DE1768758A1 - Verfahren und Einleiten der Isomerisierung von Polymethylbenzol - Google Patents
Verfahren und Einleiten der Isomerisierung von PolymethylbenzolInfo
- Publication number
- DE1768758A1 DE1768758A1 DE19681768758 DE1768758A DE1768758A1 DE 1768758 A1 DE1768758 A1 DE 1768758A1 DE 19681768758 DE19681768758 DE 19681768758 DE 1768758 A DE1768758 A DE 1768758A DE 1768758 A1 DE1768758 A1 DE 1768758A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catalyst
- hydrogen
- ammonia
- isomerization
- treated
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01J—CHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
- B01J23/00—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00
- B01J23/16—Catalysts comprising metals or metal oxides or hydroxides, not provided for in group B01J21/00 of arsenic, antimony, bismuth, vanadium, niobium, tantalum, polonium, chromium, molybdenum, tungsten, manganese, technetium or rhenium
- B01J23/24—Chromium, molybdenum or tungsten
- B01J23/28—Molybdenum
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C5/00—Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms
- C07C5/22—Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing the same number of carbon atoms by isomerisation
- C07C5/27—Rearrangement of carbon atoms in the hydrocarbon skeleton
- C07C5/2702—Catalytic processes not covered by C07C5/2732 - C07C5/31; Catalytic processes covered by both C07C5/2732 and C07C5/277 simultaneously
- C07C5/2705—Catalytic processes not covered by C07C5/2732 - C07C5/31; Catalytic processes covered by both C07C5/2732 and C07C5/277 simultaneously with metal oxides
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S585/00—Chemistry of hydrocarbon compounds
- Y10S585/8995—Catalyst and recycle considerations
- Y10S585/906—Catalyst preservation or manufacture, e.g. activation before use
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S585/00—Chemistry of hydrocarbon compounds
- Y10S585/949—Miscellaneous considerations
- Y10S585/951—Reaction start-up procedure
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Catalysts (AREA)
Description
Dr. Walter Beil
^d Hoeppener 1768758
Add··*·*· 98 - TA 301024
Unsere Nr. 14 904
Esso Research and Engineering
Company-Elizabeth, N.J., V. St. A.
Verfahren zum Einleiten der Isomerisierung von PoIymethylbenzol.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Isomerisierung von Polymethylbenzol bei dem der Isomerisierungskatalysator
aktiviert wird.
Es wurde bereits ein Isomerisierungsverfahren vorgeschlagen, bei dem ein geformter molybdänhaltigor
Kieselsäure/Tonerdekatalysator einem Druck von mindestens 7 atü ausgesetzt wird, worauf dieser
Katalysator in Gegenwart von Wasserstoff bei diesem
Druck auf eine Temperatur im Bereich von etwa 343 bis höchstens 454° C erhitzt und diese Temperatur in
Gegenwart von Wasserstoff mindestens 16 Stunden auf-
<° rechterhalten wird. Der erhitzte Katalysator oo
eo daraufhin mit einem Polymethylbonzol, welches 2-4
■^ Methylgruppen enthält, unter Isomerisierungsbedingungen
^ einschliesolich einer iTomerisierungstürnperatur in
O Gegenwart von Wasserstoff unter Bildung dos gewünsch-•^
ten Isomeren in Berührung gebracht. Die Isomerisierungs-
eie
temperatur wurde so gewählt, dass 'ie niedrigste Tem-
BAD OFtiGiNAL
peratur innerhalb eine^s gewählten Isomerisierungstemperaturbereich.es
ist, bei der die Bildung einer bestimmten Menge eines bestimmten Isomeren erfolgt.
Es wird vorzugsweise ein Katalysator verwendet, der nach dem Imprägnieren mit einer löslichen Molybdänverbindung
unterhalb von 343° C getrocknet wurde.
Es wurde nun gefunden, dass eine vereinfachte
fc Aktivierung vorgenommen werden kann, die eine kürzere
Behandlungszeit gestattet und trotzdem wirksam ist.
Im vorliegenden Verfahren wird die Kieselerde/Tonerde vor dem Isomerisieren von Polymethylbenzol mit
einem molybdänhaltigen Kieselerde/Tonerdekatalysator mit einer wässrigen Lösung einer löslichen Ammonium-Mo
lybdänverbindung wie beispielsweise Aromoniummolybdat imprägniert, wobei ein fertiger Katalysator
erhalten wird, der eine wirksame Menge an MoO, auf Trockenbasis enthält, getrocknet und dann miL frciom
Wasserstoff unter solchen Bedingungen behandelt, dass sich die Molybdänverbindung unter Bildung von
™ Ammoniak zersetzt, welches dann entfernt wird, beispielsweise durch Behandeln mit Wasserstoff in
einem Durchlauf verfahren oder durch Inberührungbringen des KreislaufWasserstoffs mit Wasser.
Die Erfindung betrifft das Einleiten der Isomerisierung von Po^rmethylbenzol, bei dem pin KieRolorda/Tunerdekatalysator,
der mit einer wässrigen lösung einer Ammonium-Molybdän enthaltenden Verbindung imprägniert
worden ist, mit Wasserstoff behandelt wird, wobei zweckmässigerweisa der Katalysator in Gegenwart
von Wasserstoff auf eine Temperatur im Bereich von etwa 343 und nicht mehr als 454° C bei einem Druck
109883/1701
BAD OBiGiNAL
erhitzt wird, der ausreicht, um die Molybdänverbindung zu zersetzen und wobei die Temperatur in Gegenwart von Wasserstoff lange genug aufrechterhalten
wird. Das Ergebnis dieser Behandlung ist die Bildung von Ammoniak, welches entfernt wird. Der erhitzte
Katalysator wird dann bei einer Isomerisierungstemperatur zwischen etwa 260 und 454 C mit einem PoIymethylbenzol
in Berührung gebracht, welches 2-4 Methylgruppen enthält und zwar unter Isomerisierungsbedingungen
in Gegenwart von Wasserstoff, wobei sioh ein gewünschtes Isomeres bildet.
Zu den Isomerisierungsbedingungen gehören ein Druck im Bereich von etwa 7 bis 50 atü, eine Beschickungsgesehwindigkeit
von etwa 0,1 bis etwa 10 Plüssigkeitsvolumen/Volumen/Std*
und ein Y'asserstoff/Polymethylbenzol/Molverhältnis im Bereich von etwa 2:1 bis etwa
20:1, wobei die Isomerisierungstemperatur so gewählt wird, dass sie die niedrigste Temperatur innerhalb
dieses Bereiches von Isomerisierungstemperaturen ist, bei der Bildung einer gewünschten Menge des ge-
wünschten Isomeren nach der Gleichung ™
rr _ % gewünschtes Isomeres
fo gewünschtes Isomeres + Summe $ der anderen Isomeren
erfolgt, wobei der maximale theoretische Wert von K
der thermodynamische Gleichgewichtswert des gewünschten Isomeren bei dieser ausgewählten niedrigsten
Temperatur ist. _„.- -
109883/170 1
Das Polymethylbenzol, das als Beschickung bei dem
erfindungsgemässen Verfahren verwendet wird, ist ein
Polymethylbenzol mit 2-4 Methylgruppen am Benzolring und kann aus o-Xylol, m-Xylol, p-Xylol, 1,2,4-Trimethylbenzol,
1,3,5-Trimethylbenzol, 1,2,3-Trimethylbenzol
oder einem Tetramethylbenzol wie beispielsweise 1,2,4,5-Tetramethylbenzol, 1,2,3,5-Tetramethylbenzol
oder 1,2,3,4-Tetramethylbenzol bestehen.
Der erfindungsgemässe Katalysator ist ein mit Ammoniummolybdat imprägnierter Kieselerde/Tonerdekatalysator.
Er wird vorzugsweise dadurch hergestellt, dass man geformte Kieselerde/Tonerde, die vorzugsweise
von etwa 10 bis etwa 75 Gew. # Tonerde und etwa 25 bis etwa 90 Gew. $ Kieselerde enthält und ausserdem
etwa 3 bis etwa 10 Gew. $ Molybdän als MoO-, auf
Trockenbasis aufweist bei einer Temperatur unterhalb von 343° C für eine Zeit behandelt, die zweckmässigerweise
im Bereich von etwa einer bis etwa 5 Stunden liegt. Die Formen werden vorzugsweise
bevor sie mit Molybdän imprägniert werden auf eine Temperatur unterhalb etwa 510° C erhitzt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird der Katalysator
durch Behandlung mit Wasserstoff aktiviert. Diese Wasserstoffbehandlung wird unter solchen Bedingungen
durchgeführt, dass der mit Ammoniummolybdat
imprägnierte Kieselerde/Tonerdekatalysator während der Aktivierungsbehandlung unter Bildung von
Ammoniak zersetzt wird, welches mindestens teilweise entfernt wird. Beispielsweise kann das sich bildende
Ammoniak, das durch Erhitzen des Katalysators in Gegenwart von freiem Wasserstoff entsteht, vor der
Isomerisierung dadurch entfernt werden, dass man den
109883/1701
Wasserstoff, der das gebildete oder freigesetzte' Ammoniak enthält, mit Wasser behandelt, das anschliessend
verworfen wird. Die verwendete Wassermenge kann im Bereich von etwa 4-J-4- bis etwa %2ü* LiterßSa
Wasserstoff/Std. betragen. Eine Wassermenge, die einer
Menge von -9&- Litern/Std » r Wasserstoff entspricht
ist ziemlich wirksam, um das gebildete Ammoniak auf eine Menge von 0 bis 100 ppm zu verringern. Üblicherweise kann-das gebildete Ammoniak
von mehreren Tausend ppm, in einem Fall über 2 000
ppm auf eine Menge von etwa 0,5 bis etwa 3 ppm verringert
werden.
Das gebildete Ammoniak kann ausserdem dadurch ausreichend
entfernt werden, dass man den Katalysator mit Wasserstoff in einem Durchlaufverfahren etwa
oder nahezu 16 Stunden lang behandelt.
Die Aktivierungsbehandlung wird bei einem Druck von mindestens 7 atü und in einem Temperaturbereich von
etwa 343 bis unter 454° C weniger alsl6 Stunden
durchgeführt, d.h. beispielsweise von etwa 4 Stunden,
vorzugsweise etwa 8 Stunden bis weniger als 16 Stunden. Bin bevorzugter Temperaturbereich kann
zwischen etwa 385 und 454° C liogoia. tipt· Katalysator
sollte keine/Temperaturen oberhalb von 343 in
Gegenwart von Luft oder Wasserstoff bei Drücken untür 7 abü, vorzugsweise 14 atü, ausgesetzt werden,
DLe Drücke, bei denen dor Katalysator erhitzt wird
und auf ilieüen Temper ει türen gehalten wird,
zwischen 7 und 70 abü liegen.
10 9 8 8 3/1701 BAD
Die Erfindung wird durch nachstehendes Fließschema, welches die beste Ausführungsform darstellt, weiter
erläutert.
In der Zeichnung bedeutet die Ziffer 11 eine Beschikungsleitung,
durch welchi^fLrn.xylo!! enthaltende
*»· ■ - ο fe Fraktion, die im Bereich von etvr-; 2j6 bis 144 C
siedet und aus einer nicht gezeigten Quelle stammt, in eine Paraxylol-Entfernungszone 12 eingeführt
wird, die zweckmässigerweise eine Tieftemperatur-Eristallisationszone
ist, in der Paraxylol kristallisiert und in Form von Paraxylolkristallen über Leitung 13 abgezogen wird. Verfahren zur Abtrennung
von Paraxylol aus paraxylolhaltigen Fraktionen sind bekannt und werden deshalb nicht weiter beschrieben.
Das Filtrat aus der Paraxylolentnahmezone 12 wird
von Zone 12 über Leitung 14 abgezogen und mit Wasserstoff vermischt, der durch Leitung 15 von
einer Quelle zugeführt wird, die weiter unten bs- w schrieben wird. Das Gemisch aus Wasserstoff und Beschickung
mit niedrigem Paraxylolgehalt wird in eine Vorerhitzungszone 16 eingeführt, in der die Temperatur
auf etwa 260 bis etwa 454° C erhöht wird, und das erhitzte Gemisch aus Wasserstoff und Beschickung
wird über Leitung 17 in eine Isomerisierung?:;
zone 18 eingeführt, die aus einer vertikalen
Schicht aus molybdänhnltigern Kieselerde/Tonordekatalysator
bestehen kann und in dar die Beschickung
mit dem Katalysator unter Isomerisierungsbndingunger.
in Gegenwart von durch Leitung 15 uingefuhr tem Wasserstoff
in Berührung gebrnrht wiri,
109883/1701
Vor dem Einleiten der Isomerisierung wird der Katalysator zur Aktivierung desselben behandelt und zu
diesem "Zweck wird er in der Isomerisierungszone 18, bevor mit der Beschickung der Zone 18 begonnen wird,
einem Druck von mindestens 7 atü ausgesetzt, wobei z.B. Methan verwendet wird, obgleich andere Gase wie
Inertgase verwendet werden können, worauf Wasserstoff %
bei allmählich ansteigenden Temperaturen zugelassen wird das für eine Dauer von 4 bis 24 Stunden über den
Katalysator strömt bis eine Temperatur von etwa 371 bis höchstens 454° C erreicht ist. Danach werden
diese Temperatur und dieser Druck aufrechterhalten, bis die Aktivierung .-erreicht ist» was in weniger als
16 Stunden erfolgen kann.
Während der Aktivierung oder Wasserstoffbehandlung bildet sich Ammoniak, welches entfernt wird. Um diese
Entfernung zu bewirken wird vorzugsweise e'er Lei*-
fcunr: 1? über ITebenleitung 19 a, gesteuert durch Ven~
til 19b 'Fässer zu^esetetund das sich bildende Ammoniak *
aus dem Wasserstoff in das Wasser herausgelöst. In diesem Falle wird das Ventil 28 a geschlossen und
das Ventil 28 b geöffnet, wobei die wässrige Ammoniaklösung
aus dem System entfernt wird, um gege/benenfalls für andere Zwafce verwendet zu werden.
Nachdem der Katalysator in der Isomerisierungszone 18 entsprechend aktiviert worden wtu-^fXonii- die ά-arulj
Leitung 17 zugeführte Beschickung hindurch und das Xylol wurde zu dom gewünschten Isomeren isomerisiert,
was durch die entsprechenden Isomerisiorungsbedingungon
gesteuert wurde» Das -Isomerisierungspro&ukt wurde aut*
der Zone 18 über Leitung 19 abgesogo.n und durch einon
Kühler 20 geleitet und r-nsobli^BHend über Loituno; 21
10 9 8 8 3/1701 BAD OFwGiNAL
in einen Gas-Flüssigkeitaabscheider 22 eingeführt,
worin die Gasphase und die Flüssigkeitsphase getrennt wurden. Die Wasserstoff enthaltende Gasphase
wurde über Leitung 23 abgezogen und ein Teil derselben,
die Ammoniak enthalten kann, kann aus dem System durch Öffnen· des Ventils 24 in Leitung 25 abgezogen
werden. Vorzugsweise wird eine Hauptmenge des Gases ^ von Leitung 23 über Leitung 25, die einen Kompressor
26 enthält, zur Leitung 15 im Kreislauf geführt, um im Verfahren wieder verwendet zu werden. Wenn über
Leitung 23 nicht genügend Wasserstoff erhalten wird, kann in die Leitung 15 durch Öffnen des Ventils 27,
das mit einer äusseren nicht gezeigten Quelle verbunden ist, Wasserstoff sum Auffüllen eingeleitet
Trerden.
Die flüssige "Phase im Abscheider 22 wird über Leitung
28 abgezogen, wobei das Ventil 28 b geschlossen und Ventil 28 a geöffnet ist, und dadurch in eine
Stabilisierungszone 29 eingeführt, die zweckmässiger-
ψ weise eine fraktionierte Destillierzone ist, die mit
allen Hilfsmitteln ausgestattet ist, wie beispielsweise Gas/Flüssigkeitskontaktvorrichtungen, Heizvorrichtungen,
Kühl- und Kondensiervorrichtungen, um die Abscheidung von niedrig siedenden Produkten
vom gewünschten Isomeren durchführen zu können. Tn dioßOEi Falle kann oino Fraktion, di© Benzol,
Toluol, Nichtaromaten und jegliches durch Zer-Setzung gebildetes/Ammoniak enthält, aus der Zone 29
durch Leitung 30 abgezogen werden, während eine Fraktion, die Paraxylol enthält, über Leitung 31 abgezogen
und dadurch in einen zweiten fraktionierten Destillierturm 32 eingeführt rrird , der als Zone
109883/1701 '
zur weiteren Aufarbeitung bezeichnet werden kann und
der genauso ausgestattet ist wie die Zone 29. Eine schwerere Fraktion, die Gg-und C10-Aromaten enthält,
kann aus Zone 32 über Leitung 33 abgezogen werden,
während das gewünschte Produkt durch Leitung 34,
die mit Leitung 11 verbunden ist, abgezogen .* -;ird
>-..". wodurch es in die Paraxylolentfernungszone 12 eingeführt
wird, von der das gewünschte Produkt über ■ Λ
Leitung 13 gewonnen wird.
Aus obenstehender Besehreibung kann ersehen werden, dass die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur
Herstellung und Gewinnung eines gewünschten Isomeren aus einem isomerisierten Polymethylbenzol darstellt.
Die über Leitung 11:eingeführte Beschickung kann ein
Trimethylbenzol oder ein Tetramethylbenzol, je nach
Wunsch, sein«
Die Verfahrensbedingungen werden so gov/ählür dass das
gewünschte Isomere in einer gewünschten Menge hergestellt
wird, vorzugsweise unmittelbar unterhalb ™ seines Gleichgewichtss um die Lebensdauer des Katalysators
auf ein Maximum auszudehnen.und um maximale
Mengen des gewünschten Isomeren und minimale Mengen an Nebenprodukten? wie sie durch Disproportxoniariog^n
entstehen, zu erhalten.
Wichtige veräMarliohe Faktoren bei der vorliegenden
Erfindimg sind Verfaferensdruck, Eo!verhältnis von
Wasserstpff zu Pelymethylibenzol und itaumgesehwindigkeit«
DifSe Veränderliohen sind sehr eng voneinander
abhängig und werden durch Kontaktzeit und WasserstoffpartiaWruck
gesteuert,
■■■■■■ 1G&B837170-1 .' b^
- ίο -
Während der Katalysatorvorbehandlung wird in den aus dem Reaktor abfließenden Strom, wie derjenige
in Leitung 19» der in der Hauptsache aus Wasserstoff mit 10 bis 15 Ä der üblichen Wasserstoffverunreinigungen
- LI ethan bis Pentan - besteht, vorzugsweise vor dem Kühler 20 und hinter den niehtgezeigten
ReaktorbeschicbungsabfluS-V/ärmeaustauscher,
m Wasser eingespritzt. An diesen Punkt beträgt die
Temperatur 121 bis 2320C, wodurch ein guter Kontakt des V/assers oder des Dampfes mit dem Gasstrom
sichergestellt wird. Danach wird das Uasser im Kühler kondensiert und In wesentlichen das
gesaute Ammoniak entfernt. Das flüssige ',.asser
wird von dem Gas im Abscheider 22 getrennt und in den Abfluß geleitet, während das Gas durch
den Kompressor 26 in den Isomerisierungsreaktor 18 zurückgeführt wird, wo es wieder mit den gebildeten,
an Katalysator adsorbierten IiEL ins Gleichgewicht gebracht wird. Das auf dem Katalysator
gebildete NH-, wird zu der gewünschten Kon-
W Bentration von etwa 0 - 100 ppm verdünnt. !lach de ι
Verdünnen des gebildeten Anraoniake und Entfernen
desselben aus dem Syst era kann in weniger als Iu Stunden nach Beginn der Wasserstoffbehandlung Kohlenwasserstoff
beschickung eingeführt werden. Zuu Entfernen des Ammoniaks während der Wasserstoffbehandlung
können zweckmäßigerweise nachfolgende Bedingungen angewandt werden:
Kreislaufgeschwindigkeit
deo Wass er stoff gases 28 000 «nJ/Std (etwa)
ZSinspritzgeschv/indigkei t
de3 ,','assers 23 39 1/Std,
Reakto.rtemperatur 427 0C
, .. _ . 10 9883/170 1 o„ ... AD
i'enkbordruck Λ>
atu
Als rait der Beschickung begonnen wurde, lagen nach der Vorbehandlung nit großen !.!engen an Wasserstoff
zwo. Auffüllen und Durchspülen, die durch Ablassen
über längere Zeiträume von etwa 16 Stunden auf annehmbare Mengen verringert wurden, Aamoniakuiengen
von 2000 ppm vor. Durch das Einspritzen von Wasser jedoch wurde in weniger als 16 Stunden nach Beginn der Wasserstoffbehandlung das gebildete Ammoniak
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auf 0,5 bis
etwa 3 ppni verringert.
über längere Zeiträume von etwa 16 Stunden auf annehmbare Mengen verringert wurden, Aamoniakuiengen
von 2000 ppm vor. Durch das Einspritzen von Wasser jedoch wurde in weniger als 16 Stunden nach Beginn der Wasserstoffbehandlung das gebildete Ammoniak
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren auf 0,5 bis
etwa 3 ppni verringert.
109883/1701
Claims (12)
1.) Verfahren zusi Einleiten der Isomerisierung
von Polymethylbenzol bei dem das Polymethylbenzol unter Isomerisierungsbedingungen mit
einem Kieselerde/Tonerde-Katalysator in Berührung gebracht wird, der mit einer wässrigen
Lösung einer löslichen Ara-Moniak-Ilolybdänverbindung
unter Bildung eines fertigen Katalysators mit einer isomerisierungswirksa—
men Menge JJoO-, auf Trockenbasis imprägniert
worden war, dadurch^gekennzeichnet, daß man
den imprägnierten Katalysator mit freiem Wasserstoff unter Zersetzung der Holybdänverbindung
und Bildung von Ammoniak behandelt und mindestens einen Teil des sich bildenden
Anmoniaks mit einer solchen Geschwindigkeit entfernt, die ausreicht, um den Katalysator
während eines Zeitraums von weniger als 16 Stunden zu aktivieren.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daft nan einen Katalysator verwendet,
der aus trockener amorpher Amuoniumnolybdat enthaltender Kieselerde/Tonerde besteht
und daß man die Polyraethylbenzolbeschickung mit dem behandelten Katalysator in
weniger als 16 Stunden nach Beginn dessen Behandlung
in Berührung bringt.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß nan den Katalysator, der bei einer Temperatur von unter 3430C getrocknet
worden war» mit freiem Wasserstoff bei Temperaturen im Bereich von 343 und 4540C unter
Druck behandelt*
10 9883/1701 COpy
4.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet,
daß man das Ammoniak durch Inberührungbringen des Wasserstoffs ^it Wasser
entfernt.
5.) Verfahren nach Anspruch 4,.dadurch gekennzeichnet,
daß man eine V/assermenge verwendet,
die im Bereich von etwa-8^S-bis etwa
./1Ώ29ΟΟ 1 pro JIilliau__diir V/asserstoff pro
Stunde liegt.
6.) Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß ruan eine l/asserinenge von
, 121 "MO 1 pro -!.Iillion .qiu^ Wasserstoff pro
Stunde verwendet.
7.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß man soviel Ammoniak entfernt,
daß die im Wasserstoff verbleibende ti enge- O bis 100 ppm des -gebildeten Ammoniaks
beträgt.
G.) Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
daß nan den getrockneten Katalysator
mit freiem Wasserstoff bei Temperaturen im Bereich von etwa 335 und 4540C behandelt.
9.) Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet,
daß nan die Wasserstoffbehandlung
bei einem Druck von .mindestens 7 atü durchführt.
10988 3/1o7 0 1
10.) Verfahren nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß man die Behandlung mindestens
4 Stunden lang durchführt.
11.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
da man
a) Aroraoni'ak durch Inberührungbringen mit etwa
- bis 1 -/asser pro ;iiilion qa^
Wasserstoff pro Stunde entfernt,
b) die Behandlung des Katalysators von etwa 4 bis weniger als 16 Stunden bei einem
Druck von mindestens 7 atü durchführt und
c) als Molybdänverbindung Aa.loniummolybdat
verwendet.
12.) Verfahren nach Anspruch 1 cder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man den Katalysator in einem Durchlaufverfahren behandelt.
Für: Esso Research and Engineering Company, Elizabeth,IJ.Y. ,V.St.A.
109883/1701
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US73404368A | 1968-06-03 | 1968-06-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1768758A1 true DE1768758A1 (de) | 1972-01-13 |
| DE1768758B2 DE1768758B2 (de) | 1978-05-03 |
| DE1768758C3 DE1768758C3 (de) | 1979-01-18 |
Family
ID=24950098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1768758A Expired DE1768758C3 (de) | 1968-06-03 | 1968-06-26 | Verfahren zum Isomerisieren von Methylbenzolen mit 2 bis 4 Methylgruppen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3449456A (de) |
| JP (1) | JPS5242752B1 (de) |
| BE (1) | BE717170A (de) |
| DE (1) | DE1768758C3 (de) |
| GB (1) | GB1208624A (de) |
| NL (1) | NL166914C (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4245130A (en) * | 1978-06-02 | 1981-01-13 | The British Petroleum Company Limited | Isomerization of alkyl aromatics using a gallium containing aluminosilicate catalyst |
| JPS55125143U (de) * | 1979-02-27 | 1980-09-04 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2784241A (en) * | 1951-06-06 | 1957-03-05 | California Research Corp | Xylene isomerization with hydrogenation |
| US2864875A (en) * | 1952-03-18 | 1958-12-16 | Gulf Research Development Co | Hydroisomerization |
| US3393148A (en) * | 1965-11-30 | 1968-07-16 | Standard Oil Co | Hydrofining catalyst and process using same |
-
1968
- 1968-06-03 US US734043A patent/US3449456A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-06-25 NL NL6808926.A patent/NL166914C/xx not_active IP Right Cessation
- 1968-06-25 GB GB30231/68A patent/GB1208624A/en not_active Expired
- 1968-06-26 JP JP43044459A patent/JPS5242752B1/ja active Pending
- 1968-06-26 BE BE717170D patent/BE717170A/xx unknown
- 1968-06-26 DE DE1768758A patent/DE1768758C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5242752B1 (de) | 1977-10-26 |
| DE1768758C3 (de) | 1979-01-18 |
| DE1768758B2 (de) | 1978-05-03 |
| NL166914C (nl) | 1981-10-15 |
| BE717170A (de) | 1968-12-27 |
| NL6808926A (de) | 1969-12-05 |
| US3449456A (en) | 1969-06-10 |
| GB1208624A (en) | 1970-10-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1926503C3 (de) | Verfahren zu selektiven Hydrierung von mehrfach ungesättigten Kohlenwasserstoffen | |
| DE1493001A1 (de) | Verfahren zur Entfernung von Alkynen aus Alkadiene enthaltenden Kohlenwasserstoffen | |
| DE1592324A1 (de) | Verfahren zur Reinigung eines hauptsaechlich aus Ammoniak bestehenden Gases | |
| DE1667433A1 (de) | Verfahren zur Gewinnung von H2S durch Absorption | |
| DE1290277B (de) | Verfahren zur Abtrennung geradkettiger Kohlenwasserstoffe aus Erdoelfraktionen in der Dampfphase mittels Molekularsieben | |
| DE1493051A1 (de) | Hydrierverfahren | |
| DE1768758A1 (de) | Verfahren und Einleiten der Isomerisierung von Polymethylbenzol | |
| DE2431531C2 (de) | Verfahren zur selektiven Absorption von Ammoniak aus einem Gasgemisch | |
| DE2525310A1 (de) | Verfahren zur herstellung von monoalkenylbenzolen | |
| DE917068C (de) | Verfahren zur Gewinnung von Benzol hohen Reinheitsgrades | |
| DE2725020A1 (de) | Verfahren zur kohle-entaschung | |
| DE2059794A1 (de) | Verfahren zum Reinigen von Monomeren | |
| WO2014009331A1 (de) | Isomerisierungsverfahren von kohlenwasserstoffen unter rückleitung von wasserstoffhalogeniden | |
| DE896807C (de) | Verfahren zur Abtrennung einer oder mehrerer Komponenten mit bestimmter Struktur aus einem Gemisch organischer Verbindungen | |
| DE2546072C3 (de) | Verfahren zur Entfernung von RuB aus wäßrigen Suspensionen | |
| DE680429C (de) | Verfahren zur Trennung von aus Acetylen und Alkyl- oder Alkenylacetylenen bestehenden Gemischen durch Absorption | |
| DE941006C (de) | Verfahren zur Verbesserung von Motortreibstoffen oder deren Bestandteilen | |
| DE514893C (de) | Verfahren zur Aufarbeitung von Kohlendioxyd und Ammoniak enthaltenden Gemischen | |
| DE2141469C3 (de) | Verfahren zur Entfernung von Carbonylverbindungen aus Kohlenwasserstoffen | |
| DE1470541A1 (de) | Verfahren zur Gewinnung von geradkettigen Paraffinen | |
| DE2500010A1 (de) | Metallorganische komplexverbindungen und deren verwendung | |
| DE1443786C3 (de) | Verfahren zum Isomerisieren alkylaromatischer Kohlenwasserstoffe | |
| DE942024C (de) | Verfahren zur Abscheidung eines Bestandteiles aus einer Gasmischung | |
| DE1418788A1 (de) | Verfahren zur Gewinnung von Olefinen aus Saeureextrakten | |
| DE816854C (de) | Umwandlung von Pentamethylennaphthenen in aromatische Kohlenwasserstoffe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |