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DE1763845C - Linearer Induktionsmotor - Google Patents

Linearer Induktionsmotor

Info

Publication number
DE1763845C
DE1763845C DE1763845C DE 1763845 C DE1763845 C DE 1763845C DE 1763845 C DE1763845 C DE 1763845C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conductor
field
field magnet
armature
motor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Yves la Tronche Pelenc (Frankreich)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merlin Gerin SA
Original Assignee
Merlin Gerin SA
Publication date

Links

Description

3 ' 4
phase aufweisen. Der sich entlang des Weges er- des Ankers weggelassen ist, um die Magnetkreise zu
streckende feste Leiter kann mit dem Anker fest ver- zeigen,
bunden, jedoch von ihm elektrisch isoliert sein. Fig. 17 einen Schnitt nach der Linie XVII-XVII
Um die Leistung des einphasigen erfindungsgemä- der F i g. 16 und
ßen Linearmotors zu erhöhen, weist der Feldmagnet 5 Fig. 18 ein Schaltschema der Leitungen eines Mo-
zwei magnetisch in Reihe geschaltete Luftspalte auf, tors nach F i g. 15 zur Herstellung eines elektrischen
die von einem, mehrere parallele Stromstäbe besit- Gleichgewichtes.
zenden Anker durchquert werden, wobei die Strom- Die Fig. 1 und 2 zeigen einen festen Leiter 10, stäbe des Ankers und die Luftspalte derart angeord- von dem nur ein Abschnitt dargestellt ist und der sich net sind, daß jede von den Stromstäben gebildete io über die gesamte Länge der Bewegungsbahn eines Stromschleife während des Betriebes des Motors die Lineannotors erstreckt und mit einer nicht darge-Luftspalte jeweils nacheinander durchquert. Hierbei stellten Einphasenwechselstromquelle verbunden ist. können die beiden Luftspalte des Feldmagneten in Der Leiter 10 kann von beliebigem Querschnitt sein, Längsrichtung des Leiters gegeneinander versetzt bei- rund (s. Fig. 2), quadratisch (s. Fig. 4) usw. und derseits des Leiters angeordnet sein. An Stelle der 15 mehrere, gegebenenfalls untereinander isolierte Draht-Längsverstellung der Feldmagnetpole können die ädern enthalten (s. F i g. 6). Ein Feldmagnet 12 in Ankerstäbe zur Längs- und zur Querrichtung des Form eines gespaltenen Ringes oder Hufeisens um-Leiters geneigt sein. Hierbei besteht auch die Mög- gibt den Leiter 10 und wird durch beliebige, nicht lichkeit, den Ankerstäben eine doppelt gebrochene dargestellte Mittel geführt, so daß er sich auf einer Form zu geben. ao parallel zum festen Leiter 10 verlaufenden Bahn ver-
Zur weiteren Erhöhung der Leistung weist der er- schieben kann. Es ist leicht ersichtlich, daß ein den findungsgemäße Linearmotor zwei ortsfeste parallele Leiter 10 durchfließender Wechselstrom ein magne-Leiter auf, von denen jeder von einem Feldmagneten tisches Feld mit kreisförmigen Kraftlinien im Feldumgeben ist, die in Längsrichtung der Leiter mitein- magneten 12, der selbstverständlich aus entsprechenander fluchtende Luftspalte aufweisen, die vom An- 25 dem ferromagnetischem Material, z. B. Eisenblech, ker durchquert werden. Beide Leiter werden von besteht, und insbesondere im Luftspalt 14 erzeugt, einphasigen Wechselströmen durchflossen. Durch der durch den Spalt des Feldmagneten 12 begrenzt Phasenverschiebungsmittel wird ein zweiphasiges wird. Der Leiter 10 wird durch einen schirm- oder gleitendes Magnetfeld erzeugt. lamellenförmigen Anker 16 aus elektrisch leitendem
Zur Erzeugung des gleitenden Magnetfeldes bei 30 Material in Form einer Schiene, die sich über die geeinem mehrphasigen erfindungsgemäßen Linearmotor samte Länge des Leiters 10 erstreckt und einen entsind die Polflächen sämtlicher Feldmagnete in Längs- sprechenden Querschnitt besitzt, abgestützt oder gerichtung der Leiter gegeneinander versetzt. tragen. Der Anker 16 ist vom Leiter 10 elektrisch iso-
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in d^n liert oder nicht, beispielsweise durch einen zwischenge-
Figuren dargestellt. Es zeigt 35 schalteten Isolator 18, und erstreckt sich quer durch
F i g. 1 einen Axialschnitt durch einen Einphasen- den Luftspalt 14, der eine genügende Breite besitzt,
motor gemäß der Erfindung, wobei der Anker nicht um eine Verschiebung des Feldmagneten 12 ohne
dargestellt ist, Reibung des letzteren an dem Anker 16 zu erlauben.
Fig. 2 eine Ansicht von links gemäß Fig. 1 mit Der Anker 16 kann eben oder uneben sein, beispiels-
dem Anker, 40 weise kreisbogen- oder winkelförmig (s. Fig. 11).
F i g. 3 einen Axialschnitt durch einen weiteren Der gespaltene Feldmagnet 12 hat eine längliche zy-
Motor gemäß der Erfindung, wobei der Anker nicht lindrische Form und weist eine rechtwinklige PoI-
dargesteKt ist, fläche im Luftspalt 20 auf, deren Länge sich über
F i g. 4 eine Ansicht von links gemäß F i g. 3 mit eine bestimmte Länge des leitenden Ankers 16 er-
dem Anker, 45 streckt. Die Polfläche des Luftspaltes 20 ist in zwei
F i κ. 5 einen Ausschnitt aus dem Nn^netkreis nach gleiche Abschnitte 21,23 unterteilt, von denen einer 21
F i g. 3, von einer Kurzschlußwicklung (Phasenverschiebungs-
F i g. 6 eine F i g. 4 entsprechende Ansicht einer ring) 22 umgeben ist, die in einer nicht dargestellten
dritten Motorenart mit einem Anker und zwei Lei- Rille wirksam in einer Axialebene des Leiters 10 ange-
tern, 50 ordnet ist. Eine Kapazität 24, punktiert in F i g. 1 an-
F i g. 7 eine Profilansicht einer vierten Motorenart gedeutet, kann gegebenenfalls in den Stromkreis der
gemäß der Erfindung mit festem, unterstütztem An- Kurzschlußwicklung 22 eingeschaltet weiden, um in
ker und Leiter, an sich bekannter Weise ihre Wirkung zu erhöhen.
Fi g. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII dei Der Motor nach den Fi g. 1 und 2 arbeitet folgen-
F i B- 7 mit verschiedenen Polen ohne Anker, 55 dermaßen:
F i g. 9 eine Draufsicht gemäß F i g. 7, Wenn ein Einphasenwechselstrom den Leiter 10
Fig. 10 eine Seitenansicht eines anderen Einpha- duichfließt, wird ein magnetisches Wechselfeld im
senmotors gemäß der Erfindung, wobei ein Teil des Feldmagneten 12 erzeugt, wobei die Kurzschlußwick-
Ankers fortgelassen ist, um einen Teil des Magnet- lung 22 in bekannter Weise das Feld im Abschnitt 21
kreises zu zeigen, 60 bezüglich des Feldss des Abschnittes 23 des Luft-
Fig. 11 eine Stirnansicht des Motors nach Fig. 10 Spaltes20 in seiner Phase verschiebt. Diese Ab-
mit einem winkelförmigen Anker, schnitte 21, 23 stellen zwei Pole dtx, die auf herkömm-
Fig. 12, 13 und 14 verschiedene andere Ausfüh- liehe Art ein magnetisches Wandürfeld erzeugen. Im
runesbeispiele des Motors nach Fig. 10, Anker 16, der der Wirkung dieses Wanckrfeldes
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht eines Drei- 65 unterworfen ist, werden Wirbelströme erzeugt, und es
phasenmotors der in Fig. 10 dargestellten Art, ergibt sich daraus eine Kraft und eine daraus fol-
Fig. 16 eine Seitenansicht des Dreiphasenmotors gende relative Verschiebung zwischen dem Feldmanach Fig. 15, wobei ein Teil der Sekundärseite und gneten 12 und dem Anker 16, wie sie an sich bc-
kannt ist. Das Ganze bildet einen Linearmotor mit sich an den Leiter 10 anschließen. Dieser Schirm 30 festem Anker 16 in Form einer Schiene, an der ent- hat keinen Einfluß auf den Betrieb des Motors, jelang der bewegliche Feldmagnet 12 verschoben wird. doch den Nachteil, daß sich ein zusätzlicher Luft-
Es ist leicht ersichtlich, daß der den Gegenstand spalt 23 sowie eine Asymmetrie der Luftspalte erder Erfindung bildende Motor keinerlei Stromabneh- 5 gibt.
mer oder Schleifkontakte benötigt. Diese Vorteile Gemäß den Fig.7 bis 9 wird das zweiphasige
ergeben sich aus der Tatsache, daß das magnetische Wanderfald durch einen einzigen Leiter 10 herge-Wanderfeld nicht durch Wicklungen, die fest mit dem stellt, der von einem einphasigen Wechselstrom Feldmagneten verbunden sind und von außen ge- durchflossen und durch einen isolierenden Schirm 30 speist werden, sondern von einem festen Leiter er- to abgestützt wird, der sich durch einen koplanaren oder zeugt wird. nicht koplanaren Anker 16 fortsetzt, der aus leiten-
In den Fig. 3 bis 5, die sich auf einen linearen dem Material hergestellt ist. Ein Feldmagnet 12 in Einphasenmotor beziehen, der nach dem gleichen Form eines gedrehten unebenen Ringes enthält eine Prinzip wie der oben beschriebene Motor arbeitet, obere Schleife 32, die den Leiter 10 umgibt und sich jedoch mit erhöhter Leistung, sind zwei feste Leiter 15 in einem halbkreisförmigen Zweig 34 einerseits und 10, 10' dargestellt, die parallel und im Abstand von- andererseits in einem sich an das untere Ende des einander liegen und, wie vorhin beschrieben, von ein- Zweiges 34 anschließenden Joch 36 fortsetzt, wobei phasigen Wechselströmen durchflossen werden, die die unteren Enden des Zweiges 34 und der Schleife für einen bestimmten Augenblick die durch die Pfeile 32 in Längsrichtung des Leiters 10 auseinanderliegea. in F i g. 3 angegebene Richtung aufweisen. Um jeden ao Das Joch 35 bestimmt mit seinen Enden und mit den Leiter 10, 10' herum sind nebeneinander gespaltene unteren Enden der Schleife 32 und des Zweiges 34 nngförm.ge Feldmagnete 12, 12' gleicher Ausbildung zwei Luftspalte, die die Ebene des Ankers 16 schneinach F i g. 1 vorgesehen, so daß die jeweiligen Luft- den.
spalte 14,14' koplanar zu der durch die Leiter 10,10' Aus Fi g. 8 ist ersichtlich, daß die von der Schleife
bestimmten Ebene und ausgerichtet sind. Der An- »5 32 und dem Zweig 34 gebildeten Pole in gleiche Abker 16 des Motors ist zwischen den Leitern 10, 10' schnitte 21, 23 bzw. 21', 23' unterteilt sind, wovon angeordnet und an diesen mittels eines oder keines zwei, wie vorstehend beschrieben, von einer Kurzisolators 18, 18' befestigt. Eine Kurzschlußwicklung schlußwicklung 22, 22' umgeben sind. Diese Pole er-
22, 22' oder ein Phasenverschiebungsring umgibt je- zeugen bezüglich des Ankers 16 die Verschiebung den der Abschnitte 21, 21', wie vorstehend beschrie- 30 des beweglichen Motorenteiles in der oben beschrieben wurde, und ein schmaler Zwischenraum 26 ist benen Weise. Ein dritter Luftspalt 28, der zwischen zwischen den nebeneinanderliegenden Abschnitten den oberen Enden der Schleife 32 und des Zweiges
23, 21' vorgesehen (s. Fig. 5). Es ist verständlich, 34 gebildet ist, läßt einen Durchgang für den Schirm daß, wenn der im Leiter 10 fließende Strom in einem 30, greift aber wie im Ausführungsbeispiel nach bestimmten Augenblick beispielsweise einen Nordpol 35 F i g. 6 nicht direkt in den Lauf des Motors ein. Er im Abschnitt 23 erzeugt, der phasengleiche Strom im ist übrigens überflüssig, wenn der Leiter 10 anders Leiter 10' dann einen Südpol im Abschnitt 23' er- als durch einen Schirm 30 abgestützt werden kann, zeugen wird. Die F i g. 10 und 11 zeigen einen Einphasenmotor,
Die Kurzschlußwicklungen 22, 22' bewirken eine der nicht den Nachteil von inaktiven Luftspalten aufPhasenverschiebung, die dann einen »Ost«pol dank 40 weist, obwohl ein zweiphasiges magnetisches Wandes um 90° versetzten Kraftflusses im Abschnitt 21 derfeld durch einen einzigen, auf der ganzen Länge und einen »WesUpol im Abschnitt 21' erscheinen des Durchlaufs unterstützten Leiter erzeugt wird. Der läßt und ein magnetisches Wanderfeld verursacht, feste Leiter 10 wird mittels Isolatoren 39 durch einen j
das mit dem Anker 16 zusammenarbeitet. Dieser Mo- an sich bekannten Anker 38 in Form einer Leiter j
tor weist die gleichen Vorteile auf wie der Motor 45 aus leitendem Material mit Stangen, die bezüglich ;
gemäß Fig. 1 und bewirkt ein zweiphasiges magne- des Leiters 10 senkrecht oder schräg liegen, getragen. j
tisches Wanderfeld. In dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel
Die Leiter 10, 10' des in Fig. 3 dargestellten ist der Anker 38 im Profil winkelförmig ausgebildet, Linearmotors können nur an ihren Endpunkten ab- er kann aber selbstverständlich eben sein oder einen gestützt werden, da jedes Unterstützungszwischen- 5° anderen Querschnitt aufweisen. Ein Feldmagnet in glied ein Hindernis für die Verschiebung des beweg- Form eines Ringes mit zwei Teilen 40, 40' (Teil 40' liehen Teiles bilden würde. Bei Verwendung von ist in Fig. 10 weggelassen) umgibt den Leiter 10 und j
sehr langen Leitern können solche Unterstützungen grenzt zwei Luftspalte 42, 44 ab, die dem Anker 38 j
jedoch unerläßfich sein. einen Durchgang lassen. Der Teil 40 ist leicht ver-
Gemäß einer ersten Weiterbildung der Erfindnng 55 dreht, um die Stirnflächen der zwei Spalte oder Luftwerden d;e Leiter 10, 10' durch nicht dargestellte, spalte 42, 44 in Längsrichtung des Leiters 10 zn ver- i einziehbare Unterstützungen abgestützt, die sich bei lagern, wobei die eine einen Abstand von der ande- j einem Durchgang des beweglichen Teils zurück- ren aufweist, der zumindest gleich ihrer Länge ist ziehen, z. B. unter der Wirkung einer fest mit dem Die Abschnitte 21, 23, 21' 23' (23 und 23' sind mit ■ beweglichen Teil verbundenen Führung, die die Un- 6° Kurzschlußwicklungen 22, 22' versehen) weisen wie ' terstützungen gegen ein fest mit den Leitern 10, 10' in den vorstehend beschriebenen Beispielen eine i verbundenes Federsystem beim Durchgang des be- Folge von Polen auf, die em magnetisches Wander- J weglichen Teils wegbewegt feld erzeugen. Es wird darauf hingewiesen, daß auf '
Gemäß einer zweiten, in Fig. 6 dargestellten Wei- Grund der leitenden Stangen des Ankers 38, die I
terbildung der Erfindung ist einer der Feldmagnete 65 sich mindestens über eine Höhe erstrecken, die der 12 mit einem zweiten Spalt oder Luftspalt 28 ver- transversalen Fortbewegung zwischen den zwei Halbsehen, in dem sich ein Schirm 30 oder Unterstüt- abschnitten 21, 23 und 21', 23' gleicht, die in dem : zungsteile aus isolierendem Material erstrecken und Anker 38 induzierten Stromlinien vollkommen fest-
gelegt sind und die Verlagerung der Pole in Rieh- magnete 54, 56, 58, von denen jeder einen Phasentung der Stangen keinen schädlichen Einfluß auf die leiter 46, 48, 50 gabelartig umfaßt, werden ^von dem Wirkungsweise des Motors hat. Die Wirkungsweise beweglichen Teil 52 getragen. Diese Feldmagnete 54, ergibt sich aus den vorstehenden Erläuterungen. 56, 58 sind entweder von der in den Figuren darge-Wenn der im Leiter 10 fließende Strom einen Nord- 5 stellten Art in Form von Stufen, die dem in Fig. 10 pol im Abschnitt 21 erzeugt, ist der Abschnitt 21' ein dargestellten Feldmagneten entsprechen, oder schräg Südpol, und die Kurzschlußwicklungen erzeugen Ost- entsprechend dem Feldmagneten nach F i g. 12 angepole bzw. Westpole in den Abschnitten 23 und 23'. ordnet, um die Luftspaltpolpaare 21 a, 21 a; 21 b, 21/)', Die Nord-, Ost-, Süd- und Westpole folgen deshalb 21 c, 21 c' in Längsrichtung zu verschieben, und zwar in der Richtung des Leiters 10 aufeinander. Diese io beispielsweise um ein Drittel der Poltcilung. Eine Richtung ist die der Fortbewegung des beweglichen Anordnung entsprechend jenen der Fig. 13 und 14 Teils. Diese Ausbildung entspricht dem früher er- isl selbstverständlich auch möglich, läuterten Grundprinzip der Motoren mit magneti- Die Feldmagnete 54, 56, 58 sind dachziegelartig
schem Wanderfeld. angeordnet, um eine Folge von Polen 21 a, 21 b'.
Die Längsverlagerung der Pole, die im Beispiel i5 21 c; 21 a', 21 b, 21 c' unter der Wirkung des magncgemäß F i g. 10 durch eine besondere Form des ring- tischen Kraftflusses herzustellen, die durch die in den förmigen Feldmagneten verwirklicht ist, kann durch Phasenleitern 46, 48, 50 fließenden Ströme erzeugt eine einfache Neigung eines ebenen ringförmigen werden. Die Magnetkreise der Feldmagnetc 54, 56, Feldmagneten gegenüber dem Leiter 10 auf die in 58 werden vorzugsweise durch Magnetjoche 54', 56', Fig. 12 dargestellte Weise erreicht werden. Das Er- 20 58' geschlossen, die symmetrisch bezüglich des Angebnis und die Wirkungsweise sind selbstverständlich kers38 angeordnet sind und von dem beweglichen die gleichen wie bei dem Motor nach Fig. 11. Teil 52 getragen werden. Diese Magnetjoche könnten
Die Fig. 13 und 14 zeigen zwei Abänderungen des als Magnetkreise für einen symmetrischen Motor mit Motors nach Fig. 10 mit Polen, die nicht längsvcr- einer zweiten Dreiphasenleitung und mit zugehörigen stellt sind, sondern mit geneigten oder schrägen Stan- 25 Magnetkreisen dienen, die auf der entgegengesetzten gen (Fig.' \3) des Ankers38 oder mit stufenförmigen Seite des Ankers38 liegen. Es wird darauf hingewie-Stangen (F i g. 14) versehen sind. Die Lage bezüglich sen, daß die Polleilung eines derartigen Motors durch des Induktors, falls der Anker nicht verändert wor- die Entfernung der beiden Pole 21 a, 21 a' desselben den ist, und die Wirkungsweise sind selbstverständ- Paares bestimmt wird. Die Polteilung kann z. B. lieh die gleichen. Die Stangen brauchen nicht gerade 30 durch einfache Neigung der Feldmagnete 54, 56, 58 zu sein, sondern können z. B. die Form einer ge- verändert werden.
brochenen Linie aufweisen. Mehrere Gruppen von Der Feldmagnet 56 ist auf die in den Fig. 15 oder
Polen können zusammengeschlossen und nebencin- 16 gezeigte Art umgekehrt, um die Unstetigkeit dei ander angeordnet werden (s. Fig. 14). Pole wegen eines offenen Induktors zu kompensieren.
Die Erfindung ist selbstverständlich keinesfalls auf 35 Dieser Motor arbeitet auf die gleiche Weise wie die einen Einphasenmotor beschränkt, und die Fi g. 15, in den Fi g. 10 und 12 dargestellten Motoren. 16 und 17 zeigen als Beispiel einen Dreiphasenmotor, Um eine Gleichgewichtsstörung zwischen den Pha-
dcr auf dem Prinzip der Wirkungsweise des Einpha- sen zu vermeiden, ist es vorteilhaft, in regelmäßigen senmotors der Fig. 10 und 11 beruht, der auf jeden Abständen die Phasenleiter 46, 48, 50 auf der Länge Mehrphasenmotor ausgedehnt werden kann. 40 des Motorenweges zu vertauschen (s. Fig. 18), wo-
Drei Phasenleiter 46, 48 und 50 einer Dreiphasen- bei dafür gesorgt werden muß, daß die genaue Phaleitung erstrecken sich parallel in einer gleichen odei senfolgc erhalten bleibt, um die Verschieberichtung nicht gleichen Ebene auf dem Wege eines beweg- zu erhalten.
liehen Teils 52, z. B. in Form eines Hufeisens. Die Obwohl die verschiedenen Motorentypen beson-
Phasenleiter 46* 48, 50 werden mittels Isolatoren 39 45 ders als Einphasen- oder Dreiphasenmotor beschriedurch den Anker 38 getragen, der die gleiche Gestall ben worden sind, ist es klar, daß ihre Ausführung einer Leiter wie jener des Motors gemäß Fi g. 10 be- und Wirkungsweise leicht beliebig mehrphasigen sitzt Der bewegliche Teil 52 überdeckt den Anker 38 Strömen angepaßt werden kann. Alle weisen den Vor- und die mh ihm verbundenen Phasenleiter 46, 48, 50 teil des Wegfalles von Schleifkontakten für die und wird durch beliebige, nicht dargestellte Mittel 50 Stromversorgung auf, was ihnen eine beträchtliche geführt, die ihm eine Verschiebung auf der durch Widerstandsfähigkeit und Funktionssicherheit verden Anker 38 bestimmten Bahn erlauben. Drei Feld- leiht
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentamnriiche- (10> 10') aufweist, von denen jeder von einem Patentanspruch. Feldmagneten (12, 12') umgeben ist, die in Längs-
1. Linearer, längs eines Weges beweglicher In- richtung der Leiter (10, 1Θ') miteinander fluchduktionsmotor mit mindestens einem Anker, mit tcnde Luftspalte (14, W) aufweisen, die vom mindestens einem mit dem Anker zusammen- s Anker (16) durchquert werden.
arbeitenden Feldmagneten und mit mindestens 11. Motor nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
einem längs des Weges fest angeordneten, von · zeichnet, daß die Polflächen sämtlicher Feldmageinem Wechselstrom durchflossenen Leiter, wobei nete in Längsrichtung der Leiter (46, 48, 50) ge-
der Feldmagnet auf induktive Weise von dem Lei- geneinander versetzt sind,
ter erregbar ist, dadurch gekennzeich-io
net, daß der Feldmagnet (12) den Leiter (10)
unter Bildung wenigstens eines Luftspaltes (14)
umfaßt, in dem sich der Anker (16) befindet, und
daß der Feldmagnet (12) Mittel (Kurzschlußwicklung 22) zur Erzeugung eines magnetischen 15 Die Erfindung bezieht sich auf einen linearen, Wanderfeldes aufweist. längs eines Weges beweglichen Induktionsmotor mit
2. Linearer, längs eines Weges beweglicher mindestens einem Anker, mit mindestens einem mit Induktionsmotor mit mindestens einem Anker, dem Anker zusammenarbeitenden Feldmagneten und mit mindestens einem mit dem Anker zusammen- mit mindestens einem längs des Weges fest angeordarbeitenden Feldmagneten und mit mindestens ao neten, von einem Wechselstrom durchflossenen Leieinem längs des Weges fest angeordneten, von ter, wobei der Feldmagnet auf induktive Weise von einem Wechselstrom durchflossenen Leiter, wobei dem Leiter erregbar ist. Bei diesem linearen Indukder Feldmagnet auf induktive Weise von dem tionsmotor ist auf dem Feldmagneten eine Sekundär-Leiter erregbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß wicklung vorgesehen, in der von dem Feldmagneten, er mehrere ortsfeste, parallele, mehrphasig ge- 35 der von dem festen Leiter erregbar ist, eine Spanspeiste Leiter (46, 48, 50) aufweist, die mit einer nung induziert wird, die zur Speisung eines Induktors Vielzahl von jeweils zwei Luftspalte aufweisen- dient. Dieser Linearmotor hat den Vorteil, daß er dsn Feldmagneten (54, 56, 58) zusammenarbeiten, keinerlei Schielfbürsten zur Stromversorgung des Inwobei sämtliche Luftspalte von einem mehrere duktors benötigt, da die Stromversorgung des Inparallele Stromstäbe besitzenden Anker (38) 30 duktors mittels eines Transformators erfolgt, der vom durchquert werden und die Polflächen der Feld- festen Leiter als Primärwicklung und dem Feldmamagnete und die Stromstäbe des Ankers (38) in gneten mit der Sekundärwicklung gebildet wird.
Längsrichtung der Leiter (46, 48, 50) gegenein- Eine solche Anordnung wurde bereits vorgeschlaander versetzt sind. gen.
3. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 35 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den zeichnet, daß der Feldmagnet (12) als Spaltpol Linearmotor der oben bezeichneten Art zu vereinausgebildet ist. fachen und eine Sekundärwicklung zu vermeiden.
4. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch zeichnet, daß der Feldmagnet (12) eine Konden- gelöst, daß der Feldmagnet den Leiter unter Bildung satorhilfsphase aufweist. 40 wenigstens eines Luftspaltes umfaßt, in dem sich der
5. Motor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- Anker befindet, und daß der Feldmagnet Mittel zur kennzeichnet, daß der oder die Leiter mit dem Erzeugung eines magnetischen Wanderfeldes aufAnker (Schirm 16) fest verbunden, jedoch von weist.
ihm elektrisch isoliert sind. Beim erfindungsgemäßen Linearmotor bildet der
6. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 45 Feldmagnet selbst den Induktor, so daß eine Sekunzeichnet, daß der Feldmagnet (Teile 40, 40') zwei därwicklung, wie sie bei* dem Linearmotor der oben magnetisch in Reihe geschaltete Luftspalte (42, bezeichneten Art notwendig ist, eingespart wird. Der 44) aufweist, die von einem mehrere parallele erfindungsgemäße Linearmotor ist also wesentlich Stromstäbe besitzenden Anker (38) durchquert einfacher aufgebaut als der Linearmotor der oben werden, wobei die Stromstäbe des Ankers (38) 50 bezeichneten Art.
und die Luftspalte (42, 44) derart angeordnet Zur Ausbildung als Mehrphasenlinearmotor weist
sind, daß jede von den Stromstäben gebildete der erfindungsgemäße Linearmotor mehrere ortsfeste,
Stromschleife während des Betriebes des Motors parallele, mehrphasig gespeiste Leiter auf, die mit
die Luftspalte (42, 44) jeweils nacheinander einer Vielzahl von jeweils zwei Luftspalte aufweisendurchquert. 55 den Feldmagneten zusammenarbeiten, wobei sämt-
7. Motor nach Anspruch 6, dadurch gekenn- liehe Luftspalte von einem, mehrere parallele Stromzeichnet, daß die beiden Luftspalte (42, 44) des stäbe besitzenden Anker durchquert werden und die Feldmagneten (Teile 40, 40') in der Längsrich- Polflächen der Feldmagnete und die Stromstäbe des tung des Leiters (10) gegeneinander versetzt bei- Ankers in Längsrichtung der Leiter gegeneinander derseits des Leiters (10) angeordnet sind. 6o versetzt sind. Die einzelnen Polflächen der Feldma-
8. Motor nach Anspruch 6, dadurch gekenn- gnete erzeugen hierbei ein magnetisches Wanderfeld, zeichnet, daß die Ankerstäbe zur Längs- und zur das mit den Stromstäben des Ankers so zusammen-Querrichtung des Leiters (10) geneigt sind. arbeitet, daß der für den Antrieb des Linearmotors
9. Motor nach Anspruch 6, dadurch gekenn- notwendige Schub erzeugt wird.
zeichnet, daß die Ankerstäbe eine doppelt ge- 65 Zur Erzeugung eines magnetischen Wanderfeldes
brochene Form haben. bei einem erfindungsgeinäßen Einphasenlinearmotor
10. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekenn- kann der Feldmagnet als Spaltpol ausgebildet sein, zeichnet, daß er zwei ortsfeste parallele Leiter oder der Feldmagnet kann eine Kondensatorhilfs-

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