DE1767911U - Tauchsieder. - Google Patents
Tauchsieder.Info
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Description
- "Tauchsieder" Bei Tauchsiedern, insbesondere solchen schlagenförmiger Gestalt, ist es üblich, an dem einen oder beiden die Leitungszuführungen für den Heizwiderstand einschließenden Stegenden ein Griffstück aus Isolierstoff anzubringen, innerhalb dessen die beiden Zuleitungsdrähte mit den Enden der Widerstandsdrähte verbunden sind. Während man früher dieses Griffstück aus zwei Zunatstoffschalen herstellte, die miteinander verschraubt oder verklebt wurden, konnte man nicht verhindern, daß bei der Benutzung in einem Topf Dämpfe eindringen, die zu Schäden führen konnten. Um derartige Griffstücke möglichst feuchtigkeitsdicht und auch verhältnismäßig drehfest anzubringen, hat man sie auch bereits einstückig durch Pressen aus pulverförmigen bzw. tabl ( tierten Massen innerhalb einer geschlossenen Preßform einstückig erzeugt. Bei dieser Herstellung entstand jedoch an der Einführungsstelle des Xabels am Griffstück ein sehr scharfer Rand, so daß das Kabel im Gebrauch scharfen Knickbeanspruchungen unterworfen wart die gelegentlich zum Bruch und damit zu Kurzschlüssen führen. Andererseits hat man derartige Stücke auch bereits aus Gummi hergestellt, der dann aber einer Vulkanisation bedurfte, die zu einer erheblichen Aufwendung von Energie und Zeit führte. Da dieser Gummikörper dann auch im Gebrauch häufig durch Wasserdampf berührt wird, so unterlag er Alterserscheinungen, die dieses Material jedenfalls für diesen Zweck nicht auf die Dauer geeignet machten.
- Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein derartiges einstückiges Tauchsiedergriffstück aus den gebräuchlichen thermoplastischen Massen herzustellen. Jedoch sind dafür nur Massen geeignet, die einen wesentlich über der Siedetemperatur liegenden Erweichungspunkt besitzen, da das Griffstück in : gebrauch mit Dämpfen und kochendem Nasser in Berührung kommen kann, was zu Verformungen führt. Diese besonderen Massen erschweren die Lösung der gestellten Aufgabe deswegen,
bei etwa 20 to liegende Innendruck. Da weiter der Kaelmantel aus elastischem Merkstoff besteht, so wird er an der Einflihrungsstelle nur in geringem Maße gehalten und ohne weite-weil das Material in flüssigem hocherhitztem Zustande in den Fci'MenracuH einaringt und nacn Ausfüllung des Hohlraumes dort zu entweichen sucht, wo der Widerstand geringer ist als der stischem thermoplastischem Material mit niedrigen Schmelzpunkt besitzen, eo kommt es auch zu einem Eindringen dieser unter starkem Druck stehenden spritzmasse in den Innenraum des Kabelmantels und außerhalb der Form zu Ausbauchungen.res hiKasedrüct< Da die Kabel heute auch Mäntel aus ela- - Auch der oder die Stege des metallischen Tauchsiedergestells werden aus den beiden seitlichen Lagerstellen herausgedrückt.
- Die Erfindung will diese Nachteile beseitigen und erreicht dies zunächst auf der dem Tauchsieder abgewendeten Seite des Spiitzkorpers dadurch, daß auf dem Ende des Kabelmantels eine vorzugsweise aus Metall hergestellte, am äußeren Ende sich erweiternde Hülse angeordnet ist, die durch ein ringförmig wirkendes Werkzeug so unter Zwang gesetzt wird, daß durch diese Einschnürwirkung eine Verformung des Kabelmantels eintritt. Die Spritzform besitzt an diesen Stellen an ihren beiden Hälften in diese Einschnürungen eindringende, ihnen so angepaßte Versprünge, daß diese bei geschlossener Spritzform verriegelnd und dichtend wirken. Bei einer metallischen Hülse beispielsweise kann schon eine Mehrzahl von punktförmigen Eindrückungen ausreichend sein, wenngleich eine ringförmige oder auch mehrere im Abstand nacheinander folgende ringförmige Einschnürungsrillen bzw.
- - rippen zu bevorzugen sind. Es ist daraus erkennbar, daß die Hülse zwei Aufgaben dient ; einerseits soll sie eine innige formschlüssige Verbindung mit dem Kabelmantelende eingehen und andererseits die Öffnung des Forminnenraumes zwischen beiden Formenhälften so hermetisch nach außen abschließen, daß die Hülse bzw. das Kabel eben diese Sitzstelle nicht nach außen hin verlassen kann. Bei dieser Ausführung steht die Hülse mit ihrem sich erweiternden Ende aus dem Griffstück erheblich vor und zwar abhängig von der Länge bzw. Breite der Einschnürung, die außerhalb des Formenhohlraums liegt.
- Dieses Vorstehen des Hülsenende kann wesentlich verringert werden, wenn das Kabelende und ein Teil der von ihm durchtretenen Hülse mit einer gegen Wärme schützenden und zugleich abdichtenden UmhUllung so versehen sind, daß ringsum im Formenhohlraum noch genügend Platz für die Wandstärke des zu spritzenden Griffstückes verbleibt. Eine diese Bedingungen erfüllende Umhüllung kann auf verschiedene Weise hergestellt werden, z. B. aus einem klebfähigen Band, wie Isolierband, insbesondere mit Glasfaser als Gewebegrundlage, welches in zahlreichen Windungen um dieses Bereich herumgeschlungen wird, wobei auch die das Kabelende verlassenden Anschlußadern für sich getrennt eingewickelt werden. Die Umhüllung hat in diesem Falle also nicht bei jedem Stück eine völlig gleiche äußere Form. Die Umhüllung kann ferner aus einerformbaren, kittartigen, schnell erhärtenden Masse, z. B. einem schmelzbaren sog. Gießharz gebildet werden, wobei die äußere Gestalt durch Benutzung einer Hilfsform weitgehend so beeinflußt werden kann, daß die Umfangsform immer im wesentlichen die gleiche ist. Die Umhüllung kann aber auch aus einer in erheblichem Maße wärmebeständigen Kunstharzpreßmasse, z. B. Bakelit, aus zwei Schalenhälften bestehen, die je zur Hälfte auf ihrer Berührungsfläche den Aufnahmeraum für die Leitungsadern aufweis@und diese beiden Schalenhälften können nun in geeigneter Weise miteinander fest verbunden werden, z. B. durch eine Schraube, Hohlniete oder auch durch Umwickeln mit einem Isolierband.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an Ausführungbeispielen näher erläutert.
- Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch die Spritzform bei Beendigung des Arbeitsvorganges, Fig. 2 bis 4 verschiedene Gestaltungen der Hülse, Fig. 5 ein abgeändertes Beispiel eines zur Spritzung vorbereiteten Kabelendes und Fig. 6 die Draufsicht eines Tauchsiederendes mit der darunter liegenden Spritzformhälfte.
- Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 trägt das Kabelende 1 eine metallische Hülse 2, die an ihrem äußeren Ende eine die Biegung des Kabels begrenzende Erweiterung a aufweist. Etwa im mittleren Bereich weist die Hülse 2 noch eine weitere Wulst 2b auf. Im Bereiche zwischen den Wulsten 2a und 2b ist die Wandung der Hülse 2 eingeschnürt und zwar durch punktförmige, vorzugsweise aber durch eine ringförmige Verformung 2, die verhältnismäßig breit gehalten ist, leine weitere Einschnürung dieser Art kann noch einwärts der Wulst 2b bei 2d vorgesehen werden. Der oder die Stege 3 des Tauchsieders weisen an ihrem Endbereich ebenfalls punktförmige oder ringförmige Einschürungen 3a auf.
- Die in bekannter Weise aus zwei Formenhälften bestehende Spritzform 4 ist im Bereiche dieser Einschnürungen 2c bzw. 3a so mit Vorsprüngen versehen, daß diese lagesichernd und dichtend zugleich in diese Einschnürungen eindringen. Ist die Spritzform 4 verspannt, so erfolgt die Ausspritzung des freien Hohlraums, so daß das materialeinheitliohe Griffstück 5 aus einer geeigneten spritzbaren thermoplastischen Masse entsteht. Das erweiterte Ende der Hülse ragt hierbei mit dem eingeschnürten Bereich über das Stirnende des Griffstücks 5 hinaus.
- Fig. 5 zeigt ein anderes zur Einspritzung vorbereitetes Kabelende mit den beiden Adern ja, welches wisder mit einer Hülse 2 fest umgeben ist, die vorzugsweise ebenfalls durch eine Einschnürung 20 aufgeklemmt ist. Dieses Kabelende ist mit einem Klebband in vielen Lagen so umwickelt, daß eine Umhüllung 6 aufsteht, durch die die hohe Wärme des in die Form eintretenden Spritzmaterials von der Hülse 2 und dem Kabel 1 abgehalten wird, die an sich in der verhältnismäßig kühlen Spritzform 4 verhältnismäßig schnell abgekühlt wird. Es ist leicht verständlich, daß diese Umhüllung 6 auch aus einer kittartigen, erweichbaren und schnell erhärtenden Masse gebildet werden kann. wie z. B. sog. Gießharz. Dazu kann man sich einer Hilfsform bedienen, um möglichst gleiche äußere Gestaltungen der'Umhüllung 6 herbeizuführen.
- Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 beruht auf dem gleichen Gestaltungsgedanken, jedoch besteht hier die isolierende Umhüllung 6 aus zwei z. B. aus Bakelit gepreßten flachen Hälften, die auf ihrer Innenfläche rinnen 6a zur Aufnahme der Kabeladern la enthalten und durch eine Schraube, Hohlniet oder dgl. miteinander verbunden sind oder aber auch durch Umwicklung mit einem Isolierband. Bei dieser Ausbildung ragt das freie erweiterte Ende 2a der Hülse 2 nur in ganz geringem Maße aus dem gespritzten Griffstück 5 heraus.
Claims (1)
- Schutzansprüche : 1. Elektrischer Tauchsieder, insbesondere von schlangenartiger Form, bei dem der die Enden des Widerstands aufnehmende Stegkörper ein einstückiges Griffstück aus Isolierstoff aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung von thermoplastischem Spritmaterial zur Herstellung des Griffstückes (5) der Kabelmantel an der Einmündungsstelle von einer vorzugsweise aus Metall gebildeten Hülse (2, 2a) umgeben ist, die durch ein zangenartig wirkendes Werkzeug, z. B. die Spritzform (4) selbst, nach dem Aufstecken derart ringsum ein-oder in Abständen mehrfach eingeschnürt (20) ist, daß sie beim späteren Spritzen des Griffstückes dem Innendruck der Spritzmasse Widerstand
leistet. 2. Tauchsieder, insbesondere nach Anspruch l, dadurchgekennzeichnet, daS <jtB. das Kabelende im adern (la) trägt.Bereiche der Hülse (2) mit einer schlecht wärmelei- tenden Umhüllung (6) umgeben ist, die die Leitung- 3. Tauchsieder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (6) aus einem Klebband, vorzugsweise auf Glasfaserbasis gewickelt ist.4. Tauchsieder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (6) aus einer kittartigen, schnell erhärtenden Masse, z. B. sog. Gießharz, gebildet ist.5. Tauchsieder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung (6) aus zwei vorgeformten, gegen Wärme widerstandsfähigen Kunstharzhälften besteht, die auf ihrer Berührungsfläche Rinnen (6a) zur Aufnahme der Leitungsadern aufweisen und durch eine Schraube, Hohlniet oder ein umgewickeltes Klebband miteinander vereinigt sind.6. Tauchsieder, insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Stege (3) des Siedercestells im Bereiche vor dem Griffstück (5) am Umfange mehrere punktförmige, vorzugsweise jedoch ringförmige Einschnürungen (3a) aufweiset, ihr die entsprechende Vorsprünge des Werkzeugs (4) beim Ausspritzen verriegelnd und dichtend eingreifen.7. Tauchsieder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) an ihrem außen gelegenen Ende einen sich erweiternden Rand (2a) von solcher Rundung aufweist, daß die Krümmung des Kabels (l) begrenzt wird.8.. Tauchsieder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im freien Abstande an der Hülse (2) noch eine oder mehrere nach außen gewölbte Rippen (2b) borgesehen sind und daß die Einschnürungen (2c) im Bereiche zwischen diesen Rippen (2a, 2b) vorgesehen sind.8. Spritzform zur Herstellung von Griffstücken nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften der Spritzform (4) außerhalb des auszuspritzenden Hohlraums Vorsprünge aufweisen, die verriegelnd unbd dichtend in die Einschnürungender der Ste (3) und (Fig. 1) in Einschnürungen (2) üei H-' ; le (2) eindringen. Für den Anmelder : Patentanwalt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958ST009575 DE1767911U (de) | 1958-01-25 | 1958-01-25 | Tauchsieder. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1958ST009575 DE1767911U (de) | 1958-01-25 | 1958-01-25 | Tauchsieder. |
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| DE1767911U true DE1767911U (de) | 1958-06-04 |
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| DE1958ST009575 Expired DE1767911U (de) | 1958-01-25 | 1958-01-25 | Tauchsieder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1767911U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1100198B (de) * | 1959-04-08 | 1961-02-23 | Ehlers & Co Elektrogeraetebau | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feuchtigkeitsdichten Befestigung eines Griffes an einem elektrischen Tauchsieder |
-
1958
- 1958-01-25 DE DE1958ST009575 patent/DE1767911U/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE1100198B (de) * | 1959-04-08 | 1961-02-23 | Ehlers & Co Elektrogeraetebau | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feuchtigkeitsdichten Befestigung eines Griffes an einem elektrischen Tauchsieder |
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