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DE1775190A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Installationsteilen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Installationsteilen

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Publication number
DE1775190A1
DE1775190A1 DE19681775190 DE1775190A DE1775190A1 DE 1775190 A1 DE1775190 A1 DE 1775190A1 DE 19681775190 DE19681775190 DE 19681775190 DE 1775190 A DE1775190 A DE 1775190A DE 1775190 A1 DE1775190 A1 DE 1775190A1
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DE
Germany
Prior art keywords
holder
shaft
head
marked
expansion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681775190
Other languages
English (en)
Inventor
Raimund Andris
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19681775190 priority Critical patent/DE1775190A1/de
Publication of DE1775190A1 publication Critical patent/DE1775190A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/08Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/12Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing comprising a member substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing
    • F16L3/133Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing comprising a member substantially surrounding the pipe, cable or protective tubing and hanging from a pendant
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/14Hangers in the form of bands or chains
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • F16L3/237Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals for two pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Installationsteilen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befestigen von Installationsteilen, wie Leitungsrohre, Heizkörper oder ähnlichen Teilen an Wänden, Decken oder sonstigen festen Bauteilen eines Gebäudes vermittels eines oder mehrerer im wesentlichen stabförmiger Halter, der oder die in der Wand, der Decke oder sonst wo verankert werden, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Zur Befestigung von Zeitungsrohren, z.B. Wasserleitungsrohren oder Heizungsrohren und von Heizkörpern an Wänden Decken oder sonstigen Teilen eines Gebäudes ist bereits eine sogenannte nBohrkonsole" bekannt, die aus einem längsgeschlitzten Rohr besteht, das in eine entsprechende Bohrung , welche im Durchmesser kleiner gehalten ist als der Durchmesser der Bohrkonsole, durch Hammerschläge eingetrieben wird und sich durch die radiale Materialspannung in der Bohrung hält. Der aus der Wand bzw. aus der Bohrung her^ueragende Kopf dieser Bohrkonsole ist stirnseitig mit einem Schraubgewinde versehen zur Befestigung von Rohr-Achellen mder dergleichen und besitzt zum Einhängen von
    horizontal verlaufenden Trägerschienen, die beispielsweise
    an der Rückseite vori Heizkörpern angeschweißt .siüdj -*benfalle
    horizontal verlaufende Einstichnuten. Zum 3intreben der -;
    Bohrkonsolen in die Bohrlöcher wird ein Schlagdorn ver-
    wendet, der auf den Kopf der Koneole aufgesetzt worden
    muß, um die Hammerschläge aufzunehmen und eine Besehädigun g
    des Konsolenkopfes zu verhindern.
    Die wesentlichen Nachteile dieser Art von Bee'etigunge-
    hiflsmitteln sind folgende:
    Um der Konsole in der Bohrung einen guten Halt zugeben,
    muß wie schon erwähnt, der Durchmesser der Bohrvag immer
    kleiner sein als der Konsolendurchmesser: Dies führt dazu,
    daß beim Eintreiben der Konsole in das`Hohrleth schwere
    Hammerschläge auf die Kopfstiinfläche der xoü-tole ausge-
    übt werden müssen, die einerseits eine ,stoße eatenstren-
    gung erfordern und andererseits trotz der Verwendung eines
    Schlagdornes eine Beschädigung des Konsalenkopfen häufig
    unvermeidbar machen. Hinzu kommt, daß sich 'dit ,gewünschte
    Länge des Konsolenkopfes bzw. die Eintrelbtiefe der Koneole
    durch Hammerschläge nicht genau genug treffeh-läßt oder zu-
    mindest allergrößte Aufmerksamkeit erfordert; die mit 'einem
    verhältnismäßig großen Zeitaufwand verb=den ist.
    Ist die Konsole einmal zu tief in die Bohrung eingetrieben;
    worden, so läßt sie sich nicht mehr aus der XohrunS ho:caue--
    ziehen, um auf die gewünschte Kopflänge gebracht zu werden.
  • Wenn diese Konsole mit den horizontalen Einhängenuten zur Aufhängung von Heizkörpern verwendet wird, an denen rückseitig horizontale Trägerschienen in Form von Flacheisen angeschweißt sind, ergeben sich insbesondere bei sehr lernen Heizkörpern, die bekanntlich keine große Längsstabilität aufweisen, Schwierigkeiten,,die darin bestehen, daß sich die Nuten, in welche die Trägerschienen an der Rückseite des Heizkörpers eingehängt werden sollen, nur schwer auffinden lassen. Außerdem kommt es häufig vor, daß diese Quernuten beim Eintreiben der Konsole in die Bohrung durch die heftige Schlagwirkung zerdrückt, d.h. so verengt werden, daß sie die Aufhängeschiene nicht mehr aufnehmen können. Meist wird dies aber erst bemerkt, wenn der Heizkörper aufgehängt werden soll, so daß dann der Heizkörper wieder entfernt und die Nut gegebenenfalls mit Hilfe einer Feile wieder aufgeweitet werden muß.
  • Ein weiterer Nachteil dieser selbstspannenden Konsolen besteht darin, daß sie nicht in allen vorkommenden Mauerwerksarten ,gleich gut halten. Beispielsweise in Bimsmauer -werken oder in Leichtbauplatten, die schwere Schläge nicht aushalten, müssen die Bohrungen größer gebohrt werden als üblich, um die Konsole leichter eintreiben zu können.
    Wird dies aus Unachtbarkeit oder aus Untmtnie nicht
    beachtet, so besteht die Gefahr, da$ die betreffende
    Wand beim Eintreiben der Konsole durch schwere Hammer--
    Schläge zerstört wird» ,_
    Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin,
    ein Verfahren zum Befestigen von lnstallattonsteilen zu
    schaffen, das die®e Nachteile vermeidet, und bei. dem es
    möglich ist, die in die Wand, Decke oder dergleichen ein-
    zusetzenden Halter ohne-Anwendung von acrschlgen ein--
    zusetzen und in jeder gewünschten Einsteoktiefe mühelos
    zu befestigen.
    Weiter ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Mittel
    und Vorrichtungen zu schaffen, die zur Durch"üh=ng des
    gewünschten Verfahrens geeignet sind uni die Kantagearbeit
    erleichtern und verbilligen. Außerdem sollen diese Vorrich-
    tungen bzw. Mittel geeignet sein, die Anwendung des Ver-
    fahrens bei denkerschiedensten Installationsteilen auf
    einfache weise zu ermöglichen»
    Das erfindungsgemUBe Verfahren ist.dadurch gekennzeichnet,
    daß in der Nähe des späteren Sitzes der zu befestigenden
    Teile ein genügend tiefes Loch gebohrt wird, der Schaft
    des Halters zusammen mit einem Spreitzdübel in das Loch
    eingesteckt und danach durch Spreitzen des Spreitzdübels vermittels eines Spreitzkegels der Halter befestigt wird.
  • Dabei ist es von Vorteil, das Loch in der wand so an-zubringen, daß es neben dem zu befestigenden Teil liegt, wenn das zu befestigende Teil ein Rohr oder dergleichen ist. Weiterhin ist es vorteilhaft, daß der Sprei.tzkegel nach dem Einsetzen des Halters und des Spreitzdübels in das Loch bis zur endgültigen Justierung der Lage des zu befestigenden Teiles nur leicht eingetrieben wird, so daß der Halter sich in dem Loch noch gegen einen geringen Widerstand verstellen läßt.
  • Durch dieses Verfahren wird die Befestigung und Montage jeglicher Installationsteile wesentlich erleichtert und zeitlich verkürzt, weil das Einsetzen des Halters in die vorgesehene Bohrung ohne jegliche Kraftanwendung durch- geführt werden kann und der Halter in jeder gewlinschten' Einstecktiefe fixierbar ist. Durch die Möglichkeit,den Halter lose in die Bohrung einzuführen, ist jegliche Ge-fahr einer Beschädigung des Halterkopfes beim Einsetzen beseitigt. Außerdem kann der Halter auch nach der Be- festigung durch Lösen des Spreitzkegele im Spreitzdübel jederzeit wieder aus der Bohrung ganz oder teilweise herausgezogen werden.
    Der Halter zur Durchführung des erfie@gemi.B@n Vä;
    fahreris besteht aus Flacheinen, und sei:rc1"t, i.et:
    dem Umfang der Bohrung entsprechend
    wird einerseits ein guter Sitz des Halteaa Im der Bohrung und andererseits eine große Stabilität des Ha1t6re exzielt. Dabei ist ea von Vorteil, daß dae Querschnitte-, Profil des Haltersehaites weniger als einen Halbkreis darstellt, weil sich dadurch ein leichteren Verspannen, des Halterschaftes durch den Spreitzdübel ergibt. Je nach Art des' zu befestigenden Teiles, ist ee vorteIlhaft, den Halterkopf als unsymetrische, zweiteilige oder als sonstige an sich bekannte Rohrschellen auezubilden, ihn mit einer Bohrung zu versehen, zwar Befestigen Irgendwelcher Flachteile oder ihn als Hacken auüzubiläen, in den beispielsweise eine Drahtschlaufe, ein Lochband oder dergleichen einhängbar ist oder ihm-mit' einer Quernut für. die Aufnahme von Trägerschienen an Heizkörpern zu versehen oder ihn als Aufsteckfinger auszubilden, auf den 1rgendwelche Profilteile aus Kunststoff oder ähnlichem Material als Träger für Reizkörperplatten oder dergleichen aufgesteckt werden können. Vorteilhaft ist es auch, den Schaft des Haltere mit kua#d nehmungen zu versehen, um sein Profil` durch den Sp=eitzdübel leichter aufweiten zu können. Der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehene Spreitzdübel besteht vorteilhaft in an sich bekannter Weise aus Kunststoff und ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit einer kegelförmigen Bohrung versehen. Damit wird ein bewährtes billiges Hilfemittel verwendet. .
  • Um einen guten und festen Sitz des Halterschaftes mit dem Spreitzdübel zu erzielen, ist es vorteilhaft, am zylindrischen Umfang eine über die ganze Länge des Spreitzdübels zumindest annähernd halbkreisförmige Ausnehmung vorzusehen, deren radiale Tiefe der Dicke des Halterschaftes entspricht. Ebenso ist es vorteilhaft, am vollen Umfang (Umfang mit dem größeren Durchmesser) des Dübels Querrillen vorzusehen, die an dem von der Ausnehmung gebildeten radialen Ansatz beginnen und nach etwa einem Dritteldes halben Kreisumfanges an der Peripherie auslaufen.
  • Zweckmäßig ist es dabei, die an sich bekannten längsschlitze des Spreitzdübels entlang der Ansätze verlaufen zu# lassen, die von der &uenehmung gebildet werden. Dadurch läßt eich eine gute Spreitzrirkung und damit ein fester Sitz des Halters erzielen.
  • Spritztechnisch ist es von Vorteil, einen Längsschlitz
    diametral gegenüber der Mitte der radialen Aueneh-
    mung anzuordnen, damit gleichmäßigere lfandstärken
    erzielt werden.
    Um zu erreichen, daß der Dübel durch leiohte®intLwei-
    ben des Spreitzkegels in dem Loch selbsthaltend tiefe-
    stigt werden kann, und dabei der Schaft res $aters
    noch in axialer Richtung leicht verschiebbar Ist: ist
    es von Vorteil, den Halterschaft längs der Sy,etrie-
    linse seiner Quersehnittsprofiles mit einem hinten
    offenen Schlitz zu versehen und auf der Symetrielinie
    der Ausnehmung des Spreitzdübels einen Zapfen anzuord-
    nen, der die Dicke des Halterschaftes etwa um das Maß
    von o,5 bis 1 mm überragt:
    kegeligur
    Als Spreitzkegel wird zweckmäßigerweise ein Gewindezap-
    fen mit einem Blechoder Holzgewinde vex@ren4et, der im wesentlichen die Form einer Madenschraube hat und nicht# mit einem Schraubenkopf größeren Durchmessers versehen ist.
  • Im folgenden wird nun anhand von einigen Auaftbrungabeispielen die Erfindung näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 die Aufhängung eines Zeitungsrohres an einer Decke, Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein Bohrloch mit eingesetztem Halter und Spreitzdübel, Fig. 3 einen Schnitt A - A durch die Figur 2, Fig. 4 eine Ausgestaltung des Halterschaftes, Fig. 5, 6, 7, 8, 9, 1o, 11 und 12 verschiedene Ausführungsformen des Halterkopfes.
  • Das in einer Wand 1 gebohrte Bohrloch 2 hat etwa den Durchmesser des vollen Spreitzdübels 3, so daß der Spreitzdübel leicht in das Bohrloch eingeführt werden kann. Der Spreitzdübel 3 hat eine kegelförmige Bohrung 4, in welcher ein Spreitzkegel 5 sitzt, der als kegelförmiger Gewindedorn ausgebildet ist und an seinem Kopfende einen Schraubenzieherachlitz 6 besitzt.
  • Wie aus dem Querschnitt der Fig. 3 ersichtlich, hat der Spreitzdübel 3 eine halbkreisförmige radiale Ausnehmung 7, die den ebenfalls halbkreisförmig profilierten Schaft 8 eines Halters 9 aufnimmt. Somit können der Spreitzdübel 3 und der Schaft 8 des Halters 9 gemeinsam lose in das Bohrloch 2 eingesteckt werden. Wie insbesondere aus Fig. 4 ersichtlich, ist der Schaft 8 des Halters 9 mit einem hinten offenen längsschlitz 1o versehen, in welchem ein Zapfen 11 des Spreitzdübels 3 zu liegen kommt. Die radiale Höhe des Zapfens 11 ist so gewählt, daß der Zapfen 11 die Materialdicke des Schaftes 8 etwas überragt. Dadurch ist es möglich, bei leicht gespreitetem Apreitzdübel den Halter 9 noch in axialer Richten« zu verstieben, um ihn in die gewünschte Position zu brin&On.
  • Wie an sich bekannt, ist der Spreitzdübel 3 auch mit Spreitzschlitzen 12 und 13 versehen, die,jeweils sm Znde der radialen Ausnehmung 7 angeordnet sind.
  • Zur besseren Verankerung des Spreitzdübele 3 -in dem Bohrloch 2 sind am vollen Umfang Quernuten 14 und 15 angtordnet, die aber nicht in ihrer vollen Tiefe dem Umfang entlanglaufen, sondern nach etwa einem Drittgl den Umfanges an der Peripherie auslaufen.
  • Aus spritzgußtechnischen Gründen ist es von Vorteil, zwischen den oben und unten längs des Spreitzdttbels 3 vorgesehenen Nuten 15 und 14 einen weiteren.SprEittschlitz 16 vorzusehen.
  • Daß die Quernuten 14 und 15 oberhalb bzw: unterhalb des Spreitzschlitzes16 and der Peripherie auslaufen, bringt den Vorteil, daß sich der Spreitsdübel insbesondere in weicherem oder bröckeligem Wandmaterial be®eer .ten kann, weil eine größere Umfangfläche auf .der dem Raltexschaft gegenüber liegenden Seite an der Bohrungswandung aufliegt. Der Schlitz 16 bringt eine schnellere Auskühlung an der Stelle des größten Materialquerschnittes, so daß die Herstellung des Spreitzdübels im Spritzgußverfahren mit einer höheren Schußfolge erfolgen kann.
  • Damit der Schaft 8 des Halters 9 sich durch den Spreitzdübet beim Eintreiben des Spreitzkegels 5 etwas besser bzw. leichter aufweiten und gegen die Wandung des Bohrloches drücken läßt, sind Ausnehmungen 17 vorgesehen.
  • Um den Halter 9 in dem Bohrloch 2 unverrückbar zu befestigen , wird der Spreitzkegel 5 , der wie schon erwähnt, mit einem Holz- bzw. Blechschraubengewinde versehen ist, vermittels eines Schraubenziehers in den Spreitzdübel hineingedreht, und dabei die an sich bekannte Spreitzdübelklemmwirkung hervorgerufen, die einerseits den Spreitzdübel und andererseits den Schaft 8 des Hal-$ ters 9 so stark gegen die Wandung des Bohrloches preßt, saß jegliches Verändern der Lage des Schaftes 8 auch bei Einwirkung extrem hoher Zug- oder Schubkräfte nicht mehr möglich ist.
  • Durch die halbkreisförmige Proßilierung.des Schaftes 8 ist nicht nur eine gute Stabilität des Schaftes selbst erreicht,-sondern auch eine vorzügliche Verbindung und großflächige Auflage zwischen dem Schaft 8 und der Wandung des Bohrloches 2 gewährleistet.
  • Für die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten kann der Schaftödes Halters 9 mit verschiedenen der Form des zu befestigenden Installati onstcJ.1 es zweckmäßig angepaßten Kopfbrmen versehen sein. In Fig. 2 iot der Kopf des Halters 9 als zweiteilige Rohrschelle ausgebildet, von der das eine Teil 18 aus einem Stück mit dem Halter 9 gebildet ist und die andere Hälfte 19 an der Stelle 2o mit der Hälfte 18 verzahnt (Schwalbenschwanzverzahnung) und vermittels einer angebogenen Lasche 21 durch eine Schraubverbindung 22 am Halter 9 befestigt ist. Durch die so gebildete Rohrschelle wird beispielsweise ein an einer senkrechten Wand 1 vertikal. horizontal oder schräg verlaufendes Rohr 23 gehalten. In Fig. 5 ist der Kopf des Schaftes 9 flach ausgebildet und mit zwei Bohrungen 24 und 25 versehen, in denen beispielsweise eine Blechbandrohrschelle 2.6 befestigt werden kann.
  • Wie aus Fig. 11 ersichtlich ist, kann zum gemeinsamen Befestigen zweier parallel verlaufender Rohre 27 und 28 an dem Schalter 9 auch eine Doppelrohrschelle 29 als Kopf befestigt sein.
  • Um Leitungsrohre entlang von Decken hängend zu verlegen, wie das in Fig. 1 dargestellt ist, ist es zweckmäßig, den Kopf des Halters 9 wie aus Fig. 8 ersichtlich, als Hacken 3o auszubilden und das zu verlegende Rohr 31 vermittels eines an sich bekannten 'Lochbandes 32 aufzuhängen. Da diese im wesentlichen vertikal verlaufenden Rohrleitungen meist mit einem bestimmten Gefälle verlegt werden müssen, das innerhalb bestimmter Strecken möglichst konstant sein soll, bietet sich hierfür das erfindungsgemäße Verfahren sowie die angegebenen Mittel zur Durchführung des Verfahrens als sehr vorteilhaft an, weil die Höhenjustierung der Rohre mit dem jederzeit noch in der Bohrung axial verschiebbaren Halter 9 leicht durchführbar ist.
  • Zur Verlegung mehrere nebeneinander verlaufender Rohre entlang von Decken, ist in Fig. 12 ein Beispiel für die Ausbildung des Kopfes des Halters 9 dargestellt, bei dem ein Quersteg 33 mit zwei Haken 34 und 35 am Halter 9 befestigt ist. An den Haken 34 und 35,sind jeweils vermitteln von Lochhändern 36 lind 37 parallel.laufende Leitun"#arohre 38 lind 39 angehängt.
  • Um mit dem Halter 9 auch Heizkörper 4o montieren zu können, wird der Kopf des Halters 9 zwe.ekmäßig mit einer horizbn- , talen Keilnut 41 ausgerüstet, in welche die Trägerschiene 42, die an der Rückseite des Heizkörpers 40.angeschweißt ist, angehängt werden kann. Um das Einhängen der Trägerschiene zu erleichtern, ist es von Vorteil, due Rückseite der Keilnut mit einer nach oben vorspringenden Anschlagfläche 43 zu versehen.
  • Um auch eine eventuell erforderliche Höhenverstellbarkeit der Keilnut 41 zu erreichen, ist, wie in Pig. 9 dargestellt, die Keilnut 41 in einer Platte 43' angeordnet, die vermittels eines vertikalen Schlitzes 44 und einer Schraubverbindung 45 an dem mit einem Führungsansatz 46 versehenen, flach. ausgebildeten Kopf befestigt ist.
  • Wie aus der Fig. 7 ersichtlich ist# kann der Kopf des Halters 9 auch als Aufsteckfinger 47 ausgebildet sein, sodaß auf ihm irgendwelche Halteteile 48 befestigt werden können. In dem in Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der 47 als flache Verlängerung des Schaftes S ausgebildet und an seiner Ober- und Unterkante mit Sperrzähnen 51 und 52 versehen. Außerdem besitzt der Aufsteckfinger 47 einen Spreizschlitz 49, in welchen beim Aufst*eken des Halteteils 4d ein Spreizsteg 50 des Halteteils 48 eingeführt wird, der die Sperrzähne 51 und 52 in das Mate- rial des Halteteils 48 drückt, indem er den längsgeschlitzteil Aufsteckfinger spreizt.
  • Das Halteteil besteht zweckmäßigerweise aus Kunststoff und ist auf seiner Oberseite mit einer Quernut 53 versehen, die z. B. zur Aufnahme der Unterkante einer Heizplatte dienen.
  • Statt des in Fig. 7 dargestellten Halteteils 48 können sebstverständlich auch anders geformte Halteteile auf den Aufsteckfinger 47 aufgesteckt werden, deren äußert Form dem Bauteil angepaßt ist, den sie zu tragen oder zu halten haben.

Claims (1)

  1. Patentansprüche .1, Verfahren zum Befestigen von Installationstellen,we leitungsrohren, Heizk"rper oder e.nde,rezl Teilen an. den, Decken oder sonstigen festen Bauteilen eines Ge- bäudes vermittels eines oder mehrerer lm weseritliclien ' stabförmiger Halter, der oder die in der wgn0 der Decke oder sonstwo verankert werden, dadurch gekennzeichnet, dä; in der Nähe des späteren Sitze, der zu. befestGenden. Teile ein genügend: tiefes Loe#i gebohrt wird, der >'3cri,-=:.ft des Halters zusammen mit einem ;:;preizdübel in ä.a;°. Loch eingesteckt und daiu-:h der Spreizdl:ibel. durch e@_nei Spreiz- kegel- gespreizt und dadurch der H",lter befesti=:t wird 2. Verfahren zum Befec-tige:, einzelner Lei-t;unt°srohre nch Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, daß das Loch. in vier Wand so angebracht wird, daß es :,nit dein zu befestigenden Leitunr_--srohr in äess en rlct@.t@.,fer 1-a.ge tangiert. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch eel@ennzeichn@ t, daß der Spreizkegel nach deni Einsetzen es HalterLy und des Spreizdübels in das Loch bis zur endL-,e*.tltigen Justic rung dcr Zage des zu befestigenden Teiles Zur leich-@ eingetrie- ben wird, so daß der Halter sich in dem Doch noch verstellen.
    hiß t . 4. Halter zur Durchführung des Verfahrens nach den An- spr-chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (9) aus Flacheisen besteht und sein Schaft (8) dem Um- fan@ der Bohrung angepaßt profiliert ist. 5. -ialter nach Anspruch.;, dadurch gekennzeichnet, daß das Quer,:chnittsprofil des Schaftes (8) weniger als einen Halbkreis darstellt. b. Halter nach den A_=sirrüch: n 4 und 5, dadurch gekennzeich- net, daß caer Halterkopf in an sich bekannter '-:leise als Rohrschelle ausgebildet ist. 7. Halter nach den Ansprüchen 4 und 5 dadurch gekennzeich- riet, aß der Halterkopf als symetri;che, zweiteilige Rohrschelle ausgebildet ist.
    f1,-:Iter. rit:c,' den 4- und ::, dadurch gekennzeich- riE: cl or .Ja L terkopi mi I. rriirici estens einer Bohrung zur S;E-e: t if;@inrJ@ e@inE:r"I. o;;eri Rohrs(,helle versehen ist. !r31 tE:r naci der, Ari..rjriic;lr .ti 11 uncJ 5, dadurch @ekeiinzeicht riet, der ffäl tcrfiopf a1 ;i :iaken ausgebildet ist. 1o .h@ LE:r n<i ch den @n@i@rrl;@ch-i@ <i un,J 5 , dfidurch gekeiinzei ch- w. t, ria:J der @IaltE:rykofi@ ini r iriiricl e" E rin E' iri(-r r)uernut
    versehen ist. 1,1. Halti#,r nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch .geke:nnz.Eich- net, daß der Halterkopf als Aufsteckfinger (44) ausge- bildet ist. . - 12. Halter nach Anspruch 4, dadurch geken.n.zeichne t, da.ß der Schaft mit Ausnehmungen (17) versehen ist. . 13. Halter nach den Ansprüchen 4 und- 5, dadurch gekennzeich- net, daß der Schaft (8) längs der Symetrelinie seines Querschnittsprofiles einen hinten offenen längsschlitzy (1o) besitzt, der mindestens 3 cm vor dem, Halterkopf endet. 14. Spreitzdübel zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß 'der Spreitzdübel in an sieh bekannter Weise äus-Kunststoff besteht und im viesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit einer kegelförmigen Bohrung versehen ist. 15. Spreitzdilbel w eh Anspruch 14 d:dureh gekennzeichrie t, daß am zylindri,-:chen Umfang über die ganze Länge eine Zumindest annähernd halbkreisförmige. Ausnehmung vorgese- hen ist, d eren r"-jdiale Tiefe der Dicke des Holterschaf i es entspricht.
    1t:,. äpreizdübel nach Anspruch 14 und 35, dadurch gekenn- zeichnet, daß am vollen Umfang Querrillen an.eordnet lind, die jeweils an den Begrenzungskanten der halbkreisförmigen Ausilehmung angesetzt sind. !_7. Spreizdübel nach Anspruch ly.t"dadurch gekennzeichnet, daß auf der Winkelhalbierenden des von der Ausnehmung ge- bildeten Winkels außen mindestens ein Zapfen (11) angeord- net ist, der in seiner Höhe mindestens den vollen Durch- erreicht und in seiner Breite dem Schlitz im. Hal- terach...ft (8) angepaßt ist. B. Spreizdizbel nach den .Ansprüchen 14 bis l7, dadurch Bekenn- zeichnet, daß auf der vorderen. Stirnseite 9 den Durchmes- ser überragende, radiale Lnuchläge vorgesehen sind. g. Spreizdübel nach den Ansprüchen 1 und 14 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Spreizkegel eine schraube mit Holz- oder Blechgewinde ohne Kopf verwendet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2469601A1 (fr) * 1979-11-08 1981-05-22 Mueller Franz Element de fixation

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2469601A1 (fr) * 1979-11-08 1981-05-22 Mueller Franz Element de fixation

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