DE1778071B - Gasbrenner - Google Patents
GasbrennerInfo
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Description
jeweils in einer Reihe senkrecht zur Längsrichtung der Metallbänder 19, 20 angeordnet. Bei dem Gasbrenner
kann auch auf Hilfsflammen verzichtet werden, so daß alle Einzelauslässe die gleiche Weite aufweisen.
F i g. 3 zeigt einen Teil des Metallbandes 19 mit sickenförmigen Abstandhaltern 22 entlang beider
Längskanten des Metallbandes. Die Abstandhalter brauchen nicht, wie in F i g. 3 gezeigt, paarweise angeordnet
zu sein.
Im Bereich der Abstandhalter bestehen keine Durchtrittsmöglichkeiten für das Gas-Luft-Gemisch,
so daß sich über den Abstandhaltern keine Flammen ausbilden.
Die Metallbänder des Brennerkopfes 3 können auch bogenförmig oder kreisförmig angeordnet sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Gasbrenner mit einem Pr^märlufteinlaß und Fig.2 einen Querschnitt durch den Gasbrenner
einer Mischkammer, die oben durch einen 5 nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab, und
Brennerkopf abgedeckt ist, der mehrere Metall- F i g. 3 ein Metallband mit als Abstandhalter diebänder
aufweist, die miteinander Einzelauslässe nenden Verformungen;
für das Gas-Luft-Gemisch bilden, dadurch Fig.4 zeigt in vergrößertem Maßstab eine Drauf -
gekennzeichnet, daß die Metallbänder sieht auf den Brennerauslaß.
(19, 20) im wesentlichen eben sind und die Ein- io Der Gasbrenner besteht aus einem länglichen Me-
zelauslässe, begrenzende, Abs|andhalter (22, 23) tallgehäusel mit einer Mischkammer 2, die von
aufweisen, wobei die Metajlbänder (19, 2Q) paar-, einen; Brepnerkppf 3 abgedeckt ist. Das Geisse hat
weise mit ihren den Abstandhaltern abgewandten eine geschlossene erste Stirnwand 4 und eine zweite
Seiten aneinanderliegpn, Stirnwand 5 mit einer Öffnung, durch die ein sich in
2. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 die Mischkammer 2 erstreckendes Mischrohr 6 gekennzeichnet,
daß die Metallbänder (19, IQ) an schoben ist. An der zweiten Stirnwand 5 ist ein
einem Ende fest und an dem anderen Ende lps- U-Träger 7 für einen Injektor 8 angeordnet.
bar miteinander verbunden sind. Der am Injektor 8 austretende Gasstrom saugt in
3. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder Q1, da- bekannter Weise Luft in das Mischrohr 6. An der der
durch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter 20 Stirnseite 5 abgewandten Seite ist das Mischrohr mit
(22, 23) durch Verformungen an den Metallbän- Öffnungen 9, 10 versehen; die Länge des Rohres erdern
(19, 20) gebildet sind. streckt sich über etwa ein Drittel der Mischkam-
4. Gasbrenner nach einem der Ansprüche 1 mer 2. Infolge, der entstehenden Turbulenzen findet
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstand- eine weitere innige Vermischung in der Mischkamhalter
(22, 23) in jeweils einer Reihe senkrecht 25 mer statt, und nachdem sich das Gas-Luft-Gemisch
zur Längsachse der Metallbänder (19, 20) an- verteilt hat, strömt es durch den Brennerkopf 3.
geordnet sind. Das Metallgehäuse 1 ist in Höhe des Brennerkopfes 3 eingezogen und durch e,b.ene parallele Seitenwände
11, 12 begrenzt, die d^rch Streifen 13 versteift
30 werden. An den Stirnwänden 4,5 des Metallgehäu-
§es.l befinden sich Halterungen 14, 15 für den
Brennerkopf. Die Halterungen 14, 15 sind mit Dichtungsmitteln,
z. B. Asbest belegt. Der Brennerkopf 3 hat an seinen den Stirnseiten 4, § gegenüberliegenden
35 Enden Griffe 17, 18, die den leichten Ausbau des
Die Erfindung betrifft einen Gasbrenner mit Brennerkopfes3 ohne Werkzeuge, z.B. zu Reinieinem
Primärlufteinlaß und einer Mischkammer, die gungszwecken, ermöglichen.
oben durch einen Brennerkopf abgedeckt ist, der Der Brennerkopf 3 enfhält eine gerade Anzahl von
mehrere Metallbänder aufweist, die miteinander Ein- Metallbändern 19 und 20 gleicher Abmessungen, die
zelauslässe für das Gas-Luft-Gemisch bilden. 40 nur an einem En(Jg miteinander fest verbunden, z. B.
Bei einem bekannten Gasbrenner dieser Gattung verschweißt sind. Dadurch können sich die Metallliegen
die Einzelauslässe so dicht nebeneinander, daß tiärjder in Längsrichtung ausdehnen. Für diese
die Sekundärluftzufuhr zu wünschen übrigläßt. Längsausdehnung ist ein" freier Raum vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Die Metallbänder 19, 20 sind jeweils an einer Seite
Gasbrenner der eingangs genannten Art zu schaffen, 45 mit äquidistaiu; angebrachten J\bstandhaltem versebei
dem die Sekundärluftzufuhr wesentlich verbessert hen, über denen sich keine Flammen ausbilden. Das
ist. Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung verschweißte Ende der Metallbänder 19, 20 ist mit
vorgeschlagen, daß die Metallbänder im wesentlichen dem Griff 17 fest verbunden, während der Griff 18
eben sind und die Einzelauslässe begrenzende Ab- mit einer Führung versehen ist, in dem die losen Enstandhalter
aufweisen, wobei die Metallbänder paar^ 50 den der Metallbänder 19, 20 frei gleitend zusarnmenweise
mit ihren den Abstandhaltern abgewandten gehalten werden. Wenn der Brennerkopf 3 mit den
Seiten aneinanderliegen. Griffen 18, 17 zum Zweck der Reinigung vom Me-
Durch die verbesserte Sekundärluftzufuhr zu den tallgehäuse 1 abgenommen und der Griff 18 entfernt
Einzelflammen ist es möglich, daß auch Gase, die zu wird, spreizen sich die freien Enden der Metallbäneiner
Rußbildung neigen, init (l&m Ygrgesehlagenen 5^ der auf, §0 daß die M^tallb/änder ohne Schwierigkeit
Brenner ohne Schwierigkeiten verbrannt werden gereinigt werden kö.nngn.
können. F i g. 4 zeigt die Anordnung der Metallbänder 19,
Dadurch, daß die Metallbänder paarweise gegen- 20 im Brennerkopf 3. Die beiden äußeren Metallbäneinanderliegen,
wird ein Verziehen während des Be- der 19 haben Abstandhalter 22, die weniger weit vortriebes
des Gasbrenners weitgehend vermieden. 60 stehen als die Abstandhalter 23 der inneren Metall-
Die Unteransprüche 2 bis 4 betreffen weitere bänder 20. Dadurch entstehen an den beiden Außen-Ausgestaltungen
des Gegenstandes des Anspruchs 1. längsseiten Einzelauslässe mit einer Weite ^1 für
Die Anordnung der Abstandhalter in jeweils einer Hilfsflammen. Die Weite ^1 ist kleiner als die Weite d2
Reihe bringt eine zusätzliche Verbesserung der Se- der übrigen Einzelauslässe,
kundärluftzufuhr mit sich. 65 Zufriedenstellende Ergebnisse wurden bei einem
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Weitenverhältnis ^1: d2 von ungefähr 1:2 erzielt.
Erfindung dargestellt und nachstehend näher erläu- Die Abstandhalter von zwei benachbarten Metalltert.
bändern sind äquidistant gegeneinander versetzt und
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