DE1775037A1 - Hydromechanisches,stufenlos regelbares Getriebe - Google Patents
Hydromechanisches,stufenlos regelbares GetriebeInfo
- Publication number
- DE1775037A1 DE1775037A1 DE19681775037 DE1775037A DE1775037A1 DE 1775037 A1 DE1775037 A1 DE 1775037A1 DE 19681775037 DE19681775037 DE 19681775037 DE 1775037 A DE1775037 A DE 1775037A DE 1775037 A1 DE1775037 A1 DE 1775037A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- turbine
- gear
- converter
- planetary gear
- ring gear
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims description 12
- 230000001970 hydrokinetic effect Effects 0.000 claims description 10
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 5
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims description 4
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 4
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 3
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H47/00—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing
- F16H47/06—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type
- F16H47/08—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion
- F16H47/085—Combinations of mechanical gearing with fluid clutches or fluid gearing the fluid gearing being of the hydrokinetic type the mechanical gearing being of the type with members having orbital motion with at least two mechanical connections between the hydrokinetic gearing and the mechanical gearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
- Retarders (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
München 13
Hohenstauienstr.2, Tel.338111 8 München 13, den 28. JunM968
Hohenstauienstr.2, Tel.338111 8 München 13, den 28. JunM968
FK-22k5
Ford-Werke Aktiengesellschaft Köln-Deutz
Ottoplatz 2
"Hydromechanisches, stufenlos regelbares
Getriebe."
Für diese Anmeldung wird die Priorität der Anmeldung Se.No. 674 911 vom 12. Oktober 1967
in den Vereinigten Staaten von Nordamerika in Anspruch genommen.
Die Beschreibung offenbart ein hydromechanisches Getriebe für ein Kraftfahrzeug mit Automatikantrieb,
dessen Drehmoment stufenlos regelbar ist. Die Änderung des Drehmomentenverhältnisses wird ohne die
Verwendung von Reibungskupplungen oder Bremsen bewirkt. Ein aufgeteilter Drehmomentenweg wird zwischen
der Kurbelwelle und der Antriebswelle bei der
109823/0620
Beschleunigung aus dem Stand hergestellt» ein Teil davon ist hydrokinetisch und der ander« Teil
ist mechanisch. Mit zunehmender Beschleunigung verschwindet das Drehmoment des hydroklnetischen
Teils. Während der normalen Fahrt des Kraftfahrzeuges ist der Drehmomentenweg hauptsächlich mechanischer Natur.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe sowohl für Kraftfahrzeuge mit Vorderantrieb, wie
auch für Kraftfahrzeuge mit Hinterantrieb, bei
welchen die Kurbelwelle quer zur Längsachse des Fahrzeuges liegt. Sie kann aber auch in solchen
Kraftfahrzeugen zur Anwendung kommen, bei welchen die Kurbelwelle und die das Drehmoment Übertragenden Wellen parallel zur Längsachse des
Fahrzeuges liegen.
Ein Hauptmerkmal der Erfindung ist in der Anordnung eines hydrokinetischen Drehmomentenwandlers
mit einer Mehrfachbeschaufelung zu sehen, die um ein zusammengesetztes Planetengetriebe in radialer
109823/0620 "
_ 3 —
Anordnung gruppiert ist. Die Abtriebswelle dieses Planetengetriebe» ist über das erfindungsgemäße Getriebe mit der Kurbelwelle verbunden.
Ein Umgehungsdrehmoaentenweg vervollständigt den
mechanischen Drehmomentenweg des Getriebes.
Die hydrokinetisch bewirkte Vervielfachung des Drehmomentes hängt ab von dem Drehzahlverhältnis des Wandlers, daa seinerseits durch das Verhältnis zwischen der Absolutdrehzahl der Turbine
und der Absolutdrehzahl der Pumpen bestimmt ist. Die Pumpen sind mittels Überholkupplungen mit
einem Teil des Getriebes verbunden, dieser Teil wird auch durch die Kurbelwelle mittels des mechanischen Teils des Drehmomentenwegs angetrieben. Wird bei einem Anstieg des Drehzahlverhältnisses die Drehmomentenabgabe des Wandlers reduziert, dann wird auch die toroidale Strömung
entsprechend reduziert, und zwar als Folge der bewirkten Reduzierung der Absolutdrehzahl der
Pumpe.
Wird die Drehzahl der Pumpe reduziert, dann wächst der Prozentsatz der mechanischen Drehmomentenab-
1 0 9 8 2 "·. / Π G 2 0
1775Q37
gäbe an. Es kann eine Vorkehrung dafür getroffen sein, die Pumpe dann zu verankern, wenn die Drehmoment
enabgabe des hydrokine tischen Drehmomentenwandlers
ein Minimum erlangt hat. Wird dies ausgeführt, dann ist der Drehmomentenweg im wesentlichen
mechanisch, und es sind dann keine hydrokinetischen Verluste vorhanden» die den normalen
Fahrbetrieb stören würden.
Ein Rückwärtsfahren wird durch eine Verankerung der Turbine der hydrokinetischen Einheit und einer
Freigabe des Leitrades erzielt. Das Leitrad» welches mit einem Reaktionsteil des zusammengesetzten
Getriebes während der Vorwärtsfahrt verbunden ist, wird nunmehr der Antriebeteil, während der
direkt mit der Turbine verbundene Teil ein Reaktionsteil wird. Der Drehmomentenweg ist in seiner
Gesamtheit hydrokinetisch, während das Getriebe das wirksame Drehmoment, mit welche« das sogenannte
Turbo-Leitrad beaufschlagt wird, vervielfacht.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
beschrieben. Es zeigtt
10982 3/0620
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das erfindungsgemäße Getriebe,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
Figur 1 zur Veranschaulichung der das Leitrad und die Turbine wahlweise verankernden
Bremse,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der
Figur 1,
Fig. k einen Schnitt nach der Linie IV-IV der
Figur 1,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Figur 1, und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Figur 1.
Mit der Bezugsziffer 10 ist in Fig. 1 die Kurbelwelle einer Verbrennungskraftmaschine gezeichnet.
Mit 12 ist ein Ringrad dee Starters bezeichnet, das von einer Triebwerkplatte 1Ik getragen wird, welche
r 1098^3/0620
über ihrer Nabe 16 mit der Kurbelwelle 10 verbunden ist. Auf die Kurbelwelle 10 aufgekeilt
ist ein Sonnenrad 18 eines einfachen Planetenge
tr iebee 20. Das Planetengetriebe 2O umfaßt Planetenräder 22, die auf Wellen Zh drehbar gelagert
sind. Die Wellen 2k umfassen, teilweise einen Planetentrager 26, der über seine Nabe
gegenüber der Kurbelwelle 10 geführt ist. Geeignete Lager 30 und 32 sind für diesen Zweck
vorgesehen.
Die Planetenräder 22 stehen in Eingriff mit einem Hohlzahnrad 3k, Ein mit diesem Hohlzahnrad 3k
verkeiltes Abstandstück 36 verbindet das Hohlzahnrad 3^ mit dem Sonnenrad 38 eines zweiten
Planetengetriebes k0. Dieses Getriebe umfaßt ein Hohlzahnrad k3 und zwei Satz Planetenräder, ein
Satz umfaßt die Planetenräder kZt die auf Wellen
kk drehbar gelagert sind. Die Wellen kk bilden einen Teil des Trägers k6.
Der Träger k6 lagert auch einen zweiten Satz nicht dargestellter Planetenräder drehbar, die in Eingriff
stehen mit den Planetenrädern k2 und dem
109823/0620
— 7 —
Sonnenrad 38. Die Planetenräder k2 stehen in
Eingriff mit dem Hohlzahnrad kj. Der Träger k6
kann, wie dargestellt, über einer Schulter des Abstandstückes 36 drehbar gelagert sein, diese Schulter ist als Nabe des Abstandstückes 36
mit der Bezugsziffer 48 bezeichnet.
Mit der Bezugsziffer 50 ist ein hydrokinetischer Drehmomentenwandler bezeichnet. Er umfaßt eine
Pumpe 52, eine erste Turbine 5^, ein Leitrad
und eine zweite Turbine 58. Diese Teile sind derart angeordnet, daß eine toroidale Strömung auftritt. Jeder Teil hat ein inneres und ein äußeres Gehäuse, die mit die Strömung lenkenden Schaufeln zusammenarbeiten, um dadurch Strömungskanäle
zu bilden.
Das äußere Gehäuse der Pumpe 52 ist bei 60 mit einem sich radial erstreckenden Bremsträger 62
verbunden. Dieser trägt eine Bremsscheibe 6k, die einer von einer stationären Wand 68 getragenen
Reibungsfläche 66 gegenüberliegend angeordnet ist. Die Wand 68 bildet einen Teil eines stationären
Getriebegehäuses 70. Sie ist an ihrem Umfang 72
1 0 9 B .' '.-i / 0 ß 2 0
mittels Schrauben mit dem Getriebegehäuse 70
verbunden. Der mittlere Teil der Wand 68 let mit einer Dichtungsöffnung 7k versehen, die mit
einer die Nabe 16 der Triebwerksplatte "\h umfassenden
Laufdichtung 76 zusammenwirkt*
Das Leitrad 56 umfaßt ein äußeres Gehäuse 78,
welches über seine Nabe mit dem Träger 46 bei
80 verkeilt ist. Der Träger k6 besitzt eine hohlzylindrische
Verlängerung, welche das Planetengetriebe Uo umschließt, diese Verlängerung ist
mit Keilnuten 80 versehen. Die hohlzylindrische Verlängerung des Trägers k6 schafft auch eine
Lagerfläche für eine Kupplungsnabe 82, die aufgenommen ist in einer mit Keilnuten versehenen
Öffnung 8h der Nabe 86 der Turbine 58.
Das Gehäuse J8 ist mit einem Vorsprung 88 versehen,
der in einer ringförmigen Lagerausnehmung
aufgenommen ist. Ein an dem Gehäuse 78 ausgeformter Bremsring 92 ist über seinen Umfang mit Ausnehmungen
9h versehen, die insbesondere aus Flg.
erkennbar sind.
1 0 9 8 2 · I 0 G 2 0
U)SRO '
Das äußere Gehäuse 96 der Turbine $k ist gleichfalls mit einem Bremsring 98 versehen. Auch dieser Bremsring 98 ist über seinen Umfang mit Ausnehmungen 100 versehen, die den Aueformungen 9^
des Bremsringes 92 entsprechen. Rollen 102 und IQk wirken mit den Ausnehmungen 9^ bzw. 100 zusammen. Die Rollen 102 und lOk werden durch einen
Nockenring IO6 betätigt. Dieser Nockenring IO6
ist über seinen Innenumfang mit Nockenausnehmungen 108 versehen. Die Rollen 102 und lOk sind
durch einen Käfig 110 auf Abstand gehalten. Dieser Käfig 110 umfaßt die Ringe 92 und 98. Er ist
mit Öffnungen versehen, die Je eine Rolle aufnehmen, wie dies insbesondere aus Fig. 2 erkennbar
ist.
Wird der Nockenring 106 in die in Fig. 2 dargestellte Lage überführt, die bei Vorwärtsfahrt gegeben ist, dann kommen die Rollen 10*» außer Eingriff mit den Ausnehmungen 100 und gleichzeitig
kommen die Rollen 102 in Singriff mit den Ausnehmungen 9k. Dadurch wird das Leitrad 56 gegenüber
dem Gehäuse verriegelt, und die Turbine 5k wird
dadurch freigesetzt. Eine Bewegung des Nockenringes 106 in der entgegengesetzten Richtung schafft
10982 J/0620 °*ΙΟΙΝΑΙ- inspected
die Vorkehrungen für die Rückwärtsfahrt. Der Nokkenring
106 bringt dann die Rollen 102 aufler Singriff mit den Ausnehmungen 94 und bringt die Rollen
104 in Eingriff mit den Ausnehmungen 100, Dadurch wird die Turbine 54 verankert und das Leitrad
56 freigesetzt.
Der Käfig 110 wird aufgenommen von einer Ausnehmung 112, er ist bei 114 gegenüber dem Gehäuse 70
verriegelt. Der Nockenring I06 wird durch den Käfig 110 und durch einen oder mehrere Zapfen 116
in seiner Lage gehalten.
Die Turbine 54 umfaßt ein inneres Gehäuse 118, welches
eine äußere Spur für zwei Überholkupplungen 120 und 122 bildet. Diese Kupplungen können Kupplungsteile
in Form von Rollen oder in Form von Spreizkörpern besitzen. Sofern die Kupplungsteile
die Form von Rollen haben, kann die Spur 118 mit nockenformigen Nuten versehen sein, die mit den
Rollen zusammenwirken. Die innere Spur für die Kupplung 120 ist ein Ringkörper 124, welcher mit
dem Gehäuse 126 der Turbine 58 verkeilt ist. Die innere Spur für die Kupplung 122 ist ein Ringkörper
128, welcher mit einem das Drehmoment weitergebenden
109823/0620
Teil 130 verbunden ist, der zwischen dem Eintrittsquerschnitt
der Pumpe 52 und dem Austrittequerschnitt der Turbine 58 verläuft. In diesem
Abschnitt ist der Teil 130 mit Öffnungen versehen, die eine Unterbrechung des toroidalen Strömungskreislaufes
verhindern. Der Teil 130 ist innen mit dem Hohlrad "}k verkeilt.
Das Hohlrad 3^ bildet auch eine innere Spur für
eine Überholkupplung 13Ί· Diese Kupplung besitzt
zwei Satz Rollen, die zwischen der äußeren Fläche der Spur 132 und der inneren Zylinderfläche
des Kupplungsteils 82 angeordnet sind, welcher als eine äußere Spur ftir die Rollen I3U dient.
Der sich radial nach innen erstreckende Bereich 136 der Gehäusewand ist mit einer Lageröffnung
versehen, welche der Aufnahme einer Schieberhülse 1*10 für ein Universalgelenk 1^2 dient. Die Hülse
1*f0 ist mit dem Hohlrad hj gekoppelt, das Universalgelenk
1^2 koppelt das Hohlrad k3 mit einem Antriebsrad
über die Antriebswelle
Die Hülse ΐΊθ ist mittels Bolzen IU6 mit einer Bremsscheibe
IU8 verbunden. Diese Bremsscheibe dient der
2 ' / (1 G 2 0
Abbremsung der Antriebswelle ikk.
Das Hohlrad hj kann auch ein Zahnrad 152 als
Standbremse tragen, mit welchem eine Klinke in Eingriff bringbar ist. Wie insbesondere aus
Fig. 3 erkennbar, ist die Klinke 15** über einen
Zapfen I56 schwenkbar gelagert, der Zapfen I56
ist gegenüber dem Gehäuse abgestützt. Wird die Klinke durch einen Betätigungsnocken 158 in einer
Richtung niedergedrückt, dann wird das Hohlrad k3
und die Welle ihk stationär angehalten. Dies ist
in Fig. 3 gezeigt.
Während der Beschleunigung in Vorwärtsrichtung aus dem Stand wird das Hohlrad ^3 stationär gehalten,
da es direkt mit der stationären Welle ikk
verbunden ist. Das Sonnenrad 38 und daher auch das Hohlrad 3k sind folglich gleichfalls stationär.
Das Sonnenrad 18 wird in diesem Zeitpunkt unmittelbar durch die Kraftmaschine angetrieben. Es sei
angenommen, daß die Kraftmaschine entgegen Urzeigerrichtung dreht, wenn man in Richtung der Achse
der Welle 1^ blickt. Die Pumpe 52 wird dann in
der gleichen Richtung mit reduzierter Drehzahl angetrieben. Das auf das Hohlrad Jk einwirkende Drehmoment
wirkt dann in Urzeigerrichtung. Dieses in
1 0 9 8 k\? / (1 R 2 0
Urzeigerrichtung wirkende Drehmoment versucht die Turbine 5^ gleichfalls in Urzeigerrichtung
anzutreiben, und zwar deshalb, weil das Hohlrad 34 mit ihr direkt durch die Überholkupplung
122 verbunden ist. Da die Pumpe rotiert, wird ein toroidaler Flüssigkeitskreislauf hergestellt.
Dieser stellt in üblicher Art und Weise ein Drehmoment in der Turbine ^h her. Wegen der Anwesenheit
des Leitrades 56 wirkt auch das in der Turbine 53 entwickelte Drehmoment in Urzeigerrichtung.
Dieses Drehmoment wird über die Überholkupplung "\Jk an das Hohlrad 3k abgegeben. Das auf
das Sonnenrad 38 einwirkende Drehmoment stellt somit
die Resultierende aus dem an das Hohlrad 3^ hydrokinetisch und mechanisch gelieferte Drehmoment
dar.
Das Sonnenrad 38 dreht in Urzeigerrichtung. Wegen
des Vorsehens der doppelten Planetenräder in dem Planetengetriebe ^O wird auch dae Hohlrad k3 in
Urzeigerrichtung angetrieben. Die auf die Welle ikh ausgeübte Antriebekraft bewirkt eine Vorwärtsbewegung.
2';/ Π G 2 0
Während das Kraftfahrzeug beschleunigt, dreht
sich die Turbine 54 in Urzeigerrichtung. Während sich die Drehzahl der Turbine erhöht, nimmt
deren wirksames Drehmoment ab. Dies hat zur Folge, daß die Drehzahl der Pumpe allmählich zu Mull
wird.
Wegen des Vorsehens der Überholkupplung 134 vermag
die Turbine 58 unabhängig von der Turbine 54
frei zu laufen. Die Turbine 54 wird demzufolge
unwirksam, wenn sich die hydrokinetisch« Strömung in ihrer Richtung in einem solchen Maße ändert,
daß eine Drehmomentenlieferung durch die Turbine 54 nicht mehr möglich ist. In diesem Zeitpunkt
wird aber von der Turbine 58 über die Kupplung
134 an das Hohlrad 34 ein Drehmoment geliefert.
Nachdem die Drehzahl der Pumpe 52 wesentlich reduziert
ist, kann die Kupplung, vie zum Teil bei 66 und 64 gezeigt, eingerückt werden. Dies wird
dadurch bewirkt, daß der Druck des Flüssigkeitskreislaufes auf einen Wert erhöht wird, bei welchem
die Turbine 52 in geringem Maße nach links verrückt wird. Danach ist der Drehmomentenweg von
1 0 9 8 2 .; / 0 (i 2 0 '
der Kurbelwelle zu der Welle 1UU ausschließlich
mechanisch. Vor diesem Zeitpunkt wird jedoch ein Teil des Drehmomentes hydrokinetisch geliefert,
und das Drehmomentengleichgewicht wird mechanisch geliefert. Der Anteil der hydrokinetisch gelieferten Kraft nimmt während der zunehmenden
Beschleunigung progressiv ab, und zwar wegen der schwindenden Kennlinien des Wandlers.
Während der mechanischen Betätigung treten in dem System deshalb keine Verluste der toroidalen
Strömung auf, weil in dem Kreislauf keine Strömung besteht, nachdem die Pumpe stillgesetzt
wurde.
Um eine Rückwärtsfahrt zu ermöglichen, ist es lediglich
erforderlich, den Nockenring 106 gemäß Figur 2 nach links zu verdrehen. Dadurch wird die
Turbine 5h verriegelt, so daß sie als Leitrad
wirkt und gleichzeitig wird das Leitrad $6 freigesetzt,
so daß es als Turbine wirkt. Die Pumpe wird durch das Sonnenrad 18 angetrieben, und das
Hohlrad "}h wirkt deshalb als Reaktioneteil, weil
es gegenüber dem Gehäuse durch die stationäre
1098/^/0 6
Turbine $k und die Überholkupplung 122 verankert
ist. Durch die angetriebene Pumpe 52 wird ein toroidaler FlUesigkeitekreislauf hergestellt.
Das entriegelte Turbo-Leitrad 56 dreht nunmehr in der gleichen Richtung wie die Kurbelwelle.
Diese Bewegung wird auf den Träger k6 übertragen.
Das Sonnenrad 38, welches mit dem stationären Hohlrad 3k verbunden ist, wirkt als ein
Reaktionsteil, und das Hohlrad kj und die Welle
'\kk werden dann entgegen Urzeigerrichtung gedreht,
diese Richtung entspricht der Rückwärtsfahrt.
Die Anordnung der einzelnen Bauelemente der Planetengetriebe
innerhalb des Wandlers reduziert die Dimensionen der Getriebeanordnung. Es ist möglich, sowohl die Kraftmaschine wie auch das
Getriebe über eine gemeinsame Achse anzuordnen. Es ist nicht erforderlich, zwischen einer Kurbelwelle
und einer parallel zu dieser mit Abstand angeordneten Antriebsachse einen Kettentrieb oder
verzahnte Verbindungen herzustellen.
10982,1/00 20
Claims (4)
1. Hydrokinetisches Getriebe mit einem Drehmomentenwandler,bestehend
aus einem Pumpenteil»einem Leitrad und wenigstens einem Turbinenteil in toroidaler Strömung,
und einem innerhalb des Wandlers angeordneten Planetangetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß
das Planetengetriebe zwei Einheiten umfasst,von welchen der Träger(26) des einen (20) mit dem Pumpenteil (52)
des Wandlere (50) verbunden ist und das Sonnenrad (38) des anderen (40),zwei Satz von einem gemeinsamen Träger
(46) gehalterter, in Eingriff miteinander stehender
Planetenräder (42) umfassenden Planetengetriebes mit dem einen Satz und das treibend mit der Abtriebewelle
(144) verbundene Hohlrad (43) mit dem anderen Satz Planetenräder in eingriff steht, und daß zwischen
dem Turbinenteil (58) und dem Hohlrad (34) des einen Planetengetriebes (20) eine Überholkupplung (134) angeordnet
ist.
2« Getriebe nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß
der Pumpenteil (52) des Wandlere (50) mit einer nach einer Beschleunigung der Abtriebswelle (144) und einer
dadurch bewirkten Drehzahlverringerung des Pumpenteils eingerückten Reibungskupplung (64»66) in Wirkverbindung
gehalten ist,von welcher der eine Reibungsteil (64) von einem mit dem Pumpenteil (52) verbundenen Bremsträger
(62) und der andere Teil (66) von einer stationären Wand (68) des Getriebegehäuses (70)gehalten ist.
10982 '/ Mf 2 0
3. Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandler (50)zwei Turbinenteile
(54i58) umfasst, von welchen der eine Teil (54)
radial aussen und der andere,mit dem Hohlrad (34)des
einen Planetengetriebes (20) über eine Überholkupplung
(134) verbundene Teil (58) radial innen liegt, und daß der eine Turbinenteil (54) über eine zweite,
von der ersten Uberholkupplung (134) unabhängige Überholkupplung
(122) mit dem Hohlrad (34) Äes einen Planetengetriebes
(20) verbunden ist»
4. Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Turbine1 nt eile (54*58) über eine
Uberholkupplung (120) miteinander verbunden sind, die eine Relativbewegung zwischen den beiden Turbinenteilen
in der einen Drehrichtung verhindert, jedoch in der anderen Drehrichtung einen Freilauf erlaubt·
ο Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 t dadurch gekennzeichnet, daß eine wahlweise einrückbare
erste Bremse (92,94»102) zur Verankerung dee
Wandler-Leitrades (56) und eine dieser entsprechende, gleichfalls wahlweise einrückbare zweite Bremse (98,100,
104)zur Verankerung des ersten Turbinenteile (54) gegenüber
einem stationären Gehäuseteil (78) vorgesehen sind, wobei während der Vorwärtsfahrt des Kraftfahrzeuges
nur das Leitrad (56) und während der Rückwärtsfahrc
nur der Turbinenteil (54) verankert ist·
10982 J/lh. 20
BAD ORIGINAL
Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US67491167A | 1967-10-12 | 1967-10-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1775037A1 true DE1775037A1 (de) | 1971-06-03 |
| DE1775037B2 DE1775037B2 (de) | 1977-07-28 |
| DE1775037C3 DE1775037C3 (de) | 1978-03-09 |
Family
ID=24708384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1775037A Expired DE1775037C3 (de) | 1967-10-12 | 1968-06-28 | Leistungsverzweigendes hydrodynamischmechanisches Verbundgetriebe |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3425295A (de) |
| DE (1) | DE1775037C3 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3528321A (en) * | 1969-02-25 | 1970-09-15 | Gen Motors Corp | Multiple turbine converter and planetary gear arrangement |
| US3747436A (en) * | 1971-06-28 | 1973-07-24 | Gen Electric | Power package |
| AU532560B2 (en) * | 1979-06-26 | 1983-10-06 | Variable Kinetic Drives Ltd. | Transmission |
| DE3531520C1 (de) * | 1985-09-04 | 1987-05-21 | Daimler Benz Ag | Speiche eines Antriebsspeichenrades eines mit Leistungsteilung arbeitenden hydrodynamischen Drehmomentwandlers |
| JPS62242175A (ja) * | 1986-04-15 | 1987-10-22 | Daikin Mfg Co Ltd | 3要素多段型トルクコンバ−タ |
| US4889012A (en) * | 1987-09-04 | 1989-12-26 | General Motors Corporation | Damping assembly for a torque converter clutch |
| JPH1163156A (ja) * | 1997-08-12 | 1999-03-05 | Fuji Heavy Ind Ltd | 自動変速装置 |
| US11566407B2 (en) | 2017-10-26 | 2023-01-31 | Danco, Inc. | Gasket seals for drain closures |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2551746A (en) * | 1948-05-08 | 1951-05-08 | Chrysler Corp | Hydrodynamic transmission |
| US2766641A (en) * | 1950-11-08 | 1956-10-16 | Gen Motors Corp | Dual range plural turbine-gear drive |
| US2861476A (en) * | 1957-03-13 | 1958-11-25 | Eaton Mfg Co | Power transmission mechanisms |
| US3025720A (en) * | 1958-03-26 | 1962-03-20 | Gen Motors Corp | Hydrodynamic torque converters |
-
1967
- 1967-10-12 US US674911A patent/US3425295A/en not_active Expired - Lifetime
-
1968
- 1968-06-28 DE DE1775037A patent/DE1775037C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1775037B2 (de) | 1977-07-28 |
| DE1775037C3 (de) | 1978-03-09 |
| US3425295A (en) | 1969-02-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69510897T2 (de) | Hybridantriebs-Getriebe | |
| DE69303171T2 (de) | Verbesserungen in oder in Bezug auf stufenlos variabelen Getrieben | |
| DE2026216B2 (de) | Verteilergetriebeanordnung fuer ein kraftfahrzeug | |
| DE102010026980A1 (de) | Kupplungsanordnungen für ein elektrisch verstellbares Getriebe | |
| DE2937471A1 (de) | Kupplungsvorrichtung fuer automatische getriebe | |
| DE2830543C2 (de) | ||
| DE2313688A1 (de) | Hydraulischer radantrieb fuer fahrzeuge | |
| DE3906329A1 (de) | Automatisches getriebe | |
| DE1555358A1 (de) | Viergang-Getriebe mit Achsvorrichtung | |
| DE2557243A1 (de) | Kraftuebertragungsvorrichtung mit veraenderbarer uebersetzung | |
| DE3906325A1 (de) | Oelkanalanordnung fuer ein automatik-getriebe | |
| DE1775037A1 (de) | Hydromechanisches,stufenlos regelbares Getriebe | |
| DE69006678T2 (de) | Kontrollsystem für die Momentaufteilung in einem Fahrzeug mit Vierradantrieb. | |
| DE2937565A1 (de) | Kupplungstrommel fuer automatische getriebe | |
| DE1550754C3 (de) | Hydrodynamisch-mechanisches Verbundgetriebe | |
| DE2620937A1 (de) | Getriebe | |
| DE1530792A1 (de) | Getriebe mit Rueckkopplungswirkung | |
| DE3024024A1 (de) | Kraftuebertragungsvorrichtung | |
| DE2012876A1 (de) | Planetenwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE69013264T2 (de) | Zentraldifferential für vierradgetriebenes Kraftfahrzeug. | |
| DE69210137T2 (de) | Leistungsübertragungseinrichtung mit T-förmiger Anordnung | |
| DE3446616A1 (de) | Hydromechanisches getriebe | |
| DE2544173A1 (de) | Automatisches getriebe fuer kraftfahrzeuge | |
| DE870362C (de) | Hydraulischer Drehmomentwandler, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE69315532T2 (de) | Drehmomentwandler mit Umlaufrädergetriebe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| 8330 | Complete disclaimer |