DE1776069B - Ausgabevorrichtung für Eisstücke - Google Patents
Ausgabevorrichtung für EisstückeInfo
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Description
35
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgabevorrichtung für Eisstücke, insbesondere für Haushaltskühlgeräte
mit einem Behälter zur Aufnahme, Sammlung und Ausgabe der Eisstücke, wobei der Behälter
mit einer drehbar gelagerten, eine horizontale oder praktisch horizontale Drehachse aufweisende Förderund
Ausgabevorrichtung versehen ist, die die Eisstücke dem Ausgabebereich des Behälters zuführt,
wobei die Eisstücke einzeln nacheinander durch die Ausgabeöffnung ausgegeben werden.
In der USA.-Patentschrift 3 059 450 wird eine Eisbereitungsanlage beschrieben. Im unteren Teil des
Eisbereiters befindet sich ein senkrecht angeordneter zylindrischer Kühlkörper, an dem zugeführtes Wasser
gefroren wird. Das Eis wird in Form von Flocken durch eine den Kühlkörper umgebende Schnecke abgeschabt
und nach oben auf eine Auffangplattform gefördert. Ein gleichzeitig mitbewegtes Schaufelrad
schiebt die Flocken auf der Plattform radial nach außen zu einer am Zylinderumfang angeordneten
Ausgabeöffnung für die Flocken. Eine Speicherung von Eisflocken auf dieser Plattform ist nicht möglich,
da sie zwangsläufig durch die Drehung des Schaufelrades nach außen und zu der Ausgabeöffnung geführt
werden. Die Zahl der während irgendeines gegebenen Zeitraumes für die Ausgabe zur Verfügung stehenden
Eisflocken ist daher durch die Geschwindigkeit der Erzeugung von Eisstücken in dem kombinierten Eisbereiter
begrenzt, da bei dieser Anordnung eine praktisch unmittelbare Abgabe aus dem Eisbereiter
vorgesehen ist.
In der USA.-Patentschrift 2 804 996 wird eine wärmeisolierte Trommel beschrieben. Die Trommel
wird von Zeit zu Zeit geöffnet und ihr Vorratszylinder mit an anderer Stelle bereiteten Eisstücken gefüllt
Zur Entnahme von Eisstücken werden diese durch eine in Längsrichtung des Zylinders verschiebbare
Druckplatte nach vorn in die Kammern eines Schaufelrades geschoben, welche durch die Drehung
dieses Rades einzeln an einer in der Zylinderwand vorhandenen Ausgabeöffnung vorbeigeführt werden.
Durch die Vorwärtsbewegung der Druckplatte wird dabei der zur Verfügung stehende Vorratsraum ständig
verkleinert, und es besteht keine Möglichkeit zur beliebigen weiteren Zuführung zu einem benebigen
Zeitpunkt von etwa in einem automatischen Eiswürfelbereiter
bereiteten Eisstücken. Hierzu müßte vielmehr auf irgendeine Weise die Druckplatte wieder in
ihre Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Bei einer solchen Anordnung kann außerdem leicht ein
Verklumpen durch Zusammenfrieren einzelner Eisstückchen im Vorratszylinder auftreten. Dabei i<;t zu
beachten, daß infolge der Konstruktion keine Bewegung der mechanischen Teile, wie Druckplatte und
Schaufelrad in den Zeiträumen zwischen aufeinanderfolgenden Entnahmevorgängen und damit eine Beseitigung
der Gefahr des Zusammenfrierens durch Bewegung der Eisstückchen möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Eisabgabevorrichtung zu schaffen mit der Möglichkeit
der Abgabe einer kleinen und kontrollierbaren Zahl von Eisstücken während jedes Abgabevorgangs,
welche auch verwendbar ist zur Abgabe nur weniger Eisstücke, beispielsweise in ein Trinkgefäß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die drehbare Förder- und Ausgabevorrichtung
im Ausgabebereich derart ausgebildet ist, daß sie die Eisstücke — unterhalb der Drehachse — der
mit der Ausgabeöffnung versehenen Endwand des Behälters zuführt und daß sie ferner die Eisstücke an
dieser Endwand aufsteigen läßt, und die nicht zur Ausgabe kommenden, aufgestiegenen Eisstücke oberhalb
der Drehachse zum Anfang des Ausgabebereichs zurücksendet.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform enthält die Ausgabevorrichtung zur Wahl der abgegebenen Eisstücke
eine Ausgabeöffnung, deren Größe verstellbar ist.
Dieses Eisabgabegerät besitzt eine Anzahl von Vorteilen gegenüber dem Gerät nach der USA.-Patentschrift
3 059 450. Es ist bedeutend kompakter und kann daher im Gefrierfach eines gewöhnlichen Haushaltskühlschrankes
verwendet werden. Es besitzt weiterhin die Möglichkeit, Eisstücke von einem zugeordneten
Eisbereiter anzunehmen, und sie in dem Eisbehälter in einer solchen Weise zu speichern, daß das
Zusammenfrieren der Eisstücke beseitigt ist und auf Abruf eine gewünschte Zahl von Eisstücken abgegeben
werden kann.
Das Eisabgabegerät besitzt auch entscheidende Vorteile gegenüber dem Gerät nach der USA.-Patentschrift
2 804 996. Das Gerät ist in der Lage, jederzeit die von einem zugeordneten Eisbereiter zugelieferten
Eisstücke aufzunehmen und erfordert keine periodische Füllung des Eisbehälters von Hand. Die Eisstücke
werden in einem Zustand gehalten, in dem das Zusammenfrieren und das entsprechende Verklemmen
der Stücke bis zu dem Zeitpunkt verhindert wird, an dem sie auf Abruf abgegeben werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der bereich hin transportiert werden, aber nicht in diesen
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher Bereich eintreten, wieder in Richtung auf den riick-
beschrieben. wältigen Teil des Behälters 4 zurückgeführt werden.
Es zeigt An der Rückwand des Förderbereiches 17 ist eine
F i g. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemä- 5 Hülse 21 befestigt, die lose über oder in einen nach
ßen Eisabgabegerätes, das in dem Gefrierfach eines innen ragenden kreisförmigen Flansch 22 an der
Haushaltskühlschrankes enthalten ist, Rückwand 10 des Behälters 4 paßt. Der Flansch 22
Fig. 2 eine Darstellung nach einem Schnitt ent- umgibt eine öffnung in der Rückwand 10 zur Auflang der Linie 2-2 in Fi g. 1, nähme des Endes einer Welle 23, die Teil eines Mo-
F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung ähnlich wie io tors und eines Untersetzungsgetriebes 26 ist Die
F i g. 2 und zeigt bestimmte Einzelheiten einer erfin- Welle 23 weist radial gegenüberliegende Antriebsvor-
dungsgemäßen Ausführungsform, Sprünge 24 auf, die mit entsprechenden Vorsprüngen
F i g. 4 eine Vorderansicht und zeigt die Wirkungs- 25 auf der Hülse 21 zusammenwirken, um die Vorweise
der Ausführungsform nach F i g. 3, richtung 7 im Gegenzeigersinn zu drehen.
F i g. 5 eine Darstellung nach einem Schnitt ent- 15 Der Durchmesser des Ausgabebereiches 16 ist so
lang der Linie 5-5 in F i g. 4. bemessen, daß letzterer in eine Vertiefung 30 in dem
Es wird zunächst auf die F i g. 1 und 2 der Zeich- Vorderteil der Bodenwand 11 hineinragt. Diese Ver-
nung Bezug genommen. Hier ist ein Haushaltskühl- tiefung ist so ausgebildet, daß die innere Oberfläche
gerät dargestellt, das ein Gefrierfach 1 mit einer Zu- der Hülse 28, die die zylindrische Außenfläche des
gangsöffnung in dem Vorderteil des Faches aufweist, so Bereiches 16 bildet, praktisch in der gleichen Ebene
die durch eine Tür 2 verschlossen ist Innerhalb des oder ein wenig darunter wie die gegenüberliegende
Oberteiles des Gefrierfaches 1 ist ein automatischer Oberfläche 32 der Bodenwand liegt, um den Eintritt
Eisbereiter 3 befestigt. Dies kann irgendein bekannter der Eisstücke in den Ausgabebereich zu erleichtern.
Eisbereiter sein, wie er gegenwärtig in Haushaltskühl- Die vorliegende Erfindung beinhaltet eine spezielle
geräten oder anderen Kühlvorrichtungen im Haushalt 25 Verbesserung des Ausgabebereiches 16. Während des
zur automatischen Herstellung von Eisstücken ver- normalen Betriebes des Eisabgabegerätes werden die
wendet wird, die im allgemeinen unabhängig von Eisstücke in ausreichender Menge in dem Ausgabe-
ihrer besonderen Form als Eiswürfel bezeichnet wer- bereich gesammelt und gelagert, so daß eine vor-
den. bestimmte Anzahl von Eisstücken durch die Ver-
Die durch den Eisbereiter 3 hergestellten Eisstücke 30 teilervorrichtung während jedes Arbeitsganges ab-
werden in einen Vorratsbehälter 4 abgegeben, der gegeben wird.
nicht nur zur Lagerung der hergestellten Eisstücke bei In der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 5
Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes dient, stellt eine doppelschraubenförmige Schnecke 35, die
sondern auch Teil eines Eisabgabegerätes ist. von gleicher Länge wie die Trommel 28 ist, eine Vor-
Der Behälter 4, der auf einem Gestell 5 unterhalb 35 richtung zur Aufnahme der Eisstücke an der Einlaß-
des Eisbereiters 3 gleitbar gelagert ist, ist relativ weit seite 36 des Ausgabebereiches und zur Speicherung
und flach. Er weist vertikale Front- und Rücken- zahlreicher Eisstücke innerhalb des Ausgabebereiches
wände 9 und 10 sowie eine bogenförmige Bodenwand dar, wobei sie auf die Abgabeöffnung 14 zu fort-
11 auf, die in geneigte Seitenwände 12 übergeht. Die bewegt werden. Der Durchmesser der Schnecke und
Vorderwand des Behälters 4 weist eine Abgabeöff- 40 die Gewindesteigerung der beiden schraubenförmigen
nung 14 auf, die höher als der unterste Teil der Bo- Blätter 37 sind so bemessen, daß die Blätter zusam-
denwand 11 angeordnet ist. men mit der inneren Oberfläche der Trommel 28 zwei
Die Vorrichtung 7 dient zum Transport der in dem spiralenförmige Durchgangswege 38 mit einem der-Behälter
4 gesammelten Eisstücke zu der Abgabeöff- artigen Querschnitt bilden, daß die Eisstücke einzeln
nung 14. Sie ist horizontal und in Längsrichtung in 45 hintereinander frei durch sie hindurchgeführt werden
dem Behälter 4 angeordnet und in gerader Linie mit können. Mit dieser Bauweise wird ein genügend lander
Abgabeöffnung ausgerichtet. Die Vorrichtung 7 ist ger Ausgabebereich erzielt, derart, daß zahlreiche
um ihre Längsachse in den Vorder- und Rückwänden Eisstücke, und zwar mehr als während eines Arbeitsdes
Behälters 4 drehbar gelagert. Der Behälter 4 ganges abgegeben werden, innerhalb des Ausgabeweist
an seinem Vorderende den sogenannten »Aus- 50 bereiches gespeichert werden,
gabebereich« 16 auf und an seinem rückwärtigen Während der Drehung der Vorrichtung 7, die in Ende den sogenannten »Förderbereich« 17, der mit der Ausführungsform entsprechend F i g. 4 im Gedem Ausgabebereich verbunden ist. genzeigersinn drehbar ist, werden durch den Förder-
gabebereich« 16 auf und an seinem rückwärtigen Während der Drehung der Vorrichtung 7, die in Ende den sogenannten »Förderbereich« 17, der mit der Ausführungsform entsprechend F i g. 4 im Gedem Ausgabebereich verbunden ist. genzeigersinn drehbar ist, werden durch den Förder-
Der dargestellte Förderbereich 17 zum Transport bereich 17 Eisstücke in Richtung auf den Ausgabeder
Eisstücke zu dem Ausgabebereich enthält eine 55 bereich 16 transportiert, und zwar mit einer höheren
schraubenförmig gebogene Stange, die auch für den Geschwindigkeit, als sie in den Einlaß 36 des AusUmlauf
und die Bewegung der Eisstücke im Behälter gabebereiches eintreten können. Diejenigen Eisstücke,
sorgt. Wie in F i g. 3 der Zeichnung deutlicher dar- die nicht in den Ausgabebereich eintreten, werden zu
gestellt ist, weist die Stange einen ersten Bereich 18 der Rückseite des Behälters zurückgeführt. Wenn der
mit mehreren schraubenförmigen Windungen auf, die 60 Ausgabebereich nicht gefüllt ist, werden während
bei Drehung im Gegenzeigersinn, wie in F i g. 4 dar- jeder Drehung meist ein oder mehrere Eisstücke in
gestellt, Eisstücke von der Rückwand des Behälters 4 den Ausgabebereich eingeführt. Infolge der Aufin
Richtung des Ausgabebereiches transportieren. Ein nahmekapazität der Durchgangswege 38 sind immer
Bereich 19 verbindet den Teil 18 mit der Welle 20 mehrere Eisstücke in dem Ausgabebereich 16 enthaldes
Ausgabebereiches. Das Stück 19 ist so bemessen, 65 ten, wobei sie in Richtung der Abgabeöffnung 14
das es einen ausreichenden Abstand zwischen dem transportiert werden. Somit bildet der Mittelteil des
Teil 18 und dem Einlaß des Ausgabebereiches bildet, Ausgabebereiches 16 einen Sammelabsclinitt. Dieser
so daß diejenigen Bestücke, die zu dem Ausgabe- ist so bemessen, daß eine ausreichende Versorgung
nut Eisstücken zur Abgabe durch die öffnung 14 hindurch
während einer jeden Umdrehung sichergestellt ist, unabhängig von der speziellen Zahl an Eisstücken,
die während eines Zyklus in den Ausgabebereich eintreten.
Die spezielle Zahl an Eisstücken, die während jeder Umdrehung der Vorrichtung 7 durch die Abgabeöffnung
14 hindurch abgegeben werden kann, hängt von der Stellung der Abgabeöffnung 14 ab bzw. von
der Stellung des Randes 42 der öffnung im Verhältnis zu dem Auslaßende des Ausgabebereiches. Dieser
Rand bildet die höchste Stelle einer Wand 43, die dem Auslaßende des Ausgabebereiches vorgelagert
ist. Der Rand 42 ist so bemessen, daß eine Abgabe von Eisstücken verhindert wird, bevor die Vorderkante
45 eines Blattes 37 sich von einer Stellung unterhalb der Achse 19 um ein bestimmtes Stück nach
oben gedreht hat.
Die Wand 43 ist verstellbar dargestellt, so daß der Benutzer die Anzahl von Eisstücken wählen kann, die
während jeder Drehung der Vorrichtung? um 180° abgegeben werden soll. Eine Verstellvorrichtung erlaubt
die Verdrehung der Wand 43 um die Achse, die durch den Lagerzapfen 29 gebildet wird, wie es in
F i g. 4 der Zeichnung gezeigt ist. Beispielsweise kann eine Stellschraube 47 dazu verwendet werden,
die Wand in einer gewünschten Stellung zu arretieren.
In F i g. 4 ist die Stellung der Wand 43 so dargestellt,
daß während jeder Drehung der Vorrichtung 7 um 180° zwei Eisstücke abgegeben werden. Es
bedeutet dies, daß sich während einer jeden Drehung um 180° die Vorderkante 45 des einen oder anderen
Blattes 37 so hoch dreht, daß das erste oder die vordersten Eisstücke 50 entlang der geneigten Oberfläche
des Blattes über den Rand 42 nach unten und somit durch die Abgabeöffnung 14 gleiten können. Da sich
die Eisstücke innerhalb eines jeden Durchgangsweges 38 einzeln hintereinander befinden, können keine Eisstücke
durch die Öffnung 14 hindurch abgegeben werden, bevor das vorderste Eisstück den Rand 42 freimacht.
An diesem Punkt gleitet das Eisstück 50 und das Eisstück 51, das sich direkt dahinter befindet und
das auf dem dann nach unten geneigten Teil des gerade wirksamen Blattes 37 gehalten ist (d. h. noch
nicht über die oberste Mittelstellung im Verhältnis zu der Nabe 29 hinaus bewegt worden ist), durch die
Öffnung 14 hindurch. Das dritte Eisstücke jedoch, das mit der Bezugsziffer 52 gekennzeichnet ist, wird nicht
abgegeben, da zu der Zeit, zu der der Blattrand 45
den Rand 42 freigemacht hat, dieses Eisstück über die obere Mitte gedreht worden ist und somit in Richtung
auf den Mittelteil des Kanals 38 zurückgefallen ist, wo es liegenbleibt, bis der Ausgabebereich sich
um weitere 360° dreht. Das Eisstück 52 wird dann das vorderste und somit das erste Eisstück sein, das
durch die Öffnung 14 hindurch abgegeben wird.
Aus der bisherigen Beschreibung ist ersichtlich, daß die während eines jeden Abgabevorganges durch
die Öffnung 14 hindurch abgegebene Anzahl von Eisstücken durch die Eisstücke bestimmt ist, die sich zu
der Zeit auf dem nach unten geneigten Teil eines Blattes befinden, wenn der Vorderrand 45 dieses
ao Blattes den Rand 42 freigibt. Um nun diese Zahl ohne eine Änderung des Blattdurchmessers oder der
Gewindesteigung zu erhöhen, kann der Teil 56 eines jeden Blattes hinter dem gegenüberliegenden Rand
45 zu einer mehr länglichen Form ausgeschrägt werden, d. h. es kann ihm eine größere Steigung gegeben
werden, wodurch die Gesamtfläche des Auslaßabschnittes vergrößert wird.
Da die Stellung des Randes 42, der die untere Wandung der Abgabeöffnung 14 bildet, die Stelle be-
stimmt, an der das erste Eisstück durch die Öffnung 14 hindurchtreten kann, reguliert seine Höhenstellung
im Verhältnis zu der Achse 19 die Anzahl von Eisstücken, die durch die Öffnung 14 hindurch abgegeben
werden. Wenn beispielsweise der Rand 42 in einer unteren Stellung festgelegt ist, wie es durch die gestrichelte
Linie 53 in F i g. 4 der Zeichnung dargestellt ist, befindet sich jedes der Blätter 37 zu der
Zeit, zu der ein Blatt den Rand 42 freigibt, in einer derartigen Stellung, daß auf dem nach unten geneigten
gegenüberliegenden Teil des Blattes 37 drei Eisstücke zurückbleiben, so daß alle diese drei Eisstücke
abgegeben werden. Umgekehrt wirkt ein Anheben des Randes 42 über die durch eine ausgezogene Linie
dargestellte Stellung hinaus, daß das zweite Eisstück, wie beispielsweise das Eisstück 51, auch über die
oberste Mitte hinausbewegi wird, bevor das vorderste oder das erste Eisstück 50 durch die Öffnung abgegeben
wird. Folglich wird während jedes Abgabevorganges nur ein Eisstück abgegeben.
Es ist leicht einzusehen, daß beim Betrieb der eben beschriebenen Ausführungsform irgendein geeigneter
Schalter vorgesehen sein kann, um den Antrieb und somit die Rotation der Fördervorrichtung zu bewirken.
Bei Verwendung eines geeigneten Antriebes mil entsprechender Drehzahluntersetzung kann eine relativ
langsame Drehung der Fördervorrichtung und eine leichte Bedienung durch einen einfachen Druckknopfschalter
erzielt werden. Dabei kann der Benutzer den Schaltknopf niederdrücken, wenn eine ge-
So wünschte Anzahl von Eisstücken abgegeben werder soll, und den Antrieb ausschalten, bevor sich die Verteilervorrichtung
bis zu der Stellung dreht, wo weite« Eisstücke abgegeben werden.
Claims (2)
1. Ausgabevorrichtung für Eisstücke, insbesondere für Haushaltskühlschränke, mit einem Behälter
zur Aufnahme, Sammlung und Ausgabe der Eisstücke, wobei der Behälter mit einer drehbar
gelagerten, eine horizontale oder praktisch horizontale Drehachse aufweisende Förder- und Ausgabevorrichtung
versehen ist, die die Eisstücke dem Ausgabebereich des Behälters zuführt, wobei
die Eisstücke einzeln nacheinander durch die Ausgabeöffnung ausgegeben werden, dadurch gekennzeichnet,
daß die drehbare Förder- und Ausgabevorrichtung (7) im Ausgabebereich
(16) derart ausgebildet ist, daß sie die Eisstücke (SO, Sl, 52) — unterhalb der Drehachse — der
mit der Ausgabeöffnung (14) versehenen Endwand (9) des Behälters (4) zuführt, und daß sie ao
ferner die Eisstücke an dieser Endwand (9) aufsteigen läßt, und die nicht zur Ausgabe kommenden,
aufgestiegenen Eisstücke oberhalb der Drehachse zum Anfang (19) des Ausgabebereiches
(16) zurücksendet.
2. Ausgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wahl der Zahl der
abgegebenen Eisstücke eine Ausgabeöffnung vorgesehen ist, deren Größe verstellbar ist.
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