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DE1766329C - Endoskop mit einer Vorrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung eines Films - Google Patents

Endoskop mit einer Vorrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung eines Films

Info

Publication number
DE1766329C
DE1766329C DE1766329C DE 1766329 C DE1766329 C DE 1766329C DE 1766329 C DE1766329 C DE 1766329C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
light
objective lens
light source
film
endoscope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Toshiyuki; Matsuo Kazumasa; Tokio Mori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Olympus Corp
Original Assignee
Olympus Optical Co Ltd
Publication date

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Description

I 766 329
ι 2
Die Erfindung betrifft ein Endoskop mit einer die Menge des nach der Abschaltung ausgesandter
Kamera, einer Lichtquelle, welche nach ihrer Ab- Lichts konstant ist, unabhängig von der Steuerung
schaltung noch Licht aussendet, und einer Vorrich- der Dauer der Stromzuführung der Lampe. Dies ver
tung zur automatischen Steuerung der Belichtung größert den Grad der Überbelichtung des Films, ji
mit einem fotoelektrischen Element. 5 näher das Objekt an der Objektivlinse angeordnei
Bei Endoskopkameras, die für die Fotografie von ist. Wenn daher die Dauer der Stromzuführung dei
Hohlräumen in einem lebenden Körper verwendet Lampe kürzer gemacht wird, wächst die Gefahr der
werden, ist es bekannt, die Belichtung des Films da- Erzeugung von unbrauchbarem Film beim Betrieb
durch zu regeln, daß die an die Lichtquelle angelegte der Endoskopkamera.
Spannung in Abhängigkeit von der Entfernung zwi- io Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese sehen dem Objekt und der Objektivlinse eingestellt Nachteile der bekannten Endoskopkameras zu verwird, während die Dauer der Stromzuführung zur meiden.
Lampe konstant gehalten wird. Diese Verfahrens- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zur erweise ist außerordentlich ungenau und beschwerlich, heblichen zusätzlichen Verkürzung der Einschalt- und es ist unmöglich, damit eine geeignete Beiich- 15 dauer der Lichtquelle, wenn das Objekt sich der Obtung des Films zu erhalten, da die Entfernung von jektivlinse annähert, das fotoelektrische Element so der Bedienungsperson lediglich geschätzt werden angeordnet ist, daß der Lichteinfall auf es im Verkann, gleich zum Lichteinfall auf die Objektivlinse vergrö-
Darüber hinaus ivird durch die Änderung der an ßert wird.
die Lampe angelegten Spannung die Farbtemperatur ao Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausbildung
des von der Lampe ausgesandten Lichtes verändert, der Erfindung ist das fotoelektrische Element zwi-
wodurch insbesondere bei Verwendung eines Färb- sehen der Objektivlinse und der Lichtquelle ange-
films die Qualität des Bildes auf dem Film ver- ordnet. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
schlechten wird. ist vor der Lichtquelle eine Klarglasplatte angeord-
Da bei bekannten Endoskopkameras der Abstand 35 net, die das fotoelekti/sche Element mit überdeckt
zwischen dem Objekt und der Objektivlinse von der und einen Teil des von der Lichtquelle kommenden
Bedienungsperson lediglich geschätzt werden kann, Lichts direkt in das fotoelektrische Element gelangen
kann nicht vermieden werden, daß auf dem Farbfilm läßt, auch wenn das Objekt in direkter Berührung
nach der Belichtung "eider entwickelt werden, die mit der Objektivlinse steht. Es ist weiterhin vorteil-
zu weiß oder zu rot sind und die keine Bilder tragen. 30 haft, eine Warneinrichtung, beispielsweise eine
Dies ist die Folge einer Überbelichtung des Films, Lampe und/oder einen Summer, vorzusehen, welche
welche durch eine zu nahe Anord.iunj? des Objekts betätigt werden, wenn das auf das fotoelektrische
an der Objektivlinse oder durch Berühren des Ob- Element einfallende Licht einen vorbestimmten
jekts mit der Objektivlinse entstanden ist. Bei Beruh- Wert übersteigt.
rung des Objekts mit der Objektivlinse tritt das von 35 Durch die Anordnung des fotoelektrischen EIeder Lampe ausgesandte Licht durch das Gewebe, das ments zwischen der Lichtquelle untf der Objektivder Objektivlinse benachbart ist, und wird auf die linse wird die Dauer der Stromzuführung zur Licht-Objektivlinse reflektiert, was ein rotes Bild auf dem quelle stärker verkürzt als der Verringerung der Ententwickelten Farbfilm hervorruft. Die Felder des fernung zwischen dem Objekt und der Objektivlinse Films, die zu weiß sind, werden »weiße Felder«, die- 40 entspricht. Durch eine derartige Anordnung des jenigen, bei denen der Film zu rot ist, werden »rote fotoelektrischen Elements wird die Unterbelichtung Felder« genannt. Wenn solche »weiße Felder« oder des Films, die durch eine zu starke Verkürzung der »rote Felder« wahrend des Betriebs der Endoskop- Stromzuführung zur Lichtquelle hervorgerufen wird, kamera einmal auftreten, können auch bei den fol- wenn das Objekt zu nahe an der Objektivlinse sich genden Belichtungen des Films derartige Felder ent- 45 befindet, durch die nachträgliche Lichtausstrahlung stellen. Hierdurch wird ein unbrauchbarer Film er- der Lichtquelle, nachdem diese abgeschaltet ist, auszeugt. Solche überbelichtungen können bei den be- geglichen, und es ergibt sich eine geeignete Belichkannten Endoskopkameras nicht vermieden werden. tung des Films.
Wenn beim Fotografieren eines nahe an der Objek- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung
tivlinse angeordneten Objekts unter Verwendung so können den in der Zeichnung schematisch dargestell-
cincr Lichtquelle, die nach der Stromabschaltung ten Ausführungsbeispielen entnommen werden. Es
noch Licht aussendet, beispielsweise einer Metall- zeigt
fadenlampe, die Steuerung der Belichtung des Films Fig. 1 einen teilweisen Längsschnitt durch eine
durch Änderung der Dauer der Stromzuführung zur bekannte Endoskopkamera,
Lichtquelle bewirkt wird, ist das Verhältnis der 55 Fig. 2 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen
Menge des nachher ausgesandten Lichls zu dem der Lichtmenge angibt, die in Abhängigkeit von
Licht, das von der Belichtungssteuerungsvorrichtung der Entfernung zwischen dem Objekt und der
gemessen wird, erheblich größer als das Verhältnis Objektivlinse der Endoskopkamera in den Stellun-
der Menge des nachher ausgesandten Lichts zu dem gen Λ und B in Fig. 1 auf das fotoelektrische EIe-
Licht, das durch die Bclichtungssteuerungsvorrich- 60 ment fällt,
lung gemessen wird, wenn das Objekt weiler von Fig. 3 ein Diagramm ähnlich dem der Fig. 2, das
der Objektivlinse entfernt angeordnet ist. Die Dauer die Beziehung zwischen der Lichtmenge und der
der Stromzuführung zur Lampe, die durch die Belicl·- Entfernung zeigt, wenn das fotoelektrischc Element
lungssleiierungsvorrichtiing bestimmt wird, iindcrl in den Stellungen B und C in Fig. 1 angeordnet ist,
sich in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen 65 F i g. 4 ein Diagramm, das die Beziehung zwischen
[lern Objekl und der Objcktivlinse, und dabei ändert der Helligkeit der Lichtquelle und der Zeit zeigt,
sich die I.iclitinenge in Übereinstimmung mit der Hm- wenn das Objekl nahe der Objektivlinse iingeord-
des Objekts von der Ohjcklivlinse, wogegen riet ist, wobei die Zeit der Energiezuführung zur
3 4
Lichtquelle durch die erfindungsgemäße Steuerung*- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Be-
vorrichtung gesteuert wird; lichtungssteuerung des Films bewirkt durch die An-
Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung, derung der Dauer der Stromzuführung zur Licht-
bei der die Beziehung zwischen der Helligkeit und quelle in Abhängigkeit von der Intensität des Lichts,
der Zeit dargestellt ist, wenn das Objekt entfernt von 5 das auf die Objektivlinse fällt. Die der Lichtquelle
der Objektivlinse angeordnet ist; . zugeführte elektrische Spannung wird dabei kon-
Fig. 6 zeigt einen teilweisen Längsschnitt durch stant gehalten. Hierdurch wird die Einhaltung einer
die erfindungsgemäße Endoskopkamera, bei der das genauen Farbtemperatur des Lichts ermöglicht und
fotoelektrische Element zwischen der Lichtquelle eine hohe Qualität des Bildes auf dem entwickelten
und der Qbjektivlimse angeordnet ist, io Film erzielt. Um diesen Zweck zu erreichen, ist er-
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer automatischen findungsgemäß die in Fig. 7 dargestellte Belichtungs-Belichtungssteuerungsvorrichtung nach der vorlie- steuerungsvorrichtung vorgesehen. Sie umfaßt ein genden Erfindung zur Kompensation der Überbelich- fotoelektrisches Element, das Licht vom Objekt ertung des Films, die eine Foige des nach der Abschai- hält. Die Signale, die die Intensität des auf die Obtung der. Lampe ausgestrahlten Lichts ist, wenn das l5 jektivlinse fallenden Lichts anzeigen, werden einem Objekt nahe an der Objektivlinse angeordnet ist. mit dem fotoelektrischen Element verbundenen Gleichzeitig ist in diesem Schaltbild auch die Betäti- Gleichstromverstärker zugeführt. Ein mit dem gung einer Warnlampe oder eines Summers vorge- Gleichstromverstärker verbundener Regelkreis besehen, wenn das Objekt zu nahe oder in Berührung tätigt den Lichtquellenschaltkrels, der von einer mit mit der Objektivlinse angeordnet ist, ao ihm verbundenen elektrischen Stromquelle versorgt
Fig. 8 einen teilweisen Längsschnitt durch eine wird und der mit dem Einstellkreis während einer
zweite Ausführungsform einer Endoskopkamera für die richtige Belichtung des Films geeigneten Zeit
nach der vorliegenden Erfindung, verbunden ist. Der Lichtquellenschaltkreis schäkel
Fig. 9 eine Ansicht ähnlich der Fig. 8, bei der die mit ihm verbundene Lichtquelle zu dem Zeitjedoch eine andere Ausführungsform der vorliegen- as punkt ab, der vom Regelkreis bestimmt ist. Ein den Erfindung dargestellt ist. Bei dieser ist ein opti- Warnlampen- oder Summerschaltkreis, der \on einer sches Glasfasersystem an Stelle der in Fig. 6 und 8 elektrischen Stromquelle versorgt wird, ist.zwischen gezeigten Kamera verwendet, um das Bild auf einen den Gleichstromverstärker und den Regelkreis geFilm zu übertragen, der am hinteren Ende der Endo- schaltet. Der Warnlampen- oder Summerbetütigungsskopkamera angebracht ist, 30 kreis betätigt ein mit ihm verbundenes Relais in Ab-
Fig. 10 ein Schaltbild, das das Grundprinzip des hängigkeit von den Signalen, die ihm vom Gleich-
Einstellkreises für die Einstellung der Stromführung stromverstärker zugeführt werden, der seinerseits
zur Lampe zur geeigneten Belichtung des Films Signale vom fotoelektrischen Element erhält. Das
zeigt, Relais umfaßt einen beweglichen Kontakt 17, der
F i g. 11 ein Schaltbild einir automatischen Be- 35 normalerweise in eine Richtung zeigt, die von der
lichtungriteuerungsvorrichtung, die das Prinzip des Spule des Relais entfernt ist, der jedoch von der
in Fig. 10 dargestellten Schaltbildes verwendet. Spule angezogen wird, wenn dies erregt wird. Der
Vor der Beschreibung der vorliegenden Erfindung bewegliche Htbel 14, der um eine Achse 15 drehbar
soll zum besseren Verständnis derselben zunächst ist, ist an einem Ende mit einer Sperrklinke 14' ver-
der Aufbau und die Wirkungsweise einer bekannten 40 sehen. Der Hebel 14 ist normalerweise entgegen dem
Endoskopkamera beschrieben werden. Eine solche Uhrzeigersinn vorgespannt, so daß die Sperrklinke
bekannte Endoskopkamera zeigt Fig. 1. Die 14'das Teil 17 in seiner angezogenen Stellung arre-
Kappe 2 ist dort lösbar an einem Ende des Kamera- tiert, wenn das Relais erregt ist, und es auch in die-
gehäuses 1 befestigt. Dieses ist am anderen Ende mit scr Stellung hält, wenn das Relais entregt ist. Um
einer langgestreckten biegsamen Hülle 5 verbunden. 45 die Betätigung des Hebels 14 zu erleichtern, ist eine
Eine Glasplatte 9 und eine Objektivlinse 4 sind in geneigte Fläche auf der Außenseite der Sperrklinke
der Wand des Gehäuses 1 untergebracht. Eine Licht- 14' vorgesehen, so daß der Hebel 14 im Uhr/eigcr-
quelle 3, beispielsweise eine Metallfadenlampe, ist in sinn gedreht wird, wenn das Teil 17 durch Betätigung
einer Kammer 20 angeordnet, die sich im Gehäuse 1 ies Relais angezogen wird, und wieder entgegen dem
befindet. 50 Uhrzeigersinn gedreht wird, wenn das Teil 17 in seine
Dabei bildet die Glasplatte 9 die vordere Seite die- linke Stellung gelangt ist, wo das Teil V) durch den ser Kammer 20, so daß das von der Lichtquelle 3 Hebel 14 mit seiner Sperrklinke 14' arretieit wird, ausgehende Licht von der Endoskopkamera zu foto- Das Teil 17 ist in einen Warnlampcn- oder Summergrafierende Objekt beleuchtet. Die Lichtquelle 3 kreis geschaltet, der eine Warnlampe oder einen wird von einer nicht gezeigten elektrischen Strom- 55 Summer, eine elektrische Stromquelle und einen Konquelle über Leitungsdrähte, die durch eine flexible takt 18 enthält, der in Kontakt mit dem Teil 17 steht, Hülle 5 führen, mit Strom versorgt. Ein Magazin 7, wenn das Teil 17 durch das RcIaL*. ungezogen wird das einen Rollfilm 8 enthält, ist auswechselbar in der und den Warnlampen- oder Summerkreis schließt. Kappe 2 untergebracht. Der Film 8 kann durch nicht Wenn daher das Teil 17 vom Relais angezogen wird, gezeichnete Betätigungsvorrichtungen aus dem Ma- 60 wird die Wauilampe oder der Summer betätigt. Die gazin herausgezogen werden und geht an dem Be- vorbeschriebene elektrische Quelle kann eine übliche lichtungsfenster 19 vorbei, das hinter der Objektiv- elektrische Stromquelle sein. Im Betrieb ist die linse 4 angebracht ist. Dabei kann das zu fotografie* Lichtquelle durch die Wirkung des Bclichttingssteucrrende Objekt durch das von diesem reflektierte und kreisss eingeschaltet. Diese liefert elektrischen Strom durch die Objektiv'ririse auf den Film 8 fallende 6$ von der Stromquelle über den Lichtqucllcnschall-Licht auf diesem festgehalten werden, wenn die kreis zur Lichtquelle. Das von der Lichtquelle mis-Lichti|uelle 3 betätigt ist. Zu jeder Aufnahmt: wird gesandte Licht erreicht das Objekt und wird son diedcr Film 8 in geeigneter Weise weilerbewegt. se'11 auf die Objcklivlinse und das l-'otoclcmcnt rc*
5 6 J
Heklieri. Das Fotoelement erzeugt Signale, die der Dabei entspricht das auf das fotoclcklrische Element Intensität des auf sie fallenden Lichtes entsprechen. auffallende Licht genau dem auf die Objeklivlinse Diese so erzeugten Signale werden dem Gleichstrom- auffallenden, wie dies die Kurve B in den Fig. 2 verstärker zugeführt, wodurch die Lichtquelle durch und 3 zeigt. Die Anordnung des foloeiektrischcn EIc-Zusammcnwirkcn des Einstellkreises und des Licht- 5 menls in der Stellung B in Fig. 1 ist daher ungeeigi|uellenschaltkrciscs nach einer für eine richtige Bc- net aus im wesentlichen demselben Grund wie in lichtling des Films geeigneten Zeit abgeschaltet wird. dem Falle, in dem das Fotoelement in der Stellung A Das vom Gleichstromverstärker erzeugte Signal wird in Fig. I angeordnet ist.
ebenfalls auf den Warnlampenschaltkrcis gegeben. Gemäß einer Ausbildung der vorliegenden Erfin-
Durch Zusammenwirken mit dem Relais und dem io dung ist das Fotoelement in einer Stellung angeord-Warnlampcn- oder Summerkreis werden die Warn- net, wie sie in Fig. I mit C bezeichnet ist. lampe und oder der Summer betätigt, wenn die In- F i g. ft zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der
lensität des Lichts einen vorbestimmten Wert über- vorliegenden Erfindung. Die Anordnung der vvesentschreitet. der ww dem Belichtungssleucmngskreis liehen Teile der in Fig. 6 dargestellten Kamera ist festgelegt ist. Dadurch wird angezeigt, daß sich das 15 ähnlich der in Fig. 1 gezeigten. Zusätzlich ist lcdig-Ohjckt zu nahe oder in Berührung mit der Objektiv- lieh das Fotoelement 12 in eine Vertiefung 13 in linse befindet. einer Ausnehmung in der Wand 11 der Kammer 20
Um den Warnlampcn- oder Summerkreis zu öff- eingebettet. In der vorderen Seite der Ausnehmung nen. iM es lediglich notwendig, so auf das äußere in der Wand Il ist ein kleines Loch 10 angeordnet I ink· 16 des Hebels 14 zu drücken, daß sich der 20 Dadurch kann das auf das Loch 10 fallende Licht Hebel 14 im Uhrzeigersinn dreht, wodurch das Teil vom fotoelcktrischen Element 12 aufgenommen wer 17 win der Sperrklinke 14' des Hebels 14 freikommt den. Die Größe des Loches 10 bestimmt den Aufiind der Koniakt 18 nicht mehr im Eingriff mit dem nahmewinkcl des auf das fotoclcklrische Element Teil 17 steht. fallenden Lichtes. Eine Glasplatte 9 überdeckt die
Besonders /u beachten ist. dal? das Fotoelement in as Bohrung 10. Durch die in F i g. ft dargestellte An einer μ«.eigneten Stellung in der Endoskopkamera Ordnung, des fotoeleklrischen Elements 12 haben da·, so angeordnet ist. dal? sie den Belichttingssteuerkreis auf das fotoelektrische Element 12 einfallende Licht betätigen und für eine richtige Belichtung des Films und die Entfernung zwischen dem Objekt und der die Dauer der Stromzuführung zur Lichtquelle be- Objeklivlinse die in Fig. 3 dargesielllc Beziehung stimmen kann 3» Die Kurve/? zeigt den I.ichteinfall auf die Objektiv
Fig. 2 zeigt die Beziehung zwischen der Licht- linse: die Kurve C zeigt den I.ichteinfall auf das foto menge, die auf d;is fotoelektrisch? Element fällt, und elektrische Element 12. Die Kurve C zeigt den Lichtder Entfernung zwischen dem Objekt und der Ob- einfall auf das fotoelektrische Element 12. wenn die jektiv linse. Die mit einer ausgezogenen Linie dargc- Glasplatte 9 sich nicht über das Loch 10 erstreckt stellte Kurve B zeigt den Lichteinfall auf die Ob- 35 Dann tritt kein Teil des durch die Glasplatte 9 hinjektn linse, während die gestrichelt gezeichnete durchgehenden Lichts direkt durch das Loch 10 hin-Kur\c 4 d;is auf das fotoelektrisch? Element auf- durch. Dadurch, daß eine Glasplatte 9 vorgesehen ist. fallende Lieht zeigt, wenn dieses in der mi! A in die sich über das Loch 10 erstreckt, wie dies in Fi e. ft Fiji. I dargestellten Stellung angeordnet ist. Der dargestellt ist. ist der Lichteinfall auf das Fotoelement Fig. 2 kann ohne weiteres entnommen werden, daß 4° 12 vergrößert, wie dies in KurveC dargestellt ist. Ein die Intensität des Lichts, das sowohl auf die Objek- Teil des win der Lichtquelle 3 ausgestrahlten Lichts tiv linse als auch das Fotoelement fällt, auf ein Maxi- gelangt direkt durch die Glasplatte 9 und das Loch 10 mum anwächst, wenn das Objekt sich der Objektiv- auf das fotoelektrische Element 12. auch wenn das Oblins? bis zu einem gewissen Punkt nähert, daß jedoch jekt die ObjektMinse berührt. Aus Fig. 3 geht herdie Intensität des Lichts abfällt, wenn das Objekt 45 vor. daß im Falle der Belichtungssteuerkreis so einsich über den vorgenannten Punkt hinaus weiter auf gestellt ist. daß er das »rote Feid« vermeidet, d. h.. die Objektivlinse zu bewegt. daß der Belichtungssteuerkreis betätigt wird, wenn
Aus diesem Grund? ist die Anordnung des foto- die Intensität des auf das fotoelektrische Element 12 elektrischen Elements in der Stellung A in Fig. 1 einfallenden Lichts den Wert H4 erreicht, die geeicungeeicnct. da die Gefahr der Betätigung der Warn- 5° nete Belichtung des Films im gesamten Bereich der lampe oder des Summers im ganzen Bereich OL1 in Entfernung zwischen dem Objekt und der Objektiv-Fi u. 2 besteht, wenn der Belichtungssteuerungskreis linse außer dem kleinen Bereich OL4 gesichert ist vorhanden ist, der die Warnlampe oder den Summer Es ist zu beachten, daß die tatsächlich auf die Objekbeüiligt. um das >>rote Fe'd« zu vermeiden, welches tivlinse fallende Lichtmenge, die in Kurve B darceauftritt. wenn das Objekt die Objektiv linse berührt. 55 stellt ist, in dem Maße, wie das Objekt sich der Ob-Di? geeignete Belichtung des Films im Bereich OL1 jektivlinse nähert, kleiner wird in Bezieliune zu dem in Fig. 2 könnte in diesem Falle durch Betätigung auf das fotoelektrische Element 12 fallende Licht, der Warnlampe oder des Summers ebenfalls ausge- vvie dies durch die Kurven C. C eezeiet ist. und daschlossen sein. bei die richtige Belichtung des Films verschlechtert.
Ahnlich ist es. wenn das fotoelektrische Element 60 Durch die Anordnung des fotoelektrischen Elements in einer Stellung angeordnet ist. wie sie in Fig. 1 12 in der in Fig. 6 gezeigten Stellung kann erfinmit B bezeichnet ist. Dies ist insbesondere der Fall, dungsgemäß der vorgenannte Nachteil vermieden wenn das Fotoelement so in einer solchen Stellung werden.
nahe der Objektivlinse angeordnet ist, daß ein Teil Wie bereits beschrieben, wird das Verhältnis drr
des Lichts, das durch die Objektivlinse hindurchgeht, 65 Menge des nach der Abschaltung der I ichtquelle durch einen Spiegel oder einen haibdurchlässigen auscesamlien Lichts in Beziehung zur Menc? des ae-Spiegel. der hinter der Objektivlinse angeordnet ist, samten Lichts, das zu einer ueeieneten Belichtung auf das fotoelektrisch? Element hin reflektiert wird. des Films benötigt ujui. \\iL· Js (|urL-h den Linstcll-
1.738
Kreis uch uuiv,, ο
wird, erheblich größer als die ^1.. o
dem Objektiv und der Objektivlinse. Daher pert sich die Dauer der Stromzuführung zur Lichtquelle.
Die F i g. 4 und 5 zeigen die obengenannten Beziehungen. In F i g. 4 gibt die Fläche c, rf, e die nach 4er Abschaltung ausgesandte Lichtmenge an und die fläche a, b, c, d zeigt diejenige Lichtmenge, die für •ine richtige Belichtung des Films erforderlich ist, tvic sie durch den Belichtungssteuerkreis bestimmt Ist, wenn die Zeit t, d. h. die Entfernung klein ist. In Rhnlicher Weise zeigen in F i g. 5 die Flächen r\ d', e' und a', b', c', d' das nach der Abschattung ausge-■ — f.·.. „·,,,,, rirhtiee Belichtung oder e.n
tivlinse22 umfaßt einen
Prisma 22'.
Das Bild des Objekts wird durch eine Objektivlinse 22 auf die vordere Endfläche des Glasfasersystems 24 fokussiert. Das auf die vordere Endfläche ίο des Glasfasersystems 24 fokussierte Bild wird auf dessen Endfläche übertragen. Eine nicht dargestellte Kamera K oder Beobachtungsmitlei sind abnehmbar an dem Steuergehäuse befestigt. Wenn die Kamera K
und a', b', c', d' das nacn aer nu^„~ o _. „ an dem Sleuergehäuse befestigt ist, wird das auf der
strahlte Licht bzw. das für eine richtige Belichtung 15 hinteren Endfläche des Glasfasersystems 24 entries Films benötigte Licht, wenn die Zeit 1', d. h. die stehende Bild durch eine Objektivlinse O auf den
Film 23' der Kamera K fokussiert. Die Lichtquelle 2Γ wird verwendet, wenn die Beobachtungsmittel mit dem Steuergehäuse verbunden sind, so daß das ao Bild auf der hinteren Endfläche des Glasfasersystems 24 direkt vom Beobachter betrachtet werden kann. Der automatische Belichtungssteuerungskreis zur richtigen Belichtung des Films nach der vorliegenden Erfindung, wie er in Fig. 10 dargestellt ist, umfaßt »5 einen normalerweise geschlossenen Schalter 26 und
Fläche a j c e Fläche o' /' c' e' einen normalerweise geöffneten Schalter 27, die wie
Fiärhp ab c d > Fläche d b' c' d' ' dargestellt geschaltet sind. Der Betrieb der Schalter
Hache a 0 r a ^ md %η .^ so besUmmt daß der Schalter 26 ge-
* J-- e-«—«»— it oocrhin^pn ist. wenn
wenn da Objekt sich der ObiektJll r n k S mÄe rvorHe-Dies ist ein charakteristisches Merkmal der vorue mmifm
Schließen des Schalters 27 und öffnen des Sc
^ ^ Die Klemmenspannung des Kondensa-
iMMi
Hohlraums Vs"paTfenfen von der ™**g$^ 4° £ ^wendlgT k"oüektorstrom durch das Relais 31 ttbVSnen Wärme auftreten können wie^dies der . die Stromzufuhr zur Lampe 21. Das
tS^l^^^^^^Tr^B fotoelektrische Element 25 das in den>*£ g£
«enn das fo
dabei die Ladezeit des eines
flektierte
23.
F!Si'q zeiEt eine Abwandlung der vorliegenden Erfindung Sfer erweckt sich ein Glasfaserbilduber-

Claims (4)

P atentansprüche:
1. Endoskop mit einer Kamera, einer Lichtquelle, welche nach ihrer Abschaltung noch Licht aussendet, und einer Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Belichtung mit einem fotoelektrischen Element, dadurch gekennzeichnet, daß zur erheblichen zusätzlichen Verkürzung der Einschaltdauer der Lichtquelle (3; 21), wenn das Objekt sich der Objektivlinsc (4; 22) annähert, das fotoelektrische Elemen
109 646/20
1738
(12; 23) so angeordnet ist, daß der Lichteinfall auf es im Vergleich zu dem Lichteinfall auf die Objektivlinse vergrößert wird.
2. Endoskop nach Anspruch 1, dadurch ge* kennzeichnet, daß das fotoelektrische Element s (12; 25) zwischen der Objektivlinse (4; 22) und der Lichtquelle (3; 21) angeordnet ist.
3. Endoskop nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Lichtquelle (3) eine Klarglasplatte (9) angeordnet ist, die das foto- ίο elektrische Element (12) mit überdeckt und einen
Teil des von der Lichtquelle (3) kommender Lichts direkt in das fotoelektrische Element (12 gelangen läßt, auch wenn das Objekt in direktei Berührung mit der Objektivlinse (4) steht.
4. Endoskop nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Warneinrich tungen, beispielsweise eine Lampe und/oder eir Summer, vorgesehen sind, welche betätigt wer den, wenn das auf das fotoelektrische Elemen (12; 25) einfallende Licht einen vorbcstimmtci Wert übersteigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1738

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