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DE1779377C - Infrarotstrahler - Google Patents

Infrarotstrahler

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Publication number
DE1779377C
DE1779377C DE19681779377 DE1779377A DE1779377C DE 1779377 C DE1779377 C DE 1779377C DE 19681779377 DE19681779377 DE 19681779377 DE 1779377 A DE1779377 A DE 1779377A DE 1779377 C DE1779377 C DE 1779377C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
infrared
radiation
emitting
walled
thin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681779377
Other languages
English (en)
Other versions
DE1779377B1 (de
Inventor
Gunter Dipl Ing Dr 8000 München Stetter
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm GmbH, 8000 München
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm GmbH, 8000 München filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm GmbH, 8000 München
Priority to DE19681779377 priority Critical patent/DE1779377C/de
Priority to SE1075869A priority patent/SE344818B/xx
Priority to GB3841869A priority patent/GB1274761A/en
Priority to CH1182369A priority patent/CH492988A/de
Priority to FR6926615A priority patent/FR2019324A1/fr
Priority to DE19691955778 priority patent/DE1955778A1/de
Priority to DE19691957524 priority patent/DE1957524C3/de
Priority to GB5214970A priority patent/GB1286181A/en
Priority to FR7039842A priority patent/FR2067012B2/fr
Priority to GB5359670A priority patent/GB1274762A/en
Priority to FR7040553A priority patent/FR2091951B2/fr
Publication of DE1779377B1 publication Critical patent/DE1779377B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1779377C publication Critical patent/DE1779377C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Flugkörpers 7 ist ein kreisringförmiger pyrotechnischer Strahler 8 befestigt, der aus mehreren — im dargestellten Ausführungsbeispiel drei — Teilstücken 9, 10 und 11 zusammengesetzt ist Jedes Teilstück besteht aus einem dünnwandigen Rohr aus Tantal, aus Oxydkeramik oder auch aus Graphit, das mit einem nicnt oder wenig gasenden pyrotechnischen Giühsatz 12 vollständig ausgefüllt ist (vgl. auch F i g. 2). Ein solcher Giiihsatz besteht z. B. aus einer i
Die dem Strahler 8 zugewandten Flacnen der Zmschenwände 23 und 24 sind zum Zwecke der tirhöhung der vom Strahler abgegebenen Strahlungsleistung mit einer Verspiegelung 26 versehen die beispielsweise durch Aufdampfen von Alum
oder Einlegen einer Aluminiumfolie hergestellt
Der vorstehend beschriebene, nach Art einer elektaschen Heizspirale aufgebaute, allseits druck- und gasdichte, entsprechend dem zu seiner Aufnahme zur hd Rm gebogene und von ui
versehen, die Aluminium ist
F i g. 2). Ein solcher Giiihsatz besteht z. B. aus einer gasdichte, entsprechen
Mischung eines Energieträgers mit einem Sauerstoff- io Verfugung stehenden. Raum gebogene und von ui träger, die zur Erhöhung der Verarbeitungsfähigkeit diesem Raum angeordneten Klauen gehaltene Strahmit Nitrocelluloselack oder mittels Beigabe von an- Ier gibt bei seiner an mehreren Stellen gleichzeitig organischenBindemitteln abgebunden sind.Beispiels- erfolgenden Auslösung infolge der geringen Warmeweise besteht der Glühsatz zu etwa 66β/β Bleimen- kapazität des den pyrotechnischen Gluhsatz naltennige (Pb3O4), zu etwa 24Vo aus Silizium (Si), zu etwa 15 den Metallrohres seine Strahlungsenergie unverzug-6Vo aus Ferrosilizium und zu etwa 2*/ aus Eisendrei lieh ab, so daß beispielsweise ein einen solchen
Strahler tragender Flugkörper unmittelbar nach seinem Start von einem Infrarot-Ortungsgerät geortet werden kann. Durch die Verspiegelung wird der Anteil der nicht nach außen zur Wirkung kommenden Strahlung erheblich verringert.
Eine andere Ausführungsform einer Halterung fur den vorstehend beschriebenen Strahler zeigt Fig. 3. Hier ist der Strahler 8 mit Hilfe voe in eine ZwischenMl 3I
34 (),
aus Ferrosilizium und zu etwa 2*/o aus Eisendreioxyd (Fe2O3). Bei Verwendung von Metallrohren beträgt die Wandstärke weniger als 1 mm.
Zwischen den Stirnseiten der einzeaien Teilstücke sind Zündelemente angeordnet, von denen in Fig. 1 lediglich das Zündelement 13 gezeigt ist. Die einzelnen Teilstücke mit den dazwischen angeordneten Zündelementen wrden von Manschetten 14,15und
16 zusammengehalten, die vorzugsweise aus demsel- Hier ist der Strahler 8
ben Material gefertigt sind, aus dem die Teilstücke «5 wand 30 aus Keramik eingekitteten Metailosen 3I1 bestehen. Der auf diese Weise entstehende kreisring- gehalten.
föi S hl i il biili K Ein anderes Ausfühnmgsbeispiel eines Strahlers
zeigt F i g. 4. Hier weist der Strahler 8 eine etwas trapezförmige Querscbnittsfonn auf. Auch hier ist der Strahler von entsprechend seiner Querschnittsform -ausgebildeten und aus Keramik bestehenden Klauen 40, 40a gehalten, die wiederum in entsprechenden Durchbrüchen 21 und 22 der Zwischenwände 23 und
den Aussparungen von in hier nicht dargestellter 24 befestigt sind. Darüber hinaus ist hier ein opti-Weise am Flugkörper 7 angeordneten Zwischenwän- 35 sches Filter 42 vorgesehen, um unerwünschte Spekden 2? und 24 befestigt, und zwar ist, wie Fig. 2 tralanteile der vom Strahiere abgegebenen Strahlunzeigt, beispielsweise das Klauenteil 20 in dx Ausspa- gen auszufiltern. An Stelle des m Halterungen 43 und rung 21 und das Klauenteil 20 α in d«r Aussparung 22 44 der Zwischenwände 23 und 24 befestigten Filters befestigt. In die Wandung 23 sind ferner Durchfüh- kann auch eine hier nicht dargestellte und einen ebenrungen 25 eingekittet für die zu den Zündeleraenten 40 falls hier nicht dargestellten Motor angetriebene 13 führenden Zündleitungen 26, die mit einer hier Speichenblende angeordnet sein, um die vom Strahnicht dargestellten Stromquelle verbunden sind, Ier 8 abgegebene Strahlung zu modulieren. Selbstweiche über eine hier ebenfalls nicht dargestellte Leit- verständlich können Filter und Blende auch kombistelle einschaltbar ist. niert zur Anwendung gelangen.
b diese Weise entstehende kreisring
förmige Str thler ist mittels beispielsweise aus Keramik bestehenden Klauen 18,18 o, 19,19 a, 20 und 20 α am Heck des Flugkörpers 7 konzentrisch zur Triebwerksdüse 5 gehalten.
Die der Querschnittsform des Strahlers angepaßten Klauenteile 18,18a bis 20,29a sind, wie aus Fig. 2 im einzelnen zu entnehmen ist, jeweils in entsprechenden Aussparungen von in hier nicht dargestellter Flkö 7
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Signalleitungen aufweisen müssen. Diese Schwierig- Patentanspriiche: keiten führen zu komplizierten geometrischen For men des Infrarotstrahlers, die ihrerseits zur Inhomo-
1. Infrarotstrahler, bestehend aus einem Strah- genität bei der Herstellung des schwer preßbaren lung emittierenden dünnwandigen Körper und 5 pyrotechnischen Glühsatzes führen.
einer ihn aufheizenden Energiequelle in Form Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
eines ohne merkliche Gasentwicklung seine Ener- Infrarotstrahler der eingangs genannten Art so weiter-
gie abgebenden pyrotechnischen Glühsatzes, zubilden, daß er für den Einsatz in Verbindung mit
der mit der gesamten der strahlenden Fläche des Flugköpera besonders gut geeignet, trotzdem aber
Körpers abgewandten Fläche in direktem Wärme- io einfach in der Herstellung ist und betriebssicher ar-
kontakt verbunden ist, dadurch gekenn- beitet und der an die gerade bei Flugkörpern schwie-
zeichnet, daß der Körper (8) ein entsprc- rigen Raumverhältnisse leicht anpaßbar ist, ohne daß
chend der Geometrie seiner Aufnahme gebogenes dabei Strahlungsleistung verloren wird.
Rohr beliebigen Querschnitts aus Metall, Oxyd- Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch
keramik oder Graphit ist 15 gelöst, daß der die Strahlung emittierende dünnwan-
2. Infrarotstrahler nach Anspruch 1, dadurch dige Körper ein entsprechend der Geometrie seiner gekennzeichnet, daß der Strahlung emittierende Aufnahme gebogenes Rohr beliebigen Querschnitt'; Körper (8) aus einzelnen Rohrstegen (9,16,11) aus Metall, Oxydkeramik oder Graphit ist.
zusammengesetzt ist, an deren Stoßstellen Zünd- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist elemente (13) vorgesehen sind, während zur Ver- ao der Strahlung emittierende Körper aus einzelnen bindung der einzelnen Rohrsrücke (9, 16, 11) Rohrstegen zusammengesetzt, an deren Stoßstellen diese druck- und gasdich; umfassende Manschet- Zündelemente vorgesehen sind, während zur Verten (14,15,16) dienen. bindung der einzelnen Rohrstücke diese druck- und
3. Infrarotstrahler nach Anspruch 1 und 2, da- gasdicht umfassende Manschetten dienen.
durch gekennzeichnet, daß die Manschetten (14, 15 Hierbei bestehen die Manschetten vorzugsweise 15,16) aus dem gleichen Material bestehen, aus aus dem gleichen Material, aus dem die Rohrstücke dem die Rohrstücke (9,10,11) gefertigt sind. gefertigt sind.
Ein solcher Infrarotstrahler besitzt verhältnismäßig
geringt Querschnitte aufweisende Stirnseiten, die auf
30 einfache Weise gas- und druckdicht zu verschließen sind. Er kann jede beliebige, insbesondere dem zur
Die Erfindung bezieht sich auf einen Infrarotstrahl- Verfügung stehenden Raum für seine Aufnahme anler, bestehend aus einem Strahlung emittierenden gepaßte Querschnittsform aufweisen sowie in jede dünnwandigen Körper und einer ihn aufheizenden gewünschte Form gebogen werden. Da der pyro-Energiequelle in Form eines ohne merkliche Gas- 35 technische Glühsatz vor dem Biegen des Rohres in entwicklung seine Energie abgebenden pyrotech- die gewünschte Raurnform Anbringbar ist, lassen sich rüschen Glühsatzes, der mit der gesamten der strah- solche Infrarotstrahler in einfacher Weise kontinuierlenden Fläche des Körpers abgewandten Fläche in lieh fertigen und daran anschließend durch Biegen direktem Wärmekontakt verbunden ist. in jede beliebige Konfiguration überführen. Auf diese
Derartige von äußeren Energiequellen unab- 40 Weise werden die Fertigungskosten solcher Infrarothängige Infrarotstrahler werden vorzugsweise in Ver- strahler erheblich gesenkt. Ein weiterer Vorteil ist bindung mit sich selbsttätig bewegenden Körpern darin zu sehen, daß ein solcher allseits geschlossener verwendet und haben die Aufgabe, die sie tragenden Infrarotstrahler gegenüber anderen Bauteilen, die Körper für ein in ihrem Spektralbereich arbeitendes gegen Wärme zu schützen sind, verhältnismäßig ein-Infrarot-Ortungsgerät und/oder einen Beobachter 45 fach zu isolieren ist Auch werden für die Befestigung sichtbar zu machen. Sie sind als relativ großflächige eines solchen Infrarotstrahlers an dem ihn tragenden Scheiben ausgebildet, die jeweils die Glühsätze be- Körper lediglich verhältrismäLig einfache Halteruninhaltende Behälter abdecken, und füllen mit dem gen benötigt. Schließlich sind optische Filter für die Maximum ihrer Strahlungsenergie das gewünschte spektrale Begrenzung der Strahlung und/oder Blenden Spektrum innerhalb des Infrarotbereiches aus, ohne 50 für die Modulation der abgebenden Strahlung in einwesentliche Strahlungsenergie in unerwünschten Be- fächer Weise in unmittelbarer Nähe der Strahlung reichen zu emittieren. Infolge der geringen Wärme- abgebenden dünnwandigen Körpers anbringbar,
kapazität der Strahlung emittierenden dünnwandigen Die Erfindung ist nachfolgend an Hand zweier in
scheibenförmigen Körper wird die gewünschte Strah- der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele des lung unmittelbar nach dem Zünden des Glühsatzes 55 Infrarotstrahlers in Verbindung mit einem ^ugköremittiert. per beschrieben.
Bei der Herstellung derartiger Infrarotstrahler hat Im einzelnen zeigt
es sich aber gezeigt, daß erhebliche fertigungstech- Fig. 1 eine Draufsicht auf das Heck eines Fhig-
nische Schwierigkeiten bestehen. Die Befestigung körpers mit dem Infrarotstrahler gemäß der Erfineines relativ dünnen scheibenförmigen Körpers längs 60 dung,
des stirnseitigen Randes eines napfförmigen Behäl- Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie H-II in
ters geringer Wandstärke ist technologisch nicht Fig. 1,
sicher beherrschbar. Ferner führt die geforderte Fig. 3 eine andere Art der Halterung für den pyro-
Strahlungsleistung über die Zeitdauer von etwa technischen Strahler gemäß F i g. 1 und
60 Sekunden zu großen Durchmessern der Strahlung 65 Fig. 4 eine andere Ausführungsform des pyrotechemittierenden Scheiben, so daß dir se und damit auch nischen Strahlen gemäß der Erfindung,
die Gehäuse beim Anbringen am Heck eines Flug- An dem Heck eines in F i g. 1 nur mit seiner Triebkörpers Durchlässe für den Triebwerkstrahl und für werksdüse 5 und seinem Außenmantel 6 dargestellten
DE19681779377 1968-08-03 1968-08-03 Infrarotstrahler Expired DE1779377C (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19681779377 DE1779377C (de) 1968-08-03 Infrarotstrahler
SE1075869A SE344818B (de) 1968-08-03 1969-07-31
GB3841869A GB1274761A (en) 1968-08-03 1969-07-31 Apparatus for emitting infra-red radiation
CH1182369A CH492988A (de) 1968-08-03 1969-08-01 Pyrotechnischer Strahler und Verwendung desselben in einem selbsttätig bewegten Körper
FR6926615A FR2019324A1 (de) 1968-08-03 1969-08-01
DE19691955778 DE1955778A1 (de) 1968-08-03 1969-11-06 Pyrotechnischer Strahler und Verfahren zu seiner Herstellung
DE19691957524 DE1957524C3 (de) 1969-11-15 Infrarotstrahler
GB5214970A GB1286181A (en) 1968-08-03 1970-11-03 Apparatus for emitting infra-red radiation
FR7039842A FR2067012B2 (de) 1968-08-03 1970-11-05
GB5359670A GB1274762A (en) 1968-08-03 1970-11-11 Apparatus for emitting infra-red radiation
FR7040553A FR2091951B2 (de) 1968-08-03 1970-11-13

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DE19681779377 DE1779377C (de) 1968-08-03 Infrarotstrahler

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Publication Number Publication Date
DE1779377B1 DE1779377B1 (de) 1972-07-27
DE1779377C true DE1779377C (de) 1973-03-08

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