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CH536046A - Verfahren zur automatischen Regelung von Oszillatoren und Anordnung zum Durchführen dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur automatischen Regelung von Oszillatoren und Anordnung zum Durchführen dieses Verfahrens

Info

Publication number
CH536046A
CH536046A CH977971A CH977971A CH536046A CH 536046 A CH536046 A CH 536046A CH 977971 A CH977971 A CH 977971A CH 977971 A CH977971 A CH 977971A CH 536046 A CH536046 A CH 536046A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
time
frequency
value
time shift
correction
Prior art date
Application number
CH977971A
Other languages
English (en)
Inventor
Karpinsky Jurij
Benes Tomas
Original Assignee
Synchron Druzstvo Pro Vyvoj Ku
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Synchron Druzstvo Pro Vyvoj Ku filed Critical Synchron Druzstvo Pro Vyvoj Ku
Publication of CH536046A publication Critical patent/CH536046A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L7/00Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
    • H03L7/06Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
    • H03L7/08Details of the phase-locked loop
    • H03L7/085Details of the phase-locked loop concerning mainly the frequency- or phase-detection arrangement including the filtering or amplification of its output signal
    • H03L7/093Details of the phase-locked loop concerning mainly the frequency- or phase-detection arrangement including the filtering or amplification of its output signal using special filtering or amplification characteristics in the loop
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04GELECTRONIC TIME-PIECES
    • G04G7/00Synchronisation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description


  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur auto  matischen Regelung von Oszillatoren, ausgenommen in     Zeit-          messgeräten,    sowie die Anordnung zum Durchführen dieses  Verfahrens.  



  Zum Einstellen genauer frequenzstabiler Grundoszillato  ren, deren Frequenz zum Steuern sekundärer     Frequenz-          oder    Zeitnormale und dergleichen für die Gebiete der Elek  trotechnik, Optik und Mechanik dient, werden Regelanlagen  verwendet, welche entweder durch Rundfunksender im Be  reich der Langwellen oder Längstwellen ausgestrahlt wer  den oder durch andere Mittel zugeführt werden.

   Zum Einstel  len genauer frequenzstabiler Grundoszillatoren, deren Fre  quenz zum Steuern sekundärer Frequenz- oder Zeitnormale  und dergleichen dient, werden Regelanlagen verwendet, wel  che auf den Oszillator derart einwirken, dass er mit bestän  dig kohärenter Phase mit der Frequenz des Steuerfrequenz  normales schwingt, selbstverständlich in Grenzen technisch  erreichbarer Genauigkeit unter Einwirkung von     Messfeh-          lern,    Übertragungsstörungen des Steuersignals, Alterung der  Anordnung, vor allem des Quarzes und anderer äusserer Ein  flüsse, wie Temperaturschwankungen und ähnlichem.

   Diese  Vorrichtungen bewirken dauernd und stetig die Abstim  mungsorgane des geregelten Grundoszillators in Abhängig  keit von der jeweiligen Grösse seiner Phasenabweichungen  vom idealen Zustand, so dass jede Änderung der Parameter  des Übertragungsweges des Normalsteuersignals (z. B. Fa  ding usw.), der Eigenschaften des Empfängers und weiterer  Teile der Regelanlage, welche sich als Änderung der Phasen  lage des Normalsteuersignals im Vergleichungspunkt mit  dem Signal des geregelten Oszillators ausübt, unerwünschte  Regelvorgänge bewirkt. Die Frequenz des geregelten     Oszilla-          tors    wird dadurch mit restlichen Tagesvariationen behaftet.

    Die Übertragung von Normalfrequenzsteuersignalen im Be  reich von Lang- und Längstwellen ist bekanntlich nur wäh  rend des Tages verlässlich, wo die Phasenverschiebung an  der Empfangsstelle gegenüber der Sendestelle     verhältnismäs-          sig    beständig ist. Dagegen treten beim Sonnenaufgang und  Sonnenuntergang wesentliche Änderungen dieser Verschie  bung (auch um mehrere Perioden) und während der Nacht  noch zufällige Fluktuationen auf, welche dann zu unerwünsch  ten Regelungsvorgängen führen. Beim Ausfall des Normal  steuersignals geht der gesamte Regelvorgang verloren. Anla  gen, welche diesen Fall verhüten sollen, sind sehr kompli  ziert, teuer und störanfällig.

   Um grosse Zeitkonstanten des  Reglers zu erreichen, ist es notwendig, ein elektromechani  sches Prinzip im Regler anzuwenden, welches aber wegen  der Forderung des Dauerbetriebes bei kleiner Leistung sehr  kompliziert ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt ein Beheben der er  wähnten Nachteile bestehender Regelverfahren von Oszilla  toren und der betreffenden Anordnungen in einem     grösse-          ren    als derzeit erreichbaren Masse, vor allem eine wesentli  che Beschränkung der Möglichkeit des Auftretens einer ir  reversiblen Phasenverschiebung der Grösse eines Vielfachen  von 2 7c, der grossen Frequenzschwankungen des geregelten  Oszillators beim stetigen Regelvorgang, der Abhängigkeit  der Tätigkeit des Regelvorganges von zufälligen Änderun  gen und Störungen der Übertragung des Normalfrequenz  steuersignales.  



  Weiter ermöglicht die Erfindung eine wesentliche Verein  fachung der Konstruktion der nötigen Vorrichtungen, was  sich günstig in einer beträchtlichen Absenkung des notwendi  gen Aufwandes und der Störanfälligkeit der Apparatur wider  spiegelt. Die Erfindung steigert die Zuverlässigkeit der Rege  lung um einen sehr grossen Wert, Sie ermöglicht auch, dass  genaue Oszillatoren geregelt werden können, deren Fre  quenz von der Normalsteuerfrequenz verschieden ist, sogar  nicht einmal in einem harmonischen Verhältnis mit ihr steht.

      Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass die gemessene Zeitverschiebung des geregel  ten Oszillators im Vergleich zu einem Normalfrequenzsteuer  signal in eine Grösse überführt wird, deren Wert in einem  Speicher gespeichert werden kann und in im voraus bestimm  ten, regelmässig mit einem konstanten Zeitintervall sich  wiederholenden Ermittlungszeitpunkten eine Frequenzkorrek  tur unter Anwendung eines gespeicherten Wertes der Zeit  verschiebung im vorangehenden Ermittlungszeitpunkt festge  stellten Wertes der Zeitverschiebung berechnet wird und  nach dieser Berechnung im Speicher der zuletzt festgestellte  Wert gespeichert wird und eine Änderung der Frequenz des  geregelten Oszillators um eine berechnete Korrektur ausge  führt wird, wobei die Korrektur nach der Gleichung  
EMI0001.0012     
    erfolgt,

   wobei fh die Nennfrequenz des geregelten     Oszilla-          tors    ist.  



  Ferner kann die Zeitverschiebung aus dem Durchschnitts  wert der Zeitverschiebung in der Nähe des Ermittlungsaugen  blicks ermittelt werden.  



  Die Anordnung zum Durchführen des Verfahrens ist da  durch gekennzeichnet, dass an den Ausgang eines     Zeitverglei-          chers    eine Rechenvorrichtung mit einem Speicher ange  schlossen ist, welche an eine Programmsteuereinheit ange  schlossen ist, und gemäss dem im Patentanspruch 1 erwähn  ten Algorithmus periodisch in den Ermittlungszeitpunkten in  regelmässigen Intervallen durch Steuerimpulse am Eingang  der Programmsteuereinheit arbeitet, und dass an den Aus  gang der Rechenvorrichtung mit Speicher eine Betätigungs  einheit angeschlossen ist, welche die Abstimmung des gere  gelten Oszillators um eine Korrektur nachstellt.  



  Eine genaue Vergleichung von untereinander entfernten  Normalen der Frequenz oder der Zeit ist wegen der Eigen  schaften der gebräuchlichen Übertragungskanäle nur in genü  gend langen Zeitabständen T möglich. In diesen Zeitabstän  den (ein Tag und mehr) wir die mittlere Abweichung Af der  Frequenz des geregelten Oszillators festgestellt. Dies ist mög  lich in einfacher Weise, wenn die Frequenz des     Steuernor-          mals    mit der Frequenz des geregelten     Oszillators    überein  stimmt     (f142).    Sind diese Frequenzen verschieden     (f142),    kön  nen beide oder nur eine von ihnen auf eine gelegene Fre  quenz f3 transponiert oder umgerechnet werden.

   Bei sehr ge  nauen     Oszillatoren    wird die     Frequenzabweichung    durch Mes  sen der Phasenabweichung     A-9    am Anfang und am Ende des  Ermittlungszeitabstandes T durchgeführt. Die Phasenverschie  bung     014    eines     Signales    kann vorteilhaft durch eine     Zeit-          grösse    (Zeitverschiebung Voreilen, Nacheilen)  
EMI0001.0029     
    ausgedrückt werden, wo die Grösse der Konstante k unbe  deutend für die Auswertung der Phasen- oder     Frequenzabwei-          chungen    der verglichenen Normale ist.

   Diese Ausdrucks  weise ist angemessen, da Frequenz und Zeit physikalisch rezi  proke Grössen sind und die Zeiteinheit in Periodenzahl  einer genau bekannten Frequenz definiert wird, und ferner  ist sie sehr vorteilhaft darin, dass sie leicht und einfach den  Vergleich von Signalen mit ganz verschiedenen Frequenzen  ermöglicht. Für eine angegebene Frequenz besteht zwischen  der Phasenabweichung     A.9    und der Zeitverschiebung     i(t)    prin  zipiell kein Unterschied unter der Bedingung, dass beim Er  mitteln der Phasenabweichung     A9    eine ununterbrochene Inte  gration der Teilabweichungen auch beim Überschreiten der  Werte     Ae    =     2n,        4-c   <B>...</B> usw. vorgeht.

   Es heisst also, dass die      Werte AS = &alpha; ... AS = 2n + &alpha; usw. unterschieden werden.  Aus den Gründen der allgemeinen Gültigkeit wird weiter     aus-          schliesslich    der Begriff der Zeitverschiebung     i    (t) angewen  det, ohne Rücksicht darauf, ob es sich um Vergleichung von  Frequenznormalen oder Zeitnormalen handelt.  



  Die Erfindung wird anhand eines Regelvorganges und  der Wirkungsweise der Anordnung im Zusammenhang mit  der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:  Fig. 1 ein Blockschaltbild der Regelvorrichtung;  Fig. 2 ein idealisiertes Zeitdiagramm des Verlaufes der  Zeitverschiebung in zwei Ermittlungsintervallen und des da  zugehörigen Frequenzverlaufes des geregelten Oszillators.  



  Gemäss Figur 1 gibt der geregelte Oszillator 1 ein Signal  mit der Frequenz fh an seinen Ausgang 10 sowie über die Lei  tung 13 auf den Eingang 31 der Zeitvergleichervorrichtung  3. Der zweite Eingang 32 der Zeitvergleichervorrichtung 3  ist mit dem Ausgang 23 der Quelle 2 der Normalfrequenz fe  verbunden. Diese Quelle 2 ist ein Rundfunkempfänger für  Lang- oder Längstwellen. Es ist jedoch selbstverständlich,  dass das beschriebene Verfahren nicht     ausschliesslich    nur  für die Regelung von sekundären Frequenz-oder Zeitnorma  len durch Lang- oder Längstwellensendung bestimmt und  brauchbar ist. Dieses Verfahren kann in allen Fällen angewen  det werden, wo es nötig ist, eine periodische Abhängigkeit  der Phase des Steuersignals von der Tageszeit auszuschalten  (z.

   B. bei einer Übertragung des Steuersignals über eine Tele  phonleitung, deren Parameter im Laufe des Tages und der  Nacht veränderlich sind), oder wo eine ununterbrochene       Übertragung    des Steuersignals während des ganzen Tages  aus ökonomischen oder technischen Gründen nicht möglich  ist (z. B. kann die Tonfrequenz 1     kHz    benutzt werden, wel  che durch manche Rundfunksender während einiger Minu  ten täglich regelmässig gesendet wird). Als Quelle 2 der     Eich-          frequenz    fe kann auch ein gleichwertiger Oszillator dienen,  falls es sich um Erhaltung beider Oszillatoren im konstanten  Frequenzverhältnis handelt.

   Die mechanische oder elektri  sche Ausgangsgrösse am Ausgang 34 wird dem Eingang  eines einfachen Rechners 4, mit Speicher zugeleitet. An den  zweiten Eingang 45 dieses Rechners 4 ist der Ausgang 54  der Funktionssteuereinheit 5 geschaltet, an deren Eingang  50 der Anlassimpuls zugeführt wird. Der Ausgang 46 des  Rechners 4 ist mit dem Eingang 64 des Servogerätes 6 ver  bunden, das mittels der Kopplung 61-16 mit dem geregelten  Oszillator 1 so verbunden ist, dass es das Abstimmen seiner  Frequenz fe bewirkt.  



  Die einzelnen Elemente der Anordnung haben die folgen  den Eigenschaften: Der auf die erforderliche genaue Fre  quenz fh abgestimmte Oszillator ist ein sehr frequenzstabiler  Oszillator, der durch einen Kristall, gegebenenfalls durch  Quantenprozesse gesteuert wird.    Der Ausgang 10 des Oszillators kann zum Steuern von  Frequenzsynthesatoren, elektronischen Zählern und derglei  chen verwendet werden. Die Zeitvergleichervorrichtung 3  ist im allgemeinen an sich eine bekannte Vorrichtung, deren  Ausgang 34 eine der Zeitverschiebung i (t) des Signales fn  des geregelten Oszillators 1 vom Steuersignal fe der Normal  frequenzquelle 2 proportionale Grösse liefert. Diese Zeitver  gleichervorrichtung 3 kann auf verschiedene Art Bekannter  weise ausgeführt werden.

   Sie kann aber auch aus Verstär  kern des Steuersignals; aus Kreisen für eine Transformation  (Synthese) und Kombination der Frequenzen des geregelten  Oszillators und des Steuersignals, aus einem     Phasendiskrimi-          nator    und einem servomechanisch gesteuerten Phasenschie  ber bestehen, dessen Welle 34 stetig durch. seine Drehung  allen Änderungen der Zeitverschiebung (Phasenverschie  bung) im nötigen Bereich, z. B.   50  s, folgt. Die Zeitver  gleichervorrichtung 3 ist aber auch ohne elektromechani- \    sche Kreise realisierbar, z. B. durch Gebrauch der Elemente  der Analog- oder Digitaltechnik.  



  Die Angabe der Zeitverschiebung c (t), welche als mecha  nische oder elektrische Grösse ermittelt werden kann, muss  fähig sein, im Speicher des Rechners 4 aufgenommen zu wer  den. Der Rechner 4 ist ein einfacher Einzweckrechner, der  nach einem einfachen, später erwähnten Algorithmus arbei  tet. Er muss fähig sein, in     seinem    Speicher den Wert der Zeit  verschiebung Ti-1 im vorangehenden Zeitpunkt ti-1 für das  Feststellen bis zum vorliegenden Zeitpunkt t; aufzubewahren  und nach beendeter Berechnung der Korrektur der Fre  quenz Fko aus dem Wert ti-1 und aus dem ti der Zeitverschie  bung im Zeitpunkt ti diesen letzten Wert Ti im Speicher  zu behalten. Das Ausführen dieser Operation wird  durch die Programmsteuereinheit 5 gesteuert. Als Befehl zur  Ausführung dient ein dem Eingang 50 zugeführter Impuls.

    Dieser Impuls kann beliebig ausgelöst werden, z. B. von  Hand, am besten jedoch selbsttätig durch eine beliebige  Uhr, die vorteilhaft durch den Oszillator 1 gesteuert wird.  Am Ausgang 46 des Zählers 4 ist ein Korrektursignal vorhan  den, das mittels des Steuergerätes 6 die Korrektur der Ab  stimmung des Oszillators 1 um den Wert Fko vornimmt.  



  Zum Ableiten des Algorithmus des Rechners 4 mit Spei  cher dient Figur 2. Hier ist in A der Verlauf der Zeitverschie  bung i (t) des geregelten Oszillators gegenüber dem Normal  steuersignal in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt. Es sei  vorausgesetzt, dass die Ermittlungspunkte in regelmässigen  Zeitintervallen der Länge T aufeinanderfolgen. Die Zeit T  kann beliebig gewählt werden. Für sehr genaue Oszillatoren  ist z. B. die Zeitspanne eine Tages, das ist T = 24 Stunden, ge  eignet. Es genügt nämlich eine Tageszeit zu wählen, in wel  cher der Empfang des Normalsteuersignals voll gesichert ist  und da die Korrektur vorzunehmen. Falls gleichzeitig eine  graphische Aufzeichnung der Zeitverschiebung u (t) vorge  nommen wird, kann ihr entnommen werden, ob der gere  gelte Oszillator eine oder mehrere Perioden der Normalsteu  erfrequenz fe übersprungen hat.  



  Es sei vorausgesetzt, dass im Ermittlungszeitpunkt ti-1  der geregelte Oszillator verstimmt ist und eine gewisse Zeit  verschiebung (ti-1 = 0) besitzt. Nach Figur 2 ist der Zeit  punkt ti-1 die Zeitverschiebung ii-1 = i (ti-1), die mit einer  durch die Vorrichtung gegebenen Genauigkeit festgestellt  wurde (was in Figur 2 durch den Toleranzbereich Ai ange  deutet ist). In diesem Zeitpunkt besteht die Frequenzabwei  chung Fi-1 (wie in B angedeutet ist), die theoretisch für die  ganze Zeit T bis zum weiteren Ermittlungszeitpunkt ti kon  stant bleibt (die eigene Unstabilität des Oszillators 1 wegen  der Vereinfachung der Erklärung nicht berücksichtigt). Der  Wert ti-1 ist im Speicher des Rechners 4 gespeichert.  



  Im Zeitpunkt ti hat die Zeitverschiebung des Oszillators  1 gegenüber dem Normalsteuersignal den Wert ti = t (ti),  der wieder durch den     Zeitvergleicher    3 im Bereich der Ge  nauigkeit     Ai    des Gerätes festgestellt wurde. Der Verlauf des  Wertes der Zeitverschiebung     i    (t) zwischen diesen Punkten  ist in Wirklichkeit nicht     linear,    wie     gezeichnet,    sondern be  sitzt im allgemeinen zufällige Werte, inbegriffen die Alte  rungskomponente; zwecks Erklärung genügt es jedoch,  einen theoretisch linearen Verlauf, wie gezeichnet, anzuneh  men.

   Falls im Zeitpunkt     ti    keine Korrektur ausgeführt wor  den wäre, wird vorausgesetzt, dass der Verlauf der Ände  rung der Zeitverschiebung     i    (t) gemäss der     strichlierten     Linie des Verlaufes die Fortsetzung der Verbindungslinie  der Punkte     (ti_l,        ii_1)    und     (ti,        ii)    sein würde, und der Wert  der Verschiebung würde im Zeitpunkt     4;+l    den Wert     ii+l    =       2ii    -     ii_1    erreichen.

   Da man jedoch die Verschiebung     ii-1    =  0 erreichen will, muss eine Korrektur     Fko    der Frequenz     fh    ein  geführt werden, die proportional dem Wert     2ii    -     Ti-,    ist.

        Es gilt die Beziehung,     dass     
EMI0003.0001     
    in Worten, dass die Änderung der Zeitverschiebung (t) in glei  chem Verhältnis zur Länge des Ermittlungsintervalles T ist,  wie die Verschiebung der Frequenz Fi-1 in diesem Intervall  zum Frequenz-Nominalwert fh ist.

   Ähnlich ist es für das Inter  vall ti------- ti+1  
EMI0003.0002     
    Die Frequenzkorrektur, die im Zeitpunkt ti ausgeführt  werden muss, damit im folgenden Ermittlungsaugenblick ti+1  eine Zeitverschiebung ti+l entsteht, muss nach (1) und (2)  sein  Fk = Fi = Fi-1 =fh 1/T (ti+1 - 2 ti + ti-1)  Die relative Frequenzkorrektur ist somit  
EMI0003.0003     
    Falls im Zeitpunkt ti+1 der Wert Ti+1 Null erreichen soll,  beträgt die nötige Frequenzkorrektur des geregelten     Oszilla-          tors     
EMI0003.0006     
    Gemäss dieser Beziehung muss der Rechner 4 mit Speicher  arbeiten. Eine Verwirklichung eines gemäss diesem Algorith  mus arbeitenden Rechners ist auf verschiedene Weise mög  lich und ist nicht Gegenstand dieser Erfindung.  



  In einer Reihe von Fällen ist es vorteilhafter, den durch  schnittlichen Wert der Zeitverschiebung     T    (t) in der Nähe  des Ermittlungszeitpunktes ti statt des augenblicklichen Wer  tes festzustellen, wodurch die Wirkung von zufälligen Fluk  tuationen behoben wird. Da Vorrichtungen, die als Zeitver  gleichen 3 verwendet werden können, üblicherweise mit Inte  grierelementen ausgestattet sind, ist diese Forderung  üblicherweise erfüllt.  



  Durch das Verfahren und die Anordnung wird gesichert,  dass die Frequenzkorrekturen, die für die Erhaltung der Ver  schiebung der Phase des geregelten Oszillators in den erfor-    derlichen bzw. feststellbaren Grenzen nötig sind, in ihrer ab  soluten Grösse kleiner sind als bei anderen Nachstimm-Me  thoden bei gleichen Grenzen der zulässigen Phasenabwei  chungen. Diese Korrekturen sind bekannt und während  eines Intervalls konstant und ein derart geregelter 0szillator  kann z. B. auch besser zum genauen Messen von Frequen  zen dienen als bekannte Typen dar geregelten Oszillatoren.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRÜCHE</B> I. Verfahren zur automatischen Regelung von Oszillato ren, ausgenommen in Zeitmessgeräten, dadurch gekennzeich net, dass die gemessene Zeitverschiebung (t(t)) des geregel ten Oszillators im Vergleich zu einem Normalfrequenzsteuer signal in Grösse überführt wird, deren Wert in einem Spei cher gespeichert werden kann und in im voraus bestimmten, regelmässig mit einem konstanten Zeitintervall ('I) sich wiederholenden Ermittlungszeitpunkten (ti) eine Frequenzkor rektur (Fko) unter Anwendung eines gespeicherten Wertes (ti-1) der Zeitverschiebung (ti-1) im vorangehenden Ermitt lungszeitpunkt (ti) festgestellten Wertes (ti)
    der Zeitverschie bung berechnet wird und nach dieser Berechnung im Spei cher der zuletzt festgestellte Wert (ti) gespeichert wird und eine Änderung der Frequenz (fh) des geregelten Oszillators um eine berechnete Korrektur (Fko) ausgeführt wird, wobei die Korrektur (F".) nach der Gleichung EMI0003.0014 wobei fh die Nennfrequenz des geregelten Oszillators ist. 11.
    Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in den Aus gang (34) eines Zeitvergleichers (3) eine Rechenvorrichtung ( f) mit einem Speicher angeschlossen ist, welche an eine Pro grammsteuereinheit (5) angeschlossen ist, und gemäss denn im Patentanspruch 1 erwähnten Algorithmus periodisch in Er mittlungszeitpunkten (ti) in regelmässigen Intervallen (T) durch Steuerimpulse am Eingang (50) der Programmsteuer- einheit (5) arbeitet, und dass an den Aussgang (46)
    der Re chenvorrichtung (4) zeit Speicher eine Betätigungseinheit (6) angeschlossen ist, welche die Abstimmung des geregelten Os- zillators (1) um eine Korrektur (Fko) nachstellt. UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass die Zeitverschiebung (L) als Durchschnittswert der Zeitverschiebung in der Nähe des Ermittlungsaugenblicks er mittelt wird.
CH977971A 1967-08-21 1968-08-19 Verfahren zur automatischen Regelung von Oszillatoren und Anordnung zum Durchführen dieses Verfahrens CH536046A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2484104A1 (fr) * 1980-06-06 1981-12-11 Chomette Andre Boucle d'asservissement a microprocesseur
WO1991012678A1 (de) * 1990-02-16 1991-08-22 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und anordnung zur taktrückgewinnung

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