdem das
Gewebe auf diese Weise schließlich von der Rolle 156 herabhängt, ist
die Einheit 1 für den automatischen Arbeitsvorgang bereit,
-2o-
109840/0534
III. Das Gewebegehänge
In Fig. 2, 8, 9 und io ist das Gewebegehänge für die erste Einheit
1 ausführlich dargestellt. Die bereits erwähnte Tänzerwelle 19o bewegt sich von ihrer in Fig. 2 gezeigten Stellung in die bei 195
gezeigte gestrichelte Stellung, in welcher sie sich rechts von den Rollen 188 und 191 befindet. Hierdurch kann das Gewebe F unmittelbar
von der Rolle 156 über die Kickstange 17o auf den Förderer 5
fallen. Die Bewegung der Tänzerwalze 19o von der ausgezogen dargestellten
Lage in die gestrichelte Stellung 195 beträgt bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ungefähr ;io" (ca. lol,56 cm). Diese
Bewegung wird mittels einer Kolben-Zylinderanordnung 196 erzielt,
welche eine 2 l/2" Bohrung und einen Ilub von lo" (ca. 25 cm) besitzt.
Diese Kolben-Zylinderanordnung ist auf einem Winkel 197 angeordnet, der an dem Vorderflansch k2 der Seitenplatte ko befestigt
ist. Eine Stange 198 dieser Kolben-Zylinderanordnung ist mit einer langgestreckten Zahnstange 199 verbunden, die mit einem
Ritzel 2oo in Antriebsverbindung steht. Das Ritzel 2oo ist mit der zur Tänzerwelle 19o zugehörigen Welle 2ol verkeilt.
Wie in Fig. Io ersichtlich, sind auf den gegenüberliegenden Enden
der Welle 2ol Flanschräder 2o2 Und 2o3 gelagert, die auf Schienen 2o4 und 2o5 rollen. Die Schienen 2oh und 2o5 an der Innenseite der
Seitenplatten ko bzw. kl sind durch geeignete Abstandsstticke und Befestigungsmitteln
befestigt, die bei 2o6 durch diese Platten verlaufen. Innen neben den Bädern 2o2 und 2o3 sind Ritzel 2o7 und 2o8
-mit der Welle 2ol verkeilt. Dieser Ritzel sind in Eingriff mit ortsfesten Zahnstangen 2o9 bzw. 21o, die sich an Winkelträgern 211 und
212 abstützen. Die Winkelträger 211} 212 sind an der Innenseite
109840/0534 -21-
der Seitenplatten 4o und 41 durch geeignete Abstandsstücke und Befestigungsmittel
213 befestigt. An der Zahnstange 2o9 ist eine seitlich versetzte Führung 214 angebracht, welche die Rückseite
der Zahnstange 199 begrenzt und führt, wenn sie durch die Kolben-Zylinderanordnung
196 hin- und herbewegt wird. Die Zahnstange 2o9 und 2I0 sind sich gleich, sie haben gleiche Länge, sind seitlich
zueinander ausgerichtet und zueinander parallel.
Innen neben dem Ritzel 2oo und dem Ritzel 2o8 sind auf der Welle 2ol Joche 216 und 217 gelagert, an welchen Verbindungsstangen 218
und 219 mittels geeigneter Bügel 22o und 221 befestigt sind. Die
Verbindungsstangen 218 und 219 sind mit Jochen 222 und 223 der nächsten, benachbarten Zubringereinheit verbunden, wie ausführlich
in Fig. 11 dargestellt ist. Das Joch 217 ist doppelseitig ausgebildet,
wodurch Bügel, wie 221 an beiden Enden befestigt werden können» Das Joch 216 ermöglicht jedoch nur an einem Ende die Befestigung
eines Dügels und weist zusätzlich einen oberen Vorsprung 224 auf, durch welchen ein Zapfen 225 geführt ist. Der Zapfen trägt
eine Rolle 226, die die Zahnstange niederdrückt. Das Joch 217 jedoch,
welches doppelseitig ausgebildet ist, ist in seiner Gestaltung den Jochen 222 und 223 der nächsten, benachbarten Einheit oder
jeder beliebigen Zwischeneinheit gleich. Die Tänzerrollen aller Zubringereinheiten der Anlage sind somit mittels der dargestellten
Joche und Verbindungsstangen gemeinsam, im Takt beweglich, Die Tänzerrollenbewegung für die gesamte Anlage wird durch die Kolben-Zylinderanordnung
196 erzielt.
Das mit der hin- und hergehenden Zahnstange 199 in Eingriff stehende
Ritzel 2oo kann beispielsweise ein Zahnrad mit 3o Zähnen und
109840/05.U
Teilung io (io P) sein, welches einen Teilkreisdurchiaesser von
3,oo (P.D.) und einen Steigungswinkel von lh i/2° (P.A.) aufweist. Die Ritzel 2o8 und 2o7 sind etwas größere Zahnräder mit ko Zähnen
und einem Teilkreisdurchmesser von 4,000, haben aber die gleiche
Teilung und den gleichen Steigungswinkel wie das Ritzel 2oo. Wird die Stange 198 der Kolben-Zylinderanordnung und mit ihr die Zahnstange
199 gestreckt, so wird, wie ersichtlich, die Tänzerrollenanordnung
nach rechts in Fig. 8 und 9 gedrückt; denn die Welle 2ot kann sich in horizontaler Richtung mittels der Planschräder 2o2 und 2o3
™ frei bewegen, die die rfelle auf den Schienen 2o4 und 2o5 abstützen.
Durch die Bewegung der Welle 2ol nach rechts werden die etwas größe*»
Ritzel 2o7 und 2o8 von den festen Zahnstangen 2o9 und 21o gedreht. Dadurch wird wiederum das Ritzel 2oo in der gleichen Richtung gedreht
und bewegt sich auf der hin- und hergehenden Zahnstango 199 und wird dadurch entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 9 oder in einer
Richtung gedreht, die der normalerweise bei feststehender i/elle
2ol sich ergebenden Richtung entgegengesetzt ist. Durch entfjprechende
u'ahl der Übersetzungsverhältnisse zwischen den Ritzeln 2oo, 2o7
^ und 2o8 kann der Hub der Kolben-Zylinderanordnung in der Bewegung
der Tänzerwalze 190 vervielfacht werden. Die Zahnstangen 2o9 und
"io, die mit der Welle 2ol über die mit ihr verkeilten Ritzel 2o?
und 2o8 in Eingriff stehen, dienen gleichfalls als eine Ausrichteinrichtung, denn sie halten die Welle 2oi senkrecht zu den Seitenplatten
ko und kl und parallel zu den anderen Rollen in der Zubringereinheit.
Durch Zurückziehen der Kolben-Zylinderanordnung wird die Tänzerrolle 19o natürlich nach links in Fig. 8 und 9 bewegt.
Wie aus den Zeichnungen weiter zu ersehen ist, weist die Tänzerrolle 19o einen Mantel 23o auf, der auf Naben 231 und 232
oht ist (vor'r,l. Fig. Io), Die Niiben sind auf der ϊΓοΙΙο i'ol
1098Λ0/053Λ 1MA,- -3 -
6AD OSSWAl
gelagert, so daß die Drehung der Welle 2oi die Drehung des Mantels
230 nicht beeinflußt, um welche, bei Betrieb einer bestimmten Einheit, das Reifengewebe gezogen ist.
Aus Fig. 1 und 11 ist ersichtlich, daß die Tänzerrolle 235 der
Einheit 2 oder irgendeiner weiteren Zwischeneinheit der Tänzerv ze
190 der ersten Einheit ähnlich ist. Diese Walze weist einen Mantel
236 auf, der auf Naben 237 und 238 angeordnet ist. Die Naben sind auf einer Welle 239 gelagert, deren Enden ihrerseits in Flanschrädern
24o und 241 gelagert sind. Die Flanschräder 24o, 241 rollen μ
auf Schienen 242 und 243» die mittels geeigneter Halter durch Abstandsstüclce
an den Innenseiten der Seitenplatten 244 bzw. 245
der Einheit 2 befestigt sind. Doppelseitige Joche 222 und 223, die auf der Welle 239 gelagert und mittels der oben genannten Verbindungsstangen
218 und 219 mit der ersten bzw, vorhergehenden Einheit und gleichfalls durch ähnliche Verbindungsstangen 246 mit der
letzten bzw. nachfolgenden Einheit 3 verbunden sind, bewirken, daß sich die Tänzerrolle 235 horizontal, im Takt mit der vorgenannten
Tänzerrolle 19o vor- und zurückbewegt. Ritzel247 und 248, die innen neben den Rädern 24o und 24i mit der Welle 239 verkeilt f
sind, stehen mit feststehenden Zahnstangen 249 und 25o in Eingriff,
die an Winkelträgern 25i und 252 befestigt sind. Diese Winkelträger
sind ihrerseits mittels geeigneter Halter durch AbstandsstUcke an den Seitenplatten 244 bzw. 245 der Einheit 2 befestigt. Diese Zahnstangen
halten die Walzenanordnung 235 parallel zu der Werkstoff- ηηά Zwischenlagenrollen 254 und 255 dieser Einheit, wie auch zu den
anderen Leerlauf- und Aufziehrollen dieser Einheit, Die Tänzerrollenanordnung 256 der letzten Einheit 3 ist ähnlich aufgebaut
und wird gleichfalls zu den Werkstoff- und Zwischenlagenrollen
109840/0534
- 2h -
- 2h -
257 und 258 dieser Einheit parallel gehalten.
Die Einheiten 2 und 3 in Fig. 1 sind schematisch mit unterschiedlichen
Mengen von Reifengewebe auf den jeweiligen Werkstoffrollen 25^ und 257 und natürlich dementsprechend verschiedenen Mengen von
Zwischenlage auf den Zwischenlagenrollen 255 und 258 dargestellt. Es sei bemerkt, daß die Gewebeabziehrollen 260 und 261 der Einheiten
2 bzw. 3 durch die Kolben-Zylinderanorndungen 262 und 263 mit dem äußeren Umfang der Werkstoffrolle in Berührung gehalten
werden; ansonsten sind aber die Wege der Zwischenlage und des Gewebes
im wesentlichen gleich. Beispielsweise hat die mit 257 be-· zeichnete, im vorliegenden Fall im wesentlichen volle Werkstoffrolle der Einheit 3 einen Durchmesser von ungefähr 3 Fuß (ca. o,9 r.i)
und die mit 255 bezeichnete, im vorliegenden Fall im wesentlichen volle Zwischenlagenrolle einen Durchmesser von ungefähr 2 Fuß
(ca. 0,6 m). Der leere Mantel besitzt jedoch einen Durchmesser von
ungefähr lo" (ca. 25 cm). Wie ersichtlich, werden die Wege der
Zwischenlage und des Gewebes in gewissem Maße von der Menge an Gewebe und Zwischenlage auf der Werkstoffrolle bzw. der Zwischenlage
auf der Zwischenlagenrolle bestimmt.
IV. Die auf die Stellung der Tänzerrolle ansprechenden Steuerungen
Es versteht sich, daß der Vorschub des Gewebestoffes zu der Schräg—
schneidemaschine 7 notwendigerweise periodisch erfolgen muß, weil das Gewebe während des eigentlichen Schrägschneidens angehalten
werden muß. Obwohl diese Schnitte sehr schnell ausgeführt werden, und zwar 18 bis 2o Schnitte pro Minute, muß trotzdem das Gewebe
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angehalten werden. Daher müssen sich der Schrägschneidemasohinenförderer
21 wie auch der geneigte Förderer 6 und der Förderer 5 der Zubringeranlage während des eigentlichen Schrägschneidevorganges
periodisch bewegen. Wenn auch die Zwischenlagen- und Werkstoffrollen so periodisch bewegt würden, wäre es erforderlich, den
Antriebsmotor 75 genau anzuhalten und wieder in Gang zu bringen. Hierzu wäre ein enormer Energieaufwand notwendig. Um diesen Nachteil
zu beseitigen, sind in jeder Einheit die Tänzerrollen vorgesehen. Sie ermöglichen einen ständigen Lauf des Motors 75 mit der
entsprechenden Geschwindigkeit, so daß das Gewebe von der gewählten Einheit der Schrägschneidemaschine mit der gesteuerten Geschwindig- %
keit und ohne Verzerrung oder Faltenbildung zugeführt wird.
Im folgenden wird neben Fig. 1 auch auf Fig. 12 bis Ik Bezug genommen.
Die Geschwindigkeit des Motors 75 wird von einem Drehwiderstand 27o gesteuert, der in einem Gehäuse 271 angeordnet ist.
Das Gehäuse weist einen abnehmbaren Deckel 272 auf und ist mittels einer geeigneten Befestigung 274 an einer Befestigungsplatte 273
angebracht. Die Befestigungsplatte 273 ist an dem hinteren Kantenflansch k2 der Seitenplatte Ίο der ersten Einheit 1 befestigt. Die
Befestigungsplatte 273 ist mit einem Flansch 275 versehen, der durch ein Abstandsstück 276 mittels einer Verschraubung 277 od.dgl.
gegen den Flansch h2 gehalten wird. Ein U-förmiger Träger 278 ist
mit der Innenseite der Befestigungsplatte 273 verschweißt oder auf andere Weise daran befestigt. Der Mittelsteg des U-förmigen Trägers
ist mit einer Öffnung 279 versehen, durch welche eine Welle 28o verläuft, die in Achsschenkellagerungen 281 und 282 gehalten ist, die,
wie in Fig. 13 dargestellt, an dem Träger 27S befestigt ist. Abstandsringe
283 und 28^i sind unmittelbar neben den Achslagern 281
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bzw. 282 vorgesehen. Am äußeren Ende der Welle 28o ist durch einen
geeigneten Keil 285 ein Ritzel 286 befestigt, das mit der Zahnstange
199 in Eingriff steht, die hin- und herbeweglich von der Kolben-Zylinderanordnung 196 angetrieben wird. Die Stellung diese»
Ritzels gegenüber der Zahnstange ist in Fig. 9 gezeigt.
Das innere Ende der Welle 28o ist durch eine bewegliche Kupplung
288 mit einer Welle 289 eines Drehkontaktes eines Drehwiderstandes
verbunden. Diese Welle verläuft durch eine dafür vorgesehene Öffnung
29o in der Befestigungsplatte 273· Neben dem Ritzel 266 sind durch geeignete Befestigungsmittel 292 zwei Kurvenscheiben 29" und
29A angebracht. Rollen 295 und 296, die auf Stößel 297 und 298 von
Mikrogrenzschaltern 299 und 3oo angeordnet sind, greifen an den Kurvenscheiben an. Diese Schalter sind auf einer Platte 3ol angeordnet,
die eine abwärts gerichtete Verlängerung des mittleren Steges des U-förmig gebogenen Trägers 278 darstellt. Die Steuereinheit,
die aus dem Drehwiderstand 27o und den Grenzschaltern 299
und 3oo besteht, ist allgemein als Steuerinheit 3o2 bezeichnet.
Die Anordnung dieser Steuereinheit 3o2 ist in Fig. 1 neben der Einheit 1 dargestellt. Die Steuereinheit 3o2 fühlt natürlich die
Lage aller Tänzerrollen in den verschiedenen Einheiten der Zubringeranlage,
da diese alle im gleichen Takt zueinander arbeiten. Der Drehwiderstand 27o, der Grenzschalter 299 und der Grenzschalter
3oo, die zusammen die Steuereinheit 3o2 bilden, arbeiten noch Maß- \ gäbe der Stellung der Tänzerrolle. Der Drehwiderstand 27o wird verwendet,
um die Geschwindigkeit des Motors 75 zu steuern. Der Grenzschalter 3oo wird verwendet, um anzuzeigen, wenn das Gewebegehänge
bei der Tänzerrolle leer ist, wodurch das Schneiden und Vorrücken der Sohrägschneidemaschine verriegelt wird. Der Grenzschalter 299
1098Λΰ/053Λ
wird verwendet, um anzuzeigen, wenn das Gewebegehänge voll ist, um die luftbetätigten Kupplungs- und Bremsanordnungen außer Eingriff
zu bringen, wie ausfuhrlich in Fig. k gezeigt ist.
V. Arbeitsweise
In Fig. 1 und 2 wird jede der Einheiten 1 bis 3 mit Reifengewebestoffrollen
verschiedener Art und Größe beladen, die vom Kalander kommen und Schichten von Zwischenlage zwischen den Gewebeschichten
aufweisen. Geeignete Hängekra'ne od.dgl. werden hierzu verwendet. Λ
Die Führungswinkel 69 erleichtern das Herabsenken der den Werkstoff
enthaltenden Kalanderwalzenniüntel und stützen dieee jweils auf die
vier Stiitzelemente, Diese bestehen aus zwei kegeligen Rollen 60 auf
der einen Seite des Standes einer Einheit und der zylindrischen Rolle 71 und dem Bremselement 72 auf der gegenüberliegenden Seite
des Standes dieser Einheit. Eine leere Zwischenlagenrolle oder ein Mantel 57 wird auf ähnliche Weise unter Zuhilfenahme der Führungswinkelpaare
50 und 51 an der Oberseite der Stände angeordnet. Die
Zwischenlagenrolle stützt sich an ihrem einen Ende auf den kegeligen Rollen 60 ab, die in ihre Nut 58 eingreifen, und ferner auf der ™
zylindrischen Rolle 62 und der Bremseinheit 63 ab, die an der zylindrischen Fläche 59 am anderen Ende der Zwischenlagenrolle auf der
gegenüberliegenden Seite des Standes angreifen.
Obwohl die Zubringerreihenanlage normalerweise von der Bedienungsperson
vor der Schrägschneidemaschine 7 oder links von dieser Schrägsehneidemaschine in Fig. i gesteuert wird, können Handsicherungen
gegen Übersteuern für jeden Stand vorgesehen sein. Die Be-
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- 2* -
dienungsperson kann nun die Kupplungs- und Bremseinheiten 84 und 86 in Eingriff bringen, wodurch die Spannglieder oder Keile 122 in
die Keilnuten oder Schlitze 127 an den Stirnseiten der so angeordneten
Werkstoff- und Zwischenlagenrollen angreifen. Durch Bewegen der Kupplungs- und Bremsanordnungen kann die auf der benachbarten
Schienenplattform stehende Bedienungsperson nun das Gewebe und die Zwischenlage von Hand aufziehen, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
Durch die Ausdehnung der Kolben-Zylinderanordnung 151 wird die Abziehrolle
146 in die bei 153 gezeigte Stellung zurückgezogen. P Gleichfalls wird der Griff I67 angehoben, wodurch die Rolle 156
in die bei 1.68 in Fig. 2 gezeigte Stellung bewegt wird. Die Zwischenlage L wird dann um die Rolle 14o gezogen und an dem Mantel
57 befestigt. Das Gewebe F wird zunächst um die Abziehrolle 146
gelegt, dann über die der Rolle 14o bereits aufliegende Zwischenlage
L gelegt und in dazu entgegengesetzter Richtung über die Rolle 156 gelegt. Das Gewebe F hängt über die drehbare Kickstange 17o herab,
wenn die Rolle 156 in der in Fig. 2 gezeigten ausgezogenen
Stellung angeordnet ist. Daraufhin wird die Kolben-ZyIinderanordnung
151 zurückgezogen und die Rolle 146 mit dem äußeren Umfang der
Werkstoffrolle 4 zur Anlage gebracht. Die Bedienungsperson sorgt dafür, daß das Gewebe und die Zwischenlage ordnungsgemäß von der
Werkstoffrolle abgewickelt werden, wobei die Zwischenlage auf den Mantel 57 gewickelt wird. Die Einheit ist kann betriebsbereit. Das
Gewebe F hängt im allgemeinen bis kurz vor die photoelektrische Steuerzelle 186 herab, die verwendet wird, um einen noch näher zu
erläuternden Rückwiokelvorgang des Gewebes anzuhalten. Die Tänzerwalze
190 befindet sich zu Anfang in der mit 195 bezeichneten
Stellung von Fig. 2, so daß das Gewebe F von der Kickstange 17o
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durch die Teile der Photozelle 186 zwischen die Rolle 19o auf
der rechten Seite des Gewebes nach Fig. 2 und die Bollen 188 und 191 auf seiner linken Seite unmittelbar auf den Förderer 5 fällt.
Die anderen Einheiten der Anlage werden auf ähnliche Weise beladen.
Wenn die Bedienungsperson ein bestimmtes Gewebe verarbeiten will,
wählt sie die Einheit, welche dieses Gewebe enthält, beispielsweise Einheit 1, Die Kupplungs- und Bremseinheiten 8k und 86 werden betätigt, so daß der sich mit einer vorbestimmten niedrigen Geschwindigkeit drehende Motor 75 die Zwischenlagenrolle antreibt. ^
Hierdurch gelangt das Gewebe F zwischen die Teile 184 und 185 der
Photozelle 186 und kommt links von der Tänzerrolle 19o in deren Stellung 195 auf dem Förderer 5 zu liegen.
Wenn der Werkstoff der Schrägschneidemaschine zugeführt wird, hat
die Bedienungsperson hohen Druck auf die Tasche Io7 der Kupplung 26 für die Zwischenlagenrolle ausgeübt. Die Rolle wird in der
gleichen Richtung angetrieben, wie sie tlurcli die Kette 81 gedreht
wird. Dadurch werden natürlich die Zwischenlage und der Werkstoff von der Werkstoffrolle gezogen. Außerdem wird niedriger Druck in
der Tasche Io7 der Kupplung 8h der Werkstoffrolle ausgeübt. Diese
wirkt nun als eine Bremse, wobei sich die Welle in einer zur Richtung des Mantels der Rolle entgegengesetzten Richtung dreht.
Der Förderer 5 nimmt nun das Gewebe auf und bewegt es nach links
durch die Photozelleneinheit 195> welche nun sowohl den Förderer
5 als auch den Motor 75 beschleunigt. Der Motor 75 liefert natür
lich auch einen Antrieb zu den anderen Einheiten in der Anordnung
109840/0534 - 3 ο -
- 3o -
durch die Transmissionswelle 80, aber die verschiedenen Kupplungs-
und Bremsanordnungen auf den Werkstoff- und Zwischenlagenrollen dieser Einheiten sind außer Eingriff. Das Gewebe P wird nun auf
dem Förderer 5 transportiert und fällt auf den geneigten Förderer"
6, um zu dem Förderer 2i der Hochtischschrägschneidemaschine 7
aufwä'rtsgetragen zu werden. Das Gewebe läuft dann durch eine Photozelle
31o, die auf der Schrägschneidemasohine angeordnet ist. Diese
Photozelle zeigt das Vorhandensein des Bewebes auf der Schrägschneidemaschine
und leitet nun den Arbeitsvorgang des Zylinders 196 ein. Die Rollen I9o werden in Bewegung gesetzt und bilden das
Gewebegehänge, Der Schalter 3oo, der ein leeres Gewebegehänge anzeigt, wird dazu verwendet, das Schneiden und Vorriioken der
Schrägschneidemaschine zu verriegeln. Venn die Förderer, 5, 6 und
21 anhalten, damit das Schrägschneiden stattfinden kann, wird die Kolben—Zylinderanordnung 196 zurückgezogen, wodurch die Tänzerrolle
auf ihrer Stellung 195 zwischen die Rollen 183 und 191 bewegt wird.
Während des fortgesetzten Schneidvorganges bewegt sich die Tanzerwalze
19o allgemein zwischen den beiden bei 311 und 312 in Fig. 2
gezeigten gestrichelten Stellungen. In der Rollenstellung 311 liegt infolge der zugehörigen Stellung des Drehwiderstandes 27o die langsamste Geschwindigkeit des Motors 75 vor; das Gewebegehänge ist
nämlich im wesentlichen voll. In der Stellung der Tänzerwalze bei 312 ist das Gehänge im wesentlichen leer; in dieser Stellung wird
die schnellste Geschwindigkeit des Motors 75 erzielt. Wenn sich Gehänge und Tänzerwalze hin- und herbewegen, wird natürlich automatisoh
jeder Durchhang im Gewebe mitgenommen und das Gewebe in der für die Zuführung zur Schrägschneidemaschine entsprechenden niedrigen
Spannung gehalten, während gleichzeitig Faltenbildung oder
109840/0534
- 3t -
untragbare Verzerrung ausgeschlossen sind. Wenn sich das Gewebegeliänge
füllt, wird der Motor natürlich langsamer und wenn es im wesentlichen leer ist, beschleunigt der Motor, Dieser Vorgang geschieht
automatisch nach Maßgabe der Stellung der Tänzerrolle, Oer Schalter 299 bringt natürlich die Kupplungs- und Bremseinheiten 34
und 86 außer Eingriff, wenn das Gehänge vollständig gefüllt ist,.
Der Motor 75 braucht jedoch in keinem Falle angehalten zu werden, da das Ingangsetzen und Anhalten der Einheit durch die Lufttaschen
Jo? der Kupplungen 84 und 86 bewirkt werden kann.
Wenn der Werkstoff der Einheit 1 vollständig aufgebracht ist, wird
eine andere gewählte Einheit in ähnlicher Weise betätigt und deren
Gewebe der Schrägschneidemaschine zugeführt. Wenn die Bedienungsperson
jedoch eine andere Gewebegröße oder eine andere Gewebeart in dem Werkstoffprogramm für die verschiedenen Versorgungsanlagen der Reifenaufbautrommelmaschinen
benötigt, bevor der Werkstoff der Einheit 1 vollständig aufgebraucht ist, wird das nicht verwendete Gewebe
in die Linheit i zurück-gewiekelt, ehe Gewebe von der nächsten gewählten
Einheit dem Schrägschneidemaschinentxsch zugeführt wird. |
Um den Werkstoff zurückzuwiekeln, wendet die Bedienungsperson hohen
Druck auf die Tasche io7 der Kupplung 84 für die Werkstoffrolle an,
wodurch sich die Welle in gleicher Richtung wie der Mantel dreht. Dabei wird nun die Zwischenlage von der Zwischenlagenrolle gezogen.
Niedriger Druck wird auf die Tasche Io7 der Kupplung 86 der Zwischenlagenrolle
ausgeübt, die dann als Bremse wirkt und die richtige Zwischenlagenspannung aufrechterhält.
- 32 109840/0534
Der Antrieb für die Förderer 5, 6 und 21 wird außer Eingriff gebracht
und durch das aufliegende Gewebe in umgekehrter Richtung bewegt. Es kann aber auch ein RUckantrieb für die Förderer vorge
sehen sein. Die auf den Winkeln 15 angeordnete Rolle 18 wird dazu verwendet, das Abziehen des Gewebes zu begrenzen und verhindert
rückwärtig, daß das Gewebe vom Förderer 5 angehoben wird, wenn die
Förderer 5 und 6 in rückwärtiger Richtung angetrieben werden. Die Photozelle 186 zeigt die Stellung des Endes des Gewebes an und hält
den Rüokwickelvorgang an. Die Bedienungsperson kann dann Gewebe
von einer anderen gewählten Einheit der Schrägschneidemaschine in P der gleichen, in Verbindung mit der Einheit 1 beschriebenen Weise
zuführen«
Wie ersichtlich, ist eine Zubringeranlage für eine Schrägschneidemaschine geschaffen, die automatisch das Reifengewebe von einer
gewählten Einheit aus einer Vielzahl von Einheiten der Schneidemaschine zuführt und den nicht verwendeten abgewickelten Teil des
Gewebes in die Zubringereinheit zurückleitet, bevor Gewebe von einer anderen gewählten Einheit der Schneidemaschine zugeführt wird.
^ Darüberhinaus ermöglicht die Tänzerwalzenanordnung jeder Einheit,
daß das Gewebe, trotz des periodischen Vorrüokens des Gewebes an der Schneidemaschine, fortlaufend und ohne Faltenbildung
oder Verzerrung zugeführt wird. Bei der dargestellten Zubringerreihenanlage wird eine einzige Antriebs- und Steuereinheit für die
Tänzerrollenanordnungen jeder Einheit verwendet. Für die Zwischenlangen- und Geweberollen jeder Einheit kann gleichfalls ein einziger
gemeinsamer Motorantrieb vorgesehen sein.
109840/0534 - 33 -
matisierte Herstellung von Reifenwerkstoffen erzielt, die eine
wirksamere Nutzung von Reifenaufbautrommelmaschinen und zugehörigen
Versorgungsanlagen ermöglicht, Darüberhinaus kann die Schneidemaschine im wesentlichen kontinuierlich, mit nur geringer
Unterbrechung beim Wechseln von Reifenwerkstoffvorratsrollen oder
beim überwechseln zu anderen Größen und Arten von Werkstoff verwendet
werden»
109840/0534
Claims (1)
- PATINTANWKLTioipl-ino. LUDEWIQ · dipl-phyl iUSE · mwuppiital-513 «m Kennwort:wanlegbare Rolle"N 25 496 X/39a6 Tr.A.II(2. Ausscheidung aus F 17 29 725.5)Patent an sprliche :{ 1,jvorratavorriohtung ftir eine Schrägsohneidemaschine zur Aufnahme unzersohnlttener Reifengewebebahnen, bestehend aus einer das Reifengewebe mit einer schlitzenden Zwischenlage ^ aufnehmenden Werkstoffrolle und einer die 'je*6*.!8 überschüssige Zwischenlage allein aufnehmenden Zwijchenlagenrolle, gekennzeichnet durch eine achwenkbeweglich (147, 148) gelagerte, lediglich das von der Werkstoffrolle (4) könnende Reifengewebe (P) erfassende Abziehrolle (146), die über eine Kolben- Zylinder- Anordnung (151) an den Umfang des auf der Werkstoffrolle (4) befindlichen Wickels anlegbar ist.fc 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine zwischen Werkstoff· (4) und Zw!.sohenlagenrolle (57) geschaltete, von der Zwischenlag. nbahn (L) umlaufende Leerlaufrolle (14o) unJ eine sohwenkbewegliche (163 - 166) dagegen anlegbare koaxiale Führungsrolle (I56), duroh deren Anlegezone an der Leerlaufrolle (14o) die Reifengewebebahn (P) durchgeführt ist.109840/0634BAD" ar3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine hinter der Ablaufzone der Heifengewebebahn (F) an der Führungsrolle (156) angeordnete rotierende liickstange (I7o).k, Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3· ^gekennzeichnet durch eine bezüglich der Führungsrolle (156) auf der anderen Seite der Leerlaufrolle (14o) angeordnete schwenkbewegliche, an der Roifenwerkstoffbahn (F) zur Anlage kommende Spannrolle (175) die nach Maßgabe ihrer Schwanketeilung auf die Sohwenkstellung der Führungsrolle (156) im Sinne eines Abhebons der FUhrungs- M rolle (156) von der Leerlauf rolle (l^io) einwirkt.5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch stirnseitig an der Werkstoff- (k) und Zwischenlarrenrolle (57) angeordnete zylindrische Führungen (58; 59) untergroifende Stützrollen (60; 62; 71) und darüber angeordnete Führungsbacken (53-56), deren wirksame FUhrungsflochen gegen den genauen Sitz der Werkstoff— (4t) bzw, Zwischenlagenrolle (57) auf deren Stützrollen (60; 62; 71) hin konvergierend verlaufen.6, Vorrichtung nach Anspruch 5f gekannzeichnet durch an den zylindrischen Führungen (58, 59) der Rollen (4; 57) anliegende Bremskörper (63; 72J, deren Anlagef!Hohen (65) der zylindrischen Krünaung der Führungen (58, 59) angepasst »ist. und die drehbar befestigten Bremskörper (631 72) Mehrere< nacheinander benutzbare Anlageflächen (65) aufweisen« «109840/0534
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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