DE1769711U - Tauchermaske. - Google Patents
Tauchermaske.Info
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- B63C11/16—Diving masks with air supply by suction from diver, e.g. snorkels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
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Description
-
L ü b e c k, Moislinger-Allee 53 Tauchgeräte, insbesondere Preßluft-Tauchgeräte werden häufig zusammen mit Masken benutzte die die Verbindung zwischen dem Atmungssystem des Gerätträgers und dem Tauchgerät herstellen.D r ä g e r w e r k, Heinr. & Bernh. Dräger - Dabei werden u. a. Masken ähnlich den Gasmasken benutzt, die gegebenenfalls mit Hilfe eines Dichtrahmens und einer Kopfänderung an dem Kopf des Gerätträgers gehalten werden. Bei der Verwendung derartiger Masken besteht die Gefahr, daß beispielsweise bei senkrechter Stellung des Tauchers sich die Stirnpatie abhebt. Um günstigste Atemwiderstände zu erreichen, wird bei den Tauchgeräten im allgemeinen das lungengesteuerte Membranventil in Hohe der Lunge angeordnet. Da dieses Ventil durch die Membran mit dem Wasserdruck in Verbindung steht, herrscht im Atmungssystem ein der Höhenlage des Membranventils entsprechender Luftdruck. Beispielsweise in senkrechter Luftdruck. Beispielsweise in senkrechter Stellung des Tauchers ist der Wasserdruck auf der Membran des Lungenautomaten um ca.
- 30 cm WS höher als der Wasserdruck am oberen Dichtrand an der Stirnpatie. Die einwandfreie Abdichtung der Maske bereitet an dieser Stelle Schwierigkeiten. Die Maskenbänderung wird, damit sie dem Überdruck gegenüber dichtet, stramm angezogen. Daraus ergibt sich der Nachteil, daß in anderen Schwimmlagen des Tauchers, bei denen der Druckunterschied entfällt oder sogar die Stirnpartie tiefer liegt als der Lungenautomat, unangenehme Schmerzen auftreten. Auch besteht die Gefahr, daß bei der Rettung von Ertrinkenden die Maske abgerissen und der Retter hilflos wird.
- Die Neuerung erstrebt, die Nachteile der bekannten Tauchermasken zu vermeiden und besteht darin, daß die Maske haubenartig ausgebildet und an der Halspartie gegen den Körper abgedichtet ist. Die Haube kann aus Gummi, Gummistoff oder Kunststoff bestehen. Sie kann dem Kopf mehr oder minder eng anliegen.
- Vorzugsweise wird die Halsdichtungsmanschette aus weichem Gummi, aus Moosgummi, Zellgummi oder elastischem Schaumkunststoff oder anderem weichen elastischen nachgiebigen Material gebildet.
- Durch die Bauform gemäß der Neuerung wird die Dichtung von der ungünstigen Stelle an der Stirn bzw. den oberen Kopfpartie beseitigt. Die Dichtung erfolgt an der Halspartie. Dabei kann die Dichtung auch vorteilhaft so ausgebildet sein, daß sie entlang den knöchernen Teilen des Rumpfes entlang der Linie Rücken, Schulterbein, Brustbein, verläuft. Die am Hals oder in dessen Gegend liegende Dichtung liegt etwa in der Höhe der Membran des lungengesteuerten Ventils, so daß die Dichtung stets nur gegen einen relativ niedrigen Druckunterschied abzudichten hat.
- Ein unangenehmer Druck entfällt.
- Die haubenartige Maske hat den weiteren Vorteil, daß das Tauchen in schmutzigen Hafenbecken erleichtert wird. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die haubenartige Maske mit einem Taucheranzug leicht verbunden werden kann.
- Um ein Anpressen des Gesichtsteiles der Haubenmaske zu verhindern, Rann vorteilhaft die Gesichtspartie mit einem Abstandsrahmen versehen sein. Dadurch wird eine Mund-und Nasenatmung stets ermöglicht. Der Abstandsrahmen verläuft zweckmäßig über Stirn, Wangen und Kinn und kann aus einem elastischen Material, wie z. B. Weichgummi oder dgl. bestehen, das sich dem Gesicht gut anschmiegt. Eine einwandfreie Abdichtung des Abstandsrahmens gegen den übrigen Haubenraum ist nicht erforderlich.
- Um ein Beschlagen der Fensterscheibe durch die feuchte Ausatemluft zu verhindern, kann der durch den Abstandsrahmen gebildete Hohlraum unterteilt werden ; einmal in der Form, daß ein Atmungsraum und ein Blickraum gebildet wird. Dabei verläuft die Trennwand, die mit dem Abstandsrahmen zusammenhängen kann, etwa über dem Nasenrücken. Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die Trennwand über die Oberlippe verläuft. Dabei ist eine Mundatmung vorzuziehen, wobei die Nase, die sich im Blickraum befindet, durch eine Nasenklemme abgeschlossen werden kann. Die Trennwand kann mit einer Ausgleichsbohrung versehen sein, damit in beiden Maskenräumen gleiche Drucke herrschen.
- In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Neuerung schematisch in den Abbildungen 1 bis 3 dargestellt.
- In Abb. 1 ist an dem Tauchgerät 1 über den Faltenschlauch 2 die haubenartige Maske 3 angeschlossen. Diese ist mit der Halsdichtung 4 gegenüber dem Hals des Gerätträgers abgedichtet.
- Die Halsdichtung kann in Form einer Dichtungsmanschette, vorzugsweise aus Weichgummi, Moosgummi oder Schaumkunststoff ausgebildet sein. Die Haube umschließt den ganzen Kopf des Gerätträgers. Am Gesichtsteil ist die Haube in Form eines abstandshaltenden Rahmens 5 ausgebildet, der die Fensterscheibe 6 und das Anschlußstück 7 für den Faltenschlauch aufnimmt. Der Abstandsrahmen sorgt dafür, daß stets genügend Raum unter der Maske bleibt, so daß sich diese nicht unmittelbar dem Gesicht anlegt. Der Abstandsrahmen 5 verläuft über Stirn, Wangen und Kinn und besteht vorzugsweise aus einem elastischen Material, wie z. B. Weichgummi. Bei senkrechter Tauchlage ist der Höhenunterschied h zwischen dem unteren Dichtrand 8 der haubenartigen Maske und der Membran 9 des Lungenautomaten geringer als der Abstand H zwischen der Stirn und dem Lungenautomaten 9. Die Halsabdichtung 8 hat also nur gegen die geringe Druckhöhe h abzudichten. In allen anderen Stellungen des Tauchers ist der Druckunterschied zwischen der Halsabdichtung und der Membran geringer. Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist der Gesichtsraum unter dem Abstandsrahmen 5 durch eine Trennwand 10 in einen Blickraum 11 und in einen Atmungsraum 12 unterteilt. Die Ausatemluft kann praktisch nicht in den Blickraum 11 gelangen, so daß ein Beschlagen der Scheibe 6 weitgehend vermieden ist. Um einen Druckausgleich zu ermöglichen, kann in der Wand 10 eine Bohrung dz vorgesehen sein.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 verläuft die Trennwand 14 mit der Bohrung 15 über die Oberlippe. Bei dieser Bauform ist praktisch nur eine Mundatmung möglich, da der Durchlaß der Bohrung 15 zu klein ist. Außerdem kann die Nase, wie bei Tauchgeräten üblich, durch eine Nasenklemme abgeschlossen werden.
- Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform ohne Trennung in einen Blick-und Atmungsraum.
Claims (6)
- Schutzansprüche 1) Tauchermaske, insbesondere für Preßlufttauchgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske haubenartig ausgebildet und an der Halspartie gegen den Körper abgedichtet ist.
- 2) Tauchermaske nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halsdichtungsmanschette aus weichem Gummi, Zellgummi oder elastischem Schaumkunststoff besteht.
- 3) Tauchermaske nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesichtspartie der Haube mit der Fensterscheibe in Form eines Abstandshalters aus elastischem Material, insbesondere Gummi ausgebildet ist und sich an Stirn, Wangen und Kinn abstützt.
- 4) Tauchermaske nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesichtsraum durch eine Zwischenwand, die über den Nasenrücken verläuft, unterteilt ist in einen Raum für Mund und Nase und einen Raum für die Augenpartie.
- 5) Tauchermaske nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesichtsraum durch eine Zwischenwand, die sich auf der Oberlippe abstützt, unterteilt ist in einen Raum für den Mund und einen Raum für die Augenpartie und die Nase.
- 6) Tauchermaske nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand nach Anspruch 4 und 5 mit einer oder mehreren Druckausgleichsöffnungen versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED8190U DE1769711U (de) | 1954-04-28 | 1954-04-28 | Tauchermaske. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DED8190U DE1769711U (de) | 1954-04-28 | 1954-04-28 | Tauchermaske. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1769711U true DE1769711U (de) | 1958-07-03 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED8190U Expired DE1769711U (de) | 1954-04-28 | 1954-04-28 | Tauchermaske. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1769711U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019120356A1 (de) * | 2019-07-29 | 2021-02-04 | Thierry Lucas | Schnorchelmaske mit Druckausgleich und Druckentlastungsventil |
| DE102021001903B3 (de) | 2021-04-13 | 2022-03-31 | Michael Krause | Tauchermaske |
-
1954
- 1954-04-28 DE DED8190U patent/DE1769711U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019120356A1 (de) * | 2019-07-29 | 2021-02-04 | Thierry Lucas | Schnorchelmaske mit Druckausgleich und Druckentlastungsventil |
| DE102019120356B4 (de) * | 2019-07-29 | 2024-01-18 | Thierry Lucas | Schnorchelmaske mit Druckausgleich durch Druckentlastungsventil |
| DE102021001903B3 (de) | 2021-04-13 | 2022-03-31 | Michael Krause | Tauchermaske |
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