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DE177289C - - Google Patents

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Publication number
DE177289C
DE177289C DENDAT177289D DE177289DA DE177289C DE 177289 C DE177289 C DE 177289C DE NDAT177289 D DENDAT177289 D DE NDAT177289D DE 177289D A DE177289D A DE 177289DA DE 177289 C DE177289 C DE 177289C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulling element
overhead
trolley
car
stretch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT177289D
Other languages
English (en)
Publication of DE177289C publication Critical patent/DE177289C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C11/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
    • B61C11/02Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to cables or chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- M 177289 KLASSE 81 e. GRUPPE
Elektrische Hängebahn. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1903 ab.
Um Lasten, die auf wagerechten Strecken angefahren werden, aus einem tieferen in ein höheres Stockwerk, beispielsweise von der Hüttensohle bis zur Gicht eines Hochofens zu heben, hat man sich bisher, besonders bei größeren Lasten, die in Förderwagen verladen werden, der Aufzüge oder ähnlicher Hebezeuge bedient, die den großen Nachteil haben, daß sie intermittierend wirken und eine ίο fortwährende Bedienung beim Übergang der Förderwagen von der wagerechten Strecke auf den Aufzug und umgekehrt verlangen. Die Aufgabe, diese intermittierend wirkenden Vertikal- oder Schrägaufzüge durch einen fortdauernd wirkenden Betrieb zu ersetzen, ist durch,. die unter dem Namen Gichtseilbahnen bekannt gewordenen Schrägbrücken mit ständigem Seilbetrieb, wie solche auch von der Erfinderin bereits mehrfach zur Ausführung gelangt sind, gelöst worden. Bei diesen Anlagen muß aber der Seilbahnwagen oder Hängebahnwagen auf der wagerechten Strecke, namentlich wenn diese mit vielen Kurven oder mit Abzweigungen versehen ist, von Hand geschoben werden, gennu wie gewöhnliche bodenständige Gichtwagen oder Schmalspurbahnwagen.
Diesen teuren Anlagen gegenüber löst die
vorliegende Erfindung die Aufgabe, eine Einrichtung zum Heben und Senken der auf einer wagerechten Strecke durch elektrischen Einzelantrieb angefahrenen Lasten zu schaffen, die vollkommen selbsttätig und ständig arbertet, ohne daß die an der Hebevorrichtung ankommenden Wagen ihren Gang auch nur einen Augenblick zu unterbrechen brauchen.
Diese Aufgabe ist in vollkommener und einfacher Weise durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Kombination erreicht, die darin besteht, daß eine elektrisch betriebene Hängebahn, die die Lasten auf den wagerechten Strecken heranfährt, mit der Höhenlage, auf die gefördert werden soll, durch eine Steigung verbunden ist, deren Befahren, unter Abschaltung des Betriebsmotors der Wagen, durch ein an der Steigung entlang laufendes, besonders angetriebenes Zugorgan (Seil oder Kette) ermöglicht wird, mit dem sich die Wagen beim Einfahren in die Steigung mit Hilfe einer geeigneten Greifervorrichtung selbsttätig kuppeln und von dem sie sich beim Verlassen der Steigung ebenfalls selbsttätig abkuppeln. Durch die Kombination der elektrisch betriebenen Hängebahn mit dem an einer eingeschalteten Steigung ständig laufenden Zugorgane und dem selbsttätigen Ein- und Auskuppeln der Hängebahnwagen ist ein ständiger und vollkommen selbsttätiger, mit gleichwertigem wagerechten Betrieb verbundener Hebebetrieb erzielt.
Es ist zwar bekannt, bei Standbahnen die Überwindung der Steigungen durch die Anordnung eines ständig laufenden Zugorganes zu erleichtern, das die Wagen über die Steigungen zieht. Abgesehen von der Verschiedenheit der Aufgaben kommt aber bei der vorliegenden Erfindung im Gegensatze zu den Standbahnen eine elektrisch betriebene Hängebahn zur Verwendung, die als Glied der Kombination wesentlich ist. Die bei der praktischen Ausführung des Erfindungsgegenstandes vorkommenden sehr starken Stei-
gungen könnten nämlich mit Standbahnwagen nicht befahren werden., weil die Standwagen infolge der unveränderlichen Lage ihres Schwerpunktes nach hinten oder vorn überkippen würden, je nach dem Eingreifen des Zugorganes. Das wäre besonders der Fall, wenn man den Standwagen, die doch mindestens zweiachsig sein müssen, einen kurzen Radstand geben wollte, der für einen Förderbetrieb wegen der zu durchfahrenden engen Kurven unerläßlich ist. Man müßte also den Standwagen zum Zweck der Verhinderung des Umkippens, und um sie stets wagereoht einzustellen, komplizierte und teure Konstruktionen geben, wobei aber die Schwierigkeit der Erzielung eines genügend kleinen Radstandes noch wächst und auch das Gewicht der Wagen erhöht wird. Diese Übelstände werden durch die Anwendung einer elektrisch betriebenen Hängebahn vermieden, deren Wagen die stärksten Steigungen ohne die Gefahr des Umkippens und ohne jede bauliche Veränderung befahren können.
Die vorliegende Erfindung bezweckt durch ihre eigenartige Kombination noch die neue technische Wirkung, daß die Motoren an den
. Wagen sehr klein genommen werden können.
Diese haben nämlich nur die Reibungsarbeit auf den wagerechten Strecken zu leisten, während die Hubarbeit durch das mechanisch von außen angetriebene Zugorgan geleistet wird. Die Wagen brauchen deshalb auf den wagerechten Strecken kein unnützes totes Gewicht mitzuschleppen und sind in der Ausführung wesentlich billiger, als bei Verwendung von schweren und teuren Antriebsmotoren.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung in je einer Seitenansicht dargestellt.
In der Zeichnung bedeutet α die Wagen, b die Gehänge, c die Lasten, d die Schienen,. e die Schleifleitungen und f die Stromabnehmer.
Die Schleifleitung e kann durch Isolatoren« und 0 über der Schrägstrecke stromlos gehalten werden. Sie dient dann lediglich zur Führung des Stromabnehmerbügels. Die beiden Höhenlagen, zwischen denen die. Lasten gehoben oder gesenkt werden sollen, sind nun durch eine eingeschaltete Steigung A bis B miteinander verbunden. An dieser entlang wird ein Zugorgan g (Seil oder Kette) über zwei Scheiben h und i geführt, von denen die eine vor dem Beginn und die andere hinter dem Ende der Steigung angeordnet ist. Das untere Trum des Zugorganes kann oberhalb der Schienenbahn liegen, wie in Fig. 1, oder oberhalb der Schienenbahn, wie in Fig. 2.
Eine der beiden Seilscheiben h und i wird mechanisch angetrieben und versetzt das Zugorgan g in ständige Bewegung in Richtung der Fahrt des Hängebahnwagens. Das obere Trum wird durch die Leitrollen k und / im angemessenen Abstand von der Schiene gehalten.
Der Hängebahnwagen besitzt einen Greifer oder eine Klemmvorrichtung bekannter Bauart zum selbsttätigen Ein- und Auskuppeln mit dem Zugorgane.
Ein Hängebahnwagen, welcher die Steigung hinauffahren soll, fährt bis zum Punkte A elektrisch mittels des auf seinem Laufwerk angebrachten Elektromotors.
Bei A gelangt der Greifer in Verbindung mit dem Zugorgane, ergreift dasselbe von oben, unten oder seitlich und kuppelt den Wagen an das Zugorgan an. Der Wagen wird jetzt mittels des Zugorganes die Steigung hinaufgezogen. Im Punkte B am Ende der Steigung löst sich das Zugorgan vom Greifer m wieder selbsttätig. Der Hängebahnwagen wird vom Seile frei und fährt, durch seinen Elektromotor betrieben, weiter.
Derjenige Teil der Schleifleitung e, welcher über der Steigung liegt, wird durch Streckenisolatoren stromlos gemacht.
Selbstverständlich können auch zwei Strecken, von denen die eine ansteigt und die andere abfällt, mit einem gemeinsamen Zugorgane betrieben werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hängebahn, insbesondere für Hochöfenbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagen in den ebenen Strecken durch elektrischen Einzelantrieb bewegt werden, während längs ansteigender oder abschüssiger Strecken der Bahn ein ständig laufendes, besonders angetriebenes Zugorgan (Seil oder Kette) angeordnet ist, das sich am Beginn der ansteigenden oder abschüssigen Strecke, auf welcher die Stromzuführung für die Wagenmotoren unterbrochen ist, selbsttätig in an den Hängebahnwagen angebrachte Greifer bekannter Bauart einlegt, die Wagen mitnimmt und am Ende der geneigten Hängebahnstrecke selbsttätig wieder freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT177289D Active DE177289C (de)

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DE (1) DE177289C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229915B (de) * 1962-07-10 1966-12-01 Rene Ferrand Schleppkettenkreisfoerderer
FR2440297A1 (fr) * 1978-11-03 1980-05-30 Sucmanu Reseau de transport aerien a rail
US4446827A (en) * 1980-06-21 1984-05-08 Nissan Motor Co., Ltd. Cylinder block of internal combustion engine
US4456092A (en) * 1980-09-22 1984-06-26 Nissan Motor Co., Ltd. Noise-shielding panel for engine
DE4305182A1 (de) * 1993-02-19 1994-08-25 Bayerische Motoren Werke Ag Seilförderanlage in einer Fließfertigung
WO1996041739A1 (de) * 1995-06-12 1996-12-27 Aft Automatisierungs- Und Fördertechnik Gmbh Elektrohängebahn zur beförderung von lasten unterschiedlichster art auf verschiedenen ebenen

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WO1996041739A1 (de) * 1995-06-12 1996-12-27 Aft Automatisierungs- Und Fördertechnik Gmbh Elektrohängebahn zur beförderung von lasten unterschiedlichster art auf verschiedenen ebenen

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