DE1772165A1 - Stift- und Schienenkonstruktion oder Keilrahmenkonstruktion - Google Patents
Stift- und Schienenkonstruktion oder KeilrahmenkonstruktionInfo
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- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
PATfNTINCCNIEURE F.W. HEMMERICh -GERD MÖLLER· D. OROSSI 21 328
DOSS C IDO R F 10 · H OMIE ROE* t TR A S S E 5 btl.
j. 4. 1968
rtiuupn oakki Seizo Kabush.iki Kaisha. liamarnatsu-shl/Japan
Titel: Stift-und Schienenkonstruktion oder Keilrahmenkonstruktion
Die hier vorliegende Patentschrift befaßt sich mit einer
zum Tastenbiettsystem eines PLanos oder eines Klavieies
gehöienden Stift-und Rahmenkonstruktion oder Keilrahmenkonstiuktion.
Sie befaßt sicn insbesondeie aber mit einer Stift-und Schienenkonstruktion, welche derart verbessert
ist, daii die Schiene einem tltnfluß durch Torsionsbeanspruchung
oder Eiegeheanspruchung nicht unterworfen ist.
Die herkömmlichen Schienen, beispielsweise die Ausgleichsschieae und die Frontschiene eines Pianos oder Klavieres,
wurden aus genügend trockenem Holz hergestellt. Sie waren damit aber unvermeidlich dem Einfluß einer Biegebeanspmchung
und Torsionsbeanspruchung, welche durch solche Faktoren,
wie die in der Klavierumgebung vorhandene Temperatur
und Feuchtigkeit, hervorgerufen werden, ausgesetzt.
Hinzu kam noch, daß die Schienen herkömmlicher Konstruktion aus einem einzigen Block guten Holzes - dieses Holz mit gutem
Faseraufbau (gleichförmiger Dichte) und ohne Aste - herausgeschnitten
werden, so daß bei der Bearbeitung des erforderlichen Blockes ein beträchtlicher Verschnitt anfiel.
Ziel der hier vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer
Stift-und Schienenkonttruktion, welche derart verbessert 1st,
daß die durch die Temperatur und die Feuchtigkeit hervorgerufenen
Biegespannungen und Torsionsspannungen keinen' Einfluß •ehr auf 4ie Schiene nehmen kSnnen. Die in den Kahmeη der
hier vorliegenden Erfindung fallende Stift-und SchienenkonstruJUien
erlaubt weiterhin auch die Verwendung eines relativ kleinen und au» ein«» Stück bestehenden Bleckes, welches
au· Hnaji futen Hell herausgeschnitten ist.
001115/0134
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3. 4. 1968
Bei einer Ausführung eines In den Rahmen der hier vorliegenden
Erfindung fallenden Erfindungsgegenstandes setzt sich
eine Stift-und Schienenkonstruktion deshalb zusammen aus einer Metallschiene mit einem U-Profil oder mit zwei parallel
zueinander angeordneten U-Profilen, aus einem länglichen
hölzernen Bauelement, welches derart in das U-Profil eingesetzt ist, daß es sicher festgehalten wird, sowie aus
einer Reihe von Stiften, welche in das erwähnte hölzerne und lagliche Bauelement senkrecht eingesetzt und zueinander
in einem bestimmten Abstand angeordnet sind.
Ein anderes Ziel der hier vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Stift-und Schienenkonstruktion, die derart
verbessert ist, daß sie eine leicht nachstellbare Plazierung des länglichen Holzbauelementes In dem U-Profil gewährleistet.
Bei einer anderen Ausführung des Erfindungsgegenstandes besteht eine Stift-und Schienenkonstruktion deshalb aus einer
Metallschiene, welche mit einem oder zwei zueinander parallel angeordneten U-Profilen versehen ist. Ein jedes dieser
U-Profile 1st dabei mit zwei sich in Längsrichtung erstreckenden Klemmvorrichtungen versehen, welche entlang der inneren
Seltenwandung des U-Proflles an deren oberen Kante vorstehen.
Die hier erwähnte Stift-und Schlenenkonstxuktlon besteht weiterhin
aus liglichen und httlzernen Bauelementen, welche derart
in da· U-Profil eingesetzt sind» daß sie von den Klemmvorrichtungen
sicher festgehalten werden, sowie aus einer Reihe von Stiften, welche in das erwlhnte hölzerne Bauelement
senkrecht eingesetzt und In eine« bestirnten Abstand zueinander
angeordnet sind.
Da« wo dlt betreffenden U-FrefUichienen Jff*Ua bei ml
itn von Stift-und t«hlen«n!i«nstrufctlon«n vtnwndtt «rtxd«n,
00MII/&114 BAD ORIGINAL
-» ~-mmmm<" '«ψψ^ψ-τ"^""" ι impiriii !"Juli * ι«1 iiif
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3. 4. 1963
weder als eine frontschiene oder als eine Ausgleichsschiene
zusammen mit finer zugeordneten rückwärtigen Schiene im Tastenbrettsystem,
dann sind diese Schienen vorzugsweise an ihrer Seitenwandung mit einem Flansch versehen und lassen
sich dadurch leicht parallel zueiander ausrichten, daß zur Überbrückung ihrer Flanschen eine Latte zwischen sie gelegt
wird.
009885/0134 bad original
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3. 4. 1968
Die hier vorliegende Erfindung 1st besser zu verstehen,
wenn dazu die nachstehend gegebene Beschreibung und die dieser Patentschrift beiliegenden Zeichnungen zu Hilfe
genommen werden. Im einzelnen 1st:
Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer in den Rahmen der hler vorliegenden Erfindung fallenden Stift-
und Schienenkonstruktion, mit Elnzelprof11.
Figur 2 eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausführung der Stlft-und Schienenkonstruktion.
Diese Ausführung alt einer Doppelprofilschiene.
Figur 3 ein Schnitt durch eine in ein Tastenbrettsystem
eingeordnete Kombination von Stlft-und Schienenkonstruktionen.
Figur 4 eine perspektivische Darstellung einer modifizierten und abgeänderten Kombination von Stlft-und
Schienenkonstruktionen.
Wie aus Figur 1 zu erkennen ist, setzt sich eine Stift-und
Schienenkonstruktion zusammen aus einer Einprofil-Metallcchiene
1 und aus einem länglichen, hölzernen Bauelement oder Bauelementen 2, welche ein rechteckiges Profil oder
einen rechteckigen Querschnitt haben. Die Metallschiene ist mit den beiden Klemmvorrichtungen 3, welche sich in
Längsrichtung erstrecken und an der Innenwandung des U-Profiles 4 an dessen oberern Kante vorstehen. Das hölzerne
Bauelement 2 wird durch den zwischen dtn Klemmvorrichtungen
vorhandenen Zwischenraum derart In das U-Profil gepreßt,
daß es von den Kiemevorrichtungen 3 sicher gehalten wird und den Boden des U-Profiles berUhrt. In das hölzerne Bauelement
sind eine Reihe von Stiften In zwei Parallelreihen in eines bestimmten Abstand zueinander senkrecht eingesetzt.
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3. 4. 1968
In diesem Fall können die hölzernen Bauelemente unter Verwendung relativ kleiner oder kurzer in einem Stück gearbeiteten
Blöcken, die aus gutem Holz heruageschnitten sind, hintereinander in ein U-Profil eingesetzt werden.
Mit Figur 2 wird eine Doppelprofilschiene 11 wiedergegeben, zu der zwei parallel zueinander angeordnete U-Profile 14
gehören, die beide jeweils an jeder Innenwandung mit zwei einander gegenüberliegenden Klemmvorrichtungen 13 versehen
sind. Zur Schiene 11 gehören weiterhin die In den U-Profilen
eingesetzten länglichen Holzbauelemente 12. Auf das hölzerne Bauelement sind mehrere Stifte 15 senkrecht in
einer Reihe montiert und in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet. Der Boden der Schiene ist mit Vorsprüngen
versehen, welche sich über die ganze Lange der Schiene
erstrecken. Diese Vorsprünge sind teilweise weggenommen, so daß (hler nicht dargestellte) Aussparungen zur Aufnahme
der Enden einer mit Figur 3 wiedergegebenen Verbindungsplatte oder Latte 17 entstehen. Die Aussparungen sind im rechten
Winkel zu den Vorsprüngen angeordnet, so daß das gegenseitige Längenverhältnls zwischen der Frontschiene 11a und
der Ausgleichsschiene 11b durch Einsetzen der Verbindungsplatte 17 in die Aussparungen leicht festgelegt werden kann.
Mit Figur 3 wird ein Tastenbretttystem samt den zugehörigen
Stift-und Schienenkonstruktionen, den Tastenbrett von dem nur eines unter der Hinweiszahl 18 gezeigt wird, und einem
Tastenbett, welches die Schienen zu tragen hat, wiedergegeben. Die Schienen liegen mittels der Vorsprünge 19 auf dem
Tastenbett, auf.
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tlonen 20 gezeigt, bei denen die mit Profil versehenen
Schienen 21 Jewells einen Flansch 31 aufweisen . Durch Zwischenschaltung einer Verbindungsplatte 27 und UberbrUkkung
der Flanschen 31 können diese Schienen 21 leicht paralel
zueiandex ausgerichtet werden. Un die Verbindungen platte 27 mit den Flanschen zu verbinden, kunnen Verbindungselemente,
die mit einem Schraubengewinde versehen sind, verwendet werden. Am Boden der Schiene 21 1st eine
Weichplatte, z.B. eine Platte aus Guoal oder welche«
Kunstharz, befestigt, so daß während des Kalvlersplelens
f alle durch die Bewegung des Tastenbrettes hervorgerufenen
unerwünschten Geräusche geschluckt werden.
Bei einer in den Rahmen der hier vorliegenden Erfindung fallenden Ausführung de· Erfindungsgegenstande· wird d«s
zua Tostenbrettsystea gehörende rückwärtige 8cnlenensyst«a
vorzugsweise «us der Einprofllschlene hergestellt, ««ich·
mit Figur 1 gezeigt wird. Alle Schienen kennen weiterhin
•us Aluminium oder «us dessen Legierungen hergestellt werden. D*s Aufbringen weicher Materialien, wie Nylon, «uf
das Ttstenbett k«nn den gleichen Zweck erfüllen, wie d«s
Anbringen der weichen Platte 32 an den Boden der Schiene
21.
Wenn die hier vorliegende Erfindung auch nur in Hinblick
«uf einige bevorzugte Ausführungen des Erfindungsgegenstandes beschrieben worden 1st, so soll sltf dennoch nicht darauf
beschränkt bleiben, sondern vlelaehr au«h, wie dies
in den beiliegenden Ansprüchen festgelegt ist, «lie Xnderungen
und Modifikationen erfassen.
009885/01 34 bad
Claims (1)
- 21 3^8 >h.:. 4. 1968 Al-Nippon Gakkl SelzQ Kabushikl K^lsha. Hamamatsu-shl/JaPan PatentanspTÜchet1. Eine Stift-und Schienenkonstruktion bestehend «us einer Metdllschiene mit einem U-Profil oder alternativ mit zwei parallel zueiander angeordneten U-Profllen, aus einem länglichen Holzbaueleraent, welches derart in das Profil eingesetzt ist, daß es sicher gehalten wird, sowie aus einer Reihe von Stiften, welche senkrecht in das längliche hölzerne Bauelement eingesetzt und in einem bestimmten Abstand zueinander angeordnet sind.009885/0134 Βλο Ofi,Q(NAl21 328bh,3. 4. 19682. Eine Stift-und Schienenkonstruktion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdas U-Profll mit zwei Klemmvorrichtungen versehen 1st, welche sich längs der Innenwandung an der Oberkante der Schiene in Längsrichtung erstrecken, so daß das hölzerne Bauelementvon den Klemmvorrichtungen sicher festgehalten wird und den Boden der Schiene berührt.-3. Eine Stift-und Schienenkonstruktion gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie Schiene am Boden mit Vorsprüngen versehen ist, welche sich Über die ganze Länge der Schiene hin erstrecken.4. Eine Kombination von Stift-und Schienenkonstruktionen, dadurch gekennzeichnet, daßzu einer Stift-und Schienenkonstruktlon jewiels eine mit Flanschen versehene Schiene gehurt, welch·ein Profil oder zwei parallel zueiander angeordnete Profile aufweist) ein längliches hölzernes Bauelement derart in das U-Profil eingesetzt ist, daß es sicher gehalten wird; schließlich auf das längliche Holzbauelement eine Reihe von Stiften senkrecht aufgesetzt und in einem bestimmten Abstand zueiander angeordnet ist. Die hier erwähnte Kombination wird durch Zwischenschaltung eins Verbindung*- bleches zwischen die beiden Stift-und Schienenkonstruktionen und durch Überbrückung der entsprechenden Flanschen gebildet.009885/0134BAD ORIGINALLeerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| JP2222267 | 1967-04-07 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE1772165B2 DE1772165B2 (de) | 1977-02-10 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4756225A (en) * | 1985-01-17 | 1988-07-12 | Carlsson Lars G | Keyboard of pianos and similar key instruments |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4756225A (en) * | 1985-01-17 | 1988-07-12 | Carlsson Lars G | Keyboard of pianos and similar key instruments |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3499362A (en) | 1970-03-10 |
| DE1772165B2 (de) | 1977-02-10 |
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