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Signalwähleinrichtung für elektronische Musikinstrumente mit Tastatur
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf elektronische Musikinstrumente, die mit
einer Klaviertastatur ausgestattet sind, und im besonderen auf eine neue Signalwähleinrichtung,
mit der das die höchste Frequenz aufweisende Tonsignal geWä:hlt-werden kann, das
von gleichzeitig niedergedrückten Tasten derjenigen Taste entspricht, die der höchsten
Frequenz zugeordnet es kann ein die niedrigste Frequenz aufweisendesl-onsignal gewählt
werden, das von gleichzeitig niedergedrückten-Tasten derjenigen Taste entspricht,
die der niedrigsten Note zugeordnet ist.
Ein herkömmliches
elektronisches Musikinstrument
mit
Klaviertastatur ist mit einer
herkömmlichen Signalwä.hleinrichturig
ausgestattet, die aus vielen übertragungatastenachaltern
besteht,
von denen jeder Schalter einen Öffnungskontakt, einen Schließkon-@r.kt
und einen bewegbaren Kontakt aufweist. Diese Tastenschalter
sind so geschaltet,
dass
deren Schließkontakte
mit Tongeneratoren
verbunden sind,
und ferner so in
Reihe geschaltet,
dass der be-
wegbare Kontakt
eines Tastenschalters
mit dem Öffnungskontakt
| eines anderen Tastenschalters verbunden ist, während d#
r.dgbare |
Kontakt
des genannten
anderen Tastenschalters mit dem Öffnungekontakt
eines weiteren Tastenschalters
verbunden ist usw. Eine Ausgangseinrichtung
mit einem Frequenzteiler
und mit einer
ton-
bildenden
Einrichtung
ist mit dem bewegbaren
Kontakt eines
Tasten-
schalters
verbunden, der die niedrigste Frequenz
aufweisenden Ton-
generator
und der Taste für die niedrigste
Note entspricht.
Der
| Ausgang der Ausgangseinrichtung wird über einen Verstärker
einer |
| elekt-akustischen Ubersetzungseinrichtung zugeführt. Yit
der |
| helritichen Signalwähleinrichtung kann natürlich das Toneignal |
| a$t niedrigsten Frequenz gewählt werden, das von zugleich |
| nisdedrückten Tasten derjenigen Taste entspricht, die der
nie- |
| dr14M1n. Note zugeordnet ist. |
| a -" |
| Eine solche herkömmliche Signalwähleinrichtung kann je- |
| dot* virsagen als Folge schlechter Kontakte bei den Tastenschal- |
ternt
so dass ein Toneignal mit
einer höheren ärequenz
zur
Ausgangseinrichtung
über eine Serienverbindung
vieler Tastenschalter
geleitet wird, die viele Kontaktpunkte zwischen einem beh11eßkontakt
und einem bewegbaren Kontakt und zwischen Öffnungskontakten und
bewegbaren Kontakten aufweisen.
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Vom Standpunkt der Zuverlässigkeit aus rann daher in
einer
herkömmlichen Signalwähleinrichtung nur eine sehr kleine Anzahl von Tastenschaltern
in Reihe geschaltet werden, da eine größere Anzahl von Tastenschaltern eine höhere
Zuverlässigkeit erfordert. Die Erfindung sieht daher vor. eine Signalwähleinriehtung
für ein mit einer Klaviertestatur ausgestattetes elektronisches Musikinstrument,
die aufweist: 1) eine Anzahl von Tongeneratoren, die Tonsignale erzeugen,' deren
Frequenzen den Noten der Tonleiter entsprechen, 2) -eine Anzahl von Schaltvorrichtungen
mit Eingangs- und Auagangaklemmen, 3) eine Anzahl von Wähl-Tastenschaltern, die
mit den Schaltvorrichtungen und den Tasten sowie mit einem gemdnsamen Aus-, gangeleiter
verbunden sind, der über einen Uberbrückungswideratand mit einem Bezugspotential
in Verbindung steht, 4) eine Anzahl von Tonsignalkopplüngseinrichtungen, die zwischen
die Tongeneratoren und die genannten Mingangeklemmen geschaltet sind, 5) eine Ausgangseinrichtung,
die mit dem genannten gemeinsamen Ausgangsleiter verbunden ist, und 6) eine Einrichtung,
die mehrere Vorapannungen erzeugt, die den genannten Schaltvorrichtungen zugeführt
wird.
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Die Höhe der Vorapannungen steht in Beziehung zu einer Reihenfolge
von Frequenzen der Tongeneratoren sowie zu einer Rei-
henfolge von
Tasten, die den Wähltastenachaltern entsprechen.
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Werden die Wähl-Taetenachalter geschlossen, so werden die
Tonsignale
Ton den genannten Eingangsklemmen aus zu den Ausgangsklemmen geleitet.
Die
Erfindung sieht ferner vors eine verbesserte und zuverlässige Signalwä.hleinrichtung
für ein mit einer Klaviertastatur ausgestattetes elektronisches Musikinstrument,
wobei eine Vielzahl von leicht verfügbaren Tastenschaltern verwendet wird,
bei welcher Signalwähleinrichtung eine Vielzahl von Tastenschaltern mit Sc#ließkontakten
verwendet wird, eine Signalwähleinrichtung mit einer Vielzahl von Tastenschaltern
mit Sammelleitungen, eine Signalwähleinriehtung, mit der das die höchste Frequenz
aufweisende Tonsignal gewählt werden kann, das von zugleich niedergedrückten Tasten
der der höchsten Note zugeordneten Taste entspricht, eine Signälwähleinrichtung,
mit der das die niedrigste Frequenz aufweisende Tonsignal gewählt werden kann, das
von zugleich niedergedrückten Tasten der der niedrigsten Note zugeordneten Taste
entspricht, eine Signalwähleinrichtung mit einer Ausgangseinrichtung, bei der ein
gewähltes Tonsignal von einem ?requenzteiler geteilt werden kann, wobei Tonsignale
erzeugt werden die in einem Oktavverhältnis zum gewählten Tonsignal stehen, eine
Signalwä,hleinrichtung mit.einer Ausgangseinrichtung, die ein Pedal aufweist, mit
dem der Ausgang der Signalwähleinrichtung beeinflusst werden kann, ein verbessertes,
mit einer Klaviertastatur ausgestattetes elektronisches Musikinstrument, das mit
einer Signalwähleinrichtung versehen ist.
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Eine Signalwähleinrichtung nach der Erfindung weist auf
1)
eine Anzahl von Tongeneratoren, die Tonsignale erzeugen, deren Frequenzen den Noten
der Tonleiter entsprechen,
2) eine Anzahl von Schaltvorrichtungen
mit Eingangs- und Ausgangsklemmen, .3) eine Anzahl von Wähl-Tastenschaltern, die
mit den Sehältvorrich-tungen und mit den Tasten verbunden sind sowie mit einem gemeinsamen
Ausgangsleiter, der über einen Uberbrückungswiderstand mit einem Bezugspotential
in Verbindung steht, 4) eine Anzahl von Tonsignalkopplungsmitteln, die zwischen
die Tongeneratoren und die Eingangsklemmen geschaltet sind, 5) eine mit dem genannten
gemeinsamen Ausgangsleiter in Verbindung stehende Ausgangseinrichtung und 6) eine
Einrichtung, die eine Anzahl von Vorspannungen erzeugt, die zu- den Schaltvorrichtungen
geleitet werden.
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Die Höhe der Vorspannungen steht in Beziehung zu einer Reihenfolge
von Prequenzen der Tongeneratoren sowie au einer Rei-
henfolge von Tasten,
die den Wähl-Taetenachalterri entsprechen.
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Werden die Wähltastenschalter geschlossen, so werden die
Tonsignale von den Eingangsklemmen aus@$u den Ausgangsklemmen
ge-
leitet.
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Mit der Signalwähleinriotttng nach der Brtindung kann
nur eine Schaltvorrichtung eingeschaltet werden, die der Vorspannung entspricht,
die den absolut höchsten Wert von Vorspannungen aufweist, die den durch Niederdrucken
von Tasten zugleich geschlossenen Wähl-Taatenachalternn entsprechen. Die Bignalwähleinrichtung
kann dem gemeinsamen Ausgangsleiter ein gemeinsames Potential zuführen,
das der genannten höchsten Vorapannung entspricht, während
die
anderen Schaltvorrichtungen mit Hilfe des gemeinsamen
Poten-
tials ausgeschaltet werden, die den Vorepannungen
entsprechen mit .kusnahme der genannten höchsten Vorapannung.
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Die genannten ßchaltvorriohtungen bestehen
aus apannunga-
| oder stromgesteuerten Schaltvorrichtungen z.B, aus Dioden in
form |
| vän festen Körpern oder von Vakuumröhren,. aus Trioden in form
von |
| festen Körpern oder von Vakuumröhren, Transistoren, Thyristoren
oder |
| Feldeffekt-Transistoren. |
| Die Vorspannungen können der Reihe von von einem hohen |
| . |
| Wert aus zu einem niedrigen Wert oder von einem niedrigen Wert
aus |
| zu einem hohen Wert vorgesehen werden entsprechend der Reihenfolge |
| der Frequenzen der Tongejipratoren und der Tasten. |
| Mit der Signalwähleinrichtung kann das die höchste Fre- |
| quenz aufweisende Tonsignal gewählt werden, das von zugleich
nie- |
| dergedückten Tasten der Taste des höchsten Tones entspricht,
oder |
| es kann das die niedrigste Frequenz aufweisende Tonsignal
gewählt |
| werden, das von zugleich niedergedruckten Tasten der Taste
des |
| tiefsten Tones entspricht, welche Wahl mit der Anordnung
der Vor- |
| spannungen in Übereinstimmung steht. |
| Die Erfindung wird nunmehr ausführlich benehrieben.,In |
| den beiliegenden Zeichnungen ist-die |
| Fig.1 # eine tTbereicht über eine Auuführunasfornder
Signalwähl- |
| # einrichtung nach der Brfindung, |
| fig.2 eine-Darstellung von Spannungewellenformen in
verschie- |
| denen Teilen der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung, |
| Fig.3 eine Übersicht über eine weitere Ausführungsform der |
| Signalwähleinrichtung nach der Erfindung, |
| Fig.4 einen Schaltplan für eine Differensierschaltung,
eine |
| Wellenformungeachaltung und für frequensteiler, welche |
| Schaltung bei der ßignalwähleinriohtung nach der Jßcfind4ag |
| verwendet werden kann, |
| zig.5, 6, T, j e eine Darrtellung einer lusführungofors
der Yud- |
| schaltmittel, die bei der Slgnalwähleinriohtnng nach der- |
Erfindung verwendet werden können, Figo8 eine Ubersicht über eine
weitere Ausführungsform einer Signalwähleinrichtung nach der Erfindung, Fig.9 -
eine schaubildliche Darstellung eines elektronischen Musikinstrumentes, das mit
der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung ausgestattet ist, Figo10 ein Schaltbild
für das elektronische Musikinstrument nach der Figo9.
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Fig.11 ein weiterer Schaltplan für das elektronische Musikinstrument
nach der Fig.9, Figo12,13,14 je ein Beispiel von Notensätzen, die mit dem elektronischen
Musikinstrument ach der Figo10 gespielt werden können, Fige15 ein Beispiel für einen
Notensatz, der mit dem elektronischen Musikinstrument nach der Figo11 gespielt werden
kann. Die Fig.1 zeigt eine Ausführungsform einer Signalwähleinriehtung mit den Tongeneratoren
26, 27, 28, 29 und 30, die Tonsignale mit den Frequenzen f1., f29f39f4 und f5 erzeugen,
die der Tonfolge der Tonleiter entsprechen, wobei die Frequenzen zaBo in der Reihenfolge
f1 -->f 2> ß3> f4 > f 5 auf einander folgen.
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Als Schaltmittel@$ind die Dioden 31, 32, 33, 34 und
35 vorgesehen, deren Anoden mit den Eingangsklemmen 1, 2, 3, 4 und 5 verbunden sind,
die ferner als iiorspannungsklemmen dienen, während die Katoden mit den Ausgangsklemmen
6, 7, 8, 9 und 10 verbunden sind, die ferner als Steuerklemmen dienen. Die Dioden
31, 32, 33, 34 und 33 werden von der Vorspannung zwischen den Eingangs- und
Ausgangsklemmen leitend gemacht und leiten die Tonsignale mit den Frequenzen f1,
f2, f3, f4, f5 von den Eingangsklemmen zu den Ausgangsklammen weiter. Bei
einer umgekehrten Voropannung zwischen
den Eingangs- und Ausgangsklemmen
werden die Dioden 31, 32, 33, 34 und 35 gesperrt und leiten keine Tonsignale weiter.
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Zwischen den Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 und den Eingangsklemmen
1, 2, 3, 4 und 5 sind Kopplungsmittel für die, Tonsignale angeordnet., die aus einer
beliebigen Ausführung bestehen können.
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Die Kopplungsmittel für die Tonsignale bestehen aus den . Trennwiderständen
36, 37, 38, 39 und 40, den Quellenwiderständen 61¢ 62, 63, 64 und 65 sowie
aus den Kopplungskondensatoren 101, 102, 103, 104 und 105e Die Kopplungskondensatoren
sind den Quellenwiderständen nachgeschaltet. Diese R-C-Einheiten sind zwischen die
Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 und die Eingangsklemmen 1, 2, 3, 4 und 5 geschaltet
und leiten die von den Tongeneratoren erzeugten Tonsignale mit den Frequenzen f1
, f2, f3, f4, f5 zu den Eingangsklemmen 1, 2, 3, 4, 5 weiter.
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Die normalerweise offenen Wähl-Tastenschalter 21, 22, 23, 24 und .25
werden durch Niederdrücken der zugehörigen Tasten geschlossen und sind zwischen
die Ausgangsklemmen 6, 7, 8, 9, 10 und einen gemeinsamen Ausgangsleiter 50 geschaltet.
Die Wähl-Tastenschalter 21, 22, 23, 24, und 25 sind daher einseitig mit einander
verbunden. Der gemeinsame Ausgangsleiter 50 steht über eine aus einem Widerstand
59 und einem Kondensator 20 bestehende Parallelschaltung mit einer Bezugsspannungsquelle
60 in Verbindung.
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An den gemeinsamen Ausgangsleiter 50 ist eine Ausgangs- . einrichtung
12 angeschlossen.
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Die Ausgangseinrichtung 12 besteht aus einem Impulsgenerator 13, einem
Preqüenzteiler 14, einem Torerzeuger 15 und aus einem Fußschalter 87. Der Impulsgenerator
13 steht mit dem gemeinsamen Ausgangsleiter 50 in Verbindung und besteht aus einer
Differenzierschaltung
81und einer Wellenformungsschaltung 82, die mit dem Ausgang der Differenzierachaltung
81 verbunden ist.
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Die Differenzierschaltung 81 umfasst einen zwischen die Eingangsklemmen
und die Ausgangsklemme geschalteten Kondensator 90 und einen Widerstand 91, der
zwischen die Ausgangsklemmen und die Bezugsspannungsquelle geschaltet ist. Die Differenzierschaltung
81 beseitigt den Gleichstrom und erzeugt ein differenziertes Signal für die Ausgangsklemme,
die an der Verbindungsstelle zwischen dem Kondensator 90 und dem Widerstand 91 gelegen
ist.
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Die Wellenßormungsachaltung 82 wandelt das differenzierte Signal in
einen Impulszug um.
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An den Ausgang des Impulsgenerators 13 ist ein Frequenzteiler 14 angeschlossen,
der zoB. zwei Frequenzteiler 83 und 84 umfasst.
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Die Prequenzteiler 83 und 84 teilen die Frequenzen der Eingangssignale
f und 1/2f nach einander durch beispielsweise den Divisor 2, wobei ein Signal mit
der Frequenz 1/2f und ein Signal mit der Frequenz 1/4t erzeugt wird. Im 7requenzteiler
14 können auch nur ein oder mehr als zwei einzelne Prequenzteiler vorgesehen werden.
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Eine Tonerzeugungseinrichtung 15 mit drei Tonerzeugungskreisen 92,
93 und 94 ist vorgesehen, deren Tonerzeugrmgskreise mit der Wellenformungsschaltung
82 bezw. mit den Frequenzteilern 83 und 84 verbunden sind. Die Tonerze ugungeeinrichtung
15 kann die Klangfarbe des aus dem Impulszug bestehenden Signals und der durch
den Divisor 2 geteilten Signale aus den Schaltungen 92, 93 und 94 ändern
und tongeformte Signale erzeugen. An die Tonformungseinvichtuug 85 ist eine Tonwähleinrichtung
86 angeschlossen, wobei mit ß4l:re
der Tonwähleohalter 95.1 96-und 9'j
tongeformte Blgnale
ausg
e-
wählt
| werden können. Mit der Tonerzeugungseinrichtung 15 steht ein
2uB- |
| sc'halter 87 in Verbindung, wobei durch Betätigendes Pedals
98 |
| tongeformte Signale zu einem Verstärker 88 geleitet werden. |
| Der Verstärker 88 verstärkt die Ausgangssignale der Aus- |
| gangseinrichtung 12, An den Verstärker 88 ist eine
elektroakusti- |
| sche Übersetzungseinrichtung angeschlossen z.B. ein Lautsprecher |
| 89, der die Ausgangssignale des Verstärkers 88 in Töne umwandelt. |
| Es ist eine Reihenschaltung aus den Vorspannungswider- |
| ständen 51, 52, 53, 54, 55, 56 und 57 vorgesehen, deren eine
Klemme |
| 11 direkt mit der Bezugsspannungsquelle 60 verbunden ist,
während |
| die andere Klemme 49 über eine Stromquelle 58 mit dem Bezugaspan- |
| nungspunkt 60 verbunden ist. |
| Diese Schaltung erzeugt die Vorspannungen V1, V2, V3, |
| v4, p5, v6, v7, ve, und v9 für die Klemmen 41, 42, 43, 44,
45, 46, |
| 47, 48 und 49. |
| Die Vorepannungen V1, V2, V3, V4 und g5 werden über die |
| Trennwideretönde 36, 37, 38, 39 und 40 zu den Eingangsklemmen
1, 2, |
| 3, 4 und 5 geleitet und folgen der Höhe nach poränet auf
einander |
| z.B. in der Reihenfolge: 01-- T1< T2 G Y3 < 14 «:--,P5.
Diese Reihen- |
| folge entspricht der Reihenfolge der Frequenzen der Tongeneratoren |
| 26, 27, 28, 29 und 30 und der Reihenfolge der den Wähltastenschal.- |
| tern 21, 22, 23, 24 und 25 entsprechenden Tasten. Die Vorspannunaen |
| V 3t V6, V79 Ve und 1f9 werden aber die wideretände 66t
67, 68, 69 |
| und 70 den Ausgangsklemmen 6, 7, s, 9 und
10 zugeführt und weisen |
| die nachstehende Beziehung zu einander aufs T1
.-. T3; T2 < T6; |
| V3 < T7; V4 '-- T8 und T5 < T9. Die Dioden
319 32, 33, 34 und 35 er |
| halten daher die umgekehrte Vorepannung und sind sämtlich
gespotri t |
| wenn die Tastenschalter 219, 22t 23, 24 und 25 geöffnet
»i.. |
Der Verbindungapunkt.42 zwischen den beiden Vorapannungswiderständen
52 und 53 steht über einen Entkopplungs-Kondensator 76 mit dem Bezugspotentialpunkt
60 in Verbindung, und ebenso stehen die Verbindungspunkte
43, 45 unf 48 zwischen
den Vorspannungswiderständen 53 und 45, 55 und 56, 56 und 57 über die Entkopplungakondensatoren
77, 78 und 79 mit dem Bezugspotentialpunkt 60 in Verbindung.
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Zwischen den gemeinsamen Ausgangsleiter 50 und die Ausgangsklemmen
6, 7, 8, 9 und 10 sind die zusätzlichen Kondensatoren 71, 72, 73, 74 und 75 geschaltet.
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Die Widerstandswerte der Widerstände 66, 67, 68, 69 und 70 sind mit
R1 bezeichnet' während der Widerstandswert des Über--brückungswiderstandes 59 mit
R2 bezeichnet ist. Mit R3 sind die Widerstandswerte der Trennwiderstände 36, 37,
38, 39 und 40 bezeichnet. Mit r1, r2, r3, r4, r5, r6, r7 sind die Widerstandswerte
der Yorapannungswiderstände 51, 52, 53, 54, 55, 56 und 57 bezeichnet. Die Widerstandswerte
weisen danndie folgende Beziehung zu einander auf: R1 >P R2 >> R3 >? ri (i = 1,
2, 3 . . o 7)o
Die Dioden 31, 32, 33, 34 und 35 erhalten die umgekehrte
Yorspannung und sind sämtlich gesperrt, renn alle Wähltastenschalter 21, 22, 23,
24 und 25 geöffnet sind, so dass keine Tonsignale mit den Frequenzen f1 , f2, f3,
f4, und f5 aus den Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 zu den Ausgangsklemmen
6, 7, 8, 9 und 10 weitergeleitet werden. Am gemeinsamen Ausgangsleiter 50 tritt
daher kein gewähltes Tonsignal auf.
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Die Diode 31 erhält eine Vorspannung in der Durahlasß richtung und
leitet daher ein Tonsignal mit der Frequenz f1 aus dem Tongenerator 26 zum gemeinsamen
Ausgangsleiter 50 weiter, wenn nur der Wähltastenschalter 21 durch Miederdrücken
der betreffenden
Taste geschlossen wird. Alle anderen Dioden 21,
33, 34 oder 35. weisen gleichfalls eine Vorspannung in der Durchlassrichtung auf
und leiten die betreffenden Tonsignale mit den Frequenzen f2, f3, f4 oder f5 aus
den betreffenden Tongeneratoren 27, 28, 29 oder 30 zum gemeinsamen Ausgangsleiter
50, wenn die betreffenden Wähltastenschalter 22,'23, 24 oder 25 durch Niederdrücken
der betreffenden Taste geschlossen werden.
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Werden zwei Tastenschalter, z.H. 21 und 22, zugleich geschlossen,
so erhält nur die Diode 32 eine Vorspannung in der Durchlassrichtung, so dass nur
ein Tonsignal mit der Frequenz f2 aus dem Tongenerator 27 zum gemeinsamen Ausgangsleiter
50 weitergeleitet wird. An der Diose 31 liegt andererseits eine Vorspannung in der
Sperrichtung und wird gesperrt von einem gemeinsamen Potential von ungefähr V2,
das am gemeinsamen Ausgangsleiter 50 liegt, da R2 >> R3 und Y2 > Y1 ist.
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In der oben beschriebenen Weise kann mit der Signalwähleinrichtung
nach der Erfindung nur eine Diode in den leitenden Zustand versetzt werden, die
der höchsten Vorspannung von Vorspannungen entspricht, die zwei oder mehr Wähltastenschaltern
entsprechen, die durch Niederdrücken der betreffenden Tasten gleichzeitig geschlossen
werden, so dass das Tonsignal mit der niedrigsten Frequenz weitergeleitet wird,
das der höchsten Vorspannung entspricht, und das über nur eine Diode zum gemeinsamen
Ausgangsleiter weitergeleitet wird, wobei am gemeinsamen Ausgangsleiter 50
ein gewähltes, Tonsignal erzeugt wird. Andererseits kann mit der Signalwähleinrichtung
nach der Erfindung die anderen Dioden gesperrt werden, die den Vorspannungen mit
Ausnahme der höchsten Vorspannung entsprechen, welche Sperrung durch ein gemeinsames
Potential am gemeinsamen Ausgangsleiter 50 erfolgt, und die praktisch die höchste
Vorspannung
unter denjenigen Vorspannungen ist, die den durch Niederdrücken
der entsprechenden Tasten gleichzeitig geschlossenen Wähltasten-. Schaltern entsprechen.
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Mit der Signalwähleinrichtung nach der Figo1 kann daher das Tonsignal
mit der niedrigsten Frequenz entsprechend der Taste für den niedrigsten Ton von
den zugleich niedergedrückten Tasten gewählt werden, wenn die Vorspannungen in bezug
auf das Bezugspotential 60 in aufsteigender Ordnung der absoluten Werte in bezug
auf eine absteigende Ordnung der Frequenzen der Tongeneratoren und einer absteigenden
Ordnung der Noten entsprechend den Wähltastenschaltern angeordnet sind.
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- Andererseits kann mit der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung
auch das Tonsignal mit der höchsten Frequenz gewählt werden, das der dem höchsten
Ton zugeordneten Taste entspricht, wenn mehrere Tasten zugleich niedergedrückt werden,
und wenn die Vorspannungen in-bezug auf das Bezugspotential 60 in aibteigender Ordnung
der absoluten Werte in bezug auf eine aufsteigende Ordnung
der
Noten entsprechend den Wähltastenschaltern angeordnet sind.
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Nachstehend werden geeignete Werte für die Widerstände, Kondensatoren
und Vorspannungen
als Beispiel angegeben:
| R0 ac 820 K.Q 81 = 22 M.Q R2 = 220 M |
| R3 = 10 1CQ r1, r2 .....r7 = . 27 - 120 0 |
| 91 1000 pB 02 = 5 UP 0 3 = 1500 p? |
| Yn # Vn-1 = 00 - 192 Y (n
= 2, 3, 4, ..o) |
Die Entkopplung®xondensatoren
76, 77, 78 und
79 verhin-
dern,
dann
ein Tonsignal aus einem Tongenerator mit anderen Tonsig-
nalen aus
den anderen Tongeneratoren vermischt wird.
Ohne die Ent--ltopplungekondensatoren
wird ein Tonsignal
aus einem Tongenerator
unerwtinsohterweiee rafft
Tonsignalen nun anderen Tongeneratoren .
vermischt, die im wesentlichen
die gleiche Amplitude aufweisen, selbst wenn die Vorapannungswiderstände 51 - 57
einen außerordentlich kleineren Wert aufweisen als die Trennwiderstände 36 - 40.
Wird zoB. der Entkopplungskondensator 76 weggelassen, so wird ein Tonsignal aus
dem Tongenerator 26 über den Quellenwiderstand 61, den Trennwiderstand 36, den Vorapannungswiderstand
52 und den Trennwiderstand 37 mit einem anderen Tonsignal aus dem Tongenerator 27
an der Anode der Diode 32 vermischt. Wird der Wähl-Tastenschalter 22 geschlossen,
so wird dem gemeinsamen Ausgangsleiter 50 ein Gemisch von zwei Tonsignalen aus den
Tongeneratoren 26 und 27 zugeführt. Dieses Gemisch aus den Tonsignalen bewirkt ein
falsches Arbeiten der Frequenzteiler 83 und 84. Der-Entkopplungskondensator 76 verhindert,
dass, ein Tonsignal aus dem Tongenerator 26 mit einem Tonsignal aus dem Tongenerator
27 vermischt wird, weil das Tonsignal aus dem Tongenerator 26 zum gemeinsamen Bezugspotentialpunkt
60 abgeleitet
wird, und umgekehrt. Entkopplungskondensatoren können praktisch
für je zwei oder mehr Vorapannungaklemmen verwendet werden, um zu verhindern, dass
Tonsignale mit anderen Tonsignalen vermischt werden. Die Entkopplungekondensatoren
76, 77, 78 und 79 brauchen nicht den gleichen Wert aufzuweisen. Z.8. kann ein Entkopplungskondensator
mit einem großen Kapazitätswert mit einer Vorspannungsklemme verbunden@sein, die
einem Tongenerator mit einer niedrigen Frequenz entspricht, während ein Kondensator
mit einem kleinen Kapazitätswert mit einer Vorspannungeklemme verbunden werden
kann, die einem einen Ton mit einer hohen ärequens erzeugenden Tongenerator entspricht.
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Die Widerstände 66, 67, 68, 69 und 70 führen den Diode
31,
32, 33, 34 und 35 eine umgekehrte Vorepannung zu bei der diis@e
Dioden gesperrt werden, wenn die Wihltaste»ohalter geöffnet wind.
Werden
diese Widerstände 66, 67, 68, 69 und 70 weggelassen, so werden die Tonsignale aus
den Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 zum Teil über die zusätzlichen Kondensatoren
71, 72, 73, 74 und 75 als Rauschsignale zum gemeinsamen Leiter 50 geleitet. Dies
ist eine Folge des Umstandes, dass die Kathoden der Dioden 31, 32, 33, 34 und 35
normalerweise geöffnet sind un den Dioden keine umgekehrte Yorapannung zugeführt
wird, wenn die Wähltastenschalter geöffnet sind. Die Widerstände 66, 67, 68, 69
und 70 beeinflussen nicht iie Arbeit der Tonsignalwähleinrichtung, da deren Widerstandswerte
Sehr viel größer sind als die Werte des Nebenschlusswiderstandes 59. Mit den zusätzlichen
Kondensatoren 71, 72, 73, 74 und 75 3o11 ein stabiles Arbeiten der Signalwähleinrichtung
nach der Erfindung erreicht werden., Werden die zusätzlichen Widerstände 71, 72,
73, 74 und 75 nicht vorgesehen, so verursacht das wiederholte Aus-und Einschalten
z:B. des Wähltastenschalters 21 Rauschimpulssignale am gemeinsamen Ausgangsleiter
50, während der Wähltastenschalter 25 während dieses wiederholten Ein- und Ausachaltens
geschlossen 7ehalten wird. Diese Rauschimpulssignale verursachen ein falsches Arbeiten
der Frequenzteiler 83 und 84: Obwohl die Ursache für die Erzeugung dieser Rauschimpulssignale
noch nicht zu erkennen ist, so können diese Signale auf die Kapazität zwischen Anode
und Katode :er Dioden 31, 32, 33, 34 und 35 zurückgeführt werden, wenn an die Dioden
eine umkehetrte Vorapannung angelegt wird. Die zusätzlichen londensatoren 71, 72,
73, 74 und 75 beseitigen die von den Rauschmpulssignalen verursachten Störungen
und sichern ein ordnungsgeiäBes Arbeiten der Signalwähleinrichtung, obwohl ein gewähltes
Tonlignal nach dem Schließen eines Wähltastenachalters am gemeinsamen .usgangsleiter
mit einer kleinen Verzögerung auftritt. Bei einem gleineren Kapazitätswert weist
der zusätzliche Kondensator keine
Wirkung auf, während bei einem
großen Kapazitätswert die Verzögerung. des Tonsignals zu groß wird.
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Der Nebenschlusskondensator 20 entfernt das Rauschen von Streusignalen
aus den Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30, die . am gemeinsamen Ausgangsleiter
50 auftreten, wenn alle Wähltastenes Schalter 21, 22, 23, 24 und 25 geöffnet sind.
Dies Rauschen der . Streusignale weist Komponenten mit einer verhältnismäßig hohen
Frequenz auf und bewirkt ein falsches Arbeiten der Frequenzteiler 83 und 84 über
den Impulsgenerator 13, wenn der Nebenschlusskondensator 20 weggelassen wird. Dieser
Nebenschlusskondensator 20 wirkt als Tiefpassfilter mit einer sehr niedrigen Sperrfrequenz
zusammen mit einem I#ebenschlusswiderstand 59, der einen großen Widerstandswert
R2 aufweist, wobei alle Streusignale gedämpft werden, wenn alle Wähltastenschalter
geöffnet sind. Andererseits wirkt der 1Vebenschlusskondensator 20 als ein weiteres
Tiefpasefilter mit einer verhältnismäßig hohen Sperrfrequenz im Verein mit einem
verhältnismäßig kleinen Widerstandswert R2// R3 des Parallelwiderstandes des Nebenschlusswiderstandes
59 und eines Trennwiderstandes, so dass ein gewähltes Tonsignal nicht verzerrt und
nicht gedämpft wird.
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Der in der Schaltung nach der Fig.1 mit einer unterbrochenen Linie
umrandete Teil 80 wird daher als Signalwählschaltung bezeichnet.
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Ein gewähltes Tonsignal kann jedoch nicht direkt zu einer Tonbildungseinrichtung
15 oder einer Frequenzteilungseinric htung 14@ geleitet werden, da das vom gemeinsamen
Ausgangsleiter 50 abgeleitete gewählte Tonsignal mit. einer großen Gleichspannung
überlagert ist, wie in der Fig.2 @a) dargestellt. Dieses gewählte
Tonsignal erzeugt mit dem Ein- und Ausschalten eines Wähltastenachalters
starke
Knackgeräusche und kann daher nicht als Tonsignal für ein Musikinstrument benutzt
werden. Das gewählte, mit einer hohen . Gleichspannung überlagerte Tonsignal bewirkt
eine Zerstörung der Transistoren des Frequenzteilers oder dass der Frequenzteiler
währens der ersten Perioden des gewählten Tonsignals unregelmäßig wirkt,.
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Die Fig.2 zeigt die Spannungawellenform in den verschiedenen Teilen
der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung, wenn die Wähltastenachalter, z.B.
21, 25 und 23 durch Niederdrücken der betreffenden Tgsten der Reihe nach geschlossen
werden. Auf der . waagerechten Achse ist die Zeit und auf der senkrechten Achse
ist die Spannungsamplitude aufgetragen. Die auf dem gemeinsamen Ausgangsleiter 50
auftretenden Tonsignale sind mit den Gleichspannungen V1, V5 und V3 überlagert,
wie in der Fig.2(a) dargestellt.
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Die mit den Gleichspannungen überlagerten gewählten Tonsignale werden
von der Differenzierschaltung 81 differenziert und von den Gleispannungen getrennt,
wobei am Ausgang der Differenzierschaltung 81 die Signale erzeugt werden, die in
der Pig.2 bei (b) dargestellt sind.
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Die Wellenformungsschaltung 82 beseitigt die eine große Amplitude
aufweisenden Impulse positiver oder negativer Polarität, die im differenzierten
Signal enthalten und mit den Zeiten t1, t2, t3 und t4 synchronisiert sind. Der Zeitpunkt
t1 entspricht dem Zeitpunkt des Schließens des Wähltastenschalters 21, während der
Zeitpunkt t2 dem Zeitpunkt des Schließens des Wähltastenschalters 25 entspricht.
Der Zeitpunkt t3 entspricht dem Zeitpunkt, in dem die Wähltastenschalter von 25
zu 23 umgeschaltet werden, während der Zeitpunkt t4 dem Zeitpunkt entspricht, in
dem alle Wähltastenschalter geöffnet werden. Die Wellenformungeschaltung
82 wandelt die Wellenformen der differenzierten Signale in .Impulszüge
um, deren
Amplituden die gleiche Höhe und deren Impulse die gleiche
Breite aufweisen, wie in der Fig.2 bei (e) dargestellto*Die genannten Impulszüge
schalten den Frequenzteiler 83 ein. Der Frequenzteiler 83 teilt die Frequenzen der
Impulszüge durch den Divisor 2 und erzeugt dividierte Signale mit einer Reehteckwellenf
orm, wie in der Fig.2 bei (d) dargestellt ist. Diese dividierten Signale schalten
einen weiteren Frequenzteiler 84 ein, der die Frequenzen der Signale mit dem Divisor
2 dividiert, wobei weitere Signale mit der Rechteckwellenform erzeugt werden, wie
in der Fig.2 bei (ei dargestellt.
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Nach der Umgestaltung durch die Differenziersehaltung 81, die Wellenformungsschaltung
82 und ruch die Frequenzteiler 83 und 84 können die am gemeinsamen Ausgangsleiter
50 auftretenden gewählten Tonsignale als Tonsignale für elektronische Musikindtrumente
verwendet werden.
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Z.B. werden Signale mit einer Rechteckwellenform für Tonsignale aus
den Tongeneratoren 26-30 nach der Fig.2 (a) verwendet. Ebenso können.auch Signale
mit einer Sägezahnwellenform, mit einer Sinuswellenform oder mit anderen Wellenformen
für Tonsignale aus den Tongeneratoren 26-30 verwendet werden.
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Die Fig.3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Signalwähleinrichtung,
bei der die Verkopplung über Transformatoren erfolgt. Zu diesem Zweck sind die Transformatoren
236, 237, 238, 139 und 140 vorgesehen, deren Primärwicklungen mit den Tongeneratoren
26, 27, 28, 29 und 30 verbunden sind, während die Sekundärwicklungen zwischen die
Klemmen 41, 42, 43, 44 und 45 und die Ein-; gangsklemmen 1, 2, 3, 4 und.5 geschaltet
sind. Die Bekundärwioh--. langen der Transformatoren 236, 23.7, 238, 239
und 240 weisen eine
wesentlich kleinere Impedanz auf als
der Nebenschlusswiderstand 590 Im übrigen arbeitet die Signalwähleinrichtung nach
der Fig.3 in derselben Weise wie die Einrichtung nach der Fig.1.
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Die Fig.4 zeigt die Schaltungen der Differenzierschaltung 81, der
Wellenf ormungsschaltung 82 und der Frequenzteiler 83 und 840 Die Differenzierschaltung
81 weist einen Kondensator von 2700 pF und eine Eingangsimpedanz von 50 Kiloohm
eines Transistorverstärkers iuf. Die Wellenformungsschaltung 82 besteht aus vier
Transistorverstärkern und einer Clipperschaltung. Die Frequenzteiler 83 und 34 bestehen
aus Flip-flop-Schaltungen.
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Der in der Fig.5 mit einer unterbrochenen Linie umraniete Teil stellt
eine Ausführung des Fußschalters 87 nach der Pig.1 dar. Die Fußschalteinrichtung
87A umfasst einen-Gatterkreis 101, eine die Hüllkurve regulierende Einrichtung 16A,
eine Stromquelle 106 und einen Schalter 102. Der Gatterkreis 101 ist zwischen die
Tonformungseinrichtung 15 und den Verstärker 88 geschaltet. Die die Hüllkurve regulierende
Einrichtung 16A besteht aus einem Kondensator 105 und aus den Widerständen 103 und
104 und ist mit dem Steuereingang des Gatterkreises 101 verbunden. Der ächalter
102 wird vom Pedal 98 betätigt und ist zwischen die quelle 106 und die die Hüllkurve
regulierende Einrichtung 16A gezchaltet. Der Kondensator 105 wird aufgeladen und
versetzt den :atterkreis 101 in den leitenden Zustand, wobei dieser ein Ausgangs-3ignal
erzeugt, wenn der Schalter durch Niederdrücken des Pedals )8 geschlossen wird. Nachdem
Öffnen des Schalters 102 durch Freietzen des Pedals 98 sinkt das Ausgangssignal
allmählich auf den ert Null ab. Mit der Schalteinrichtung 87A nach der Fig.5 können
aper Orgeltonsignale sowie Dauertonsignale dadurch erzeugt werden, .ass der Wert
des Widerstandes 103 groß bemessen wird. Durch Verändern
des Widerstandswertes
des Widerstandes 103 kann die Geschwindigkeit verändert werden, mit das Tonsignal
auf den Wert Null absinkt.
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Der in der Fig.6 durch eine unterbrochene Linie umrandete Teil stellt
eine-weitere Ausführung der Fußschalteinrichtung nach der Fig.1 dar. Die die Hüllkurve
regulierende Schaltung 16B besteht aus den Kondensatoren 107 und 110, den Widerständen
103 und 109 und aus einer Diode 1o8. Der Gatterkreis 101 wird in den leitenden Zustand
versetzt, wenn der Schalter 102 durch Niederdrücken des Pedals 98 geschlossen wird.
Während des Niederdrückens des Pedals 98 sinkt die Stärke des Ausgangssignals des
Gatterkreises 101 allmählich auf den Wert Mull ab. Mit der Fußschalteinrichtung
nach der Fig.6 können daher Signale mit einer Klaviertonumhüllenden erzeugt werden.
Die Schwundgeschwindigkeit ist gleichfalls veränderbar durch Verändern des Widerstandswertes
des Widerstandes 103.
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Der in der Fig.7 von einer unterbrochenen Linie umrandete Teil stellt
eine weitere Ausführung der Fußschalteinrichtung 87 nach der Fig, dar. Die Pußschalteinrichtung
870 besteht aus einem lichtempfindlichen Widerstandselement 151, einem Verschluss
153 und aus einer Lichtquelle 152. Das Eingangstonsignal fließt durch das lichtempfindliche
Widerstandselement 151 zum Verstärker 88. Der Verschluse 153 ist mit dem Pedal 98
verbunden und verändert bei Betätigung das auf das Widerstandselement 151 fallende
Licht und damit die Stärke des Ausgangstonsignals. Die Stärke des Aus-' gangssiangls
kann daher entsprechend der Bewegung des Pedals 98 verändert werden. Das Ausgangssignal
der Fußschalteinrichtung 870
ist kontrollierbar. Der Einsatz und das Schwinden
des Ausgangssignals wird daher von der Geschwindigkeit des Niederdrückend und des
Loslassens des Pedals 98 bestimmt.
Die Fig.8 zeigt eine weitere
Ausführungsform einer Signalwähleinrichtung nach der Erfindung. Mit 80 ist die gleiche
Signal-- wähleinrichtung bezeichnet, die in der Figo1 in dem von einer unterbrochenen
Linie umrandeten Teil dargestellt ist. Die PuBschalteinrichtung 87 ist zwischen
die Frequenzteileinrichtung 14 und die Tonformungschaltung 15 geschaltet und wird
bei der Signalwähleinrichtung nach der Fig.8 vom Pedal 98 betätigt, Die FigQ9 zeigt
in schaubildlicher Darstellung ein elektronisches Musikinstrument mit einer einzelnen
Klaviertastatur, bei dem die Signalwähleinrichtung nach der Erfindung verwendet
wird. Das elektronische Musikinstrument nach der Figo9 weist eine einzelne Klaviertastatur
auf sowie ein Pedal 98 zum Beeinflussen des Ausganges der Ausgangseinrichtung 12
und ein Pedal 99, mit dem die Lautstärke des Tones bestimmt werden kann. Die Tastatur
des Musikinstrumentes weist 61 Tasten auf und ist an der in der Mitte gelegenen
C-Taste in eine Melodietastatur 103 und in eine Begleittastatur 202 unterteilt.
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Die Fig.10 zeigt die Schaltung für das Musikinstrument nach der Fig.9a
Die Tongeneratoren 111, 112, 113, 114 und 115 erzeugen die Melodietonsignale für
die Melodietastatur 203, während die Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 die Begleittonsignale
und die Tonsignale erzeugen' die der Signalwählschaltung 80B für die Begleittastatur
202 zugeführt werden. Die Signalwählschaltung 809 weist den gleichen
Aufbau auf wie die Signalwählachaltung 80, die in der Fig.1 in dem von einer unterbrochenen
Linie umrandeten Teil dargestellt ist, und mit der das die tiefste Frequenz aufweisende
'foneignal gewählt werden kann,. das der dem tiefsten Ton zugeordneten Tate von
mehreren zugleich niedergedrückten Tasten entspricht.
Mit
den Tasten der Melodiet4statur 203 werden die Melodietästenschalter 126, 127, 128,
129 und 130 betätigt, die die Melodietonsignale weiterleiten, die aus den Tongeneratoren
111, 112, 113, 114 und 15 über die Widerstände 116, 117, 118, 119 und 120 zugeführt
werden. Mit den Tasten der Begleittastatur 202 werden zugleich die Wähltastenschalter
219 22, 23, 24 und 25 sowie die Begleittastenschalter 121, 122, 123, 124.und 125
betätigt.. Die Begleittastenschalter 121, 122, 123, 124 und 125 leiten die Begleittonsignale
weiter, die aus den Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 über die Widerstände
66, 67, 68, 69 und 70 uigeführt werden.
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Die Wähltastenschalter 21, 22, 23, 24 und 25 steuern die Signalwählschaltung
80B und erzeugen ein gewähltes Tonsignal für den gemeinsamen Ausgangsleiter 50.
Dieses Signal wird durch eine Ausgangseinrichtung 12B geleitet, die aus einer Differenzierschaltung
81, einer Wellenformungsschaltung 82, einer Frequenzteilungseinrichtung 14, einer
Fußsehalteinrichtung 87 und einer Tonbildungseinrichtung 15 besteht. Mit der Fußschalteinrichtung
87 steht ein Pedal in Verbindung, das den Ausgang der Ausgangseinrichtung 12B beeinflusst.
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An einen Ausgangsleiter 208 der Melodie-Tastenschalter 126, 127, 128,
129 und 130 ist eine Melodietonbildungseinrichtung 204 angeschlossen. An einen weiteren
Ausgangsleiter 209 der Begleitmusik-Tastenschalter 121, 122, 123, 124 und 125 ist
eine Begleitmusiktonbildungseinrichtung 205 angeschlossen. Mit der
Melodietonbildungseinrichtung
204, der Begleitmusiktonbildungaeinrichtung 204 und mit der Ausgangseinrichtung
12B der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung ist eine Verstärkungseinrichtung
88 . verbunden, die die Eingangstonsignale verstärkt. An
den Ausgang der
Verstärkungseinrichtung 88 ist eine elektro-akustische
Überaefieunge-
einrichtung, z.B. ein Lautsprecher 89 angeschlossen,
der musikalische Töne erzeugt. An die Verstärkungseinrichtung 88 ist ferner über
einen Lautstärkenregler 100 ein Pedal 99 angeschlossen.
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Die Signalwähleinrichtung nach der Fig.10 weist daher auf die Tongeneratoren
26, 27, 28, 29 und 30, die Signalwählschaltung 80B mit den Wähltastenschaltern@21,
22, 23, 24 und 25, mit dem gemeinsamen Ausgangsleiter 50 und mit der Ausgangseinrichtung
12B und wird von den Wähltastenschaltern 21, 22, 23, 24 und 25 der Begleitmusiktastatur
202 so betätigt, dass das die niedrigste Frequenz aufweisende Tonsignal gewählt-wird,
das der zum tiefsten Ton gehörenden Taste von den .zugleich niedergedrückten Tasten
entspricht.
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Mit dem elektronischen Musikinstrument nach der Fig.10 kann z.Bo der
Notensatz nach der Fig.12 (c) gespielt werden, wenn die Begleitniusiktasten nach
dem Notensatz nach der Fig. 12(a) ge--spielt werden, wobei das Pedal 98 in dem Rhythmus
nach der Figo 12(b) niedergedrückt wirdo Mit der Fußschalteinrichtung nach der Pigo5
kann auf dem elektronischen Musikinstrument nach der Figo10 der Notensatz nach der
Fig.13(a) gespielt weiden, wenn die Begleitmusiktasten nach der oberen Reihe des
Notensatzes nach der Fig.13(a) gespielt werden, während das Pedal 98 im Rhythmus
nach der Fig.13(b) betätigt wird.
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Mit der in der Fig.6 dargestellten Fußschalteinrichtung 87B kann auf
dem elektronischen Musikinstrument nach der Fig.10 der Notensatz nach der-Figo14(a)
gespielt werden, wenn die Begleitmusiktas-ten nach der oberen Reihe in der Fig.
14(a) gespielt werden,-Während das Pedal 98 im Rhythmus nach der Fig.14(b) betätigt
. -wird.
Die Figa11 zeigt eine weitere andere Schaltungsfür das
elektronische Musikinstrument nach der Fig.9.
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Die Melodietonsignale für die Melodietastatur 203 werden von den Tongeneratoren
111, 112, 113, 114 und 115 erzeugt, während .die Tongeneratoren 151, 152, 153, 154
und 155 Tonsignale erzeugen, die einer Signalwählschaltung 80A für die Melodietastatur
203 zugeführt werden. Die Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30 erzeugen Begleittonsignale
und Tonsignale, die zu einer weiteren Signalwählschaltung 80B der Begleitmusiktastatur
202 geleitet werden. Die Signalwählschaltung 80A weist den gleichen Aufbau auf wie
die in der Fig.1 in dem von einer unterbrochenen Linie umrandeten Teil dargestellte
Signalwählschaltung 80, und mit dieser Schaltung 80,A, kann das die höchste Frequenz
aufweisende Tonsignal gewählt werden, das der zum höchsten Ton gehörenden Taste
von den zugleich niedergedrückten Melodietasten entspricht, da die Vorspannungen
in bezug auf den Bezugspotentialpunkt 60 in aufsteigender Ordnung der absoluten
Werte in bezug auf die aufsteigende Ordnung der Frequenzen der Tongeneratoren 151,
152, 153, 154 und 155 und der aufsteigenden Ordnung der Tasten angeordnet sind.
Die Signalwählschaltung 80B weist gleichfalls den gleichen Aufbau auf wie die in
der Fig.1 in dem von einer unterbrochenen Linie umrandeten Teil dargestellten Signalwählschaltung
80, mit welcher Schaltung 80B das die niedrigste Frequenz aufweisende Tonsignal
gewählt werden kann, das der zu dem tiefsten Ton gehörenden Taste von den zugleich
niedergedrückten Tasten entspricht.
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Mit den Tasten der Melodietastaüfir 203 werden die Wähltastenschalter
131, 132, 133, 134, und 't35 sowie die Melodietastenschalter 126, 127, 128, 128
und 130 betätigt. Die kelodietastenschalter leiten die Melodietonsignale weiter,
die aus den Tongeneratoren
111, 112, 113, 114 und 115 über
die Widerstände 116, 117, 118, 119 und 120 zugeführt werden. Die Wählschalter 131,
132, 133, 134 und - 1.35 steuern die Signalwählschaltung 80A, wobei ein gewähltes
Tonsignal für den gemeinsamen Ausgangsleiter 210 erzeugt wird. Dieses Signal wird
zu einer Ausgangseinrichtung 12A geleitet, die aus einer Differenzierschaltung 81A,
einer Wellenformungsachaltung 82A, zwei Frequenzteilern 83A und 84A, aus drei Tonwählaehaltern
95A, 96A und 97A und aus einer Tonbildungseinrichtung 85A besteht. Die Begleitmusiktastenschalter
121, 122, 123, 124 und 125 leiten diQ Begleittonsignale weiter, die aus den Tongeneratoren
26, 27, 28, 29 und 30 über die Widerstände 66, 67, 68, 69 und 70 zugeführt werden.
Die Wähltastenschalter 21, 22, 23, 24 und 25 steuern die Signalwählschaltung 80B,
wobei ein gewähltes Tonsignal für einen gemeinsamen Ausgangsleiter 50 erzeugt wird.
Dieses Signal wird zu einer Ausgangseinrichtung 12B geleitet., die der in der 6g.10
dargestellten Ausgangseinrichtung gleicht. Ein mit der Fußschalteinrichtung 87 in
Verbindung stehendes Pedal 98 beeinflusst den Ausgang der Ausgangseinrichtung 12B.
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An den Ausgangsleiter 2o8 der Melodietastenschalter 126, 127, 128,
129 und_130 ist eine Melodietonbildungseinrichtung 204 angeschlosseno.An einen weiteren
Ausgangsleiter 2o9 der Begleitmusiktastenachalter 121, 122, 123, 124 und 125 ist
eine Begleittonbildungseinrichtung 205 angeschlossen. Mit der Ausgangseinrichtung
12A, der Melodietonbildungseinrichtung 204, der Begleittonbildungseinrichtüng 205
und mit der Ausgangseinrichtung 12B steht eine Verstärkungseinrichtung 88 in Verbindung,
die die Eingangatonsignale verstärkt. An den Ausgang der Verstärkungseinrichtung
88 ist eine elektro-akuetiaohe übersetzungseinrichtung, z.B. ein Lautrprecher
89 angeeohlo®nen, der musikalische Töne erzeugt.
Ein Pedal 99 steht
mit der Verstärkungseinrichtung 88 über einen Zautstärkeregler 100 in Verbindung
und bestimmt die Lautstärke.
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Die eine in der Fig.11 dargestellte Signalwähleinrichtung weist auf
die Tongeneratoren 151, 152, 153, 154 und 155, die Signalwählschaltung 80A, die
Wähltastenschalter 131, 132, 133, 134 und 135, den gemeinsamen Ausgangsleiter 210
sowie die Ausgangseinrichtung 12A und wird von den Wähltastenschaltern 131,
132, 133, 134 und 135 der Melodietastatur 203 betätigt. Mit der Signalwähleinrichtung
kann das die höchste Frequenz aufweisende Tonsignal gewählt werden, das der zum
höchsten Ton gehörenden Taste von mehreren zugleich niedergedrückten Melodietasten
entspricht. Die in der Figv11 dargestellte andere Signalwähleinrichtung weist auf
die Tongeneratoren 26, 27, 28, 29 und 30, die Signalwählschaltung 80B, die
Wähltastenschalter 21# 22, 23, 24 und 25, den gemeinsamen Ausgangsleiter. 50 sowie
die Ausgangseinrichtung 12B und wird von den Wählschaltern. 21y 22, 23, 24 und 25
der Begleitmusiktastatur 202 betätigt. Mit dieser Signalwähleinrichtung kann das
die niedrigste Frequenz aufweisende Tonsignal gewählt werden, das der zum tiefsten
Ton gehörenden faste von mehreren zugleich niedergedrückten Tasten entspricht. Die
Frequenzen der Tongeneratoren 151, 152, 153, 154 und 155 liegen z.B. um eine Oktave
höher als die Frequenzen der Tongeneratoren "l11, 112, 113, 114 und 115.
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Mit der in der Fig.5 dargestellten Pußschalteinrichtung 87A kann auf
dem elektronischen Musikinstrument nach der Fig.1 der Notensatz nach der Fig. 15(b)
gespielt werden, wenn die Melodietasten die Begleitmusiktasten und das Pedal entsprechend
der ersten, der zweiten und der dritten Reihe des Notensatzes nach der Fig.15(a)
gespielt werden. Die der ersten Reihe des Notensatzes in der Fig.
15(b) entsprechenden Töne werden von der Signalwählsehaltung 80A
und
der Ausgangseinrichtung 12A erzeugt und umfassen drei Töne, die jeweils um eine
Oktave von einander getrennt sind. Die Töne der zweiten Reihe des Notensatzes nach
der Fig.15(b) werden von den Melodietastenschaltern und von der Melodietonbildungseinrichtung
204 erzeugt. Die Töne der dritten Reihe des Notensatzes nach der Fig.15(b) werden
von den Begleitmusiktastenschaltern und der Begleittonbildungseinrichtung 205 erzeugt.
Die der vierten Reihe in der Fig.15(b) entsprechenden Töne werden von der Signalwählschalstung
80i und der Ausgangseinrichtung 12B erzeugt und liegen um eine Oktave tiefer als
die Töne, die den untersten Koten der dritten Reihe in der Fig.15(b) entsprechen,
,wobei die vierte Reihe den Rhythmus angibt, in dem diese Noten gespeitl werden.
Die Ausgangseinrichtung 12B kann ferner zugleich zwei oder mehr-Töne erzeugen, die
sich um eine Oktave von den Tönen der vierten Reihe in der Fig.15(b) unterscheiden,
wenn die Frequenzteilungseinrichtung 14 mit zwei oder mehr Frequenzteilern ausgestattet
wird, die die Frequenzen des Eingangssignals durch den Divisor 2 teilen.
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Mit dem elektronischen Musikinstrument nach der Fig.11, , das mit
der Signalwähleinrichtung nach-der Erfindung ausgestattet ist, können mühelos vielseitige
musikalische Effekte dadurch«erzeugt werden, dass auf einer einzelnen Klaviertastatur
gespielt wird, die in eine Melodietastatur und ein eine Begleitmusiktastatur unterteilt
ist, wobei noch ein 2edal betätigt wird.
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Die Prequenzteiier, die die Frequenzen der Eingangssignale durch den
Divisor 2 teilen, wie oben beschrieben, können durch Frequenzteiler ersetzt werden,
die die Frequenzen der Eingangssignale durch den Divisor 3 oder mehr teilen.
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Die Signalwähleinrichtung nach der Erfindung arbeitet zuverlässig,
obwohl sie aus einer Vielzahl von weitgehend verwendeten
Tastenschaltern
besteht und unter Verwendung von billiger- und einfachen Tastenschaltern mit einer
Sammelleitung aufgebaut werden kann. Mit der Signalwähleinrichtung nach der Erfindung
kann aus einer Anzahl von Tonsignalen zuverlässig nur ein Tonsugnal ausgewählt werden.
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Die gewählten Tonsignale können verwendet werden für die Tonbildungseinrichtung,ohne
Knackgeräusche zu erzeugen, sowie für die Frequenzteiler, ohne dass eine Fehlauslösung
im Verein mit dem Impulsgenerator erfolgt, der die Wellenformungsschaltung und die
Differenzierschaltung aufweist. Ferner werden die Mängel vermieden, die eine Folge
von Schwankungen der den gewählten Tonsignalen überlagerten Gleichspannung sind.
Die Signalwähleinrichtung nach der Erfindung arbeitet daher mit hoher Stabilität.
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Die Signalwähleinrichtung nach der Erfindung kann nicht nur bei einem
elektronischen Musikinstrument mit nur einer einzelnen Tastatur verwendet werden
sondern auch bei Musikinstrumenten, die zwei oder mehr Tastaturen aufweisen, z.B.
bei einer elektronischen Spinettorgel oder bei einer elektrischen Orgel mit vollständiger
Ausstattung.
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An den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung können
von Sachkundigen im Rahmen des Erfindungsgedankens Änderungen, Abwandlungen und
Ersetzungen vorgenommen werden. Die Erfindung selbst wird daher nur durch die beiliegenden
Patentansprüche abgegrenzt.