DE1772272A1 - Verfahren zum Herstellen farbiger Kopien sowie Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Herstellen farbiger Kopien sowie Vorrichtung zum Durchfuehren des VerfahrensInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS, 7 STUTTGART 1
DR.BRANDES,DR.-ING.HELD ί * 7 ?->
7 } ^^,^29.3,0^297295
t I ' C~ ti I £ TELEX1 0722312
Reg»-Nr. 121 370
Eastman Kodak Company^ Rochester, Staat New York» Vereinigte Staaten von Amerika
Verfahren zum Herstellen farbiger Kopiensowie Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Her- stellen
farbiger Kopien von einer Vorlage, bei dem zum
Korrigieren eines Farbstiches die Art und Stärke von Abweichungen der Farbzusammensetzung der Vorlage von
einem normalen Farbgleichgewicht festgestellt wird, indem; die Farbzusammensetzung der Vorlage durch Messung
der! Farbkomponentenwerte ermittelt, die Abweichung vom
normalen Farbgleichgewipht berechnet und bei der Wahl
der spektralen Zusammensetzung des Kopierlichts berücksichtigt wird» Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens„
Bei bekannten Verfahren der obengenannten Art werden
als Kriterium für die Vahl der Zusammensetzung des Kopier-
009887/0636 BAD onmNAl
lichts die integrierten Hot-, Blau- und Gründurchlässig-•
- (L«A.T»D.)
keiten der gesamten Rildfläche/eines Parbnegativs verwendet«
Jede Abweichung dieser Parameter von "normalen" oder durchschnittlichen Durchlassigkeitswerten wird gewöhnlich
bezüglich ihrer Entstehungsursache den Aufnahmebedingungen in der Aufnahmekamera zugeschrieben oder Abweichungen
bei der Herstellung oder Entwicklung des ^iImmaterials
oder Veränderungen des Filmmaterials infolge unsachgemäßer Lagerung oder mangelhafter Parbqualität des
Szenenlichts bei der Aufnahme und so fort, Biese Störungsquellen werden bei den bekannten Verfahren durch die
Wahl der spektralen Zusammensetzung des Kopierlichts korrigiert. Diese Wahl der Zusammensetzung des Kopierlichts
wird meist durch Steuern der Intensitäten der Rot-, Grün- und Blaubelichtung beim Kopiervorgang erreicht, wobei so
korrigiert wird, daß die sich ergebende integrierte Durchlässigkeit einem ganz bestimmten Zielpunkt innerhalb des
Farbraumes entspricht. Ein diesem gleichwertiges Ergebnis kann auch erreicht werden, indem man die einzelnen
Farbbelichtungen beim Kopieren mit gleichbleibenden In«
tensitäten durchführt und die zugehörigen Belichtungszeiten so steuert, daß die Abweichung der integrierten
Durchlässigkeit des Negativs· von einem normalen Farbgleichgewicht
korrigiert wird. In anderen Vierten gesagt, soll mit den bekannten Verfahren für die Korrektur das
Ziel erreicht werden, die sich ergebende Rot-, Grün- und Blaubelichtung des Kopiermaterials auf solche Pegelwerbe
9&S7/Q6 3 6
BADORlGINAt
abzugleichen» die in Kombination ein nahezu neutrales
Farbgleichgewicht ergebene d,h. integriert einen
Grauton ergeben. Verfahren dieser Art sind in de*i USA-
schriften
Patent / 2 571 697 und 2 566 Z6k beschriebene Diese
Patent / 2 571 697 und 2 566 Z6k beschriebene Diese
Verfahren ergeben zufriedenstellende Ergebnisse bei einem Großteil der Farbnegative eines gegebenen Filmtyps=
Es hat sich jedoch gezeigt,, daß bei den mit diesen bekannten
Verfahren hergestellten Kopienein nicht unbeträchtlicher Teil noch mit Farbenfehlern behaftet ist.
Dies ist insbesondere seit der Einführung sogenannter
Mehrzweckfilme für doppelten Verwendungszweck der FaIl5,
mit
die dafür ausgelegt sinde um entweder/Tageslicht oder mit Kunstlicht belichtet zu werden sich insofern also von den früher üblichen Einzweck-Filmen unterscheiden,, die für die Belichtung mit nur jeweils einer Lichtart ausgelegt sindf also entweder nur für Tageslicht oder nur für Kunstlichte Eine weitere Unterschiedlichkeit dieser neueren Mehrzweck-Farbfilme besteht demnach darint daß während der Belichtung in der Aufnahmekamera keinerlei Maßnahmen betreffend der Farbkorrektur erfolgens sondern diese vielmehr ausschließlich beim Kopieren durchgeführt werdenο Die Veränderungen im Farbgleichgewicht der Negatives die heim Kopieren ausgeglichen werden müssen, haben sich daher stark vergrößert, In dem USA-Patent 3 029 691 ist ein ^arbkorrigierverfahren beschrieben,, bei dem bei der Korrektur jeweils einer von zwei verschie-
die dafür ausgelegt sinde um entweder/Tageslicht oder mit Kunstlicht belichtet zu werden sich insofern also von den früher üblichen Einzweck-Filmen unterscheiden,, die für die Belichtung mit nur jeweils einer Lichtart ausgelegt sindf also entweder nur für Tageslicht oder nur für Kunstlichte Eine weitere Unterschiedlichkeit dieser neueren Mehrzweck-Farbfilme besteht demnach darint daß während der Belichtung in der Aufnahmekamera keinerlei Maßnahmen betreffend der Farbkorrektur erfolgens sondern diese vielmehr ausschließlich beim Kopieren durchgeführt werdenο Die Veränderungen im Farbgleichgewicht der Negatives die heim Kopieren ausgeglichen werden müssen, haben sich daher stark vergrößert, In dem USA-Patent 3 029 691 ist ein ^arbkorrigierverfahren beschrieben,, bei dem bei der Korrektur jeweils einer von zwei verschie-
'009887/0636'
denen Zielpunkten im Farbraum angestrebt wird» wobei
einer der Zielpunkte solchen Vorlagen zugeordnet ist„ die mit Tageslicht belichtet wurden und wobei der andere Zielpunkt für mit Kunstlicht belichtete Vorlagen vorgesehen .ist. Bei diesem bekannten Verfahren ist außerdem ein Diskriminator vorgesehen,» der dazu dient9 festzustellen,,
ob die Vorlage mit Tageslicht oder mit Kunstlicht belichtet wurde, Es hat sich jedoch gezeigt, daß
dieses mit zwei verschiedenen Korrekturzielpunkten arbeitende Verfahren oft schwere Ungleichförmigkeit bei
Kopien von ähnlichen Farbnegativen zeitigt;, was auf Irrtümer des Diskriminator zurückzuführen ist,
schrift
In der USA-Patent/3 120 782 ist ein Kopierverfahren beschrieben,, bei dem die Belichtung beim Kopieren auf einer
linearen Kombination der Rot~8 Grün- und Blaudichten des
zu kopierenden Negativs basiert8und zwar unter Berücksichtigung der GroßflächendurchlässigkeiteiL, Ac Tc R). Hierbei
ist also die RotbeEchtung beim Kopieren eine Funktion aller dreier L.A,T,D. (Large Aerea Transmission
Densitiesjund nicht nur eine Funktion der Botdtirchlässig<
> keit allein* Durch die durch diese letztgenannte Pa-
schrift
tent/gegebene Lehre ist es mögliche auf einfache Weise
tent/gegebene Lehre ist es mögliche auf einfache Weise
den Korrektionsgrad beim Kopieren in Bezug auf LoA» P,T«
Abweichungen in gewünschter ^eise einzusteilenl; so daß
Abweichungen, die eine genügend hohe Korrektur der/durch Verwendung unter-
00988 7/0636
BAD ORIGINAL
schiedlicher Relichtungsarten von Mehrzweck-Farbfilmen in der Aufnahraekamera hervorgerufen worden sind, erzielt
wird , ohne daß mit der Methode des Anstrebens von einem von zwei verschiedenen Zielpunkten im ^arbraum gearbeitet werden muß, was die Verwendung eines Diskriminator
erforderlich machen würde.
Hohe Korrekturgrade sind beim Kopieren zwar wünschenswert
, wenn es darum geht, diejenigen sensitometrischen f Probleme zu kompensieren, deren Ursache in der Art der
in der Kamera vorgenommenen belichtung, der spektralen Eigenschaften des für die Belichtung verwendeten Szenenlichts j, in Güteminderuhgen des Films auf Grund unsachgemäßer Lagerung oder Abweichungen beim EntwicklungsVorgang
usw. zu suchen ist. Solche hohen Korrekturgrade
dann
haben aber/eine geringere Kopiengüte zur Folge, wenn bei
haben aber/eine geringere Kopiengüte zur Folge, wenn bei
der aufgenommenen Originalszene eine Prädominanz einer
Farbe vorliegt, wenn also eine ^arbprädominanz des Ob- έ
zu I
jekts der/kopierenden Vorlage gegeben ist. Solche Originalszenen
verletzen eine Grundvoraussetzung, von der bei den üblichen Verfahren ausgegangen wird, nämlich die
Voraussetzung, dass das bei diesen üblichen Verfahren bei der Korrektur angestrebte Gleichgewicht der Großflächen-Farbdichten
(L,A.T.D) repräsentativ ist für die
bei der Originalszene vorliegenden Verhältnisse bezüglich
dieeer betreffenden Farbdichten. Ein gutes Beispiel - . .
dieser Erscheinung einer FarbDrMdoroinanz einer Original-
009887/0636
szene stellt das Photographieren eines Kleinkindes dar das sich auf einer roten Decke befindets die einen gro
ßen Teil der photographierten Bildszene einnimmt. In einem solchen ^aIIe können die Dichtesrerhältnisse auf
der zu kopierenden Vorlage (also dem Farbnegativ) so seinj, daß sie für das Kopieren absolut richtig sind,
obgleich in diesem Falle eine abnormal hohe Großflächen Durchlässigkeit (L.A0T.D) für rot bei der Vorlage fest
zustellen wäre« Vfenn die Farbkorrigiereinrichtung hier
bei nunmehr so eingestellt ist9 daß diese Abweichung des L0A,T.D vom Normalwert völlig kompensiert wird,
dann ergibt sich bei der Kopie ein stark zyanblauer stiche d.h. Hauttöne und annähernd farbneutrale BiIdbereiehe
werden stark zyanblau wiedergegeben und der rote Hintergrundbereich wird in einem gräulichen Bot
schlecht wiedergegeben. Ähnliche Fehler ergeben sich, wenn Originalsζenen gegen einen Hintergrund mit überwiegend
blauem Himmel oder Wasser photographiert werden. Die üblichen Verfahren stellen nicht fest, ob die Tatsache
des Vorhandenseins einer überwiegend großen Groß-
(L.A.T.D.)
flächen-Durchlässigkeil/, beispielsweise für die Farbe blau, als zu korrigierende Farbstichigkeit anzusehen ist, oder ob es sich um eine natürliche vorhandene Farbprädominanz einer bestimmten Biidszene handelt, die in der Kopie auch als solche wiederzugeben ist und also nicht wegkorrigiert werden darf, wenn eine farbrichtige Kopie
flächen-Durchlässigkeil/, beispielsweise für die Farbe blau, als zu korrigierende Farbstichigkeit anzusehen ist, oder ob es sich um eine natürliche vorhandene Farbprädominanz einer bestimmten Biidszene handelt, die in der Kopie auch als solche wiederzugeben ist und also nicht wegkorrigiert werden darf, wenn eine farbrichtige Kopie
009887/0636 bad or.ginal
zustande kommen soll, vird daher in einem Beispiel, wie
es vorstehend genannt ist;, eine volle Farbkorrektur In
dem erwähnten Sinne durchgeführt, dann wird beim Kopieren beispielsweise eine viel zu starke Rlaubelichtung durchgeführt,
Es liegt auf der Hand, daß derartige Irrtümer bei vorhandener Farbprädominanz des Objekts nicht auf
besondere Farben beschränkt sein müssen. In den meisten vorkommenden fällen handelt- es sich jedoch um prädominierende
rote Hirtergründe (Möbelstücke,, Kleidungsstücke usw.),
um grünes Gras oder Laub oder um blauen Himmel oder (j
Wassere
Demgemäß sind sehr schwache Korrekturgrade der L.A.T.D.-Abweichungen
dann wünschenswert, wenn es sich um das Kopieren solcher Vorlagen handelt, die im normalen sensitometrisehen
Sinn als normal anzusehen sind, die aber abnormal in dem Sinne sind;, daß sich die Verteilung der
Farben der Originalszene nicht zu einem Grauton integriert f wenn es sich also um zu kopierende Vorlagen handelt,
bei denen durch die Besonderheit des Motivs begründete
Prädominanz einer bestimmten Farbe gegeben ist.
Diese Probleme sind bereits ausführlich in einem Aufsatz besprochen, der in der Zeitschrift "Journal of the
SMPTE", April 1956, unter dem Titel "Exposure Determination
Methods for Color Printing: The Concept of Optimum Correc-
009887/0^36
tion Level", von Bartleson und Huboi, besprochen. Die Verfasser kommen zu dem Schluß„ daß es für die üblichen
Korrigierverfahren einen bestimmten Wert des Korrekturgrades gibtj der bei einer gegebenen Charakteristik einer
oder
zu kopierenden Negativ-ZDiapositivpopulation den statistisch
am besten passenden Kompromiß darstellt und der durch Anwendung der Technik der linearen Rückführung
ermittelbar ist. Im allgemeinen fällt dieser Bestwert " des Korrektionsgrades in den Bereich von 70 % bis 90 %
der vollen Korrektur, Je nachjlem um welche Jahreszeit
schrift es sich handelt. Bei dem in der vorerwähnten USA-Patent/
3 120 782 beschriebenen Verfahren ist es sehr einfach, einen solchen theoretischen Bestwert des Korrektionsgrades
einzustellen»
Jedoch auch wenn mit geringem, etwa bei 70 ^ der vollen
Korrektur liegendem Korrekturgrad gearbeitet wird, trek ten bei vorhandener Farbprädominanz des Objekts der Vorlage
Schwierigkeiten auf. In den meisten fällen sind
Korrektur- grade zwischen 85 % bis 90 Ji erforderlich,
um die vorkommenden "echten" Farbstiche (im Gegensatz zur natürlichen Farbprädominanz des Objekts) richtig zu korrigieren.
Hierbei ergibt sich dann eine außerordentlich schlechte Güte der Kopien von Vorlagen mit vorhandener
Farbprädominanz des Objekts.
00308*7/06 3 6
BAD ORIGINAL
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren
der in Rede stehenden Art zu schaffen, das ermöglicht»
bei Vorlagen mit echtem Farbstich mit gewünscht hohem Korrekturgrad zu arbeiten, bei dem jedoch die Gefahr
vermieden ist, daß bei Vorliegen einer natürlichen Parbprädominanz des Objekts der Vorlage schlechte Kopien
erzeugt werden. .
Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung ist diese Aufgabe
dadurch gelöst, daß bei der Wahl der spektralen Zusammensetzung
des Kopierlichts auch eine Parbprädominanz des Objektes der Vorlageberücksichtigt wirdff indem eine
Diskriminantenfunktion der Farbkomponentenwerte aufgestellt und die Punktionswerte statistisch ausgewertet wer- den8
daß für die zu kopierende Vorlage der Wert der Diskriminantenfunktion
ermittelt und durch Vergleich mit dem Ergebnis der statistischen Auswertung eine Berechnung der
Wahrscheinlichkeit vorgenommen wird, daß beim Original eine Parbprädominanz des Objekts vorliegt und daß gegebenenfalls
diese Parbprädominanz bei der Zusammensetzung des Kopierlichtes berücksichtigt wird. Es wird dadurch also
auf Grund vorausgegangener statistischer Erhebungen bei
jeder einzelnen zu kopierenden Vorlage eine Berechnung über die Wahrscheinlichkeit angestellt, ob es sich bei
der Vorlage um eine solche mit echtem Farbstich oder mit vorhandener natürlicher Parbprädominanz des Objekts han-
009887/0636
delta Je nach erhaltenem Ergebnis dieser Berechnung wird
eine im wesentlichen volle Korrektur zur Kompensation eines festgestellten echten Farbstiches durchgeführt oder
es wird bei der Wahl der Zusammensetzung des Kopierlichts eine vorhandene Farbprädominanz des Objekts der Vorlage
berücks icht igt.
Für die statistische Erhebung,, die die Grundlage der
Wahrscheinlichkeitsberechnung bildet, wird eine Diskriminantenfunktion aufgestellt. Der Aufbau derselben ist
nicht kritisch. Es kommt bei dieser in der Hauptsache darauf an, daß der Funktionswert eine Funktion der wesentlichen
Farbkomponentenwerte, also der Großfläehendurchlässigkeiten
(L.A,T,D.) der wesentlichen Farben ist.
Der Funktionswert der Diskriminantenfunktion liefert ein
empirisches Maß für die Stärke einer längs einer besonderen Farbachse wahrscheinlich vorhandenen Farbprädominanz
\ des Objekts, Es können nun analoge Steuerspannungen, beispielsweise
für die Beeinflussung der Rot-, Grün- und Blaubelichtung beim Kopieren als eine nichtlineare Funktion
der Diskriminantengleichung berechnet werden. In Kombination mit den nach den früher üblichen Verfahren, bei-
schrift
spielsweise nach der USA-Patent/3 120 782 ermittelten Steuerspannungen
für die Korrekturbeeinflussung des Kopierlichts läßt sich nun bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
009887/0636
die Häufigkeit und Stärke vorkommender Gütebeeinträchtigungen
der Kopien stark herabdrücken, wie sie bei den üblichen Verfahren beim Vorliegen einer Farbprädominanz
des Objektes der Vorlage in Kauf genommen werden müssenο
Der Erfindung liegt auch die Aufgabe zu Grunde, eine
Vorrichtung zu schaffen, mit der das erfindungsgemäße Ver fahren einfach und betriebssicher durchgeführt werden
kann.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe bei einer Vorrichtung
mit einer Parbkorrigiereinrichtung,, die durch
Signale lichtelektrischer Bauteile steuerbar ists die
im Strahlengang des Kopierlichts angeordnet und je in einem eigenen Spektralbereich desselben empfindlich sindB
dadurch gelöst, daß ein mit einer Disfcriminantenfunktion
programmierter Komputer vorgesehen ist, dessen Ein=
gang mit den lichtelektrischen Bauteilen verbunden ist und der zum Ermitteln der Wahrscheinlichkeit dient, daß
bei der Vorlage eine Parbprädominanz des Objekts vorliegt
und daß eine mit dem Ausgang des Komputers verbundene Schaltung vorgesehen ist, deren Ausgang zum Beeinflussen
der Parbkorrigiereinrichtung dient.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung im
einzelnen erläutert.
009887/0636
BADORiGINAl.
Es zeigen:
Pig. 1 Kurven der statistischen Häufigkeit
von Vorlagen mit echtem Farbstich und von Vorlagen mit vorhandener Farbprädominanz
des Objekts aufgetragen über dem Viert einer Diskriminantenfunktion;
Fig» 2 ein Blockschaltbild einer Farbkorrgiereinrichtung
gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Figo 3 ein schematisches Schaltbild eines Teiles eines Diskriminantenfunktion-Komputersp
der die Gleichung
Z's kQ + oc R+ β G + γ η löstj
Z's kQ + oc R+ β G + γ η löstj
Fig. k ein schematisches Schaltbild der Färbkorrigiereinrichtung
gemäß dem Ausführungsbeispiel und
Fig» 5 Kurven von Ausgangs spannungen der Farbkorrigiereinrichtung„
In Figo 1 ist mit ausgezogener Linie die Häufigkeitsver-
009887/0636
BAD OFUGlNAL
teilung von Vorlagen ohne vorhandene Farbprädominanz des Objekts über dem Wert einer hier näher zu beschreibenden
Diskriminantenfunktion aufgetragen» In gestrichelter Linie ist die Verteilungskurve von Vorlagen mit vorhandener
Farbprädominanz des Objekts aufgezeichnet. Bei dem besondere^ hier dargestellten Beispiel handelt es sich um
Vorlagen mit roter Farbprädominanz des Objekts, Ähnliche Verteilungskurven existieren auch für die anderen Farben, ~ *
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist bei einer Vorlage
eine Neigung zur Farbprädominanz des Objekts vorhanden,,
wenn der Diskriminantenwert unter die gestrichelt gezeichnete Kurve fällt. Allgemein gesprochen,, wenn die
Größe des Wertes Z zunimmt, nimmt die Stärke der vorhandenen
Farbprädominanz ebenfalls zu» Als Diskriminanten- funktion wurde folgende Gleichung aufgesteilt%
k0 +« R
worin:
Rj, G und B die analogen Spannungen der roten bzw. grünen
und blauen Farbkomponentenwertee d,h. der Großflächen-Durchlässigkeiten
(LATO-Spannungen) der zu kopierenden
Vorlage bedeuten*
et, β , und γ Koeffizienten und
k0 eine Konstante sind und wobei
et, β , und γ Koeffizienten und
k0 eine Konstante sind und wobei
0 Θ 9 8 8 7 /0 6 3 6 BAD 0RiG|NAL
I = Vt (B-G) -Jc1, für (B-G) £
IeO für (B-G)< k
k,» Konstante
■μ ■ Koeffizient
IeO für (B-G)< k
k,» Konstante
■μ ■ Koeffizient
Wie aus Pip:. 1 ersichtlich ist, ist ein Überlappungsbereich zwischen den Populationen mit normalern echtem
Parb
Farbstich und mit gegebener/Prädominanz des Objekts vorhanden.
Vorlagen, die nur normalen8 echten Farbstich aufweisen
und die trotzdem einen solchen Diskriminantenwert ergeben, der typisch ist für eine Vorlage mit vorhandener
Farbprädominana des Objekts, sind gewöhnlich solche Vorlagen, die mit sehr warmem Szenenlicht belichtet
worden sind, beispielsweise mit einer Szenenbeleuchtung in Form gewöhnlicher waushaltsglühlampen.
Es ist daher sehr wichtig, daß das vorliegende System in der Lage ist, zu unterscheiden zwischen einer Vorlage, die durch Belichtung mit sehr warmem Szenenlicht
hergestellt wurde und einer Vorlage mit vorhandener natürlicher Farbprädominanz des Objekts. Diesem Zweck
dient der oben angeführte Ausdruck I. Dieser I-Ausdruck, der in der kompletten Diskriminantenfunktion erscheint,
1st dazu vorgesehen, die Korrektur in Abhängigkeit davon abzuschwächen, in wie starkem Maße es sich um eine
durch sehr warmes Szenenlioht hergestellte Vorlage handelt. Wie aus der Gleichung ersichtlich ist, vermindert
die !-Funktion den Z-Wert in Abhängigkeit davon, wie stark
009887/0636
BAD ORiGINAL
der Wert der LATD für grün denjenigen für blau über- wiegt.
Die Diskriminantenfunktion wird so lange nicht herangezogene
solange nicht ihr Wert Null übersteigt. Daher werden Vorlagen,, die keinen positiven Z4Jert ergeben,
durch die Farbkorrigiereinrichtung so behancelt8 wie
dies bereits früher üblich war und beispielsweise in
JSt-t «»**, »feet. ä
den bereits [/TJSA-Pat ent en beschrieben ist. Wenn eine gegebene
Vorlage jedoch eine Z-Spsnnung erzeugt, lie größer ist als Nullρ wird diese erzeugte Ausgangsspannung
dazu benutzts drei Wilfsspannungen zu erzeugen, von denen jede eine nichtlineare Punktion von Z ist. Diese
Hilfsspannungen sind Analogwerte für die Kopierlichtkorrekturen,
die für jede einzelne Farbbelichtung erforderlich sind (beispielsweise für rot„ grün und blau)«
Wenn diese Hilfsspannungen zu den normalen, das Kopierlicht beim Kopieren steuernden Spannungen addiert werden^
wirken sie in dem Sinne, daß die· Belichtung für eine Parbe
verringert und in entsprechenden Verhältnissen für die
anderen beiden Hauptfarben verstärkt werden. Bei einem
Beispiel könnte also rot verringert werden und grün und blau dementsprechend verstärkt werden, so daß sich eine
wärmere, in diesem Falle mehr befriedigende Farbzüsammen-.
und zwar
Setzung ergeben würde,/bei demselben mittleren neutralen Dichtepegel· Die Bellchtungskorrekturen können bei diesem Beispiel folgendermaßen ausgedrückt werden:
Setzung ergeben würde,/bei demselben mittleren neutralen Dichtepegel· Die Bellchtungskorrekturen können bei diesem Beispiel folgendermaßen ausgedrückt werden:
98 87/063 8 BADORfGiNAt
- -i\ +Y1 ZR) für o<ZR <zt (3)
ΔΕΒ =* -(b2 +Y2 ZR) für k
Wobei;
Δ E0„ ΔEn und Λ En die analogen Spannungen bedeuten,, die
für die angenommenen Beiichtungskorrektüren erforderlich
sind und wobei
b19 bgj z- und Z2 Konstanten (Spannungen) und
^1 bis Y1, Koeffizienten sind.
Das gleiche Vorgehens wie es oben beschrieben ist, wird
angewendet um Fälle vorhandener Parbprädominanz anderer Farbachsen zu berücksichtigen8 beispielsweise eine Blaudominanz
g die entsteht„ wenn Originalszenen photograph!ert
werden^ die große Mengen blauen Himmel und Wasser zeigen.
Es liegt auf der Hands da^ die Koeffizienten in der Diskriminantenfunktion
hierbei wesentlich andere Werte haben würdeno Die Korrekturspannungen für die meisten Blauprädominanzen
können folgendermaßen ausgedrückt werden;
| ZB | » k' +«or +/*» ο |
G +jr»B | (?) | BAD ORIGINAL |
| 4ER | » -(G1+^ ZB) | für o<ZB<z1 | (8) | |
| AEr | β -(C2 +^2 ZR) | für ss^ZfjCz | 2 (9) | |
| ^ER | β w<L (^Ep) | (10) | ||
| (Xl) | ||||
| ' ' 00988 | 7/0636 | |||
| r i | ||||
Indem man im wesentlichen die Einrichtungen vervielfältigt,,
die man benötigt, um eine Farb-Prädominanz einer Farbachse zu berücksichtigen,, kann man gleichzeitig
diese Berücksichtigung für die übrigen Farbachsen durchführen. Wenn die Koeffizienten in den zugehörigen Diskriminantenfunktionen
richtig bestimmt sind9 dann tritt keinerlei Problem einer wechselseitigen Beeinflussung
zwischen den Z-Funktionen auf.
In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild dargestellt. Lichtelektrische
Bauteiles die das rote„ grüne und blaue IATD
der Vorlage messen, erzeugen Eingangsspannungen für einen Diskriminantenfunktionskomputerll und einen Szenenbe-Ieuchtungskomputerl2»
Wie aus dem Blockschaltbild her- vorgeht, werden die Ausgangsspannungen dieser Komputer in
einer Summierschaltung13 kombiniert» um den Wert der kompletten Diskriminantenf unkt ion Z =* k« +et R +/$ Q +^B-I
zu bilden. Z-Werte, die größer als Null sind, werden als
Eingangsspannungen zu den Rot-, Grün- und Blaufarbkorrekturs0haltungenl4
bzw,15 bzw.16 geliefert, die Spannungen
Δ Eg,; AE0 bzw.'AEg als stetige, nicht lineare
Funktionen von Z erzeugen. Die erhaltenen Ausgangssign^le
sind die Korrekturspannungen, die die Farbkorriglerainriohtung
benötigt, um die üblicherweise bei vorhandfner
Farbprädominanz des Objekts der Vorlage ent- . -
009887/0638 BAD °"«*nal
stehenden Fehler zu vermeiden. Wenn es sich beispielsweise bei der Farbkorrigiereinrichtung um eine Einrichtung
der in dem erwähnten USA-Patent 3 120 782 beschriebenen Art handelt, dann kann die Korrekturspannung
mit den normalen S teuer spannungen für das Kopierlicht kombiniert werden und da_Jbei die Modifizierung
der Zusammensetzung des Kopierlichts bewirken, Handelt es sich um andere Farbkorrigiereinrichtungen9 dann können
die KorrekturspannungenAE« n „ durch Anwendung geeigneter
Einrichtungen eine entsprechende umwandlung erfahren» abhängig davon,, welche Parameter jeweils für die
Steuerung der endgültigen Rotf Grün- und Blaubelichtung
beim Kopiervorgang Verwendung findem
In Fig. 3 ist die Schaltung des Diskriminantenkomputer dargestellte Jeder der mit R, G und B bezeichneten Eingänge erhält eine Spannung von einem lichtelektrischen
Bauteil, das die Großflächendurchlässigkeiten für rot„ bzw, grün, bzw, blau feststellt. Die dargestellten Eingangswiderstände
stehen in derartigem Verhältnis zueinander, daß für die Spannungen an den Schaltungspunkt cha
(3), (2)b (3) und φ) folgendes gilt:
Punkt (1) a I '
Punkt (2) - ^
Punkt (3) » I
Punkt (fr) «10 Volt
009887/0838 bad origina!
.- 19 -■
Die Spannungen an den Schaltungspunkten (j)s (2\ (3)und(*J-)
werden mit einem Faktor zwischen 0 und O„99 multipliziert f der sich durch die Einstellung von Widerständen
R1 bis H^ bestimmt, Die Widerstände R1 bis R^ sind mit
direkt anzeigenden Einstellskalen versehen;, so daß die
Ausgangs spannung am Verstärker A/- in direkter Beziehung
zu der Skalenanzeige steht« Die Widerstände R., bis R^
bilden daheivKoeffizientenwerte in der zu lösenden Glei=
Chungc. Die -oiden Punkten (5)s (6) „ (7) und (8) erhalt©-
nen Spannungen stellen sich daher wie folgt dar;
Punkt (5) si*
j?.imkt (6) ■« %M
Punkt (?) «·. 1^
Punkt (8) » 10 Ic0 '" .
Punkt (?) «·. 1^
Punkt (8) » 10 Ic0 '" .
Die Yei'gtärker /iä bio A^ sind als Spannungs-follower
geschaltet (arbeiten ohne Verstärkung) und dienen nur dem Zweck,, öde Spannungsteiler von den Eingangswiderständen *
der Verstärker A^ unct Ag der Summierschaltung zu trennen..
Diese Trennung gewährleistet eine lineare Beziehung über den ganzen Regelbereich der Widerstände IL bis Rj,,
Schalter Sl^1 bis SW^ ermöglichen eine P öl richtungsumkehr
für jeden der Eingänge der Summierschaltung,
0 0 9 8 8 7 / 06 3 6 8*D
Die Summierechaltung, die die Verstärker A- und Ag aufweist,
ist so ausgelegt, daß sie für die Eingänge an den Schaltungspunkten(5J,, (6) und(7)einen konstanten Verstärkungs
faktor 5 und einen Verstärkungsfaktor 1 für den Eingang am Schaltungspunkt (8) ergibt. Es wird daher am Ausgang
des Verstärkers Ag folgende Gleichung gebildet:
> / + 1Ok0 WQbei « , ^ , ^ und kQ
Werte von 0 bis 0,99 haben.
Zur Vervollständigung der Diskrimlnantenfunktion muß
noch der Ausdruck I abgezogen werden. Dieser I-Ausdruck,
der wie oben gezeigt, ein besondere Szenenbeleuchtungsverhältnisse
berücksichtigendes Hemmglied ist, berechnet sich: I SJt(B-G) -kj. Die Hinzunahme dieses I-Ausdrucks
wird durch die Verwendung der in Pig. k gezeigten Schaltung durchgeführt. Verstärker A11 und A.« werden zur
Lösung dieser Gleichung benutzt. Der gewünschte iJert von
k^ wird durch Einstellen des Widerstandes R11 erhalten
(wobei der Vorwärts-Spannungsabfall an einer Diode D« in
Rechnung gezogen wird). Nur positive Ausgangsspannungen des Verstärkers A12 erscheinen infolge des Vorhandenseins
der Diode D~ am Eingang des Verstärkers Aj*. Der Verstärker
A1O bildet daher die Summe aus der bereits vorher bestimmten
partiellen Z-Funktion des Diskriminantenkomputers 11
und der negativen I-Punktion, die duroh die Verstärker A11
009887/0636
BAD ORIGINAL
und Α-« bestimmt wird, so daß sich die oben erläuterte
Z-Funktion ergibt.
Es müssen aus dieser Diskriminantenfunktion die tatsächlich für die einzelnen Farbachsen erforderlichen Korrekturspannungen abgeleitet werden. Die Schaltung, die diesem Zwecke dient, ist im unteren Teil der Flg. ^ dargestellt. Der durch Verstärker A7 bis A10 gebildete Teil
der Schaltung erzeugt die Spannungen Λ Eg1 -dEQ und
A K3 auf folgende Weise:ΛΕβ bestimmt sich aus der Ausgangsspannung des Verstärkers Ag, ΛEg aus der Ausgangsspannung des Verstärkers Aq und. Λ EQ aus der Ausgangsspan
nung des Verstärkers
Fig. 5 zeigt die Korrekturspannung über die Dlskriminantenausgangsspannung für jeden der in Fig, 4 gezeigten Färbkorrekturverstärker. Der Verstärker Ag arbeitet als gewöhnlicher rückgekoppelter Verstärker bis hinauf zu einer
Knickepannung, wobei das in Fig. 5 mit A bezeichnete Kurvenstück erzeugt wird. Nach Erreichen der Knleksi>annung
subtrahiert eich die Ausgangespannung des Verstärkers A7
von U9f Eingangespannüng des Verstärkers A8, so daß das
I η
größer ale O elnd eine Eingangespennung für den Verstärker Ag abgeben, nie Diode T)1 1st so vorgespannt, daß nur
00 9887/0636 BA®
solche Z-Spannungen, die größer sind als die Knickspannung,
eine Eingangsspannung für den Verstärker A„ abgeben können. Der Ausgangswiderstand R^ ist so eingestellt, daß
er die Wirkung des gleichbleibenden Ausgangsspannungspegels kompensiert, der sich durch die Vorspannung durch
die Diode D1 ergibt, so daß also sichergestellt ist, daß
die erzeugte Ausgangsspannung 0 ist, wenn (Z - IX 0.
zeugen eine Plus-Blau-bzw. eine Minus-Rot~-£zw. Plus-Ortin-Farbkorrektur. Arbeitswiderstände R0 und R10 sind so eingestellt, daß eine Farbkorrektur zustande kommt, die
ein Vielfaches der Blau-Korrektur beträgt. Vorstehend wurden die Verhältnisse anhand eines Beispiels mit vorhandener Rot-Prädomlnanz des Objekts geschildert. Bei Vorlle- \
gen ajnderer Farbprädominanz des Objekts ergeben sich entsprechend ähnliche Verhältnisse.
009887/0636
Claims (1)
- Pat entansprücheVerfahren zum Herstellen farbiger Kopien von einer Vorlage e bei dem zum Korrigieren eines Farbstiches die Art und Stärke der Abweichungen der tfarbzusammensetzung der Vorlage , von einem normalen ^arbgleichgewicht festgestellt wird, indem die ^arbzusammensetzung der Vorlage durch Messung der ^arbkomponentenwerte ermi.ttelts die Abweichung vom normalen Farbgleichgewicht berechnet und bei der Vahl der I spektralen Zusammensetzung des Kopierlichts berücksichtigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Vahl der spektralen Zusammensetzung des Kopierlichts auch eine Farbprädominanz des Objektes der Vorlage berücksichtigt wird, indem eine Diskriminantenf unkt ion (Z) der Farbkomponentenwerte aufgestellt und die Funktionswerte statistisch ausgewertet werdeno daß für die zu kopierende Vorlage der Wert der Diskriminantenfunktion ermittelt und durch Vergleich mit dem Ergebnis der statistischen Auswertung eine Berechnung der Wahrscheinlichkeit vorgenommen wird, daß beim Original eine Farbprädominanz des Objekts vorliegt„ und daß gegebenenfalls diese Farbprädominanz bei der Zusammensetzung des Kopierlichts berücksichtigtwird.2„ Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnete daß der Viert der Diskrlminantenfunktion Z1 m kQ +<<r +/&g +^b ermittelt wird, wobei tf , 4 9.γ Koeffizienten,,kQ eine Konstanteund Rt .G1. B die Farbkomponente nwerte 009887/0636BAD ORiQINALfür rotes, bzw. grünes, bzw, blaues Licht sind»3„ Verfahren nach Anspruch 29 dadurch gekennzeichnet, daß der Wert der Diskriminantenfunktion Z=Z1 -I ermittelt wird, wobeiI *μ(Τ) - Ic1' wenn (T)>^1k ■ H»I = O wenn (T) • 1 nobelμ ein Koeffizient undK1 eine Konstante sind und wobeiT eine Kombination aus zwei oder mehreren der Farbkomponentenwerte R, G, B ist.Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Farbkorrigiereinrichtungfl die durch Signale lichtelektrischer Bauteile steuerbar ist, die im Strahlengang des Kopierlichts angeordnet und je in einem eigenen Spektralbereich desselben empfindlich sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit einer Diskriminantenfunktion programmierter Komputer (11) vorgesehen ist, dessen Eingang mit den lichtelektrischen Bauteilen verbunden ist und der zum Ermitteln der Wahrscheinlichkeit dient, daß bei der Vorlage eine Parbprädominanz des Objekts vorliegt und daß eine mit dem Ausgang des Komputers verbundene Schaltung (13 bis 16) vorgesehen ist, deren Ausgang zum Beeinflussen der Parbkorrigiereinrichtung dient.009887 /0636BAD ORIGINAL5« Vorrichtung nach Anspruch ^9 dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Komputer (12) vorgesehen ist, dessen Eingang mit den lichtelektrischen Bauteilen verbunden ist-und der zum Ermitteln der Vfahrscheinlichkeit dient, daß die Originalszene mit einer falsche spektrale Zusammensetzung auf» weisenden Szenenlichtquelle photographiert worden 1st, und daß die Schaltung 4neSummierschaltung (13) aufweist, deren Eingang mit den Ausgängen beider Komputer (Il und i 12) verbunden ist.00988 7/06 3 6Leerseite
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-
1968
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- 1968-04-25 GB GB09654/68A patent/GB1224214A/en not_active Expired
Also Published As
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