DE97218C - - Google Patents
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- DE97218C DE97218C DENDAT97218D DE97218DA DE97218C DE 97218 C DE97218 C DE 97218C DE NDAT97218 D DENDAT97218 D DE NDAT97218D DE 97218D A DE97218D A DE 97218DA DE 97218 C DE97218 C DE 97218C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0655—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane
- G05D16/0661—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one spring-loaded membrane characterised by the loading mechanisms of the membrane
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
HERMANN RITTNER in NEISSE. Druckminderventil.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Dezember 1896 ab.
Dieses Druckminderventil unterscheidet sich dadurch von den bisher üblichen, demselben
Zwecke dienenden Apparaten, dafs die Gase mit dem gesammten Bewegungs- und Uebertragungsmechanismus
zwischen dem Absperrventil des Hochdruckkanals und der Druckmindervorrichtung nicht in Berührung kommen
können. Dadurch sind diese für das sichere Functioniren des Apparates mafsgebenden Theile
der schädlichen Einwirkung der Gase entzogen, so dafs weder infolge von Temperaturänderungen
ihre Dimensionen sich ändern können, noch eine schädliche Einwirkung der Gase auf
ihr Material erfolgen kann; aufserdem findet naturgemäfs keine Verunreinigung der Scharniere
etc. durch die Gase statt.
Aufserdem ist die Anordnung sämmtlicber bewegter Theile bei dem vorliegenden Ventil
eine derartige, dafs keine gleitende Reibung, sondern nur Zapfenreibung entsteht und ein
Festklemmen der Ventiltheile in ihren Führungen somit nicht erfolgen kann.
Die beiliegende Zeichnung dient zur Veranschaulichung des Erfindungsgegenstandes und
zeigt das neue Ventil in einem Längsschnitt.
d ist der Hochdruckkanal, der durch ein Ventil α abgeschlossen wird. Sobald sich der
Kegel e dieses Ventiles hebt, kann das Gas aus dem Kanal d austreten und in den Niederdruckkanal
c gelangen, welcher mit einer Vorrichtung b in Verbindung steht, die beispielsweise
dieselbe Construction zeigen kann, wie das Ventil a. Das Ventil α und die Vorrichtung
b stehen durch einen Hebel / in Verbindung.
Der Ventilkegel e besteht aus Hartgummi oder einem anderen geeigneten Material und
ist mit der Ventilstange f gelenkig verbunden. Die Ventilstange f ist an dem kürzeren Arm
des Hebels / angelenkt und durch eine Membrane g dicht hindurchgeführt, welch letztere
durch die Flantschen des Ventiles α unverrückbar festgehalten wird/ Die Membrane g·,
welche aus einer dünnen Stahlplatte oder sonst geeignetem Material hergestellt ist, gestattet dem
Ventilkegel e geringe verticaleBewegung, schliefst jedoch den Raum über dem Ventilkegel dicht
ab, so dafs eine Stopfbüchse für die Ventilstange f erübrigt werden kann.
Ueber der Membrane ist eine Feder h angeordnet,
deren Spannung durch die Schraube m geändert werden kann und welche zur genauen
Einstellung des Ventiles dient. Die Vorrichtung b kann, da sie zur Druckregelung
ebenfalls eine Spiralfeder, die auf der Membrane ruht, aufweist, dieselbe Gestaltung wie
das Ventil α erhalten, b ist die Druckmindervorrichtung,
während α Abzugsventil für den Hochdruckkanal d bildet. Unter der Membrane
des Ventiles a, sowie der Druckmindervorrichtung b wird stets der Niederdruck herrschen,
während unter dem Kegel des Ventiles α Hochdruck , unter dem Kegel der Druckmindervörrichtung
b dagegen Niederdruck vorhanden ist. Sobald der Druck im Kanal c zu grofs wird,
wird der Kegel der Vorrichtung b gehoben
und dementsprechend der Kegel e des Ventiles α auf seinen Sitz niedergedrückt und dadurch
der Hochdruckkanal d abgeschlossen. Läfst dagegen die Spannung in c nach, so
wird der Kegel e durch den unter ihm herrschenden Druck gehoben, so dafs nunmehr
neues Gas aus d nach c übertreten kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Ventil, bei welchem die Abmessungen derart gewählt
sind, dafs dasselbe für fünffache Druckminderung benutzt werden kann. Bezeichnet man
den Querschnitt des Hochdruckkanales d mit q und den Querschnitt der Membrane g abzüglich
q mit Q und nimmt man an, dafs die Kanalquerschnitte unter dem Kegel des Ventiles
α sowohl, wie unter dem Kegel der Druckmindervorrichtung
b, sowie die Membranen gleiche Gröfsenverhältnisse haben, so wäre der Gesammtdruck im Ventile α für einen Hochdruck
von 50 Druckeinheiten
50-2+ 10 Q,
in der Druckmindervorrichtung der
in der Druckmindervorrichtung der
während
Druck
Druck
10 · q + 10
wäre, so dafs im Ventil α der Gesammtdruck für ein Verhältnifs von
q: Q = ι : 9 = 140 -q
und in der Vorrichtung b der Gesammtdruck.
und in der Vorrichtung b der Gesammtdruck.
100 · q
herrscht. Demnach mufs
herrscht. Demnach mufs
x- 140 · q = y ■ 100 ■ q
sein. Die beiden Arme χ und y des Verbindungshebels
/ zwischen dem Ventil α und der Vorrichtung b müssen also das Verhältnifs
x '■ y = 5 : 7
haben.
haben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckminderventil mit einem zum Abschlufs des Hochdruckkanals d dienenden Ventil α und einer Druckmindervorrichtung b, die durch einen Hebel / mit einander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dafs das gesammte Bewegungs- und Uebertragungsgetriebe zwischen dem Ventil α und der Vorrichtung b so angeordnet ist, dafs es mit den Gasen nicht in Berührung kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97218C true DE97218C (de) |
Family
ID=368284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97218D Active DE97218C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97218C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3307029A1 (de) * | 1983-02-28 | 1984-08-30 | Samson Ag, 6000 Frankfurt | Einrichtung zum zapfen von bier od.dgl. mittels kohlensaeure |
-
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- DE DENDAT97218D patent/DE97218C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3307029A1 (de) * | 1983-02-28 | 1984-08-30 | Samson Ag, 6000 Frankfurt | Einrichtung zum zapfen von bier od.dgl. mittels kohlensaeure |
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