DE1776800U - Elektrowerkzeug mit aus einer spule und einem darin hin- und herbewegbaren anker bestehendem antriebssystem. - Google Patents
Elektrowerkzeug mit aus einer spule und einem darin hin- und herbewegbaren anker bestehendem antriebssystem.Info
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- DE1776800U DE1776800U DEE10483U DEE0010483U DE1776800U DE 1776800 U DE1776800 U DE 1776800U DE E10483 U DEE10483 U DE E10483U DE E0010483 U DEE0010483 U DE E0010483U DE 1776800 U DE1776800 U DE 1776800U
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D11/00—Portable percussive tools with electromotor or other motor drive
- B25D11/06—Means for driving the impulse member
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
- elektrowerkzeug mit aus einer Spule und einem darin hin-und herbewegbaren Anker bestehendem Antriebssystem.
- Bei Elektrowerkzeugen mit aus einer Spule und einem darin hin-und herbewegbaren Anker bestehendem Antriebssystem treten durch die beim Einschalten des Stromes auf die bewegten Massen wirkenden hohen Beschleunigungskräfte Rückstoße auf das Gerät ein, die sich bei rascher Aufeinanderfolge von mehreren Einschaltungen oder bei schwingenden Systemen als Vibrationen auf die Hand der Bedienungsperson auswirken und zu frühzeitigen
Ermüdungserscheinungen und gesundheitlichen Schädigungen führen können. Diese Rückstoß, die sich durch die schnelle Be- wegung des Ankers gegen die Spule sowohl bei der Solenoid- als auch bei Vibratoranordnung einstellen, werden gemäß lieh verringert, daß die Masse der Spule und des Ankers frei gegeneinander schwingbar gelagert sind. Zweckmäßig ist die Spule in Bewegungsrichtung des Ankers zwischen Federn gehalten. Die Federn sind dabei so bemessen, daß die Bewegung der Spule geringer ist alsdiejenige des Ankers. Die Stromzuführung zur Spule erfolgt über bewegliche Kontakte, wobei die Spule gegen Stoß gesichert ist.der Erfindung dadurch ausgeschaltet oder mindestens wesent- - Auch bei einer Vibratorschaltung treten keine aufschaukelnden Schwingungen der Spule ein, da bei diesen Anordnungen die Frequenz der Masse des Ankers angepaßt ist, die wesentlich kleiner ist als die Masse der Spule.
- Bei der neuen Ausbildung werden an dem Gerät nur noch die Stöße spürbar, die durch die geringen Drucke der Belastung der Federn zur Halterung der Spule eintreten ; sowie die der nach außen abgehenden Kräfte, deren Wirkung durch die federnde Aufhängung der Spule ebenfalls erheblich verringert ist, Vibratorgeräte bei denen im Rhythmus des Wechselstroms der Anker sich in der Spule als Schwingsystem bewege haben in der Regel einen geringen Hub, so daß nach außen nur geringe Amplituden des Werkzeuges erfolgen. Auch ist vielfach die Lange des schwingenden Ankers so kurz, daß er nicht aus der Spule herausragt oder aus dieser heraustritt. In diesem Fall arbeitet der Anker zweckmäßig auf einen in die Spule hineinragenden Amboß, Um dabei einen ausreichend großen Hub des Sch@ggliedes, etwa zum Eintreiben von Nägeln oder Klammern aus einem Führungsteil zu erreichen, ist der den Amboß aufnehmende Teil des Gerätes gegen den Teilt der das schwingende Antriebssystem aufnimmt, bewegbar angeordnete so daß sich beliebig große Arbeitshübe erreichen lassen. Die Rückführung des Amboßteiles in die Grundstellung kann dabei auf beliebige Weise bewirkt werden.' Die neue Ausbildung ist besonders geeignet für Elektrohämmer, elektrische Heftpistolen zum Setzen von Heftklammer u. dgl.
- Die Erfindung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung in schematischem Achsensohnitt wiedergegebenen Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Die aus dem Innenrohr 3 mit den Stirnscheiben 2 und der Wicklung 1 bestehende Spule ist in dem Gehäuse 4 axial verschiebbar geführt und gegen die Gehäusestirnwände 15 durch Wickelfedern 5, 6 abgestützt.
- Die Spule ist an der der Gehäusestirnwand 15 benachbarten Stirnfläche 2 mit zwei federnd gelagerten Kontaktplatten 8 versehen, denen an der Stirnwand 15 entsprechende, federnd gelagerte Kontaktplatten 7 zugeordnet sind. Die Spule kann sich somit in Achsrichtung frei in dem Gehäuse 4 bewegens wobei ie durch die Federn 5, 6 in einer Mittellage gehalten ist. Die federnd gehaltenen Kontakte 7, 8 sichern daher in jeder Lage der Spule zu dem Gehäuse 4 die elektrische Verbindung zu der Stromquelle.
- In dem Rohr 3 ist der Anker 9 in bekannter Weise verschiebbar geführt.'Der Anker 9 ist mit einer Kuppe 10 versehen mit welcher er auf den Schlaghammer oder Austreiber 12 des Gerätes arbeitet. Der Austreiber 12 ist mit einer Schlagplatte 11 für die gehärtete Kuppe 10 des Ankers versehen. Er ist zwischen dem Widerlager 13 der unteren Gehäusestirnwänd 15 und dem Mantel 14 des Gerätes beschränkt verschiebbar geführt* Bei Solenoidschaltung der Spule, bei der der Anker 9 jeweils nur eine Schlagbewegung vollführt, ist der Hubweg des Austreibers 12 so bemessen, daß dieser zum völligen Austreiben einer Klammer oder eines Nagels ausreicht.
- Bei @ibratorschaltung, bei welcher der Anker in der Spule in eine hin-und hergehende Dauerbewegung versetzt wird, deren Ausschlag geringer ist als die erforderliche Austreiblänge ist die Führung der auszutreibenden Klammer oder des Nagels gegenüber dem Austreiber verschiebbar, so daß die Bedienungsperson mit dem ganzen Gerät in Austreibriohtnng nachfolgen kanne Sofern bei kurzem Anker und langer Spule der Anker nur in der Spule hin-und hersehwingt, wird die Schlagplatte 11 bis in das Spulenrohr 3 hineingeführt, um die optimalen Arbeitsbedingungen zu schaffen. Schutzansprüche:
Claims (4)
- S c h u t z a n s p r ü c h e : 1) Elektrowerkzeug mit aus einer Spule und einem
darin hin-und herbewegbaren Anker bestehenden Antriebs- Werkzeuge insbesondere Elektrohammer oder-klammeraustrei- bert d gekennzeichnet, daß die Spule in Bewegungsrichtung des Ankers frei beweglich zwischen Federn des Gehäuses geführt ist. - 2) Elektrowerkzeug nach Anspruch 11 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Spule über federnd nachgiebig gelagerte Kontakte an die Stromquelle angeschlossen ist,
- 3) Elektrowerkzeng nach den Ansprüchen 1 und 2 mit Vibratorschaltung der Spule d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß bei nur innerhalb der Spule schwingendem Anker der von ihm zu beeinflussende Austreiben mit einem in die Spule ragenden Ansatz versehen ist.
- 4) Elektrowerkzeug nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i e h n e t , daß die Führung des Austreibers. gegenüber diesen an dem Gehäuse verschiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE10483U DE1776800U (de) | 1957-11-19 | 1957-11-19 | Elektrowerkzeug mit aus einer spule und einem darin hin- und herbewegbaren anker bestehendem antriebssystem. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE10483U DE1776800U (de) | 1957-11-19 | 1957-11-19 | Elektrowerkzeug mit aus einer spule und einem darin hin- und herbewegbaren anker bestehendem antriebssystem. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1776800U true DE1776800U (de) | 1958-10-30 |
Family
ID=32833600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE10483U Expired DE1776800U (de) | 1957-11-19 | 1957-11-19 | Elektrowerkzeug mit aus einer spule und einem darin hin- und herbewegbaren anker bestehendem antriebssystem. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1776800U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150147B (de) * | 1959-05-30 | 1963-06-12 | Siemens Ag | Elektrisches Schlagwerkzeug |
| DE1263639B (de) * | 1963-08-02 | 1968-03-14 | Wolfgang Lewerenz | Verfahren zum Verbinden von Werkstuecken durch Kerbnaegel |
-
1957
- 1957-11-19 DE DEE10483U patent/DE1776800U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1150147B (de) * | 1959-05-30 | 1963-06-12 | Siemens Ag | Elektrisches Schlagwerkzeug |
| DE1263639B (de) * | 1963-08-02 | 1968-03-14 | Wolfgang Lewerenz | Verfahren zum Verbinden von Werkstuecken durch Kerbnaegel |
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