DE177156C - - Google Patents
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- DE177156C DE177156C DENDAT177156D DE177156DA DE177156C DE 177156 C DE177156 C DE 177156C DE NDAT177156 D DENDAT177156 D DE NDAT177156D DE 177156D A DE177156D A DE 177156DA DE 177156 C DE177156 C DE 177156C
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- DE
- Germany
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- lever
- blade
- face
- neck
- catcher
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B1/00—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
- B26B1/02—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade
- B26B1/04—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ* 177156-KLASSE 69. GRUPPE
für die Klinge.
Gegenstand der Erfindung ist ein Genickfänger mit doppelarmigem, an seinem einen
Ende abgeschrägten Auslösehebel für die Klinge, dessen Neues darin gesehen wird,
daß gegen die abgeschrägte Stirnfläche mittels eines spitz auslaufenden Hebels ein Druck
ausgeübt wird, der an der Stirnfläche derart zerlegt wird, daß nur eine kleine Komponente
der Kraft die Ausdrehung des Hebels und
ίο damit die Auslösung der Klinge bewirkt,
während die andere Komponente wirkungslos bleibt. Es soll hierdurch erreicht werden,
daß zum Bewegen des Auslösehebels eine verhältnismäßig -große Kraft nötig ist, so
daß also ein unbeabsichtigtes Aufspringen des ■ Messers beim Mitführen in der Tasche oder
dergl. ausgeschlossen ist, wodurch eine besondere Sicherung entbehrlich wird. Um nun
die notwendige Kraft zu erzeugen, wird das Messer auf einen harten Gegenstand aufgeschlagen,
so daß es sich ohne Benutzung der Finger öffnet; es ist dieses gerade für Jagdzwecke
aus dem Grunde von Wichtigkeit, weil die Lösung von Sicherungen im Winter wegen der Steifheit der Finger meist sehr
schwierig ist.
Auf der Zeichnung ist der Genickfänger in Verbindung mit einer Säge dargestellt,
um gleichzeitig darzutun, daß das Messer
30. durch seine dem besonderen Zweck ange^
paßte Bauart ohne weiteres auch in herkömmlicher Weise benutzbar ist. Fig. 1 und 2
zeigen den Genickfänger in der Verschluß- und in der Offenlage. Fig. 3 zeigt die auf
einem Zwischenerl angebrachte Säge, und Fig. 4 ist eine Vorderansicht des Genickfängers.
Der Gang der Klinge α hat zwei Nasen b
und d, welche als Anschläge für die Nase e des Ausiösehebels f dienen. Dieser wird
durch eine Feder g stets gegen den Klingengang
gedrückt. Die Auswerffeder h trägt an ihrem verstärkten Ende zwei Nuten, in welchen
die Federn g und i liegen, von denen die letztere den um den Niet t drehbaren
Hakenhebel k von der Wurzel der Feder h abspreizt, so daß der Hebel mit der Stirnfläche
des Messerkastens abschneidet, über die nur sein Knopf / heraustritt. Die in eine Spitze endende Nase m des Hebels k
stützt sich gegen die schräge Stirnfläche des Hebels f. Um aber durch die neue Ausbildung
des Genickfängers diesen in seiner Verwendungsweise als Messer nicht zu beschränken,
sind die Niete so angeordnet, daß sie die Anbringung weiterer Klingen gebrauch^
licher Art ohne weiteres gestatten. So ist beispielsweise auf der Zeichnung der Genickfänger
mit einer Säge η vereinigt, die durch einen ErI von der Klinge α getrennt ist. Das
Öffnen des Sägeblattes geschieht in der bei Messern gebräuchlichen Weise, wobei die
Feder 0 die Säge in den Endlagen ihrer Bewegung sichert. Für die Befestigung der
Feder werden dieselben Niete verwendet, welche schon bei dem Genickfänger benutzt
sind.
Um den Genickfänger zu öffnen, umfaßt man ihn mit der einen Hand derart, daß die
Vorderseite freibleibt und schlägt ihn mit
dem Knopf Z auf irgend einen harten Gegenstand. Hierdurch wird die Nase m gezwungen,
an der schrägen Stirnfläche des Hebels f entlang zu gleiten; dieser muß ausschwingen,
so daß der mit der Verbreiterung e versehene Arm aus dem Kasten heraustritt und die
Klinge freigibt, welche unter Einfluß der Feder h herausgeschleudert wird. In der
Offenlage stellt der Hebel / unter Einfluß
ίο der Feder g die Klinge fest. Die durch den
Druck der Nase m des Hebels k gegen die schräge Stirnfläche des Hebels f ausgeübte
Kraft wird derart zerlegt, daß nur eine kleine, jedoch an einem großen Hebelarm angreifende
Komponente die Auslösung bewirkt, während die andere, größere Komponente der Kraft
in die Längsrichtung des Hebels f fällt, daher außer Wirkung bleibt. Es ist daher zum
Öffnen des Genickfängers ein verhältnismäßig großer Kraftaufwand erforderlich, wodurch
eine Sicherung sich erübrigt, da verhindert wird, daß durch Zufälligkeiten, insbesondere
beim Mitführen des Messers· in der-Tasche, schon ein Aufspringen der Klinge erfolgen
kann.
Claims (2)
1. Genickfänger mit doppelarmigem, an seinem einen Ende abgeschrägten Auslösehebel
für die Klinge, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die abgeschrägte Stirnfläche mittels eines spitz auslaufenden
Hebels (k) ein Druck ausgeübt wird, der sich an der schrägen Fläche derart zerlegt,
daß nur eine kleine, an einem großen Hebelarm angreifende Komponente der
Kraft die Auslösung, bewirkt, so daß sich infolge der verhältnismäßig großen anzuwendenden
Kraft eine besondere Sicherung erübrigt.
2. Genickfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich gegen die
abgeschrägte Stirnfläche des Auslösehebels (f) eine in eine Spitze endigende ■
Abkröpfung (m) eines Hebels (k) stützt, dessen Knopf (I) über die Stirnfläche des
Messerkastens herausragt, so daß durch heftiges Aufstoßen des Knopfes (I) der
Hebel (f) ausgedreht und die Klinge (a) freigegeben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE177156C true DE177156C (de) |
Family
ID=441656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT177156D Active DE177156C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE177156C (de) |
-
0
- DE DENDAT177156D patent/DE177156C/de active Active
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