DE1773992C3 - Vorrichtung für die Regelung hydraulischer Antriebe - Google Patents
Vorrichtung für die Regelung hydraulischer AntriebeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16H—GEARING
- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/38—Control of exclusively fluid gearing
- F16H61/40—Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
- F16H61/46—Automatic regulation in accordance with output requirements
- F16H61/47—Automatic regulation in accordance with output requirements for achieving a target output speed
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Regelung hydraulischer Antriebe nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches.
Diese durch die DE-AS 16 50 785 vorgeschlagene Vorrichtung erlaubt eine Regelung mehrerer Regelgrößen
von hydraulischen Antrieben in beliebiger Kombination gleichzeitig und ohne nennenswerte Verlustleistung,
wobei jede Regelgröße getrennt und unabhängig von den anderen Regelgrößen vorwählbar ist. Eine
solche Antriebsregelung ist beispielsweise für die Positionierung der Vorschübe an zerspanenden Werkzeugmaschinen
bei gleichzeitig vorwählbarer Begrenzung der Schnittkraft oder für die Drehzahlregelung
von Transporteinrichtungen für kippgefährdete oder flüssige Materialien bei gleichzeitiger Vorwählbarkeit
der zulässigen Beschleunigung erforderlich. Durch die verschachtelte Kopplung der einzelnen Regelkreise
untereinander ergibt sich zusätzlich von einem Regelkreis zum anderen ein sich multiplizierender Verstärkungsfaktor
für die betreffenden Ausgangssignale, so daß je nach Wahl des jedem Regelkreis zugeordneten
Verstärkungsfaktors eine optimale Anpassung an den jeweiligen Anwendungsfall möglich ist. Diese Anpassungsfähigkeit
der Regelung erlaubt ferner eine Vielzahl von Varianten.
Die Aufgabe vorliegender Erfindung besteht darin, den Aufbau der bereits vorgeschlagenen Vorrichtung
für die Antriebsregelungen zu vereinfachen, und zwar für solche Einsatzfälle, die keine allzu großen Forderungen
an die Geschwindigkeitsregelung stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches.
Nachfolgend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung beschrieben.
F i g. 1 zeigt den Signalflußplan für die Regelung eines hydraulischen Antriebes mit der Position, der Geschwindigkeit
und des Druckes als Regelgrößen.
Fig.2a, 2b und 2c zeigen Kennlinienfelder der Regelung nach Fig. 1.
In F i g. 1 ist das Ausgangssignal 5 des aus Istwertgeber 2, Übertragungsglied 3 und Sollwertgeber
6 gebildeten Positionsregelkreises als Sollwertsignal 13 dem aus Istwertgeber 22, Übertragungsglied 14 und
Begrenzungsglied 15 gebildeten Regelkreis zugeführt. Dadurch, daß die Stellung des Istwertgebers 22 eine
äquivalente Größe für die Fördermenge der Pumpe Pist und damit für die Geschwindigkeit des Hydromotors M,
stellt dieser Regelkreis den Geschwindigkeitsregelkreis dar. Das Ausgangssignal 18 dieses Regelkreises bildet
das Sollwertsignal 7 des nachfolgenden den Istwertgeber
11 mit Istwertsignal 10, das Übertragungsglied 8 und
das Begrenzungsglied 9 einschließenden Druckregelkreises. Das Ausgangssignal t2 des Druckregelkreises
bildet das Sollwertsignal 20 des aus Begrenzungsglied
ίο 19, Übertragungsglied 21 und Istwertgeber 22 bestehenden
Hilfsregelkreises zur Regelung des Stellgliedes 26 der Pumpe P, die über die Leitungen A und B mit dem
Hydromotor M verbunden ist. Das Sollwertsignal 20 ist das durch das Begrenzungsglied 19 nach oben begrenzte
Ausgangssignal 12 des Übertragungsgliedes 8. Das im Übertragungsglied 21 gebildete und verstärkte Differenzwertsignal
aus dem Sollwertsignal 20 und dem Istwertsignal 23 ergibt das zum Servoventil 25 geführte
Ausgangssignal 24 des Übertragungsgliedes 21. Die fortwährende Verstärkung der Ausgangssignale von
Regelkreis zu Regelkreis nach Bildung des jeweiligen Differenzwertsignals erlaubt eine optimale Anpassung
für den jeweiligen Anwendungsfall.
Die gegenseitige Abhängigkeit der Regelkreise ist aus den in den Fig.2a, 2b und 2c dargestellten
Kennlinienfeldern ersichtlich. In dem in Fig. 2a dargestellten Kennlinienfeld ist das Sollwertsignal des
Geschwindigkeitsregelkreises ns (13) in Abhängigkeit
von der Soll-Istwert-Differenz As der Eingangssignale
4, 1 des Positionsregelkreises für verschiedene Verstärkungsfaktoren ν des Übertragungsgliedes 3 in Prozenten
aufgetragen. Bei einer angenommenen Begrenzung des das Sollwertsignal 13 des Geschwindigkeitsregelkreises
bildenden Ausgangssignals 5 des Positionsregelkreises durch das Begrenzungsglied 15 auf 80% (Linie b)
seines maximalen Wertes und eines Verstärkungsfaktors v=10 des Übertragungsgliedes 3, bleibt bis zu
einem Soll-Istwert As von 8% der Position das Sollwertsignal ns (13) konstant. Bei einer weiteren
Verringerung von As wandert ns linear gegen Null. Das
Istwertsignal 23a des Geschwindigkeitsregelkreises ist mit dem Istwertsignal 23 des Hilfsregelkreises 19,21,22
für den Schwenkwinkel der Pumpe Pidentisch.
In dem Kennlinienfeld nach F i g. 2b ist der Drucksollwert Ds über der Soll-Istwert-Differenz Δη der
Geschwindigkeit des Geschwindigkeitsregelkreises in Prozenten aufgetragen. Der Drucksollwert D, für den
Druckregelkreis entspricht dem verstärkten Ausgangssignal 18 des Übertragungsgliedes 14. Unter Zugrundelegung
eines Verstärkungsfaktors von ν = 10 des Übertragungsgliedes 14 und einer Begrenzung des
Ausgangssignals auf 80% seines maximalen Wertes entsprechend Linie b bleibt das Druck-Sollwertsignal 7
des Druckregelkreises bis Erreichen einer Soll-Istwert-Differenz
der Geschwindigkeit von Δη = 8% konstant. Daran anschließend reduziert sich das Druck-Sollwertsignal
D5 linear bis zum Wert Null. Somit ergibt sich ein
Antriebssystem, das bei Geschwindigkeitsänderungen ein definiertes, vorwählbares Moment (Druck) zur
Verfügung stellt, so daß die Beschleunigungs- und Verzögerungsvorgänge kontrolliert ablaufen.
Im Kennlinienfeld nach Fig.2c ist der Schwenkwinkel
α der Pumpe über der Soll-Istwert-Differenz Δ D des
Druckes des Druckregelkreises aufgetragen. Bei dem angenommenen Verstärkungsfaktor ν = 100 bleibt der
volle Schwenkwinkel der Pumpe so lange erhalten, bis die Soll-Istwert-Differenz des Druckes 1% unterschreitet.
Dadurch wird ein besonders starres Verhalten der
Regelung erreicht Dadurch, daß der Geschwindigkeits-Istwert von der Stellung des Stellgliedes 26 zum
Verstellen der Fördermenge der Pumpe festgelegt ist, erübrigt sich zur Erfassung des Istwertes der Geschwindigkeit
ein mit dem Hydromotor M zu koppelnder Tachogenerator.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung für die Regelung von hydraulischen Antrieben, bei der die für den Antrieb beeinflussenden Größen jeweils ein Sollwertgeber und ein Istwertgeber vorgesehen sind, jeder Größe ein Regler zugeordnet ist, einem Hauptregler ein oder mehrere Hilfsregler in Serie nachgeschaltet sind, der Sollwertgeber jedes Hilfsreglers über eine Begrenzerschaltung gemeinsam mit dem Ausgang des vorhergehenden Reglers dem Eingang dieses Hilfsreglers aufgeschaltet ist und bei der ein Hilfsregelkreis für die Position des Stellgliedes des hydraulischen Antriebes bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Istwert-Signal (23) des Hilfsregelkreises (19—22) für die Position des Stellgliedes (26) gleichzeitig das Istwert-Signal (23a) des Hilfsregelkreises (13—15) für die Geschwindigkeit bildet
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681773992 DE1773992C3 (de) | 1968-08-05 | 1968-08-05 | Vorrichtung für die Regelung hydraulischer Antriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681773992 DE1773992C3 (de) | 1968-08-05 | 1968-08-05 | Vorrichtung für die Regelung hydraulischer Antriebe |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1773992A1 DE1773992A1 (de) | 1972-03-02 |
| DE1773992B2 DE1773992B2 (de) | 1980-10-23 |
| DE1773992C3 true DE1773992C3 (de) | 1981-07-30 |
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ID=5701961
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681773992 Expired DE1773992C3 (de) | 1968-08-05 | 1968-08-05 | Vorrichtung für die Regelung hydraulischer Antriebe |
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|---|---|
| DE (1) | DE1773992C3 (de) |
-
1968
- 1968-08-05 DE DE19681773992 patent/DE1773992C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1773992B2 (de) | 1980-10-23 |
| DE1773992A1 (de) | 1972-03-02 |
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