DE1770799A1 - Verfahren zur Neutralisation aromatischer Polyamide - Google Patents
Verfahren zur Neutralisation aromatischer PolyamideInfo
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- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G69/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic amide link in the main chain of the macromolecule
- C08G69/02—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids
- C08G69/26—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids
- C08G69/32—Polyamides derived from amino-carboxylic acids or from polyamines and polycarboxylic acids derived from polyamines and polycarboxylic acids from aromatic diamines and aromatic dicarboxylic acids with both amino and carboxylic groups aromatically bound
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Description
·.» ι. uu UftfiVHJA H VMJLLlE, UU
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL.-ING. C. GERNHARDT
5. Juli 1968
W. 13772/68 - Ko/B
Monsanto Company
St, Louis / V#St.A#
St, Louis / V#St.A#
Verfahren zur Neutralisation aromatischer Polyamide
Erfindungsgegenstand ist die Neutralisation aromatischer Polyamidpolymerisationslösungen durch Zugabe von wasserfreiem
Calcium- oder Magnesiumcarbonat zu der aromatischen Diaminlösung vor der Zugabe des aromatischen Disäurechlorides
und anschliessende Neutralisation der Lösung durch Erhitzen nach beendeter Polymerisation. Die dabei gebildete klare
stabile Polymerisationslösung kann umittelbar zum Spinnen verwendet werden, ohne daß spezielle Filtrationsverfahren notwendig
sind«
Völlig aromatische, gänzlich aus aromatischen, durch
Carbonamidgruppen (-ΌΝΗ-) verbundene ar omatischen Ringen auf ge«
baute Polyamide sind gut bekannt. Diese Polymeren sind sehr wertvoll) da sie eine ausgezeichnete thermische Stabilität
und eine gute Beständigkeit gegenüber anderen abbauenden Bedingungen zeigen» Diese Polymeren können durch Umsetzung eines
aromatischen Diamine mit einem aromatischen Disäurehalogenid
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unter Anwendung entweder βineβ ßrenaflächenverfahrene oder
eines Lösungsverfahrens hergestellt werden« Bas LösungsYer«
fahren wird bevorzugt, da dabei die Notwendigkeit der Isolierung, des Waschena, Trocknens und AufItJsens dee Polymeren
vermieden wird«
Sin bevor sug te β Verfahren zur Herstellung dieser Polymer·*
massen besteht in einer bei niederer Temperatur erfolgenden
Polyamidbildungsumsetzung in «inem niederen Alkylamid als lösungsmittel, beispielsweise Dimethylacetamid. Sie Anwesenheit
eines Säureakzeptors ist üblicherweise erforderlich, um die während der Polymerisationsumset sung gebildeten sauren Heben-»
produkte zu neutralisieren, obwohl in einigen Fällen das Lösungsmittel teilweise als eigner Säureakzeptor wirken kann*
Neutralisierende Verbindungen, wie z*B« Calcium-·, Lithium«·
und Natriumhydroxyd, CaIoiumoxyd, Natrium«» und Calciumcarbonat
und bestimmte organische Basen, wie Triäthylamin und Ä-Xthylmorpholin wurden zu diesem Zweck verwendet· Wenn sie dem Re~
aktionsgemisch vor der Zugabe des Säurechlorideβ oder während
der Polymerisation zugegeben werden, verursacht das durch Umsetzung der neutralisierenden Substanzen mit dem gebildeten
HCl erhaltene Wasser, selbst wenn es in sehr kleinen Mengen vorliegt, eine Hydrolyse des Disäurechlorides· Dadurch er»
gibt sich wiederum eine Verschiebung des stöchiometrischen
Gleichgewichtes und daraus die Bildung von Polymeren von niedrigem Molekulargewicht. Deshalb werden neutralisierende
Substanzen im allgemeinen zu den Polymeric"sungen anschliessend
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an die Beendigung der Polymer!sationsumsetzung zugefügt«
Aufgrund der hohen Viskosität der Polymeric"eungen 1st es sehr
schwierig, eine homogene Aufschlämmung der festen neutral!«·
sierenden Substans in der Polymerlösung ohne Ausbildung von
Qelteilohen zu erhalten· Sie Gelteilohen entstehen wahrscheinlich aufgrund der Ausbildung Ton Wasser auf der Oberfläche
der festen neutralisierenden Teilchen» Durch dieses örtlich auftretende Wasser wird eine Ausfällung von Polymeren Terursacht, die als Kernbildungsmittel für die Gelteilchen wirkt«
Es wurde jetzt festgestellt, daß diese Probleme überwunden werden können und das Polymerisationsverfahren rer~
bessert werden kann, wenn wasserfreies OaIeium-» oder Magnesiumcarbonat zu der Diaminlösung vor der Zugabe des Di - Säurehalogenidee zugegeben werden· Diese Mittel zeigen eine Wirkung
als Dehydratieiermlttel, entfernen Wasserspuren aus der Diaminlösung Tor der Polymerisation und machen die Herstellung τοη
Polymeren mit höherem Molekulargewicht möglich« Ausserdem
findet die neutralisation ohne Gelbildung statt und infolge der Neutralisation werden anorganische Salze und Wasser gebildet, die beim Löslichmachen und Stabilisieren der Polymerlösung unterstützen«
Die Erfindung betrifft ein Terbessertes Verfahren zur
Neutralisation und Entfernung τοη Nebenprodukten bei der Herstellung τοη aromatischen Polyamiden aus aromatischen Diaminen
und aromatischen Dieäurehalogeniden«
Bei dem allgemeinen bisher zur Herstellung τοη Polymeren
dieser Art verwendeten Verfahren wird ein aromatisches Diamin
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mit einem aromatischen Disäureohlorid in einen Lösungsmittel
für das Polyamid umgesetzt. Bei der Umseteung wird Chlorwasserstoff gebildet, welcher aufgrund seiner korrosiven Axt die
Zugabe von neutralisierenden Substansen su der Polymerlösung , vor dem Spinnen erforderlich macht· Sämtliches während der
Neutralisation gebildete unlösliche Material wird abgetrennt, und die Fasern werden dann nach bekannten Spinnverfahren hergestellt·
Das vorstehende Verfahren hat bestimmte Nachteile bei der allgemeinen praktischen Ausführung, wenn die gewöhnlich
verwendeten bekannten Heutralisationsmittel verwendet werden«
Ein Problem liegt darin, daß die meisten neutralisierenden Stoffe fest sind und schwierig in dicken viskosen Pasten,
selbst als feineerteilte Pulver, iu dispergieren sind, ohne daß die Ausbildung örtlicher Geletrukturen auftritt· Ein
weiteres Problem liegt darin, daß, falls bestimmte neutralisierende Stoffe verwendet werden, unlösliche SaIse gebildet
werden, die durch Filtration vor dem Spinnen entfernt werden müssen. Falls andererseits die neutralisierenden Stoffe in
üblicher Weise vor oder während der Polymerisationsumsetsung
zugesetzt werden, wird Seutralisationswasser gebildet, welches
mit dem Säurehalogenid reagiert und das Molekulargewicht des Polymeren erniedrigt und ebenfalls QeIe bildet·
Es wurde jetzt ein verbessertes Verfahren zur Durchführung dieser Art der Polymerisation gefunden, bei dem die vorstehend
geschilderten Schwierigkeiten überwunden werden· Das Verfahren
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besteht in der Zugabe von wasserfreiem Calcium- oder Magnesiumoarbonat
au der kalten Diaminlösung vor der Zugabe des Disäurehalogenides,
worauf die Polymerisationeumsetzung in normalerweise ausgeführt wird und ansohliessend die Neutralisa-»
tionsumsetzung durch Erwärmen des Gemischea bewirkt wird«
Überraschenderweise sind wasserfreies Calcium» und Magnesiumcarbonat
in einzigartiger Weise zur Verwendung bei der Neutralisation von sauren korrodierenden Nebenprodukten, wie
Chlorwasserstoff, die bei diesen Polymerisationsumsetzungen gebildet werden, geeignet« Da beide schwache Basen sind, reagieren sie weder mit Diamin oder Lösungsmittel noch reagieren
sie mit dem im Verlauf der Polymerisationsumsetzung gebildeten Chlorwasserstoff· Die Neutralisationsumsetzung zwischen dem
Carbonat und Chlorwasserstoff beginnt erst beim Erhitzen, nachdem die Polymerisation beendet ist· Die als Zwischenprodukt
gebildete Kohlensäure oder das während der Umsetzung gebildete 3alζ und Wasser sind zum Löslichmachen und Stabilisieren der
Polymerlösung wirksam»
Der Hauptvorteil des erfindungsgemäßen Polymerisationsverfahrens gegenüber dem üblicherweise angewandten liegt darin,
daß die Herstellung von stabilen vollständig aromatischen Polyamidlösungen von hohem Molekulargewicht möglich wird, die
direkt zu Fasern versponnen werden können«
Eine Aufgabe der Erfindung besteht deshalb in einem Verfahren zur Herstellung von Lösungen vollständig aromatischer
Polyamide von hohem Molekulargewicht*
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Neutralisation und Stabilisierung derartiger PoIymerlöBungen, bei dem die Möglichkeit örtlicher Gelbildungen
vermieden wird«
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht in einem Verfahren zur Herstellung von Lösungen von Polymeren eines hohen
Molekulargewichtes, die direkt zu Fasern ohne weitere Aufarbeitung verarbeitet werden können»
Die Erfindung befasst sich mit einem verbesserten Verfahren zur Herstellung von vollständig aromatischen Polyamiden
durch Umsetzung von aromatischen Diaminen mit aromatischen Disäurechloriden in einem Lösungsmittel für das Polymere« Insbesondere betrifft die Erfindung ein verbessertes Verfahren zur
Neutralisation derartiger Polymerlösungen·
Typische Beispiele für Polymere, die nach dem erfindungagemäßen Verfahren hergestellt werden können, sind diejenigen
vollständig aromatischen Polyamide, die sieh wiedergeben lassen durch wiederkehrende Struktureinheiten
O O
R N
4 NH Ar1 NH C Ar2 C >
worin Ar. und Ar2 zweiwertige ungesättigte carbocyclische
Ringe darstellen, wobei die Ar- und Ar2 mit Stickstoffatomen
bzw» Carboxylgruppen verbindenden kettenverlängernden Bindungen
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an nicht benachbarten Kohlenstoffatomen gebunden sind. Der
Ausdruck " ungesättigter oarbocyclischer Ring H, wie er hier
verwendet wird, bezeichnet sämtliche "aromatischen Ringsyateme n
die vom Arylentyp oder heterocyclischen Typ sind. Hit dem
Ausdruck "Arylenreete " werden einzelne mehrfache und verschmolzene
Ringreste, wie Phenylen-, Biphenylen- und Naphthalinreste
bezeichnet, Dieser Ausdruck wird hier auch auf aromatische Ringaysterne angewandt, die durch innere aromatische Amidblockeinheiten
modifiziert wurden· Ar* und Ar2 können gleich
oder unterschiedlich sein und können einen nicht substituierten zweiwertigen aromatischen Rest oder einen substituierten zwei»
wertigen Rest bedeuten} die an den Ringen gebundenen Substituenten
können aus Nitro-, Halogen·, niederen Alkylgruppen und dergl. bestehen* In der vorstehenden Formel können eine oder
beide Gruppierungen Ar gewünschtenfallβ andere Bindungen als
Kohlenstoff-Kohlenstoff-Bindungen enthalten, beispielsweise O 0
H M
-α-, -ο-, -GH2-, -CNH-, -SO2-* und dergl··
Die aromatischen Diamine und aromatischen Disäurehalogenide
sind diejenigen, wie sie zur Herstellung der bekannten Klassen aromatischer Polyamide verwendet werden· Beispiele
derartiger Diamine und DieaurehalogenJ.de und der erhaltenen
Polymeren sind in zahlreichen Patentschriften und Veröffentlichungen zu finden, beispielsweise den deutschen Patentanmeldungen
M 58 157/63 und M 58 156/63·
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Ein bevorzugt·« Verfahren zur Herstellung derartiger Polymermasββη besteht in der Umsetzung von aromatischen Diaminen mit aromatischen Disäurehalogeniden in einem niederen
Alkylamid als Lösungsmittel· Ein bevorzugtes Lösungsmittel zur Durchführung der Polymerisation besteht in Dirnethylacetamid.
Ee ist allgemein bekannt, daß die Reaktionsteilnehmer und
Verdünnungsmittel, die zur Herstellung dieser Polymeren verwendet werden, hoch gereinigt und frei von Wasser sein müssen,
damit Polymere von hohem Molekulargewicht erhalten werden· Sie Menge des in dem System vorliegenden Wassers sollte bei oder
bevorzugt unterhalb etwa 0,02 % während der Polymerisation
gehalten werden« Zum Zweck des Ausschlußes von Feuchtigkeit
sollte die Umsetzung unter einer inerten Atmosphäre, beispielsweise Stickstoff durchgeführt werden.
Aufgrund seiner korrosiven Wirkung wird der während der Umsetzung gebildete Chlorwasserstoff Im allgemeinen vor dem
Spinnen neutralisiert· Bei deji Verfahren des Standes der
Technik wird die Neutralisation durch Zusatz von Hydroxyden oder Carbonaten der Alkali- oder Erdalkalimetalle zu dem Gemisch nach Beendigung der Polymer!eationsumeetzung besehrieben·
Die bei der praktischen Ausfuhrung der vorliegenden Erfindung brauchbaren neutralisierenden Stoffe sind auf Calcium· und
Magnesiumoarbonat beschränkt, die zwar zu diesem Zweck bereits verwendet wurden, jedoch nicht in der hier im Rahmen der
Erfindung beschriebenen Weise« Andere üblicherweise angewendete neutralisierend· Stoffe, wie ζ·Β* Lithiumhydroxyd,
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Calciumhydroxyd und Natriumhydroxyd, Natriumcarbonat, Lithiumoarbonat
und organische Säureakzeptoren sind zur Verwendung in Rahmen der Erfindung nicht geeignet·
Ein kritiacb.es Merkmal der Torliegenden Erfindung erfordert
die Zugabe der spezifischen neutralisierenden Stoffe zu der kalten Diaminlösung vor der Zugabe des Disäurehalogenids»
Ein besonderer Vorteil der Zugabe des Neutralisiermittels zu diesem Zeitpunkt im Verfahren liegt in der Tatsache, daß
wasserfreies Calcium- und Magnesiumcarbonat starke dehydratlsierende
Mittel sind. Sie entfernen nicht nur die letzten Spuren an Feuchtigkeit und anderen ähnlichen Verunreinigungen aus
dem trockenen Dirnethylacetamid, sondern sie halten auch das
System in einem praktisch wasserfreien Zustand während der Polymerisationsumsetzung. Die Schwierigkeiten der Entfernung
der letzten Spurenmengen an Feuchtigkeit aus hygroskopischen Lösungsmitteln, wie z«B« Dimethylacetamid, und deren Beibehaltung
im wasserfreien Zustand sind gut bekannt« Um jedoch Polymere von hohem Molekulargewicht zu erhalten, ist es wesentlich,
daß das System völlig wasserfrei gehalten wird«
Lithium-, Galciumhydroxyd und andere Hydroxyde können zu
diesem Zeitpunkt nicht zugegeben werden, da sie mit dem während der Polymerisation erzeugten HGl reagieren. Das dabei gebildete
Wasser reagiert mit dem Disäurehalogenid, so daß eine Verminderung
des Molekulargewichtes des Polymeren verursacht wird« Ausserdem können starke Basen, wie die Hydroxyde, auch direkt
mit dem Disäurehalogenid in Konkurrenz mit dem vorhandenen Diamin mit dem gleiohen Ergebnis«» reagieren« Falls Natrium-
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carbonat während der Polymerisation vorhanden ist, reagiert
es ebenfalle mit den. HOl, obwohl im geringeren Auemaß, jedoch mit dem gleichen Ergebnis , Aueeerdem erweist sieh Iatriumoarbonat unzufriedeneteilend, da das bei der neutralisation gebildete Natriumchlorid ausfällt und abfiltriert werden
muß, während Calciumchlorid löslich ist, nieht ausfällt und
aueh als Mittel zum löslichmachen wirkt«
Lithium-, Calcium- und Natriumhydroxyd wurden bei den
bekannten Verfahren zur Neutralisation saurer Pasten dieser Polymerer verwendet. Diese Mittel werden üblicherweise zu
der im Rühren befindlichen Polymerlösung in Form von feinzerteilten Pulvern oder als Aufschlämmung in einem Lösungsmittel
anschliessend an die Beendigung der Polymerisation zugegeben«
Aufgrund der hohen Viskosität der Polymerpaste ist es sehr schwierig, eine homogene Aufschlämmung der festen neutralisierenden Stoffe in der Polymerlösung zu erreichen, ohne daß
Tellchenagglomerierung und Gelbildung auftritt. Eine mögliche Erklärung für die Ursache der Gelbildung und der Unstabilität
der Paste kann folgende sein: Das an der Oberfläche der Teilchen während der Neutralisation gebildete Wasser verursacht
eine örtliche Ausfällung des Polymeren. Die mit Polymeren überzogenen Teilchen sowie die festen hydratisieren Teilchen
des Neutralisationsmittels können als Kernbildungsmittel zur Gelbildung wirken« Es wurde festgestellt, daß OaCO, und
MgCO, in der gleiohen Weise, wie LiOH und Ca(OH)2, reagieren,
wenn sie als feinzerteilte Pulver anschliessend an die PoIy-
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••11··
merisation zügesetet werden»
Organisch· neutralisierend· Mittel, wie Triäthylamin,
Pyridin oder Diäthylamin bilden ebenfalle unlösliche Salxe
mit HCIf die schwierig aus der ho eh viskosen Lösung nach, der
Polymerisation zu entfernen sind· Auss*rdem werden Spuren der
organischen neutralisierenden Mittel in die fasern eingeschleppt und können Verfärbung während der weiteren Verarbeitung verursachen. Lediglich Calcium·« und Magnesiumcarbonat
erwiesen sich für das latente Neutralisationsverfahren als geeignete
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden wasserfreies Calcium« oder Magnesiumcarbonat zur einer
Lösung des aromatischen Diamine su: einer Aufschlämmung zugegeben, die dann auf etwa 10 bis -3CW gekühlt wird· Die stöchiometrieohe Menge an Disäurechiorid wird dann in fester Porm iu
der Dianiniöaung unter Rühren so raseh als möglich zugegeben,
ohne dafl jedoch die Temperatur 10 bis 2(K übersteigt· Infolge
der Polymerisationsumsetzung wird etwas Wärme entwickelt und
das Reaktionsgemisch steigt üblicherweise auf eine Temperatur
▼on etwa 10 bis 20*C. Sobald das Polymere das gewünschte Ausmaß der Polymerisation erreieht hat, wird das Gemisch erhitzt,
um die Neutralisatlonsumsetzung einzuleiten. Calciumcarbonat
beginnt mit HCl zwischen etwa 40 und 9OT unter Bildung von
Kohlensäure, Calciumchlorid und Wasser zu reagieren· Das Kohlendioxyd entwickelt sich unmittelbar als Gas und Calciumchlorid
löst sich in der Polymerlösung. Dieses Salz wirkt als Mittel
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zum Löslichmachen, um das Polymere in Lösung bei der weiteren
Verarbeitung auf Fasern, Folien und dergl» zu halten. Das gebildete
Wasser ist insofern ebenfalls günstig, als es Polymeres, Salz und Lösungsmittelgemisch gegen Gelbildung stabilisiert«
Bei einer bevorzugten Ausführungeform der Erfindung werden 90 bis 100 $>
der äquivalenten Menge an wasserfreiem Calciumcarbonat, bezogen auf die berechnete Menge an möglichem
HCl, zu der Lösung eines aromatischen Diamine in Dimethylacetamid,
das auf -200C abgekühlt wurde, zugegeben« Die Verwendung
auch einer sehr geringen überschüssigen Menge (etwa 1$)
an Calciumcarbonat ergibt trübe Fasten und muß vermieden werden; hingegen ergeben weniger als 90 i» der Theorie eine Paste mit
höherer Acidität als sie im Hinblick auf daa Erhitzen in Ausrüstungen
aus rostfreiem Stahl hingenommen werden kann. Eine Menge entsprechend etwa 95 bis 98 ft>
der stöchiometrischen Menge zur vollständigen Neutralisation ist in den meisten
Fällen optimal. Eine geringe Menge an nicht neutralisierten HCl ist im Hinblick auf die Stabilität dieser Polymerlösungen
günstig. Eine äquimolare Menge an aromatischen Disäurechiοrid
wird dann zugegeben und nach beendeter Polymerisation wird das Gemisch langsam auf etwa 801C während 1 Stunde erhitzt,
um die Neutralisationsumsetzung zu bewirken· Die Neutralisa··
tionsgeschwindigkeit läßt sich leicht durch das Ausmaß des Erhitzens und des Rührens so regeln, daß eine klare, stabil«
Lösung eines Polymeren von hohem Molekulargewicht erhalten wird, die ohne weitere Verarbeitung versponnen werden kann«
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— XJ ·»
In der günstigsten Ausführungsform der Erfindung sind sowohl Wasser als auch HCl in der neutralisierten Paste nach Beendigung
des Verfahrens vorhandene Die Anwesenheit dieser Nebenprodukte erhöht die Stabilität dieser Polymerlösungen,
insbesondere hinsichtlich des Erhitzens*
Normalerweise wird ein geringes Vakuum an die warme,
neutralisierte Paste angelegt, um bei der Entfernung eventuell gelösten GOg und Luft zu unterstützen, bevor die Paste in
den Spinntank überbracht wird. Diese Entlüftung der Polymerlösungen
erfolgt routinemäßig, um die Spinnfähigkeit zu verbessern«
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung} sämtliche Teile und Prozentangaben sind auf
das Gewicht bezogen, falls nichts anderes angegeben ist«
10,39 g (0,03 Mol) N,N»-m-Phenylenbis(m-amino-benzamid)
wurden unter Stickstoff in 47 ml Dirnethylacetamid gelöst und
2,85 bis 2,95 g (95 bis 98?έ der stöehiometrischen Menge)
wasserfreies Calciumcarbonatpulver zur Bildung einer Aufschlämmung zugegeben«, Das Gemisch wurde unter Rühren auf -2CW
abgekühlt und 6,09 g (0,03 Mol) Terephthaloylchlorid zugegeben, wobei die letzten Spuren mit 20 ml Dirnethylacetamid
ausgewaschen wurden· Nach 20 Minuten wurde das Kühlbad abgenommen und die im Rühren gehaltene Mischung auf Raumtemperatur
gebracht. Zu diesem Zeitpunkt war die Paste aufgrund der unlöslichen Oalciumcarbonataufeehläamung undurchsichtig und
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ihr pH-Wert betrug etwa 1,0 bis 1,5· 2 Stunden nach Entfernung des Kühlbade8 wurde die hoch viskose Paste unter
Stickstoff auf 80 bis 900C in einem Wasserbad während 1 Stunde
unter Rühren erhitzt· Es bildeten sieh Gaeblasen (COp)In der
Paste und diese wurde allmählich klar und frei von Blasen, Ein geringes Vakuum wurde angelegt, um bei der Entfernung
yon 0O2 in der abschliesäenden Stufe zu unterstützen· Sie
Paste wurde der Abkühlung auf.Raumtemperatur überlassen. Der
pH-Wert der neutralisierten Paste betrug etwa 3,0 bis 3,5 und die Brookfield-Viskosität 5000 ρ (17* Polymerfestetoff). Die
Eigenviskosität der Paste betrug 2,0, was sieh als völlig zufriedenstellend zur Herstellung von Fasern mit guter Zugfestigkeit und guter thermischer Stabilität erwies*
15,60 g (0,045 Hol) N,N'-m-Phenylenbi8(m-aminobenzamid)
wurden unter Stickstoff in 75 ml Dimethylacetamid gelöst« 2,40 g (etwa 95?* der Theorie) an wasserfreiem Calciumoxid»
pulver wurden zu der Lösung unter Bildung einer Aufschlämmung zugegeben« Die Aufschlämmung wurde auf »204! unter Rühren
abgekühlt und 9,14 g (0,040 Mol) Terephthaloylohlorid zugesetzt, wobei weitere 25 ml Dimethylacetamid sum Auswaschen
der letzten Spuren verwendet wurden· Vach 20 Minuten wurde das Kühlbad abgenommen und das Gemisch unter Rühren auf Raum»
temperatur gebracht. Das Gemisch wurde klar, hatte jedoch eine sehr niedrige Viskosität«
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B# Verwendung von Oalciumcarbonat anstelle von Calciumoxyd
Das vorstehende Beispiel wurde in genau der gleichen Weise wiederholt, jedoch Calciumcarbonat anstelle von Calciumoxyd
verwendet. Es wurden die gleichen Monomeren und Lösungsmittel, wie bei Beispiel 2 A,verwendet
15,60 g (0,045 Mol) des nach Beispiel 2 A verwendeten Diamine wurden in 75 ml Diemthylacetamid gelöst, 4,28 g wasserfreies
Calciumcarbonat zugesetzt und die Aufschlämmung auf -200C abgekühlt. 9,Hg (0,040 Mol) der gleichen Probe an
Terephthaloylchlorid, wie in Beispiel 2 A, wurden zugesetzt« Nach 20 Minuten wurde das Kühlbad abgenommen und das Gemisch
unter Rühren auf Raumtemperatur gebracht. Nach 2 Stunden wurde die hoch viskose Paste unter Stickstoff auf 80 bis 900C
in einem Wasserbad während 1 Stunde unter Rühren erhitzt«
Die klare viskose Paste hatte eine Eigenviskosität von 2,1 bis 2,2,
Bei den nachfolgenden Versuchen wurden das gleiche Disäurechlorid,
Diamin und Lösungsmittel verwendet· Die Vorrichtung und das allgemeine Verfahren zur Durchführung der
Polymerisation waren gleich, wie in Beispiel 1«
A. Vergleichsversuoh ohne CaCO,
15.60 g (0,045 Mol) Diamin wurden in 60 ml trockenem
Diemthylacetamid gelöst« Die Lösung wurde auf -200C abgekühlt
und 9,14 g (0,040 Mol) Terephthaloylchlorid bei -20«C züge-
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geben,.wobei 40 ml Dimethylacetamid zum Auswaschen der
letzten Spuren des Säurechlorids in den Kolben verwendet wurden« Naeh beendeter Umsetzung, wie in Beispiel 1, wurde
eine trübe Paste erhalten, die beim Abkühlen Niederschlag ezv gab. Eine mikroskopische Untersuchung der Paste ergab die Anwesenheit von Gelteilchen· Die Eigenviskosität der Pajste
betrug 1,88«
B· Verwendung von N-Äthylmorpholin ale Neutralisations-»
mittel während der Polymer!sationsumsetzung
15,6 g (0,045 Mol) Diamiη wurden in 60 ml trockenem
Dimethylacetamid gelöst und auf -20*! abgekühlt. XO,37 g
(0,09 Mol) N-Äthylmorpholin wurden dann zugegeben, woran sieh der Zusatz von 9,14 g (0,040 Mol) Terephthaloylchlorid zusammen mit 20 ml Lösungsmittel anschlofl. Eine heftige Umsetzung fand während der ersten Minute statt, jedoch wurde
keine weitere Zunahme der Viskosität naeh einem Rühren während 2 Stunden beobachtet·
Die Polymerlösung war trübe und enthielt Gel« Die Eigenviskosität des Polymeren betrug 1,11·
Das N-Äthylmorpholin wurde duroh Destillation gereinigt und über einem Molekularsieb 5 A getrocknet«
15,60 g (0,045 Mol) Diamin wurden in 60 ml Dirnethylacetamid gelöst und auf -2QK abgekühlt· 9,11 g Triäthylamin
(getrocknet über Molekularlieb 5 A) wurden zugesetzt, woran sieh die Zugabe von 9,14 g (0,040 MeI) Terephthaloylchlorid
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""If·*
zusammen mit 20 ml Dimethylacetamid anschloß. Die übliche
rasche Umsetzung fand nicht statt. Ea wurde eine trübe Polymer
lösung von niedriger Voskosität erhalten, die Gele enthielt und eine Eigenviskosität von 0,68 hatte»
D, Verwendung von OaOO., als Neutraliaiermittel, daa
während der Polymerisation vorliegt
15,6 g (0,045 Mol) Diamin wurden in 60 ml trockenem Birne thylao et amid gelöst und auf -200C abgekühlt» 4 »28 g wasserfreies Calciumcarbonat wurden zugegeben und dann 9,14 g
Terephthaloylchlorid zu der im Rühren gehaltenen Aufschlämmung
und anschliessend 25 ml Lösungsmittel zugesetzte Ss wurde
20 Minuten gerührt, dann die Reaktionsmischung auf Raumtemperatur gebracht und dann nach weiteren 2 Stunden auf 80 bis 90^C
erwärmt« Ss wurde eine klare, viskose Paste erhalten, die eine
größere Eigenviskosität als 2,0 hatte»
In diesem Beispiel ist die Verwendung von K-Äthylmorpholin
als Säureakzeptor und Calciumoxyd als Neutraliaationsmittel
beschrieben. Es wurde eine Temperatur von ~40<C
und eine mehrfache Zugabe von Terephthaloylchlorid und des ITeutralisationsmittels unter langsamen Reaktionsbedingungen
angewandt, um eine Polymerlösung von höherer Viskosität su erhalten*
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15,60 g (0,045 Mol) Diamin wurden in 55 ml Dimethylacetamid gelöst, 10,37 g N~Athylmorpholin zugegeben und das Gemisch auf -40t! abgekühlt« 4,219 g Terephthaloylohlorid wurden
zugesetzt, worauf 15 ml Dirnethylaoetamid zugegeben wurden·
Nach 15 Minuten wurden 4,92 g Terephthaloylchlorid zugegeben
und anschliessend 15 ml Dime thylac et amid» Sie gesamte Säure«*
chloridmenge betrug 9,14 g (0,040 Mol) und bei ~32^E begann
die Viskosität geringfügig anzusteigen, wobei dieser Anstieg jedoch nicht anhielt« Das Gemisch wurde während 3 Stunden
gerührt und über Nacht stehengelassen« Die Paste war trübe und hatte eine niedrige Viskosität. 2,40 g GaO wurden zugegeben und eingerührt. Nach Erwärmen und Abkühlen war die Poly·»
aerlösung immer noch trübe· Die Eigenriskosität betrug 0,71·
Verwendung τοη CaO ala Heutralisationsmittel nach be-·
endeter Umsetzung«
208,0 g (0,60 Mol) Diamin wurden In 1200 ml Dimethyl**
acetamid gelöst und auf ~20Ό abgekühlt« 121,8 g (0,60 Mol)
Terephthaloylchlorid wurden zugesetzt und anschließend 100 ml
Lösungsmittel· lach einer 1/2 Stunde UeB man unter Rühren
dme Gemisch auf Raumtemperatur kommen und rührte weitere Z 1/2 Stunden« 32 g CaO (95 t der Theorie) wurden mit 74 ml
Lösungsmittel zugegeben, während da» gemisch «it e/Laem
Wasserbad gekühlt wurde« Die Temperatur stieg τοη 3OT auf
53% während der Neutralisation. Die Polymerlösung war nur
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geringfügig trüb und hatte einen Β.ν,-Wert ron 5 M bei 22«C,
während der pH-Wert der Polymerlösung 3fO betrug. Die Eigen-Tiskosität der Polymerlösung war 2,06,
Die Spinnfähigkeit der Polymerlöeung war aufgrund der Verstopfung des Filters und des Druckaufbaue schlecht· Die
maximale Kaskadenstreckung war τοη 2,5 auf 1,58 erniedrigt·
Die Untersuchung unter dem Mikroskop ergab dae Vorhandensein τοη Mikrogelteilchen»
Verwendung von Bortriozyd als Heutralisationsmittel,
Zusatz Tor der Polymerisation·
15,6g (0,045 Hol) Diamin wurden in 65 ml DimethyIac«t~
amid gelöst· 1,04- g Bortrioxyd und 10 ml Lösungsmittel wurden
zugesetzt und die Lösung auf -20% abgekühlt. 9,14 g (0,040 Hol)
Terephthaloylchlorid wurden augegeben und anschlieesend 25 ml
Lösungsmittel. Nach beendeter Polymerisationsumsetiung in
üblicher Weise wurde die Tiekose, trübe Polymerlöeung auf 70 bis 80«C erhitst. Die Polymerlöeung wurde unstabil und das
Polymere fiel aus. Abgekühlt auf 22«C betrug der B«V*~Wert
3,6 M. Die Polymerlösung hatte einen pH-Wert < 3,0 und eine EigenTiskoBität τοη 1,99·
Die Erfindung wurde im Torstehenden anhand beTorsugter
Ausführungsform lediglich sur Erläuterung beschrieben, ohne dafi sie daruf begrenzt ist.
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Claims (1)
1770798
Patentansprüche
1· Verfahren aur Neutralisation von aromatischen Polyamiden, die aus wiederkehrenden Struktureinheiten der Formel
IHGO-Ar2-OO
4-
bestehen, worin Ar- und Ar2 »weiwertige ungesättigte carbooyolische Ringreate bedeuten, dadurch gekennseiehnet, dafl
1·) praktisch wasserfreieβ Calcium- oder Magneslumcarbonat
zu einer Lösung eines aroaatisohen Diamine τοη einer
Temperatur τοη etwa 10*C bis -3QK unter Bildung einer Aufschlämmung sugesetat wird,
2«) die Aufschlämmung mit einem aromatisehen Disäurehalogenid
unter Bildung einer fieaktionemasee Termischt und die Poly«
merisation durchgeführt wird,
3«) die HeaktionsmasBe auf eine Temperatur τοη etwa 40^C bis
90*C sur Neutralisation erhitct wird»
2· Verfahren nach Anspruoh 1, dadurch gekenneelohnet,
daß Polyamide, worin Ar1. die Gruppierung
und Ar2 die Gruppierung
bedeuten, verwendet werden«
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3c Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß aromatische Polyamide, worin Ar- und Ar2 die Gruppierung
darstellen, rerwendet werden*
4» Verfahren nach Anspruch 1,zur Beutralisation von
Poly«m-phenylen~bis(m«benzajaido)terephthalamid, dadurch ge«·
kennzeichnet, daß
"U) praktisch wasserfreies Calciumcarbonat zu einer Lösung
von ffi~Phenylenbis(m~aminobenzaaid) in Dimethylacetamid
bei einer Temperatur von etwa ~2(X! zur Bildung einer Aufschlämmung zugegeben wird,
2#) die Aufschlämmung mit Terephthaloylchlorid unter Bildung
der Reaktionsmasse vermischt und die Polymerisation durchgeführt wird, und
3#) die Reaktionsmasse auf eine Temperatur von etwa 80 bis
900C zur Neutralisierung erhitzt wird«
109883/1378
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