DE1762746A1 - Verfahren zur Syntonisation genauer Oszillatoren und Anordnung zum Durchfuehren dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Syntonisation genauer Oszillatoren und Anordnung zum Durchfuehren dieses VerfahrensInfo
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Description
Anmelder: SYNCHRON, druzstvo pro vj^oj α kusovou vjrobu
mericich pristroju, Praha 3, Borivojova 33
"Verfahren zur Syntonisation genauer Oszillatoren und Anordnung zum Durchfuhren dieses Verfahrens"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automatischen Regelung von genauen Schwingungserzeugern, vor allem von Grundoszillatoren
der sekundären Normalfrequenz- oder Normalzeitanlagen mittels Normalfrequenzsignalen, welche entweder durch eine Reihe von Rundfunksendern
der Welt im Bereich der Langwellen oder Längstwellen gesendet werden oder durch andere Mittel zugeführt werden. Die
Erfindung betrifft weiter die dazugehörige Anordnung.
Zum Einstellen genauer frequenzstabiler Grundoszillatoren, deren
Frequenz zum Steuern sekundärer Frequenz- oder Zeitnormale und dgl. dient, werden Regelanlagen verwendet, welche auf den Oszillator
derart einwirken, daß er mit beständig kohärenter Phase mit der
Frequenz des Steuerfrequenznoraales schwingt, selbstverständlich
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in Grenzen technisch erreichbarer Genauigkeit unter Einwirkung
von Messfehlern, Ubertragungsstärungen des Steuersignals, Alterung
der Anordnung, vor allem des Quarzes und anderer äußerer Einflüsse, wie Temperaturschwankungen, Spannungsschwankungen und
ähnlichem. Diese Vorrichtungen betätigen dauernd und stetig die Abstimmungsorgane des geregelten Grundoszillators in Abhängigkeit
von der jeweiligen Grüße seiner Phasenabweichungen vom idealen Zustand, so daß jede Änderung der Parameter des Ubertrqgunsweges
des Normalsteuersignals (z. B. Fading, usw.), der Eigenschaften
des Empfängers und weiterer Teile der Regelanlage, welche sich als Änderung der Phasenanlage des Normalsteuersignals im Vergleichungspunkt
mit dem Signal des geregelten Oszillators ergibt, unerwünschte Regelvorgänge bewirkt· Die Frequenz des geregelten Oszillators wird
dadurch mit restlichen Tagesvariationen belastet· Die Übertragung von Normalfrequenzsteuersignalen im Bereich von Lang- und Längstwellen
ist bekanntlich nur während des Tages verläßlich, wo die Phasenverschiebung an der Empfangsstelle gegenüber der Sendestelle
verhältnismäßig beständig ist. Dagegen treten beim Sonnenaufgang und Sonnenuntergang wesentliche Änderungen dieser Verschiebung
(auch um mehrere Perioden) und während der Nacht noch zufällige Fluktuationen tevf, welche dann zu unerwünschten Regelungsvorgängen
fuhren. Beim Ausfall des Normalsteuersignals geht der ganze Regelvorgang
verloren. Anlagen, welche diesen Falls verhüten sollen, sint
sehr kompliziert, teuer und störanfällig. Um große Zeitkonstanten des Reglers zu erreichen, ist es notwendig* das elektromechanische
Prinzip im Regler anzuwenden, welcher aber wegen der Forderung des Dauerbetriebes bei kleiner Leistung sehr anspruchsvoll ist.
- 3 ♦
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten Nachteile bekannter Regelverfahren von Oszillatoren zu beseitigen , vor
allem aber eine wesentliche Beschränkung der Möglichkeit des Auftretens einer irreversibilen Phasenverschiebung der Größe eines
Vielfachens vom 2 Tf" , der großen Frequenzschwankungen des geregelten
Oszillators beim stetigen Regelvorgang, der Abhängigkeit der Tätigkeit des Regelvorganges von zufälligen Änderungen und
Störungen der Übertragung des Norsalfrequenzsteuersignales zu
erreichen·
Weiter ermöglicht die Erfindung eine wesentliche Vereinfachung der Konstruktion der Vorrichtungen, was sich gUnstig hinsichtlich
des notwendigen Aufwandes und der Störanfälligkeit der Apparatur auswirkt. Die Erfindung steigert die ZuVerläßlichkeit der Regelung
um einen sehr großen Wert. Sie ermöglicht auch, daß genaue Oszillatoren geregelt werden können, deren Frequenz von der Normalsteuerfrequenz
verschieden ist, sogar nicht einmal in einem harmonischen Verhältnis mit ihr steht.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur automatischen Regelung von Oszillatoren, insbesondere für sekundäre Normalfrequenz- oder Normalzeitanlagen, bei dem die gemessene Zeitverschiebung
(T* ) des geregelten Oszillators im Vergleich zum Normalfrequenzsteuersignal
in eine Größe Überfuhrt wird, deren Wert in einem Speicher gespeichert werden kann, und in voraus bestimmten,
regelMttßig nit einen konstanten Zeitintervall (T) sich wiederholenden
Ermittlungszeitpunkten (t.) eine Frequenzkorrektur (F, )
unter Anwendung eines gespeicherten Wertes Cl ·ι) der Zeitver-
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Schiebung im vorangehenden Ermittlungsaugenblick (t. .) und
des im eben vorliegenden Ermittlungsaugenblicks (t.) festgestellten Wertes CC .) der Zeitverschiebung berechnet wird
und nach AusfU-hren dieser Berechnung im Speicher der zuletzt
festgestellte Wert ( L .) gespeichert wird und eine Änderung
der Frequenz (f.) des geregelten Oszillators um eine berechnete h
Korrektur (F, ) ausgeführt wird, wobei die Korrekter (F, ) nach
der Gleichung
f β 1 1-1
h · T
wobei f die Nennfrequenz des geregelten Oszillators ist. Ferner
kann erfindungsgemäß die Zeitverschiebung als Durchschnittswert der Zeitverschiebung in der Nähe des Ermittlungsaugenblick ermittelt
werden. Die Anordnung zum Durchfuhren des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einem Zeitvergleicher, an dessen Ausgang eine
Rechenvorrichtung mit einfachen Speicher angeschlossen ist, welche an eine Programmsteuereinheit angeschlossen ist und gemäß dem früher
erwähnten Algorithmus periodisch in Ermittlungsaugenblicken arbeitet,
welche durch Steuerimpulse am Eingang der Programmsteuereinheit bestimmt werden, und aus einer an den Rechner mit Speicher
gekoppelten Betätigungseinheit, welche die Abstimmung des geregelten ftszillators bewirkt·
Eine genaue Vergleichung von untereinander entfernten Normalen der
Frequenz oder der Zeit ist wegtn der Eigenschaften der gebräuchlichen Ubertragungskanäle nur in genügend langen Zeitabttttnden (T)
möglich. In diesen Zeitabständen (1 Tag und mehr) wird die mittlere
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Abweichung Δ f der Frequenz des geregelten Oszillators festgestellt.
Dies ist möglich in einfacher 'Weise, wenn die Frequenz des Steuernormals mit der Frequenz des geregelten Oszillators
Übereinstimmt (^1 = f«)» Sind diese Frequenzen verschieden
(f. £ fn)r können beide oder nur eine von ihnen auf eine anders
gelegene Frequenz fo transponiert oder umgerechnet werden. Bei
sehr genauen Oszillatoren wird die Frequenzabweichung durch Messen
der PhasenabweichungΔγ am Anfang und am Ende des Ermittlungszeitabstandes
T durchgeführt. Die Phasenverschiebung Δ ^P eines Signals
kann vorteilhaft durch eine Zeitgröße (Zeitversehiebung Voreilen, Nacheilen) Z (t) = <f (t) , resp. Γ (t) = ^ (t) + k,
2T f 2Jf
ausgedruckt werden, wobei die Größe der konstante k unbedeutend für die Auswertung der Phasen- oder Frequenzabweichungen der verglichenen
Normale ist. Diese Ausdrucksweise ist angemessen, da Frequenz und Zeit physikalisch reziproke Größen sind und die Zeiteinheit
in Periodenzahl einer genau bekannten Frequenz definiert wird, und ferner ist sie sehr vorteilhaft darin, daß sie leicht und einfach
den Vergleich von Signalen mit ganz verschiedenen Frequenzen ermöglicht.
FUr eine gegebene Frequenz besteht zwischen der Phasenabweichung Δ C-f und der Zeitverschiebung ^C (t) prinzipiell kein
Unterschied unter der Bedingung, daß beim Ermitteln der Phasenabweichur.g
Δ ^f eine ununterbrochene Integration der Teilabweicbungen
auch beim Überschreiten der Wertet Φ = 2 IT» 4~j{~ . ,,»* U3w.
vorgeht, Ee heißt also, daß die WerteAC^ = <Κ ··· 4 ^ -■ * If"
+ CTv usw. unterschieden werden. Aue den Gründen der ■-Ilgemeinen
Gültigkeit wird weiter ausschließlich der Begriff der Zeitverschiebung
Έ (t) angewendet, phne Rücksicht darauf, ob »s sich
um der; Vergleich von Frequenznormalen oder Zeitnormalne bördelt.
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Das Wesen der Erfindung wird näher durch die eingehende Beschreibung
des Regelvorganges und der Wirkungsweise der Anordnung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Blockschaltbild der er*findungsgemäßen Regelvorrichtung
und
Figur 2 ein idealisiertes Zeitdiagramm des Verlaufes der Zeitverschiebung
in zwei Ermittlungsintervallen und des dazugehörigen Frequenzverlaufes des geregelten Oszillators.
bezeichnet, der ein Signal mit Frequenz f, an seinem Ausgang 10
und mittels der Verbindungsleitung 13-31 in den Eingang 31 der Zeitvergleichervorrichtung 3 liefert. Der zweite Eingang 32 der
Zeitvergleichervorrichtung 3 ist mit dem Ausgang 23 der Quelle 2 der Normaleichfrequenz f verbunden. Diese Quelle 2 ist in unser··
Beispiel ein Rundfunkempfänger für Lang- oder Längstwellen· Es ist
jedoch selbstverständlich, daß das beschriebene Verfahren nicht ausschließlich nur für die Regelung von sekundären Frequenz- oder
Zeit-Normalen durch Lang- oder Längstwellensendung bestimmt und brauchbar ist. Dieses Verfahren kann in allen Fällen angewendet
werden, wo es nötig ist, eine periodische Abhängigkeit der Phase des Steuersignals von der Tageszeit auszuschalten(z. B. bei einer
Übertragung des Steuersignals Über eine Telefonleitung, deren Parameter
im Laufe des Tages und der Nacht veränderlich sind), oder wo eine ununterbrochen· Übertragung des Steuersignals während des
ganzen Tages aus ökonomischen oder technischen Gründen nicht möglich
ist (z. B, kann die Tonfrequenz 1 kHz benutzt werden, welche
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BAD
durch manche Rundfunksender während einiger Hinuten täglich regelmäßig
gesendet wird). Als Quelle 2 der Eichfrequenz f kann
auch ein gleichwertiger Oszillator dienen, falls es sich um Erhaltung
beider Oszillatoren im konstanten Frequenzverhältnis handelt. Die mechanische oder elektrische Ausgangsgröße am Ausgang 34 wird dem
Eingang eines einfachen Rechners 4 mit Speicher zugeleitet. An den zweiten Eingang 45 dieses Rechners 4 ist der Ausgang 54 der Funktionssteuereinheit 5 geschaltet, an deren Eingang 50 der Anlaßimpuls zugeführt
wird. Der Ausgang 46 des Rechners 4 ist mit dem Eingang 64 des Servogerätes 6 verbunden, das mittels der Kopplung 61-16 mit dem
geregelten Oszillator 1 so verbunden ist, daß es das Abstimmen seiner Frequenz f, bewirkt.
Die einzelnen Elemente der Anordnung haben die folgenden Eigenschaften:
Der auf die erforderliche genaue Frequenz f, abgestimmte Oszillator
ist ein sehr frequenzstabiler Oszillator, der durch einen Kristall, gegebenenfalls durch Quantenprozesse gesteuert wird.
Der Ausgang 10 des Oszillators kann zum Steuern von Uhren, von Frequenzsynthesatoren,
von elektronischen Zählern und dergleichen verwendet werden. Die Zeitvergleichervorrichtung 3 ist im allgemeinen
eine an sich bekannte Vorrichtung, deren Ausgang 34 eine der Zeitverschiebung L/ (t) des Signals JF, des geregelten Oszillators 1
vom Steuersignal f der Normalfrequenzquelle 2 proportionale Größe liefert. Diese Zeitvergleichervorrichtung 3 kann auf verschiedene
Art bekannterweise ausgeführt werden. Sie kann aber auch aus Verstärkern
des Steuersignals, aus Kreisen fUr eine Transformetion
(Synthese) und Kombination der Frequenzen des geregelten Oszillator^
und des Steuersignals, aus einem Phasendiskriminator ιφο einem servomechanisch
gesteuerten Phasenschieber bestehen, des&sn VjIJU 3-
009834/0655
" h " BAD ORIGINAL
stetig durch seine Drehung allen Änderungen der Zeitverschiebung (Phasenverschiebung) im nötigen Bereich, z„ B. - 50 fjst folgt.
Die Zeitvergleichervorrichtung 3 ist aber auch ohne elektromechanisch^
Kreise realisierbar, z. B. durch Gebrauch der Elemente der Analog- oder Digitaltechnik,
Die Angabe der Zeitverschiebung ^ (t), welche als mechanische oder
elektrische Größe ermittelt werden kann, muß fähig sein, im Speicher des Rechners 4 aufgenommen zu werden. Der Rechner 4 ist ein einfacher
Einzweckrechner, der nach einem einfachen, später erwähnten Algorithmus
arbeitet. Er muß fähig sein, in seinem Speicher den Wert der Zeitverschiebung f ·. . im vorangehenden Zeitpunkt t. . fUr das
Feststellen bis zum vorliegenden Zeitpunkt t. aufzubewahren und
nach beendeter Berechnung der Korrektur der Frequenz F, aus dem Wert \f . . und dem C · der Zeitverschiebung im Zeitpunkt t.
diesen letzten Wert T~ . im Speicher zu behalten. Das Ausfuhren
dieser Operation wird durch die Programmsteuereinheit 5 gesteuert· Als Befehl zur Ausfuhrung dient ein dem Eingang 50 zugefUhrter Impuls«
Dieser Impuls kann beliebig ausgelöst werden, z. B. von Hand, am
besten jedoch selbsttätig durch eine beliebige Uhr, die vorteilhaft durch den Oszillator 1 gesteuert wird. Am Ausgang 46 des Zählers
ist ein Korrektursignal vorhanden, das mittels des Steuergerätes die Korrektur der Abstimmung des Oszillators 1 um den Wert F,
vornimmt·
Zum Ableiten des Algorithmus des Rechner· 4 mit Speicher dient Figur 2. Hier ist in A der Verlauf der Zeitverschiebung \j (t)
des geregelten Oszillators gegenüber dem Normalsteuersignal in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt· Es sei vorausgesetzt, daß
00b834/0655 " 9 "
BAD
die Ermittlungspunkte in regelmäßigen Zeitintervallen der Länge T aufeinanderfolgen,) Die Zeit T kann beliebig gewählt werden· FUr
sehr genaue Oszillatoren ist z.B„ die Zeitspanne eines Tagesy d.i.
T = 24 Stunden, geeignet· Es genUgt nämlich eine Tageszeit zu wählen, in welcher der Empfang des Normalsteuersignals voll gesichert
ist und da die Korrektur vorzunehmen. Falls gleichzeitig eine graphische Aufzeichnung der Zeitverschiebung ^f (t) vorgenommen
wird, kann ihr entnommen werden, ob der geregelte Oszillator
eine oder mehrere Perioden der Normalsteuerfrequenz f Über-Sprüngen
hat.
Es sei vorausgesetzt, daß im Ermittlungszeitpunkt t. . der geregelte
Oszillator verstimmt ist und eine gewisse Zeitverschiebung (C., / 0) besitzt. Nach Figur 2 ist im Zeitpunkt t. , die Zeitierschiebung
C · ι = C (t. .), die mit einer durch die Vorrichtung
gegebene Genauigkeit festgestellt wurde (was in Figur 2 durch den Toleranzbereich Λ O angedeutet ist). In diesem Zeitpunkt besteht
die Frequenzabweichung F. . (wie in B angedeutet ist), die theoretische
fUr die ganze Zeit T bis zum weiteren Ermittlungszeitpunkt t. konstant bleibt (die eigene Unstabilität des Oszillators 1
wegen der Vereinfachung der Erklärung nicht berücksichtigt). Der
Wert C . . ist im Speicher des Rechners 4 gespeichert.
Im Zeitpunkt t. hat die Ze.ltverechiebung des Oszillators 1 gegenüber
dem Normaleteuereignal den Wert u . s ^f (t,)f der wieder durch den
Zeitvergleicher 3 im Bereich der Genauigkeit ^u des derates festgestellt
wurde. Der Verlauf des Wertes der Zeitverschiebung {/ (t)
ist zwischen diesen Punkten in Wirklichkeit nicht linear, wie ge-
00«83*/OeSS ' !C "BAD G-IGlNAL
zeichnet, sondern besitzt im allgemeinen zufällige Werte, inbegriffen
die Alterungskomponente« Zum Zwecke der Erklärung genügt es jedoch, einen theoretisch linearen Verlauf, wie gezeichnet,
anzunehmen. Falls im Zeitpunkt t. keine Korrektur ausgeführt
worden wäre, wird vorausgesetzt, daß der Verlauf der Änderung der Zeitverschiebung t (t) gemäß der strichlierten Linie des Verlaufes
(Fortsetzung der Verbindungslinie der Punkte (t. ., "V * ,) und
(t., C .) sein wUrde, und der Wert der Verschiebung wUrde im
Zeitpunkt t. . den Wert C . ,«2C/.-V/.. erreichen.
Da man jedoch die Verschiebung £, . . s 0 erreichen will, muß eine
Korrektur F, der Frequenz f. eingeführt werden, die proportional
dem Wert 2C1- C . , ist.
Es gilt die Beziehung, daß
Es gilt die Beziehung, daß
i - ι =
T fh
in Worten, daß die Änderung der Zeitverschiebung (t) in gleichem
Verhältnis zur Länge des Ermittlungsintervalles T ist, wie die
Verschiebung der Frequenz F. . in diesem Intervall zum Frequenz-Nominalwert
f. ist. Ähnlich ist es für das Intervall t. —"""*·+ι
^H-I1" ^i u Fi (2)
T fh
Die Frequenzkorrektlr, die im Zeitpunkt t, ausgeführt werden muß,
damit im folgenden Ermittlungeaugenblick t. . eine Zeitverschiebung C". . entsteht, nufi noch (1) und (2) sein
00983W0665 "»- MD 0R|<3WAL
F, = F. - F. . = f. \ (Γ . ,-2 Γ.+ t . , )
k ι i-l h T υ l+l ι l-l '
Λ . ι . {γ M -2 -C1 + ^1
h '
Falls im Zeitpunkt t. . der Vfert L . .. Null erreichen soll,
beträgt die nötige Frequenzkorrektur des geregelten Oszillators
Fko = - 1 . ( 2 X - IT ).
f T ι i-l
Gemäß dieser Beziehung muß der Rechner 4 mit Speicher arbeiten. Eine Verwirklichung eines gemäß diesem Algorithmus arbeitenden
Rechners ist auf verschiedene Weise möglich und ist nicht Gegenstand dieser Erfindung.
In einer Reihe von Fällen ist es vorteilhafter, den durchschnittlichen
Wert der Zeitverschiebung X~(t) in der Nähe des Ermittlungszeitpunktes-t.
statt des augenblicklichen Wertes festzustellen wodurch die Wirkung von zufälligen Fluktuationen behoben
wird. Oa Vorrichtungen, die als Zeitvergleicher 3 verwendet werden
können. Üblicherweise mit Integrierelementen ausgestattet sind, ist
dies· Forderung Üblicherweise erfüllt.
Durch das Verfahren und die Anordnung wird gesichert, daß die Frequenzkorrekturen, die für die Erhaltung der Verschiebung der
Phase des geregelten Oszillators in den erforderlichen bzw, feststellbaren Grenzen nötig sind, in ihrer absoluten Größe kleiner si.nl
009834/0655 _ 12 _
als bei anderen Nachstimmethoden bei gleichen Grenzen der zusätzlichen
Phasenabweichungen· Diese Korrekturen sind bekannt und während eines Intervalls konstant und ein derart geregelter Oszillator kann z.B.
auch besser zum genauen Messen von Frequenzen dienen als bekannte Typen der geregelten Oszillatoren.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE :le Verfahren zur automatischen Regelung von Oszillatoren, insbesondere für sekundäre Normalfrequenz- oder Normalzeitanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die gemessene Zeitverschiebung ( (, (t) ) des geregelten Oszillators im Vergleich zum Noramlfrequenzsteuersignal in eine Größe Überfuhrt wird, deren Wert in einem Speicher gespeichert werden kann und in voraus bestimmten, regelmäßig mit einem konstanten Zeitintervall (T) sich wiederholenden Ermittlungszeitpunkten (t.) eine Frequenzkorrektur (F, ) unter Anwendung eines gespeicherten Wertes ( Tj . « ) der Zeitverschiebung ( C) im vorangehenden Ermittlungszeitpunkte (t. ,) und des im vorliegenden Ermittlungszeitpunkt (t.) festgestellten Wertes (T\)der Zeitverschiebung berechnet wird und nach dieser Berechnung im Speicher der zuletzt festgestellte Wert (C-.) gespeichertwird und eine Änderung der Frequenz (f.) des geregelten Oszillators um eine berechnete Korrektur (F, ) ausgeführt wird, wobei die Korrektur (F, ) nabh der GleichungFko » I ( 2 1 . - T41 ) erfolgt,π
wobei f, die Nennfrequenz des geregelten Oszillators ist.2· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitverschiebung ("£*) als Durchschnittswert der Zeit--H-009834/0656verschiebung in der Ntthe des Ermittlungsaugenblicks ermittelt wird«3. Anordnung zur Durchfuhrung des Verfahrens nach Anspruch 1 und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ausgang (34) eines an sich bekannten Zeitvergleichers (3) eine Rechenvorrichtung (4) mit einfachem Speicher angeschlossen ist, welche an eine Programmsteuereinheit (5) angeschlossen ist, und gemäß dem im Anspruch 1 erwähnten Algorithmus periodisch in Ermittlungszeitpunkten (t.) in regelmäßigen Intervallen (T) durch Steuerimpulse am Eingang (50) der Programmsteuereinheit (5) arbeitet, und daß an den Ausgang (46) der Rechenvorrichtung (4) mit Speicher eine Betätigungseinheit (6) angeschlossen ist, welche die Abstimmung des geregelten Oszillators (1) um eine Korrektur (F1 ) nachstellt.KOPATENTANWALT009834/06SS
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| EP0321725A3 (en) * | 1987-12-22 | 1990-04-25 | Siemens Aktiengesellschaft | Method for determining the control voltage of a voltage-controlled oscillator in a phase-locked loop |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH509624A (de) | 1971-03-15 |
| CH1246468A4 (de) | 1971-03-15 |
| AT308196B (de) | 1973-06-25 |
| GB1242457A (en) | 1971-08-11 |
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