DE177152C - - Google Patents
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- DE177152C DE177152C DENDAT177152D DE177152DA DE177152C DE 177152 C DE177152 C DE 177152C DE NDAT177152 D DENDAT177152 D DE NDAT177152D DE 177152D A DE177152D A DE 177152DA DE 177152 C DE177152 C DE 177152C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/28—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
- B30B15/281—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
- B30B15/284—Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices releasing fluid from a fluid chamber subjected to overload pressure
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- M 177152 KLASSE 58^. GRUPPE
CARL PORTMANN in LINDEN-HANNOVER und NICOLAUS REIF in HANNOVER.
Druckausgleicher für Pressen mit hydraulisch gelagertem Preßtisch.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1905 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Druckausgleicher für Pressen, welcher
erstens gestattet, den Pressendruck beliebig zu regeln, zweitens aber, was besonders von
Wichtigkeit ist, ermöglicht, daß bei Überschreitung eines vorher festgesetzten Druckes
selbsttätig eine augenblickliche Entlastung der sämtlichen Preßorgane stattfindet.
Es sind nun bereits Pressen mit hydraulisch gelagertem Preßtisch bekannt, bei denen
die beim Niedergang des letzteren verdrängte Flüssigkeit unter einen belasteten Kolben gedrückt
wird, zwecks Entlastung der Presse oder Vermeidung des Überschreitens eines bestimmten Druckes. Solche Pressen können
aber in" der Praxis nur für geringen Druck
und sehr kleinen Hub des Preßtisches angewendet werden und sind für die meisten Ausführungen,
z. B. Kniehebelpressen, geradezu praktisch unmöglich. Es muß nämlich bei hohem Preßdruck der Querschnitt des Preßtischkolbens
ein möglichst großer sein, um zu hohe Spannungen der Flüssigkeit und die damit verbundenen Unzuträglichkeiten, wie
große Reibungsverluste, massige, zu schwere und zu teuere Ausführungen, schwieriges
Dichthalten usw. zu vermeiden.
Die vorliegende Erfindung beseitigt die vorerwähnten Schwierigkeiten und gestattet
ein Anbringen an Pressen jeglicher Art.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung im Schnitt zur Darstellung gebracht.
Er besteht aus dem Gehäuse a, in welchem sich der durch eine ■ Stopfbüchse
geführte Kolben b bewegt. Das untere Ende dieses Kolbens ist zu einem Ventil c ausgebildet,
welches in der Ruhelage den Ventil-■sitz d verschließt und durch den belasteten
Hebel e in seiner Verschlußlage gehalten wird. Das den Kolben b aufnehmende Gehäuse
α steht durch eine Rohrleitung g mit dem hydraulisch gelagerten, als Kolben ausgebildeten
Preßtisch in Verbindung. Dieser Preßtisch ist auf der Zeichnung nicht dargestellt.
Während des Preßvorganges wird durch den Preßstempel dieser Preßtisch bei kleinster Überschreitung des gewünschten und
durch die Belastung des Hebels e zu verändernden
Druckes verschoben und dadurch die unter ihm befindliche Flüssigkeit gepreßt. Der Druck der gepreßten Flüssigkeit wirkt
zunächst nur auf die sehr kleine Fläche des Ventils c, nach dem Heben des Ventils aber
tritt die Flüssigkeit unter den Kolben b, womit die Druckfläche plötzlich vom Ventilquerschnitt
auf den Kolbenquerschnitt vergrößert wird. Da nun der Hebel e nur für den Querschnitt des Ventils c dem erforderlichen
Preßdruck entsprechend belastet wird, so tritt bei der Vergrößerung der Druckfläche
vom Ventilquerschnitt auf den Querschnitt des Kolbens b ein Überdruck und augenblickliches
Heben des Hebels e ein, womit eine sofortige Entlastung sämtlicher Preßorgane
bedingt ist, da nun ein Teil der unter dem Preßtisch stehenden gepreßten Flüssig-
keit in das Gehäuse α entweichen und der
Preßtisch infolgedessen solange weiter zurückweichen kann, bis der Preßstempel seinen
Hub vollendet hat und zurückgeht. Nunmehr gewinnt der belastete Hebel e wieder Überdruck
und drückt mit dem Kolben b die Flüssigkeit aus dem Gehäuse α unter den
Preßtisch, diesen dabei wieder in seine Normallage schiebend.
ίο Um die bei der plötzlichen Vergrößerung
der Druckfläche auftretenden Stöße auszugleichen, ist der Hebel e an den Kolben i
■ eines Öldruckpuffers h gehängt, so daß beim Heben des Hebels das über dem Kolben i
stehende Öl durch das Röhrchen k unter den Kolben und umgekehrt beim späteren Sinken
des Hebels über den Kolben gedrängt werden muß.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Druckausgleicher für Pressen mit hydraulisch gelagertem Preßtisch, bei denen die beim Niedergang des letzteren verdrängte Flüssigkeit unter einen belasteten Kolben gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Kolben den vom Preßtisch zu ihm führenden Kanal ventilartig abschließt, so daß sich beim Heben des Kolbens die Druckfläche von dem Querschnitt der den Kanal abdichtenden Ventilfläche auf den Querschnitt des Kolbens vergrößert, wodurch die einem festgesetzten Druck entsprechende Belastung des Ausgleichkolbens im Moment der Überschreitung des gewünschten Preßdruckes überwunden wird und damit eine plötzliche Entlastung sämtlicher Preßorgane stattfindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.Berlin, gedruckt in der reichsdrückereX
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177152C true DE177152C (de) |
Family
ID=441652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177152D Active DE177152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177152C (de) |
-
0
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