DE1764606C - Flachenhalbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Flachenhalbleiterbauelement und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Flächenhalbleiterbauelement mit einem scheibenförmigen einkristallinen
Halbleiterkörper mit einem an die eine Scheibenfläche grenzenden Gebiet des zum Leitungstyp des benachbarten
Teils des einkristallinen Halbleiterkörpers entgegengesetzten Leitungstyps, wobei das an die eine
Scheibenfläche grenzende Gebiet mit dem benachbarten Teil des einkristallinen Halbleiterkörpers
einen pn-übergang bildet, und mit einer Schicht aus einem Material hohen elektrischen Widerstands über
dem an die eine Scheibenfläche grenzenden Gebiet des einkristallinen Halbleiterkörpers sowie mit einem
elektrischen Anschluß an der Schicht aus einem Material hohen elektrischen Widerstands.
HF-Leistungstransistoren sind in ihren Betriebseigenschaften durch das unerwünschte Phänomen des
sogenannten zweiten Durchbruchs beschränkt, der dadurch bedingt ist, daß der Emitterstrom sich in
örtlichen Bereichen konzentriert, so daß diese Bereiche als sogenannte »Heißflecke« in zerstörerischer
Weise überhitzt werden. Auch bei Transistoren.
deren Emitter in eine Anzahl von getrennten, paral- Halbleiterkörpers während aufeinanderfolgender
lelgeschalteten Zonen unterteil ist, tritt der zweite Verfahrensschritte bei der Herstellung eines Flächen-Durchbruch
auf. Eine bekannte Möglichkeit, den halbleiterbauelements nach der Erfindung,
zweiten Durchbruch zu minimalisieren besteht darin, Die in F i g. 1 gezeigte Vorrichtung 10 enthält ein
zwischen der Emitterelektrode und dem Emitter- 5 feuerfestes Rohr 11, das beispielsweise aus einem
gebiet einen verteilten Serienwiderstand vorzusehen. hochschmelzenden Glas oder Hartfeuerporze'lan be-
Beispielsweise ist aus der britischen Patentschrift stehen kann. Das Rohr 11 hat an seinem einen Ende
1 044 469 ein Leistungstransistor der obengenannten ein Einlaßrohr 12 und am anderen Ende einen Aus-Art
bekannt, bei dem zum Verbessern der deich- hiß 13. Es ist mit seinem Mittelteil in einem Ofen 14,
näßigkeit der Stromdichte im Emittergebiet eine io beispielsweise einem elektrischen Widerstandsofen
kontinuierliche Widerstandsschicht zwischen der angeordnet. Ein Trägergasbehälter 15, ein Silanbehäl-Emitterelektrode
und dem Emittergebiet angeordnet ter 16 und ein einen flüchtigen Dotierungsstoff enihajist.
tender Behälter 17 beschicken das Einlaßrohr 12 des
Esistfernerbekannt(USA.-Patentschrift32OOO19), Rohrs 11. Vorzugsweise wendet man das Silan in
zum Kontrollieren der Größe und Form diffundierter 15 Form eines verdünnten Gemischs aus ungefähr 1 bis
Gebiete in einem Halbleiterkörper auf einen bestimm- 10 Volumenprozent Silau und einem Inertgas wie
ten Teil der HalbleheTkörpeTobernäche eine Schicht Stickstoff oder Argon an. Als Trägergas dient zweckaus
Isoliermaterial, das einen Dotierungsstoff enthält, mäßigerweise ein Inertgas wie Stickstoff. Der Dotieaiifziibringen.
Durch Erhitzen des beschichteten Kör- rungsstoff kann entwed ein Akzeptor oder ein
pers wird dann der Dotierungsstoff von der isolier- =0 Donator sein. Be; Verwenaurs von Silizium als Halbschicht
in den unmittelbar daran angrenzenden Teil leiter kommen als Donatorstoff lieferndes Gas, z. B.
des Halbleiterkörpers eindiffundiert. Da die Diffu- Arsin oder Phosphin, und als Akzeptorstoff lieferndes
sionsquelle ein Feststoff ist, bezeichnet man dieses Gas, z. B. Methylborat, in Frage. Die Gasströme aus
Verfahren als »Fest-Fest-Diffusion«. den einzelnen Behältern werden jeweils durch zwi-
Bei den bekannten Halbleiterbauelementen ist nach 25 sehen dem betreffenden Behälter und dem Einlaßrohr
Bildung eines diffundierten Gebiets an einer Ober- 12 eingeschaltete Strömungsmesser 18 reguliert,
fläche eines Halbleiterkörpers diese Oberfläche den Innerhalb des vom Ofen 14 umgebenen Teils des
schädlichen Einwirkungen der umgebenden Atmo- Rohrs 11 ist ein Tiegel 19 angeordnet, in den ein
Sphäre ausgesetzt. Der Erfindung liegt die Aufgabe Halbleitersubstrat 20, zweckmäßigerweise in Form
zugrunde, ein Halbleiterbauelement der eingangs 30 eines Halbleiterkörpers aus z. B. Silizium oder
genannten Art anzugeben, bei dem das eindiffundierte Galliumarsenid od. dgl. eingebracht ist.
Gebiet an der Oberfläche des Halbleiterkörpers besser Der Ofen 14 wird so eingestellt, daß die Tempe-
geschützt ist und an desseji eindiffundiertem Gebiet ratur innerhalb des Rohrs 11 auf ungefähr 580 bis
eine Elektrode leichter anzubringen ist als bei den 700° C gehalten wird. Das inerte Trägergas, im vor-
Hekannten Halbleiterbauelementen. 35 liegenden Faii Stickstoff, wird zunächst durch das
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß bei Rohr 11 geschickt, während d^r Ofen 14 auf die ge-
eine..i Halbleiterbauelement der eingangs genannten wünschte Temperatur aufgeheizt wird. Die Durch-
Art sich zwischen dem an die eine Scheibenfläche flußmengen der verschiedenen Reagenzien hängen
grenzenden Gebiet des einkristallinen Halbleiter- von der Größe und Form der Vorrichtung sowie von
körpers und der Schicht hohen elektrischen Wider- 40 der Ofentemperatur ab.
stands, die aus einem Material hohen spezifischen Wenn die Temperatur im Rohr 11 einen bestimm
elektrischen Widerstands besteht, eine polykristalline ten Wert im Bereich von ungefähr 580 bis 700° C
Halbleiterschicht aus Halbleitermaterial niedrigen erreicht hat, wird das Einlaßrohr 12 des Rohrs Il mit
spezifischen elektrischen Widerstands befindet, in das einem Gemisch des verdünnten Silans aus dem Be-
ein Dotierungsstoff des zum Leitungsiyp des angren- 45 halter 16 und das Dotierungsstoffgas aus dem Behäl-
zendi'.n Gebiets gleichen Leitungstyps eingebaut ist. ter 15 beschickt. Das Silan zersetzt sich entsprechend
Ein Vorteil eines solchen Halbleiterbauelements der Reaktion: besteht darin, daß die polykristalline Halbleiterschicht,
die nicht von der Oberfläche des Halbleiter- 5^ -» Si + 2 H2
bauelement« entfernt wird, als Schutzschicht für di^ 50
Oberfläche wirkt, und zwar insbesondere in dem Auf diese Weise wird auf das Halbleitersubstrat 20
Bereich, wo der pn-Obergang an die Oberfläche tritt. eine Schicht 21 aus polykristallinen! Silizium nieder-Der
pn-Ubergang ist also niemals der Atmosphäre geschlagen. In diese polykristalline Siliziumschicht 21
ausgesetzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die ist etwas Dotierungsstoff aus dem Behälter 17 eingleiche
polykristalline Halbkiterschicht, die als Dif- 55 gebaut. Die Konzentration .des Dotierungsstoffs in
fusionsquelle und Schutzschicht dient, außerdem als der polykristallinen Siliziumschicht 21 kann durch
elektrischer Kontakt des Diffusionsgebiets Venven- Verändern der relativen Durchflußmengen des Silans
dung findet. Dadurch vereinfachen sich die Verfah- und des Dotierungsstoffs beeinflußt werden,
rensschritte bei der Herstellung der Elektrode an dem Das Trägergas, das nicht umgesetztes Silan und
diffundiertem Gebiet und dadurch erhöht sich die 60 das nicht ungesetzte Dotierungsstoffmaterial sowie
Fabrikationsausbeute. In den Zeichnungen zeigt die Rerktionsprodukte verlassen das Rohr 11 über
Fig. 1 in schematischer Schnittdarstellung eine den Auslaß 13. Nachdem die polykristalline Silizium-
erste Ausfühiungsform einer Vorrichtung zum Her- schicht 21 in dem gewünschten Zeitraum auf das
stellen eines Flächenhalbleiterbauelements nach der Halbleitersubstrat 20 aufgebracht worden ist, wird
Erfindung, 65 der Strom aus Silangemisch und Dotierungsstoff ab-
F i g. 2 in schematischer Schnittdarstellung eine geschaltet und der Ofen 14 ausgeschaltet. Wenn die
zweite Ausführungsform einer solchen Vorrichtung, Temperatur im Rohr 11 auf ungefähr 200° C abge-
F i g. 3 und 4 Querschnittsdarstellungen eines sunken ist, kann der Trägergasstrom vollständig
abgeschaltet und der Tiegel 19 zusammen mit dem ments gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfinbeschichtctcn Halbleitersubstrat 20 aus dem Rohr 11 dung wird von einem scheibenförmigen einkristallinen
herausgenommen werden. Halbleiterkörper 60 (F i g. 3) eines gegebenen Lei-
Statt dessen kann man das beschichtete Halbleiter- tungstyps mit mindestens einer Hauptfläche 61 aussubstrat20 auch im Rohr 11 belassen und die an- 5 gegangen. Dieser Halbleiterkörper 60 kann aus SiIischließendcn Diffusionsvorgänge im gleichen Rohr zium, Germanium, Galliumarsenid oder einer SiIidurchführen, ohne das Halbleitersubstrat der Atmo- zium-Germanium-Legierung bestehen. Mit Hilfe
sphärc auszusetzen. üblicher, bekannter Maskier- und Diffusionsverfahren
Bei einer zweiten AusfUhrungsform des Herste!■ wird im Halbleiterkörper 60 unmittelbar an der
I ungsverf ahrens wird das Silan wie bei der vorstehend ">
Hauptfläche 61 ein diffundiertes Basisgebiet 63 des beschriebenen AusfUhrungsform in einem heißen zum übrigen Teil des Halbleiterkörper entgegenRohr zersetzt, wobei jedoch das zu beschichtende gesetzten Leitungstyps gebildet. An der Grenzfläche
Halbleitersubstrat sich nicht im Rohr befindet, son- zwischen dem diffundierten Gebiet 63 und dem
dem in einer kälteren Umgebung vollständig außer- Hauptteil des Halbleiterkörpers 60 entsteht' ein
halb des Rohrs gehalten wird. Die Reaktionsgase 15 pn-Obergang 64, der als Basis-Kollcktor-pn-Überströmen aus dem Rohr aus und werden rasch abge- gang des Flächenhalbleiterbauclcmcnts dient. Die
kühlt, da sie durch eine Düsenöffnung gepreßt wer- Hauptfläche 61 wird mit einer Isolierschicht 62 aus
den. so daß sie auf das Halbleitersubstrat aufströmen z. B. Siliziumoxyd maskiert In der Isolierschicht 62
und dadurch auf dem Halbleitersubstrat eine poly- werden eine Anzahl von öffnungen gebildet, durch
kristalline Halbleiterschicht bilden. Ein besonderer »« die mehrere Bereiche der Hauptfläche 61, und zwar
Vorteil dieser Verfahrensweise besteht darin, daß sämtlich innerhalb der Umgrenzung des Gebiets 63
eine nur mäßige Erwärmung des Halbleitersubstrats freigelegt werden. Anschließend wird innerhalb jeder
erforderlich ist. der öffnungen in der Isolierschicht 62 nach einem
Die in F t g. 2 gezeigte Vorrichtung 3· zur Durch- Niedertemperaturverfahren (Zersetzen des Silans.
führung dieses Herstellungsverfahrens enthält ein «5 dem .ine kleine Menge eines flüchtigen Dotierungs-Rohr 31 mit einem Hinlaßrohr 32 an einem Ende und Stoffs zugesetzt ist, bei Temperaturen unterhalb
einer Ausströmdüsenöffnung 33 am anderen Ende. 700° C und anschließendes Erhitzen des Halbleiter-Das Rohr 31 ist in einem Ofen 34 angeordnet. Ein körpers) eine dünne Schicht 65 aus polykristallinem
Träeergasbehälter 15. ein Silanbehälter 16 und ein Silizium mit einem Gehalt an einem Dntierunesstoff
Doticrungsstoffgasbehälter 17 beschicken das Einlaß- 30 (z. B Phosphor) aufgebracht. Beim Aufbringen der
rohr 32 über Hähne 35. Die Gasströme aus den Be- polykristallinen Siliziumschichten 65 diffundiert aus
hältern 15 bis 17 werden wie bei der zuvor beschrie- jeder dieser Schichten 65 etwas Dotierungsstoff in die
benen Ausführungsform durch Strömungsmesser 18 unmittelbar angrenzenden Teile des diffundierten
reguliert. Gebiets 63. so daß eine Anzahl von Emittergebieten
Das Halbleitersubstrat 36 befindet sich bei diesem 35 66 entstehen. Obwohl in der Zeichnung nur zwei
Herstellungsverfahren außerhalb des Rohrs 31 und solche Fmittcrgebiete 66 gezeigt sind, kann in der
des Ofens 34, und zwar eine kurze Strecke, im all- Praxis die Anzahl dieser gehemmten Emittergebiete
gemeinen weniger als 5 cm von der Düsenöffnung 33 mehr als hundert betragen. Die jeweiligen Grenzentfernt. Die Vorrichtung wird durch Beschicken mit flächen 67 zwischen den einzelnen flachen Emittereinem Trägergasstrom aus dem Behälter 15 in Pfeil- 40 gebieten 66 und dem Basisgebiet 63 bilden die
richtung gespült und gereinigt, während der Ofen 34 Emitter-Basis-pn-Übergänge des Flächenhalbleiterauf eine vorbestimmte Temperatur im Bereich von bauelemente.
ungifähr 580 bis 700° C aufgeheizt wird. An- Auf jede der dotierten polykristallinen Siliziumschließend wird das Rohr 31 mit einem Strom aus schichten 65 wird eine Schicht 68 aus elektrischem
Silan und Dotterungsstoff beschickt. Die Temperatur 45 Widerstandsmaterial aufgebracht. Diese elektrische
des Rohrs 31 reicht jetzt aus, um das Silan zu zer- Widerstandsschicht 68, für die an sich eine große
setzen. Das Dampfgemisch aus inertem Trägergas, Anzahl unterschiedlicher elektrischer N.jterialien
nicht umgesetztem Dotierungsstoff im Silan und verwendet werden kann, besteht vorteilhafterweise
Reaktionsprodukt strömt über die Düsenöffnung 33 aus polykristallinem Silizium hohen spezifischen
aus dem Rohr 31 aus und bildet einen durch den $» Widerstands, das durch thermische Zersetzung von
Pfeil angedeuteten Gasstrahl aus der Düsenöffnung Silan in der zuvor beschriebenen Weise, jedoch ohne
33, den man auf die Oberfläche des Halbleiter- Zusatz irgendeines Dotierungsstoffs, aufgebracht
Substrats 36 auftreffen läßt Der Gasstrom kühlt sich wird. Sodann wird auf die Oberseite jeder dieser
beim Austreten aus der Düsenöffnung 33 sehr rasch elektrischen Widerstandsschicht 68 und auf die Oberab, so daß die Temperatur des Gasstrahls an der 55 seite der Isolierschicht 62 eine Schicht 69 aus stark
Stelle, wo er auf das Halbleitersubstrat 36 auftrifft dotiertem polykristallinen! Silizium aufgebracht
durch Einstellen des Abstands zwischen der Düsen- Diese polykristalline Siliziumschicht 69, die den
öffnung 33 und dem Halbleitersubstrat 36 bestimmt gleichen Leitungstyp hat wie die polykristallinen
werden kann. Auf diese Weise wird auf das HaIh- Sifizhnnschichten 65, dient als elektrischer Kontakt
leitersubstrat 36 eine Schicht 37 aus polykristallinem 60 der sämtliche Emittergebiete 66 kontaktiert
Silizium mit eingebautem Dotierungsstoff nieder- In den Schichten 62 und 69 wird eine öffnung 70
geschlagen, während das Halbleitersubstrat 36 dabei (Fig. 4) angebracht die einen Teil der Hauptfläche
auf einer sehr mäßigen Temperatur gehalten wird. 61 innerhalb des diffundierten Basisgebiets 63 frei-Diese Verfahrensweise eignet sich besonders für legt Auf dem so freigelegten Teil der Hauptfläche 61
solche Fälle, in denen für das Halbleitersubstrat ein 65 wird eine metallische Basiselektrode 71, die im vor-Halblehennaterial verwendet wird, das keine hohen liegenden Fall ringförmig ist und die Anordnung der
Temperaturen verträgt gehemmten Emittergebiete 66 umgibt, angebracht
auf dem sämtliche Emittergebiete 66 verbindenden Teil der polykristallinen Siliziumschicht 69 angebracht.
Die Elektroden 71 und 72 werden mit elektrischen Zuleitungsdrähten 73 bzw. 74 versehen.
Schließlich wird das Flächenhalbleiterbauelement in üblicher, bekannter Weise montiert und gekapselt.
Im Betrieb des Flächenhalbleiterbauelements a Bipolartransistortriode wirken die einzelnen Schic
ten 68 jeweils als elektrischer Widerstand in Reil mit dem entsprechenden Emittergebiet 66, so daß d
S Entstehen von »Heißflecken« an irgendeiner Emitte stelle verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Flächenhalbleiterbauelement mit einem scheibenförmigen einkristallinen Halbleiterkörper
mit einem an die eine Scheibenfiäche grenzenden Gebiet des zum Leitungstyp des benachbarten
Teils des einkristallinen Halbleiterkörper entgegengesetzten Leitungstyps, wobei das an die
eine Scheibenfläche grenzende Gebiet mit dem benachbarten Teil des einkristallinen Halbleiter
körpers einen pn-übergang bildet, und mit einer Schicht aus einem Material hohen elektrischen
Widerstands über dem an die eine Scheibenfiäche grenzenden Gebiet des einkristallinen Kalbleiterkörpers
sowie mit einem elektrischen Anschluß an der Schicht aus einem Material hohen elektrischen
Widerstands, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem an die eine
Scheibenfiäche grenzenden Gebiet (66) des einkristallinen Halbleiterk irpers (60) und der Schicht
(68) hohen elektrischen Widerstands, die aus einem Material hohen spezifischen elektrischen
Widerstands besteht, eine polykristalline Halbleiterschicht (65) aus Halbleitermaterial niedrigen
spezifischen elektrischen Widerstands befindet, in das ein Dotierungsstoff des zum Leitungstyp des
angrenzenden Gebiets (66) gleichen Leitungstyps eingebaut ist.
2. Halbleiterbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aer einkristalline Halbleiterkörper
(60) und die polykristalline Halbleiterschicht (65) niedrigen spezifischen elektrischen
Widerstands aus der gleichen Art von Halbleitermaterial bestehen.
3. Halbleiterbauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der einkristalline
Halbleiterkörper (60) und die polykristalline Halbleiterschicht (65) niedrigen spezifischen elektrischen
Widerstands aus Silizium bestehen.
4. Verfahren zum Herstellen eines Flächenhalbleiterbauelements nach einem der Ansprüche
I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Teil der Scheibenfläche des scheibenförmigen
einkristallinen Halbleiterkörpers (60) eines Leitungstyps eine polykristalline Halbleiterschicht
(65) aus Halbleitermaterial niedrigen spezifischen elektrischen Widerstands aufgebracht sind, in das
ein Dotierungsstoff des zum Leitungstyp des Halbleiterkörpers (60) entgegengesetzten Leitungstyps
eingebaut ist, daß durch Erhitzen des einkristallinen Halbleiterkörpers (60) und der
polykristallinen Halbleiterschicht (65) der Dotierungsstoff aus polykristalliner Halbleiterschicht
(65) lediglich in das unmittelbar angrenzende Gebiet (66) des Halbleiterkörpers (60) eindiffundiert
und dadurch der Leitungstyp dieses Gebiets
(66) in den zum Leitungstyp des einkristallinen Halbleiterkörpers (60) entgegengesetzten Leitungstyps
überführt wird, daß auf die polykristalline Halbleiterschicht (65) eine Schicht (68) aus einem Material hohen spezifischen elektrischen
Widerstands aufgebrächt wird, und daß diese Schicht (68) aus einem Material hohen
spezifischen elektrischen Widerstands elektrisch kontaktiert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge-
kennzeichnet, daß ein scheibenförmiger ein kristalliner Halbleiterkörper (60) mit einer an die
eine Scheibenfläche (61) grenzenden Zone (63^
eines ersten Leitungstyps gebildet wird, daß eint markierende Isolierschicht (62) auf diese Scheibenfläche
(61) aufgebracht und eine Anzahl vor getrennten Teilen der Zone (63) des ersten Leitungstyps
freigelegt werden, daß lediglich aui diese freigelegten Zonenteile begrenzte Schichtteile
(65) einer ersten polykristallinen Halbleiterschicht niedrigen spezifischen elektrischen Widerstands
aufgebracht werden, in die ein den zweiten, zum ersten entgegengesetzten Leitungstyp bezeichnender
Dotierungsstoff eingebaut ist, daß durch Erhitzen des einkristallinen Halbleiterkörpers
(60) und seiner polykristallinen Bedeckung der Dotierungsstoff aus den Schichtteilen
(65) der ersten polykristallinen Halbleiterschichl lediglich in die unmittelbar angrenzenden Zonenteile
des ersten Leitungstyps eindiffundiert wird und dadurch der Leitungstyp dieser Zonenteile
(66) in den zweiten Leitungstyp überführt wird, daß auf jeden Schichtteil (65) der ersten polykristallinen
Halbleiterschicht niedrigen spezifischen elektrischen Widerstands ein weiterer Schichtteil (68) aus einem Material hohen spezifischen
elektrischen Widerstands aufgebracht wird, daß auf den Schichtteilen (68) hohen spezifischen
elektrischen Widerstands und auf Teilen der Isolierschicht (62) eine zweite polykristalliiie
Halbleiterschicht (69) aus einem Halbleitermaterial niedrigen spezifischen elektrischen Widerstands
aufgebracht wird, die sämtliche Teile (68) der Schicht hohen spezifischen elektrischen Widerstands
verbindet, und daß die zweite polykristalline Halbleiterschicht (69) aus einem Halbleitermaterial
niedrigen spezifischen elektrischen Widerstands elektrisch kontaktiert wird.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US65097867A | 1967-07-03 | 1967-07-03 | |
| US65097867 | 1967-07-03 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764606A1 DE1764606A1 (de) | 1972-04-06 |
| DE1764606B2 DE1764606B2 (de) | 1973-01-04 |
| DE1764606C true DE1764606C (de) | 1973-07-26 |
Family
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