DE1766680C - Peilverfahren bei dem eine Spannung erzeugt wird, deren Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung ein Maß für den Einfallswinkel darstellt - Google Patents
Peilverfahren bei dem eine Spannung erzeugt wird, deren Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung ein Maß für den Einfallswinkel darstelltInfo
- Publication number
- DE1766680C DE1766680C DE19681766680 DE1766680A DE1766680C DE 1766680 C DE1766680 C DE 1766680C DE 19681766680 DE19681766680 DE 19681766680 DE 1766680 A DE1766680 A DE 1766680A DE 1766680 C DE1766680 C DE 1766680C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- frequency
- voltages
- phase position
- incidence
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 23
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims description 8
- 238000001914 filtration Methods 0.000 claims description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 claims description 3
- 238000007792 addition Methods 0.000 claims 3
- 241001415930 Corvus monedula Species 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 4
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 1
- 230000001629 suppression Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
trlin betrifft em Peilverfahren, hei Jim
^ ^™η* £m S|m]s und dem CoM11, des
Einfallswinkels χ entsPrwhende"· ™' "'"%e'" ,; g^
kreuzten Pe.lantennensystems ge w«""?nenJP'';'^
gen sowie aus einer zusa.zhchen gle.chfrequenle., und
ungerichteten Spannung etwa ^,cher oder entg, gengesetzter
Phasenlage e.ne Niederfrequenzspannung der
Frequenz <-, erzeug, wird, deren Phasenlage gegenüber
der Phasenlage einer Bezugsspannung der Frequenz o,
ein Maß für den hinfallswinkel darstellt.
Durch Phasenvergle.ch der so gewonnenen Spannung
mit der Bezugsspannung erhalt man also e,ne
Größe, die den Einfallswinkel beinhaltet.
Es ist bekannt, eine Spannung deren Phasenlage gegenüber einer Bezugsspannung gleicher Frequenz ein
Maß tür den Einfallswinkel darstellt dadurch zu erzeugen, daß man das gekreuzte^-.!antennensystem
mit den Statorwicklungen e.nes Goniometers verbindet, dessen Rotor mit einer der hrequenz« entsprechenden
Drehzahl dauernd angetrieben wird. Der Rotorspannung wird dann noch die Hilfsantennenspannung
möglichst gleichphasig überlagert, und die
erhaltene Spannung wird schließlich nach Verstärkung
gleichgerichtet. Diese Spannung kann mit einer Spannung
der Frequenz/« konstanter Phasenlage verglichen werden, (siehe z, B. deutsche Patentschrift
862 188). Die gemessene Phasenverschiebung ist proportional
dem Einfallswinkel. Nachteilig an dieser bekannten Lösung ist die Tatsache, daß man ein
dauernd rotierendes Goniometer benutzen muß.
Es ist auch schon bekannt, ein rotierendes Goniometer durch ein elektronisches Goniometer zu ersetzen
(siehe z. B. deutsche Auslegeschrift 1 255 742). Bei diesem elektronischen Goniometer werden die beiden
vom Antennensystem herrührenden Peilkomponenten Modulatoren zugeführt, in denen sie mit einer Generatorspannung
der Frequenz« moduliert werden und zwar wird eine um 90° phasenverschobene Modula-
tion der beiden Spannungen vorgenommen. Danach Ω + ω und Ω — ω noch in den Durchlaßbereich
können die beiden an den Modulatorausgängen vor- füllen.
handenen Spannungen zusammengefaßt und nach Bei dem an zweiter Stelle genannten erfindungs-
Hinzufügung der Hilfsantennenspannung gleichge- gemäßen Verfahren kann eine hochfrequenzmäßige
richtet werden, und man erhält wiederum die ge- 5 Addition oder Subtraktion der beiden durch die Über-
wunschte Spannung, deren Phasenlage den Einfalls- lagerung erzeugten Spannungen vorgenommen werden
winkel Einhaltet. Nachteilig an einem derartigen und danach die Gleichrichtung stattfinden. Jedoch ist
elektronischen Goniometer ist die Notwendigkeit der es auch möglich, beide Spannungen getrennt gleich-
Verwendung zweier Modulatoren, für die bestimmte zurichten und erst danach die Addition bzw. Subtrak-
Voraussetzungen gegeben sein müssen. Diese Modula- io tion dieser Spannungen vorzunehmen,
toren sind wegen dieser Voraussetzungen nicht einfach Muß noch, wie oben bereits erwähnt, eine zusätzliche
herstellbar. Phasenverschiebung um 90° erzeugt werden, so muß
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe be- diese auf jeden Fall vor der Addition bzw. Subtraktion
steht darin, ein Peilverfahren zu schaffen, bei dem man der beiden durch die Überlagerung erzeugten Spannunebenfalls
aus den beiden Peilkomponenten eine Span- 15 gen vorgenommen werden.
nung erzeugt, deren Phasenlage den Einfallswinkel Es wurde oben erwähnt, daß die Amplitude der für
beinhaltet. Es soll jedoch bei dem erfindung .gemäßen dio Überlagerung in beiden erfindungsgemäßen Ver-
Verfahren die Notwendigkeil der Verwendung eines fahren benötigten ungeri'
<teten Spannung größer als
sich drehenden Goniometers, abc auch die Noi- du. maximal mögliche Ampiif de der Peilkoni ponenten
wendigkeit der Verwendung von schwer realisierbaren ao sein muß. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
Spezialniodulatoren vermieden werden. Andererseits wird zur Genauigkeitsverbesserung vorgeschlagen,
soll mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein gleich die Amplitude der ungerichteten Spannung wesentlich
gutes F'eilergebnis erzielbar sein wie mit den bekannten größer, z. B. dreimal so groß wie die größtmögliche
Anordnungen. Amplitude der Peilkomponenten, zu wählen.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden ertindungs- as Weisen die beiden Peilantennen des gekreuzten
gemäß zwei Wege angegeben. Gemäß der einen Aus- Peilantennensystems unterschiedliche effektive Höhe
führungsform der Erfindung werden zu bzw. von der auf, was z. B. bei Verwendung von gleichen Antennen
ungerichteten Spannung, die gegenüber den Peil· bei Montage dieser Antenne an einem Fahrzeug aufkomponenten
eine größere Amplitude aufweist, nach- treten kann, so kann man das Verhältnis der Übereinander
innerhalb der der Frequenz «> entsprechenden 30 lagerungszeiten der beiden Peilkomponenten mit der
Periode einmal die beiden dem Sinus und dem Cosinus ungerichteten Spannung so abändern, daß hierdurch
en*sprechenden Spannungen addiert und danach Peilfehler nicht zustande kommen. Bei den erfindungssubtrahiett,
und danach wird durch Gleichrichtung gemäßen Verfahren wurden Peilkomponenten voraus-
und Ausfilterung der atr Frequenz?» entsprechenden gesetzt, die dem Sinus und Cosinus des Einfallswinkels
Spannungskomponente aus dieser Spannung die Span- 35 entsprechen. Diese Peilkomponenfn können nicht
nung gewonnen, deren Phasenlage vom Einfallswinkel nur von zwei senkrecht zueinander stehenden Peilabhängt,
antennen erzeugt werden, sondern beispielsweise auch
Gemäß dem anderen erfinJungsgemäßen Lösungs- von einem 6- oder 8-Mast-Adcock, dem ein Koordinaweg
wird einmal zu bzw. von der ungerichteten Span- tentransformator nachgeschaltet ist. Es ist auch denknung,
die wiederum gegenüber dem Peilkomponenten 40 bar, zwei senkrecht zueinander stehende Peilantennen
eine größere Amplitude aufweist, innerhalb der der mit Doppelkreisdiagramm etwas voneinander entfernt
Frequenz o> entsprechenden Periode eine Zeitlang (die aufzustellen, aber bei jeder dieser Peilantennen eine
höchstens π entspricht) die eine Peilkomponente ungerichtete Spannung zu gewinnen. Bei der Überaddiert
und nach einer π entsprechenden Zeit subtra- lagerung von ungerichteter Spannung und Peilkomhiert.
Zum anderen wird getrennt davon zu bzw. von 45 ponenten müssen dann jeweils die an einem Ort geder
ungerichteten Spannung, und zwar vorzugsweise wonnenen Spannungen zur Überlagerung kommen,
in einer Phasenverschiebung von π/2 zu der oben er- Es wird dann z. B. zu der einen Hilfsantennenspannung
wähnten Addition bzw. Subtraktion, in gleicher Weise die zugehörige Peilkomponente addiert, Janach zu der
die andere Peilkomponente addiert bzw. subtrahiert zweiten Hilfsantennenspannung die zugehörige Peil-
Durch Addition oder Subtraktion, Gleichrichtung 50 komponente addiert und danach in der gleichen
und Aussiebung der der Frequenz ο entsprechender Reihenfolge eine Subtraktion der Peilkomponenten
Spannungskomponente aus diesen Spannungen wird von den zugehörigen, ungerichteten Spannungen vor-
die Spannung gewonnen, deren Phasenlage vom genommen. Die durch den Abstand der beiden
Einfallswinkel abhängt. Für den Fall, daß eine Ver- Antennen bedingte frequenzabhängige Phasenversetzung
der Addition und Subtraktion der Peilkom- 55 Schiebung wirkt sich wegen der später erfolgenden
ponenten zu den beiden ungerichteten Spannungen Gleichrichtung nicht aus.
um π/2 nicht vorgenommen wurde, muß eine ent- Aus dem Prinzip des erfindungsgemäßen Verfahrens
sprechende Phasenverschiebung um π/2 nachträglich ergibt sich, daß die Peilkomponenten nicht dauernd
erzeugt werden. für die Überlagerung benötigt werden, sondern nur
Bei beiden Verfahren ist es gleichgültig, in welcher 60 zeitweise. Es ist aus diesem Grunde ohne weiteres
Reihenfolge die Filterung und Gleichrichtung vor- möglich, die an den Peilantennen gewonnenen Spangenommen
whd. Bei Ausfilterung nach der Gleich- nungen in den Zeiten, in denen diese Peilkomponenten
richtung ist das zur Ausfilterung benutzte Filter auf gerade nicht benötigt werden, einem zweiten Peilsystem
die Frequenz ω abgestimmt. Dagegen muß das Filter, zuzuführen, das z. B. auf einer anderen Frequenz
wenn eine Aushlterung bereits vor der Gleichrichtung 65 arbeiten kann.
vorgenommen werden soll, auf die Hochfrequenz- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das
spannung mit der Frequenz Ω abgestimmt sein und zuerst erwähnte erfindungsgemäße Verfahren auch bei
eine solche Bandbreite aufweisen, daß die Frequenzen Verwendung von mehr als zwei Peilantennen mit
Doppelkreisdiagramm zur Anwendung kommen. In F i g. 2e dargestellten Spannungsverlauf, aus dem mit
diesem Falle muß man innerhalb der der Frequenz ω Hilfe des Filters 11 die Grundwelle ausgefiltert wird,
entsprechenden Periode die von diesen Peilantennen Die Ausgangsspannung des Filters 11 ist die gegelieferten
Spannungen nacheinander zuerst alle zu der wünschte Spannung, deren Phasenlage vom Einfallsungeriohteten
Spannung addieren und danach in 5 winkel abhängt. Sie kann im Phasenvergleichsglied 12
derselben Reihenfolge nacheinander alle subtrahieren. mit der Spannung des Taktgebers 5 der Frequenz o>
Bei einem 6-Mast-Adcock würde man also die Span- verglichen werden, wobei sich aus dem Phasennungen
der drei Antennenpaare nacheinander zuerst vergleich der Einfallswinkel ergibt, der im Glied 13
zu der ungerichteten Spannung addieren und danach zur Anzeige kommt. Man erkennt aus der Beschreidiese
drei Spannungen nacheinander von der ungerich- io bung, daß man bei dem bis jetzt beschriebenen Vcrteten
Spannung subtrahieren. Die Überlagerungszeit fahren mit einem Verstärkungskanal auskommt,
für eine Spannung würde in diesem Falle ein Sechstel während man an dem nunmehr zu beschreibenden, an
der der Frequenz ω entsprechenden Periode betragen. zweiter Stelle genannten Verfahren zwei Empfangs-Gegenüber
den oben erwähnten bekannten Verfah- kanäle benötigt, die gleiche Verstärkungseigensrhaften
ren ist bei den erfindungsgemäßen Verfahren lediglich 15 aufweisen müssen und eventuell auch die Phase der
eine Addition bzw. Subtraktion von Spannungen not- Peilkomponenten in gleicher Weise beeinflussen könwendig,
also eine Überlagerung in der einen oder nen.
anderen Polarität dieser Spannungen. Hierzu ist es Die F i g. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel
möglich, die Polarität der Peilkomponenten zu ändern, zur Durchführung des an zweiter Stelle genannten
jedoch erhält man auch das gleiche Ergebnis, wenn ao erfindungsgemäßen Verfahrens. Auch hier besteht das
man die Polarität der Peilkomponenten unverändert Antennensystem aus zwei Peilrahmen 1 und 2 sowie
läßt, dafür bei der Subtraktion die Polarität der un- einer Hilfsantenne 3. Die beiden von den Peilantcngerichteten
Spannung vertauscht. nen 1 w-d 2 kommenden Spannungen werden den
An Hand der Zeichnung sollen die erfindungs- Schalteinrichtungcn 14 und 15 zugeführt, die auf
gemäßen Verfahren näher erläutert werden. In der 25 Grund des Phasendrehgliedes 16 um 90' der der
F i g. 1 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel zur Frequenz «>
entsprechenden Periode verschoben arbei-Durchführung
des zuerst genannten Verfahrens dar- ten. Die Schalteinricbtungen 14 und 15 werden von'
gestellt. Als Peilantennensystem wird hier ein aus laktgeberS gesteuert. Sie bewirken, daß die beiden
senkrecht zueinander stehenden Rahmenantennen 1 Antennen eine Zeitlang in der einen Polarität eier
und 2 und einer Hilfsantenne 3 bestehendes Antennen- 30 Empfangseinrichtung zugeführt werden und nach 7 1
system verwendet. In der Schalteinrichtung4 werden der der Frequenz«» entsprechenden Periode in
<Jcr nacheinander die beiden Peilrahmen für gleich lange anderen Polarität. Beim Alisführungsbeispiel ist ange-Zeiten
mit der Empfangsanordnung verbunden. Der nommen. daß die Spannungen jeweils wieder cmc
von der Peilantenne 1 kommende Spannungsanteil ist Viertelperiode lang der Empfangseinrichtung /ucefür
einen bestimmten Peilwinkel in der F i g. 2a dar- 35 führt werden, daß also an den Ausgängen der Schjltgestellt;
während der von der Antenne 2 kommende einrichtungen 14 und 15 wieder die in F i g. 2a und 2b
Spannungsanteil in der Fig. 2b wiedergegeben ist. dargestellten Spannungsverläufe zustande kommen.
Man erkennt aus dieser Darstellung, daß jede dieser wobei allerdings noch erwähnt werden muß. daß
Antennen jeweils eine Viertelperiode lang mit der jeweils aufeinanderfolgende Hochfrequenzimpulse unEmpfangseinrichtung
verbunden ist, wobei die Periode 40 terschiedliche Polarität aufweisen, die durch die
in Fig. 2a mit Γ bezeichnet ist. Der Umschalter 4 Polaritätsumkehr erzeugt wird. In den Überlagcrungswird
vom Taktgeber 5 der Frequenz ω gesteuert, wobei gliedern 17 und 18 werden diese Hochfrequenzimpulse
eine Umschaltung der Schalteinrichtung 4 mit der der in F i g. 2c dargestellten, von der Hilfsantenne 3
doppelten Frequenz des Taktgebers 5 vorgenommen kommenden Spannung möglichst gleich- oder gegenwerden
muß, weshalb noch ein Frequenzverdoppler 6 45 phasig überlagert. Hierdurch erhält man am Abgang
zwischen Taktgeber und Umschalteinrichtung4 ein- des Uberlagerungsgliedes 17 den in Fig.4a darpegeschaltet
ist. Die Hilfsantenne 3 liefert die in F i g. 2c stellten Spannung;,verlauf, während man am Ausgang
dargestellte Spannung Ug cos Ω/. In die Zuleitung der des Gliedes 18 den in Fig. 4b dargestellten Span-Hilfsantennenspannung
ist ein Polwender 7 einge- niingsverlauf erhält. Auch diese Spannungsverläufe
schaltet, der ebenfalls vom Taktgeber 5 her gesteuert 50 setzen sich aus vier Abschnitten zusammen, wobei
wird und in Abständen von Tß die Polarität der beim Spannungsverlauf der F i g. 4a der erste Teil
Hilfsantennenspannung vertauscht. Im Überlagerung^- durch Addition der Spannungs-rläufe der Fig. 2a
glied 8 werden die nacheinander kommenden Peil- und 2c zustanHe kommt, der zweite und vierte Abkomponenten
und die in ihrer Polung periodisch ver- schnitt allein durch die Hilfsantennenspannung getauschte
Hilfsantennenspannung möglichst gleich oder 55 bildet wird und der dritte Abschnitt durch überlagegegenphasig
zusammengefaßt. Am Ausgang des über- rung der Spannung gemäß F i g. 2c mit der umgelagerungsgliedes
8 besteht dann die in Fig. 2d dar- polten Spannung der F i g. 2a zustande kommt. Io
gestellte Spannung, die aus vier Abschnitten besteht, ähnlicher Weise entsteht der Spannungsverlauf der
von denen der erste durch die Addition der ungerich- F i g. 4b. Die beiden Spannungsverläufe der F i g 4a
teten Spannung mit der Spannung der F i g. 2a, der 60 und 4b werden in den Verstärkern 19 und 20 verstärkt
zweite durch Addition der Spannungen der F i g. 2 b und danach in den Gliedern 21 und 22 gleichgerichtet,
und 2c, der dritte durch Subtraktion der Spannung Hierdurch entstehen die in den Fig.4c und 4d dargemäß
F i g. 2a von der Spannung der F i g. 2c und gestellten Spannungsverläufe. Aus diesen Spannungsder
vierte schließlich durch Subtraktion der Spannung verlaufen wird in den Filtern 23 und 24 die Grundgemäß
Fi g. 2b von der Spannung der Fig. 2c ent- 65 welle herausgesiebt. Die sich hierbei ergebenden
steht. Diese Spannung der F i g. 2d wird dann im Spannungsverläufe sind in Fig. 4e dargestellt, und
Verstärker 9 verstärkt und im Glied IO gleichgerichtet. zwar ist die am Ausgang des Filters 23 erhaltene Span-Arn
Ausgang des Gleichrichters IO erhält man den in nung voll ausgezogen dargestellt und mit 25 bezeichnet.
während die am Ausgang des Filters 24 erhaltene Spannung das Bezugszeichen 26 trägt und ebenfalls
voll ausgezogen dargestellt ist. Im Glied 27 werden diese beiden Spannungen addiert, wodurch man die
in der F i g. 4e gestrichelt eingezeichnete und mit 28 bezeichnete Spannung erhält. Diese Spannung läßt
sich wie folgt darstellen:
CZ27 — U · cos {(Dt — α).
Es ist die geforderte Spannung, deren Phasenlage von der Einfallsrichtung abhängt. Durch Vergleich der
Phasenlage dieser Spannung mit der Phasenlage der vom Taktgeber 5 erzeugten Spannung im Glied 29
erhält man den Einfallswinkel, der im Glied 30 zur Anzeige gebracht wird.
Bei dem gerade beschriebenen Verfahren ist in den meisten Fällen aus Energiegründen vor der Zusammenfassung
der beiden Antennenspannungen im Glied 27 eine Verstärkung notwendig, die die Verwendung von
zwei Verstärkungskanälen 19 und 20 notwendig macht. Die Gleichheit dieser Kanäle bezüglich der Verstärkungseigenschaften
kann beispielsweise durch Umtastung der Kanäle und/oder entsprechende Regelungen
bewirkt werden. Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde die Überlagerung der
ungerichteten Spannung und der Peilkomponenten vor den Empfangskanälen durchgeführt. Diese Überlagerung
kann jedoch auch hinter den Hochfrequenzverstärkerstufen oder auch in der Zwischenfrequenzlage
erfolgen. Frequenzumsetzungen innerhalb der Verstärkerzüge sind erlaubt, da die Hüllkurven der
Schwingungen hierdurch nicht verändert werden. Beim Ausführungsbeispiel der F i g. 3 wurde der Einfachheit
der Darstellung halber angenommen, daß die Breite der von den einzelnen Antennen abgeleiteten
ίο Hochfrequenzimpulse wiederum TjA ist. Es ist jedoch
günstiger, die Breite dieser Impulse 7/2 zu machen. Bei den Spannungsverläufen der F i g. 4a und 4b entstehen
dann nur noch zwei Abschnitte. Die Abschnitte, in denen Teile des Spannungsverlaufs nur durch die
Hilfsantennenspannuiig gebildet werden, entfallen dann.
Soll eine zusätzliche Auswertung der Nachricht bei Vorliegen einer amplitudenmodulierten Nachricht
durchgeführt werden, so kann dies dadurch geschehen,
so daß man den mit dem erfindungsgemäßen Verfahren bestimmten Phasenwinkel zur Ausregelung der in den
F i g. 2d bzw. 4a und 4b dargestellten treppenförmigen Spannungsverläufe ausnutzt, also hinter den Empfangskanälen zusätzlich einen Spannungsverlauf erzeugt, der
nicht mehr treppenförmig ist und der somit zur Auswertung der Nachricht herangezogen werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
209684/294
Claims (6)
1. Peilvtrfahren, bei dem aus den beiden, dem Sinus und dem Cosinus des Einfallswinkels ι entsprechenden,
mit Hilfe eines gekreuzten Peilantennensystems gewonnenen Spannungen sowie
aus einer zusätzlichen, gleichfrequenten, weitgehend ungerichteten Spannung etwa gleicher oder
entgegengesetzter Phasenlage eine Niederfrequenzspannung der Frequenz ω erzeugt wird, deren »°
Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung der Frequenz ω ein Maß für den Einfallswinkel
darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß zu bzw. von der weitgehend ungerichteten
Spannung, die gegenüber den Peilkomponenten «5 eine größere Amplitude aufweist, nacheinander
innerhalb der der Frequenz v> entsprechenden Periode ei.i.nal die beiden, dem Sinus und Cosinus
entsprechenden Spannungen addiert und danach subtrahiert werden und daß durch Cileichrichtimt: «"
und Aussiebung der der Frequenz c> entsprechenden
Spannungskompoi.enten aus dieser Spannuni; die Spannung gewonnen wird, deren Phasenlage
vom Einfallswinkel abhängt.
2. PeiKerfahren, bei dem aus den beiden, dem "i
Sinus und dem Cosinus des Einfallswinkels \ entsprechenden, mit Hilfe eines gekreuzten l'eil
antennensys'ems gewonnenen Spannungen sowie aus einer zusätzlichen, gleichfrequenten weitgehend
ungerichteten Spannung etwa gleicher oder entgegengesetzter Phasenlage eine Niederfrequen/-spannung
der Frequenz w trzeugt wird, deren Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung der Frequenz o>
ein Maß für den Einfallswinkel darstellt, dadurch gekennzeichnet, dall einmal zu bzw. von der weitgehend ungerichteten
Spannung, die gegenüber den Peilkomponenten eine größere Amplitude aufweist, innerhalb der der
Frequenz ω entsprechenden Periode eine Zeitlang, die höchstens π entspricht, die eine Peilkomponente
addiert und nach einer η entsprechenden Zeit die gleiche Zeit lang subtrahiert wird, daß zum anderen
getrennt davon zu bzw. von der weitgehend ungerichteten Spannung vorzugsweise in rr/2 Phasenverschiebung
zu der erwähnten Addition bzw. Subtraktion in gleicher Weise die andere Peilkomponente
addiert bzw. subtrahiert wird, daß durch Addition oder Subtraktion, Gleichrichtung
und Aussiebung der der Frequenz ω entsprechenden Spannungskomponente aus diesen Spannungen die
Spannung gewonnen wird, deren Phasenlage vom Einfallswinkel abhängt, wobei für den Fall, daß
eine Versetzung der Addition und Subtraktion der beiden Peilkomponenten zu den beiden ungerichteten
Spannungen um π/2 nicht vorgenommen wurde, eine nachträgliche Phasenverschiebung um π/2
zwischen den beiden zusammengesetzten Spannungen erzeugt wird.
3. Peilverfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der weitgehend
ungerichteten Spannung wesentlich größer als die der Peilspannungskomponenten gewählt wird.
4. Peilverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei unterschiedlicher
effektiver Höhe der Peiiantennen zur Vermeidung von Peilfehlern das Verhältnis der Überlagerungszeiten
der beiden Peilkomponenten entsprechend geändert wird.
5 Peilverfahre! nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
da» bei Verwendung von mehr aU zwei Peilantenne mit Doppelkreisdiagramm innerhalb
der Periode die von diesen Peilantennen gelieferten Spannungen nacheinander zuerst alle
jeweils zu der zugehörigen, weitgehend ungerichteten spannung addiert und danach nacheinander
alle subtrahiert werden.
6 Peilverfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Verwendung von mehr als zwei Peiiantennen mit Doppelkreisdiagramm die an diesen Antennen gewonnenen Spannungen getrennt zu- bzw. von weitgehend ur.gerichteten
Spannungen addiert bzw subtrahiert werden, wobei entweder eine Staffelung der einzelnen
Additionen und Subtraktionen um π/η (η --- Peil-.,n,enr,eT,7shH
vorgenommen wird oder später vor Ι; τ /υ- ..Γ:ΐτΐί:·η!.ι->.ΐΜ,! der Spannungen ein. ent-',';·,
.hen-k !'ii.t^-inei^hiebimg bewirkt wir.!
' '? ' l\.-ilw Dohlen luJ. einem der Anspr . he I
his - ib.duuii gekennzeichnet, daß die Peil kennen
deren .\u-LMngsspaniHingen gerade nie·" fur
,lj,; Überki^rtint: bem-iigt werden, in : .sen
'Jien mn einem ζ\<· iten Peilemofänger verlanden
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681766680 DE1766680C (de) | 1968-07-05 | Peilverfahren bei dem eine Spannung erzeugt wird, deren Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung ein Maß für den Einfallswinkel darstellt | |
| DE19681815926 DE1815926A1 (de) | 1968-07-05 | 1968-12-20 | Peilverfahren |
| GB3364969A GB1279861A (en) | 1968-07-05 | 1969-07-03 | Method of direction-finding wherein a voltage is produced, the phase position of which in relation to the phase position of a reference voltage represents a measure of the angle of incidence |
| FR6922746A FR2012381A1 (de) | 1968-07-05 | 1969-07-04 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681766680 DE1766680C (de) | 1968-07-05 | Peilverfahren bei dem eine Spannung erzeugt wird, deren Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung ein Maß für den Einfallswinkel darstellt | |
| DE19681815926 DE1815926A1 (de) | 1968-07-05 | 1968-12-20 | Peilverfahren |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1766680A1 DE1766680A1 (de) | 1970-07-09 |
| DE1766680B2 DE1766680B2 (de) | 1972-01-20 |
| DE1766680C true DE1766680C (de) | 1973-01-25 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2544406A1 (de) | Verfahren bzw. einrichtung zur korrektur von stoerschwankungen in einem radarsystem mit digitaler signalverarbeitung | |
| DE936097C (de) | Empfangsanordnung fuer eine Nachricht mehrdeutig darstellende elektrische Signale | |
| DE1945206A1 (de) | Einrichtung zur Interpolation | |
| DE608196C (de) | Verfahren zum angenaeherten Konstanthalten des Phasenunterschiedes zweier Schwingungen | |
| DE1766680C (de) | Peilverfahren bei dem eine Spannung erzeugt wird, deren Phasenlage gegenüber der Phasenlage einer Bezugsspannung ein Maß für den Einfallswinkel darstellt | |
| DE1591408C2 (de) | Vorrichtung zum Empfang mehrerer Eingangssignale gleicher Frequenz | |
| DE1766680A1 (de) | Peilverfahren bei dem eine Spannung erzeugt wird,deren Phasenlage gegenueber der Phasenlage einer Bezugsspannung ein Mass fuer den Einfallswinkel darstellt | |
| DE689473C (de) | llsrichtung von Schwingungsvorgaengen durch Vergleich ihrer totalen Laufzeiten | |
| DE2050846C3 (de) | Peilverfahren mit Addition und Subtraktion der Peilkomponenten zu einer weitgehend ungerichteten Spannung | |
| DE2018060A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Anzeigen der Winkelverstellung des Rotors eines Synchrongebers oder -Resolvers um eine Achse | |
| DE894134C (de) | Schaltungsanordnung zur Bildung des Quotienten zweier Spannungen | |
| DE1802791C3 (de) | Peilverfahren mit Addition und Subtraktion der Peilkomponenten zu einer weitgehend ungerichteten Spannung | |
| DE3137466A1 (de) | Verfahren und geraet zur stroemungsmessung nach der ultraschall-puls-doppler-methode | |
| DE1791027A1 (de) | Verfahren zum Orten eines Fehlers einer elektrischen Leitung | |
| DE977783C (de) | Verfahren zur Richtungsbestimmung von Wellenenergie, insbesondere von Schallwellen im Wasser | |
| DE977785C (de) | Peiler fuer impulsfoermige Signale | |
| DE750127C (de) | UEbertragungsanlage fuer veraenderlichen Phasenverzerrungen unterworfene Wellen eines Frequenzbereiches von etwa 100 bis 1000 kHz | |
| DE923608C (de) | Verfahren zur Bildung einer Standanzeige bei komplementaer getasteten Leitstrahlen und zur Aufschaltung auf die automatische Kurssteuerung | |
| DE1802791A1 (de) | Peilverfahren mit Addition und Subtraktion der Peilkomponenten zu einer weitgehend ungerichteten Spannung | |
| DE1903980C3 (de) | Peilverfahren, hei dem die Ausgangs-Spannungen eines Zweikanalpeiler einem rotierenden Goniometer oder dergleichen zugeführt werden | |
| DE1252747B (de) | ||
| DE935613C (de) | Verfahren zur Nachrichtenuebertragung mittels Pulszeitmodulation | |
| DE950483C (de) | Verfahren zur Ermittlung des zeitlichen Beginns eines Spannungsimpulses mit flacher Stirn, vorzugsweise eines verflacht einsetzenden und demgegenueber mit wesentlich flacherem Ruecken auslaufenden Reflexionsimpulses bei nach der Reflexionsmethode arbeitenden Messverfahren | |
| DE951154C (de) | Verfahren zur frequenzabhaengigen Messung des Daempfungsverlaufs eines UEbertragungsvierpols, insbesondere einer Traegerstromuebertragungsleitung | |
| DE2441410C2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bestimmung der einfallsrichtung von raumwellen |