DE1764006A1 - Gaslaser - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01S—DEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
- H01S3/00—Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
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Description
Patent-Treuhand-Gesellschaft für elektrische Glühlarapen mbH, München
Gaslaser
Die Erfindung betrifft einen Gaslaser mit einem langen kapillarförmigen
geraden Entladungsrohr, dessen Enden durch vorzugsweise unter dem
Brewster-Winkel geneigten Fenster oder durch geeignete dielektrische
Spiegel, von denen mindestens einer teildurchlässig ist, abgeschlossen
sind und mit festen Elektroden, die in seitlichen Ansätzen des Entladungsrohres untergebracht sind (DBP 1 2j5O T46). Es hat sich gezeigt,
daß kleinste, mit bloßem Auge häufig kaum wahrzunehmende Teilchen des Emitteroxides, die sich beim Transport oder bei längerer
Brenndauer als Folge der thermischen Beanspruchung von der Kathode
losen, auf die Fenster oder Spiegel gelangen und zu einer Herabsetzung
der Strahlungsleistung des Lasers führen. Der insbesondere für Demonstrationszwecke
erwünschte Monomodebetrieb des Lasers kann beispielsweise schon durch wenige sehr kleine Partikel auf einem Abschlußfehr;ter
ganz unterdrückt werden. Ein zweiter Störeffekt besteht darin,
daß sich nach längerer Brennzeit, insbesondere an scharfwinkeligen
Abbiegungen des Entladungsweges, als Folge einer Kathodenmaterialverdampfung
ein Belag bildet. Solche Beläge setzen sich auch an der Einmündung des Verbindungsrohres vom Kathodengefäß in die Entladungskapillare
ab und bewirken eine Verschmutzung des nahe diesem Knick gelegenen Fensters oder Spiegels.
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.BAD ORIGINAL.
176400G
Ziel der Erfindung ist es, derartige V runreinigungen der den Resonanzraum
abschließenden fenster oder Spiegel zu verringern oder möglichst zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung ist ein Gaslaser mit einem langen kapillarförmigen
geraden Entladungsrohr, dessen Enden durch vorzugsweise unter dem Brewster-Winkel geneigte Fenster oder dielektrische Spiegel, von denen
mindestens einer teildurchlässig ist, abgeschlossen sind und mit
festen Elektroden, die in seitlichen Ansätzen des Entladungsrohres untergebracht
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr zwischen dem liathodengefäß und dem Entladungsrohr ein Stück in das Kathodengefäß
hinein verlängert ist und daß der in das Kathodengefäß hineinragende
Abschnitt des Verbindungsrohres eine Verengung aufweist, deren Durchmesser von derselben Größenordnung ist wie der Innendurchmesser
des kapillarförmigen Entladungsrohres.
Durch diese Maßnahme ist die Wahrscheinlichkeit, daß Oxidkathodenteilchen
aus dem Kathodenraum heraus zu den Abschlußfenstern des Entladungsrohres
gelangen, wesentlich geringer geworden. Es ist dabei entscheidend,
daß die verengte Stelle sich in dem Abschnitt des Verbindungsrohres zwischen
Entladungsrohr und Elektrodengefäß befindet, welcher ir; das Elektrodengefäß hineinragt. Je kleiner der Durchmesser der Verengung ist,
um so geringer ist zwar die Gefahr, daß losgelöste Oxidteilchen bis zu den Fenstern gelangen, jedoch ig.t darauf zu achten, daß keine zu starke
Verengung erfolgt, um eine unnötige Erhöhung der Brenn- und Zündspannung zu vermeiden. Jedenfalls sollte der Durchmesser der Engstelle nicht v/esentlich
kleiner als der Durchmesser der Entladungskapillare sein. V'enn
die Engstelle etwa denselben Durchmesser wie die Entladungskapillare aufweist, so sind die Fenster bereits weitgehend vor Oxidteilchen geschützt,
ohne daß eine nennenswerte Brenn- oder Zündspannungserhöhung auftritt. Solohe Gaslaser können an denselben Speisegeräten betrieben
werden, wie die bisherigen Gaslaser ohne Engstelle im Verbindungsrohr.
Die Verengung kann sich an der Stirnseite des Verbindungsrohren befinden,
wobei das Verbindungsrohr also bis auf die Verengung ay seinem Ende
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BAD ORIGINAL
zugezogen ist. Hoch günstiger ist jedoch eine Ausführungsforrn, bei
der das Verl-ir.dungsrohr bis auf eine kleine öffnung an seiner Längswand
zugezogen ist, da wegen des hierbei erzwungenenabgewinkelten
Entladungsweges eine erhöhte Abscheidung der Verdampfungsprodukte
aus der Kathode 1 ereits in diesem Bereich erfolgt. Dadurch wird die
Belagbildung am Knick in der l;lü.e der Abschlußfenster und eine darauf
zurücksufrihrende Verunreinigung der Abschlußfenster besonders stark
vermindert.
Die Erfindung uird an Hand der Figuren erläutert.
I>'ig. 1 zeigt ein AusfUhrungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Gaslasers,
!•'ig, 2 zeigt ein anderes AusfUhrungsbeispiel der Erfindung,
Die Figuren zeigen den kathodenseitigen Teil eines Gaslasers, Der
nicht dargestellte anoder.seitige Teil ist im wesentlicher, symmetrisch
aufgebaut. Das karillcrformige gerade Entladungsrohr 1 besitzt eine
Lloige von kO cn urjd einen In.vendurclir.iesser von 2 rnm und ist in der
Zeichnung abgeschnitten. Die Under, des Ih.tl'idur.gsrohres sird durch
unter dem Brown·tor-'.'ii.kel geneigte --"onster 2 abgeschlosser. Die festen
Elektroden sind in-seitlichen ^xisätsen des ^.tladungsrohres 1 uiiterge-.
braclt. Der die Knthode 3 enthaltende Anrata be.-teht aus dem Xathodengefäfj
4,dessen Lüige 15 cm und dessen Innendurchmesser 20 mm beträgt
und aus dem zwischen Kathodengefllß lt und Entladungsrohr 1 angeordneten
Verbindungsrohr 5. Die Ac'is.e des rohrfcr.iiger. "athodengefllßes verläuft
ebenso wie die des nicht gezeigten Anodengefäßes parallel zur
Achse des Entladungr-rohres T. Das Verbindungsrohr, dessen Inner.durchnenser
b mm beträrt, bildet dementsprechend einen rechten T.."ir:kel und
ist in der Nähe des Tensters Z Or1 das Entladur^srohr angesetEt. Die
Ge/fäßteile 1, 4 und 5 bestehen aus A/eichglas. Als "'üllung für den
Gaslaser werden ein bekanntes Gemisch aus Helium und lieon oder andere
Gase verwendet.
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Dan Verbindungsrdhr 5 ragt In einet· Länge von 2 cm in den Kathodenraum
4 hinein. Dieser in den Kathödenrauffi hineinragende Abschnitt 6 besitzt
eine Engstelle, deren Durchmesser Wesentlich kleiner ist als der Durchmesser
des VerbindüngSrohres 5 und etwa lh der Größenordnung des Ihhendurchmessers
des Entladungsrohres i liegt und welche die einzige Verbindung
zwischen dem Verbindungsrdhr 5 und damit dem Entladungsrohr 1 und dem Kathodenraum 4 darstellt.
In der Fig. 1 ist der Rohrabschnitt 6 bis auf eine kleine Öffnung 7 an
neiner Stirnseite zugezogen. In der bevorzugten Ausführungsform der ■'ig. 2 befindet sich die verengte Öffnung seitlich an der Längswand
dec Abschnittes 6 etwa senkrecht zu dessen Achse.
Die festen Glühkathoden 3 sind von Ringkappen 9 umgeben. Das Volumen
der Elektrodengefäße, also z.B. des Kathodengefäßes 4, ist so bemessen, daß eine Gasaufzehrung während des Betriebes des Gaslasers weitgehend
kompensiert wird und eine hohe Lebensdauer gewährleistet ist,-
Die Abmessungen können von den angegebenen Vierten abweichen. Die Länge
des Entladungsrohres 1 liegt zwischen 10'und 200 cm, der Innendurchmesser
der Entladungskapillare kann zwischen 1 und 6 mm betragen und die Länge des in das Kathodengefäß hineinragenden Abschnittes 6 wird
zweckmäßig zwischen 2 und 3 cm gewählt. Der Innendurchmesser diese Rohres
betrügt dabei 6 bis 3 mm.
Bei Gaslasern für Gleichstrombetrieb genügt es, wenn der die Kathode
enthaltende seitliche Ansatz mit einem in den Elektrodenraum ragenden,
eine Engstelle aufweisenden Stutzen des Verbindungsrohres versehen ist. Bei Uochselstrorabetrieb ist es Jedoch notwendig, daß beide Elektroden-Gefäße
nach der Erfindung gestaltet sind.
-Patentansprüche-
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Claims (5)
1. Gaslaser rait einem langen kapillarforraigen geraden Entladungsrohr,
dessen Enden durch vorzugsweise unter dem Brewster-WinkeX geneigte
Fenster oder durch dielektrische Spiegel, von denen mindestens einer
teildurchlässig ist, abgeschlossen sind und mit festen Elektroden,
die in seitlichen Ansätzen des Entladungsrohres untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsrohr 5 zwischen dem Kathodengefäß
A und dem Entladungsrohr 1 ein Stück in das Kathodengefäß
hinein verlängert ist und daß der in das Kathodengefäß hineinragende
Abschnitt 6 des Verbindungsrohres eine Verengung 7, 8 aufweist, deren Durchmesser von derselben Größenordnung ist, wie der
Innendurchmesser des kapillarförmigen Entladungsrohres,
2„ Gaslaser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Kathodengefäß
4 ragende Abschnitt 6 des Verbindungsrohres 5 an seiner
Stirnseite bis auf eine kleine Öffnung 7 zugezogen ist,
J), Gaslaser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzige
Verbindung zwischen dem Verbindungsrohr 5 und damit dem Entladungsrohr
1 und dem Kathodengefäß 4 aus einer verengten Öffnung 0 seitlich
an der Längswand des in das Kathodengefäß 4 ragenden Abschnittes 6
des Verbindungsrohres besteht.
4. Gaslaser nach Anspruch 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
des Entladungsrohres 10 bis 200 om, der Innendurchmesser der Entladungn
kapillare 1 bis 6 mm und die Länge des in das Kathodengefäß hineinragenden
Abschnittes 6 des Verblndungsrohres 2 bis 3 cm und dessen Innendurchmesser
6 bis 8 mm beträgt,
5. Gaslaser nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
eine Glühkathode 3 vorgesehen ist, die vorzugsweise von einer Hingkappe
9 umgeben ist, .
Dr .WHe 10 9815/1618
Lee rse
ite
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681764006 DE1764006A1 (de) | 1968-03-21 | 1968-03-21 | Gaslaser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1764006A1 true DE1764006A1 (de) | 1971-04-08 |
Family
ID=5697824
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681764006 Pending DE1764006A1 (de) | 1968-03-21 | 1968-03-21 | Gaslaser |
Country Status (4)
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| FR (1) | FR2004374A7 (de) |
| GB (1) | GB1224438A (de) |
Families Citing this family (1)
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- 1969-03-21 GB GB05062/69A patent/GB1224438A/en not_active Expired
Also Published As
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| FR2004374A7 (de) | 1969-11-21 |
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