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DE1778278B - Tragband fur Gardinen, Vorhange od dgl - Google Patents

Tragband fur Gardinen, Vorhange od dgl

Info

Publication number
DE1778278B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
carrying
loops
curtains
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Mary Heywood Seilers John Chorley Dyer Thomas Harry Urm ston Manchester Lancashire Griffiths (Groß britannien)
Original Assignee
Thomas French & Sons Ltd , Man ehester (Großbritannien)

Links

Description

35
Die Erfindung bezieht sich auf ein Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl. und insbesondere auf Tragbänder mit einem Schuß aus Baumwolle oder einem ähnlichen Mateiial sov Ie einem die Quersteifigkeit des Tragbandes erhöhenden gegenüber dem Kettfaden des Tragbandes ve hältnismäßig steifen Schußfaden.
Gardinen- bzw. Vorhangtragbänder der obengenannten Art haben sich als überaus erfolgreich erwiesen, jedoch sind viele Versuche, sie zu verwenden, vergeblich gewesen, und zwar zufolge der großen Zahl von Aufhängevorrichtungen, d. h. Schienen und Läufern, deren Ausbildung entweder nicht genug Raum für die Höhe des steifen Kopfbandes schaffte, um die Ausführung von der Fensteröffnung frei zu halten, oder bei denen der aufrecht stehende Teil des Kopfbandes nicht ausreichend war, um den Schienenaufbau zu verdecken, wie es zusätzlich zu seiner anderen Funktion beabsichtigt ist, die darin besteht, ein geregeltes symmetrisches Falten des oberen Endes des Vorhanges zu ermöglichen.
Aus der deutschen Patentschrift 1 136 073 ist ein Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl. mit eingewebten Längslaschen und mehreren in den von diesen Laschen gebildeten Querkanälen einsteckbaren Aufhängebügeln mit abwärts gerichteten Schenkeln, deren hakenförmige, nach außen umgebogene Enden die Unterkanten der Laschen umgreifen, bekannt. Die Laschen oder Hakenschlaufen sind lediglich in einer einzigen Reihe angeordnet. Bei einer Ausführungsform können die Laschen oder Hakenschlaufen durch Einweben der Kette der Schlaufe an dem Bandkörper entlang der Q'.jrmittellinie der Schlaufe geteilt werden, wobei das Ergebnis in der Erzeugung einer besonders gestalteten Schlaufe besteht, die einen Haken aufnehmen kann, der zwei nach unten stehende Arme hat, wobei am freien Ende jedes dieser Arme ein Haken gebildet ist, der mit einem Teil der geteilten Hakenschlaufe in Eingriff tritt. Bei einer anderen Ausführungsform sind Hakenschlaufen entlang der gesamten Länge des Bandes gebildet, jedoch ist auch dabei nur eine einzige Reihe von Hakenschlaufen vorhanden.
Bei Anwendung des bekannten Tragbandes werden die geschilderten Schwierigkeiten nicht beseitigt, d. h., die Verwendungsmöglichkeit dieses Tragbandes ist nur für eine beschränkte Zahl von Aufhängevorrichtungen brauchbar.
Gemäß dem deutschen Patent 1 254 836 ist ein Tragband für Gardinen od. dgl. mit Laschen zum Einhängen von Aufhängern vorgeschlagen, wobei die auf dem Tragband aufliegenden Laschen mit öffnungen zum Durchstecken der Aufhänger oder deren Teile versehen sind, derart, daß sie wahlweise mit der ganzen Breite der Laschen oder mit Teilen derselben zusammenwirken. Die Laschen sind dabei in einer Reihe angeordnet.
Die dem deutschen Patent zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, ein Tragband tür Gardinen od. dgl. so auszubilden, daß es praktisch für alle Arten von Aufhängern verwendbar ist. Zur Lösung dieser Aufgabe sind die auf dem Tragband aufliegenden Laschen mit Öffnungen zum Durchstecken der Haken oder ihrer Teile versehen, derart, daß diese wahlweise mit der ganzen Breite der Laschen oder nur mit Teiler, derselben zusammenwirken.
Aufgabe de. Erfindung ist die Schaffung eines Tragbandes für Gardinen, Vorhänge od. dgl., das so ausgebildet ist, daß die Nachteile der bekannten Tragbänder vermieden werden und die Möglichkeit besteht, das Tragband bei einer Vielzahl von Aufhängevorrichtungen zu verwenden, wobei einwandfrei die Aufhängevorrichtungen einschließlich der Schienen und Läufer abgedeckt werden und gleichzeitig ein geregeltes symmetrisches Falten des oberen Endes der Gardinen oder Vorhänge gewährleistet ist.
Das Tragband gemäß der Erfindung für Gardinen, Vorhänge od. dgl. mit einem Schuß aus Baumwolle od. dgl. sowie einem die Quersteifigkeit des Tragbandes erhöhenden gegenüber dem Kettfaden des Tragbandes verhältnismäßig steifen Schußfaden und mit mehreren Reihen Hakenschlaufen in Längsrichtung des Tragbandes sowie einem oder mehreren Zugschnüren ist dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abstand von der oberen Kante des Tragbandes in mehreren Reihen angeordneten Tragschlaufen jeweils zu den Tragschlaufen einer benachbarten Reihe versetzt sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Tragband derart ausgebildet, daß die Zugschnur jeder dritten Tragschlaufe der Reihe, die der Bandkante am nächsten liegt, flottierend zugeordnet ist.
Der Vorteil des Tragbandes gemäß der Erfindung besteht darin, daß die Haken wahlweise mit den Hakenschlaufen einer der Reihen in Eingriff gebracht werden können, beispielsweise mit den Hakenschlaufen der der Seitenkante des Bandes zunächstliegenden Reihe oder mit den Schlaufen der von der Bandkante weiter entfernt liegenden Reihe. Es ergeben sich bei Anwendung des Tragbandes gemäß der Erfindung bei zwei Reihen von versetzten Tragschlaufen schon vier Stellungen in einem Band. Durch Vergrößerung der Anzahl von Reihen von Tragschlaufen lassen sich leicht sechs, acht oder mehr Stellungen für ein Band erzielen. Dadurch ist ermöglicht, daß die Höhe des Bandes mit Bezug auf die Aufhängeschiene bzw. die Haken weitgehend variiert und eingestellt werden kann.
Wenn die Zugschnur jeder dritten Tragschlaufe der Reihe, die der Bandkante am nächsten liegt, flot-
tierend zugeordnet ist, lassen sich besonders bequem die Falten und deren Verteilung an den oberen Enden der Gardinen und Vorhänge regeln.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
F i g. 1 ist eine Rückansicht eines kurzen Stückes eines Vorhangtragbandes gemäß der Erfindung in ungefaltetem Zustand;
Fig.2 ist eine schaubildliche Rückansicht des Bandstückes gemäß F i g. 1 in gefaltetem Zustand, wie es im Gebrauch der Fall ist;
F i g. 3 ist eine schaubildliche Vorderansicht eines Teiles des Bandstückes gemäß F i g. 2.
Gemäß der Zeichnung, in der eine mögliche Ausführungsform eines Vorhangtragbandes gemäß der Erfindung dargestellt ist, sind in einer Hälfte der Breite eines Tragbandes 20 zwei Reihen von Tragschlaufen 21, 22 in versetzter Anordnung vorgesehen. Wenn das Band gefaltet wird (F i g. 2), indem an Zugschnüren 23 gezogen wird, wechseln an den Faltenrippen die Tragschlaufen 21 der einen Reihe mit den Tragschlaufen 22 der anderen Reihe ab. Es ist zu bemerken, daß eine der Zugschnüre 23 durch die Tragschlaufen 21 hindurchgeht, die der Kante des Tragbandes 20 am nächsten liegen. Durch Anordnen der einen Zugschnur 23 in der Reihe der Tragschlaufe 21 ist ein verbessertes Erfassen für diese Schnur geschaffen, um ein unbeabsichtigtes Verschieben der Faltung nach deren anfänglicher Bildung zu verhindern. Die zwischenliegenden Tragschlaufen, d. h., die zwischen den Rippen der Falten liegenden Tragschlaufen, sind für die Aufnahme von Haken verfügbar.
Im Gebrauch sind zufolge der Schaffung der Reihen von Tragschlaufen 21, 22 in abwechselnden Höhen liegende Stellen für das Einsetzen von Aufhängehaken oder -ringen vorhanden. Somit kann das Band zur Aufhängung an stirnseitig befestigten Schienen und zur Unterschienenaufhängung durch Einsetzen der Haken in die Tragschlaufen 21 verwendet werden. Das verbesserte Band gemäß vorstehender Beschreibung und gemäß der Darstellung in der Zeichnung kann auch bei an der Oberseite befestigten Schienen verwendet werden, indem die Aufhängehaken in den der Kante des Bandes zunächstliegenden Tragschlaufen 21 angeordnet werden, so daß die Oberkante des Tragbandes 20 noch die Läufer verdeckt, ohne an dem Teil zu reiben, an welchem die Schiene befestigt ist. Das Band gemäß der Erfindung ermöglicht weiterhin, außer bei der zuletzt genannten Verwendungsart, einen schmalen oder einen breiten Streifen relativ zu der jeweiligen Aufhängungsvorrichtung zu wählen.
Das Band 20 wird zweckmäßig als Flachgev/ebe gewebt, und es sind ein Schützen oder eine andere Schußfadeneinführeinrichtung zum Weben des Tragbandes und ein Schützen oder eine andere Schußfadeneinführeinrichtung für jede der Tragschlaufenreihen vorgesehen. An den Zwischenräumen zwischen den Tragschlaufen jeder Reihe wird der Tragschlaufenschußfaden in den Körper des Bandes eingetragen, um das Tragschlaufenband mit dem Körper des Bandes zu verbinden.
Die Erfindung ist offensichtlich nicht auf die Schaffung von hakenaufnehmenden Ausbildungen in Form gewebter Tragschla. -^n gemäß vorstehender Beschreibung beschränkt, oov ohl dies eine bevorzugte Ausführung darstellt. Eine Mehrzahl dickerer Kettfäden könnte vorgesehen und so angeordnet werden, daß an der Hinterseite des Tragbandes Gruppen ungewebter Längen von Kettfäden geschaffen werden, die zur Aufnahme von Haken oder Ringen verwendet werden können, wobei der besondere Abstand zwischen solchen Gruppen ausreichend ist, um zu ermöglichen, daß solche Kettfäden oder Schnüre gegen Rutschen bei normaler Benutzung wirksam eingebunden werden, weil sonst die Gefahr eines Rutschens solcher Kettfäden besteht, wenn das Band für schwere und lange Vorhänge verwendet wird.
Die Erfindung umfaßt auch weitere Abwandlungen der Einzelheiten des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels, wie die verschiedene Anordnung und Breite des Tragbandes und der hake.;aufnehmenden Tragschlaufen. Die Anzahl der Reihen ist nicht auf zwei beschränkt; die Schaffung solcher Reihen von Tragschlaufen ist auch nicht auf lediglich eine Seite des Bandes beschränkt, wie es in dem besonderen Ausführungsbeispiel beschrieben und in der Zeichnung dargestellt ist.
Das Band kann auch in umgekehrter Lage (relativ zu der in der Zeichnung dargestellten Lage) verwendet werden, um die Möglichkeit zu schaffen, Hakenstellen an irgendeiner Anzahl von Stellen relativ zu der oberen Kante des Vorhanges zu haben.
Hierzu 1 Plat'. Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Tragband für Gardinen, Vorhänge od. dgl. mit einem Schuß aus Baumwolle od. dgl. sowie einem die Quersteifigkeit des Tragbandes erhöhenden gegenüber dem Kettfaden des Tragbandes verhältnismäßig steifen Schußfaden und mit mehreren Reihen Hakenschlaufen in Längsrichtung des Tragbandes sowie einem oder mehreren Zugschnüren, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abstand von der oberen Kante des Tragbandes (20) in mehreren Reihen angeordneten Tragschlaufen (21) jeweils zu den Tragschlaufen (22) einer benachbarten Reihe versetzt sind.
2. Tragband nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, üaß die Zugschnur (23) jeder dritten Tragschlaufe (21) der Reihe, die der Bandkante am nächsten liegt, flottierend zugeordnet ist.

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