DE177385C - - Google Patents
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- DE177385C DE177385C DENDAT177385D DE177385DA DE177385C DE 177385 C DE177385 C DE 177385C DE NDAT177385 D DENDAT177385 D DE NDAT177385D DE 177385D A DE177385D A DE 177385DA DE 177385 C DE177385 C DE 177385C
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- trigger
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- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 6
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 claims 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A17/00—Safety arrangements, e.g. safeties
- F41A17/20—Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock
- F41A17/28—Grip or stock safeties, i.e. safeties disengaged by clasping the grip or stock acting on the sear
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 177385 KLASSE 72 α. GRUPPE
JOSEPH TAMBOUR in NANTERRE, Frankr. Selbsttätige Sicherung für Handfeuerwaffen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1904 ab.
Die für Handfeuerwaffen bekannten Sicherungseinrichtungen, bei denen der Abzugbalken
durch einen Sicherungsarm direkt festgestellt werden kann, sind derart einge-S richtet, daß zum jedesmaligen Sichern wie
zum Entsichern je ein besonderer Handgriff nötig ist, der im entscheidenden Augenblick
leicht vergessen wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine
ίο ununterbrochen wirkende und beim schußgerechten
Erfassen des Gewehres sich selbsttätig ausschaltende Sicherung, die dadurch erzielt wird, daß das Feststellen des Abzugbalkens
von einem an sich bekannten federbelasteten, von einem Druckstück beeinflußten Winkelhebel bewirkt wird, dessen den Abzugbalken
feststellender Arm bei Ensicherung der Waffe unterhalb bezw. nach dem Abfeuern innerhalb eines im Abzugbalken vorgesehenen
Ausschnittes zu stehen kommt.
Zwecks Ermöglichung des Repetierens wird der Winkelhebelarm durch eine geeignete
Vorrichtung, vorzugsweise durch die an sich bekannte Ausbildung der Spannrast als längere,
den Abzugstollen niederdrückende Leiste in dem erwähnten Ausschnitte so lange erhalten,
bis die Spannrast über den Abzugstollen hinwegbewegt worden ist.
In der Zeichnung ist die Sicherung an einem Repetiergewehr mit Abzugstollen und
Stecherabzug dargestellt. Fig. 1 zeigt die Ansicht der Waffe mit gesichertem und Fig. 2
mit entsichertem Abzugstollen.
Der Abzugstollen g wird durch den Winkelhebel b, der sich mit seinem Arm / gegen
den Abzugbalken χ stützt, in gesicherter Stellung erhalten. Auf den Arm 2 des
Winkelhebels b wirkt in bekannter Weise das unter Federdruck stehende, aus dem Schafte
hervorragende Druckstück c. Bei gesichertem Abzugstollen (Fig. 1) bleibt sowohl der gewöhnliche
Abzughebel als auch der Schneller des Stecherabzuges e auf den Auslösehebel a
des Abzugstollens wirkungslos, so daß kein Abfeuern erfolgen kann. Bei schußgerechtem
Erfassen der Waffe wird das Druckstück c in den Schaft hineingedrückt und hierdurch
der Winkelhebel b derart verschwenkt, daß sein Arm I unter einem Ausschnitt i des mit
dem Abzugstollen g ein starres Ganzes bildenden Abzugbalkens χ zu stehen kommt
(Fig. 2), wodurch der Abzugstollen entsichert ist, so daß ein Abfeuern erfolgen kann. Sobald
der Druck auf das Druckstück c aufhört und nicht abgefeuert worden ist, kehrt
die Sicherung immer wieder in die Sicherungsstellung zurück.
Um zu verhindern, daß der Abzugstollen nach abgegebenem Schusse in seine normale
Lage zurückkehre, wodurch der Sicherungshebel b beim Loslassen des Druckstückes c
selbsttätig unter den Abzugbalken χ treten und so den Abzugstollen' g in dieser Stellung
festhalten würde, was das Rückgleiten des Schlagbolzens und somit das Spannen bezw.
Repetieren unmöglich machen müßte, ist die Spannrast in an sich bekannter Weise als
längere Leiste f ausgebildet und erhält dadurch den Abzugstollen g nach dem Abfeuern
so lange gesenkt bezw. den Arm / so lange im Ausschnitt i, bis sie über g hinwegbewegt
worden ist, worauf der Arm / des
Sicherungshebels unter dem Drucke seiner Feder in die sichernde Stellung unter den
Abzugbalken χ tritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbsttätige, durch einen federbelasteten, von einem Druckstück beeinflußten Winkelhebel bewirkte Sicherung für Handfeuerwaffen mit einem durch einen Sicherungsarm direkt feststellbaren Abzugbalken, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugbalken (x) mit einem Ausschnitt (i) versehen ist und seine Feststellung durch ■ den Winkelhebelarm (I) bewirkt wird, der bei Entsicherung der Waffe unterhalb und nach dem Abfeuern innerhalb des Ausschnittes (i) zu stehen kommt und darin zwecks Ermöglichung des Repetierens dadurch erhalten wird, daß die Spannrast in an sich bekannter Weise als längere Leiste ausgebildet ist, die den Abzugstollen niederdrückt, bis die Spannrast über, den Abzugstollen hinwegbewegt worden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177385C true DE177385C (de) |
Family
ID=441860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177385D Active DE177385C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177385C (de) |
-
0
- DE DENDAT177385D patent/DE177385C/de active Active
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