DE1774455C - Anordnung zum Herausziehen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers - Google Patents
Anordnung zum Herausziehen eines bandförmigen AufzeichnungsträgersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Herjsziehen
eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers lit Hilfe von Führungszapfen aus einer in das Geiuse
eines Magnetaufzeichnungs- und -wiedergabegerätes eingesetzten Kassette und zum Anlegen de:
Aufzeichnungsträgers an die Führungstrommel eine: auf der Grundplatte des Gerätes befestigten rotieren
den Magnetkopfes mit einem bestimmten Umschlin gungswinkel.
Bei der bekannten Anordnung sind vier schwenkbare Arme vorgesehen, mit denen das Magnetbanc
aus dem Kassettenbereich herausgezogen wird. Dazi bedarf es einer Antriebsvorrichtung, die oberhalt
oder unterhalb der Bandführung angeordnet ist. Da« ergibt eine nachteilige Bauhöhe des Gerätes. Auch dei
Ausbau des Magnetkopfes ist umständlich. Da die Führungszapfen von den Schwenkarmen vertikal nach
unten gerichtet sind, muß die Kassette umständlich von unten her in das Gerät eingesetzt werden. Die Erfindung
hat zur Aufgabe, eine Anordnung zu schaffen, die das Einsetzen der Kassette erleichtert und den Magnetkopf
leicht zugänglich macht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dali auf der Grundplatte Führungszapfen tragende
Tragplatten vorgesehen sind, die jeweils um einen Punkt schwenkbar und auf einem Schieber angeordnet
sind, der in Schienen an beiden Seiten der Führungstrommel auf der Grundplatte in Richtung
der Führungstrommel hin- und herverschiebbar ist, sowie Schwenkeinrichtungen, die mit den Enden von
an den Führungszapfen bzw. an den Tragplatten angebrachten Stiften in Verbindung stehen und, nachdem
die Tragplatten an der Seitenfläche der Führungstrommel vorbeigeführt worden sind, eine Schwenkung
der Tragplatten zur Annäherung an die Führungstrommel hervorrufen, und eine mit den Enden der an
den Führungszapfen bzw. an den Tragplatten angebrachten Stifte in Berührung stehende Reguliervorrichtung
zum Einstellen der Lage der verschwenkten Tragplatten und damit des Abstandes der Führungszapfen von der Führungstrommel.
Baulich ist es von Vorteil, wenn gemäß der weiteren Erfindung die Schwenkeinrichtungen an beiden
Seiten der Führungstrommel angeordnet sind und FUhrungskanäle aufweisen, deren Abstand voneinander
zunächst konstant ist und dann zunehmend geringer wird.
Erfindungsgemäß können die Schwenkeinrichtungen jeweils einen quer zur Verschieberichtung der
Führungszapfen verlaufenden, an seinem der Führungstrommel abgewandten einen Ende in einem Stift
schwenkbar gelagerten Schwenkarm aufweisen, dessen anderes Ende mit den Stiften an den Führungszapfen
bzw. an den Tragplatten, die an den Seitenflächen der Führungstrommel vorbeigeführt werden, in Eingriff
gelangt und entsprechend der gleitenden Verschiebung der Führungszapfen um den Stift derart
schwenkt, daß der gegenseitige Abstand der Führungszapfen verändert wird.
Zweckmäßigerweise besteht die Reguliervorrichtung aus mehreren mit konischem Ende versehenen
Schrauben, die im wesentlichen rechtwinklig zu den Führungszapfen angeordnet sind und von Gewinden
gehalten werden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematischc Oberansicht des Magnetaufzeichnungs-
und -Wiedergabegerätes, bei dem die Erfindung verwendet wird,
Fig. 2a eine Oberansicht der Hauptteile einer Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden
Erfindung,
10
F i g. 2 b cine Rückansicht der in F i g. 2 a gezeigten.
Ausführung in Richtung des Pfeiles in F i g. 2 a,
Fig.3a eine Oberansicht der Hauptteile einer
weiteren Ausführungsform der Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung,
F i g. 3 b eine Rückansicht der in F i g. 3 a gezeigten
Ausführungsform in Richtung des Pfeiles in F i g. 31 und
F i g. 4 eine Oberansicht einer Einzelheit der Ausführung gemäß F i g. 3 a.
Mit Bezug auf Fig. 1 wird die Konstruktion des
Magnetaufzeichnungs- und -Wiedergabegerätes, bei dem die Erfindung verwendet wird, kurz beschrieben.
Das Gerät besteht aus einer Tragplatte 1, die üblicherweise als Bandtransportplatte bezeichnet wird, einer
Spulenscheibe 2 zum Aufsetzen einer Bandvorratsspule, einer Spulenscheibe 3 zum Aufsetzen einer
Aufwickelspule und aus Führungszapfen 4, 5, 6, 7, 8 und 9 zum Führen einss Magnetbandes 13 auf einer
vorher bestimmten Bahn.
Die Führungszapfen 4 und 5 sind an der Tragpiatte 1 befestigt, aber die Führungszapfen 6, 7, 8
u:'d 9 sind in ihre zurückgezogene Lage bewegbar,
wu sie mit 6\ 7', 8' und 9' bezeichnet ist. Eine
k'cmmrolle 10 und eine Antriebsspindel 11 arbeiten
/;;sammen, um das Magnetband 13 anzutreiben. Eine i.:.ndrische Bandführung 12 ist innen mit wenigstens
ι item Drehkopf versehen.
ßeim Austausch sowie beim schnellen Vor- und
Rücklauf des Magnetbandes werden die in der Nähe din· Eingangs und des Ausgangs des Magnetbandes 13
und aus der Bandführung 12 angeordneten Füh-
ao die an gegenüberliegenden Seiten der Bandführung 12
angeordnet sind, kleiner sein als der Durchmesser der
Bandführung 12. Die Führungszapfen 7 und S, deren Abstand voneinander kleiner ist als der üuren-
messer der Bandführung 12, können jedoch nicht aus " der Lage, die sie beim Austausch und beim schnellen
Vor- und Rücklauf einnehmen, d. h. aus ihrer mit 7 und 8' bezeichneten zurückgezogenen Lage, vorwartsbewegt
werden. Mit anderen Worten: Es müssen Mittel vorgesehen werden, um den Abstand zwischen
diesen Führungszapfen 7 und 8 zu verändern, wenn sie sich in ihre vorgeschobene Lage bewegen, wahrend
sie an den gegenüberliegenden Seiten der Bandführung 12 vorbeigehen.
Eine Form derartiger Mittel zum Bewirken einer Veränderung des Abstandes zwischen den Funrungszapfen7
und 8 ist in Fig.2a und Fig.2b gezeigt.
Die Bandführung 12 ist auf einem Unterteil 26 angebracht. Ein Paar Schienen 15 und 16 sind parallel an
gegenüberliegenden Seiten der Bandführung 12 angeordnet, und dazwischen ist beweglich eine im wesentlichen
U-förmige bewegliche Platte oder ein
Schieber 14 gehalten, so daß der Schieber 14 sich gegen die Bandführung 12 und von ihr fortbewegen
a5 kann, indem er in seiner Bewegung durch die Schienen
15 und 16 gesteuert wird. Die beweglichen Funrungszapfen 6, 7, 8 und 9 sind auf Führungszapfen-Tragelementen
17, 18, 19 bzw. 20 befestigt, die an der Oberseite des Schiebers 14 angeordnet sind. Von die-
sen Führungszapfen-Tragelementen sind die Elemente 17 und 20, die von der Bandführung 12 entfernt
liegen, fest an dem Schieber 14 angebracht, während die Führungszapfen-Tragelemente^ie und 19, die na-•
her an der Bandführung 12 liegen, mit den Fuhrungs-
zapfen-Tragelementen 17 und 20 mittels Blattfedern 21 bzw. 22 seitlich bewegbar verbunden sind. Die von
den Führungszapfen-Tragelementen 18 und 19 getragenen Führungszapfen 7 und 8 erstrecken sich nach
unten durch diese Tragelemente 18 und 19 und durch
den Schieber 14 hindurch, wie es in F i g. 2 b zu sehen
ist, um mit ihren unteren Enden in Führungskanal 24 bzw. 25 aufgenommen zu werden, die auf einer
Grundplatte 23 (oder auf der Tragplatte 1 in Fig. 1)
angeordnet sind.
Der Abstand zwischen den Führungskanälen 24 und 25, die sich nach vorn über die Quermittellinie der
Bandführung 12 hinaus erstrecken, ist derart, daß der Abstand zwischen den von ihnen geführten Führungszapfen? und 8 größer ist als der Durchmesser der
ruiigszapfen 6, 7. 8 und 9 in ihre zurückgezogene
Li1Ie bewegt, wie sie bei 6', 7', 8' und 9' gezeigt ist, so
dai* das Magnetband 13 einem Weg A folgt, wie er in
F i g. 1 zu sehen ist. In diesem Zustand kann das Magnetband 13 frei laufen, ohne die Bandführung 12,
einen Löschkopf 35, einen Ton- und Steuersignalkopf 36 und die unnötigen Führungszapfen 6,7,8 und 9 zu
berühren.
Andererseits wird während der Aufzeichnung und der Wiedergabe das von der Bandvorratsspule geförderte
Magnetband 13 an dem feststehenden Führungszapfen 4 vorbeigeführt, um den Löschkopf 35 zu
berühren, und dann an den Führungszapfen 6 und 7 entlang, um um einen beträchtlichen Abschnitt des
äußeren Umfanges der Bandführung 12 herumzulaufen. Das die Bandführung 12 verlassende Magnetband
13 wird dann durch die Führungszapfen 8 und 9 ge- —r.— . o
,,..,
führt, um den Ton- und Steuersignalkopf 36 zu beruh- 50 Bandführung 12 an der Rückseite der Bandführung
ren, und dann an dem Bandantrieb entlang, der aus 12 und fortlaufend kleiner wird als der Durchmesser
10
45
der Antriebsspindel 11 und der Klemmrolle 10 besteht,
um schließlich auf der Aufwickelspule aufgenommen zu werden, in dem es durch den feststehenden
Führungszapfen 5 geleitet wird. In diesem Fall müssen die beweglichen I ührungszapfen 6, 7, 8
und 9 aus ihrer mit 6', 7', 8' und 9' bezeichneten zurückgezogenen Lage in ihre vorgeschobene Lage gedrückt
werden, so daß die notwendige Länge des Magnetbandes 13 während der Laulbewegung des Magnetbandes
von der Vorratsspule zur Aufwickelspule ständig um die Bandführung 12 geleitet werden kann.
Hs soll angenommen werden, daß die Bandführung 12 im Inneren mit zwei Drehköpfen ausgerüstet ist.
Dann ist es notwendig, daß das Magnetband 13 um die Bandführung 12 über einen Bogen von mehr als
180 geleitet wird. Zu diesem Zweck muß der Abstand /wischen den inneren Fiilmmgszapfen 7 ;,;id 8,
der Bandführung 12, wenn sich diese Führungszapfen an der Quermittellinie der Bandführung 12 entlang in
ihre vorgeschobene Lage an der Vorderseite der
Bandführung 12 bewegen. Wenn somit der Schieber 14 in Richtung des Pfeiles aus seiner zurückgezogenen
in Fi g. 2 a gezeigten Lage vorwärtsbewegt wird, werden
die beweglichen Führungszapfen 6,7,8 und 9 gemeinsam
mit dem Schieber 14 vorwärtsbewegt. Dei Abstand zwischen den Führungszapfen 7 und 8 ist
größer als der Durchmesser der Bandführung 12, bis sich die Führungszapfen 6, 7, 8 und 9 an der Quermittellinie
der Bandführung 12 vorbeibewegeti, und somit können die Führungszapfen7 und 8 ohne jeg-
liehe Berührung mit der Bandführung 12 und den
Drehkopf innerhalb der Bandführung 12 geführt wer den. Wenn sich die Führungszapfen 6, 7, 8 und 9 ar
der Quermittellinie der Bandführung 12 vorbeibewe
gen, werden die Führungszapfen 7 und 8, die näher an der Bandführung 12 liegen, allmählich gegeneinander
entlang den Führungskanälen 24 und 25 gedrückt, so daß der Abstand zwischen den Führungszapfen 7
und 8 allmählich verringert wird, während diese Führungszapfen 7 und 8 außer Berührung mit der Bandführung
12 gehalten werden. Die obige Bewegung der Führungszapfen 7 und 8 gegeneinander wird unterstützt
durch die Scharnierwirkung der Blattfedern 21 und 22, die die Führungszapfen-Tragelemente 18 und
19 s( harnierartig mit den entsprechenden Führungszapfen-Tragelcmenten 17 und 20 verbinden.
Wenn sich die Führungszapfen 7 und 8 in ihre vorgeschobene
Lage bewegt haben, in der die notwendige Länge des Magnetbandes 13 um einen beträchtlichen
Abschnitt des äußeren Umfangcs der Bandführung 12 hcrumgeleitet ist, werden die Führungszapfen 7 und 8
von kegeligen Endabschnitten von Schrauben 27, 27', 27", 27 " bzw. 28, 28', 28", 28'" erfaßt, die in das Un- ao
tcrteil 26 eingesetzt sind, um die genaue Lage der Führungszapfen?
und 8 in ihrem vorgeschobenen Zustand sicherzustellen. Die Lage der Führungszapfen 7
und 8 kann zweckmäßig eingestellt werden durch Einstellen des Maßes, mit dem die mit den konischen
Enden versehenen Schrauben 27, 27', 27", 27'" bzw. 28, 28', 28", 28'" aus dem Unterteil 26 hervorstehen,
und somit kann die Länge des Magnetbandes 13, die um den wesentlichen Abschnitt des äußeren Umfanges
der Bandführung 12 herumgeleitet werden soll, leicht reguliert werden.
Eine andere Form der Mittel zum Bewirken der Veränderung des Abstandes zwischen den Führungszapfen
7 und 8 ist in F i g. 3 a, 3 b und 4 dargestellt. Diese Ausführung unterscheidet sich voi der vorhergehenden
durch die Art der Bewegung der Γ ührungszapfen 7 und 8 gegen die Bandführung »2. Die Bandführung
12, die mit wenigstens einem Drehkopf versehen ist. ist auf dem Unterteil 26 angeordnet. Die mit
konischem Ende versehenen Schrauben 27,27', 27", 27'" und 28, 28', 28", 28"' zum Regulieren der Lage
der Führungszapfen 7 und 8 sind in das Unterteil 26 eingesetzt. Ein Paar Schienen 15 und 16 sind parallel
an gegenüberliegenden Seiten der Bandführung 12 angeordnet, und dazwischen ist die im wesentlichen
U-förmige bewegliche Platte oder der Schieber 14 bewegbar gehalten, so daß sich der Schieber 14 gegen die
Bandführung 12 und von ihr fortbewegen kann, während er in seiner Bewegung durch die Schienen 15 wnd
16 reguliert wird. Die beweglichen Führungszapfen 6, 7, 8 und 9 sind auf den Führungszapfen-Tragelementen 17, 18, 19 und 20 angebracht, die an
der Oberseite des Schiebers 14 angeordnet sind. Von diesen Führungszapfen-Tragelementen sind die Elemente 17 und 20, die von der Bandführung 12 entfernt
liegen, fest an dem Schieber 14 angebracht, während die Führungszapfen-Tragelemente 18 und 19. die näher an der Bandführung 12 liegen, mit den
Führungszapfen-Tragelementen 17 und 20 mittels Blattfedern 21 bzw. 22 seitlich bewegbar verbunden
sind. Die von den Führungszapfen-Tragelementen 18 bzw. 19 getragenen Führungszapfen 7 und 8 erstrekken sich nach unten durch diese Tragelemente 18 und
19 und durch den Schieber 14 hindurch, um mit ihren unteren Enden in entsprechenden Führungskanälen 24 «5
und 25 aufgenommen zu werden, die auf der Grandplatte 23 (oder auf der 1 agplatte 1 in F i g. 1) aufge
nommen werden, wie es in F i g. 3 b zu sehen ist. Die
Konstruktion dieser Ausführungsform ist so weit im wesentlichen mit der gemäß der vorhergehenden Ausführungsform
gleich, wie sie in F i g. 2 a und 2 b beschrieben ist.
Der Abstand zwischen den Führungskanälen 24 und 25 ist derart, daß der Abstand zwischen den von
ihnen geführten bewegbaren Führungszapfen 7 und 8 größer ist als der Durchmesser der Bandführung 12,
und die Führungskanäle 24 und 25 enden an einer Stelle etwas hinter der Qucrmittellinie dei Bandführung
12. Ein Schwenkarm 30 ist mit seinem einen Ende an der Grundplatte 23 (der Bandtransportplaltt)
mittels eines Stiftes 31 schwenkbar angebracht und an dem anderen oder freien Ende mit einem Ausschnitt
32 versehen, der mit dem nach unten hervorstehenden Abschnitt des von dem Führungszapfcn-Tragelement
18 getragenen Führungszapfens 8 in Eingriff bringbar ist. Der Schwenkarm 30 wird normalerweise
durch eine Feder 33 belastet, um an einem Anschlag 34 anzuliegen, der eine weitere Schwenkung
des Schwenkarmes 30 verhindert, und in dieser Lage befindet sich der Ausschnitt 32 des Schwenkarmes 30
in der Nähe des vorderen Endes des Führungskanals 24, wie es in Strichpunktlinie in F i g. 4 gezeigt ist. Ein
Schwenkarm 30 von ähnlicher Konstruktion, der jedoch in eine zu der oben beschriebenen Richtung entgegengesetzte
Richtung schwenkbar ist, ist in der Nähe des vorderen Endes des Führungskanals 25 angeordnet,
um den Führungszapfen 7 zu leiten. Wenn somit der Schieber 14 in Richtung des Pfeiles aus seiner
in F i g. 3 a gezeigten zurückgezogenen Lage vorbewegt wird, werden die beweglichen Führungszapfen
6, 7, 8 und 9 mit dem Schieber 14 vorwärtsbewegt. Der Abstand zwischen den Führungszapfen 7 und 8
ist größer als der Durchmesser der Bandführung 12, bis sich die Führungszapfen 6, 7, 8 und 9 entlang der
Quermittellinie der Bandführung 12 bewegen, und somit können die Führungszapfen 7 und 8 ohne jegliche
Berührung mit der Bandführung 12 und dem in dieser angeordneten Drehkopf geführt werden. An der
Stelle, an der sich die Führungszapfen 6,7,8 und 9 an
der Quermittellinie der Bandführung 12 vorbeibewegen, d. h. an der Stelle, an der die Führungskanäle 24
und 25 enden, werden die nach unten hervorstehenden Abschnitte der näher an der Bandführung 12 liegenden
Führungszapfen 7 und 8 von den Ausschnitten 32 der Schwenkarme 30 erfaßt. Der Schieber 14
bewegt sich weiter nach vorn mit den Führungszapfen 7 und 8, die von den Ausschnitten 32 der Schwenk-
arme 3i> erfaßt worden sind. Infolgedessen werden
die Führungszapfen 7 und 8 gezwungen, sich auf dem Teilkreis zu bewegen, der von dem freien Ende des
Schwenkannes 30 um den Stift 31 gezogen wird. Daher werden die Führungszapfen 7 und 8 allmählich
gegeneinander bewegt durch die Schwenkbewegung der Schwenkanne 30, so daß der Abstand zwischen
den Führungszapfen 7 und 8 allmählich verringert wird, während diese Führungszapfen 7 und 8 außer
Berührung mit der Bandführung 12 gehalten werden. Die obige Bewegung der Führungszapfen 7 und 8 gegeneinander wird unterstützt durch die Scharnierwirkung der Blattfedern 21 und 22, die die
Führungszapfen-Tragelemente 18 und 19 schwenkbar mit den entsprechenden Führungszapfen-Tragelementen 17 und 20 verbinden.
Wenn sich die Führungszapfen 7 und 8 in ihre vorgeschobene Lage vorbewegt haben, in der die notwendige Länge des Magnetbandes 13 um einen beträchtli-
chcn Abschnitt des äußeren Umfanges der Bandführung 12 herumgcleitel worden ist, werden die Führungszapfen
7 und 8 von den konischen Enden der Schrauben 27, 27', 27", 27'" bzw. 28, 28', 28", 28'"
erfaßt, die in das Unterteil 26 eingesetzt sind, um die genaue Lage der Führungszapfen 7 und 8 in ihrem
vorgeschobenen Zustand sicherzustellen. Die Lage der Führungszapfen 7 und 8 kann eingestellt werden
durch Einstellen des Maßes, in dem die mit den konischen Enden versehenen Schrauben 27, 27', 27", 27'"
und 28, 28', 28", 28"' von dem Unterteil 26 hervorstehen, und somit kann die Länge des Magnetbandes 13,
die um den wesentlichen Abschnitt des äußeren Uni
fangs der Bandführung 12 hcriimgelcilct ist, leicht re
guliert werden.
In den obigen Ausführungen sind die beiden Füll
ruiigszapfen 7 und 8 angeordnet, um sich gcgeneinan
der zu bewegen, d. h. in der Richtung, um das Magnetband 13 um die Bandführung 12 zu leiten, nachdcir
sie sich an der Qucrmittellinic der Bandführung 12 vorbeibewegt haben. Es wird jedoch verständlich sein
daß statt der obigen Anordnung auch nur ein Füh rungszapfen so angeordnet werden kann, daß er siel·
in Magnetband-Leitrichtung bewegen kann.
309615/294
Claims (4)
1. Anordnung zum Herausziehen eines bandförmigen Aufzeichnungsträgers mit Hilfe von S
Führungszapfen aus einer in das Gehäuse eines Magnetaufzeichnungs- und -Wiedergabegerätes
eingesetzten Kassette und zum Anlegen des Aufzeichnungsträgers an die Führungstrommel eines
auf der Grundplatte des Gerätes befestigten rotierenden Magnetkopfes mit einem bestimmten Umschlingungswinkel,
gekennzeichnet durch auf der Grundplatte (1 bzw. 23) vorgesehene, Führungszapfen (7, 8) tragende Tragplatten
(18,19), die jeweils um einen Punkt schwenkbar und auf einem Schieber (14) angeordnet
sind, der in Schienen (15,16) an beiden Seiten der Führungstrommel (12) auf der Grundplatte in
Richtung der Führungstrommel hin- und herverschiebbar ist, Schwenkeinrichtungen (24, 25 bzw.
30), die mit den Enden von an den Führungszapfen (7, 8) bzw. an den Tragplatten (18, 19) angebrachten
Stiften in Verbindung stehen und, nachdem die Tragplatten (18, 19) an der Seitenfläche
der Führungstrommel (12) vorbeigeführt worden as sind, eine Schwenkung der Tragplatten (18, 19)
zur Annäherung an die Führungstrommel (12) hervorrufen, und eine mit den Enden der an den
Führungszapfen (7, 8) bzw. an den Tragplatten (18, 19) angebrachten Stifte in Berührung stehende
Reguliervorrichtung (27, 27', 28, 28') zum Einstellen der Lage der verschwenkten Tragplatten
(18, 19) und damit des Abstandes der Führungszapfen (7, 8) von der Führungstrommel (12).
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtungen an
beiden Seiten der Führungstrommel (12) angeordnet sind und Führungskanäle (24 bzw. 25) auf-veisen,
deren Abstand voneinander zunächst konstant ist und dann zunehmend geringer wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtungen jeweils
einen quer zur Verschieberichtung der Führungszapfen (7, 8) verlaufenden, an seinem der
Führungstrommel (12) abgewandten einen Ende in einem Stift (31) schwenkbar gelagerten Schwenkarm
(30) aufweisen, dessen anderes Ende mit den Stiften an den Führungszapfen (7, 8) bzw. an den
Tragplatten (18, 19), die an den Seitenflächen der Führungstrommel (12) vorbeigeführt werden, in so
Eingriff gelangt und entsprechend der gleitenden Verschiebung der Führungszapfen um den Stift
(31) derart schwenkt, daß der gegenseitige Abstand der Führungszapfen (7, 8) verändert wird.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Reguliervorrichtung
aus mehreren mit konischem Ende versehenen Schrauben (27, 27', 28, 28') besteht,
die im wesentlichen rechtwinklig zu den Führungszapfen (7, 8) angeordnet sind und von
Gewinden gehalten werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP4201367 | 1967-06-27 | ||
| JP4201367 | 1967-06-27 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1774455A1 DE1774455A1 (de) | 1972-02-24 |
| DE1774455B2 DE1774455B2 (de) | 1972-09-14 |
| DE1774455C true DE1774455C (de) | 1973-04-12 |
Family
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