Hans Schnell, Haunkirchen (Saar), HospitaJ. str. 34-, 6
Schutzgamaeche
Die urfindur4, e
Die Erfindung betrifft eine Schutzgamasche, die namentlich
für den Gebrauch durch mit Schweißen, Schmieden Gießen,
c.dßl. Arbeiten beschäftigtes Personal zur Vorhinderung vcn
Beinverbrennungcn durch abspritzende Funken glühende Metall-
teilchenusw. bestimmt iat.
Diebereits bekannten, mit Sohnallen versehenen Schutzga-
maschen dieser Art haben den Nachteile daß sie bei platz-
lieh auftretendem Entflammen durch hocherhitzte Teilchen nicht
schnellgenug von den Beinen entfernt werden kSnnen so daß
es sehr häufig zu mehr oder weniger sohwerin Beinverbrennun-
gen kommt. die einen entsprechend langen Arbeitsausfall des davon betroffenen Personals
bedingen Aus diesem Grunde sah man von der Verwendung derart beschaffener Gamaschen
ab und ersetzte sie durch solche mit Federeinlagen, welche selbsttätig ein enges
Umschließen der Beine sicherten und bei Gefahr
ein rasches Abnehmen
der Gamaschen ermöglichten. Dies@ Art von Schutzgamaschen hat jedoch den Nachteil,
daß einerseits die Spannfedern, insbesondere bei unachtsamer Behandlung leicht brechen
und daß andererseits ihre Gestehungskosten verhältnismäßig hoch sind. Ebenso brachten
auch Schutzgamaschen mit Druckknopfverschluß keine zufriedenstellende Lösung des
Problems. Hans Schnell, Haunkirchen (Saar), HospitaJ. st. 34-, 6
Protective gamaeche
The urfindur4, e
The invention relates to a protective gaiter, namely
for use by casting with welding, forging,
c.dßl. Work employed personnel to prevent
Burns of the legs from spraying sparks of glowing metal
particles etc. definitely iat.
The already well-known protective gates provided with all
Meshes of this type have the disadvantages that they
not borne by ignition caused by highly heated particles
can be removed from the legs quickly enough so that
it is very common to have more or less burned legs.
gene is coming. which cause a correspondingly long loss of work for the staff concerned.For this reason, gaiters of this kind were not used and they were replaced by those with spring inserts, which automatically secured the legs tightly and made it possible to remove the gaiters quickly in the event of danger. However, this type of protective gaiters has the disadvantage that, on the one hand, the tension springs break easily, especially if handled carelessly, and that, on the other hand, their production costs are relatively high. Likewise, protective gaiters with snap fasteners did not provide a satisfactory solution to the problem.
Die Schutzgamasche gemäß der vorliegenden Erfindung ist frei von allen
angeführten Nachteilen und ist durch einen Verschluß nach Art eines Scharniers gekennzeichnet,
dessen Schlaufen an den sich Überlappenden Längsrändern der Schutzganasche angeformt
sind und ineinandergreifen, wobei die Verbindung dieser Schlaufen durch einen vorzugsweise
elastischen Stab erfolgt, der die Schlaufen durchgreift und leicht eingesteckt und
heraus-
gezogen werden kann.
Vorzugsweise werden an dem einen Gamaschenrand diese Schlaufen
durch einfaches Umlegen des Randes und Vernähen desselben mit
dem Gamaschenlcörper gebildete wodurch eine Art Einstedkacheide
für den Verbindungsstab entsteht und gleichzeitig eine Verstärkung der Gamasche
an dieser Stelle erzielt wird. Am anderen Gamaschenrand sind Streifen vorgesehen,
die durch Zusammenfalten zu ein-, vorzugsweise aber zu zweiäugigen, nebeneinanderliegenden
Schlaufen
geformt werden, wobei diese Streifen sich in Ausschnitte der am ersten Gamaschenrand
angeformten Einsteckacheide einfügen können. Der Stab zur Verbindung der an beiden
Gamaschenrändern angebrachten Schlaufen hat oben eine Schlinge zum Fassen. Die Schlaufen,
welche durch Zusammenfalten von Streifen entstehen, sind vorzugsweise etwas enger
als diejenigen der E@nsteckscheide, wodurch das Einstecken des Verbindungsstabes
bei ausgerichteten Scharnier@chlaufen erleichtert wird. Dadurch, daß zwei nebeneinanderliegende
Schlaufen vorgesehen sind, besteht die Möglichkeit, die Schutzgamasche der Dicke
der zu umfassenden Beine anzupassen. So werden für dickere Beine die dem Gamaschenrand
näher liegenden Schlaufen verwendet, während für dünnere Beine vom Rand weiter entfernten
Schlaufen Verwendung finden.The protective gaiter according to the present invention is free from all the disadvantages mentioned and is characterized by a closure in the manner of a hinge, the loops of which are formed on the overlapping longitudinal edges of the protective gaiter and interlock, the connection of these loops being made by a preferably elastic rod, which reaches through the loops and easily inserted and removed can be drawn.
These loops are preferably on one gaiter edge
by simply turning over the edge and sewing it with
the gaiter body formed thereby a kind of Einstedkacheide
for the connecting rod and at the same time a reinforcement of the gaiter is achieved at this point. On the other gaiter edge, strips are provided which are formed into one-eyed, but preferably two-eyed, side-by-side loops by folding them together, these strips being able to fit into cutouts of the plug-in shawls formed on the first gaiter edge. The rod for connecting the loops attached to both gaiter edges has a loop at the top to hold. The loops, which are created by folding strips together, are preferably somewhat narrower than those of the plug-in sheath, which makes it easier to insert the connecting rod when the hinge loops are aligned. The fact that two adjacent loops are provided makes it possible to adapt the protective gaiters to the thickness of the legs to be encompassed. For example, the loops that are closer to the gaiter edge are used for thicker legs, while loops that are further away from the edge are used for thinner legs.
Diese letzteren. welche gegebenenfalls noch enger sein können, dienen
mveckmäßig zum Einstecken des Verbindungsstabes bei Nichtgebrauch der Gamasche.
In einer Ausführungsvariante bes-itzt die Schutzgamasche, anstelle der zu zwei @chlaufen
zusammengefalteten Streifen, gewöhnliche Schnallenverschlüsse mit Riemen. Der Verbindungsstab
wird in diesem Falle einerseits in die durch Umlegen des freien Gamaschenrandes
an diesem gebildete Einsteckscheide und andererseits in die Ösen gesteckt, welche
entetehengivenn die Riemen der Schnallenverschlüsse umgelegt und an den metallenen
Schnallen
der Schnallenverschlüsse befestigt werden, wobei sich diese Ösen, wie zuvor, in
die Ausschnitte der Einsteckschneide einfügen. Diese Anordnung sichert vor allem
eine bessere Anpassungsfähigkeit der Schutzgamasche an den Boinumfang des Trägers
und das Anlegen der Schutzgamasche durch sie wesentlich erleichtert und beschleunigt.
Das öffnen derselben
imDringlichkeitsflle erfolgt wie zuvor durch Herausziehen
des Verbindungsstabes. Außerdem kann die anzahl der Verbindungsstellen verringert
werden, woraus sich eine wesentliche Ersparnis im Gestehungspreis der Gamasche ergibt.
Es ist ferner zweckmäßig, jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung, daß
oben und unten am Gamaschenkörper mindestens je ein Zwickel vorgesehen werden, durch
welchen ein enges Anliegen der oberen und unteren Gamaschenränder am Bein des Trägers
gewährleistet, und somit das Eindringen von glühenden Metallteilchen zwischen Gamasche
und Bein verhütet wird. Der obere Zwickel kann auch durch eine elastische Vorrichtung
mit Gummeschnur oder -band ersetzt werden, welche ein enges Anliegen der Schutzgamasche
am Bein des Trägers gewährleistet
und eis. Eindringen von Funken oder glühenden Teilchen in das
noch sicherer verhütete Dmit sich diese Vor-
yitung voll auswirken kann, ist der obere Gamaschenrand mit
einer Anzahl von Einschnitten versehen, wodurch er sich unter
der Zugwirkung der elastischen Vorrichtung entsprechend zu-
ßasmenziehen l : ann. Zur Vcrvollkoamnuns des Schutzes ist
außer-
das noch vorne am unteren Rand der Gamaaohe und gogebenenfalla
auch hinten je eine Vorfußlasche vorgesehen, die sich durch
die
gesohwaifte Vorn ihrer Defcstigungslinien enG an dem Vorfuß
und die Ferse des Tregors ansehniegon.
!
Die so beschaffeno Sahutzganascho Lann aus jet geeigneten
Terkstoffe insbesondore aber aus Leder oder Asbest bestehen.
Die Zeichnungen zeigen Ausführunssbelspiele der erfindunage-
süßenSohutzgamaschoe
Pig, 1 % eigt cino Ausführungeform dozzelbon in geöffnetem
und
lpig, 2In geschlossenem Zustandg
FiG. : 3 zeigt eine Ausführungsvariante der Sohutzganasohe,
ebenfalls in geoffneton Zustand,
zu
Fig. 4 ist ein teileiser Harizontalschnitt der dazu ge-
hörigenVersehlußvorrichtung in natürlicher Größe.
In dsn isuron 1 und 2 Zoseichnot 1 den
2 die Vorfußlasaho, 3 die oberen unC unteren Zwickel zur
Erzielunß eines engen Anliegens der Gamasche an Bein des
Trgerat 4 die an einen Längsrand des Gamaschehk3rpers ange-
formte Einstoekeeheido die einen T<il des Scharniers aus-
ma-oh 5 die in letzterer vorgesehenen Einsohnitte, 6 dio
nahe dom anderen Gamaschenrand = G=aaobenkörier befestigten
streifen. die den Einschnitten 5 gegenüberliegen und in
letztereeinsreifen k5nn@N T den Yerbindunssatab, welcher
die beiden Schlaufengruppen des Scharniers nitcinandGr ver-
bindet und 8 eine Schlinge an oberen Ende des Verbindung-
stabes 7. Die Streifen 6 sind übereinander sofaltet und weisen
jeder je zei nobcneinanderliegende Schlaufen 9 auf.
Die Pia-2, uolahc die Sohutzcaaasche in soschlosaenem Zustand
zeiGt so vie sie sich an das Dein des Benutzers anlegt. läßt
die Vorbinduns d3 boiden Sohlaufcnruppen durch den Verein-
dungautab 7 deutlich erkennen* Un die Vorbindung zu 13aen,
Genügt ems don tab herauszuzichcn, T7C. O augenblicklich und
ehmaGefahr einca Hänenbicibona Geschoben kann. Die Gamasche
kann dann rasch absenoonon werden, aofcrn sie nicht von selbst
abfällt.
In don Fig. 3 und 4, bezeichnet l ebenfalls den Gamaschen-
krpcr und 2 die Vorfußlaschc, 2'ist dia Persenlaschc und
10 das elastische Zugband, das an oberen GaBaachenrand vor-
sugseise vorne in Höhe dor Einschnitte 10'angebracht ist.
4 ist wie in den vorhorcehondon FiGuren die andoa oinoa. P
der Gamasche mia-o : tormte und 5 sind die darin
vorgesehenen Einschnitte zua infQscn der Gegcnelemente des
Scharniers.
DieseSlononte sind bei dieser Variante scöhnliche Schnallen
verschlüsseg deren Nionon 11 mit einer Anzahl Löchar versohan
und durch Haltoschnallon 12 geführt sind. Zur Bildung einer
Cse Genü. es,' (Ion nit eineo. nnde an Gaaa3chcnkdrper anGcnahten
Riemen 11 durch die Schnalle 12 hindurchzuführen und ihn in
der
gewünschten tellun mittels des Domes 13 festzulegen, e. gcenen'-
falls kann das freie Riencnendo durch eine Schlaufe 14 hindurch
geführt w en, u : es an den GaaaschenkSr cr nzulegen und a.
u. oh
um ein vorsehontliches LScndes Ricnens 11 von Dorn 13 zu vor-
noidon. Der obeyn Bit der Sehlinso 8 vorachono Vorbindums-
stab 7 durchrast fortschreitend und wechselweise die ver-
achicdonen Teile der insteokochcidG 4 und die durch die
Riemen 11 der Schnallonversohlüsse gebildeten Ösen. Der durch
diesesVersohluSaysten ia Vercleich ßQ denenien der vorher-
gehenden Figuren aewähyleistcte Vorteil besteht darin, daß
er eim volt rrößere Verstallbarkolt der von den Riemen 11 ge-
bildeten Ösen ermöglicht und dementBpreohend auch ein besseres
Anliegender Gamasche an Bein des TräGers sichert.
Wesentlich ist auch, daß diese Variante nur noch sai Ver-
bindunastcllent je eine oben und unten an der Gamasche auf-
weiat, während die in den FiGuren 1 und 2 darGcstellto Variante
noch eine dritte Verbindungsstelle ungefähr in halber Rasche-
Mhchat.
These latter. which can possibly be even tighter, are used to plug in the connecting rod when the gaiter is not in use. In one variant, the protective gaiter has conventional buckle fasteners with straps instead of the strips folded into two loops. In this case, the connecting rod is placed on the one hand in the sheath formed by folding over the free gaiter edge on this and on the other hand in the eyelets, which entetehengivenn the straps of the buckle fasteners are turned over and attached to the metal buckles of the buckle fasteners, these eyelets, as before, Insert into the cut-outs of the insert cutting edge. This arrangement ensures above all a better adaptability of the protective gaiter to the waist circumference of the wearer and makes putting on the protective gaiter much easier and faster. The opening of the same In cases of urgency, pull it out as before
of the connecting rod. In addition, the number of connection points can be reduced, which results in a substantial saving in the cost price of the gaiter. It is also useful, but not the subject of the present invention, that at least one gusset is provided at the top and bottom of the gaiter body, through which a tight fit of the upper and lower gaiter edges ensures the leg of the wearer, and thus the penetration of glowing metal particles between the gaiter and leg is prevented. The upper gusset can also be replaced by an elastic device with a rubber cord or band, which ensures that the protective gaiter fits snugly on the wearer's leg and ice. Penetration of sparks or glowing particles into the
Dmitry prevented this precaution even more
yitung can have full effect, the upper gaiter edge is with
made a number of incisions, whereby it is under
according to the tensile effect of the elastic device
ßasmenzug l: ann. To ensure full protection is also
that still in front at the lower edge of the Gamaaohe and gogebenenfalla
a forefoot strap is also provided at the back, which extends through the
Well-curved front of their defensive lines tightly on the forefoot
and look at the heel of the tregor.
!
The Sahutzganascho Lann from jet suitable
Terkstoffe in particular are made of leather or asbestos.
The drawings show execution games of the invention
sweetSohutzgamaschoe
Pig, 1% eigt cino version dozzelbon in open
and
lpig, 2in closed conditiong
FiG. : 3 shows a variant of the Sohutzganasohe,
also in the open state,
to
Fig. 4 is a partial horizontal section of the corresponding
lifelike closure device.
In dsn isuron 1 and 2 Zoseichnot 1 den
2 the forefoot lasaho, 3 the upper and lower gussets for
Achieving a snug fit of the gaiter on the leg of the
Support 4 which is attached to a longitudinal edge of the gaiter body
Einstoekeeheido formed one part of the hinge
ma-oh 5 the one provided in the latter, 6 dio
near the other gaiter edge = G = aaobenkörier attached
strip. which are opposite the incisions 5 and in
the latter one k5nn @ NT the Yerbindunssatab, which
the two groups of loops of the hinge nitcinandGr
ties and 8 a loop at the upper end of the connection-
stabes 7. The strips 6 are folded over each other and point
each has two loops 9 lying next to one another.
The Pia-2, uolahc the Sohutzcaaasche in a closed condition
shows as much as it does to the user's yours. leaves
the pre-binding d3 boiden sole troupes through the association
clearly recognize dungautab 7 * Un the pre-binding to 13aen,
Suffice it to draw out ems don tab, T7C. O instantly and
Risk of ehma a bicibona can be pushed. The gaiter
can then be quickly abandoned, unless it does so by itself
falls off.
In don Fig. 3 and 4, l also designates the gaiter
krpcr and 2 the forefoot strap, 2'ist dia Persen strap and
10 the elastic drawstring that is in front of the upper edge of the
suggests at the front at the level at which incisions 10 'are made.
4 is the andoa oinoa, as in the pre-London figures. P.
the gaiter mia-o: tormte and 5 are the ones in it
provided cuts to the information of the opposing elements of the
Hinge.
These slononts are scary buckles in this variant
Encrypted the Nionon 11 with a number of Löchar
and are guided by retaining buckle 12. To form a
Cse enough. it, '(Ion not sewn on to gaiters
Pass the strap 11 through the buckle 12 and place it in the
set the desired tellun by means of the dome 13, e. gcenen'-
If so, the free riencnendo can pass through a loop 14
w en led u: to put it to the GaaaschenkSr cr and au oh
in order to prepare a premature end of the rinsing 11 from the mandrel 13.
noidon. The obeyn bit of the Sehlinso 8 vorachono pre-binding
Rod 7 progressively and alternately races through the
achicdonen parts of the insteokochcidG 4 and those by the
Straps 11 of the buckle insoles formed eyelets. The through
This VersohluSaysten ia comparison ßQ with those of the previous
going figures aewähyleistcte advantage is that
he one by one volt r larger stable voltage of the belt 11
formed eyelets and also a better one
Fitted gaiter on the leg of the wearer secures.
It is also essential that this variant only sai
bindunastcllent one at the top and one at the bottom of the gaiter.
white, while the variant shown in Figures 1 and 2
a third junction about halfway quickly
Mhchat.