DE1763979U - Milchentnahme- und -messvorrichtung. - Google Patents
Milchentnahme- und -messvorrichtung.Info
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- DE1763979U DE1763979U DE1958M0026973 DEM0026973U DE1763979U DE 1763979 U DE1763979 U DE 1763979U DE 1958M0026973 DE1958M0026973 DE 1958M0026973 DE M0026973 U DEM0026973 U DE M0026973U DE 1763979 U DE1763979 U DE 1763979U
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J11/00—Apparatus for treating milk
- A01J11/04—Appliances for aerating or de-aerating milk
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
- Milchentnahme-und-meßvorrichtung.
- Milch ist eine Emulsion und hat wie alle Emulsionen die Eigenart, bei Vermischung mit Luft in kleinen Einheiten zu schäumen, d. h. die Luftbläschen über längere Zeiträume festzuhalten. Es ist ein ungelöstes Problem, mit Luft vermischte Milch durch Meßuhren genau zu messen, ohne zu Fehlmessungen zu kommen. Dieses tritt in der Praxis z. B. immer dann auf, wenn die Milch gepumpt wird. Bei diesem Vorgang wird die Luft durch geringfügige Undichtigkeiten in der Wellenabdichtung der Pumpe in die Milch hineingesaugt ; ganz besonders nachteilig wirken sich in dieser Hinsicht selbstansaugende Pumpen aus. Dieses Problem ist deshalb von größter Bedeutung, weil im Zuge der Milchverarbeitung die Milch mehrfach gepumpt werden muß und auch häufig gemessen wird.
- In letzter Zeit versucht man, die Milchablieferung, d. h. deren Transport vom Erzeuger zur Melkerei dadurch zu vereinfachen, daß anstelle des umständlichen Transportes der Milchkannen mit Tankwagen bei den Erzeugern vorbeigefahren wird, und die Milch mittels selbstansaugender Pumpen direkt aus den Kannen in den Tak gefördert wird. Hierbei muß ein
Milchmenge die Grundlage für deren Berechnung darstellte Die Erfindung betrifft eine Milchentnahme-und-eießvorrichtung und besteht aus einem Schwimmerbehälter mit Milchansaugstutzen und vom Schwimmer geöffneten bzw. geschlossenen Leitungen, von denen in die untere ein Flüssigkeitszähler eingebaut wird und die obere hinter dem Flüssigkeitszähler mit der unteren verbunden ist und beide Leitungen zu einer selbstansaugenden Pumpe geführt werden, welche die angesaugten Stoffe (Milch und Luft) getrennt voneinander fördert.Flüs&igkeitszähler eingebaut werden, da ja die abgelieferte - Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu suchen, daß bei beginnendem Ansaugen von Milch die in den Leitungen und dem Schwimmergehäuse vorhandene Luft durch eine mit der Milch nicht in Berührung kommende Leitung abgesaugt und letztere geschlossen wird, wenn Milch in den Schwimmerbehälter gelangt.
- Der dadurch ansteigende Milohspiegel läßt den Schwimmer hochsteigen der seinerseits dadurch die Milchleitung öffnet, wowie die Luftleitung absperrt. Luft und Milch werden somit getrennt angesaugt und die Milch gemessen, ehe sie die Pulpe erreicht, d. h. ehe sie dem schädlichen Einfluß im Hinblick auf ihre Vermischung mit Luft durch die Pumpe ausgesetzt wird. Die Leistungen und die Maßgenauigkeit, die durch die Vorrichtung nach der Erfindung erreicht wurden, sind-wie die Praxis ergeben hat-sehr zufriedenstellend. Am Schwimmergehäuse wird an der Seite ein speziell geformter konischer Ansaugstutzen und an dem Deckel sowie am Boden je eine Leitung angeordnet. Die letzteren werden durch Schwimmerkopf-und Sohwimmerbodenventil verschlossen bzw. geöffnet. In die Bodenleitung wird horizontal ein Flüssigkeitszahler eingebaut, hinter dem sich die hochgefuhrte Bodenleitung mit der Deckleleitung wieder verbindet und diese Leitung wird an eine selbstansaugende Pumpe angeschlossen, welche die angesaugten Medien in einen Transporttank fördert. Durch die spezielle Anordnung des Rohrleitungssystems in Verbindung mit dem Schwisunerbehälter dergestalt, daß die Zusammenführung der Boden-mit der Deckelleitung sich in Höhe des Flüssigkeitsspiegels bei Tiefstellung des Schwimmers in dem Schwimmerbehälter befindet, wird erreicht, daß die Bodenleitung gemeinsam mit dem Sehwimmerbehälter eine kommunizierende Röhre bildet, in der eine Milchmenge zurück-
verhindert.bleibt, die das Eindringen von Luft in den Flüssigkeitszähler - Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, das Deckelventil des Soliwimmerbehälters zum Abschluß der Luftleitung als Doppelventil mit einem größeren und einem kleineren Ventilquerschnitt auszubilden, da der bei geschlossenem Ventil auf den Schwimmer wirkende Saugunterdruck diesen hindert, im rechtzeitigen Augenblick die Leitung bzw. das Doppelventil zu öffnen. Es hat sich ferner als praktisch erwiesen, das Bodenventil des Schwimmers mit einem konischen Führungsdorn zu versehen, der es gestattet, den Öffnungsquersdhnitt der Bodenleitung dem Flüssigkeitsspiegel im Schwimmerbehälter anzupassen. Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Schemazeichnung erläutert : Die Zeichnung zeigt eine Anordnung nach der Erfindung in Ansicht mit Schnitt durch das Schwimmergebäuse.
- Nach der Zeichnung wird aus der Milchkanne 1 mit Hilfe des Ansaugventil 2 an dem ein Ansaugechlauch 3 angeschlossen ist, Milch in einen Ansaugstutzen 4 gesaugt. Der Ansaugstutzen 4 ist mit einer zum Schwimmergehäuse 5 hin wachsenden Erweiterung 6 versehen. Das Scbwimmergehäuse 5 trägt an seinem Deckel die Deckelleitung 7 und im Boden die Bodenleitung S. Im Schwimmergehäuse 5 ist der Schwimmer 9 senkrecht verschiebbar.
- Der Schwimmer 9 ist an seinem Boden mit dem Drosselventil 10 und an seinem Kopf mit dem Doppelventil 11 versehen, In der U-förmig gestalteten Bodenleitung 8 ist der Flüssigkeitszähler 13 im Horizontalschenke'l 14 eingeschaltet. Das freie Ende 15 der Bodenleitung 8 ist in Höhe des angedeuteten Milchspiegels 16 mit der Deckelleitung 7 des Schwimmerbehälters 5 verbunden. Durch die Abzweigleitung 17 über den Krümmer 18 sind Deckelleitung 7 und Bodenleitung 8 mit der Pumpe 19 verbunden, an deren Druckseite die Leitung 20 angeschlossen ist, die zum Tank 21 führt, Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende : Wenn aus der Milchkanne 1 Milch abzusaugen ist, wird die Pumpe 19 im Betrieb gesetzt. Diese saugt zunächst die Luft aus den Leitungen 2,3, 4 und 7, sowie aus dem Schwimmerbehälter 5 ab. Durch das entstehende Vakuum wird Milch angesaugt, der Milchspiegel im Schwimmerbehälter steigt und der Schwimmer 9 schwimmt hoch, wodurch er mit seinem Ventil 11 die Deckelleitung 7 absperrt. Dabei wird das Ventil 11 mit den Gummiringen 22 gegen den Ventilsitz luftdicht angedrückt, wonach die Milch infolge des angehobenen Schwimmers 9 und des vor 17 nach wie vor herrschenden Vakuume durch das Bodenventil 10 entlang der Meßuhr
Sobald die Milchkanne leer ist, senkt sich im Schwimmerbehälter der Milchspieael, Der Schwimmer fällt, schließt das Bodenventil 10 sobald der Milchspiegel das Niveau 16 erreicht hat und öffnet das Deckelventil 11 indem der Ventilteller 24 von seinem Sitz 22 abgehoben wird, so daß die inzwischen angesaugte Luft in Richtung des Pfeiles 25 in die Leitung 7 einströmen kann. Die angesaugte Luft wird durch die Pumpe 19 weitergefördert und entweicht durch eine Öffnung des Transportbehälters 21. Die Milch bleibt in der angedeuteten Höhe des Neveaus 16 in der Bodenleitung 8 stehen, so daß keine Luft durch die Meßuhr gelangen kann.13 zum Pu ;, a 13 zum Pumpe 19 fließt - Der Krümmer 18 und die Höhe des Ansaugstutzen 4 verhindern daß bei Schräglage des Fahrzeugs, auf dem die Anordnung montieres, die Milch aus der Bodenleitung 8 bzw. der Meßuhr 13 ablaufen kann, Erst wenn die nächste Milohkanne leergesaugt wird, wiederholt sich der obenbeschriebene Vorgang.
- Maßungenauigkeiten sind in der Praxis nicht festgestellt worden. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist einfach und auf einen Lastwagen zu montieren, der auch den Trnsporttank
Meßuhr des Flussigkeitszählers die angesaugte Milchmenge ablesen.im trägt. Die mit der Annahme betraute Person kann an der
Claims (6)
- S c b u t z ans p ruc he. 1. Milchentnahme-und-meßvorrichtungen, gekennzeichnet durch einen Schwimmerbehälter (5) mit Ansaugstutzen (4) und durch Schwimmer (9) geöffnete bzw. geschlossene Leitungen (7 und 8), von denen die untere (8) eine Meßuhr aufweist (13) und die obere (7) hinter der Meßuhr (13) mit der oberen (8) verbunden ist sowie beide an eine Förderpumpe (9) angeschlossen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmergehause (5) einen speziellen Ansaugstutzen (4) und an seinem Deckel sowie seinem Boden je eine Leitung (7) und8) aufweist, die durch Schwimmerkopf und-bodenventil (10 u. 11) verschließbar sind und in die U-förmige Bodenleitung (8) und deren Horizontalschenkeln (i4) eine Meßuhr (13) eingebaut sowie deren freies Ende (15) mit der Deckelleitung (7) des Schwimmberbehälters (5) verbunden ist sowie beide Leitungen (7 u. 8) durch eine Abzweigleitung (17) mit der Pumpe (19) und über die Druckleitung (20) mit dem Tank (21) in Verbindung stehen.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Milchansaugstutzen (4) eine in Richtung auf den Sebwimmerbehälter (5) wachsende Erweiterung (6) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfventil (11) des Schwimmers (9) als Doppelventil und sein Bodenventil (10) als Drosselventil in der Form eines Fübrungsdornes ausgebildet ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich hinter der Zusammenführung der Bodenleitung (8) und der Deckelleitung (7) ein Krümmer (18) befindet,
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich Krümmer (ins) und Ansaugstutzen (4) in gleicher Höhe oberhalb des Milchspiegels (16) befinden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958M0026973 DE1763979U (de) | 1958-01-04 | 1958-01-04 | Milchentnahme- und -messvorrichtung. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1958M0026973 DE1763979U (de) | 1958-01-04 | 1958-01-04 | Milchentnahme- und -messvorrichtung. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1763979U true DE1763979U (de) | 1958-03-27 |
Family
ID=32789639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1958M0026973 Expired DE1763979U (de) | 1958-01-04 | 1958-01-04 | Milchentnahme- und -messvorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1763979U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2502645A1 (de) * | 1975-01-23 | 1976-08-05 | Dec Gmbh | Milchmengenmessgeraet fuer melkanlagen |
| DE3025502A1 (de) * | 1980-07-05 | 1982-01-21 | Alfons Schwarte Gmbh, 4730 Ahlen | Verfahren und vorrichtung zur milchuebernahme |
-
1958
- 1958-01-04 DE DE1958M0026973 patent/DE1763979U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2502645A1 (de) * | 1975-01-23 | 1976-08-05 | Dec Gmbh | Milchmengenmessgeraet fuer melkanlagen |
| DE3025502A1 (de) * | 1980-07-05 | 1982-01-21 | Alfons Schwarte Gmbh, 4730 Ahlen | Verfahren und vorrichtung zur milchuebernahme |
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