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DE1588529C - Schraubkappe für Sicherungselemente - Google Patents

Schraubkappe für Sicherungselemente

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Publication number
DE1588529C
DE1588529C DE1588529C DE 1588529 C DE1588529 C DE 1588529C DE 1588529 C DE1588529 C DE 1588529C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating body
threaded sleeve
fork
screw cap
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aloys 5942 Kirchhundem Mennekes
Original Assignee
Aloys Mennekes Elektrotechnischer Betrieb, 5942 Kirchhundem
Publication date

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Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubkappe von Gewindehülse und Isolierkörper über die Wand für Sicherungselemente, bestehend aus einem Isolier- der Gewindehülse niedergeschweißt sein. Derartige körper mit eingesetzter Gewindehülse, wobei der Ausführungsformen haben sich in der Praxis gut beIsolierkörper aus thermoplastischem Kunststoff be- währt. Sie sind jedoch in verschiedener Hinsicht versteht, an der inneren Wandseite des Isolierkörpers 5 besserungsfähig. So ist das Einschrumpfen der Geder'Gewindehülse anliegende, axial verlaufende Rip- windehülse in den Isolierkörper umständlich, da die pen vorgesehen sind und in die Gewindehülse nach Gewindehülse unmittelbar nach dem Herstellungsihrem Einstecken in den Isolierkörper zumindest eine Vorgang des Isolierkörpers in den noch warmen Iso-Sicke eingedrückt ist. lierkörper eingesetzt werden muß. Wird dabei mit
Bei einer ersten bekannten Ausführungsform von io rippenartigen Vorsprüngen am Isolierkörper und den Schraubkappen für Sicherungselemente besteht der Vorsprüngen zugeordneten Ausnehmungen der GeIsolierkörper aus Porzellan oder Duroplasten, also windehülse gearbeitet, so wird das Einstecken der Werkstoffen, die unter Schlag- und Stoßbeanspru- Gewindehülse in den Isolierkörper durch die Zuordchungen leicht zerbrechen. In der Regel wird dabei nung der Vorsprünge zu den Ausnehmungen erdie Gewindehülse im Isolierkörper durch Verleimen xs schwert. Das Niederschweißen der Vorsprünge be- oder Verkitten befestigt. Ein solches Verleimen oder dingt einen zusätzlichen Arbeitsgang. Nachteilig ist Verkitten schafft häufig nicht die erforderliche Halt- weiter, daß der Isolierkörper infolge seines vorgebarkeit, insbesondere wenn sich die Schraubkappe schriebenen Außendurchmessers und des vorgeschrieim Betrieb erwärmt. Darüber hinaus ist die Ferti- benen Durchmessers der Gewindehülse eine verhältgung aufwendig. 20 nismäßig dicke Wandstärke aufweist, die zwar bei
Bei Schraubkappen mit aus Porzellan bestehendem Isolierkörpern aus Porzellan oder Duroplast erfor-Isolierkörper ist es auch bekannt, an der inneren derlich ist, bei Isolierkörpern aus thermoplastischem Wandseite des Isolierkörpers ein der Gewindehülse Kunststoff jedoch lediglich einen unvorteilhaften Maentsprechendes Gewinde vorzusehen, in das die Ge- terialaufwand darstellt, der dadurch noch besonders windehülse eingeschraubt wird. Durch im Boden der 35 ins Gewicht fällt, daß die für die Herstellung der Gewindehülse eingedrückte Sicken, denen Anschläge Isolierkörper allein verwendbaren thermoplastischen am Isolierkörper zugeordnet sind, wird die Gewinde- Kunststoffe hoher Temperaturbeständigkeit verhälthülse im Isolierkörper gegen Verdrehung gesichert. nismäßig teuer sind.
Dabei kann jedoch nur ein lockerer Sitz der Gewinde- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
hülse im Isolierkörper verwirklicht werden, da wegen 30 Schraubkappe der eingangs genannten Art so aus-
der Bruchempfindlichkeit des Porzellans auf den Iso- zubilden, daß sie in einfacher, der Massenfertigung
lierkörper keine Spannungen ausgeübt werden dür- Rechnung tragender Weise hergestellt werden kann,
fen. Aus dem gleichen Grund hat sich eine derartige Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch
Befestigungsweise der Gewindehülse im Isolierkörper gelöst, daß wenigstens eine Rippe in Einsteckrichtung
bei aus Duroplasten bestehenden Isolierkörpern nicht 35 der Gewindehülse in den Isolierkörper unter Bildung
bewährt. einer gabelförmigen Aufnahme zu einer Doppelrippe
Bei Schraubkappen mit aus Porzellan bestehendem ausläuft und die in die Gewindehülse nach ihrem Isolierkörper ist es weiter bekannt, an der inneren Einstecken in den Isolierkörper eingedrückte Sicke Wandseite des Isolierkörpers einerseits zur Sicherung in die gabelförmige Aufnahme greift. Die an einer gegen Verdrehen der Gewindehülse anliegende, axial 40 oder einigen der Rippen verwirklichten gabelförmiverlaufende Rippen und andererseits zur axialen Fest- gen Aufnahmen und die darin nach Einsetzen der legung eine umlaufende Rille vorzusehen und in die Gewindehülse in den Isolierkörper eingedrückten Gewindehülse nach ihrem Einstecken in den Isolier- Sicken sichern die Gewindehülse im Isolierkörper körper Sicken einzudrücken, die gegen die Rippen nicht nur gegen Verdrehen, sondern auch gegen Heranliegen bzw. in die Rille eingreifen. Hier ist nach- 45 ausfallen, legen diese also auch axial fest, teilig, daß an dem Isolierkörper sowohl Rippen als " Im einzelnen kann die Erfindung auf verschiedene auch Rillen vorgesehen werden müssen, und daß die Weise verwirklicht werden. In bevorzugter Ausfühin die Gewindehülse eingedrückten Sicken nur der rungsform sind die gabelförmigen Aufnahmen an Sicherung gegen Verdrehen bzw. der axialen Fest- zwei sich gegenüberliegenden Rippen des Isolierkörlegung dienen. "5° pers vorgesehen. Dabei empfiehlt es sich, daß die Um die Nachteile der bekannten Schraubkappen Gewindehülse in Einsteckrichtung einem Kragen des mit aus Porzellan bestehendem Isolierkörper zu ver- Isolierkörpers aufliegt und die gabelartigen Aufnahmeiden, ist bereits vorgeschlagen worden, den Isolier- men in Einsteckrichtung nur wenig vor der Auflagekörper aus thermoplastischem Kunstsoff herzustellen ' fläche des Kragens angeordnet sind, so daß sich die und die Gewindehülse in den Isolierkörper einzu- 55 Sicken nur im letzten Gewindegang oder den letzten schrumpfen, wozu die Gewindehülse in die ihr zu- Gewindegängen der Gewindehülse befinden. Weitere geordnete Aufnahme des noch vom Herstellungsvor- in die Gewindehülse eingedrückte Sicken können als gang warmen Isolierkörpers unmittelbar nach dessen zusätzliche Drehsicherungen seitlich an einigen der Herstellung eingesetzt wird. Auf diese Weise wird nicht mit gabelförmigen Aufnahmen versehenen Ripein strammer Sitz der Gewindehülse im Isolierkörper 60 pen angreifen. Zweckmäßig sind diese weiteren Sikverwirklicht. Um eine zusätzliche Sicherung gegen ken in im wesentlichen rechten Winkel zu den in die Verdrehen der Gewindehülse im Isolierkörper zu gabelförmigen Aufnahmen greifenden Sicken angeschaffen, besitzt die Gewindehülse im Bereich ihres ordnet. In herstellungsmäßiger Hinsicht wird zweckin den Isolierkörper eingesteckten Teiles in Einsteck- mäßig derart gearbeitet, daß die gabelförmigen Aufrichtung verlaufende und in dieser Richtung offene 65 nahmen beim Spritzen des Isolierkörpers durch Wandaussparung, in welche Vorsprung des Isolier- Kerne gebildet sind, die in Einsteckrichtung der Gekörpers eincreifen. Diese Vorsprünge können rippen- windehülse aus dem Isolierkörper gezogen werden, artig ausgebildet und im zusammengesetzten Zustand so daß die gabelförmigen Aufnahmen als den Kernen
rntsprechende Kanäle auslaufen. Diese Kanäle könien bei der Montage der Schraubkappe dazu dienen, Jen Isolierkörper durch in die Kanäle eingreifende Hfelteeinrichtungen in bezug auf das die Sicken in Jie Gewindehülse eindrückende Werkzeug auszurich- S en, so daß ohne zusätzliche Justiermaßnahmen gewährleistet ist, daß die Sicken tatsächlich in die gajelförmigen Aufnahmen eingedrückt werden.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile betehen im wesentlichen darin, daß die erfindungsgenäße Schraubkappe in einfacher Weise hergestellt ind montiert werden kann, da es nur noch erforderich ist, die Gewindehülse in die Schraubkappe einsetzen und die Sicken in die Gewindehülse einzu-Irücken.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines η der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles läher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen ichraubkappe für Sicherungselemente,
Fig. 2 eine Ansicht der Schraubkappe nach •"ig. 1 von unten in Richtung des Pfeiles II,
Fig. 3 einen Schnitt in RichtungIII-III durch den iegenstand nach F i g. 2,
Fig. 4 einen Schnitt in RichtungIV-IV durch den as Jegenstand nach F i g. 3 bei teilweise entfernter Gevindehülse.
Die Figuren zeigen eine Schraubkappe für Sicheungselemente, die im grundsätzlichen Aufbau aus inem Isolierkörper 1 mit eingesetzter Gewindeiülse2 besteht, wobei der Isolierkörper 1 aus thernoplastischem Kunststoff gespritzt ist. An der inneen Wandseite des Isolierkörpers 1 sind der Gewindeiülse2 anliegende, axial verlaufende Rippen vorgeehen. Die Rippen 3, 3 a, 3 b zentrieren die Gewindeiülse2 im Isolierkörper 1, so daß bei vorgegebenem \.ußendurchmesser des Isolierkörpers 1 und vorge-■ebenem Durchmesser der Gewindehülse 2 die Wandtärke des Isolierkörpers 1 verhältnismäßig gering lusgeführt werden kann. Wenigstens eine, 3 a, ier Rippen 3, 3 a, 3 b läuft in der durch einen Pfeil ingedeuteten Einsteckrichtung 4 der Gewindehülse 2 11 den Isolierkörper 1 unter Bildung einer gabelföruigen Aufnahme 5 zu einer Doppelrippe 6 aus. Im Vusführungsbeispiel sind diese Aufnahmen 5 an zwei ich diametral gegenüberliegenden Rippen 3 a vorgeehen. In die Gewindehülse 2 sind nach ihrem Eintecken in den Isolierkörper 1 Sicken 7 eingedrückt, lie in die gabelförmigen Aufnahmen 5 greifen und lierdurch die Gewindehülse 2 im Isolierkörper 1 ;egen Verdrehen und Herausfallen sichern. Die Jewindehülse 2 liegt in Einsteckrichtung 4 einem Cragen 8 des Isolierkörpers 1 auf. Die gabelartigen Aufnahmen 5 sind in Einsteckrichtung 4 nur wenig or der Auflagefläche des Kragens 8 angeordnet, so laß sich die in die gabelartigen Aufnahmen 5 greienden Sicken 7 praktisch nur im letzten Gewinde- :ang 9 der Gewindehülse 1 befinden. Weitere in die Jewindehülse 2 eingedrückte Sicken IO greifen als usätzliche Drehsicherung seitlich an den nicht mit •,abelförmigen Aufnahmen 5 versehenen Rippen 3 b in. Im Ausführungsbeispiel sind diese weiteren Sik-.enlO in im wesentlichen rechtem Winkel zu den in die gabelförmigen Aufnahmen 5 greifenden Sikken 7 angeordnet, wobei die sich gegenüberliegenden Sicken 10, im gleichen Drehsinn gesehen, jeweils an der vorderen bzw. hinteren Wand der Rippen 3 b anliegen. Die gabelförmigen Aufnahmen 5 sind beim Spritzen des Isolierkörpers 1 durch in der Zeichnung gestrichelt angedeutete Kerne 11 gebildet, die in Einsteckrichtung 4 der Gewindehülse 2, nämlich in Richtung des Pfeiles 12, aus dem Isolierkörper 1 gezogen sind. Das hat zur Folge, daß die gabelförmigen Aufnahmen 5 als den Kernen 11 entsprechende Kanäle auslaufen. Diese Kanäle 13 können bei der Montage der Schraubkappe zur Ausrichtung des Isolierkörpers 1 gegenüber dem die Sicken 7, 10 in die Gewindehülse 2 drückenden Werkzeug dienen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schraubkappe für Sicherungselemente, bestehend aus einem Isolierkörper mit eingesetzter Gewindehülse, wobei der Isolierkörper aus thermoplastischem Kunststoff besteht, an der inneren Wandseite des Isolierkörpers der Gewindehülse anliegende, axial verlaufende Rippen vorgesehen sind und in die Gewindehülse nach ihrem Einstecken in den Isolierkörper zumindest eine Sicke eingedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Rippe (3 a) in Einsteckrichtung (4) der Gewindehülse (2) in den Isolierkörper (1) unter Bildung einer gabelförmigen Aufnahme (5) zu einer Doppelrippe ausläuft und die in die Gewindehülse (2) nach ihrem Einstecken in den Isolierkörper (1) eingedrückte Sicke (7) in die gabelförmige Aufnahme (5) greift.
2. Schraubkappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gabelförmigen Aufnahmen (5) an zwei sich gegenüberliegenden Rippen (3 a) des Isolierkörpers (1) vorgesehen sind.
3. Schraubkappe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die" Gewindehülse (2) in Einsteckrichtung (4) einem Kragen- (8) des Isolierkörpers (1) aufliegt und die gabelförmigen Aufnahmen (5) in Einsteckrichtung (4) nur wenig vor der Auflagefläche des Kragens (8) angeordnet sind.
4. Schraubkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß weitere in die Gewindehülse (2) eingedrückte Sicken (10) als zusätzliche Drehsicherung seitlich an den Rippen (3 b) angreifen.
5. Schraubkappe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren Sicken (10) in im wesentlichen rechtem Winkel zu den in die gabelförmigen Aufnahmen (5) greifenden Sicken (7) angeordnet sind.
6. Schraubkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gabelförmigen Aufnahmen (5) beim Spritzen des Isolierkörpers (1) durch Kerne (11) gebildet sind, die in Einsteckrichtung (4) der Gewindehülse (2) aus dem Isolierkörper (1) gezogen werden, so daß die gabelförmige Aufnahme (5) als den Kernen (11) entsprechende Kanäle (13) auslaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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