DE1778758A1 - Vorrichtung zum kontinuierlichen gleichzeitigen Aufbringen von Schichten auf beiden Seiten einer thermoplastischen Folienbahn - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen gleichzeitigen Aufbringen von Schichten auf beiden Seiten einer thermoplastischen FolienbahnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description
Torrichtung zum kontinuierlichen gleichzeitigen Aufbringen von Schichten auf beide Seiten einer thermoplastischen Folienbahn
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen gleichzeitigen Aufbringen von Schichten auf beide Seiten einer
thermoplastischen Folienbahn, insbesondere zum Substrieren von folyesterfolien.
Für verschiedene Anwendungsgebiete müssen Kunststoffolien noch mit einer dünnen Schicht auf einer oder beiden Seiten versehen
v/erden, um sie beispielsweise gasundurchlässig, chemisch beständig oder wärmesiegelfählg zumachen· Wenn eine Kunststoffolie beispielsweise
als Unterlage für fotografische Filme verwendet werden soll, muß sie vor Aufbringen der übrigen Schichten präpariert
werden. Das erfolgt üblicherweise durch Aufbringen eines Bescuichtungsgemisches auf beide Seiten der Bahn, wobei das Beschicütung3gemisch
sehr dünnflüssig ist und daher besonderer Eaßnahmen bedarf» ■
Es ist bereits belcannt, eine dünne thermoplastische Bahn in eine
Flüssigkeitsmischung über eine ümlenkrolle zu tauchen, die Bahn
aufwärts zu bewegen und mittels gegenüberliegender Gebläse, auch Luft burst en genannt, die in einem Winkel von 45 bis 85 Grad gegen
die Bahnebene geneigt sind, 'das überschüssige Antragsgemisch abzustreifen. Das hat den Nachteil, daß das zurücklaufende Antragsgemisch in seiner Menge nicht gleichmäßig über die ganze Bahnbreite hinweg gehalten werden kann, was zu einer gewissen*Streifigkeit
führt und die Folienbahn für einige Anwendungsgebiete, zum
Beispiel als Unterlage für fotografische Materialien, unbrauchbar macht. Man hat versucht, die Gleichmäßigkeit der aufgetragenen
Schicht,zu verbessern, indem man die Bahn in angemessenem Abstand über der einzutauschenden Schicht zwischen gegeneinander laufende
Walzen führt und damit ein Dosieren der aufgetragenen Schicht ermöglicht. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß dabei die
Walzen zum Verkleben neigen und da.fi besonders bei Verwendung
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■ ' ■ ' ."■■ ■■■■■- 2 -
leicht flüchtiger Lösungsmittel bereits eine Änderung der Schichtdicke
erfolgt, bevor die Bahn die genannten V/alzen passiert.
Hinzu kommt, daß eine solche Antragsmethode besonders beim Substrieren von Polyesterfolie einen gewissen-unerwünschten Mattierung&-
effekt bringt, der eine Anwendung, bei der es auf eine gute Transparenz ankommt, ausschließt·
Es ist daher Zweck der Erfindung, die Gleichmäßigkeit der auf beiden
Folienbahnseiten aufgebrachten Schichten, insbesondere die Gleichmäßigkeit substrierter Polyesterfolie, zu verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verdunsten von Lösungsmitteln
aus der angetragenen Schicht vor der endgültigen Schichtdickenregelung zu vermeiden und unmittelbar danach das Verdunsten
zu beeinflussen.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, bei der in einer
Antragswanne eine umlenkeinrichtung zwecks Eintauchen der Bahn in ein Beschichtungsgemisch und zum Abstreifen des überschüssigen
Beschichtungsgemisches über der Antragsstelle gegenüberliegende Y/alzen angeordnet sind, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß die
' gegenüberliegenden Walzen teilweise in das Beschichtungsgemisch eintauchend
angeordnet und unmittelbar über den Walzen eine aättigungkammer, die unten durch die 7/alzen und oben durch den angrenzenden
Trockenkammerboden mit einer Durchtrittsöffnung für die Bahn abgedichtet
ist, vorgesehen sind.
Beim Anbringen eines Beschichtungsgemisches.wird eine Pilmbahn, insbesondere
eine Polyesterfolie, in eine nahezu vollständig gefüllte Antragswanne um eine unter der Oberfläche des Antragsgemisches angeordnete
TJmlenkeinrichtung und unmittelbar nach Verlassen der
Antragsflüssigkeit zwischen zwei in Bahnencichtung drehende Dosierwalzen,
die die überschüssige Antragsflüssigkeit abstreifen, geführt. Die Dosierwalzen sind dabei ,so angeordnet, daß sie teilweise
in die Antragsflüssigkeit eintauchen und somit bereits auf ihrer Oberfläche mit dieser b_ef euchtet sind. Die beschichtete
Bahn wird duroh eine Sättigungskammer geführt, die unten weitgehend
durch die Walzen, seitlich durch nach unten verlängerte Wände
und oben durch eine mit einer Durchtrittsöffnung für die Bahn versehene
Trockenkammer begrenzt ist. In der Sättigungskammer wird
ein unkontrolliertes Verdunsten der lösungsmittel des Antragsge-
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gemisches auf Grund der in ihr vorhandenen hohen 1 ö sun gsmitt el dampfkonzentration
verhindert, wodurch einer Beeinträchtigung der Transparenz der Folie entgegengewirkt wird· In der Trockenkammer wird
die Bahn getrocknet und anschließend aufgewickelt·
Es ist zweckmäßig, den Höhenstand der Antragsflüssigkeit in der Antragswanne konstant zu halten, um zu gewährleisten, daß die
Dosierwalzen jederzeit teilweise in die Antragsflüssigkeit ein- tauchen
und daß gleichbleibende Bedingungen beim Schichtantragen
bestehen· .
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß in kontinuierlicher
Arbeitsweise sehr dünne Schichten gleichzeitig auf Folienbahnen bei hoher Gleichmäßigkeit der aufgetragenen Schicht
und großer Geschwindigkeit angetragen werden können. Dabei wird
durch die b esondere Anordnung der Dosierwalzen und der Sättigungskammer vorzeitiges und unkontrolliertes Verdunsten von Lösungs- ™
mitteln vermieden* Ais Folge davon und durch die Möglichkeit des
weitgehenden Umgebungsluftausschlusses bis zum Eintritt in die
Trockenkammer werden auch Folien erhalten, die transparent sind und sich für besondere Anwendungsgebiete, z.B. als Unterlage für
fotografische Filme, eignen.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausftihrungs bei spiel erläutert«
'
Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung
Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung
gemäß der Erfindung,
Figur 2 einen schematisierten Schnitt durch diese.
Figur 2 einen schematisierten Schnitt durch diese.
In der Antragswanne 1, die das Beschichtungsgemisch 2 enthält, ist die Dmlenlceinrichtung als Rolle 3 unterhalb des Flüssigkeits- . "
s-piegels angeordnet· Teilweise in das Beschichtungsgemisch 2 eintauchend sind über der Wanne 1 zwei in Bahnenrichtung drehende
Walzen 4> 5 zum Dosieren der auf die Folienbahn 6 aufgebrachten
Schicht vorgesehen. Über den Walzen 4» 5 ist eine Sättigungskammer
7 angeordnet, die unten durch die Walzen mechanisch dicht und
oben durch den mit einer Durchtrittsöffnung für die Bahn 6 versehenen
Trockenkammerboden 11 abgedichtet ist. Die Bahn 6 wird von einer Vorratsrolle 9 über die ümlenkrolle 10 und Umlenkeinrichtung 3 durch die Dosierwalzen 4f5 in die Sättigungskammer 7 und
danach in die Trockenkammer 8 geführt. Fach dem Trocknen wird sie
aufgewickelt·
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Claims (1)
- Pat ent anspr.uchVorrichtung zum kontinuierlichen gleichzeitigen Aufbringen von Schichten auf beide Seiten einer thermoplastischen Folienbahn, bei der in einer Auftragswanne eine Umlenkeinrichtung zwecks Eintauchen der Bahn in ein Beschichtungsgemisch und zum Abstreifen des überschüssigen Beschicht ungsgemisch.es über der Antragsstelle gegenüberliegende Walzen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberliegenden Walzen (4, 5) in das ™ Beschichtungsgemisch (2) eintauchend angeordnet sind und über den ■ Walzen (4, 5) eine Sättigungskammer (7), die unten durch die Walzen (4* 5) und oben durch den angrenzenden Trockenkammerboden (11) mit einer Durchtrittsöffnung für die Bahn (6) abgedichtet ist, vorgesehen ist.109835/1326BAD ORIGINAL
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778758 DE1778758C3 (de) | 1968-05-31 | Vorrichtung zum Beschichten der beiden Oberflächen einer Bahn aus einem thermoplastischen Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681778758 DE1778758C3 (de) | 1968-05-31 | Vorrichtung zum Beschichten der beiden Oberflächen einer Bahn aus einem thermoplastischen Kunststoff |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1778758A1 true DE1778758A1 (de) | 1971-08-26 |
| DE1778758B2 DE1778758B2 (de) | 1975-10-30 |
| DE1778758C3 DE1778758C3 (de) | 1976-08-12 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1393820A3 (de) * | 2002-06-28 | 2004-11-03 | Eastman Kodak Company | Rollbeschichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1393820A3 (de) * | 2002-06-28 | 2004-11-03 | Eastman Kodak Company | Rollbeschichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1778758B2 (de) | 1975-10-30 |
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