DE1764905C3 - Funkenkammer - Google Patents
FunkenkammerInfo
- Publication number
- DE1764905C3 DE1764905C3 DE19681764905 DE1764905A DE1764905C3 DE 1764905 C3 DE1764905 C3 DE 1764905C3 DE 19681764905 DE19681764905 DE 19681764905 DE 1764905 A DE1764905 A DE 1764905A DE 1764905 C3 DE1764905 C3 DE 1764905C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cathode
- anode
- spark chamber
- spark
- strips
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005855 radiation Effects 0.000 claims description 11
- 230000005684 electric field Effects 0.000 claims description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 11
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 6
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 6
- VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N methane Chemical compound C VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229920003229 poly(methyl methacrylate) Polymers 0.000 description 6
- 239000004926 polymethyl methacrylate Substances 0.000 description 6
- XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N Argon Chemical compound [Ar] XKRFYHLGVUSROY-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 3
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 3
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052786 argon Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 2
- 239000010406 cathode material Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 238000012549 training Methods 0.000 description 2
- 229910052724 xenon Inorganic materials 0.000 description 2
- FHNFHKCVQCLJFQ-UHFFFAOYSA-N xenon atom Chemical compound [Xe] FHNFHKCVQCLJFQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N Silver Chemical compound [Ag] BQCADISMDOOEFD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 239000010405 anode material Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 238000002594 fluoroscopy Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 229910001385 heavy metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000011835 investigation Methods 0.000 description 1
- 230000005865 ionizing radiation Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000011159 matrix material Substances 0.000 description 1
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- MOFOBJHOKRNACT-UHFFFAOYSA-N nickel silver Chemical compound [Ni].[Ag] MOFOBJHOKRNACT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010956 nickel silver Substances 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 238000006862 quantum yield reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002285 radioactive effect Effects 0.000 description 1
- 229910052709 silver Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004332 silver Substances 0.000 description 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
- 239000012780 transparent material Substances 0.000 description 1
- WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N tungsten Chemical compound [W] WFKWXMTUELFFGS-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052721 tungsten Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010937 tungsten Substances 0.000 description 1
- 230000007306 turnover Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J31/00—Cathode ray tubes; Electron beam tubes
- H01J31/08—Cathode ray tubes; Electron beam tubes having a screen on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted, or stored
- H01J31/50—Image-conversion or image-amplification tubes, i.e. having optical, X-ray, or analogous input, and optical output
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J47/00—Tubes for determining the presence, intensity, density or energy of radiation or particles
- H01J47/10—Spark counters
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J2231/00—Cathode ray tubes or electron beam tubes
- H01J2231/50—Imaging and conversion tubes
- H01J2231/50005—Imaging and conversion tubes characterised by form of illumination
- H01J2231/5001—Photons
- H01J2231/50031—High energy photons
Landscapes
- Electron Tubes For Measurement (AREA)
- Measurement Of Radiation (AREA)
- Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
Description
Eine Funkenkammer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist bekannt aus der GB-PS10 89 018.
Derartige Funkenkammern werden bekanntlich als Bildwandler, d.h. dazu verwendet, unsichtbare mit
ionisierenden Strahlen hergestellte Bilder auswerten zu können, insbesondere bei der Röntgendurchleuchtung
oder der Untersuchung durch radioaktive Isotope strahlend gemachter Organe.
Bei bekannten Funken-Bildwandlern wie auch bei denjenigen nach obengenannter GB-PS, hat man in der
Regel einander parallel gegenüberstehende, an elektrischer Spannung liegende Platten verwendet, zwischen
denen sichtbare Funkenentladungen in Abhängigkeit von der Bestrahlung auftreten. Um ein brauchbares Bild
zu erhalten, hat man dabei die Elektroden senkrecht zur Strahlenrichtung gelegt, die dann ebenso verläuft wie
das elektrische Feld. Dabei ist die Wirksamkeit der Strahlen nur gering. Die Quantenumwandlung kann
wegen der zwischen der Absorption der einfallenden Strahlen und der Reichweite der ausgelösten Elektronen,
die sich wie 40:1 verhalten, nur gering sein.
Einerseits soll nämlich die Umwandlungsschicht dick sein, damit möglichst viele Quanten absorbiert werden.
Andererseits darf die Dicke der Absorptionsschicht, d. h. der Fotokathode, nicht stärker sein als die mittlere
Reichweite der ausgelösten Elektronen, damit diese überhaupt noch nach außen durchdringen können. Eine
bekannte, aus Silber bestehende Kathodenschicht sollte z. B. 0,015 mm dick sein. Die darauf beruhende geringe
Quantenwirksamkeit der Funken-Bildwandler hat daher bis jetzt eine allgemeine Verbreitung von Bildwandlern
diesei Art verhindert
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Funkenkammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 den Umsatz der ionisierenden Strahlen zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
ίο die im Kennzeichen dieses Anspruchs angegebenen
Maßnahmen gelöst
Durch den neuen Aufbau, d.h. die Anordnung der
Kathode und Anode, parallel zur Strahlenrichtung ergibt sich ein größerer Absorptionsweg für die
IS einfallenden Quanten, ohne daß eine wesentliche
Vergrößerung der Elektronenaustrittswege im Kathodenmaterial, die wegen der bekanntlich im Verhältnis
1 :40 stärkeren Absorption der Elektronen klein sein sollen, hingenommen werden muß. Dies beruht darauf,
ίο daß man für den Aufbau der Kathode ein Blech
benutzen kann, welches dünner ist als die Reichweite der erzeugten Elektronen, so daß beiderseits Elektronen
austreten und zur Abbildung herangezogen werden können. Andererseits erstreckt sich die große Ausdehnung
des Bleches in Richtung der Strahlen oder gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung gegenüber
diesen geneigt z. B. so viel, daß die Projektoin der Kathodenteile in die Strahleneintrittsebene diese Fläche
voll bedeckt so daß die Absorptionswege nahe der Oberfläche des Bleches verlaufen und lang werden. Bei
Schrägstellung der Kathodenteile wird außerdem die Absorption, also die Zahl der Umwandlungsprozesse
der Strahlen groß. Die Anordnung der Bleche kann so gewählt werden, daß auch bei großer Ausdehnung der
Bleche in Richtung der Strahlen keine Verschlechterung der Abbildung entsteht, etwa wenn die Bleche in der
Form eng aneinanderliegender, vorzugsweise sechsekkigen Querschnitt aufweisender Röhrchen ausgestaltet
sind, in deren Zentrum die Anodenteile z. B. als Stäbe angeordnet sind.
Versuche haben gezeigt, daß bei Verwendung von
Röhrchen aus Neusilberblech mit einer Wandstärke von 03 mm, einem Durchmesser von 6 mm und einer Länge
von 60 mm als Kathoden und in ihrem Zentrum angeordneten Anoden, welche die Form von 1 mm
starken Wolframstäben haben, bei 60 KeV Strahlung eine gegenüber den bekannten Einrichtungen um 400%
erhöhte Quantenausbeute erhalten wird Diese Ausbeute kann sicher noch gesteigert werden, wenn die
so Anordnung z. B. hinsichtlich der verwendeten Materialien
und der Abmessungen usw. optimiert wird.
Auf einfachere Weise kann man, insbesondere in der Isotopentechnik brauchbare Bilder hinreichender Auflösung
erhalten, indem man sowohl die Kathodenplatte
SS als auch die Anodenplatte in Streifen zerlegt und diese wenigstens angenähert parallel zur Strahleneinfallsrichtung
anordnet und abwechselnd als Kathode bzw. Anode schaltet Auch hierbei wird, wie leicht ersichtlich
ist das elektrische Feld eine Ausdehnung erhalten, die
wenigstens angenähert quer zum Strahleneinfall liegt Eine Verbesserung dieser Ausbildung kann etwa erzielt
werden, indem die Anode, in Annäherung an die Ausbildung mit dem Röhrchen, aus einzelnen Stäben
hergestellt ist, die an einem Ende in der Form eines
Kammes miteinander elektrisch leitend verbunden sind.
Die Stäbe liegen dabei mit ihren Längsachsen parallel zur Breite der Kathodenstreifen.
Als Gasfüllung sind an sich slle bekannten, selbstlö-
Als Gasfüllung sind an sich slle bekannten, selbstlö-
sehenden Gase und Gasgemische brauchbar. Besonders geeignet sind Mischungen, die schweratomige Gase, wie
etwa Xenon oder Argon und einen Löschgaszusatz von z. B. 10% Methan enthalten.
Die Anordnung von Kathoden- und Anodenteilen erfolgt so, daß man Röhrchendurchmesser bzw.
Streifenabstände erhält, die bei vorgegebenen einfallenden Strahlen, zur Herstellung verwendeten Materialien,
Gasfüllung und angelegter Spannung, ein Optimum der Wirkung ergeben. Bei der Ausbildung als nebeneinanderliegende,
streifenförmige Platten, die abwechselnd als Anode und als Kathode geschaltet sind, ergibt sich
bei der Benutzung von Messing als Kathoden- und Anodenmaterial eine Wandstärke von etwa 03 mm
sowie ein Abstand von 3 mm. Auch andere Metalle mittlerer bis hoher Ordnungszahl lassen gute Ergebnisse
erwarten. Für die Abstützung der Anoden und Kathoden aneinander können beliebige elektrisch gut
isolierende Stoffe benutzt werden, etw.~ Acrylglas, Keramik oder Glas.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren erläutert.
In der F i g. 1 ist ein Ausführungsbeispiel gezeichnet,
bei welchem eine Funkenkammer mit bisnenwabenförmiger
Kathode versehen ist
In der F i g. 2 ist ein Ausschnitt aus der Fotokathoden-Anoden-Kombination
der Funkenkammer nach F i g. 1 herausgezeichnet, so daß besonders der sechseckige
Querschnitt der Röhrchen sichtbar ist, in deren Längsachsen die Anoden in der Form von runden
Streifen angeordnet sind.
In der Fig.3 ist ein schematischer Querschnitt
abgebildet durch eine Anordnung, bei welcher die Kathoden und die Anoden plattenförmig sind und
in der F i g. 4 eine Detailzeichnung eines Querschnitts aus F i g. 3 mit kammerartiger Anode sowie
in der F i g. 5 eine Detailzeichnung für den Fall, daß
auch die Anode die Form geschlossener Platten hat
In der Fig. 1 ist der mit den Hähnen la und \b
versehene geschlossene Kasten mit 1 bezeichnet in welchem die Anode 2, die am positiven Pol der
Gleichspannungsquelle 3 liegt, angeordnet ist Der negative Pol der Stromquelle 3 ist mit der Kathode 4
verbunden, die aus einer in ein Bündel zusammengefaßter Mehrzahl von Röhrchen besteht Zur Aufzeichnung
ist der freien Stirnfläche der Kathodenröhrchen die fotografische Aufnahmeeinrichtung S zugeordnet. Die
Kathodenröhrchen werden aus aneinander gelagerten 60 mm breiten Streifen 7 aus 0,30 mm starkem Messingoder
Schwermetallblech (F i g. 2) erhalten, die ein Profil haben, das nebeneinander erhaben und eingedrückt
jeweils die Form eines halben Sechsecks hat, so daß sie beim Aneinanderlegen der Bleche bienerrvabenartig
angeordnete sechseckige Röhrchen von 6 mm Durchmesser ergeben. Die Anode ist in der Form der Stäbe 8
jeweils in der Längsachse der sechseckigen Röhrchen angebracht und dort am Anfang und am Ende der
Röhrchen durch ein Stück Isolierstoff (9 und 10) gehalten, einem durchsichtigen Material, nämlich
Acrylglas.
Beim Anlegen einer Spannung kurz unterhalb der Durchbruchsspannung, in vorliegendem Fall 3 kV, und
Auftreffen der ionisierenden Strahlen entsprechend der Pfeile 6, wird an den bestrahlten Stellen in Abhängigkeit
von der Anzahl der absorbierten Quanten eine 6} Funkenentladung erhalten. In den Röhrchen der
Kathode 4 ist eine aus 90% Xenon und 10% Methan
bestehende Gasatmosphäre enthalten, zu deren Austausch gegenüber dem Raum des Kastens 1 sind die
Halterungen 9 und 10 am Anfang und am Ende der Kathodenröhrchen mit je einer öffnung 9a und 10a
versehen. Die Funkenentladung wird an den Oberflächen der Kathodenanordnung 4 sichtbar. Dabei ist
jedem Röhrchen der Kathode 4 ein einen Winkel von 40° an der Spitze aufweisender Kegel 5' aus
durchsichtigem Kunststoff, nämlich Acrylglas, zugeordnet, so daß eine Axicon-Optik entsteht Das sichtbare
Funkenbild kann mittels der den Spitzen der Kegel 5' vorgelagerten Kamera 5 registriert werden, so daß eine
zur Dokumentation brauchbare Aufnahme erhalten wird.
In der Fig.3 ist schematisch ein Bildverstärker dargestellt bei dem die Kathoden 11 und Anoden 12 der
Elektrodenanordnung mit der Spannungsquelle 15 jeweils gemeinsam über die Leitungen 13 und 14
verbunden sind. Auch diese Teile 11 bis 14 befinden sich
in einem über Hähne 11a und üb mit Gas füllbaren geschlossenen Kasten lic
Entsprechend Fig.4 ist die Kathode 11 aus den
nebeneinander angeordneten Platten 16 aufgebaut die 60 mm breit 0,30 mm stark sind und aus einem Metall
mit mittlerer Ordnungszahl bestehen. Sie haben einen Abstand von 3 mm, der jeweils am oberen und am
unteren Rand der Platten 16 durch Abstandshalter 17, 18 aus isolierendem Kunststoff, nämlich Acrylglas,
gehalten wird. In dem Kunststoff sind als Anode 12 mit ihren Längsachsen parallel zu den Platten 16 Metallstäbe
19 gehalten, die an ihrer Unterseite durch die Abstandshalter 18 hindurchgehen und an ihrer oberen
Seite noch vor dem Erreichen der Oberfläche der isolierenden Abstandshalter 17 enden. Die Stäbe 19
bestehen aus rostfreiem Stahl, haben kreisförmigen Querschnitt mit einem Durchmesser von 1 mm und eine
Länge, die derjenigen der Plattenbreite bis auf etwa 0,5 mm entspricht Die angelegte Spannung der
Stromquelle 15 beträgt etwa 3 kV.
Beim Auftreffen von ionisierenden Strahlen aus der Richtung der Pfeile 20 werden auch bei dieser
Anordnung zwischen den Kathodenplatten 16, der Kathode 11 und den Stäben 19 der Anode 12
Funkenentladungen hervorgerufen, die beobachtbar, fotografierbar und als elektrische Signale über entsprechende
Kanäle, z. B. Kernspeicher-Matrix, darstellbar sind. Für die digitale Abnahme als elektrische Signale,
die auch bei der Ausbildung gemäß F i g. 2 durchführbar ist, werden allerdings Ableitungen von den Anoden 8
bzw. 19 benötigt, damit die flächenhafte Zuordnung der
Signale zu den Bildpunkten möglich ist.
Der in der F i g. 5 dargestellte Ausschnitt bezieht sich auf eine andere Ausgestaltung der Kathode U und der
Anode 12. Sie bestehen aus Blechstreifen 21, 22 von 030 mm Stärke und 60 mm Breite. Die einzelnen
.Streifen 21 und 22 sind in einem Abstand von 035 mm
nebeneinander in dem geschlossenen Kasten Hc untergebracht Der Abstand wird durch die am oberen
und unteren Rand der Streifen 21 und 22 eingelegten Acrylglasleisten 23, 24 gehalten. Wegen der Verwendung
transparenten Acrylglases ist eine Beobachtung der Anordnung von beiden großen Flächen her möglich.
Der Gasaustausch gegenüber dem Gasraum im Kasten lic ist ausreichend, weil die Zwischenräume zwischen
den Streifen 21, 22 seitlich offen sind. Die Länge der Kathoden- und Anodenstreifen 21, 22 ist dem
abzubildenden Bildformat angepaßt und beträgt für den vorliegenden Bildwandler, der in der medizinischen
Röntgentechnik angewandt wird 30 cm, ebenso wie die
aus der Anzahl der nebeneinander angeordneten einzelnen Streifen sich ergebenden Breite. Die zwischen
den Kathodenstreifen 21 und Anodenstreifen 22 eingefüllte Gasmischung besteht aus Argon mit einem
Zusatz von 10% Methan und besitzt einen Druck der knapp über Atmosphärendruck liegt. Der über die
Leitungen 25 und 26 angelegte Gleichstrom besitzt eine Spannung von 3 kV. Die Elektrodenstreifen 21, 22 sind
um ihre Längsachsen gegenüber dem Zentralstrahl 27 von der als Röntgenröhre bezeichneten Strahlenquelle
28 um den mit A bezeichneten Winkel von 3° gedreht, so daß die gesamte Eintrittsfläche der Röntgenstrahlen
aus dem Strahlenbündel 29 von der Projektion der Kathodenstreifen 21 entgegen der Strahlenrichtung
bedeckt ist. Im übrigen entspricht die Wirkung derjenigen bei den Ausführungsbeispielen der Erfindung,
die in den anderen Figuren dargestellt sind.
Claims (6)
1. Funkenkammer zum Umwandeln einer Verteilung von Röntgen- oder Gamma-Strahlung in ein
sichtbares Funkenbild, mit einer Kathode und einer Anode, deren jede aus mehreren leitenden, länglichen
Teilen besteht, die parallel zueinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die stab- oder streifenförmigen Teile senkrecht zur Strahlungseintrittsfläche der Funkenkammer
angeordnet sind, so daß die Richtung des elektrischen Feldes parallel zur Strahlungseintrittsfläche
liegt
2. Funkenkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Anode (12) als auch
die Kathode (11) aus Streifen (21,22) bestehen, die in
Abständen parallel nebeneinander angeordnet und abwechselnd als Anode und Kathode geschaltet sind.
3. Funkenkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (4,11) aus parallel
zueinander angeordneten Streifen besteht, zwischen denen die Anodenteile als eine Mehrzahl von Stäben
(9,18) angeordnet sind.
4. Funkenkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kathode (4) bildenden
Streifen in Form von Röhrchen angeordnet sind, in deren Zentrum sich jeweils ein Anodenstab (8)
befindet (F ig. 1 und 2).
5. Funkenkammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrchen sechseckigen
Querschnitt haben (F i g. 2).
6. Funkenkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einfallende Strahlung
gegenüber der Senkrechten zur Strahlungseintrittsfläche derart geneigt ist, daß die senkrechte
Projektion der die Kathode bildenden Teile den gesamten Strahlungsquerschnitt bedeckt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681764905 DE1764905C3 (de) | 1968-08-30 | 1968-08-30 | Funkenkammer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681764905 DE1764905C3 (de) | 1968-08-30 | 1968-08-30 | Funkenkammer |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764905A1 DE1764905A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE1764905B2 DE1764905B2 (de) | 1977-09-08 |
| DE1764905C3 true DE1764905C3 (de) | 1978-05-03 |
Family
ID=5698188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681764905 Expired DE1764905C3 (de) | 1968-08-30 | 1968-08-30 | Funkenkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1764905C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243530B (de) * | 1961-07-05 | 1967-06-29 | Josef Eicher | Sicherung fuer Steckbolzen von Anhaengerkupplungen |
| JPS522186A (en) * | 1974-11-29 | 1977-01-08 | Univ Leland Stanford Junior | Device for detecting and stopping divergent transmissive radiation and threeedimensional sectional camera device |
-
1968
- 1968-08-30 DE DE19681764905 patent/DE1764905C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1764905A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE1764905B2 (de) | 1977-09-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69715092T2 (de) | Hochauflösende radiografische Bilderzeugungsvorrichtung | |
| DE1589773B2 (de) | Kathodenstrahlröhre mit einem elektronendurchlässigen Fenster | |
| DE2065823A1 (de) | Elektrode fuer einen koronareaktor | |
| DE3688932T2 (de) | Vorrichtung zur Wahrnehmung und Lokalisierung von neutralen Partikeln und deren Anwendung. | |
| DE2627448A1 (de) | Analysiervorrichtung fuer roentgenstrahl-transmissionstomographie | |
| DE2716873A1 (de) | Detektoranordnung fuer roentgenstrahlen | |
| DE2230329A1 (de) | Bildwandler | |
| DE3325035C2 (de) | ||
| DE1089895B (de) | Elektronischer Bildverstaerker | |
| DE2661008C2 (de) | Röntgenstrahlen-Detektor | |
| DE2719856C2 (de) | ||
| DE1764905C3 (de) | Funkenkammer | |
| EP0097304A2 (de) | Flache Elektronenstrahlröhre mit einer Gasentladung als Elektronenquelle | |
| EP0002000A1 (de) | Gasentladungsanzeigevorrichtung mit Abstandselementen und Verfahren zur Herstellung von einer Abstandselementenstruktur und dieser Anzeigevorrichtung | |
| EP1648019A1 (de) | Scanning-radiographieeinrichtung (varianten) | |
| DE2642741C2 (de) | ||
| DE1265879B (de) | Hochleistungsroentgenroehrenanlage | |
| DE68918871T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bidimensionalen lokalisierung nichtgeladener partikel, insbesondere bei geringer zählrate. | |
| DE68924266T2 (de) | Verfahren für quantitative autoradiographie-analyse. | |
| DE6753585U (de) | Bildwandler | |
| DE2944100A1 (de) | Bildwiedergabegeraet in flachbauweise mit strahlkollektor | |
| DE1039140B (de) | Verfahren zur Herstellung von Vorratskathoden | |
| DE19805290C2 (de) | Monochromatische Röntgenstrahlenquelle | |
| DE2100558A1 (de) | Fotoelektronenröhren | |
| DE2512872A1 (de) | Entladungsanzeigevorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |